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Dokumentenidentifikation DE102005011490A1 14.09.2006
Titel Anspitzer-Vorrichtung für Schreib-, Mal- und/oder Zeichenutensilien und Anspitzer-Set
Anmelder Falk, Nina, 50939 Köln, DE
Erfinder Falk, Nina, 50939 Köln, DE
Vertreter Hübsch & Weil Patent- und Rechtsanwaltskanzlei, 50678 Köln
DE-Anmeldedatum 12.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005011490
Offenlegungstag 14.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.09.2006
IPC-Hauptklasse B43L 23/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Anspitzer-Vorrichtung für Schreib-, Mal- und/oder Zeichenutensilien, insbesondere für Holz-, Blei-, Graphit-, Wachs-, Kreise- und/oder Buntstifte, wobei mindestens eine Spitzvorrichtung und mindestens ein vzw. mit der Spitzvorrichtung verbindbares Behältnis vorgesehen ist.
Die Anspitzer-Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anspitzer-Vorrichtung (1) zumindest teilweise stiftförmig und/oder stiftähnlich und/oder schreibutensilähnlich ausgebildet ist oder dass das Behältnis (3, 3a, 3b) eine derart im Wesentlichen länglich ausgebildete Form aufweist, so dass die Anspitzer-Vorrichtung (1) als eine Art Schreibutensil in einem Mäppchen, in einer Aktentasche und/oder in einer Oberhemden-Brusttasche lagerbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anspitzer-Vorrichtung für Schreib-, Mal- und/oder Zeichenutensilien, insbesondere für Holz-, Blei-, Graphit-, Wachs-, Kreide- und/oder Buntstifte, wobei mindestens eine Spitzvorrichtung und mindestens ein vzw. mit der Spitzvorrichtung verbindbares Behältnis vorgesehen ist. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Anspitzer-Set mit mindestens zwei derartigen Anspitzer-Vorrichtungen.

Im Stand der Technik sind unterschiedliche Anspitzer-Vorrichtungen für Schreib-, Mal- und/oder Zeichenutensilien bekannt.

Zunächst sind einzelne Spitzvorrichtungen bekannt, die aus einem Block mit einer konischen Öffnung zur Aufnahme einer Stiftspitze bestehen. Längs der Drehachse in der konischen Öffnung befindet sich ein Schlitz. Eine Klinge ist hierbei längs des Schlitzes angebracht, so dass bei einer Drehung des Stiftes in der konischen Öffnung, diesem an seiner Spitze Späne abgehobelt werden, so dass der Stift so wieder die gewünschte spitzzulaufende Stiftspitze, vzw. mit entsprechend angespitzter Mine erhält. Diese Spitzvorrichtungen existieren auch als Ausführung mit zwei konischen Öffnungen, wobei diese unterschiedliche Steigungen und Öffnungsradien haben, nämlich vzw. zur Aufnahme von Stiften mit unterschiedlichem Durchmesser.

Weiterhin sind Anspitzer-Vorrichtungen bekannt, die eine – wie oben beschriebene – Spitzvorrichtung aufweisen und wobei zusätzlich ein Behältnis für die Aufnahme der abgehobelten Späne vorgesehen ist. Diese Behältnisse sind entleerbar und im allgemeinen mit einer runden oder eckigen Grundfläche „topfartig" ausgeführt.

Weiterhin sind noch Anspitzer-Vorrichtungen bekannt, die sich dadurch auszeichnen, dass bei einem Anspitzvorgang nicht der Stift bewegt wird, sondern sich die Spitzvorrichtung, wie ein Schneid-, Hobel- oder Raspelwerkzeug, in einem Gehäuse dreht während der Stift in dem Gehäuse steckt. Der Antrieb der Spitzvorrichtung erfolgt entweder über Muskelkraft, wobei diese vzw. über eine Kurbel übertragen wird, oder über eine elektrische Spannungsquelle vzw. über einen Elektromotor.

