Warning: fopen(111data/log202005300127.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
VERPACKUNGSFOLIEN - Dokument DE69929225T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69929225T2 31.08.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001121302
Titel VERPACKUNGSFOLIEN
Anmelder Kao Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder SATO, Nobuya, Haga-gun, Tochigi 321-3497, JP;
YAMAUCHI, Michihide, Haga-gun, Tochigi 321-3497, JP;
SAKAHASHI, Haruo, Haga-gun, Tochigi 321-3497, JP;
SENOO, Masamichi, Haga-gun, Tochigi 321-3497, JP;
OTSUKA, Hiroshi, Haga-gun, Tochigi 321-3497, JP;
ABE, Keiji, Haga-gun, Tochigi 321-3497, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69929225
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.10.1999
EP-Aktenzeichen 999700719
WO-Anmeldetag 05.10.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/JP99/05475
WO-Veröffentlichungsnummer 2000020296
WO-Veröffentlichungsdatum 13.04.2000
EP-Offenlegungsdatum 08.08.2001
EP date of grant 28.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.08.2006
IPC-Hauptklasse B65D 65/38(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET:

Diese Erfindung betrifft Verpackungsfolien, die eine einfache Handhabung erlauben, und spezifisch Verpackungsfolien, von denen jede vor dem Verpacken nicht an sich selbst haftet, die gute Hafteigenschaften an einem eingewickelten Gegenstand beim Verpacken zeigen, und die nach dem Verpacken einfach abgezogen werden können.

STAND DER TECHNIK:

Als Verpackungsfolien für den Haushalt oder gewerbliche Verwendung werden Folien verwendet, die hauptsächlich aus Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polypropylen, Polymethylpenten oder dergleichen hergestellt sind. Sie sind alle in einer solchen Form erhältlich, dass sie auf aus Papier hergestellten Kernen aufgewickelt sind und bei Verwendung abgerollt und zur Verwendung geschnitten werden. Im Fall einer Verpackungsfolie mit hohen Hafteigenschaften wird jedoch oft unabhängig von ihrem Material beobachtet, dass die Verpackungsfolie nach Schneiden der Verpackungsfolie und bis zum Verpacken eines Gegenstandes mit der Verpackungsfolie an sich selbst haftet und der Verpackungsvorgang daher unbequem ist. Ferner führt das Haften der Verpackungsfolie an sich selbst gewöhnlich zu einer Reduktion des verwendbaren Teils der Folie, was zur Verschwendung führt.

Im Hinblick auf den Verwendungszweck von Verpackungsfolien wird von diesen auch verlangt, dass sie ausreichende Hafteigenschaften und einfache Abziehbarkeit besitzen, da sie hauptsächlich eingesetzt werden, um Nahrungsmittel zur Lagerung zu verpacken und im Anschluss an die Lagerung abgezogen werden, um die Nahrungsmittel zu verwenden.

Im Fall einer in JP-OS (Kokai) Nr. Sho 58-1030 offenbarten Verpackungsfolie wird ein nicht selbst haftender Teil, umfassend eine Anzahl extrem feiner, linearer oder nichtlinearer Ritzmarken (scuff marks), auf der Oberflächenschicht der Verpackungsfolie in einem peripheren Randbereich oder einem der Seitenrandbereiche davon mittels eines abrasiven Mittels im Hinblick auf die Verbesserung der Abziehbarkeit der Verpackungsfolie von ihr selbst gebildet. Keine Hafteigenschaften werden daher in diesem nicht an sich selbst haftenden Teil gezeigt. Obwohl kein Haften der Folie an sich selbst in dem nicht an sich selbst haftenden Teil stattfindet, ist das Problem der Anhaftung noch immer ungelöst, da die Verpackungsfolie in den verbleibenden Teilen klebrig ist. Zusätzlich kann der nicht an sich selbst haftende Bereich ein sorgfältiges Verpacken verhindern, da die zu verpackenden Gegenstände, wie Behälter und Nahrungsmittel, in der Grösse unterschiedlich sind.

Um sowohl die Einfachheit der Handhabung als auch die Leistung beim luftdichten Verschliessen zu verbessern, schlägt WO 97/25256 als Verpackungsfolie eine aufgerauhte Folie mit einem druckempfindlichen Klebstoff vor, die bis zu ihrer Aktivierung durch einen Verwender minimale Klebe- oder Hafteigenschaften zeigt, aber nach Aktivierung ausreichende Klebe- oder Hafteigenschaften aufweist. Der druckempfindliche Klebstoff ist so angeordnet, dass er nicht-klebrige Erhebungen umgibt und eine Dicke von weniger als der Höhe der nicht-klebrigen Erhöhungen hat. Bei Anwendung einer äusseren Kraft (Druck- oder Zugkraft) wird ein Bereich, in dem der druckempfindliche Klebstoff angeordnet ist, dazu veranlasst, an einer zu verpackenden Zieloberfläche zu kleben, wodurch ausreichende Klebeeigenschaften gezeigt werden können. Diese Veröffentlichung beschreibt die aufgerauhte Folie als ein verbessertes Lagerungsverpackungsmaterial, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die aktive Seite eine Adhäsionsschälkraft von zumindest 1 Unze/inch Breite nach Aktivierung durch einen Verwender als ausreichende Klebeeigenschaften aufweist und auch dadurch, dass die aktive Seite den druckempfindlichen Klebstoff einschliesst. Die Klebeeigenschaften an einer zu verpackenden Zieloberfläche sind insoweit ausreichend, als eine Adhäsionsschälkraft von zumindest 1 Unze/inch Breite bereitgestellt wird. Beim Abziehen der Verpackungsfolie von der Zieloberfläche nach Verwendung ist jedoch die Adhäsionskraft so stark, dass die Abziehbarkeit unzureichend ist. Die Verpackungsfolie ist daher sehr schwierig zu verwenden. Ferner führt die Anordnung des Klebstoffs zur Wanderung des Klebstoffs auf Platten oder dergleichen oder auf Nahrungsmitteln und ist daher vom Standpunkt der Sicherheit nicht bevorzugt.

Gemäss der obigen Veröffentlichung wird von der aktiven Seite beschrieben, dass sie unter einer Druckkraft von zumindest 0,1 Pfund/inch2 aktiviert wird. Wenn die Folie durch ein herkömmliches Verfahren zu einer Rolle aufgewickelt wird, wird die aktive Seite im Verlauf des Aufwickelns vorzeitig aktiviert, wodurch es unmöglich gemacht wird, die Folie von der Rolle abzugeben. Um das Abwickeln der Folie durch eine leichte Kraft zu erlauben, muss die Folie mit einer extrem schwachen Kraft zu einer Rolle geformt werden, so dass die aktive Seite nicht aktiviert wird. Dies führt jedoch zu einer lockeren Rolle und daher zu einem grossen Abgabekarton, was zu der praktischen Unbequemlichkeit führt, dass es nicht einfach ist, die Folie in der Hand zu halten und dieselbe zu verwenden und ferner dass die Folie schnell aufgebraucht ist, weil die aufgerollte Länge kurz ist. Zusätzlich wird die Folie von dem weiteren Nachteil begleitet, dass ihre Produktivität nicht hoch ist, da sie durch eine extrem schwache Kraft aufgewickelt ist.

