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Dokumentenidentifikation DE202006000359U1 14.09.2006
Titel Notizgerät
Anmelder Heine, Herbert, 92726 Waidhaus, DE
Vertreter LangRaible GbR, 80331 München
DE-Aktenzeichen 202006000359
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.09.2006
Registration date 10.08.2006
Application date from patent application 10.01.2006
IPC-Hauptklasse B43L 3/00(2006.01)A, F, I, 20060110, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B43M 17/00(2006.01)A, L, I, 20060110, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Notizgerät zur Befestigung an einer Wand, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

STAND DER TECHNIK

Notizzettel finden vielfältigen Einsatz, da sowohl im Beruf als auch im Haushalt oftmals Notizen gemacht werden müssen, wie beispielsweise Telefonnotizen, Schreiben von Einkaufszetteln usw. Üblicherweise werden diese Notizen auf losen Zetteln angefertigt, wobei dies jedoch immer dann problematisch ist, wenn nicht beide Hände frei zur Verfügung stehen, da dann der Zettel nicht gehalten werden kann und beim Schreiben leicht verrutscht.

Um diesem Problem abzuhelfen, sind beispielsweise Schreibkladden im Einsatz, in denen das Schreibpapier eingeklemmt werden kann. Diese Schreibkladden können beispielsweise auch an einer Wand befestigt werden, wo sehr häufig Notizzettel erforderlich sind, beispielsweise neben dem Telefon. Dies löst auch das Problem, dass oft in Situationen in denen Notizen gemacht werden müssen entsprechende Notizzettel fehlen. Allerdings ist bei den Schreibkladden, die an der Wand befestigt werden, das Problem gegeben, dass nur sehr schlecht geschrieben werden kann, da das Schreiben an einer senkrechten Fläche beschwerlich ist und beispielsweise bei der Verwendung von Kugelschreiben dazu führt, dass die darin vorgesehene Tinte nach unten von der Schreibspitze weg fließt und damit nicht für den Schreibvorgang zur Verfügung steht.

AUFGABE DER ERFINDUNG

Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung diesem Übel abzuhelfen und ein Notizgerät bereit zu stellen, welches in einfacher Weise Notizzettel bereit stellt und ein sicheres und angenehmes Schreiben ermöglicht, insbesondere auch mit nur einer einzigen Hand.

WESEN DER ERFINDUNG

Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Notizgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Bei einem erfindungsgemäßen Notizgerät wird ein sicheres und angenehmes Schreiben dadurch gewährleistet, dass die Schreibplatte geneigt zur Wand angeordnet ist. Dies wird dadurch erreicht, dass die Schreibplatte zwischen zwei Seiten angeordnet ist, die auf einer Wandplatte vorgesehen sind. Insbesondere sind die Seiten als von der Wandplatte hervorstehende Seiten, vorzugsweise Seitenbleche ausgeführt.

Die Seiten nehmen vorzugsweise zwischen sich eine Papierrolle auf, die für den Papiernachschub sorgt. Entsprechend ist es vorteilhaft die Papierrolle oberhalb der Schreibplatte anzuordnen, um ein einfaches Nachführen des Papiers zu ermöglichen.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Papierrolle durch einen Rollensplint zwischen den Seiten gehalten, der in gegenüberliegende Öffnungen, insbesondere Langlöcher der Seiten steckbar ist. Die Verwendung von Langlöchern verhindert automatisch ein Mitdrehen des Rollensplints beim Abrollen des Papiers von der Papierrolle.

Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung dient der Rollensplint gleichzeitig als Stifthalter, um sicher zu stellen, dass für das Notizgerät immer ein entsprechender Stift vorhanden ist.

Der Rollensplint weist vorzugsweise im Wesentlichen eine R-förmige Gestalt auf und ist durch einen Draht oder Stab gebildet. Durch die R-förmige Gestalt ist ein Kopfbereich gebildet, der zur Aufnahme einer Gummitülle dient. Die Gummitülle, die ringförmig ausgebildet ist, dient zur Aufnahme des Stifts, wobei die gummiartige Ausbildung der Gummitülle zur sicheren und angenehmen Aufnahme des Stifts dient. Die Gummihülle kann jedoch nicht nur aus Gummi, sondern auch aus ähnlichen Kunststoffen gebildet sein.

Der Stift kann vorzugsweise ein Kugelschreiber sein, der insbesondere eine ebenfalls gummiartige Kappe aufweist. Diese kann zum Nachschieben des Papiers von der Rolle dienen. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn wie weiter unten beschrieben ist, dass Notizgerät eine Abreißleiste zum Abreißen des Papiers aufweist, so dass ein Nachschieben des Papiers durch die Abreißleiste erforderlich wird.

Die R-förmige Gestalt des Rollensplints hat darüber hinaus den Zweck, dass die freien Enden des Rollensplints unter Vorspannung in den Seiten aufgenommen sind und somit eine kraftschlüssige bzw. reibschlüssige Verbindung mit den Seiten eingehen. Darüber hinaus werden die Stege des Rollensplints durch die Vorspannung leicht nach außen verformt, so dass sie einen gewissen Bremswiderstand für die Papierrolle zur Verfügung stellen.

Die Schreibplatte, die vorzugsweise zwischen den Seiten eingeklemmt ist, ist insbesondere unter einem Winkel von 45° oder in einem Winkelbereich von 30° bis 60° zur Wand bzw. zur Wandplatte oder zur Vertikalen angeordnet. Neben dem klemmendem Einbau zwischen den Seiten kann die Schreibplatte auch einstückig mit den Seiten und/oder der Wandplatte ausgeführt sein.

Das Papier der Papierrolle wird über die Schreibplatte geführt, so dass die Schreibplatte als Unterlage für das Papier dient.