Die Spitzvorrichtungen ohne ein Behältnis zur Aufnahme der Späne haben den Nachteil, dass diese nach der Benutzung meist noch Spanreste aufweisen, die einen möglichen Aufbewahrungsgegenstand, wie ein Mäppchen oder eine Aktenmappe verschmutzen. Zudem müssen manuell über einem Abfalleimer die Stifte angespitzt werden, damit der Arbeitsplatz nicht verschmutzt wird. Dagegen sind Anspitzer-Vorrichtungen mit dem im Stand der Technik bekannten Behältnissen teilweise sehr groß und sehr klobig ausgebildet. Somit ist die Ausgestaltung der bekannten Spitzvorrichtung bzw. der Anspitzer-Vorrichtungen im allgemeinen noch nicht optimal.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Anspitzer-Vorrichtung derart auszugestalten und weiterzubilden, dass die oben genannten Nachteile vermieden sind, insbesondere die Anwendung und/oder Lagerung für den Benutzer, vzw. für die Schulkinder erheblich vereinfacht ist.

Diese zuvor aufgezeigte Aufgabe wird nun dadurch gelöst, dass die Anspitzer-Vorrichtung zumindest teilweise im wesentlichen stiftförmig und/oder stiftähnlich und/oder schreibutensilähnlich ausgebildet ist oder dass das Behältnis eine derart länglich ausgebildete Form aufweist, so dass die Anspitzer-Vorrichtung als eine Art Schreibutensil in einem Mäppchen, in einer Aktentasche und/oder in einer Oberhemden-Brusttasche lagerbar ist. Durch eine vzw. stiftförmige gesamte Ausführung der Anspitzer-Vorrichtung werden entscheidende Vorteile erzielt. Die erfindungsgemäßen Anspitzer-Vorrichtungen lassen sich nun besonders leicht in einem Mäppchen, insbesondere einem Schulmäppchen oder auch in einer Aktenmappe unterbringen, also positionieren. Anders ausgedrückt, die erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung ist nun derart stiftförmig ausgeführt bzw. weist vzw. eine derart zylindrisch längliche (zylinderähnliche) Form auf, dass diese problemlos in einem Mäppchen, vzw. in einem Schulmäppchen dort positioniert werden kann, wo üblicherweise die normalen Stifte, Bleistifte, Malstifte oder auch Füllfederhalter untergebracht werden. Durch die stiftförmige bzw. schreibutensilähnliche Ausführung der erfindungsgemäßen Anspitzer-Vorrichtung bzw. der Ausführung der Anspitzer-Vorrichtung bzw. des Behältnisses in einer vzw. zylindrisch länglichen Form lassen sich diese in einem Mäppchen und/oder in einer Aktentasche wie „normal übliche Schreibutensilien (Stifte, Füllfederhalter, etc.)" entsprechend positionieren, anordnen und/oder fixieren. Damit sind die im Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden, denn die bekannten Anspitzer-Vorrichtungen haben die bereits erwähnten Nachteile, so dass die Späne entsprechend in dem Mäppchen verstreut werden, wenn beispielsweise nur eine kleine Spitzvorrichtung in einem Mäppchen untergebracht wird, oder aber die bekannten Anspitzer-Vorrichtungen sind so groß und klobig ausgeführt, dass sich diese nicht in einem Mäppchen oder in einer Aktentasche wie normale Stifte integrieren lassen. Aufgrund der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anspitzer-Vorrichtung lassen sich diese nunmehr praktisch und platzsparend vzw. in einem Mäppchen anordnen. Bei der erfindungsgemäßen Anspitzer-Vorrichtung lassen sich die Späne daher in einem stiftförmig bzw. hohl ausgebildeten Behältnis sammeln. An mindestens einem oder auch an beiden Enden der erfindungsgemäßen Anspitzer-Vorrichtung kann dann eine separate Spitzvorrichtung angeordnet werden, die vzw. vom Behältnis abtrennbar ist. Sind zwei Spitzvorrichtungen vorgesehen, so liegen sich diese vzw. diametral gegenüber, wobei die beiden Spitzvorrichtungen über mindestens ein länglich ausgebildetes Behältnis vzw. über zwei länglich ausgebildete Teilbehältnisse miteinander verbunden sind. Die erfindungsgemäße stiftförmige Anspitzer-Vorrichtung lässt sich nun unter praktischen Gesichtspunkten optimal in einen Aufbewahrungsgegenstand für übliche Schreibutensilien, wie insbesondere in ein Mäppchen oder auch in eine Aktenmappe, integrieren. Die dortigen Stifthalteschlaufen, die in diesen Aufbewahrungsgegenständen vorhanden sind, bieten eine sehr gute Transportsicherung. Die eingangs genannten Nachteile sind vermieden und entscheidende Vorteile sind erzielt.