Die vorliegende Erfindung hat daher das Ziel der Bereitstellung einer Verpackungsfolie, bevorzugt einer aufgewickelten Verpackungsfolie mit guten Handhabungseigenschaften, deren Merkmale die Wanderung auf Nahrungsmitteln minimiert, die vor dem Verpacken nicht an sich selbst haftet, gute Hafteigenschaften an einem Zielgegenstand beim Verpacken aufweist und gute Abziehbarkeit besitzt, um nach dem Verpacken eine einfache Entfernung zu erlauben.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG:

Die hiesigen Erfinder führten detaillierte Untersuchungen der Verpackungsvorgänge bei Verpackungsfolien durch. Es wurde entdeckt, dass der Druck, unter dem eine Folie, nachdem die Folie geschnitten ist und bis ein Zielgegenstand, wie ein Behälter oder ein Nahrungsmittel, verpackt wird, an sich selbst haftet, zumindest etwa 4 Pa ist, und auch dass der Druck, der benötigt wird, um den Zielgegenstand, wie den Behälter oder das Nahrungsmittel, im Anschluss an das Verpacken im verpackten Zustand zu halten, zumindest etwa 4 kPa ist. Die hiesigen Erfinder fuhren mit weiteren Untersuchungen fort und als Ergebnis haben sie gefunden, dass das oben beschriebene Ziel erreicht werden kann, wenn eine Folie mit solchen Hafteigenschaften ausgestaltet wird, dass die Folie keine Hafteigenschaften an sich selbst zeigt, wenn der Druck etwa 4 Pa oder niedriger ist, zum erstmaligen Verpacken ausreichende Hafteigenschaften zeigt, wenn der Druck etwa 4 kPa oder höher erreicht, was der beim Verwenden der Folie aufgebrachte Druck ist, und einfach abzuziehen ist.

Eine andere Untersuchung wurde auch in bezug auf die Einfachheit des Abziehens von Verpackungsfolien nach dem Verpacken von Zielgegenständen, wie Behältern oder Nahrungsmitteln, durchgeführt. Als Ergebnis wurde gefunden, dass Hafteigenschaften eines bestimmten Grades oder höher es schwierig machen, eine Verpackungsfolie abzuziehen und daher zu sehr schwieriger Handhabung führen.

Die vorliegende Erfindung stellt daher eine Verpackungsfolie (die nachfolgend "die erste Erfindung" genannt werden kann) mit einer klebrigen Oberfläche auf mindestens einer ihrer Seiten bereit, die eine flache Folie mit Ausbuchtungen (Konvexitäten) ist, die auf zumindest einer ihrer Seiten gebildet werden, so dass der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen im Bereich von 1 bis 30% liegt, wobei diese Ausbuchtungen eine Höhe von 1 bis 50 &mgr;m haben und zu Scherhaftstärken, gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 Pa mit einer Glasoberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit von 0,7 bis 1,5 nm, von höchstens 400 cN/25 cm2 und Scherhaftstärken, gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 kPa mit der Glasoberfläche, von mindestens 700 cN/25 cm2 führen.

Zusätzlich sind die hiesigen Erfinder auch mit einer weiteren Untersuchung in bezug auf die Beziehungen zwischen den Oberflächeneigenschaften von Folien und den Eigenschaften als Verpackungsfolien fortgefahren. Als Ergebnis wurde gefunden, dass eine Folie nicht an sich selbst haftet, wenn ihre Oberflächenrauhigkeit und -welligkeit (Ra') 40 nm oder grösser ist, aber an sich selbst haftet, wenn ihre Oberflächenrauhigkeit und -welligkeit (Ra') kleiner als 40 nm ist. Als Konsequenz wurde gefunden, dass eine Oberflächenrauhigkeit und -welligkeit (Ra') von zumindest 40 nm es möglich macht, eine Verpackungsfolie mit so guten Handhabungseigenschaften bereitzustellen, dass sie vor dem Verpacken nicht an sich selbst haftet, gute Hafteigenschaften an einem Zielgegenstand beim Verpacken aufweist und gute Abziehbarkeit besitzt, um nach dem Verpacken eine einfache Entfernung zu erlauben. Mit anderen Worten wurde gefunden, dass die Folie keine ausreichenden Hafteigenschaften aufgrund ihrer schlechten Oberflächenglätte zeigt und nicht an sich selbst haftet, sogar wenn sie in eine überlappende Beziehung mit sich selbst gebracht wird, wenn die Verpackungsfolie eine Oberflächenrauhigkeit und -welligkeit (Ra') von zumindest 40 nm hat. Es wurde auch gefunden, dass die Ausbuchtungen an der Oberfläche verschwinden und die inhärenten Eigenschaften der Folie gezeigt werden, wenn ein Verwender die Folie streckt und einen Zielgegenstand mit ihr verpackt.

BESTE FORM ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG:

Die Verpackungsfolie gemäss der ersten Erfindung ist eine Verpackungsfolie, bei der zumindest eine ihrer Seiten eine klebrige Oberfläche hat, bei der die Scherhaftstärke, gemessen nach In-Kontakt-Bringen der besagten klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 Pa mit einer Glasoberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit von 0,7 bis 1,5 nm, höchstens 400 cN/25 cm2 ist und bei der die Scherhaftstärke, gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 kPa mit der Glasoberfläche, mindestens 700 cN/25 cm2 ist.

Speziell beschrieben ermöglicht es die Kontrolle der Hafteigenschaften einer klebrigen Oberfläche einer Verpackungsfolie, so dass die Scherhaftstärke (nachfolgend als "Scherhaftstärke vor dem Verpacken" bezeichnet), gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 Pa mit einer Glasoberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit (Ra) (arithmetische mittlere Rauhigkeit), definiert in B601-1994 der japanischen Industriestandards (JIS), von 0,7 bis 1,5 nm, 400 cN/25 cm2 oder weniger, bevorzugt 300 cN/25 cm2 oder weniger, bevorzugter 260 cN/25 cm2 oder weniger, wird, die Verpackungsfolie effektiv daran zu hindern, nach dem Schneiden der Folie und bis zum Verpacken eines Zielgegenstandes mit der Folie an sich selbst zu haften, wodurch die Folie mit verbesserten Handhabungseigenschaften ausgestattet wird und Verbesserungen beim Verpackungsvorgang hervorgebracht werden. Eine Scherhaftstärke vor dem Verpacken von grösser als 400 cN/25 cm2 macht es schwierig, die Folie abzuziehen, wenn die Folie an sich selbst haftet. Je kleiner die Scherhaftstärke vor dem Verpacken, desto effektiver ist die Verhinderung des Haftens der Folie an sich selbst, und die bevorzugte Scherhaftstärke vor dem Verpacken ist 0. Andererseits ermöglicht eine solche Kontrolle der Hafteigenschaften der klebrigen Oberfläche der Verpackungsfolie, dass die Scherhaftstärke (nachfolgend als "Scherhaftstärke zur Verpackungszeit" bezeichnet), gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 kPa mit der Glasoberfläche, 700 cN/25 cm2 oder grösser, bevorzugt 800 cN/25 cm2 oder grösser, bevorzugter 900 cN/25 cm2 oder grösser wird, das Bewahren eines Zielgegenstandes, wie einen Behälter oder ein Nahrungsmittel, in einem verpackten Zustand, während eine Verhinderung des Haftens der Folie an sich selbst ermöglicht wird. Eine Scherhaftstärkung zur Verpackungszeit von kleiner als 700 cN/25 cm2 ist nicht in der Lage, praktisch ausreichende Hafteigenschaften zu zeigen. Obwohl eine grössere Scherhaftstärke zur Verpackungszeit es ermöglicht, ein vollständigeres Verpacken eines Zielgegenstandes durchzuführen, ist es für eine aufgerollte Verpackungsfolie bevorzugt, die Obergrenze der Scherhaftstärke zur Verpackungszeit auf 2.400 cN/25 cm2 oder dergleichen einzustellen, da eine gute Einfachheit des Abwickelns der Folie sonst kaum bewahrt werden kann.

Andererseits können die Hafteigenschaften beim Abziehen der Verpackungsfolie von einem Zielgegenstand, wie einem Behälter oder einem Nahrungsmittel, mittels der Schälhaftstärke bei 90° ausgedrückt werden.

