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Dokumentenidentifikation EP1684429 07.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001684429
Titel Schaltungsanordnung und Verfahren zur Frequenzbereichsumschaltung
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Kottschlag, Gerhard, 31139, Hildesheim, DE
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 09.01.2006
EP-Aktenzeichen 061001475
EP-Offenlegungsdatum 26.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.2006
IPC-Hauptklasse H03J 5/24(2006.01)A, F, I, 20060627, B, H, EP

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein dazugehöriges Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.

Stand der Technik

Aus dem Stand der Technik sind elektronische Schaltungen bekannt, welche in verschiedenen durchstimmbaren Frequenzbereichen schwingende Resonanzkreise aufweisen, wobei die Resonanzfrequenz durch ein Abstimmsignal einstellbar ist. Solche Schaltungen kommen zum Beispiel in Rundfunkempfangsgeräten zum Einsatz, in denen verschiedene Empfangsbereiche ausgewählt werden können, je nachdem, in welchem Land die Radiosignale empfangen werden sollen. So liegen die verwendeten Frequenzbänder für den UKW-Empfang in Europa zwischen 87,5 und 108 MHz, in Japan dagegen zwischen 76 und 90 MHz. Soll ein Rundfunkempfangsgerät für die beiden Frequenzbänder eingesetzt werden, so kann eine Umschaltungsvorrichtung vorgesehen werden, welche gegenüber Anordnungen, welche für den gesamten Abstimmbereich ausgelegt sind, gewisse Vorteile aufweist.

Rundfunkempfangsgeräte arbeiten üblicherweise nach dem Superheterodyn-Prinzip. Dabei wird das zu empfangende Antennensignal in einer Hochfrequenzverstärkerstufe, welche auf die Trägerfrequenz des Signals abgestimmt wird, vorverstärkt. Gleichzeitig wird ein Schwingkreis auf einer Oszillatorfrequenz betrieben, welche sich von dem Trägersignal durch die so genannte Zwischenfrequenz unterscheidet. In einem Mischer werden sodann das Eingangssignal und das auf der Oszillatorfrequenz schwingende Referenzsignal derart überlagert, dass ein Signal auf der Zwischenfrequenz entsteht. Dies hat den Vorteil, dass Signalverstärkung und Demodulation unabhängig von der Empfangsfrequenz auf einer konstanten Frequenz stattfinden kann. Ein üblicher Wert für die Zwischenfrequenz ist zum Beispiel 10,7 MHz für den UKW-Rundfunk. Es ist dabei vorteilhaft, den Hochfrequenzverstärker und den Referenzschwingkreis durch das gleiche Abstimmsignal anzusteuern. Zur Abstimmung der dazugehörigen Resonanzfrequenzen werden üblicherweise Kapazitätsdioden benutzt. Dabei wird eine Abstimmspannung in eine definierte Kapazität in den jeweiligen elektromagnetischen Schwingkreisen übersetzt. Allerdings darf die Abstimmspannung nicht zu niedrig gewählt werden, da im Spannungsbereich zwischen 0 V und einer bestimmten Minimalspannung die Kapazitätsdioden aufgrund der überlagerten Hochfrequenzsignale zeitweise in den leitenden Zustand gelangen und somit nicht mehr als Kondensator genutzt werden können.

Ein Rundfunkempfangsgerät, welches als Überlagerungsempfänger arbeitet und welches zwischen verschiedenen Frequenzbändern umschaltbar ist, ist in der EP 1 110 317 offenbart. In dem dort beschriebenen Rundfunkempfangsgerät sind zwei separat wirksam schaltbare, durchstimmbare Abstimmstufen für zwei Empfangsbereiche an eine Empfangsantenne angeschlossen, wobei mit einem Umschalter eine der Abstimmstufen ausgewählt werden kann. Gleichzeitig kann mit einem zweiten, simultan betätigten Umschalter eine Umschaltung der Frequenzbereiche in einem Mischoszillator erzielt werden, welcher auf einer Frequenz schwingt, welche sich von dem Empfangssignal durch die Zwischenfrequenz unterscheidet. Die Umschaltung des Mischoszillators geschieht dadurch, dass die Oszillatorspule eine Anzapfung aufweist, durch die wahlweise die ganze Spule oder nur ein Teil der Spule zum elektromagnetischen Schwingkreis des Mischoszillators beiträgt. Nachteilig ist bei der genannten elektronischen Vorrichtung, dass zusätzliche Bauteile für die Schaltfunktion und die Übertragung des benötigten Schaltsignals erforderlich sind.

Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung anzugeben, welche eine Einsparung des Bauteilaufwandes ermöglicht.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mittels einer elektronischen Schaltungsanordnung mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen oder mittels eines Verfahrens mit den in Anspruch 10 genannten Merkmalen gelöst.

Dadurch, dass das Abstimmsignal das Umschaltsignal trägt und die elektronische Schaltungsanordnung Mittel zur Auswertung des im Abstimmsignal vorhandenen Umschaltsignals sowie Mittel zur Speicherung des gewählten Schaltzustands aufweist, ist es vorteilhaft möglich, über das Abstimmsignal eine zweite Information zu übertragen, wobei diese zusätzliche Information die Umschaltung ganz verschiedener Zustände, wie z.B. der Verstärkung oder anderer Funktionen, bewirken kann. Im Fall, dass es sich bei den umschaltbaren Zuständen um mindestens zwei Frequenzbereiche handelt, ermöglicht es die erfindungsgemäße Lösung, sowohl Umschaltung als auch Abstimmung verschiedener Resonanzschwingkreise über dieselbe elektrische Leitung erfolgen zu lassen. Die Integrierung der relevanten Bauelemente in Modulen wird dadurch nahe gelegt.

In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass ein elektromagnetischer Schwingkreis mindestens zwei Frequenzbereiche dadurch abdeckt, dass er mit mindestens einer mit einer Anzapfung versehenen Spule ausgestattet und durch eine Wirksamschaltung oder Unwirksamschaltung der Anzapfung umschaltbar ist. Alternativ dazu ist es möglich, dass mindestens zwei Frequenzbereiche durch parallel geschaltete und umschaltbare elektromagnetische Schwingkreise abgedeckt werden.

Eine sehr einfache Realisierung der Abstimmung des gewählten Frequenzbereiches erreicht man durch den Einsatz von Kapazitätsdioden, deren Kapazität durch eine Abstimmspannung variiert werden kann.

Insbesondere ist bevorzugt, dass die Mittel zur Auswertung des im Abstimmsignal vorhandenen Umschaltsignals einen Vergleicher umfassen, welcher den logischen Zustand wechselt, wenn das Abstimmsignal unter eine vorgebbare Signalschwelle sinkt. Auf diese Weise kann man eine Umschaltung des Frequenzbereiches oder allgemeiner des Schaltungszustandes einfach dadurch bewirken, dass man misst, wie lange das Abstimmsignal unter der Signalschwelle verbleibt und in Abhängigkeit der Zeitdauer den passenden Frequenzbereich oder Schaltungszustand anwählt.

Mit der erfindungsgemäßen Schaltanordnung wird ein Verfahren ausgeführt, welches sich dadurch auszeichnet, dass das Abstimmsignal das Umschaltsignal trägt und dass ein bestimmter Schaltzustand durch die Auswertung des Abstimmsignals ausgewählt wird. durch die erfmdungsgemäß vorgesehene Möglichkeit, dass die Umschaltung zwischen mindestens zwei Frequenzbereichen erfolgt, wird es ermöglichst, sowohl Umschaltung als auch Abstimmung verschiedener Resonanzschwingkreise über dieselbe elektrische Leitung durchzuführen.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass eine Umschaltung des Schaltzustands erfolgt, wenn das Abstimmsignal unter einen Schwellenwert absinkt oder über einen Schwellenwert steigt, und/oder dass eine Umschaltung in einen vorgebbaren Schaltzustand erfolgt, wenn das Abstimmsignal während eines dem Schaltzustand zugeordneten Zeitintervalls unter einen Schwellenwert absinkt oder über einen Schwellenwert steigt.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen werden, dass zur Umschaltung eine PLL auf eine Frequenz innerhalb eines vorgebbaren Frequenzbereichs eingestellt wird, und/oder dass zur Umschaltung in einer PLL ein Teilerwert eingestellt wird, bei welcher die PLL ausrastet.

Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass ein erste Abstimmspannung eines spannungsgesteuerten Oszillators einer PLL von einem programmierbaren Verstärker in eine zweite Abstimmspannung für die Abstimmung eines Verstärkerfilters transformiert wird und zur Umschaltung ein Offset und/oder Gain des programmierbaren Verstärkers auf einen vorgebbaren Wert eingestellt wird.

Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

  • Figur 1 einen Ausschnitt aus einem möglichen Verlauf einer Abstimmspannung über die Zeit,
  • Figur 2 ein schematisiertes Blockschaltbild der erfindungsgemäßen elektronischen Vorrichtung, und
  • Figur 3 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen elektronischen Vorrichtung mit einer PLL (phase locked loop) zur Rückkopplung mit einem Oszillator.

