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Dokumentenidentifikation DE10000146B4 07.09.2006
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Komponente einer eine Vielzahl gleichartiger Arbeitssteilen nebeneinander aufweisenden Textilmaschine
Anmelder Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG, 85055 Ingolstadt, DE
Erfinder Gaukler, Jürgen, 70597 Stuttgart, DE;
Maleck, Mario, 85110 Kipfenberg, DE
Vertreter Canzler & Bergmeier, Patentanwälte, 85055 Ingolstadt
DE-Anmeldedatum 04.01.2000
DE-Aktenzeichen 10000146
Offenlegungstag 05.07.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 07.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.2006
IPC-Hauptklasse D01H 13/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65H 63/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   D01H 4/42(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Komponente einer Textilmaschine gemäß Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

Bei modernen Textilmaschinen ist es üblich, für die Steuerung der komplexen Arbeitsvorgänge an jeder Arbeitsstelle Komponenten vorzusehen, die mit Hilfe von individuellen Steuervorrichtungen gesteuert werden, welche ihrerseits mit Hilfe eines Bus-Systems mit einer zentralen Steuervorrichtung in Verbindung stehen (EP 0 385 530 A1). Diese bekannte Vorrichtung ist in der Lage, die Inbetriebnahme der Komponenten einer Arbeitsstelle sowie die Fehlerbehebung an einer Arbeitsstelle zu steuern. Während des Betriebes einer Textilmaschine kann es aber aus irgendwelchen Gründen auch zu einem kürzeren oder längeren Stromausfall kommen, so dass dann die für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Textilmaschine benötigte Spannung nicht mehr zur Verfügung steht.

Aus der DE 39 00 408 A1 ist eine Textilmaschine, insbesondere eine Ringspinnmaschine, mit mehreren Antriebssystemen zum Antrieb von zumindest teilweise ein unterschiedliches effektives Beharrungsvermögen aufweisenden Lasten beschrieben. Das der Last mit dem größten effektiven Beharrungsvermögen zugeordnete Antriebssystem weist einen im Normalbetrieb über eine Speisefrequenz drehzahlgesteuerten und bei Netzausfall zur Versorgung wenigstens eines anderen Antriebssystems als kondensatorerregter Generator arbeitenden Asynchronmotor auf. Dabei wird unter anderem bei einem Netzausfall der als kondensatorerregter Generator arbeitende Asynchronmotor zur Notversorgung des dem Streckwerk und/oder der Ringbank zugeordneten Antriebssystems vorgeschaltet. Überdies sind über zumindest eine den Antriebssystemen zugeordnete elektronische Steuerung die Drehzahlen oder Geschwindigkeiten der Lasten sowie die Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitsverhältnisse vorgebbar

Ebenfalls bekannt ist eine in der EP 451 534 A1 beschriebene Textilmaschine, insbesondere eine Ringspinnmaschine mit mehreren Antriebssystemen zum Antrieb von Spindeln, Streckwerken, Ringbänken oder dergleichen, welche bei Netzausfall unter Aufrechterhaltung vorgebbarer Drehzahlverhältnisse bis in den Bereich der Drehzahl Null herabsteuerbar sind. Hierbei dient zunächst das der Last mit dem größten effektiven Beharrungsvermögen zugeordnete Antriebssystem zur Versorgung der anderen Antriebssysteme im Generatorbetrieb. Erst im unteren Drehzahlbereich werden die verschiedenen Antriebssysteme durch eine Batterie relativ geringer Kapazität gepuffert.

Aus der DE 33 24 243 A1 ist eine Falschzwirnkräuselmaschine bekannt, bei der unterschiedliche Antriebsmotoren einerseits die Lieferwerke und andererseits die Falschdraller antreiben. Die Antriebe sind elektrisch oder getrieblich derart miteinander gekuppelt, dass auch bei Stromausfall das Verhältnis der mittleren Geschwindigkeit der Oberflächen des Falschdrallers zur Fadengeschwindigkeit nicht unter einen vorgegebenen Wert abfallen kann.

Schließlich ist aus der DE 36 35 510 C2 noch ein Verfahren und eine Einrichtung zur Außerbetriebnahme und darauffolgenden Wiederinbetriebnahme einer Offenend-Rotorspinnmaschine bekannt. Bei der Rotoren, mindestens eine Garnabzugswelle, Einzugswalzen, mindestens eine Wickelwelle und außerdem Auflösewalzen besitzenden Offenend-Rotorspinnmaschine wird nach einer Unterbrechung oder dem Ausschalten der Stromzufuhr der Antrieb der Rotoren und der Auflösewalzen eingestellt. Zudem wird mit einer Verzögerung, die von der Abzugsgeschwindigkeit abhängig ist, der Antrieb der Garnabzugswelle, der Einzugswalzen und der Wickelwelle eingestellt und die Wellen bis zum Stillstand gebremst. Die Länge des bis zum Stillstand der Garnabzugswelle abgezogenen Garns wird selbsttätig ermittelt und als Maß für die beim darauffolgenden Wiederanspinnen in den Rotor rückzuspeisende Garnlänge gespeichert. Bei der Wiederinbetriebnahme der Offenend-Rotorspinnmaschine werden zunächst die Auflösewalzen und nach dem Hochlaufen der Auflösewalzen die Rotoren in Betrieb genommen. Dabei werden die Rotordrehzahl oder der Rotordrehwinkel laufend gemessen und beim Erreichen einer ersten vorgegebenen Rotordrehzahl oder eines ersten vorgegebenen Rotordrehwinkels die Einzugswalzen wieder in Rotation versetzt. Die eingespeiste Faserbandlänge wird gemessen und beim Erreichen einer vorgegebenen Einspeiselänge die Einzugswalze wieder still gesetzt. Beim Erreichen einer vorgegebenen Rotordrehzahl beziehungsweise eines vorgegebenen Rotordrehwinkels wird die Wickelwelle und die Garnabzugswelle im Rückwärtsgang in Betrieb genommen und dabei die rückgespeiste Garnlänge gemessen und mit einem Rückspeiselängenwert verglichen, der aus der gespeicherten Länge des während der Außerbetriebnahme der Offenend-Rotorspinnmaschine abgezogenen Garns elektrisch errechnet wird. Schließlich werden bei Erreichen des Rückspeiselängenwertes Wickelwelle und Garnabzugswelle angehalten, auf Vorwärtsgang gestellt und nach Ablauf einer Verweilzeit gemeinsam mit den Einzugswalzen an die auch die Rotoren antreibende Antriebsvorrichtung gekuppelt.

Die wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe bei kurzzeitigen Spannungsab- oder -ausfällen der Arbeitsprozess nicht unterbrochen zu werden braucht. Gemäß einer weiteren Aufgabe soll erreicht werden, dass nach länger währenden Spannungsunterbrechungen oder -einbrüchen die Arbeitsstellen in kürzest möglicher Zeit wieder in Betrieb genommen werden können.