Spezifisch beschrieben ermöglicht eine solche Kontrolle der Hafteigenschaften einer klebrigen Oberfläche einer Verpackungsfolie, dass die Schälhaftstärke bei 90° (nachfolgend als "Schälstärke nach Verpacken" bezeichnet), gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche mit einer Glasoberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit (Ra) (arithmetische mittlere Rauhigkeit), wie in B601-1994 der japanischen Industriestandards (JIS) definiert, von 0,7 bis 1,5 nm, 40 cN/2,5 cm oder weniger, bevorzugt 20 cN/2,5 cm oder weniger, bevorzugter 10 cN/25 cm oder weniger, wird, die Entfernung der Verpackungsfolie zu erleichtern, wenn die Verpackungsfolie bei der Verwendung eines Zielgegenstandes, wie einem Behälter oder einem Nahrungsmittel, nach dem Verpacken des Zielgegenstandes abgezogen wird.

Für die Einfachheit der Handhabung ist es bevorzugt, dass die Verpackungsfolie beim Abrollen durch eine leichte Kraft abgerollt wird. Ausgedrückt als Abrollbeständigkeit ist ein Wert von 300 cN oder kleiner, bevorzugt 200 cN oder kleiner, vor allem 150 cN oder kleiner, bevorzugt.

Die erfindungsgemässe Verpackungsfolie wird durch Bildung von Ausbuchtungen auf der Oberfläche mit der gewünschten Scherhaftstärke ausgestattet.

Diese Ausbuchtungen können, sogar wenn sie dazu veranlasst werden, durch einen Wickeldruck beim Formen zu einer Rolle zu kollabieren, die Folie am Haften an sich selbst hindern, und können die wirksame Form wieder herstellen, wenn die Folie abgewickelt wird. Die gegenüberliegende Seite der Folie kann an Stellen entsprechend den Ausbuchtungen Einbuchtungen (Konkavitäten) enthalten oder kann eine flache Oberfläche zeigen.

Wenn Ausbuchtungen gebildet werden, um die Hafteigenschaften der Verpackungsfolie gemäss der ersten Erfindung zu kontrollieren, werden die Ausbuchtungen unter so einem niedrigen Druck (4 Pa) in Kontakt miteinander gebracht, dass die Folie an sich selbst haftet, bevor ein Verpacken durchgeführt wird. Verglichen mit einer flachen Verpackungsfolie wird die Kontaktfläche kleiner, so dass die Hafteigenschaften reduziert werden. Unter einem hohen Druck (4 kPa), der beim tatsächlichen Durchführen des Verpackens aufgebracht wird, wird andererseits die Kontaktfläche grösser, so dass ausreichende Hafteigenschaften gezeigt werden. Mit anderen Worten fungiert die Seite der Verpackungsfolie, auf der Ausbuchtungen ausgebildet sind, hauptsächlich als druckempfindliche Klebeseite. In diesem Fall kann der Grad der Hafteigenschaften in Abhängigkeit von der Höhe der Ausbuchtungen, dem Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen, als Ebene gesehen, und/oder dergleichen kontrolliert werden.

Illustrative Verfahren zur Bildung der Ausbuchtungen können die Bildung von Ausbuchtungen auf einer flachen Folie durch ein Verfahren, wie Siebdruck, Offsetdruck oder Tiefdruck, die Bildung von faltenähnlichen Ausbuchtungen oder mikroskopischen oder makroskopischen Ausbuchtungen auf einer Oberfläche einer flachen Folie durch Walzen und Pressen der flachen Folie mit einer Metallwalze, Harzwalze oder Gummiwalze oder jeder anderen Verarbeitungswalze, die Bildung der Ausbuchtungen auf einer Folie durch Formen der Folie, Montage der Folie auf einer netzwerkgemusterten Walze oder einem Transporter und dann Ansaugen der Folie von der gegenüberliegenden Seite, und die Bildung von Ausbuchtungen durch Prägen unter Verwendung einer Prägewalze und einer Glättungswalze einschliessen. Die Verwendung des Prägens ist besonders bevorzugt.

Wenn Prägen verwendet wird, kann die Glättungswalze, die in Kombination mit der Prägewalze verwendet wird, bevorzugt eine Gummiwalze, eine Urethanwalze, eine Walze vom Vent-Sure Typ II, eine Harzwalze oder dergleichen sein, die eine Shorehärte A von 50 bis 90°, insbesondere von 60 bis 90°, oder eine Shorehärte D von 40 bis 100°, insbesondere von 40 bis 90° (gemessen durch den Durometer-Härtetest Typ A oder den Durometer-Härtetest Typ D gemäss JIS K6253) hat. Prägen kann einschliessen, aber ist nicht beschränkt auf geschachteltes Prägen und Spitze-auf-Spitze-Prägen. Verwendbare Prägemuster können z.B. nichtkontinuierliche Muster, wie Punktmuster und Tupfenmuster, und kontinuierliche Muster, wie Gittermuster, Streifenmuster und Linienmuster, einschliessen. Die Form der Ausbuchtungen kann durch Durchführen von Walzenpressen im Anschluss an das Prägen stabilisiert werden.

Welches Verfahren auch immer zur Bildung der Ausbuchtungen verwendet wird, ist von den Standpunkten der Handhabungseigenschaften der Verpackungsfolie vor dem Verpacken und dem Aufweisen einer ausreichenden Haftungsfestigkeit beim Verpacken der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen bei 1 bis 30%, insbesondere 1 bis 25%, wie in der Ebene gesehen, abhängig. Ferner hat die Höhe der Ausbuchtungen (die Höhe von der Oberfläche des flachen Teils, auf dem die Ausbuchtungen aufrecht gebildet sind, bis zur Spitze der Ausbuchtungen) eine Korrelation zur Dicke des flachen Teils der Verpackungsfolie, und wenn die Dicke 5 bis 30 &mgr;m ist, reicht aus ähnlichen Gründen wie im Fall des oben beschriebenen Flächenprozentsatzes die Höhe der Ausbuchtungen von 1 bis 50 &mgr;m, insbesondere von 2 bis 30 &mgr;m. Ferner kann vom Standpunkt der Einfachheit der Ausbuchtungsbildung das Verhältnis der Höhe der Ausbuchtungen zur Dicke des flachen Bereichs (die erstere/die letztere) bevorzugt von 0,03 bis 1,67, insbesondere von 0,08 bis 1,00, reichen. Zusätzlich kann aus ähnlichen Gründen die scheinbare Dicke der Verpackungsfolie, d.h. die Summe aus der Höhe der Ausbuchtungen und der Dicke des flachen Teils, bevorzugt in einem Bereich von 5 bis 60 &mgr;m, insbesondere von 5 bis 40 &mgr;m, sein. Wenn die Ausbuchtungen in einem nichtkontinuierlichen Muster, wie Punkten, vorliegen, ist es vom Standpunkt der Handhabungseigenschaften der erfindungsgemässen Verpackungsfolie vor dem Verpacken und dem Aufweisen ausreichender Haftfestigkeit beim Verpacken bevorzugt, dass so viele Ausbuchtungen wie 1 bis 200 Ausbuchtungen/cm2, insbesondere 1 bis 150 Ausbuchtungen/cm2, in jedem Teil der Verpackungsfolie gebildet werden.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, und Ausbuchtungen können z.B. auf beiden Seiten der Verpackungsfolie gebildet werden, um auf beiden Seiten klebrige Oberflächen zu haben. In dieser Ausführungsform können die Scherhaftstärken vor dem Verpacken der entsprechenden Seiten und damit die Scherhaftstärken zur Verpackungszeit der entsprechenden Seiten gleich oder verschieden sein.

Die Form und Höhe der geprägten Ausbuchtungen werden unter Verwendung eines dreidimensionalen SEM ("ESA-300", Handelsname; hergestellt von Elionix Corp.) genau gemessen. Eine Folie mit darauf gebildeten Ausbuchtungen, auf denen Gold in einer Dampfabscheidungskammer mittels eines gewöhnlichen Verfahrens abgeschieden wurde, wird in eine Probenkammer gestellt. Eine Ansicht eines SEM-Bildes aus der Vogelperspektive wird mit einer Vergrösserung nahe dem Minimum (×30) erhalten, wobei die Vergrösserung in Abhängigkeit von den Ausbuchtungen eingestellt wird. Die höchste Ausbuchtung und ein Basisfolienteil werden ausgewählt. Der Modus wird eingestellt, um einen Querschnitt zu vermessen, der durch die höchste Ausbuchtung verläuft, und die Höhe der Ausbuchtung wird dann bestimmt.