Bester Weg zur Ausführung der Erfindung

Figur 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem möglichen Verlauf einer Abstimmspannung über die Zeit. Nach einem Initialisierungsintervall 10, in welchem die Abstimmspannung auf einen hohen Pegel eingestellt wird, erfolgt ein Schaltimpuls 12 (Länge &tgr;1), durch welchen einer von zwei Frequenzbereichen ausgewählt wird. In dem darauffolgenden Zeitintervall 14 durchläuft die Abstimmspannung verschiedene Werte oberhalb der Schaltschwelle s. Ein Schaltimpuls 16 mit einer zweiten defi-nierten Länge (&tgr;2), welche größer ist als die des Schaltimpulses 12, schaltet nun den Frequenzbereich um (im vorliegenden Beispiel beträgt &tgr;1 = 10 ms und &tgr;2= 20 ms). Im Zeitintervall 18 durchläuft die Abstimmspannung wiederum einen bestimmten Wertebereich, wobei die Spannungswerte verschiedenen Frequenzen in dem zweiten Frequenzbereich entsprechen. Beide Schaltimpulse 12 und 16 weisen bestimmte, vorher eingestellte Zeitwerte auf, welche durch eine Schaltung, wie in Figur 2 schematisiert dargestellt, ausgewertet werden können. Durch zwei Umschalter 20, 22 wird jeweils einer von zwei abstimmbaren Filtern, welche in zwei verschiedenen, möglicherweise überlappenden Frequenzbereichen schwingen, angewählt. Der jeweils angewählte Schwingkreis 24, 26 wird durch das Abstimmsignal 28 auf einer bestimmten Frequenz zum Schwingen gebracht. Das Abstimmsignal 28 stammt hier von einem D/A-Wandler 30, welcher eine analoge Abstimmspannung erzeugt, die sowohl zur Einstellung der Filter 24 und 26 dient, als auch von der logischen, aus den Elementen 34, 36 und 38 bestehenden Einheit ausgewertet wird. Dabei schaltet der Vergleicher 34 auf den logischen Wert 1, sobald das Abstimmsignal 28 unter den Schwellenwert s fällt. Da-durch wird ein Mono-Flop 36 aktiviert, dessen charakteristischer Zeitwert zwischen den vordefinierten Zeitintervallen &tgr;1 und &tgr;2 liegt. Nachdem die Abstimmspannung 28 nach einem &tgr;1 oder &tgr;2 entsprechenden Zeitintervall wieder über den Schwellenwert s ansteigt, fällt der Ausgang des Vergleichers 34 wieder zurück auf den logischen Wert 0. Durch die fallende Flanke wird ein flankengesteuerter Flip-Flop getriggert, welcher den am Ausgang Q des Mono-Flops 36 liegenden logischen Zustand übernimmt. Je nachdem, ob zwischen dem Triggern des Mono-Flops 36 und dem Triggern des Flip-Flops 38 die Zeit &tgr;1 oder &tgr;2 verstrichen ist, speichert der Flip-Flop 38 eine logische 1 oder eine logische 0. Dementsprechend werden gleichzeitig die Schalter 20 und 22 in den entsprechenden Zustand gebracht.

In Analogie zu dem in Figur 1 dargestellten Verlauf der Abstimmspannung können die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung und das dazugehörige Verfahren auch dadurch gekennzeichnet sein, dass das Abstimmsignal während der charakteristischen Zeitintervalle über einen Schwellenwert steigt. Dafür müssen nur geringfügige, nahe liegende Modifikationen der hier beschriebenen Schaltungen vorgenommen werden.

Ein zweites Ausführungsbeispiel ist in Figur 3 gezeigt. Dabei sind auch hier die Bauelemente 32, 34, 36 und 38 vorgesehen, welche wie anhand der Figur 2 erläutert einen Vergleich der Abstimmspannung 28 mit einer Referenzspannung 32 durchführen und in Abhängigkeit der Länge des Umschaltsignals für eine Änderung des Frequenzbereiches sorgen. Dazwischen geschaltet sind die Bauelemente 40, 42 und 44, welche Impulse unterhalb der Schaltschwelle s unterdrücken, wenn sie kürzer als eine Zeitkonstante &tgr;3 eines zweiten Mono-Flops 40 sind. Diese können in dem hier aufgeführten Ausführungsbeispiel dadurch entstehen, dass die Abstimmspannung nicht von einem D/A-Wandler, sondern direkt von einer PLL stammt. Der logische Wert 1 wird am Ausgang eines UND-Gatters 44 nur dann erzeugt, wenn am Ausgang des Vergleichers 34 der logische Wert 1 für ein Zeitintervall > &tgr;3 anliegt. Die Verzögerungsstufe 42 mit der Zeitkonstante &tgr;4 dient dazu, Signallaufzeiten im Mono-Flop auszugleichen, so dass das UND-Gatter bereits sperrt, wenn die steigende Flanke des Vergleicherausgangssignals am UND-Gatter eintrifft (im vorliegenden Beispiel beträgt &tgr;3 = 2 ms und &tgr;4 = 100 µs).

