PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005009592A1 07.09.2006
Titel Schnellmontageverfahren für grosse Dampferzeuger
Anmelder ALSTOM Technology Ltd., Baden, CH
Erfinder Gartner, Rolf, 70619 Stuttgart, DE;
Heidrich, Jürgen, 72649 Wolfschlugen, DE
Vertreter Rüger und Kollegen, 73728 Esslingen
DE-Anmeldedatum 28.02.2005
DE-Aktenzeichen 102005009592
Offenlegungstag 07.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.2006
IPC-Hauptklasse F22B 37/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 5/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Zur rationellen Errichtung großer Dampferzeuger (1) wird zunächst ein Kesselgerüst (2) mit einem äußeren Deckenabschnitt (7) errichtet, zu dem mehrere Hauptträger (7a bis 7c) gehören. Wenigstens einer, z. B. der Hauptträger (7b), überbrückt den zu errichtenden Gaszug. Sind die Hauptträger (7a bis 7c) montiert, beginnt der Aufbau der oberen Kesselwand, indem die entsprechenden Teile zwischen den Hauptträgern (7a bis 7c) hindurch von oben in das Kesselgerüst eingehoben und platziert werden. Zugleich beginnt der Aufbau der einteiligen oder in Deckenmodule (8a, 8b) aufgeteilten inneren Kesselgerüstdecke (8) hängend unterhalb ihres späteren Einbauorts innerhalb des von den Kesselstützen (3) umgrenzten Raums. An den Deckenmodulen (8a, 8b) werden Einbauten befestigt. Die so erstellte Baueinheit wird im Stück oder Deckenmodul für Deckenmodul nach oben gehoben und zwischen den Hauptträgern (7a, 7b, 7c) oder unterhalb derselben montiert. Das insoweit vorgeschlagene Fertigungsverfahren gestattet eine weitere Verkürzung der Bauzeiten von Dampferzeugern, insbesondere wenn deren Gaszug einen großen Querschnitt hat, der das Maß von 15 m x 15 m überschreitet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Montageverfahren zur schnellen Errichtung von Dampferzeugern sowie einen entsprechenden Dampferzeuger.

Große Dampferzeuger werden heute fast durchweg als Rohrwand-Dampferzeuger ausgebildet, deren Kesselwand durch schräg oder vertikal angeordnete, untereinander verbundene Rohre gebildet wird. Die Kesselwand umschließt einen Gaszug, beispielsweise in Form eines aufrecht stehenden Schachts. Im oberen Teil desselben sind Einbauten wie Economiser, Zwischenüberhitzer, Überhitzer und andere Heizflächen angeordnet. Die Kesselwand ist an ihrer Außenseite mit Bandagen und Vorbauten versehen, zu denen an Traversen angeordnete Sammler gehören. An das untere Ende der Kesselwand schließt sich ein Kesseltrichter an, der über einer so genannten Kesselsohle hängt. Der gesamte Kessel, zu dem die genannten Elemente gehören, ist in einem Kesselgerüst hängend angeordnet. Das Kesselgerüst steht auf einem die Kesselsohle begrenzenden Fundament und weist mehrere durch Querriegel und Gerüstdiagonalen miteinander verstrebte Kesselstützen auf, die eine Kesselgerüstdecke tragen. Die Kesselgerüstdecke trägt den Kessel, der oben unterhalb der Kesselgerüstdecke mit einer Kesseldecke versehen ist.

Zur schnellen Errichtung solcher größerer Dampferzeuger schlägt die DE 100 14 758 C2 ein Verfahren vor, das es ermöglicht, den oberen Teil der Kesselwand und die dort vorzusehenden Einbauten gleichzeitig aufzubauen. Dazu ist die Kesselgerüstdecke in einen äußeren Deckenabschnitt und in einen inneren Deckenabschnitt unterteilt. Das Kesselgerüst wird zunächst mit dem äußeren Deckenabschnitt errichtet. Dieser ist so ausgebildet, dass er von oben her Zugang zu dem von dem Kesselgerüst umschlossenen Volumen bietet. Mittels eines Krans können somit Teile zum Aufbau der Kesselwand, insbesondere der oberen Kesselwand von oben her durch eine in dem äußeren Deckenabschnitt gelassene Öffnung eingehoben werden. Dies ermöglicht die Montage der oberen Kesselwand mittels eines entsprechend großen Krans. Gleichzeitig kann auf der Kesselsohle, oder knapp oberhalb derselben, der innere Deckenabschnitt der Kesselgerüstdecke aufgebaut werden. Dieser ist beispielsweise durch Zugseile gehalten, deren Hubsysteme in dem Kesselgerüst z.B. an dem äußeren Deckenabschnitt der Kesselgerüstdecke verankert sind. Unterhalb des inneren Deckenabschnitts der Kesselgerüstdecke werden nun die erforderlichen Einbauten aufgebaut, wobei die innere Kesselgerüstdecke entsprechend schrittweise angehoben werden kann. Somit laufen die Montage der oberen Kesselwand und die Montage der Einbauten zeitlich parallel. Weil beide Montagevorgänge jeweils sehr zeitintensiv sind, kann somit durch Parallelmontage viel Bauzeit eingespart werden. Sind die obere Kesselwand und die Einbauten jeweils fertig gestellt, werden die Einbauten einschließlich der inneren Kesselgerüstdecke nach oben gefahren und an ihrem Einbauort befestigt sowie angeschlossen.