Die Hauptaufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Durch die Voreinstellung von Solldrehzahlen und die Vorgabe einer Zeitspanne für das Herunterfahren der verschiedenen Komponenten können deren Geschwindigkeiten während des Herunterfahrens in aufeinander abgestimmter Weise unter Beibehaltung der erforderlichen Relativgeschwindigkeiten auf einer solchen Höhe gehalten werden, dass ein ordnungsgemäßes Arbeiten noch möglich ist. Hierdurch wird das erzeugte Produkt, z. B. ein Faden, in seiner Qualität nicht beeinträchtigt. Wenn vor Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne wieder die benötigte Spannung vorliegt, so wird erfindungsgemäß die Komponente in gesteuerter oder geregelter Weise wieder auf ihre Betriebsgeschwindigkeit heraufgefahren, ohne dass zuvor eine Betriebsunterbrechung in Kauf genommen werden muss. Hierdurch wird gewährleistet, dass nicht nur während der Geschwindigkeitsreduzierung, sondern auch während der anschließenden Beschleunigung stets die für eine ordnungsgemäße Produktion erforderliche Relativgeschwindigkeit der Komponente in Bezug auf die anderen Komponenten dieser Arbeitsstelle vorliegt.

Vorzugsweise wird die Zeitspanne, während welcher die Geschwindigkeitsreduzierung in kontrollierter Weise vorgenommen wird, nach Anspruch 2 und/oder 3 festgelegt.

Um sicherzustellen, dass unabhängig von ihrer Trägheit die Komponenten die Beschleunigung in der gewünschten Weise vollziehen können, ist es von Vorteil, wenn in erfinderischer Ausgestaltung des vorliegenden Verfahrens die Beschleunigung aus einer konstanten Geschwindigkeitsphase heraus erst nach einer Anpassungsverzögerung gemäß Anspruch 4 vorgenommen wird.

Die Hilfsspannung, welche während eines kurzzeitigen Spannungsabfalls zur Überbrückung dieses Ausfalles geliefert wird, kann für eine kurze festlegbare Dauer beispielsweise aus der Schwungkraft der noch laufenden Textilmaschine erzeugt werden und hierbei die Komponenten, die den Ausfall des auf der Textilmaschine erzeugten Produktes, z. B. eines Faserbandes oder eines Fadens, bestimmen bzw. beeinflussen, in einem gewünschten Geschwindigkeitsverhältnis zueinander halten. Da die als Hilfsenergiequelle dienende Schwungmasse, die den Hilfsstrom liefert, entsprechend der Zeit des Stromausfalles immer mehr an Geschwindigkeit bzw. Energie verliert, lässt sich eine Spannung, wie sie für die Steuerung und den Antrieb jener Komponenten, welche für das Produzieren eines in seinen Eigenschaften im wesentlichen unveränderten Produktes maßgeblich sind, nur für eine kurze Zeitspanne aufrechterhalten. Erfindungsgemäß wird deshalb nach Ablauf einer ersten Zeitspanne, während welcher die Komponenten in gesteuerter oder geregelter Weise in ihrer Geschwindigkeit verlangsamt werden, gemäß Anspruch 5 und gegebenenfalls Anspruch 6 die Komponente mit größtmöglicher Geschwindigkeit zum Stillstand gebracht, damit anschließend die Textilmaschine raschestens wieder in einem Zustand ist, aus welchem sie in gesteuerter oder geregelter Weise wieder in Betrieb genommen werden kann. Alternativ zu der Schwungmasse kann beispielsweise auch die Hilfsenergie durch einen Akkumulator, einen trägen Motor des Systems oder eine benachbarte Maschine als Hilfsenergiequelle zur Verfügung gestellt werden.

Zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens dient erfindungsgemäß eine Vorrichtung gemäß Anspruch 9. Der Spannungswächter überprüft laufend die Spannung des von einer Hauptstromquelle angelieferten Stromes und meldet jede Abweichung vom Soll-Spannungswert, so dass die Steuervorrichtung sofort bei Spannungsabfall reagieren und die Komponente in gesteuerter Weise herunterfahren kann. Die beiden Solldrehzahlen geben den Drehzahlbereich an, der während der durch die Zeitsteuervorrichtung festgelegten Zeitspanne durchlaufen werden muss. Dabei kann der Geschwindigkeitsverlauf durchaus von Komponente zu Komponente unterschiedlich sein. Die Art bzw. der Verlauf der Geschwindigkeitsreduzierung wird in Abhängigkeit von den gewählten Solldrehzahlen durch das zuvor in die Steuervorrichtung eingegebene Programm vorgegeben.

Wenn die erforderliche Spannung wieder vorhanden ist, so wird eine Beschleunigung der Komponente(n) eingeleitet. Diese Beschleunigung wird in gesteuerter oder sogar geregelter Weise vorgenommen, so dass sich der Charakter des produzierten Erzeugnisses nicht ändert. Um den zu beschleunigenden Komponenten eine Anpassungsphase einzuräumen und ihnen auf diese Weise ausreichend Zeit zu geben, um der Beschleunigung unabhängig von ihrer Trägheit in der erforderlichen Weise folgen zu können, wird die Zeitsteuervorrichtung vorteilhafterweise nach Anspruch 10 ausgebildet.

Ist die vorgegebene Zeitspanne abgelaufen, so lassen sich Geschwindigkeiten, wie sie für eine ordnungsgemäße Produktion benötigt werden, nicht länger aufrechterhalten. Ein Wiederhochlaufen der Komponenten hat nun keinen Sinn mehr, da das erforderliche Geschwindigkeitsverhältnis zwischen den einzelnen Komponenten gestört ist, auch wenn jetzt die erforderliche Spannung erneut vorhanden wäre. Um so rasch wie möglich die Produktion in ordnungsgemäßer Weise wieder aufnehmen zu können, wird deshalb erfindungsgemäß nach Anspruch 11 und/oder 13 dafür gesorgt, dass die Komponenten zunächst alle auf schnellste Weise zum Stillstand gebracht werden, damit die Aggregate oder Komponenten in kontrollierter Weise aus dem Stillstand heraus wieder auf Produktionsgeschwindigkeit gebracht werden können.

Sind die Komponente und die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung mit einem Feldbussystem miteinander verbunden, so ist eine sehr schnelle und einfache Kommunikation untereinander mittels Datentelegrammen möglich.

Meldet/melden die oder alle Komponente(n) an die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung, dass bestimmte Bedingungen, wie beispielsweise das Erreichen einer bestimmten Drehzahl oder eines bestimmten Drehzahlverhältnis zu anderen Komponenten zum erneuten Hochlaufen der Komponente(n) erfüllt sind, so wird ein besonders gleichmäßiges und schnelles Hochlaufen der Komponenten erreicht.