Die erfindungsgemässen Verpackungsfolien können bevorzugt diejenigen sein, die erhältlich sind aus Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid, oder einem Harz, das hauptsächlich aus einem Olefinharz, wie Polyethylen, Polypropylen oder Polymethylpenten, besteht, vorzugsweise aus einer Harzzusammensetzung, die hauptsächlich aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer oder einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer besteht. Ferner ist eine Folie mit einer Mehrschichtstruktur von zumindest zwei Schichten und erhältlich aus einer Harzzusammensetzung, bestehend hauptsächlich aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer oder einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer, bevorzugt.

Illustrative Beispiele eines in den erfindungsgemässen Verpackungsfolien verwendbaren Polymers können als Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymere, Copolymere mit &agr;-Olefinen, wie Buten, Hexen und Octen, einschliessen. Als Propylen-&agr;-Olefin-Copolymere können ferner Copolymere von Propylen und anderen &agr;-Olefinen als Propylen, wie Ethylen und Buten, verwendet werden. Unter den hauptsächlich aus Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymeren bestehenden Polymeren können geeignet diejenigen mit Dichten im Bereich von 860 bis 930 kg/cm3 und Schmelzpunkten im Bereich von 100 bis 130°C, gemessen mittels DSC (Erwärmungsrate: 5°C/min), verwendet werden. Unter den hauptsächlich aus Propylen-&agr;-Olefin-Copolymeren bestehenden Polymeren können andererseits diejenigen mit Schmelzpunkt im Bereich von 100 bis 155°C, gemessen mittels DSC (Erwärmungsrate: 5°C/min), geeignet verwendet werden.

Wenn eine hauptsächlich aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer bestehende Harzzusammensetzung verwendet wird, ist es für die Harzzusammensetzung bevorzugt, dass sie eine Schmelzflussrate (JIS K7210) im Bereich von 0,5 bis 30 g/10 min, insbesondere von 1 bis 20 g/10 min, vor allem von 1 bis 10 g/10 min, hat. Eine Harzzusammensetzung mit einer Dichte von 860 bis 930 kg/m3, insbesondere von 900 bis 920 kg/m3, ist bevorzugt. Eine Dichte von niedriger als 860 kg/m3 führt zu einem Harz mit einer kleineren Kohäsionskraft, wodurch es schwierig wird, die Kohäsion so zu kontrollieren, dass die Folie an sich selbst haftet. Andererseits führt eine Dichte von höher als 930 kg/m3 zu schlechteren Hafteigenschaften. Dichten ausserhalb des obigen Bereichs sind daher nicht bevorzugt. Eine Harzzusammensetzung mit einem Schmelzpunkt von 100 bis 130°C, insbesondere von 115 bis 130°C, gemessen mittels DSC (Erwärmungsrate: 5°C/min) ist bevorzugt. Ein Schmelzpunkt von weniger als 100°C kann keine ausreichende Wärmebeständigkeit beim Erwärmen der Zusammensetzung in einem Mikrowellenherd bereitstellen. Ein höherer Schmelzpunkt ist bevorzugt, soweit die Hitzebeständigkeit beim Erwärmen in einem Mikrowellenherd betroffen ist. Unter den zur Zeit erhältlichen Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymeren haben diejenigen mit ausreichenden Hafteigenschaften jedoch Schmelzpunkte, die in den oben beschriebenen Bereich fallen. Ferner macht es das Mischen mit verschiedenen auf Ethylen basierenden Polymeren möglich, Folien zu erhalten, die als Basisfolien für erfindungsgemässe Verpackungsfolien bevorzugt sind. Beim Mischen eines Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymers mit einem auf Ethylen basierenden Polymer ist es bevorzugt, die Dichte der resultierenden Polymermischung durch Einmischen von z.B. Polyethylen niedriger Dichte auf einen Bereich von 860 bis 930 kg/m3 einzustellen. Um die Hafteigenschaften und Einwickeleigenschaften zu verbessern, können ein oder mehrere auf Olefin basierende Elastomere und auf Styrol basierende Elastomere eingemischt werden.

Wenn ein hauptsächlich aus einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer bestehendes Polymer eingesetzt wird, ist eines mit einer Schmelzflussrate (JIS K7210) im Bereich von 0,5 bis 50 g/10 min, besonders von 0,5 bis 25 g/10 min, insbesondere von 1 bis 15 g/10 min, bevorzugt. Unter den Propylen-&agr;-Olefin-Copolymeren haben diejenigen mit ausreichenden Hafteigenschaften Dichten, die in den oben beschriebenen Bereich fallen. Eines mit einem Schmelzpunkt von 100 bis 155°C, besonders von 120 bis 155°C, insbesondere von 130 bis 155°C, gemessen mittels DSC (Erwärmungsrate: 5°/min), ist bevorzugt. Ein Schmelzpunkt von weniger als 100°C kann keine ausreichende Wärmebeständigkeit beim Erwärmen des Polymers in einem Mikrowellenherd bereitstellen. Ein höherer Schmelzpunkt ist bevorzugt, soweit die Wärmebeständigkeit beim Erwärmen in einem Mikrowellenherd betroffen ist. Unter den zur Zeit erhältlichen Propylen-&agr;-Olefin-Copolymeren haben diejenigen mit ausreichenden Hafteigenschaften jedoch Schmelzpunkt die in den oben beschriebenen Bereich fallen. Wenn ein hauptsächlich aus einem Propylen-&agr;-Olefin bestehendes Polymer eingesetzt wird, können eines oder mehrere aus Polybuten-1 und auf Polyolefin basierenden Elastomeren eingemischt werden.

Als eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Verpackungsfolie gibt es eine laminierte Struktur, enthaltend zumindest eine der oben beschriebenen Verpackungsfolien. Beispiele von Zwei-Schicht-Strukturen können einschliessen: eine laminierte Struktur aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer allein, eine laminierte Struktur aus einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer allein, eine laminierte Struktur aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer und einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer und eine laminierte Struktur aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer oder einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer in Kombination mit einem Polymer, ausgewählt aus Polyethylen, Polypropylen, einem amorphen Polyolefin, Polymethylpenten, Nylon, einem Polyester, einem Polycarbonat, einem Polyarylat, Polymethylmethacrylat, Cellophan, einem Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer, Polystyrol, Polyacrylnitril, Polyvinylchlorid oder Polyvinylidenchlorid. Beispiele von Drei-Schicht-Strukturen können einschliessen: laminierte Strukturen, worin jede der Oberflächenschichten, hergestellt aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer oder einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer, mit einer Kernschicht, hergestellt aus einem Polymer, ausgewählt aus Polyethylen, Polypropylen, einem amorphen Polyolefin, Polymethylpenten, Nylon, einem Polyester, einem Polycarbonat, einem Polyarylat, Polymethylmethacrylat, Cellophan, einem Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer, Polystyrol, Polyacrylnitril, Polyvinylchlorid oder Polyvinylidenchlorid, kombiniert wird.