Dieses Verfahren hat sich zur Errichtung größerer Dampferzeuger bewährt. Es stößt jedoch an Grenzen bei besonders großen Dampferzeugern, deren Kesselgerüstdecke wenigstens einen, vorzugsweise aber mehrere ungeteilte, den Gaszug überspannende ungeteilte Hauptträger aufweist.

Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und einen Dampferzeuger zu schaffen, das einen rationellen Aufbau auch besonders großer Dampferzeuger gestattet.

Diese Aufgabe wird mit dem Verfahren nach Anspruch 1 und dem Dampferzeuger nach Anspruch 8 gelöst:

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird vorausgesetzt, dass der äußere Deckenabschnitt mehrere Hauptträger aufweist, von denen sich wenigstens einer quer über den Gaszug erstreckt, wobei zwischen den verschiedenen Hauptträgern Trägerzwischenräume vorhanden sind. Die Trägerzwischenräume dienen als Zugangsöffnung, durch die mittels eines Krans in dem oberen Teil des Gaszugs zu montierende Komponenten, wie Bandagen, Vorbauten oder Kesselwandteile, zu ihrem Einbauort geführt werden können. Der Kran kann die Teile hängend durch die Trägerzwischenräume führen.

Während auf diese Weise der obere Teil des Kessels weitgehend aufgebaut bzw. fertig gestellt wird kann gleichzeitig in einem vertikal darunter liegenden Baubereich oberhalb der Kesselsohle der innere Deckenabschnitt der Kesselgerüstdecke sowie darunter die Kesseldecke und die Einbauten montiert werden. Die betreffenden Teile können dabei beispielsweise mittels einer geeigneten Hilfsvorrichtung in der jeweils gewünschten Höhe gehalten und miteinander verbunden werden. Es ist auch möglich, die innere Kesselgerüstdecke durch geeignete Mittel aufzuständern und die darunter zu montierende Kesseldecke sowie die Einbauten hängend an ihr zu montieren. Der innere Deckenabschnitt der Kesselgerüstdecke kann auch an Litzen oder Zugseilen aufgehängt werden, die mit entsprechenden Litzenhubsystemen verbunden sind. Die Litzenhubsysteme umfassen z.B. hydraulische Heber, die auf den Hauptträgern der äußeren Kesselgerüstdecke aufgestellt werden können. Insbesondere kann der sich quer über den Gaszug erstreckende Hauptträger zum Aufhängen der inneren Kesselgerüstdecke oder von Deckenmodulen dienen, in die die innere Kesselgerüstdecke aufgeteilt ist.

Das insoweit vorgeschlagene Konzept gestattet die Anwendung des Prinzips des gleichzeitigen Aufbaus von oberer Kesselwand und Einbauten in vertikal voneinander beabstandeten Montagestellen und des nachträglichen Zusammenführens, indem der innere Deckenabschnitt mit daran hängenden Einbauten nach oben gehoben wird, auch bei sehr großen Dampferzeugern, bei denen ein fast den gesamten Gaszug überdeckender innerer Deckenabschnitt und ein vollständig außerhalb des Gaszugs stehender äußerer Deckenabschnitt zu unwirtschaftlichen Lösungen führen würde. Mit der Teilung der Kesselgerüstdecke in der vorgeschlagenen Weise, bei der nämlich wenigstens ein Hauptträger des äußeren Deckenabschnittsquer über dem Gaszug verläuft, lassen sich ohne Weiteres Gaszüge von beispielsweise 30 m × 30 m Querschnitt überbrücken. Die Hauptträger sind dabei vorzugsweise unterbrechungsfrei ausgebildet, was statische und dynamische Vorteile hat und zu einer Verminderung hoch belasteter Trennstellen führt. Mit dem vorgeschlagenen Konzept können auch sehr große Kesselgerüstdecken in einen inneren und einen äußeren Deckenabschnitt unterteilt und nach der Montage der oberen Kesselwand und der Einbauten an unterschiedlichen Orten nachträglich zusammengeführt werden.

Es ist möglich, den inneren Deckenabschnitt ein- oder mehrteilig, z.B. aufgeteilt in Deckenmodule auszubilden. Der innere Deckenabschnitt kann auf der Kesselsohle aufgebaut oder in Form von vorgefertigten Einheiten dorthin verbracht werden. Die unter ihm zu montierenden Kesseldecke und Einbauten können dann an ihm hängend montiert werden, wobei der innere Deckenabschnitt in gleicher, ausreichender Höhe bleibt oder ausgehend von einer geringeren Höhe schrittweise angehoben wird.