Es gibt nun unterschiedliche Möglichkeiten die Erfindung in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf zunächst auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche verwiesen werden. Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele, erläutert anhand der nachfolgenden Zeichnung. In der Zeichnung zeigt:

1 die erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung in schematischer perspektivischer Darstellung im in Einzelteile zerlegten Zustand,

2 eine nur teilweise zerlegte erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung in schematischer teilweise perspektivischer Darstellung von links gesehen, und

3 eine nur teilweise zerlegte erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung in schematischer teilweise perspektivischer Darstellung von rechts gesehen,

4a und 4b das erfindungsgemäße Anspitzer-Set in schematischer seitlicher Darstellung,

5 eine Spitzvorrichtung in schematisch geschnittener seitlicher Darstellung zum Einschub in das Behältnis bzw. in die Teilbehältnisse und

6a bis 6h verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anspitzer-Vorrichtung in schematischen Darstellungen.

In den 1 bis 6 ist eine Anspitzer-Vorrichtung 1 dargestellt. Diese ist zum Anspitzen von nicht dargestellten Schreib-, Mal- und/oder Zeichenutensilien, insbesondere von Holz-, Blei-, Graphit-, Wachs-, Kreide- und/oder Buntstiften, geeignet.

Die Anspitzer-Vorrichtung 1 weist – wie in den 1 bis 4 dargestellt – mindestens eine Spitzvorrichtung 2 vzw. eine erste Spitzvorrichtung 2a und eine zweite Spitzvorrichtung 2b auf. Die Spitzvorrichtungen 2a und 2b sind vzw. mit je einem Teilbehältnis 3a bzw. 3b verbindbar, wie in der 1 angedeutet ist. Das Behältnis 3 bzw. die Teilbehältnisse 3a bzw. 3b dienen zur Aufnahme der Späne, die beim Anspitzen eines Stiftes abfallen.

Die eingangs beschriebenen Nachteile sind nun dadurch vermieden, dass die Anspitzer-Vorrichtung 1 zumindest teilweise stiftförmig und/oder stiftähnlich und/oder schreibutensilähnlich ausgebildet ist oder dass das Behältnis 3, 3a bzw. 3b eine derart im wesentlichen länglich ausgebildete Form aufweist, so dass die Anspitzer-Vorrichtung 1 als eine Art Schreibutensil in einem Mäppchen, in einer Aktentasche und/oder in einer Oberhemden-Brusttasche lagerbar ist. Die Anspitzer-Vorrichtung 1 ist nun zumindest teilweise, vzw. in ihrer Gesamtheit stiftförmig, nämlich schreibutensilähnlich ausgebildet ist. Da die Anspitzer-Vorrichtung 1 stiftförmig ausgebildet ist, lässt sie sich in entsprechende Aufbewahrungsgegenstände, die zur Aufnahme von Stiften dienen, problemlos und formschön einfügen, insbesondere gut positionieren, anordnen und/oder fixieren. Dadurch, dass die Späne, die bei einem Anspitzvorgang entstehen in dem Behältnis 3 gesammelt werden, besteht keine Gefahr den Aufbewahrungsgegenstand durch Restspäne, die noch an der Spitzvorrichtung 2 haften, zu beschmutzen.

Die 1 zeigt nun die erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung 1 in einem teilweise zerlegten Zustand mit den entsprechenden Bestandteilen. Gut erkennbar ist, dass das Behältnis 3 hier vzw. aus zwei Teilbehältnissen 3a und 3b gebildet ist und jedes Teilbehältnis 3a und 3b hohl-zylinderförmig bzw. hülsenartig ausgebildet ist und jeweils zwei offene Enden aufweist. Denkbar ist auch, dass jedes Teilbehältnis 3a bzw. 3b jeweils für sich genommen an einem Ende durch eine entsprechende Wandung verschlossen, also „zu" ausgebildet ist oder an einem derartigen offenen Ende ein Deckelement angeordnet werden kann. Die 1 bis 4 zeigen die Teilbehältnisse 3a und 3b, die vzw. rohrförmig bzw. hohl-zylinderförmig ausgebildet sind.