Wenn Wert auf die Schneidbarkeit durch ein Sägeblatt, angeordnet an einem Abgabekarton für die Verpackungsfolie, gelegt wird, kann bevorzugt ein Laminat verwendet werden, das ein Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer oder ein Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer als Oberflächenschicht oder als Oberflächenschichten und ein Harz mit einem log (e/s) von 0,5 oder grösser, in dem e für die Olsen-Steifigkeit (MPa), gemessen gemäss ASTM D 747, und s für die Bruchdehnung (%), gemessen gemäss ASTM D638, steht, als Rückschicht oder Kernschicht verwendet. Es ist bevorzugter, den log (e/s), der aus der Olsen-Steifigkeit (MPa) und der Bruchdehnung (%), gemessen als Werte der gesamten laminierten Folie, erhalten wird, auf 0,5 oder grösser, zu kontrollieren. Als Indiz für die Schneidbarkeit ist eine Zugfestigkeit von 350 cN oder niedriger, gemessen gemäss JIS P8116, bevorzugt. Ferner kann eine Zugfestigkeit von 200 cN oder niedriger, insbesondere 100 cN oder niedriger, eine gute Schneidbarkeit bereitstellen. Eine Zugfestigkeit von höher als 350 cN ist nicht erwünscht, da ein Schneiden nicht möglich ist oder eine grosse Kraft zum Schneiden benötigt wird. Obwohl eine niedrigere Zugfestigkeit zu einer besseren Schneidbarkeit führt, ist es notwenig, einen Zugfestigkeitsbereich in Betracht zu ziehen, in dem ausreichende Festigkeit zur tatsächlichen Verwendung zur Verfügung steht.

Die Auswahl eines Olefinharzes zur Bildung der Rückseitenschicht oder der Kernschicht macht es möglich, eine laminierte Folie mit guter Formbarkeit und guter interlaminarer Festigkeit zu erhalten. Eine Reduzierung der interlaminaren Festigkeit ist nicht bevorzugt, da sie die Schneidbarkeit verschlechtert. Wenn eine Kombination von Schichten keine gute interlaminare Festigkeit hat, kann dieses Problem durch Anordnen einer weiteren Schicht, die Hafteigenschaften an den entsprechenden Schichten besitzt, gelöst werden. Als Verfahren zum Verleihen von Schneidfähigkeit kann Strecken in Schneidrichtung erwähnt werden. Beim Strecken ist es bevorzugt, die Folie 2- bis 9-fach, basierend auf der ursprünglichen Grösse, zu strecken. Um die Folie dynamisch auszubalancieren, kann das Strecken in Schneidrichtung und auch in einer Richtung senkrecht zur Schneidrichtung durchgeführt werden. Beim Durchführen dieses Streckens können Ziehverhältnisse von 2- bis 6-fach kombiniert werden, obwohl diese vom Zugverhältnis des transversalen Streckens abhängen.

Die laminierte Folie kann bevorzugt eine Gesamtdicke im Bereich von 5 bis 50 &mgr;m haben.

Hinsichtlich der Dickenprozentsätze der einzelnen Schichten kann die Kernschicht bevorzugt 10 bis 70%, besonders 10 bis 50%, insbesondere 10 bis 25% der Gesamtdicke der laminierten Folie ausmachen, wenn die laminierte Folie z.B. eine Drei-Schicht-Folie, bestehend aus Oberflächenschicht/Kernschicht/Oberflächenschicht oder eine Fünf-Schicht-Folie, bestehend aus Oberflächenschicht/Klebeschicht/Kernschicht/Klebeschicht/Oberflächenschicht, ist. Wenn der Dickenprozentsatz der Kernschicht kleiner als 10% ist, kann keine ausreichende Schneidfähigkeit erhalten werden. Wenn die Kernschicht mehr als 75% der Gesamtdicke ausmacht, können die Oberflächenschichten nicht mit ausreichender Dicke gebildet werden. Dickenprozentsätze der Kernschicht ausserhalb des oben beschriebenen Bereichs sind daher nicht bevorzugt.

Keine besondere Beschränkung wird dem Herstellungsverfahren dieser laminierten Strukturen auferlegt. Beispiele des Herstellungsverfahrens können Tandem- oder Coextrusion und Trockenlaminierung einschliessen.

Keine besondere Beschränkung ist der erfindungsgemässen Verpackungsfolie auferlegt, solange die oben beschriebenen physikalischen Eigenschaften erfüllt sind. Es ist jedoch bevorzugt, eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig oder ungleichmässig auf einer mit Additiven, wie benötigt, versetzten Folie zu bilden, wobei die Additive diejenigen sind, die in normalen Folien eingesetzt werden, z.B. Klebrigmacher, Gleitmittel, Tenside und dergleichen.

Von diesen sind illustrativ für die Klebrigmacher, die in "Kobunshi Kako (Polymer Processing)", Extraausgabe 8, Adhesion, Seite 10%, Tabelle 1, The Kobunshi Kankokai Publishing Association, Neudruck: 15. Juli 1976) beschriebenen, z.B. natürliche Harze, wie Kollophonium und Dammar; modifizierte Harze, wie polymerisiertes Harz und teilhydriertes Kollophonium; Kollophonium und modifizierte Kollophoniumderivate, wie Glycerinester-Kollophonium und Pentaerythritol- Kollophoniumester; Polyterpenharze, wie &agr;-Pinenpolymer, &bgr;-Pinenpolymer und Dipentenpolymer; und Terpenderivat-Terpenharze, wie Terpenphenol-&agr;-Pinenphenol-Copolymer.

Illustrativ für die Gleitmittel sind Kohlenwasserstoffflüssigkeiten, wie Polybuten und Ethylen-&agr;-Olefin-Oligomer; Paraffin-, Naphthen- und aromatische Gleitmittel, wie flüssiges Paraffin und Prozessöle; und natürlich vorkommende Gleitmittel, z.B. von Pflanzen abgeleitete Gleitmittel, wie Sojabohnenöl, Maisöl, Rapssamenöl, Olivenöl und Rhizinusöl, und von Tieren abgeleitete Gleitmittel, wie Rindertalg.

Keine besondere Beschränkung ist den Tensiden auferlegt, solange sie als Nahrungsmittelzusätze zugelassen sind. Besonders bevorzugt sind Glycerin-Fettsäureester, Polyglycerin-Fettsäureester, solche, die durch Acylierung der Hydroxylgruppen dieser Ester erhalten werden, Sorbitan-Fettsäureester, Polyoxyethylen-Fettsäureester und Kondensate von Polyoxyethylen und Fettalkoholen.

Die Verpackungsfolie gemäss der zweiten Erfindung ist eine Folie, hergestellt aus einem Harz, das hauptsächlich aus Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid oder einem Olefinharz, wie Polyethylen, Polypropylen oder Polymethylpenten besteht, und mit darauf gebildeten Ausbuchtungen; bevorzugt eine Folie, erhalten aus einer Harzzusammensetzung, die hauptsächlich aus einem Ethyl-&agr;-Olefin-Copolymer oder einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer besteht, und mit darauf gebildeten Ausbuchtungen; bevorzugter eine Folie mit einer Mehrschichtstruktur von zumindest zwei Schichten, erhalten aus einer Harzzusammensetzung, die hauptsächlich aus einem Ethylen-&agr;-Olefin-Copolymer oder einem Propylen-&agr;-Olefin-Copolymer besteht, und mit darauf gebildeten Ausbuchtungen.

Als für die Verpackungsfolie gemäss der zweiten Erfindung verwendbare Polymere können dieselben Polymere wie die oben im Zusammenhang mit der ersten Erfindung beschriebenen verwendet werden.

Ähnlich der oben beschriebenen ersten Erfindung können der Verpackungsfolie gemäss der zweiten Erfindung in gewöhnlichen Folien eingesetzte Zusätze zugegeben werden, z.B. Klebrigmacher, Gleitmittel, Tenside und dergleichen, wie benötigt.

Die erfindungsgemässe Verpackungsfolie kann hergestellt werden, indem einer Oberfläche einer aus den oben beschriebenen Polymeren durch ein per se auf dem Fachgebiet bekanntes Verfahren erhaltenen Folie Rauhigkeit verliehen wird.