Ist der innere Deckenabschnitt einteilig ausgebildet, wird er in jedem Fall mit den darunter hängenden Einbauten im Ganzen nach oben verfahren, wenn die obere Kesselwand fertig gestellt ist und die Einbauten an ihm hängend fertig montiert sind. Ist der innere Deckenabschnitt jedoch in Deckenmodule aufgeteilt, können alternativ zwei unterschiedliche Montageverfahren durchgeführt werden, nämlich erstens synchrones Anheben aller Deckenmodule mit den darunter hängenden Einbauten an den Einbauort oder zweitens Anheben der Deckenmodule mit den jeweils individuell unter dem jeweiligen Deckenmodul hängenden Einbauten nacheinander, d.h. zu unterschiedlichen Zeitpunkten. In letzterem Fall muss auch die Kesseldecke mehrteilig aufgebaut werden, so dass jedem inneren Deckenmodul ein eigener Kesseldeckenabschnitt zugeordnet ist.

Während die erstgenannte Verfahrensweise den Vorzug hat, dass Einbauten zugleich von mehreren Deckenmodulen getragen werden können, d.h. eine Fläche einnehmen können, die größer ist als die eines einzelnen Deckenmoduls, hat die zweitgenannte Verfahrensweise den Vorzug, dass der Aufbau der oberen Kesselwand sowie der Aufbau der Einbauten verfahrenstechnisch und zeitlich noch enger miteinander verzahnt werden können. Wird beispielsweise ein sehr großer Dampferzeuger mit vier Kesselwänden errichtet, die beispielsweise nach Norden, Osten, Süden, Westen ausgerichtet sind und ist bereits die nördliche Kesselwand sowie um die anschließenden Ecken herum ein Teil der östlichen und der westlichen Kesselwand fertig gestellt, kann das an die nördliche Kesselwand anschließende Deckenmodul bereits angehoben werden, während weitere Deckenmodule mit darunter liegenden Einbauten noch über der Kesselsohle errichtet und die östliche, westliche und südliche Kesselwand noch fertig gestellt werden. Diese Vorgehensweise verbessert auch die Zugänglichkeit zu den zu errichtenden Einbauten. Beispielsweise werden Schweiß- und Montagearbeiten erleichtert. Die erhaltene Flexibilität hinsichtlich der Gestaltung des Fertigungsablaufs gestattet eine Verdichtung desselben zur Erzielung kürzest möglicher Bauzeiten von Großdampferzeugern.

Die entsprechenden Vorzüge werden mit dem Dampferzeuger nach Anspruch 8 erhalten. Der den Gaszug überspannende, vorzugsweise ungeteilte Hauptträger der äußeren Kesselgerüstdecke verleiht dem Kesselgerüst besondere Stabilität und bietet einen Aufhängepunkt für die innere Kesselgerüstdecke bzw. von Modulen derselben. Es ergibt sich ein statisch günstiger Aufbau in Verbindung mit den oben genannten Vorteilen hinsichtlich der Errichtung des Dampferzeugers.

Obwohl nicht zwingend, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, die Träger der äußeren Kesselgerüstdecke zueinander parallel auszurichten. Dies ergibt einen übersichtlichen Aufbau. Außerdem sind die Hauptträger vorzugsweise ungeteilt. Sie können bereits in einer frühen Bauphase errichtet werden, in der die Kesselwand noch nicht fertig gestellt ist. Die zwischen den Hauptträgern vorhandenen Zwischenräume sind ausreichend groß bemessen, um Kesselwandabschnitte und sonstige Teile von oben her in das Kesselgerüst einzuheben.

Vorzugsweise werden die Hauptträger als Kastenprofilträger ausgebildet. Mit diesen wird insbesondere während der Bauphase, in der sie den Gaszug frei überspannen, eine ausreichende Standfestigkeit erreicht, so dass insbesondere der den Gaszug überspannende Hauptträger auch als Abstützung für die Litzenhubsysteme zum Anheben der inneren Kesselgerüstdecke dienen kann.

Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen des Dampferzeugers sind Gegenstand der Zeichnung, der Beschreibung oder von Unteransprüchen.

In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:

1 einen im Wesentlichen vollständig montierten Dampferzeuger in schematisierter perspektivischer Darstellung,

2 bis 5 den Dampferzeuger in verschiedenen Baustadien, wobei 2 ein teilweise errichtetes äußeres Kesselgerüst und die bereits errichtete innere Kesselgerüstdecke sowie einen Montagekran veranschaulicht,

3 einen nachfolgenden Bauabschnitt des Kesselgerüsts mit bereits teilweise montierten Bandagen und Vorbauten veranschaulicht,

4 einen Bauabschnitt veranschaulicht, in dem das Kesselgerüst mit äußerer Kesselgerüstdecke errichtet ist und Kesselwände montiert werden, während zugleich oberhalb der Kesselsohle Nachschaltheizflächen montiert werden und

5 ein Baustadium veranschaulicht, in dem die Nachschaltheizflächen nach ihrer Vormontage mitsamt der inneren Kesselgerüstdecke in ihre Einbauposition angehoben und in dieser fixiert worden sind,

6 eine vereinfachte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Dampferzeugers in schematisierter vereinfachter Draufsicht,

7 bis 9 unterschiedliche Konfigurationen der geteilten Kesselgerüstdecke in schematisierter Vertikalschnittdarstellung und

10 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dampferzeugers während eines Baustadiums in vereinfachter Perspektivansicht.