In der in Figur 3 gezeigten Schaltung besteht ein Schwingkreis aus zwei Kapazitätsdioden 46 und 48, einer Festkapazität 50 und einer Spule 52. Die Kapazität der Kapazitätsdioden 46 und 48 sind durch ein Abstimmsignal 28 einstellbar. Andererseits schwingt der Schwingkreis in verschiedenen Frequenzbereichen, je nachdem, auf welchem Potential sich die Anzapfung 54 befindet. Wenn am Ausgang des Flip-Flops 38 der logische Wert 1 anliegt, fließt über den Widerstand 58 und über die Schaltdioden 62 und 64 ein Strom zum Bezugspotential 56. Dadurch, dass die Dioden 62 und 64 niederohmig werden und die Impedanzen der Kondensatoren 60 und 66 im Hochfrequenzbereich vernachlässigbar sind, ist für den Schwingkreis effektiv nur die obere Wicklung der Spule 52 wirksam. Umgekehrt wird bei einem logischen Wert 0 am Ausgang des Flip-Flops 38 die volle Spulenwicklung 54 in die Schwingung einbezogen, was einem tieferen Frequenzbereich entspricht.

Quelle der Abstimmspannung 28 ist eine PLL-Baugruppe 68, welche in bekannter Weise die Schwingung eines Oszillators 70 in Beziehung zu einer Referenzfrequenz setzt und eine Korrekturspannung erzeugt, welche den Kapazitätsdioden 46 und 48 sowie dem Vergleicher 34 zugeführt wird. Um nun Umschaltsignale (vergleiche Signale 12 und 16 in Figur 1) in der PLL zu erzeugen, muss die Abstimmspannung 28 für die Zeitdauer &tgr;1 oder &tgr;2 unter den Schwellenwert s gebracht werden. Hierzu lässt man die PLL während einer Zeitdauer &tgr;1 oder &tgr;2 auf einer Referenzfrequenz schwingen, welche eine Abstimmspannung 28 unterhalb des Schwellenwertes s erzeugt. Bei jedem regulären Frequenzwechsel innerhalb eines Abstimmbereichs rastet die PLL kurzzeitig aus und erzeugt ein unkontrolliertes Abstimmsignal 28, das auch kurzzeitig unter den Schwellenwert s absinken kann, obwohl mit diesem Frequenzwechsel keine Bereichsumschaltung initiiert werden soll. Die oben beschriebene Verzögerungsschaltung, welche aus den Bauelementen 40, 42 und 44 besteht, sorgt dafür, dass Signale, welche durch das kurzfristige unkontrollierte Schwanken der Abstimmspannung entstehen, nicht für die Auswahl des Frequenzbereichs ausgewertet werden.

In einem nicht näher dargestellten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen elektronischen Schaltung wird die PLL während eines Zeitintervalls &tgr;1 oder &tgr;2 gezielt in einen unkontrollierten Zustand gebracht, indem die PLL auf eine Frequenz eingestellt wird, die zu keiner stabilen Abstimmspannung führt, da sie weit außerhalb des zulässigen Abstimmbereichs des Oszillators 70 liegt. In diesem Fall kann eine Auswerteschaltung vorgesehen sein, welche die Zeitdauer auswertet, während der die PLL ausgerastet ist. Der in Figur 3 dargestellte Vergleicher 34 würde dabei entfallen.

In einem weiteren, nicht weiter dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Abstimmspannung des spannungsgesteuerten Oszillators einer PLL über einen zusätzlichen programmierbaren Verstärker geführt und von diesem in eine zweite Abstimmspannung für die Abstimmung eines Verstärkerfilters transformiert. Nun ist es möglich, den Offset und/oder Gain des Verstärkers auf einen vorgebbaren Wert umzuprogrammieren und auf diese Weise ein Umschaltsignal zu erzeugen.