Im allgemeinen sind Verpackungsfolien in zwei Formen erhältlich. In der ersten Form wird eine Verpackungsfolie zu einer Rolle, genannt "eine Rolle mit kleinem Durchmesser" aufgewickelt (zu einer Form, in der die Folie auf oder um eine periphere Aussenwand eines Papierrohrs gewickelt ist) und in einen Abgabekarton gegeben. Der Verwender verwendet die Folie, indem er sie abrollt und auf eine gewünschte Grösse schneidet. In der zweiten Form ist die Verpackungsfolie, wie oben beschrieben, zu einer Rolle gewickelt. Mit einem Papierrohr, das von einem Halter, der mit einem speziellen Schneidewerkzeug (z.B. einer aus Metall hergestellten Klinge in Form eines Sägeblattes, einem erwärmten Metalldraht oder dergleichen) ausgestattet ist, getragen wird, rollt der Verwender die Folie ab, schneidet sie auf eine gewünschte Grösse und verwendet dieselbe dann.

Die erfindungsgemässen Verpackungsfolien (einschliesslich sowohl der ersten als auch der zweiten Erfindung) haben gute Handhabungseigenschaften, da sie, wie oben erwähnt, vor dem Verpacken nicht an sich selbst haften, zeigen gute Hafteigenschaften an Zielgegenständen beim Verpacken, und können nach dem Verpacken einfach abgezogen werden. Daher sind die erfindungsgemässen Verpackungsfolien nützlich, insbesondere wenn sie zu Rollen, genannt "Rollen mit kleinem Durchmesser", gewickelt sind.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend durch Beispiele weiter beschrieben.

In den erfindungsgemässen Beispielen werden die Verpackungsfolien alle in Form von Rollen mit kleinem Durchmesser bewertet. Beim Formen jeder Verpackungsfolie zu einer Rolle mit kleinem Durchmesser wurde die Verpackungsfolie über 20 m mit eine Wickelgeschwindigkeit von 10 m/min aufgewickelt, während ein Folienwickel-Papierrohr (innerer Durchmesser: 35,6 mm, Aussendurchmesser: 38,1 mm) gegen eine NBR-Harz-Gummirolle (Aussendurchmesser: 100 mm, Shorehärte A: 90°) unter einer Druckkraft von 1,86 N/cm gedrückt wurde.

BEISPIEL 1

Auf einer kommerziellen Mehrschicht-Verpackungsfolie, hauptsächlich hergestellt aus Polyethylen ("NEW VIEW WRAP", Handelsname; Produkt von Hitachi Chemical Filtec Inc.; Dicke: 10 &mgr;m) wurde eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 15 &mgr;m.

BEISPIEL 2

Auf einer kommerziellen Einzelschicht-Verpackungsfolie, hauptsächlich hergestellt aus Polyvinylidenchlorid ("Saran Wrap", Handelsname; Produkt von Asahi Chemical Industry Co., Ltd.; Dicke: 11 &mgr;m) wurde eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Urethanwalze mit einer Shorehärte D von 60° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 4%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 25 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 5 &mgr;m. Die Zugfestigkeit dieser Folie war 10 cN.

BEISPIEL 3

Auf einer kommerziellen Mehrschicht-Verpackungsfolie, hauptsächlich hergestellt aus Polypropylen ("REED COOKING WRAP", Handelsname; Produkt von Lion Corporation; Dicke: 8 &mgr;m) wurde eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 10 &mgr;m. Die Zugfestigkeit dieser Folie war 35 cN.

BEISPIEL 4

Auf einer kommerziellen Verpackungsfolie mit einer Oberflächenschicht, hauptsächlich hergestellt aus Polymethylpenten ("FOR WRAP", Handelsname; Produkt von Riken Vinyl Industry Co., Ltd.; Dicke: 10 &mgr;m) wurde eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Urethanwalze mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 4%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 25 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 10 &mgr;m. Die Zugfestigkeit dieser Folie war 86 cN.

BEISPIEL 5

Auf einer kommerziellen Verpackungsfolie mit einer Oberflächenschicht, hauptsächlich hergestellt aus Polyethylen ("NEW POLYWRAP", Handelsname; Produkt von Ube Film, Ltd.; Dicke: 10 &mgr;m) wurde eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 10 &mgr;m. Die Zugfestigkeit dieser Folie war 130 cN.

BEISPIEL 6

Auf einer kommerziellen Verpackungsfolie mit einer Oberflächenschicht, hauptsächlich hergestellt aus Polypropylen ("ECOPLUS", Handelsname; Produkt von Itochu Sanplus Co., Ltd.; Dicke: 10 &mgr;m) wurde eine Anzahl an Ausbuchtungen gleichmässig durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 10 &mgr;m. Die Zugfestigkeit dieser Folie war 16 cN.

BEISPIEL 7

Als Folie der A/B/A Drei-Schicht-Struktur wurde eine 12 &mgr;m-Folie von 4 &mgr;m/4 &mgr;m/4 &mgr;m mit einer Drei-Schicht-Coextrusionsmaschine unter Verwendung einer Harzzusammensetzung – die aus 100 Gew.-Teilen linearem Polyethylen niedriger Dichte mit einer Dichte von 0,917 g/cm3 und einer Schmelzflussrate von 3,5 g/10 min ("FG982", Handelsname; Produkt von Nippon Unicar Co., Ltd.), 3 Gew.-Teilen Polybuten ("100R", Handelsname; Produkt von Idemitsu Petrochemical Co., Ltd.) als Klebrigmacher und 3 Gew.-Teilen Olivenöl (Produkt von Ajinomoto Co., Inc.) als Gleitmittel bestand – als Harz für die Schichten A und einem cyclischen Olefin-Copolymer ("APL6015T", Handelsname; Produkt von Mitsui Chemicals, Inc.) als Harz für die Schicht B erhalten. Eine Anzahl an Ausbuchtungen wurde gleichmässig auf der Folie durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 20 &mgr;m. Die Zugfestigkeit dieser Folie in transversaler Richtung (der Richtung, in der die Folie durch ein Sägeblatt geschnitten wird) war 10 cN.

BEISPIEL 8

Als Folie der A/B/A Drei-Schicht-Struktur wurde eine 12 &mgr;m-Folie von 5 &mgr;m/2 &mgr;m/5 &mgr;m mit einer Drei-Schicht-Coextrusionsmaschine unter Verwendung der Harzzusammensetzung von Beispiel 7 als Harz für die Schichten A und Polymethylpenten – das eine Dichte von 833 kg/m3, eine Schmelzflussrate von 26 g/10 min und ein log (e/s) von 1,6 hatte ("TPX RT18", Handelsname; Produkt von Mitsui Chemicals, Inc.) – als Harz für die Schicht B erhalten. Eine Anzahl an Ausbuchtungen wurde gleichmässig auf der Folie durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 15 &mgr;m. Die transversale Zugfestigkeit dieser Folie war 14 cN.

BEISPIEL 9

Als Folie der A/B/A Drei-Schicht-Struktur wurde eine 12 &mgr;m-Folie von 4 &mgr;m/4 &mgr;m/4 &mgr;m mit einer Drei-Schicht-Coextrusionsmaschine unter Verwendung der Harzzusammensetzung von Beispiel 7 als Harz für die Schichten A und Polypropylen – das eine Dichte von 930 kg/m3, eine Schmelzflussrate von 30 g/10 min und ein log (e/s) von 1,6 hatte ("PF611", Handelsname; Produkt von Montell Polyolefins Company NV) – als Harz für die Schicht B erhalten. Eine Anzahl an Ausbuchtungen wurde gleichmässig auf der Folie durch eine punktgemusterte Prägewalze und eine Walze vom Vent-Sure Typ II mit einer Shorehärte D von 90° gebildet. Der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen war 13%, und die Dichte und Höhe der Ausbuchtungen waren 80 Ausbuchtungen/cm2 bzw. 20 &mgr;m. Die transversale Zugfestigkeit dieser Folie war 14 cN.

VERGLEICHSBEISPIELE 1 BIS 6

Die in den Beispielen 1 bis 6 eingesetzten, kommerziellen Verpackungsfolien wurden wie sie waren verwendet, ohne sie dem Prägen zu unterwerfen.