Die vorliegende Erfindung ermöglicht auf einfache Weise, Stillstandszeiten der Textilmaschine vorgenannter Gattung auf ein minimales Maß zurückzusetzen. Dies wird dadurch erreicht, dass kurzzeitige Spannungsabfälle nicht gleich zum Abschalten der Maschine führen, sondern dass in einem derartigen Fall die Maschine, solange eine vorbestimmte Zeitspanne nicht überschritten worden ist, dazu gebracht wird, die Produktion, wenn auch mit abnehmender Geschwindigkeit fortzuführen, bis die Komponenten entweder bei erneutem Anliegen der erforderlichen Spannung wieder auf ihre normale Betriebsgeschwindigkeit oder aber bei weiterhin fehlender Spannung in kürzest möglicher Zeit zum Stillstand gebracht werden, damit bei erneutem Vorliegen der erforderlichen Spannung unverzüglich ein Inbetriebsetzen in üblicher Weise vorgenommen werden kann.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend mit Hilfe von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

1 im Diagramm den Geschwindigkeitsverlauf einer gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren gesteuerten Komponente; und

2 im Schema den Aufbau der Vorrichtung gemäß der Erfindung.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann in entsprechend angepasster Weise an verschiedenen Textilmaschinen zur Anwendung kommen, wenn diese eine Vielzahl im Aufbau gleicher Arbeitsstellen aufweisen, wie dies bei Ringspinn- oder anderen konventionellen oder auch unkonventionellen Spinnmaschinen, z. B. Offenend-Spinnmaschinen oder Umwindespinnmaschinen, und auch bei Spulmaschinen der Fall ist. Auch im Fall einer derartigen Textilmaschine ist die Realisierung des nachstehend im Detail beschriebenen Verfahrens nicht an eine spezielle Ausbildung einer solchen Maschine gebunden. Beispielsweise muss eine Offenend-Spinnmaschine nicht als Rotorspinnmaschine ausgebildet sein; das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich auch bei Friktionsspinnmaschinen, elektrostatisch arbeitenden Offenend-Spinnmaschinen oder bei Luftspinnmaschinen o. dgl. zur Anwendung bringen.

Bevor das erfindungsgemäße Verfahren erörtert wird, sollen zunächst mit Hilfe der 2 die wesentlichsten Elemente erörtert werden, mit denen ein solches Verfahren realisiert werden kann.

Unabhängig von der speziellen Ausbildung einer der vorstehend genannten Textilmaschinen besitzt diese zumindest auf einer Längsseite A eine Vielzahl von Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ... Gegebenenfalls ist aber (wie in 2 dargestellt) auch auf der zweiten Längsseite B der Maschine eine weitere Vielzahl derartiger Arbeitsstellen 10b, 11b ..., 20b, 21b ... vorgesehen.

Der Einfachheit halber wird nachstehend als Beispiel in der Regel lediglich auf die Arbeitsstelle 10a Bezug genommen; die anderen Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ..., 10b, 11b ..., 20b, 21b ... einer gattungsgemäßen Textilmaschine sind im Aufbau gleich ausgebildet.

Die Arbeitsstelle 10a besitzt eine Vielzahl gesteuerter Komponenten 3, von denen lediglich eine einzige derartige Komponente 3 gezeigt ist, um die Darstellung in 2 nicht zu unübersichtlich zu gestalten.

Im Sinne der vorliegenden Erfindung soll unter dem Begriff "Komponente" jede Vorrichtung verstanden werden, welche steuerbar ist und dadurch den Ausfall des Produktes in veränderlicher Weise beeinflussen kann. Es versteht sich von selbst, dass je nach Art der Textilmaschine diese Komponenten 3 in unterschiedlicher Weise ausgebildet sein können. Selbst in Textilmaschinen gleicher Art, z. B. in einer als Rotorspinnmaschine ausgebildeten Offenend-Spinnmaschine, können diese Komponenten 3 verschieden ausgebildet sein, was u. a. von der speziellen Ausbildung der Maschine und dem unterschiedlichen Grad ihrer Automatisierung abhängt.

Um klarzustellen, was unter einer Komponente 3 im Sinne der vorliegenden Erfindung verstanden werden soll, wird dies nachstehend am Beispiel einer Offenend-Spinnvorrichtung näher erläutert, auch wenn die Komponenten 3 und die Offenend-Spinnvorrichtung nicht im Detail dargestellt sind. Eine solche Offenend-Spinnvorrichtung besitzt eine Speisevorrichtung zum Zuführen eines Faserbandes zu einer Auflösevorrichtung, durch welche ein Faserband zu Einzelfasern aufgelöst wird, ferner ein Spinnelement, um die ihr von der Auflösevorrichtung zugeführten Einzelfasern in das Ende eines Fadens einzubinden, welcher mittels einer Fadenabzugsvorrichtung laufend aus bzw. von dem Spinnelement abgezogen und einer Spulvorrichtung zur Bildung einer Spule zugeführt wird. Bei einer Offenend-Spinnvorrichtung kommen als Komponenten im Sinne der Erfindung die genannten Vorrichtungen, somit die Speisevorrichtung, die Auflösevorrichtung, das Spinnelement bzw. die Spinnelemente, die Fadenabzugsvorrichtung sowie die Spulvorrichtung in Frage.

Weitere Hilfseinrichtungen oder Komponenten, wie z. B. eine der Speisevorrichtung vorgeschaltete Bandführung, eine Fadenrückliefervorrichtung sowie eine Hilfsantriebsvorrichtung zum Antreiben der Spule während der Anspinn- oder Ansetzphase sind in der Regel zusätzlich vorgesehen.

Für die vorliegende Erfindung ist es auch unerheblich, ob die Komponenten 3 in der Arbeitsstelle 10a der Textilmaschine angeordnet sind oder ob eine (oder mehrere) dieser Komponenten 3 auf einer längs der Maschine verfahrbaren Wartungseinrichtung (nicht gezeigt) angeordnet ist oder vorübergehend durch einen auf einer derartigen Wartungseinrichtung angeordneten Antrieb angetrieben wird.

Wenn auch pro Arbeitsstelle 10a ... eine Vielzahl von Komponenten 3 vorgesehen ist, so heißt dies nicht, dass die erfinderische Lösung bei allen Komponenten 3 einer Arbeitsstelle 10a ... Anwendung finden muss und dass alle die genannten Komponenten 3 in gleicher Weise gemäß dem nachstehend noch zu beschreibenden Verfahren gesteuert werden müssen; je nach Ausbildung der Arbeitsstelle 10a ... und ihrer Komponenten 3 kann es durchaus ausreichend sein, wenn lediglich eine oder zwei Komponenten 3 einer Arbeitsstelle 10a ... in der aufgezeigten Verfahrensweise gesteuert werden.