In 1 ist ein Dampferzeuger 1 in Turmbauweise veranschaulicht, der von einem Kesselgerüst 2 getragen wird. Zu dem Kesselgerüst 2 gehören vertikal angeordnete Kesselstützen 3, die auf entsprechenden Fundamenten ruhen. Die im Viereck aufgestellten und vertikal angeordneten Kesselstützen 3 sind durch horizontale Kesselgerüstriegel 4 untereinander verbunden, die etagenweise angeordnet sind. Zur Aussteifung sind Gerüstdiagonalen 5 vorgesehen. Oben trägt das Kesselgerüst 2 eine Kesselgerüstdecke 6, die in einen äußeren Deckenabschnitt 7 und einen inneren Deckenabschnitt 8 unterteilt ist. Der äußere Deckenabschnitt 7 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch drei Hauptträger 7a, 7b, 7c gebildet, die parallel und in Abständen zueinander auf dem Kesselgerüst 2 ruhen. Wenigstens einer der Hauptträger 7a, 7b, 7c, im vorliegenden Beispiel der mittlere Hauptträger 7b, überspannt einen mittleren Freiraum in dem Kesselgerüst 2, in dem ein Gaszug zu errichten ist. Vorzugsweise sind alle Hauptträger 7a, 7b, 7c, wenigstens aber der mittlere Hauptträger 7b über die Länge gesehen, ungeteilt ausgebildet. Die Hauptträger 7a, 7b, 7c können entlang längs verlaufender Teilungsebenen in Teilträger unterteilt sein. Auf durchgehende Querfugen wird jedoch verzichtet.

Der innere Deckenabschnitt 8 wird von dem äußeren Deckenabschnitt 7 getragen und ist mit diesem verbunden. Der Umriss, d.h. die maximalen Außenabmessungen des inneren Deckenabschnitts 8 sind zumindest etwas geringer als die lichte Weite des in dem Dampferzeuger 1 von einer Kesselwand 19 umschlossenen Raums, zumindest in seinem oberen Abschnitt 9. In diesem Abschnitt ist der veranschaulichte Dampferzeuger 1 vorzugsweise mit einer Vertikalberohrung versehen (Kesselwand 19a im oberen Abschnitt).

In dem Abschnitt 9 des Dampferzeugers 1 sind Einbauten vorgesehen, zu denen Economiser, Zwischenüberhitzer und Überhitzer gehören. Diese sind jeweils durch horizontal angeordnete Rohrbündel gebildet, die sich quer durch den von dem Dampferzeuger 1 definierten Gaszug erstrecken und deren Anschlüsse durch die Kesselwand 19, insbesondere deren Abschnitt 19a, geführt sind. Dieser wird außen von Bandagen 12 umschlossen, die die Kesselwand 19 nach außen abstützen und von dieser getragen sind. Die Bandagen sind an Kesseleckbereichen untereinander sowie mit der Kesselwand 19 verbunden. Außerdem sind die durch horizontale, steife Träger gebildeten Bandagen untereinander durch vertikale Träger, so genannte Stiele, verbunden.

Der innere Deckenabschnitt 8 der Kesselgerüstdecke 6 wird durch einen oder, wie in 1 veranschaulicht, zwei Deckenmodule 8a, 8b gebildet, die von den Hauptträgern 7a, 7b, 7c getragen sind. Die Deckenmodule 8a, 8b sind vorzugsweise auf gleicher Höhe gehalten und tragen ihrerseits die aus 7 ersichtliche Kesseldecke 19c, die den Gaszug nach oben abschließt sowie die unter der Kesseldecke hängenden Einbauten. Die Deckenmodule 8a, 8b sind mit den Hauptträgern 7a, 7b, 7c verschraubt oder verschweißt. Jedoch bilden die Deckenmodule 8a, 8b selbständige Einheiten, die unabhängig von den Hauptträgern 7a, 7b, 7c vormontiert und nachträglich mit diesen befestigt werden.

An den Abschnitt 9 des Kessels schließt sich nach unten hin ein weiterer Abschnitt 10 des Kessels mit einem Kesselwandabschnitt 19b an, der vertikal oder schräg berohrt ist. Bandagen 14 stützen den Kesselwandabschnitt 19b von außen her ab und werden von dieser getragen. Nach unten hin schließt sich ein ebenfalls bandagierter Kesseltrichter 11 an.