VERGLEICHSBEISPIEL 7

Eine Verpackungsfolie, hergestellt auf Testbasis in Beispiel 7, wurde wie sie war verwendet, ohne sie dem Prägen zu unterwerfen.

VERGLEICHSBEISPIELE 8 UND 9

Die in Beispiel 5 eingesetzte, kommerzielle Verpackungsfolie wurde durch eine Walze mit einem darauf gewickelten #1500-Sandpapier gepresst, wodurch Ritzmarken über die gesamte Oberfläche (Vergleichsbeispiel 8) oder in einem peripheren Randbereich (Vergleichsbeispiel 9) gebildet wurden.

VERGLEICHSBEISPIEL 10

Unter Verwendung von Polyethylen hoher Dichte ("HI-ZEX 1300)", Handelsname; Produkt von Mitsui Chemical, Inc.) als Harz wurde eine 15 &mgr;m dicke Folie durch eine T-Düse erhalten. Diese Folie wurde durch das in WO 97/25256 offenbarte Herstellungsverfahren gebildet. Die Ausschlussdistanz E = 2&bgr;√(&lgr;&pgr;), beschrieben auf Seite 20 von WO 97/25256 wurde unter Verwendung von &bgr; = 0,75, &lgr; = 700 (von der Einheitsfläche wurde angenommen, dass sie "inch2" ist) und &pgr; = 3,14159 berechnet, und die Folie wurde so gebildet, dass der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen 50% wurde. In die Einbuchtungen wurde der druckempfindliche Klebstoff ("HL-2115X"), beschrieben in WO 97/25256, Seite 26, auf eine Dicke von 15 &mgr;m beschichtet.

LEISTUNGSBEWERTUNG:

In bezug auf die Verpackungsfolien der Beispiele und Vergleichsbeispiele wurden ihre Scherhaftstärken unter Drücken von 4 Pa bzw. 4 kPa durch das unten beschriebene Verfahren gemessen. Ferner wurden die Einfachheit der Handhabung und die Hafteigenschaften der Verpackungsfolien ebenfalls durch die unten beschriebenen Verfahren bewertet. Die Ergebnisse sind unten in Tabelle 1 gezeigt.

Scherhaftstärke: (1) Messinstrument:

Auf einem Stativ ("Model-2252", Handelsname; hergestellt von Aicoh Engineering K.K.) wurde eine Druckzuganzeige, hergestellt durch dieselbe Firma, angeordnet. Eine aus Glas hergestellte Petrischale [ausgewählt aus denjenigen mit einer Oberflächenrauhigkeit Ra im Bereich von 0,7 bis 1,5 nm; gemessen durch "P-2" (Handelsname), hergestellt von Tencor Corp.], von der eine Oberfläche durch Abwischen mit "KIM WIPE WIPER S200" (Handelsname; Produkt von Jujo-Kimbury K.K.), versehen mit Ethanol (Produkt von Junsei Chemical Co., Ltd.; Reagens erster Qualität) in einen sauberen Zustand gebracht worden war, wurde auf dem Messtativ fixiert. Ein Markierungsblatt ("PPC Label Sheet KB-A190", Handelsname; Produkt von Kokuyo Co., Ltd.) mit einem daraus ausgeschnittenen Fenster von 50 mm × 50 mm wurde an einer oberen Wand der Petrischale so fixiert, dass die Glasoberfläche (Zieloberfläche), mit der eine Verpackungsfolie in Kontakt gebracht wird, durch das Fenster freigelegt ist. Um jede Messprobe zu halten, wurde ein Clip an dem freien Ende der Druckzuganzeige angebracht. Der Abstand zwischen dem Clip und der Glasoberfläche wurde auf 20 mm eingestellt.

(2) Probennahme und Einstellung:

Eine der Verpackungsfolien, als Ziel der Messung, und das Messinstrument wurden in eine Umgebung von 20°C und 65% relativer Feuchtigkeit gestellt. Die Verpackungsfolie wurde in Maschinenrichtung geschnitten, um ein Stück von 50 mm Länge und 100 mm Breite als Probe bereitzustellen. Andererseits wurde die oben beschriebene Glasoberfläche (Zieloberfläche) durch ein Stück Überwachungspapier, geschnitten auf geeignete Grösse (tracing paper; Produkt von Kokuyo Co., Ltd.) bedeckt. Die Probe wurde auf dem Überwachungspapier so angeordnet, dass die Probe die Glasoberfläche bedeckte. Die Probe wurde dann an ihrem longitudinalen Endteil durch den Clip gehalten. Als nächstes wurde das Überwachungspapier langsam herausgezogen, um die Probe und die Glasoberfläche zueinander anzuordnen.

(3) Pressverfahren und Messverfahren:

Zur Messung der Scherhaftstärke unter einem Druck von 4 Pa wurde eine beschichtete Pappe zuerst auf eine vorbestimmte Grösse geschnitten, so dass die Last auf der Probe 4 Pa wurde. Die beschichtete Pappe wurde 10 Sekunden auf die Probe gelegt, wodurch die Probe in Kontakt mit der Glasoberfläche gebracht wurde. 10 Sekunden später wurde die beschichtete Pappe entfernt, und die Probe wurde dann mit einer Geschwindigkeit von 800 mm/min gezogen, um ihre Scherhaftstärke zu messen.

Bei der Messung der Scherhaftstärke unter einem Druck von 4 kPa wurde ein geschnittener Florteppich ("CAESAR US-3000", Markenname; Produkt von Suminoe K.K.) und ein Gewicht eines vorbestimmten Gewichtswerts anstelle der beschichteten Pappe eingesetzt, so dass die Last auf der Probe auf 4 kPa kontrolliert wurde. Der Teppich wurde dann auf die Probe gelegt, so dass die Unterseite des Teppichs in Kontakt mit der Probe gebracht wurde, wodurch die Probe und die Glasoberfläche miteinander in Kontakt gebracht wurden. Ihre Scherhaftstärke wurde dann auf die gleiche Weise wie zuvor beschrieben gemessen.

Scherhaftstärke bei 90°: (1) Messinstrument:
  • Zugtestmaschine: "RTM-25",
  • Markenname; hergestellt von Orientic Corp.
  • Messmodus: Schältestmodus
  • Kreuzkopfgeschwindigkeit: 30 mm/min
  • Abstand zwischen den Spannfuttern: 50 mm
  • Gemessene Entfernung: 50 mm
  • Belastungsbereich: 5.000 kgf (geschätzt), Bereich: 1–5%
  • Probenbreite: 25 cm
  • Startpunkt der Messung: 5,00000 mm
  • Ineffektives Amplitudenniveau: 0,0000%
  • Messumgebung: Temperatur 20°C
  • Feuchtigkeit 60% relative Feuchtigkeit
(2) Messverfahren:

Jede Probe wurde auf 100 mm × 100 mm geschnitten und auf einer flachen Glasoberfläche angeordnet, so dass die Probe mit einer Fläche von 25 mm × 50 mm an der flachen Glasoberfläche anhaftete. Die flache Glasoberfläche wurde aus denjenigen mit Oberflächenrauhigkeiten Ra (arithmetische mittlere Rauhigkeiten) im Bereich von 0,7 bis 1,5 nm, wie in den japanischen Industriestandards (JIS) B601-1994 definiert, ausgewählt. Eine 1 kg-Walze (Breite: 33 mm, Walzendurchmesser: 86 mm, Walzenoberflächenhärte A: 70°, Material: NBR) wurde zweimal hin- und herbewegt, um die Probe in nahe Adhäsion mit der flachen Glasoberfläche zu bringen. Die Probe wurde an ihrem Endteil durch den Clip der Zugtestmaschine gehalten, und die Messung wurde im oben beschriebenen Messmodus durchgeführt. Ein Durchschnitt von Maximalwerten von fünf Proben (N = 5) wurde als Scherhaftstärke bei 90° aufgezeichnet. Die Maximalwerte für jede Probe wurden bei Schälwinkeln von 90° ± 10° zwischen der Probe und der Glasoberfläche bestimmt.