Grundsätzlich ist denkbar, dass die erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung 1 nur eine Spitzvorrichtung 2 aufweist und nur ein Behältnis 3, wobei die Anspitzer-Vorrichtung 1, insbesondere dann das Behältnis 3 stiftförmig ausgebildet ist bzw. eine hülsenartige längliche Form aufweist.

Bei der bevorzugten dargestellten Ausführungsform weist die Anspitzer-Vorrichtung 1 jedoch ein erstes Teilbehältnis 3a und ein zweites Teilbehältnis 3b auf. Wie die 2 zeigt sind die beiden Teilbehältnisse 3a und 3b miteinander an ihren Enden entsprechend verbindbar. An den jeweils offenen nach außen gerichteten Enden weisen die Teilbehältnisse 3a und 3b jeweils eine Offnung 5 auf, in die jeweils eine Spitzvorrichtung 2a und 2b einsteckbar bzw. anordenbar ist. Vzw. wird in dem ersten Teilbehältnis 3a eine Spitzvorrichtung 2a für Stifte mit größerem Durchmesser und in das zweite Teilbehältnis 3b eine Spitzvorrichtung 2b für Stifte mit geringerem Durchmesser angeordnet, so wie in den 1 bis 3 jeweils dargestellt bzw. ersichtlich.

Die „Stiftform" der Anspitzer-Vorrichtung 1 entsteht insbesondere dadurch, dass das Behältnis 3 bzw. die Teilbehältnisse 3a und 3b vzw. rohrförmig ausgebildet sind. Die bevorzugte Ausführungsform der Teilbehältnisse 3a und 3b ist die mit einem runden Rohrquerschnitt. Denkbar sind jedoch auch Ausführungen mit eckigem vzw. rechteckigem oder quadratischem Querschnitt oder ovalem Querschnitt.

In der bevorzugten Ausführungsform der Anspitzer-Vorrichtung 1 sind die Teilbehältnisse 3a und 3b aus Kunststoff hergestellt. Denkbar sind jedoch auch andere Materialien wie Holz, Metall oder Aluminium, letzteres für „höherwertige" Produkte.

Das Behältnis 3 kann durchaus aus mehreren Teilbehältnissen aufgebaut sein. In der bevorzugten Ausführungsform der Anspitzer-Vorrichtung 1 ist das Behältnis 3 aus zwei Teilbehältnissen 3a und 3b ausgebildet und diese haben einen konstanten runden Querschnitt mit einem Aussendurchmesser von vzw. 10 mm bis 20 mm, vzw. von 12 bis 16 mm und einen Innendurchmesser von vzw. 8 mm. Denkbar ist jedoch auch, dass der jeweilige Durchmesser über die Länge des Behältnis 3 bzw. der Teilbehältnisse 3a bzw. 3b variiert. Die gesamte Länge der Anspitzer-Vorrichtung 1 liegt vzw. im Bereich zwischen 30 bis 150 mm, vzw. im Bereich zwischen 30 bis 100 mm, vzw. unabhängig davon, ob ein Behältnis 3 oder zwei Teilbehältnisse 3a bzw. 3b verwendet werden. Vzw. sollte das Verhältnis des maximalen Außendurchmessers bzw. der maximalen Aussenabmessung der Anspitzer-Vorrichtung 1 im Verhältnis zur gesamten Länge der Anspitzer-Vorrichtung 1 im Bereich zwischen 0,08 bis 0,35 liegen (Verhältnis: maximales Außenmaß (Außendurchmesser)/Gesamtlänge).