Der insoweit veranschaulichte Dampferzeuger 1 wird in der in den 2 bis 5 veranschaulichten Abfolge errichtet:

Gemäß 2 wird zunächst mit der Montage des Kesselgerüsts 2 begonnen. Es werden die Kesselgerüststützen 3 und die Kesselgerüstriegel 4 sowie Gerüstdiagonalen 5 Etage für Etage aufgebaut. Zur Montage kann ein Kran 16 dienen. Andere geeignete Mittel sind ebenfalls möglich.

Zeitgleich werden die Deckenmodule 8a, 8b auf der Kesselgerüstsohle vormontiert oder in vormontiertem Zustand an dieser Stelle platziert. Sie liegen vorzugsweise vertikal ziemlich genau unterhalb der Stelle, die sie später in Einbauposition einnehmen. Der Gesamtquerschnitt des Umrisses, der von den Deckenmodulen 8a, 8b definiert wird, ist etwas geringer als die innere lichte Weite des Gaszugs.

Ein weiterer Arbeitsschritt ist in 3 veranschaulicht. Hier wird mit weiterem Baufortschritt des Kesselgerüsts 2 mit der Montage einzelner Bandagen 12 sowie Vorbauten 15 begonnen. Diese werden mit dem Kran 16 als vormontierte Bandagen und Vorbauten 12', 15' von oben her in oder auf das Kesselgerüst 2 gehoben und dort provisorisch abgelegt oder eingebaut.

Sind die Bandagen und Vorbauten 12, 15 montiert und hat das Kesselgerüst 2 seine gewünschte Höhe erreicht, wird der äußere Deckenabschnitt 7 errichtet, indem die Hauptträger 7a, 7b, 7c auf den oberen Kesselgerüstriegeln 4 montiert werden. Sie können außerdem durch Verbindungsträger untereinander verbunden werden, wie beispielsweise durch den Verbindungsträger 7d, der außerhalb des von der Kesselwand 19 vorgegebenen Umrisses angeordnet ist. Der Verbindungsträger 7d stützt die Hauptträger 7a, 7b und verhindert, dass diese zu große Kipplasten aufnehmen müssen. Wenn die Deckenmodule 8a, 8b jeweils noch weiter aufgeteilt bzw. unterteilt werden, können auch weitere Verbindungsträger oberhalb des von der Kesselwand 19 umschlossenen Innenraums 13 z.B. parallel zu dem vorhandenen Verbindungsträger 7d angeordnet werden. Entsprechend wäre dann beispielsweise mit vier im Karree angeordneten Deckenmodulen zu arbeiten.

An dem äußeren Deckenabschnitt 7 wird nun beispielsweise ein Litzenhubsystem 17 montiert, zu dem mehrere Litzenhubeinrichtungen gehören, deren Zugseilbündel 18 jeweils mit den Ecken der Deckenmodule 8a, 8b verbunden sind. Dabei können die Litzenhubsysteme sowohl auf den Hauptträgern 7a, 7b, 7c als auch auf den Verbindungsträgern, beispielsweise auf dem Verbindungsträger 7d, platziert werden.

Mit diesem Bauabschnitt ist der Aufbau des Kesselgerüsts 2 im Wesentlichen abgeschlossen. Es wird nun mit der gleichzeitigen Montage der Kesselwand 19a in dem oberen Abschnitt 9 und dem Aufbau der Einbauten unterhalb der Deckenmodule 8a, 8b begonnen. Dieser Vorgang ist in 4 veranschaulicht. Zum Aufbau der Kesselwand 19a werden mit dem Kran 16 einzelne Kesselwandteile 20 sowie, wie erwähnt, nötigenfalls auch Bandagen oder sonstige Teile von oben her in den Innenraum 13 eingeführt und z.B. hängend an dem äußeren Deckenabschnitt 7 befestigt. Die Kesselwand 19a wird somit registerweise von oben nach unten aufgebaut. Der dadurch abgegrenzte, in seinem oberen Abschnitt 9 bereits entstehende Gaszug hat dabei noch einen freien Querschnitt, der nur von dem Hauptträger 7b überbrückt ist.

Gleichzeitig mit dem Einbau der Teile 20 zur Errichtung der Kesselwand 19 werden unterhalb dieser Baustelle die Einbauten aufgebaut. Dazu hebt das Litzenhubsystem 17 die inneren Deckenmodule 8a, 8b jeweils so weit an und hält sie in dieser Höhe, dass die Einbauten Schritt für Schritt aufgebaut werden können. Sind die Deckenmodule 8a, 8b auf eine erste Höhe angehoben, wird unter ihnen zunächst die Kesseldecke aufgebaut und hängend befestigt. Danach werden die Deckenmodule 8a, 8b auf eine nächste Montagehöhe angehoben, so dass eine erste Economiser-Heizschlange 21 unter die Kesseldecke gefahren und mit den Tragrohren 28 an den Deckenmodulen 8a, 8b befestigt werden kann. Nach weiterem Anheben folgt eine weitere Economiser-Heizschlange 22. Es werden nun schrittweise jeweils die Deckenmodule 8a, 8b angehoben, und, wie in 4 veranschaulicht, nacheinander eine erste Zwischenüberhitzerschlange 23 und eine zweite Zwischenüberhitzerschlange 24 an Tragrohren hängend montiert. Nach weiterem Anheben der Deckenmodule 8a, 8b kann eine zu unterst angeordnete Überhitzerschlange 25 montiert werden.