In einem weiteren, nicht weiter dargestellten Ausführungsbeispiel wird eine Umschaltung des Frequenzbereiches vorgesehen, sobald die Abstimmspannung 28 unter den definierten Schwellenwert s fällt. Dabei wird die Zeitdauer des Umschaltsignals nicht ausgewertet. Der Mono-Flop 36 ist bei einem solchen Vorgehen überflüssig. Allerdings ist die Einstellung des aktuellen Frequenzbereiches jetzt nicht mehr einfach ablesbar und muss z. B. durch eine Auswertung des Flip-Flop-Ausgangs verifiziert werden.


Anspruch[de]
Elektronische Schaltungsanordnung, in welcher eine Frequenzabstimmung durch ein Abstimmsignal (28) erfolgt und welche Mittel zur Umschaltung zwischen mindestens zwei Schaltzuständen durch ein Umschaltsignal, insbesondere in einem Rundfunkempfangsgerät, umfasst,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Abstimmsignal das Umschaltsignal trägt und die elektronische Schaltungsanordnung Mittel zur Auswertung des im Abstimmsignal vorhandenen Umschaltsignals (34, 36, 38) sowie Mittel zur Speicherung des gewählten Schaltzustands (38) aufweist.
Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Umschaltung zwischen mindestens zwei Frequenzbereichen erfolgt.
Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein elektromagnetischer Schwingkreis mindestens zwei der Frequenzbereiche dadurch abdeckt, dass er mit mindestens einer mit einer Anzapfung (54) versehenen Spule (52) ausgestattet und durch eine Wirksamschaltung oder Unwirksamschaltung der Anzapfung (54) umschaltbar ist.
Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens zwei der Frequenzbereiche durch parallel geschaltete und umschaltbare elektromagnetische Schwingkreise (24, 26) abgedeckt werden.
Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

mindestens ein elektromagnetischer Schwingkreis durch das Abstimmsignal abstimmbare Kapazitätsdioden (46, 48) umfasst.
Elektronische Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Mittel zur Auswertung des im Abstimmsignal vorhandenen Umschaltsignals einen Vergleicher (34) umfassen, welcher den logischen Zustand wechselt, wenn das Abstimmsignal (28) unter eine vorgebbare Signalschwelle sinkt oder über eine vorgebbare Signalschwelle steigt.
Elektronische Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur Umschaltung eine PLL (68) auf eine Frequenz innerhalb eines vorgebbaren Frequenzbereichs einstellbar ist.
Elektronische Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur Umschaltung in einer PLL (68) ein Teilerwert einstellbar ist, bei welcher die PLL (68) ausrastet.
Elektronische Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine erste Abstimmspannung eines spannungsgesteuerten Oszillators einer PLL von einem programmierbaren Verstärker in eine zweite Abstimmspannung für die Abstimmung eines Verstärkerfilters transformiert wird und zur Umschaltung ein Offset und/oder Gain des programmierbaren Verstärkers auf einen vorgebbaren Wert einstellbar ist.
Verfahren zur Umschaltung zwischen mindestens zwei Schaltzuständen durch ein Umschaltsignal, bei welchem eine Frequenzabstimmung durch ein Abstimmsignal (28) erfolgt, insbesondere in einem Rundfunkempfangsgerät,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Abstimmsignal (28) das Umschaltsignal trägt und dass der Schaltzustand durch die Auswertung des Abstimmsignals (28) ausgewählt wird.
Verfahren nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Umschaltung zwischen mindestens zwei Frequenzbereichen erfolgt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 10-11,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Umschaltung des Schaltzustands erfolgt, wenn das Abstimmsignal (28) unter einen Schwellenwert s absinkt oder über einen Schwellenwert s steigt.
Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Umschaltung in einen vorgebbaren Schaltzustand erfolgt, wenn das Abstimmsignal (28) während eines dem Schaltzustand zugeordneten Zeitintervalls unter einen Schwellenwert s absinkt oder über einen Schwellenwert s steigt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 10-13,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur Umschaltung eine PLL (68) auf eine Frequenz innerhalb eines vorgebbaren Frequenzbereichs eingestellt wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 10-14,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur Umschaltung in einer PLL (68) ein Teilerwert eingestellt wird, bei welcher die PLL (68) ausrastet.
Verfahren nach einem der Ansprüche 10-13,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine erste Abstimmspannung eines spannungsgesteuerten Oszillators einer PLL von einem programmierbaren Verstärker in eine zweite Abstimmspannung für die Abstimmung eines Verstärkerfilters transformiert wird und zur Umschaltung ein Offset und/oder Gain des programmierbaren Verstärkers auf einen vorgebbaren Wert eingestellt wird.






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