Die Teilbehältnisse 3a und 3b sind miteinander an ihren zugewandten Enden 4 verbindbar. Dies kann insbesondere durch eine – nicht dargestellte – Steckverbindung oder eine Schraubverbindung 6 – wie in 1 bis 3 dargestellt – realisiert werden. Hierbei werden die jeweiligen Enden 4 der Teilbehältnisse 3a bzw. 3b jeweils mit einem Innengewinde 4a und einem Aussengewinde 4b versehen. Eine Verbindung kann auch durch eine entsprechende Formgebung der jeweiligen Enden 4 für eine vzw. einrastende Steckverbindung, die durch den Benutzer wieder gelöst werden kann, realisiert werden.

Bei einer Steckverbindung ist denkbar, dass die beiden Teilbehältnisse 3a und 3b durch Ineinanderstecken verbindbar sind und durch eine kleine Drehung die Verbindung dann arretierbar ist. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Steckverbindung vzw. durch eine biegbare Spreize an einem Ende realisierbar ist, welche in das andere Ende des anderen Teilbehältnisses einführbar ist und diese durch Eingriff in mehrere zusätzliche kleine Ausnehmungen an der Innenseite des anderen Teilbehältnisses gehalten wird. Da die Spreize vzw. federnd biegbar ist lässt sie sich mit einem leicht erhöhten Krafteinsatz durch Auseinanderziehen der Teilbehältnisse auch wieder lösen.

Die Spitzvorrichtung 2 ist vzw. – wie eingangs beschrieben –, als Keil 7a mit einer Klinge 7b ausgebildet, wobei eine konische Öffnung vorgesehen ist. Denkbar sind jedoch auch andere Ausführungen. Die Spitzvorrichtung 2 ist in 5 vergrößert dargestellt.

Um diesen Keil 7 mit der Öffnung 5 des Behältnisses 3 bzw. der Teilbehältnisse 3a/3b zu verbinden ist an dem Keil 7a ein der Öffnung 5 des Behältnisses 3 bzw. der Teilbehältnisse 3a/3b angepasstes Verbindungselement 8 angebracht, wie besonders in 5 dargestellt.

Vzw. ist die hier in der 5 dargestellte Spitzvorrichtung 2 in die jeweilige Öffnung 5 des Behältnisses 3 bzw. der Teilbehältnisse 3a und 3b einsteckbar. Vzw. ist hierzu das Verbindungselement 8 leicht federnd ausgeführt und weist vzw. aus Kunststoff hergestellte rillenförmige Reibkontakte 8a auf, damit die Spitzvorrichtung 2 in der Öffnung 5 des jeweiligen Behältnisses 3 bzw. der Teilbehältnisse 3a und 3b fixiert werden kann. Denkbar ist allerdings auch eine Schraubverbindung zwischen der Spitzvorrichtung 2 bzw. den Spitzvorrichtungen 2a und 2b und dem Behältnis 3 bzw. den Teilbehältnissen 3a und 3b. Auch andere Verbindungen wie Klebe und/oder Pressverbindungen sind denkbar.

Vzw. weist die Spitzvorrichtung 2 noch einen Wulst 9 auf, um einen entsprechenden Abschluss bei der Anordnung im Behältnis 3 bzw. in den Teilbehältnissen 3a und 3b zu gewährleisten, so wie in der 4a jeweils rechts gut dargestellt, wo die jeweilige Spitzvorrichtung 2a bzw. 2b in dem jeweiligen Teilbehältnis 3a bzw. 3b angeordnet und eingeschoben ist, wobei – wie links ersichtlich – hier die jeweilige Spritzvorrichtung 2a bzw. 2b noch nicht in die Öffnung 5 eingeschoben worden ist.

In der bevorzugten Ausführungsform der Anspitzer-Vorrichtung 1 sind zwei Spitzvorrichtungen 2a und 2b vorgesehen, die sich durch eine unterschiedliche Größe der konischen Öffnung im Keil 7a unterscheiden. Daher sind vzw. die beiden gängigen Größen für Schreibstifte realisiert und die Anspitzer-Vorrichtung 1 ist für diese Stiftgrößen entsprechend geeignet. Denkbar sind aber auch verschieden ausgebildete Größen der entsprechenden konischen Öffnungen im Keil 7a, so dass unterschiedliche Dicken von Buntstiften und/oder Bleistiften mit entsprechend unterschiedlich dimensionierten Spitzvorrichtungen 2 angespitzt werden können.