Etwa gleichzeitig mit Fertigstellung der oben genannten Einbauten 21 bis 25 ist zwischenzeitlich auch die Kesselwand 19a fertig gestellt. In dem nächsten, in 5 veranschaulichten Schritt wird nun die aus den Deckenmodulen 8a, 8b und den Einbauten 21 bis 25 bestehende Baueinheit 26 angehoben und so von unten nach oben zwischen den Kesselwänden 19a hindurch an ihren Einbauort geführt. Dabei werden die Deckenmodule 8a, 8b in die zwischen den Hauptträgern 7a, 7b, 7c vorhandenen Zwischenräume gehoben und dort mit den Hauptträgern 7a, 7b, 7c verbunden. Somit tragen die Hauptträger 7a, 7b, 7c die Deckenmodule 8a, 8b und die an diesen hängenden Lasten. Nun können die Einbauten 21 bis 25 angeschlossen werden.

Im folgenden werden die Kesselwand 19b und der Kesseltrichter 11 montiert, um den fertigen Dampferzeuger nach 1 zu erhalten.

6 veranschaulicht eine abgewandelte Ausführungsform eines Dampferzeugers 1 in schematisierter und vereinfachter Draufsicht. Soweit Übereinstimmung mit vorstehend beschriebenen Einzelheiten besteht, werden gleiche Bezugszeichen verwendet und es wird auf die vorstehende Beschreibung verwiesen. Den von der Kesselwand 19 festgelegten Innenraum überspannen hier insgesamt drei Hauptträger 7ab, 7b, 7bc, wobei die Hauptträger 7a, 7c wiederum außerhalb des von der Kesselwand 19 festgelegten Gaszugs angeordnet sind. Die Hauptträger 7a, 7ab, 7b, 7bc, 7c sind in einheitlichen Abständen und parallel zueinander angeordnet und vorzugsweise ungeteilt ausgebildet. Insbesondere weisen die Hauptträger 7ab, 7b, 7bc keine Trennstelle in unmittelbarer Nachbarschaft der Kesselwand 19 innerhalb des Innenraums 13 auf. Sie sind der äußeren Kesselgerüstdecke 7 und nicht der inneren Kesselgerüstdecke 8 zugeordnet.

Die innere Kesselgerüstdecke 8 besteht hier aus insgesamt vier Deckenmodulen 8a, 8aa, 8bb und 8b. Diese weisen in Draufsicht jeweils einen etwa rechteckigen Umriss auf und passen in die von den Hauptträgern 7a bis 7c festgelegten Zwischenräume. Ihre Länge ist etwas geringer als der Abstand gegenüber liegender Kesselwände, die quer zu den Hauptträgern 7a bis 7c verlaufen. Ihre Breite entspricht dem Hauptträgerabstand. Die Deckenmodule 8a bis 8b können miteinander im Wesentlichen synchron in ihren Einbauort gehoben werden. Die Deckenmodule 8a bis 8b können dabei. lose nebeneinander hängen oder auch untereinander durch später unterhalb der Hauptträger 7a bis 7c verlaufende Streben oder auch durch die Einbauten miteinander verbunden sein. Es kann z.B. eine gemeinsame geschlossene Kesseldecke von allen vier Deckenmodulen 8a bis 8b getragen werden. Es ist jedoch auch möglich, die Deckenmodule 8a bis 8b vollständig zu separieren und diese nacheinander in ihren Einbauort zwischen den Hauptträgern 7a bis 7c zu heben. Dies ermöglicht gegebenenfalls eine weitere Rationalisierung des Montagevorgangs.

7 veranschaulicht die Anordnung der Deckenmodule 8a bis 8b in Einbauposition zwischen den Hauptträgern 7a bis 7c, die den äußeren Deckenabschnitt 7 bilden. Wie ersichtlich, hängen an den Deckenmodulen 8a bis 8b, die den inneren Deckenabschnitt 8 bilden, mit entsprechenden Tragrohren zumindest die Kesseldecke 19c sowie nicht weiter veranschaulichte Einbauten. Die Hauptträger 7a bis 7c sind z.B. als Kastenprofil ausgebildet und entsprechende Träger der Deckenmodule 8a bis 8b seitlich an diese angeflanscht.

Die Deckenmodule 8a bis 8b des inneren Deckenabschnitts können, wie 8 veranschaulicht, bedarfsweise auch hängend unter den Hauptträgern 7a bis 7c angeordnet werden. Die Deckenmodule 8a bis 8b können dabei seitlich aneinander anstoßen oder, wie in 8 veranschaulicht, einen Abstand zueinander einhalten.