Die steuermäßigen Verbindungen sind in 2 schematisch dargestellt. Gemäß dem in dieser Abbildung gezeigten Ausführungsbeispiel wird zwar vorausgesetzt, dass die Textilmaschine aus einer Mehrzahl von Sektionen S1 bis Sn besteht, doch ist dies nicht unbedingt Voraussetzung für die Durchführung des Verfahrens, das selbst bei Textilmaschinen der genannten Gattung mit lediglich einer einzigen Sektion S1 durchführbar ist.

Gemäß dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine maschinenzentrale Steuervorrichtung 4 vorgesehen, mit welcher über ein Bussystem 40 pro Sektion S1 ... Sn je eine zentrale Steuervorrichtung 41 verbunden ist. Jede dieser Steuervorrichtungen 41 steht über ein weiteres Bus-System 410 mit einer Vielzahl individueller Steuervorrichtungen 30a, 31a ..., 30b, 31b ... in Verbindung. Dabei sind die individuellen Steuervorrichtungen 30a, 31a ... auf der einen Längsseite A und die individuellen Steuervorrichtungen 30b, 31b ... in einer anderen Reihe auf der anderen Längsseite B der Maschine jeweils nebeneinander angeordnet.

Jede der gezeigten Komponenten 3 weist außer der individuellen Steuervorrichtung 30a, 31a ... bzw. 30b, 31b ... einen Antrieb 32 auf. Die Antriebe 32 der verschiedenen Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ... und 10b, 11b ... und 20b, 21b ... sind über eine Leitung 33 bzw. 330 sowie weiteren Leitungen 331, 332 und 333 mit einer Hauptstromquelle 5, die in der Regel durch das Stromnetz gebildet wird, verbunden. Zwischen den Leitungen 332 und 333 befindet sich ein Spannungswächter 50, welcher über eine Leitung 334 mit der Haupt- oder zentralen Steuervorrichtung 4 verbunden ist und welcher die Spannung des durch die Hauptstromquelle 5 gelieferte Stromes laufend überwacht.

Die Steuervorrichtung 4 weist eine Eingabevorrichtung 46 auf, deren Zweck später noch erläutert wird. Des weiteren ist der Steuervorrichtung 4 (gemäß 2 unter Zwischenschaltung einer Leitung 337) eine Zeitsteuervorrichtung 45 mit einer Einstellvorrichtung 450 zugeordnet.

Während des Betriebes einer Textilmaschine kann es aus irgendwelchen Gründen zu einem kürzeren oder längeren Stromausfall kommen, so dass dann die für einen ordnungsgemäßen Betrieb dieser Maschine benötigte Spannung nicht mehr zur Verfügung steht. Um für den Fall, dass ein solcher Spannungsabfall nur sehr kurze Zeit andauert, ein Abstellen der Textilmaschine und somit einen Produktionsausfall zu vermeiden, wird in einem solchen Fall für eine kurzfristige Bereitstellung einer Hilfsspannung gesorgt. Diese Hilfsspannung wird für eine kurze festlegbare Dauer beispielsweise aus der Schwungkraft der noch laufenden Textilmaschine erzeugt und kann während dieser Zeitspanne jene Komponenten 3, die den Ausfall des auf der Textilmaschine erzeugten Produktes, z. B. eines Faserbandes oder eines Fadens, auf einem solchen Geschwindigkeitsniveau und in einem solchen Geschwindigkeitsverhältnis zueinander halten, dass sich keine größeren oder nennenswerten Abweichungen der Eigenschaften des Produktes vom Normalzustand ergeben. Da die Schwungmasse des vorliegenden Ausführungsbeispieles, die den Hilfsstrom liefert, entsprechend der Zeit des Stromausfalles immer mehr an Geschwindigkeit verliert, lässt sich eine Spannung, wie sie für die Steuerung und den Antrieb dieser Komponenten 3 zur Herstellung eines in seinen Eigenschaften im wesentlichen unveränderten Produktes erforderlich sind, jedoch nur für eine begrenzte Zeit aufrechterhalten.

Um derartige kurze Ausfallzeiten überbrücken zu können, ist gemäß dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel mit den Antrieben 32 der Komponenten 3 zusätzlich zur Hauptstromquelle 5 über eine Leitung 335 eine Hilfsstromquelle 51 z.B. in Form eines Generators permanent verbunden, oder diese Hilfsstromquelle 51 wird spätestens bei Auftreten eines Spannungsabfalls mit den Antrieben 32 der Komponenten 3 verbunden.

Die Hilfsstromquelle 51 steht über einen normalerweise geschlossenen Kontakt 420 eines Relais 42 und einen in seiner Grundstellung geöffneten Kontakt 430 eines weiteren Relais 43 mit den Leitungen 33 und 330 und somit mit den Antrieben 32 der Komponenten 3 in Verbindung. Die die Hilfsstromquelle 51 steuernden Relais 42 und 43 ihrerseits sind mittels einer Leitung 421 bzw. 431 steuermäßig mit der maschinenzentralen Steuervorrichtung 4 verbunden. Der jeweils zweite Anschluss der Relais 42 und 43 sowie der weiteren Vorrichtungen, z. B. der Antriebe 32, ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung nicht gezeigt; diese Anschlüsse sind in an sich üblicher Weise ausgebildet.

Um den Generator, d. h. die Hilfsstromquelle 51, antreiben zu können, ist vorgesehen, dass mit der Hauptstromquelle 5 über eine Leitung 336 ein Antrieb 6 verbunden ist, der eine Vorrichtung 60 mit großer Masse antreibt. Die Hilfsstromquelle 51 wird durch die Vorrichtung 60 permanent angetrieben oder spätestens bei Auftreten eines Spannungsabfalls antriebsmäßig mit der Vorrichtung 60 verbunden.

Bei einer Offenend-Spinnmaschine bietet es sich an, die Vorrichtung 60 als Welle auszubilden, welche Teil einer allen Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ... der Längsseite A oder allen Arbeitsstellen 10b, 11b ..., 20b, 21b ... der Längsseite B der Maschine gemeinsamen Fadenabzugsvorrichtung ist. Diese Welle erstreckt sich über die gesamte Länge der Textilmaschine und somit auch über sämtliche Sektionen S1 ... Sn und weist somit eine relativ hohe Schwungmasse und somit auch Trägheit auf, die für den Antrieb der Hilfsstromquelle 51 ausgenützt wird.

Der Antrieb 6 ist über eine Leitung 338, in welcher sich gemäß 2 eine individuelle Steuervorrichtung 61 befindet, steuermäßig mit der zentralen Steuervorrichtung 4 verbunden.