Es ist auch möglich, dass anstelle einer Spitzvorrichtung 2a bzw. 2b ein Radiergummielement und/oder ein Textmarkerelement an dem anderen Ende des jeweiligen Behältnisses 3a bzw. 3b angeordnet werden kann. Dies gilt auch dann, wenn bspw. nur ein Behältnis 3a bzw. 3b verwendet wird und nur eine Spitzvorrichtung 2a bzw. 2b in dem jeweiligen Behältnis 3a bzw. 3b angeordnet wird, so dass an dem jeweils anderen Ende des jeweiligen Behältnisses dann ein derartiges Radiergummielement bzw. ein Textmarkerelement angeordnet werden kann. Dies erhöht die Flexibilität des Einsatzes einer derartigen Anspitzer-Vorrichtung 1.

Zunächst ist das Behältnis 3 grundsätzlich dadurch entleerbar, dass die Spitzvorrichtung 2 vom Behältnis 3 entfernt wird bzw. die Spitzvorrichtungen 2a und 2b von den Teilbehältnissen 3a und 3b entfernt werden, um die hier im Innenraum gelagerten Späne auszuschütten oder in einen Abfalleimer zu entleeren, insbesondere dann, wenn das Behältnis 3 bzw. die Teilbehältnisse 3a bzw. 3b ein verschlossen ausgebildetes Ende 4 aufweisen. Es ist aber denkbar, dass hier die Teilbehältnisse 3a und 3b ein eben nicht geschlossenes Ende 4 aufweisen, anders ausgedrückt in den zugewandten Endbereichen 4 entsprechend geöffnet sind. Dann könnte die Anspitzer-Vorrichtung 1 beispielsweise auch dadurch entleert werden, dass die Verbindung zwischen den beiden Teilbehältnissen 3a und 3b gelöst wird und die im jeweiligen Innenraum vorhandenen Späne dann ausgeschüttet werden. Denkbar ist aber auch, dass das Behältnis bzw. ein Teilbehältnis 3a bzw. 3b mit einem Deckelelement verschließbar ist, das dann zur Entleerung abgenommen wird. Weiterhin ist zwar in der bevorzugten Ausführungsform die Spitzvorrichtung 2 mit einem Behältnis 3 (3a bzw. 3b) verbindbar, nämlich hier einsetzbar, denkbar ist aber auch, dass die Spitzvorrichtung 2 als integraler Bestandteil des Behältnisses 3 (3a bzw. 3b) ausgebildet ist.

Vzw. ist an dem Behältnis 3 bzw. an mindestens einem Teilbehältnis 3a und 3b ein Klammerelement 10 oder ein Clip vorgesehen. Durch die Klammer 10 kann die Anspitzer-Vorrichtung 1 beispielsweise in einem Aktenkoffer, in einer Hemdentasche „wie ein üblicher Stift" entsprechend fixiert und/oder positioniert werden.

Zusätzlich kann ein Radierelement 11 vorgesehen werden, damit möglicherweise mit der Anspitzer-Vorrichtung 1 auch entsprechend radiert werden kann. Denkbar ist, dass anstelle einer Spitzvorrichtung 2a oder 2b beispielsweise dann ein entsprechendes Radierelement 11 mit dem Behältnis 3, insbesondere einem Teilbehältnis 3a oder 3b entsprechend verbunden werden kann. Die bevorzugte Ausführungsform ist jedoch, dass der Wulst 9 der Spitzvorrichtung 2 zugleich als Radierelement 11 ausgebildet ist, vzw. dass also das entsprechende Material des Wulstes 9 einen Radiergummi aufweist. Durch die Ausführung der Anspitzer-Vorrichtung 1 mit einem Radierelement 11 gewinnt die Anspitzer-Vorrichtung 1 eine weitere zusätzliche Funktion, da durch die entsprechende Kombination sich der Platz beispielsweise für einen Radiergummi in einem Mäppchen einsparen lässt. Es ist also hier auch eine Kombination einer Anspitzer-Vorrichtung 1 mit einem Radierelement 11 auf einfache Weise möglich.