Abweichend davon können einzelne Deckenmodule 8a, 8aa und/oder 8bb zu dem dann einteilig ausgebildeten Deckenabschnitt 8 verbunden werden, der unterhalb der Hauptträger 7a bis 7c hängend befestigt ist. Der innere Deckenabschnitt 8 kann, wie dargestellt, durchgehend. ausgebildete Träger aufweisen. Jedoch können bedarfsweise auch Trennstellen vorgesehen werden. Solche Trennstellen können unterhalb von einzelnen Hauptträgern oder auch zwischen diesen liegen. Solche optionalen Trennstellen 27, 28 sind in 9 gestrichelt eingezeichnet. Die Trennstellen 27, 28 sind durch Verbindungsmittel überbrückt. Je nach gewünschtem Fertigungsablauf können die entsprechenden Verbindungsmittel bereits bei der Vormontage des inneren Deckenabschnitts 8 unterhalb des späteren Einbauorts angebracht werden. Alternativ ist es möglich, die einzelnen Teile des inneren Deckenabschnitts 8 zugleich oder zeitlich nacheinander an ihren Einbauort zu heben, bis sie an den Hauptträgern 7a bis 7c anliegen und die Trennstellen 27, 28 dann mit geeigneten Verbindungsmitteln zu schließen.

10 veranschaulicht einen Großdampferzeuger mit einem äußeren Kesselgerüstdeckenabschnitt 7 und einem inneren Kesselgerüstdeckenabschnitt 8, die im Wesentlichen dem Aufbau nach 8 entsprechen. Es gilt für 10 die vorige Beschreibung unter Zugrundelegung der gleichen Bezugszeichen mit den nachfolgend erläuterten Ausnahmen. Es sind zwei äußere Hauptträger 7a, 7c vorgesehen, die außerhalb des Gaszugs liegen, sowie vier Hauptträger 7ab, 7b, 7bb, 7bc, die sich quer über den Gaszug erstrecken und die, wie schon vorstehendbeschrieben, zumindest vertikal oberhalb der Kesselwand 19 oder innerhalb des von der Kesselwand 19 berandeten Bereichs nicht geteilt sind.

Der z.B. aus drei Deckenmodulen 8a, 8b, 8c bestehende innere Kesselgerüstdeckenabschnitt 8 ist auf der Kesselsohle liegend veranschaulicht. Die Deckenmodule 8a, 8b, 8c weisen jeweils eine Gitterstruktur mit Trägern 29, 30 auf. Während die Träger 29 unterhalb der Hauptträger 7ab, 7b, 7bb, 7bc quer zu diesen an diesen hängend befestigt werden, liegen die Träger 30 parallel zu den Hautträgern 7ab, 7b, 7bb, 7bc und somit zwischen diesen auf den Trägern 29. die Hauptträger 7ab, 7b, 7bb, 7bc können in einheitlichen oder unterschiedlichen Abständen zueinander angeordnet sein.

Zur rationellen Errichtung großer Dampferzeuger 1 wird zunächst ein Kesselgerüst 2 mit einem äußeren Deckenabschnitt 7 errichtet, zu dem mehrere Hauptträger 7a bis 7c gehören. Wenigstens einer z.B. der Hauptträger 7b überbrückt den zu errichtenden Gaszug. Sind die Hauptträger 7a bis 7c montiert, beginnt der Aufbau der oberen Kesselwand 9a, indem die entsprechenden Teile zwischen den Hauptträgern 7a bis 7c hindurch von oben in das Kesselgerüst eingehoben und platziert werden. Zugleich beginnt der Aufbau des einteiligen oder in Deckenmodule 8a, 8b aufgeteilten inneren Deckenabschnitts 8 hängend unterhalb ihres späteren Einbauorts innerhalb des von den Kesselstützen 3 umgrenzten Raums. An den Deckenmodulen 8a, 8b werden Einbauten 23 bis 25 befestigt. Die so erstellte Baueinheit 26 wird im Stück oder Deckenmodul für Deckenmodul nach oben gehoben und zwischen den Hauptträgern 7a, 7b, 7c oder unterhalb derselben montiert. Das insoweit vorgeschlagene Fertigungsverfahren gestattet eine weitere Verkürzung der Bauzeiten von Dampferzeugern, insbesondere wenn deren Gaszug einen großen Querschnitt hat, der das Maß von 15 m × 15 m überschreitet.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Montage eines Dampferzeugers (1) mit einem von einer Kesselwand (19) begrenzten Gaszug, wobei der Dampferzeuger ein Kesselgerüst (2) mit einer geteilten Kesselgerüstdecke (6) aufweis, wobei die Kesselgerüstdecke (6) einen äußeren Deckenabschnitt (7), zu dem mehrere an dem Kesselgerüst (2) gelagerte Hauptträger (7a, 7b, 7c) gehören, von denen sich wenigstens einer quer über den Gaszug erstreckt und zwischen denen Trägerzwischenräume vorhanden sind, und einen ein- oder mehrteiligen inneren Deckenabschnitt (8) aufweist, der von den Hauptträgern (7a, 7b, 7c) getragen ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte beinhaltet:

    auf den Hauptträgern (7a, 7b, 7c) werden Litzenhubsysteme (17) platziert, von denen sich Zugseile (18) nach unten erstrecken,