Je nach Ausbildung der Textilmaschine ist es möglich, dass einige der Steuerfunktionen durch die sektionszentrale Steuervorrichtung 41 gesteuert werden, wenn es auch in den meisten Fällen zweckmäßig ist, die Steuerung durch die Hauptsteuervorrichtung 4 selber vorzunehmen.

Nachdem vorstehend die Vorrichtung in ihrem Aufbau beschrieben worden ist, die der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient, soll nun mit Hilfe der beiden 1 und 2 das Verfahren selber am Beispiel einer Offenend-Spinnmaschine erläutert werden.

Es sei angenommen, dass die Vorrichtung 60 in der geschilderten Weise die angetriebene Welle einer Fadenabzugsvorrichtung bildet und somit ebenfalls eine Komponente 34 im Sinne der Erfindung ist. Weiterhin wird für das zu schildernde Beispiel angenommen, dass es sich bei der Komponente 3 mit dem Antrieb 32 um die Speisevorrichtung einer derartigen Offenend-Spinnmaschine handelt.

Während der normalen Produktion wird in einer Offenend-Spinnmaschine die durch die Speisevorrichtung gebildete Komponente 3 durch den Antrieb 32 mit einer ersten Sollgeschwindigkeit vs1 angetrieben, während die durch die Komponente 34 und somit durch die Vorrichtung 60 gebildete Fadenabzugsvorrichtung mit einer anderen ersten Sollgeschwindigkeit va1 angetrieben wird (1). Diese beiden Sollgeschwindigkeiten va1 und vs1 stehen hierbei in einem festen, vorgegebenen Geschwindigkeitsverhältnis. Durch dieses Geschwindigkeitsverhältnis zwischen der Zuführung eines zu Einzelfasern aufzulösenden Faserbandes durch die Speisevorrichtung (Komponente 3) zum Offenend-Spinnelement einerseits und dem Abzug des aus diesen Fasern gesponnenen Fadens durch die Fadenabzugsvorrichtung (Komponente 34) vom Spinnelement andererseits ergibt sich die Stärke des produzierten Fadens. Um eine gleichbleibende Fadenstärke zu gewährleisten, muss somit während der Produktion dieses Fadens dieses Geschwindigkeitsverhältnis unverändert aufrechterhalten werden.

1 zeigt in einem Diagramm vertikal die Geschwindigkeiten vs für die Speisevorrichtung (Komponente 3) und va für den Fadenabzug (Komponente 34) und horizontal die Zeit t. Dabei kennzeichnet vs1 die Sollgeschwindigkeit für die Komponente 3 und va1 die Sollgeschwindigkeit für die Komponente 34, jeweils für Produktionsverhältnisse.

Um die verschiedenen Komponenten 3 und 34, die für die Produktion eines Fadens maßgeblich sind, mit den erforderlichen Betriebsgeschwindigkeiten (Sollgeschwindigkeiten vs1 bzw. va1) antreiben zu können, ist innerhalb vorgegebener Toleranzgrenzen eine im wesentlichen konstante Betriebsspannung erforderlich. Sinkt diese Spannung unter diese Toleranzgrenze, so kann eine Aufrechterhaltung der benötigten Geschwindigkeiten und ihrer Geschwindigkeitsverhältnisse nicht länger gewährleistet werden bzw. ist nicht mehr möglich.

Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sei angenommen, dass bis zum Zeitpunkt t1 die normale Betriebsspannung vorliegt. Weiter wird angenommen, dass zum Zeitpunkt t1 der normalerweise durch die Hauptstromquelle 5 gelieferte Strom ausfällt oder seine Spannung zumindest unter eine vorbestimmte Toleranzgrenze abfällt. Ist dies der Fall, so wird dies vom Spannungswächter 50 (2) registriert und der Hauptsteuervorrichtung 4 gemeldet, welche daraufhin mit Hilfe des Relais 43 und seines sich nun schließenden Kontaktes 430 die Hilfsstromquelle 51 einschaltet und das gesteuerte Herunterfahren der Maschine einleitet. Dies wird in 1 durch die abnehmenden Geschwindigkeiten va3 (für den Fadenabzug = Komponente 34) und vs3 (für die Speisung = Komponente 3) dargestellt. Je nach verwendeter Hilfsstromquelle kann diese auch ständig zugeschaltet sein und im Falle eines Spannungsabfalls selbständig wirksam werden. Die Steilheit der Kurve wird von der Steuervorrichtung 4 vorgegeben und hängt ab von den beiden Sollgeschwindigkeiten va1 und vs1 bei normalen Produktionsverhältnissen einerseits und va2 und vs2 als unteren Grenzen für das Aufrechterhalten der Produktion sowie die Zeitspanne t&Dgr;1 zwischen dem erwähnten Zeitpunkt t1, bei welchem die Betriebsspannung ausfällt und die Geschwindigkeitsreduzierung einsetzt, und dem Abschaltzeitpunkt t2, bei dem die kontrollierte Geschwindigkeitsreduzierung (siehe abnehmende Geschwindigkeiten va3 und vs3) beendet werden soll.

Für die kontrollierte Geschwindigkeitsreduzierung wird bei Ausfall der Betriebsspannung, d. h. zum Zeitpunkt t1, die Zeitsteuervorrichtung 45 durch die zentrale Steuervorrichtung 4 eingeschaltet, in welcher zuvor die Zeitspanne t&Dgr;1 und somit der Abschaltzeitpunkt t2 gespeichert worden ist.

Während der Reduzierung der Geschwindigkeiten va3 und vs3 bleiben die Geschwindigkeitsverhältnisse zwischen den den Ausfall des Fadens beeinflussenden Komponenten 3 unverändert bzw. werden lediglich in einem solchen Maße verändert, dass der Ausfall des Fadens nach wie vor im wesentlichen unverändert bleibt.