In „edlen" Versionen einer Anspitzer-Vorrichtung 1 kann bspw. das eine Ende der Anspitzer-Vorrichtung 1 für eine gängige Stiftgröße ausgebildet sein, also eine entsprechend hierauf abgestimmte Spitzvorrichtung 2a bzw. 2b aufweisen, wobei das andere Ende mit einem „edlen Radiergummielement", vzw. einem Plastik-Radiergummi (mit Kanten) versehen sein kann. Die entsprechende Anspitzer-Vorrichtung 1 kann dann auch in einem edlen Material, also aus Silber oder Aluminium hergestellt werden.

Die 1 zeigt in schematischer Darstellung die einzelnen Bestandteile einer Anspitzer-Vorrichtung 1, die 2 und 3 zeigen im wesentlichen eine erfindungsgemäße Anspitzer-Vorrichtung 1 in teilweise montierten Zustand in schematischer Darstellung. Die 4a und 4b zeigen ein Anspitzer-Set 12, wobei die 4b die Anspitzer-Vorrichtungen 1 in schematischer Darstellung im montierten Zustand zeigt.

Die 4a und 4b zeigen nun ein Anspitzer-Set 12 mit zwei Anspitzer-Vorrichtungen 1 in teilweise zerlegtem Zustand.

Es ist ebenfalls gut erkennbar, dass die in der 4a dargestellten zwei Anspitzer-Vorrichtungen 1 wieder entsprechend jeweils zwei Teilbehältnisse 3a und 3b aufweisen bzw. ebenfalls zwei Spitzvorrichtungen 2a und 2b aufweisen und entsprechend in ihre Bestandteile zerlegbar und zusammensetzbar sind.

Die 4b zeigt, dass auf den Teilbehältnissen 3a und 3b entsprechende Kennzeichen auftragbar sind, insbesondere nämlich Schriftzüge wie „Wörter und/oder Namen. Denkbar sind auch Symbole und/oder Bildsymbole. Jede Anspitzer-Vorrichtung 1 weist wieder jeweils zwei Teilbehältnisse 3a und 3b auf, wobei die Teilbehältnisse 3a und 3b so ausgebildet sind, dass diese untereinander austauschbar sind, was durch die Pfeile in 4b angedeutet werden soll. Hierdurch haben insbesondere Schulkinder die Möglichkeit mit Freunden ihre entsprechenden Teilbehältnisse 3a und 3b auszutauschen, um damit ihre Verbundenheit und ihre freudigen Gefühle zum Ausdruck zu bringen, wo vzw. dann die entsprechenden Vornamen „austauschbar" sind. Die Anspitzer-Vorrichtung 1 könnte somit symbolisch für eine „Verbindung" von zwei Menschen stehen und daher auch einen gewissen „Kultstatus" erreichen, vzw. kann hier eine symbolische Verbindung zwischen „zwei Teenies" gesehen werden.

Die 6a bis 6h zeigen unterschiedliche Formen der Anspitzer-Vorrichtung 1. Die in den 6a bis 6h gezeigten unterschiedlichen Formen der Anspitzer-Vorrichtung 1 werden bestimmt durch die unterschiedlich ausgebildeten Behältnisse 3 bzw. Teilbehältnisse 3a und 3b. Allen Anspitzer-Vorrichtungen 1 ist dabei gemeinsam, dass jede Anspitzer-Vorrichtung 1 mindestens eine Spitzvorrichtung 2 aufweist. 6a zeigt im wesentlichen dreiecksförmig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b, 6b vierecksförmig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b, 6c achteckig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b, 6d kreiskolbenförmig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b, 6e ovalförmig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b, 6f zwei verschiedenartig zylindrisch ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b mit unterschiedlichem Außendurchmesser, 6g kegelförmig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b, die mit der „Spitze" gegeneinander verbunden sind, und schließlich 6h stempelförmig ausgebildete Teilbehältnisse 3a und 3b. Bei der 6h weist das Teilbehältnis 3a vzw. ein Stempelelement und das Teilbehältnis 3b vzw. ein Stempelkissen auf, die hier nicht im einzelnen dargestellt sind, aber entsprechend genutzt werden können. Wie bei der in den 1 bis 5 gezeigten Ausführungsform funktionieren technisch auch die in den 6a bis 6h dargestellten Anspitzer-Vorrichtungen 1. Insbesondere ist ein Halteclip bzw. ein Klammerelement 10 und/oder ein Radierelement 11 ebenfalls hier entsprechend anordnenbar.