    Bereiche der Kesselwand (19) werden registerweise vormontiert und von oben her durch die Trägerzwischenräume in das Kesselgerüst (2) eingeführt und dort fixiert,

    während des Aufbaus der Kesselwand (19) werden die Einbauten (25) in einem unteren Bereich des Kesselgerüstes (19) mit dem inneren Deckenabschnitt (8) vormontiert und mit den Zugseilen (18) verbunden,

    danach werden der innere Deckenabschnitt (8) und die Einbauten (25) mittels der Litzenhubsysteme (17) nach oben an ihren Einbauort in einem oberen Bereich des Gaszugs gehoben und angeschlossen und es wird der innere Deckenabschnitt (8) mit dem äußeren Deckenabschnitt (7) verbunden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ein- oder mehrteilige innere Deckenabschnitt (8) auf der Kesselsohle aufgebaut und mit den Zugseilen (18) verbunden wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ein- oder mehrteilige innere Deckenabschnitt (8) schrittweise angehoben wird und dass die Einbauten (25) unter dem inneren Deckenabschnitt (8) hängend aufgebaut werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Deckenabschnitt (8) aus miteinander nicht verbundenen Deckenmodulen (8a, 8b) besteht, die nach dem Aufbau der Einbauten (25) gleichzeitig nach oben an ihren Einbauort gehoben werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Deckenabschnitt (8) aus miteinander nicht verbundenen Deckenmodulen (8a, 8b) besteht, die jeweils nach dem Aufbau der mit ihnen verbundenen Einbauten (25) nacheinander nach oben an ihren Einbauort gehoben werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenmodule (8a, 8b) zwischen den Hauptträgern (7a, 7b, 7c) befestigt werden.
  7. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenmodule (8a, 8b) oder der einteilig ausgebildeter Deckenabschnitt (8) unter den Hauptträgern (7a, 7b, 7c) angeordnet und mit diesen verbunden werden.
  8. Dampferzeuger (1), insbesondere zur Dampferzeugung mittels fossiler Brennstoffe, insbesondere Großdampferzeuger,

    mit einem Kesselgerüst (2),

    mit von dem Kesselgerüst (2) getragenen Kesselwänden (19), die als Rohrwände ausgebildet sind und einen Gaszug begrenzen,

    mit einer Kesselgerüstdecke (6), die von dem Kesselgerüst (2) getragen und in einen äußeren und einen inneren Deckenabschnitt (7, 8) unterteilt ist, wobei der innere Deckenabschnitt (8) bei der Montage von unten nach oben durch den Gaszug zu dem dort bereits aufgebauten äußeren Deckenabschnitt (7) transportierbar und in montiertem Zustand mit dem äußeren Deckenabschnitt (7) verbunden ist,

    mit in dem Gaszug angeordneten Einbauten (25), die von der Kesselgerüstdecke (6) getragen sind, und

    Kesseldecke (19c), die von der Kesselgerüstdecke (6) getragen ist,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die äußere Kesselgerüstdecke (7) mehrere Hauptträger (7a, 7b, 7c) enthält, von denen wenigstens einer den Gaszug überspannt.
  9. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zu der äußeren Kesselgerüstdecke (7) gehörigen Träger (7a, 7b, 7c) in Abständen zueinander parallel angeordnet sind.
  10. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der zu der äußeren Kesselgerüstdecke (7) gehörige, den Gaszug überbrückende Hauptträger (7b) über seine Länge durchgehend ausgebildet ist.
  11. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptträger (7a, 7b, 7c) zueinander in einheitlichen Abständen angeordnet sind.
  12. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptträger (7a, 7b, 7c) als Kastenprofilträger ausgebildet sind.
  13. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Deckenabschnitt (8) durch ein einziges Deckenmodul gebildet ist, das unterhalb der Hauptträger (7a, 7b, 7c) angeordnet ist.
  14. Dampferzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Deckenabschnitt (8) durch mehrere Deckenmodule gebildet ist, die untereinander nicht fest verbunden sind.
  15. Dampferzeuger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenmodule (8a, 8b) unterhalb der Hauptträger (7a, 7b, 7c) angeordnet sind.
  16. Dampferzeuger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenmodule (8a, 8b) zwischen den Hauptträgern (7a, 7b, 7c) angeordnet sind.
  17. Dampferzeuger nach Anspruch 13, 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenmodul (8a) oder die Deckenmodule (8a, 8b) von den Hauptträgern getragen sind.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com