Die für das kontrollierte oder gegebenenfalls auch geregelte Herunterfahren der Komponenten 3 erforderlichen Geschwindigkeiten va3 und vs3 werden durch die Steuervorrichtung 4 gesteuert. Zu diesem Zweck ist dieser Steuervorrichtung 4 ein Programm vorgegeben, das beispielsweise vor Produktionsaufnahme in Form eines Chips oder eines anderen gegebenenfalls mobilen Datenträgers (z. B. CD-ROM, Diskette etc.) in die Steuervorrichtung 4 eingegeben worden ist, wozu diese die erwähnte, entsprechend ausgebildete Eingabevorrichtung 46 (2) z.B. in Form eines Einführschlitzes aufweist. Das Programm kann auch über ein Bussystem, serielle Kommunikation etc. übermittelt werden. Außer diesem Programm werden in ähnlicher Weise vor Produktionsbeginn die Sollgeschwindigkeit va1 für die mit Hilfe der Steuervorrichtung 61 gesteuerte und mittels des Antriebes 6 angetriebene Vorrichtung 60 (Komponente 34) für den Fadenabzug sowie die Sollgeschwindigkeit vs1 für die mittels der individuellen Steuervorrichtung 30a, 31a, 30b, 31b ... gesteuerte und mittels des Antriebes 32 angetriebene Speisevorrichtung (Komponente 3) in die zentrale Steuervorrichtung 4 eingegeben. Diese Sollgeschwindigkeiten va1 und vs1 sollen während der normalen Produktion eingehalten werden. Weiterhin werden der Steuervorrichtung 4 in der beschriebenen Weise die Zeitspanne t&Dgr;1 (mit Hilfe der Einstellvorrichtung 450 der Zeitsteuervorrichtung 45) sowie die Sollgeschwindigkeiten va2 und vs2 vorgegeben, welche die Komponenten 3 bzw. 34 bei Ablauf dieser Zeitspanne t&Dgr;1, d. h. zum Abschaltzeitpunkt t2, aufweisen sollen.

Das in der zentralen Steuervorrichtung 4 gespeicherte Programm errechnet aus den gespeicherten Sollgeschwindigkeiten va1 und va2 sowie der vorgegebenen Zeitspanne t&Dgr;1 den Verlauf der abnehmenden Geschwindigkeit va3 der Komponente 34 und aus den Sollgeschwindigkeiten vs1 und vs2 sowie der Zeitspanne t&Dgr;1 den Verlauf der abnehmenden Geschwindigkeit vs1 der Komponente 3.

Es hat sich gezeigt, dass für die Zeitspanne t&Dgr;1 in der Regel eine Größenordnung von 1 bis 3 Sekunden von Vorteil ist. Dabei kann diese Zeitspanne t&Dgr;1 um so größer gewählt werden, je höher die Ausgangsgeschwindigkeit, d. h. die Sollgeschwindigkeit va1 bzw. vs1, liegt; umgekehrt muss die Zeitspanne t&Dgr;1 um so kleiner werden, je niedriger die Sollgeschwindigkeit va1 bzw. vs1 liegt. Des weiteren hängt die Größe der Zeitspanne t&Dgr;1 auch davon ab, wie groß die untere Sollgeschwindigkeit va2 bzw. vs2 im Vergleich zur Sollgeschwindigkeit va1 bzw. vs1 ist. Da die untere Sollgeschwindigkeit va2 bzw. vs2 in der Regel nicht frei wählbar ist, sondern von der Art der Textilmaschine abhängt, kann die Zeitspanne t&Dgr;1 in den meisten Fällen in Abhängigkeit von der oberen Sollgeschwindigkeit va1 bzw. vs1 festgelegt werden.

Wird noch vor Erreichen dieses Abschaltzeitpunktes t2 zu einem Zeitpunkt t3 während der durch die Zeitsteuervorrichtung 45 (1) vorgegebenen Zeitspanne t&Dgr;1 durch den Spannungswächter 50 das erneute Vorliegen einer normalen bzw. innerhalb der vorbestimmten Toleranzgrenzen liegenden Spannung gemeldet, so steuert die Hauptsteuervorrichtung 4 über die zentrale Steuervorrichtung 41 die individuellen Steuervorrichtungen 30a, 31a ... und evtl. 30a, 31a ... sowie 61 in der Weise, dass unter Beibehaltung der während des normalen Spinnvorganges herrschenden Geschwindigkeitsverhältnisse alle Komponenten 3, 34 wieder auf ihre Betriebsgeschwindigkeiten hochgefahren werden (siehe zunehmende Geschwindigkeiten va5 und vs5), wozu eine Zeitspanne t&Dgr;3 erforderlich ist, deren Größe von der Geschwindigkeit abhängt, welche die Komponente 3 zum Zeitpunkt t3 aufweist. Je früher die normale Spannung wieder zur Verfügung steht, d. h. je näher dieser Zeitpunkt t3 beim Zeitpunkt t1 liegt, desto näher kann der Zeitpunkt t5, bei dem die Komponenten 3 ihre jeweilige Sollgeschwindigkeit va1 bzw. vs1 wieder erlangt haben, beim Zeitpunkt t4 liegen, bei dem dieses Hochlaufen beginnt, so dass die Zeitspanne t&Dgr;3 entsprechend kürzer gehalten wird.

Die Geschwindigkeitsänderungen der einzelnen Komponenten 3, 34 während der Zeitspannen t&Dgr;1 und t&Dgr;3 (zwischen den Zeitpunkten t4 und t5) erfolgen im wesentlichen synchron zueinander, doch ist dies nicht in allen Fällen erforderlich oder erwünscht. Soll bei einer Offenend-Spinnmaschine z. B. während der Ansetzphase ein Fadenabschnitt mit erhöhter Drehung erzeugt werden, um die Anspinnsicherheit zu erhöhen, so kann beispielsweise das Spinnelement (in den Figuren nicht gezeigt) zu diesem Zweck durchaus auch überproportional beschleunigt werden.

Wird die für ein einwandfreies Spinnen benötigte Spannung innerhalb dieser durch die Zeitsteuervorrichtung 45 vorgegebenen Zeitspanne t&Dgr;1, die zuvor empirisch ermittelt und mittels der Einstellvorrichtung 450 als Vorgabewert in der Hauptsteuervorrichtung 4 bzw. der ihr zugeordneten oder in ihr integrierten Zeitsteuervorrichtung 45 eingestellt worden ist, nicht wieder erreicht, so nützt ein weiteres kontrolliertes Herunterfahren der Maschine nichts, da ein Aufrechterhalten der erforderlichen Geschwindigkeiten und somit eine ordnungsgemäße Produktion nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grunde wird ab Erreichen dieses vorbestimmten Zeitpunktes t2 am Ende der Zeitspanne t&Dgr;1 die Hilfsstromquelle 51 außer Betrieb gesetzt. Dies kann unter der Steuerung durch die der Steuervorrichtung 4 zugeordnete Zeitsteuervorrichtung 45, durch mechanische Abkopplung der Hilfsstromquelle 51 von der Vorrichtung 60 oder durch elektrische Unterbrechung der Leitung 335 mittels eines der oder beider Kontakte 420 und/oder 430 durch entsprechende Steuerung eines der oder beider Relais 42 und/oder 43 oder auch auf andere geeignete Weise geschehen, z. B. durch Unterbrechung des Datenaustausches zwischen den verschiedenen Komponenten 3, 34 und den ihnen zugeordneten individuellen Steuervorrichtungen 41 bzw. 61. Die Komponenten 3, 34 fahren somit in ungesteuerter Weise (siehe Geschwindigkeiten va6 und vs6 in 1) bis zu ihrem Stillstand va0 bzw. vs0 herunter, den sie in Abhängigkeit von ihrer Trägheit zu unterschiedlichen Zeitpunkten t6s bzw. t6a erreichen.