ABROLLBESTÄNDIGKEIT:
  • Zugtestmaschine: "RTA-100",
  • Markenname; hergestellt von Orientic Corp.
  • Messmodus: Schältestmodus
  • Kreuzkopfgeschwindigkeit: 1.000 mm/min
  • Abstand zwischen den Spannfuttern: 30 mm
  • Gemessene Entfernung: 50 mm
  • Belastungsbereich: 5.000 kgf (geschätzt), Bereich: 1–5%
  • Probenbreite: 30 cm
  • Startpunkt der Messung: von einem Minimumpunkt
  • Endpunkt der Messung: L = 50.000 mm
  • Messumgebung: Temperatur 20°C Feuchtigkeit 60% relative Feuchtigkeit
(2) Messverfahren:

Ein Eisenstab (Durchmesser: 10 mm) wurde in ein Papierrohr mit einer darauf aufgewickelten Probe eingeführt, und die Probe wurde auf einem Probenfixiertisch angebracht. Die Folie wurde über eine Länge von 30 mm (der Abstand zwischen der Aufrollebene und dem Zug war 30 mm) abgewickelt. Die Abwickelbeständigkeit wurde in dem oben beschriebenen Messmodus gemessen. Ein Durchschnitt von Abwickelbeständigkeiten von 5 Proben (N = 5) wurde als Abwickelbeständigkeitswert aufgezeichnet.

BEWERTUNG DER EINFACHHEIT DER HANDHABUNG, DER ABWICKELEIGENSCHAFTEN, DER HAFTEIGENSCHAFTEN UND DER EINFACHHEIT DES ABZIEHENS VON VERPACKUNGSFOLIEN:

Durch 10 Beobachter wurden aus Glas hergestellte Salatschüsseln mit einem Durchmesser von 18 cm tatsächlich mit den Verpackungsfolien der Beispiele 1 bis 9 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 10 eingewickelt. Die Einfachheit der Handhabung, die Abwickeleigenschaften, die Hafteigenschaften und die Einfachheit des Abziehens dieser Verpackungsfolien wurden gemäss den unten beschriebenen Standards bewertet. Ferner wurde auch eine Gesamteingruppierung dieser Verpackungsfolien gemäss den unten beschriebenen Standards durchgeführt.

Einfachheit der Handhabung:

  • A: 7 oder mehr Beobachter antworteten, dass die Handhabung vor dem Einwickeln einfach war.
  • B: 5 oder 6 Beobachter antworteten, dass die Handhabung vor dem Verpacken einfach war.
  • C: 4 oder weniger Beobachter antworteten, dass die Handhabung vor dem Verpacken einfach war.

Abwickeleigenschaften:

  • A: 7 oder mehr Beobachter antworteten, dass das Abwickeln vor dem Verpacken einfach war.
  • B: 5 oder 6 Beobachter antworteten, dass das Abwickeln vor dem Verpacken einfach war.
  • C: 4 oder weniger Beobachter antworteten, dass das Abwickeln vor dem Verpacken einfach war.

Hafteigenschaften:

  • A: 7 oder mehr Beobachter antworteten, dass die Verpackungsfolie an der Salatschüssel haftete.
  • B: 5 oder 6 Beobachter antworteten, dass die Verpackungsfolie an der Salatschüssel haftete.
  • C: 4 oder weniger Beobachter antworteten, dass die Verpackungsfolie an der Salatschüssel haftete.

Einfachheit des Abziehens:

  • A: 7 oder mehr Beobachter antworteten, dass die Abziehbarkeit nach dem Verpacken gut war.
  • B: 5 oder 6 Beobachter antworteten, dass die Abziehbarkeit nach dem Verpacken gut war.
  • C: 4 oder weniger Beobachter antworteten, dass die Abziehbarkeit nach dem Verpacken gut war.

Gesamtbewertung:

  • A: Alle Bewertungspunkte wurden als "A" eingruppiert.
  • B: Alle Bewertungspunkte wurden als Kombination aus "A" und "B" eingruppiert.
  • C: Zumindest einer der Bewertungspunkte wurde als "C" eingruppiert.

In den folgenden Beispielen wurden die Ra'-Werte unter den oben beschriebenen Bedingungen unter Verwendung von "SURFCOM" (Warenzeichen), hergestellt von Tokyo Seimitsu K.K., gemessen. Andererseits wurden die Bruchdehnungen durch Messung der Zugfestigkeiten unter den oben beschriebenen Bedingungen mit einer Zugtestmaschine, hergestellt von Orientec Corp., bestimmt.

BEISPIEL 10

Unter Verwendung eines Blasfolienextruders, hergestellt von Placo Co., Ltd., wurde niedrigdichtes lineares Polyethylen mit einer Dichte von 0,915 g/cm3 und einer Schmelzflussrate von 2,3 g/10 min ("ULTZEX", Warenzeichen; Produkt von Mitsui Chemicals, Inc.) unter den folgenden Einstellungen zu einer 30 &mgr;m dicken Folie geformt: Verarbeitungstemperatur: 170°C, Aufblasverhältnis: 1,8, Düsendurchmesser: 125 mm und Düsenspaltbreite: 1,0 mm. Diese Folie wurde durch eine Prägemaschine, hergestellt von Yuri Roll Co., Ltd., verarbeitet, wodurch eine Prägung mit konstantem Intervall mit einer maximalen Oberflächen-Spitze-zu-Tal-Entfernung von 0,4 mm und einer minimalen Spitze-zu-Spitze-Entfernung von 0,7 mm aufgebracht wurde.

Die so erhaltene Folie hatte einen Ra'-Wert von 0,13 mm und eine Bruchdehnung von 740%.

BEISPIELE 11 BIS 15

Die in Tabelle 2 bis Tabelle 4 gezeigten Verpackungsfolien wurden ähnlich Beispiel 10 hergestellt.

VERGLEICHSBEISPIEL 11

Niedrigdichtes lineares Polyethylen ("FG982", Handelsname; Nippon Unicar Co., Ltd.), das ähnlich dem in Beispiel 10 eingesetzten Harz war, wurde durch eine T-Düse geformt. Die Dicke der resultierenden Folie war 15 &mgr;m. Die Rauhigkeit dieser Folie wurde gemessen. Als Ergebnis wurde ihre Ra' als 150 nm bestimmt.

Diese Folie war flexibel, hatte aber kohäsive Eigenschaften und haftete an sich selbst. Sie besass daher sehr schlechte Handhabungseigenschaften.

FÄHIGKEIT ZUR INDUSTRIELLEN ANWENDUNG:

Die erfindungsgemässen Verpackungsfolien zeigen eine minimierte Migration zu Nahrungsmitteln. Sie haften vor dem Verpacken nicht an sich selbst, zeigen gute Hafteigenschaften an Zielgegenständen beim Verpacken und haben eine gute Abziehbarkeit, um eine einfache Entfernung nach dem Verpacken zu erlauben, so dass sie gute Handhabungseigenschaften besitzen.


Anspruch[de]
  1. Verpackungsfolie mit einer klebrigen Oberfläche auf mindestens einer ihrer Seiten, die eine flache Folie mit Ausbuchtungen ist, die auf zumindest einer ihrer Seiten gebildet werden, so dass der Flächenprozentsatz der Ausbuchtungen im Bereich von 1 bis 30% liegt, wobei diese Ausbuchtungen eine Höhe von 1 bis 50 &mgr;m haben und zu Scherhaftstärken, gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 Pa mit einer Glasoberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit von 0,7 bis 1,5 nm, von höchstens 400 cN/25 cm2 und Scherhaftstärken, gemessen nach In-Kontakt-Bringen der klebrigen Oberfläche unter einem Druck von 4 kPa mit der Glasoberfläche, von mindestens 700 cN/25 cm2 führen.
  2. Verpackungsfolie nach Anspruch 1, die Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid oder ein hauptsächlich aus einem Olefinharz zusammengesetztes Harz umfasst.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com