Durch die in den 1 bis 6 dargestellten Anspitzer-Vorrichtungen 1 werden entscheidende Vorteile erzielt und die im Stand der Technik bestehenden Nachteile vermieden.

1Anspitzer-Vorrichtung 2Spitzvorrichtung 2aerste Spitzvorrichtung 2bzweite Spitzvorrichtung 3Behältnis 3aTeilbehältnis 3bTeilbehältnis 4Zueinander gewandte Enden der Teilbehältnisse 4aInnengewinde 4bAußengewinde 5Öffnungen für Spitzvorrichtung 6Schraubverbindung 7aKeil 7bKlinge 8Verbindungselement 8aReibeelemente 9Wulst 10Klammer 11Radierelement 12Anspitzer-Set

Anspruch[de]
  1. Anspitzer-Vorrichtung (1) für Schreib-, Mal- und/oder Zeichenutensilien, insbesondere für Holz-, Blei-, Graphit-, Wachs-, Kreide- und/oder Buntstifte, wobei mindestens eine Spitzvorrichtung (2, 2a, 2b) und mindestens ein vzw. mit der Spitzvorrichtung (2, 2a, 2b) verbindbares Behältnis (3, 3a, 3b) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anspitzer-Vorrichtung (1) zumindest teilweise stiftförmig und/oder stiftähnlich und/oder schreibutensilähnlich ausgebildet ist oder dass das Behältnis (3, 3a, 3b) eine derart im wesentlichen länglich ausgebildete Form aufweist, so dass die Anspitzer-Vorrichtung (1) als eine Art Schreibutensil in einem Mäppchen, in einer Aktentasche und/oder in einer Oberhemden-Brusttasche lagerbar ist.
  2. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (3) aus mindestens zwei Teilbehältnissen (3a, 3b) gebildet ist und diese miteinander verbindbar sind.
  3. Anspitzer-Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (3) und/oder die Teilbehältnisse (3a, 3b) rohrförmig und/oder zylinderförmig ausgebildet sind.
  4. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbehältnisse (3a, 3b) durch eine Schraubverbindung verbindbar sind.
  5. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbehältnisse (3a, 3b) durch eine Steckverbindung verbindbar sind.
  6. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzvorrichtung (2, 2a, 2b) in mindestens einer Öffnung (5) des Behältnisses (3) anordenbar ist oder dass die Spitzvorrichtung (2) als integraler Bestandteil des Behältnisses (3) ausgebildet ist.
  7. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzvorrichtung (2, 2a, 2b) durch eine Schraub-, Steck- und/oder Klebeverbindung mit dem Behältnis (3) oder der Teilbehältnisse (3a, 3b) verbunden ist.
  8. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (3) bzw. die Teilbehältnisse (3a, 3b) entleerbar sind.
  9. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klammerelement (10) vorgesehen ist.
  10. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Radierelement (11) vorgesehen ist.
  11. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Radierelement (11) als Bestandteil der Spitzvorrichtung (2, 2a, 2b) ausgebildet ist
  12. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Anspitzer-Vorrichtungen (1) vorgesehen sind und die Teilbehältnisse (3a, 3b) der Anspitzer-Vorrichtung (1) so ausgebildet sind, dass diese untereinander austauschbar und miteinander verbindbar sind.
  13. Anspitzer-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teilbehältnis (3a, 3b) mit einem Kennzeichen und/oder Schriftzug markierbar ist oder einen definierten Namen aufweist.
  14. Anspitzer-Set mit mindestens zwei Anspitzer-Vorrichtungen (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass jede Anspitzer-Vorrichtung (1) je zwei Teilbehältnisse (3a, 3b) aufweist und dass die Teilbehältnisse (3a, 3b) der Anspitzer-Vorrichtungen untereinander austauschbar sind.
  15. Anspitzer-Set nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teilbehältnisse (3a, 3b) je mit einem Schriftzug bzw. mit einem Namen markierbar sind.
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