Das vorstehend erörterte Verfahren sowie die zuvor beschriebene Vorrichtung können im Rahmen der vorliegenden Erfindung in vielfältiger Weise abgewandelt werden, insbesondere durch Austausch einzelner oder mehrerer Merkmale durch Äquivalente oder durch andere Kombinationen von Merkmalen oder ihrer Äquivalente. So ist es nicht unbedingt erforderlich, bei Wiedervorhandensein der vollen Betriebsspannung sofort die Beschleunigungsphase (siehe Zeitspanne t&Dgr;3) einzuleiten.

Gemäß dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt dieses Hochfahren (siehe Geschwindigkeiten va5 und vs5) nicht sofort im Anschluss an die Reduzierung der Geschwindigkeiten (va3 und vs3), sondern unter Zwischenschaltung einer zweiten Zeitspanne t&Dgr;2, während welcher die Komponenten 3, 34 mit im wesentlichen konstanten Geschwindigkeiten va4 und vs4 angetrieben werden, was sicherstellt, dass unabhängig von den anschließend ab dem Zeitpunkt t4 zu beschleunigenden Massen der Komponenten 3, 34 mit Sicherheit in der gewünschten Weise, d. h. gesteuert oder sogar geregelt, wieder auf ihre für die normale Produktion erforderliche Sollgeschwindigkeiten va1 und vs1 beschleunigt werden, die sie zum Zeitpunkt t5 erreichen. Diese zweite Zeitspanne t&Dgr;2 wird ebenso wie die erste Zeitspanne t&Dgr;1 vor der Aufnahme der Produktion mit Hilfe der Einstellvorrichtung 450 der Zeitsteuervorrichtung 45 eingestellt. Diese zweite Zeitspanne t&Dgr;2 beginnt zu laufen, sobald vor Ablauf der ersten Zeitspanne t&Dgr;1 die volle Spannung wieder vorliegt.

Wie insbesondere aus der Geschwindigkeit va6 ersichtlich, kann die Zeitspanne t&Dgr;4 vom Zeitpunkt t2 an, bei welchem die Komponente 34 ihre unteren Sollgeschwindigkeiten va2 erreicht hat, bis zum Zeitpunkt t6a des Stillstandes va0 recht lange dauern, was von der stillzusetzenden Masse der Komponente 34 abhängt. Um die Zeit bis zum Erreichen des Stillstandes va0 bzw. vs0 zu verkürzen, kann deshalb, falls gewünscht, statt oder zusätzlich zu dem Außerbetriebsetzen der Hilfsstromquelle 51 vorgesehen werden, dass die Komponenten 3, 34 durch Betätigung evtl. vorgesehener Bremsen rasch stillgesetzt werden. Auf diese Weise wird die Zeitspanne, während welcher keine bestimmten Geschwindigkeitsverhältnisse zwischen den anzutreibenden Komponenten 3, 34 herrschen, sehr kurz gehalten, so dass durch das Erreichen des Stillstandes va0, vs0 wieder gleiche Verhältnisse zwischen den Komponenten 3, 34 gegeben sind. Somit wird bei einem Wiedervorliegen normaler Spannungsverhältnisse für das Inbetriebsetzen wenig Zeit verloren, da nicht erst das Auslaufen der Komponenten 3, 34 abgewartet werden muss, bevor das Anspinnen in der geschilderten Weise durchgeführt werden kann. Wie 1 am Beispiel des Verlaufs der Geschwindigkeit va7 für den Fadenabzug (Komponente 34) zeigt, wird der Stillstand va0 statt erst zum Zeitpunkt t6a nach einer im Vergleich zur Zeitspanne t&Dgr;4 wesentlich verkürzten Zeitspanne t&Dgr;5 bereits zum Zeitpunkt t7 erreicht.

Nachdem die Komponenten 3, 34 der verschiedenen Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ... und gegebenenfalls 10b, 11b ..., 20b, 21b ... zu einem Stillstand vs0, va0 gekommen sind, kann der Arbeitsprozess wieder aufgenommen werden, was bei einer Offenend-Spinnmaschine durch einen gemeinsamen Anspinnvorgang an sämtlichen Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ..., 10b, 11b ..., 20b, 21b ... oder durch einen Anspinnvorgang an einer Arbeitsstelle 10a, 11a ... nach der anderen erfolgt. Der Anspinnvorgang wird in der üblichen und bekannten Weise durchgeführt und ist um so früher möglich, je früher die Komponenten 3, 34 ihren Stillstand va0, vs0 erreicht haben.

Die für das rasche Stillsetzen der Komponenten 3, 34 erforderlichen Bremsen können in unterschiedlicher und an sich bekannter Weise ausgebildet sein. Im Fall einer Komponente 3 kann die Bremse beispielsweise durch ihren Antrieb 32 selber gebildet werden, indem dieser in entsprechend gesteuerter Weise durch die ihr zugeordnete individuelle Steuervorrichtung 30a, 31a ..., 30b, 31b ... mit Spannung versorgt wird.

Wird eine der Komponenten, wie oben beschrieben, durch die Vorrichtung 60 (Komponente 34) gebildet, so kann diese durch eine von der Steuervorrichtung 4 mit Hilfe der Zeitsteuervorrichtung 45 über eine Leitung 440 gesteuerte Bremse 44 (2) abgebremst werden. Diese Bremse 44 kann aber auch dazu dienen, schon vorher während der Zeitspanne t&Dgr;1 während des gesteuerten Herunterfahrens der Komponenten 3 die Vorrichtung 60 in dem durch die Steuervorrichtung 4 vorgegebenen Geschwindigkeitsrahmen zu halten.

Die Steuerung der Auslauf- und Hochlaufgeschwindigkeiten va3, vs3 bzw. va5, vs5 erfolgt gemäß vorstehender Beschreibung durch die zentrale Steuervorrichtung 4 bzw. 41. Je nach Ausbildung der Steuervorrichtungen 4, 41, 30a, 31a ..., 30b, 31b ..., 61 ist es möglich, das Programm für die Geschwindigkeitsreduzierung einer Komponente 3, 34 bzw. für ihren Hochlauf – evtl. nur teilweise – auch in den individuellen Steuervorrichtungen 30a, 31a ..., 30b, 31b ..., 61 zu speichern, so dass in Zusammenarbeit zwischen der zentralen Steuervorrichtung 4 bzw. 41 einerseits und den individuellen Steuervorrichtungen 30a, 31a ..., 30b, 31b ..., 61 andererseits die Geschwindigkeitsverläufe bei der Geschwindigkeitsreduzierung oder bei der Beschleunigung gesteuert werden. Die individuellen Steuervorrichtungen 30a, 31a ..., 30b, 31b ..., 61 weisen dann entsprechende (nicht gezeigte) Eingabevorrichtungen auf.

Wie 2 zeigt, müssen nicht alle Komponenten separat für jede Arbeitsstelle 10a, 11a ..., 20a, 21a ..., 10b, 11b ..., 20b, 21b ... vorgesehen sein. Es ist auch möglich, eine einzige, gemeinsame Komponente 34 für alle Arbeitsstellen 10a, 11a ..., 20a, 21a ... einer Längsseite A bzw. 10b, 11b ..., 20b, 21b ... einer Längsseite B der Maschine vorzusehen. Andererseits können pro Arbeitsstelle 10a ... mehrere Komponenten 3 ... vorgesehen sein, die in der geschilderten Weise gesteuert werden können.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Steuerung einer Komponente (3, 34) einer Arbeitsstelle einer eine Vielzahl gleichartiger Arbeitsstellen nebeneinander aufweisenden Textilmaschine, bei der eine erste Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) für eine vorbestimmte Komponente (3, 34) während des normalen Spinnbetriebes vorgesehen ist und bei einem Spannungsabfall eine Hilfsstromquelle aktiviert wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine bei Spannungsabfall beginnende Zeitspanne (t&Dgr;1) bei deren Ablauf die Komponente (3, 34) abzuschalten ist und eine zweite Sollgeschwindigkeit (va2, vs2), welche die Komponente (3, 34) bei Ablauf dieser zuvor festgelegten Zeitspanne (t&Dgr;1) aufweisen soll, vorgegeben wird und die Geschwindigkeit der durch die Hilfsstromquelle (51) mit Spannung versorgten Komponente (3, 34) mit Hilfe eines vorgegebenen Programmes innerhalb der festgelegten Zeitspanne (t&Dgr;1) aufgrund der eingegebenen Sollgeschwindigkeiten in gesteuerter oder geregelter Weise reduziert wird und bei erneutem Anliegen der vollen Spannung vor Ablauf der festgelegten Zeitspanne die Komponente in gesteuerter oder geregelter Weise auf die erste Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) hochgefahren wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitspanne (t&Dgr;1) im wesentlichen bis 3 Sekunden festgelegt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitspanne (t&Dgr;1) in Abhängigkeit von der ersten Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) festgelegt wird.
  4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (3, 34) für eine zweite vorgegebene Zeitspanne (t&Dgr;2) mit einer im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit (va4, vs4) angetrieben wird, bevor sie in gesteuerter oder geregelter Weise auf die erste Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) beschleunigt wird.
  5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ablauf der bei Spannungsabfall beginnenden ersten Zeitspanne (t&Dgr;1) die Komponente (3, 34) ungesteuert heruntergefahren wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ablauf der bei Spannungsabfall beginnenden ersten Zeitspanne (t&Dgr;1) die Komponente (3, 34) abgebremst wird.
  7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem erneuten Hochlaufen der Komponente(n) (3, 34) die Komponente(n) (3, 34) auf eine vorbestimmte Relation zueinander gebracht werden.
  8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (3, 34) und die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung (4, 41, 30a, 31a, 30b, 31b, 61) mit einem Feldbussystem miteinander kommunizieren.
  9. Vorrichtung zur Steuerung einer Komponente einer Arbeitsstelle einer eine Vielzahl gleichartiger Arbeitsstellen aufweisenden Textilmaschine, mit einer individuellen Steuervorrichtung für die Komponente sowie mit einer dieser übergeordneten zentralen Steuervorrichtung, bei der die zentrale Steuervorrichtung (4, 41) mit einem die elektrische Spannung einer Hauptstromquelle (5) überwachenden Spannungswächter (50) sowie mit einer Hilfsstromquelle (51) steuermäßig verbunden ist, zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Steuervorrichtung (4, 41) mit einer bei Spannungsabfall einschaltbare Zeitsteuervorrichtung (45) zum Festlegen eines Abschaltzeitpunktes (t2) für die Komponente (3, 34) steuermäßig verbunden ist, und dass die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung (4, 41, 30a, 31a, 30b, 31b, 61) eine Eingabevorrichtung (46) für eine erste Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) für die vorbestimmte Komponente (3, 34) während des normalen Spinnbetriebes sowie für eine zweite Sollgeschwindigkeit (va2, vs2), welche die Komponente (3, 34) bei Erreichen dieses zuvor festgelegten Abschaltzeitpunktes (t2) aufweisen soll, aufweist, dass ferner in der individuellen oder in der zentralen Steuervorrichtung (4, 41, 30a, 31a, 30b, 31b, 61) ein Programm speicherbar ist, durch welches die Geschwindigkeit der durch die Hilfsstromquelle (51) mit Spannung versorgbaren Komponente (3, 34) aufgrund der eingegebenen Sollgeschwindigkeiten (va1, vs1, va2, vs2) und des festgelegten Abschaltzeitpunktes (t2) steuerbar ist, und dass die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung (4, 41, 30a, 31a, 30b, 31b, 61) derart ausgebildet ist, dass sie bei erneutem Anliegen der vollen Spannung vor Erreichen des durch die Zeitsteuervorrichtung (45) vorgegebenen Abschaltzeitpunktes (t2) ein gesteuertes oder geregeltes Hochlaufen der Komponente (3, 34) auf ihre für den normalen Betrieb festgelegte erste Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) auslöst.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Zeitsteuervorrichtung (45) eine ab dem Zeitpunkt (t3) vom Wiedererreichen der vollen Spannung beginnende Zeitspanne (t&Dgr;2) oder ein Zeitpunkt (t4) festlegbar ist, während welcher/bis welchem die Komponente (3, 34) mit konstanter Geschwindigkeit (va4, vs4) antreibbar und nach deren Ablauf das gesteuerte oder geregelte Hochlaufen der Komponente (3, 34) auf ihre für den normalen Betrieb festgelegte erste Sollgeschwindigkeit (va1, vs1) auslösbar ist.
  11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Komponente (3, 34) eine mit der Zeitsteuervorrichtung (45) steuermäßig verbundene Bremsvorrichtung (32, 44) zugeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitsteuervorrichtung (45) steuermäßig mit einer Abschaltvorrichtung (42, 43) für die Hilfsstromquelle (51) verbunden ist.
  13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponente (3, 34) und die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung (4, 41, 30a, 31a, 30b, 31b, 61) mit einem Feldbussystem miteinander verbunden sind.
  14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die oder alle Komponente(n) (3, 34) an die individuelle oder zentrale Steuervorrichtung (4, 41, 30a, 31a, 30b, 31b, 61) meldet/melden, daß bestimmte Bedingungen zum erneuten Hochlaufen der Komponente(n) (3, 34) erfüllt sind.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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