Um das Papier zu führen ist vorzugsweise eine Mittelachse zwischen Papierrolle und Schreibplatte zwischen den Seiten vorgesehen, die insbesondere benachbart zur Wandplatte angeordnet ist. Zwischen der Mittelachse und der Wandplatte ist ein Freiraum vorgesehen, durch den das Papier geführt wird, so dass es gut auf der Schreibplatte anliegt. Dies wird insbesondere noch dadurch verstärkt, dass am gegenüberliegenden Ende, also an dem von der Wandplatte entfernten Ende der Schreibplatte ein Abreißleiste vorgesehen ist, die zwischen sich und der Schreibplatte einen schmalen Spalt definiert, durch den ebenfalls das Papier hindurchgeführt wird.

Die Mittelachse wird vorzugsweise mit der Wandplatte verschraubt, so dass die Seiten, die die Enden der Mittelachse aufnehmen, gegen die Wand gepresst werden und insbesondere bei einer Klebeverbindung zwischen Seiten und Wandplatte ein entsprechender Anpressdruck zur Herstellung der Klebeverbindung gegeben ist.

Die Schreibplatte weist vorzugsweise eine gummierte oder gummiartige Oberfläche auf, die beispielsweise durch eine PVC-Auflage gebildet sein kann. Diese gummierte Oberfläche erleichtert das Schreiben auf dem Papier.

An der Schreibplatte ist, wie bereits vorher erwähnt, an dem Ende, das der Wandplatte gegenüberliegt, eine Abreißschiene vorgesehen, die insbesondere eine Zahnleiste oder Zahnkante aufweist. Mit der Abreißschiene kann das beschriebene Papier von der Papierrolle getrennt werden. Ebenso wie die Schreibplatte ist die Abreißschiene vorzugsweise zwischen den Seiten aufgenommen und durch diese eingeklemmt.

Ferner ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung der Schreibplatte eine Handstütze zugeordnet, die das Auflegen der Hand beim Schreiben ermöglicht. Entsprechend ist die Handstütze vorzugsweise als Bügel ausgebildet, der eine entsprechende Schleifenform aufweist und neben der Schreibplatte sowie nach unten über die Schreibplatte vorstehend angeordnet ist.

Vorzugsweise weist der Bügel zwei parallele Abschnitte auf, die in den Seiten aufgenommen sind, und zwar in gegenüberliegenden Öffnungen der Seiten. Dies ermöglicht auch, dass die Handstütze sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite der Seiten angeordnet werden kann.

Vorzugsweise ist die Handstütze aus einem gebogenen Stab gebildet, der mit einer der Seiten verschraubt ist, wobei gegenüber der anderen Seite eine Abstützung beispielsweise durch in Nuten aufgenommene Federringe gegeben ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Vorteile, Kennzeichen und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden bei der nachfolgenden detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnungen deutlich. Die Figuren zeigen hierbei in rein schematischer Weise in

1 eine Frontansicht des erfindungsgemäßen Notizgerätes;

2 eine Schnittansicht des erfindungsgemäßen Notizgerätes aus 1 entlang der Schnittlinie A-A;

3 verschiedene Seitenansichten der Wandplatte des Notizgerätes;

4 eine Seitenansicht einer Seite bzw. eines Rollenhalters des erfindungsgemäßen Notizgerätes;

58 verschiedene Ansichten einer Abreißleiste eines erfindungsgemäßen Notizgerätes;

9 zwei Seitenansichten der Schreibplatte des erfindungsgemäßen Notizgerätes;

10 eine Draufsicht auf die Handstütze des erfindungsgemäßen Notizgerätes;

11 eine Draufsicht auf den Rollenhalter des erfindungsgemäßen Notizgerätes;

12 zwei unterschiedliche Seitenansichten einer Gummitülle des Notizgerätes; und in

13 eine Draufsicht auf die Mittelachse des erfindungsgemäßen Notizgerätes.

BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM

Die 1 zeigt eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Notizgerät, welches eine Wandplatte 1 und zwei senkrecht davon hervorstehende Seiten 2 bzw. Rollenhalter 2 aufweist.

Zwischen den Seiten 2 ist eine Papierrolle 3 über einen Rollensplint 4 aufgenommen, der durch zwei Öffnungen in den Seiten 2 hindurch gesteckt ist.

Der Rollensplint 4 dient zugleich als Stiftaufnahme, wofür eine Gummitülle 5 vorgesehen ist.

Das Papier auf der Papierrolle 3 wird durch einen Spalt oder Zwischenraum zwischen einer Mittelachse 6 und der Wandplatte 1 auf eine Schreibplatte 7 geführt, auf der auf dem Papier Notizen gemacht werden können.

Zur Lagerung der Hand beim Schreiben ist eine Handstütze 8 in Form eines schleifenförmig gebogenen Stabes 8 vorgesehen, welcher mit zwei parallelen Abschnitten 26 und 27 ebenfalls in den Seiten 2 aufgenommen ist.

Am Ende der Schreibplatte 7 ist eine Zahnleiste bzw. Abreißleiste 10 vorgesehen, mittels der ein Stück des Papiers von der Papierrolle abgetrennt werden kann, um den Notizzettel beispielsweise zum Einkaufen mitzunehmen.

Mit dem erfindungsgemäßen Notizgerät ist es somit möglich, spontan eine Notiz zu machen, auch wenn die Schreibhand schmutzig, feucht oder fettig ist und die andere Hand gerade nicht frei ist, um einen Zettel zu halten, wie dies beispielsweise beim Telefonieren der Fall sein kann. Mittels der Wandplatte 1 kann das Notizgerät über die Bohrungen 15 und 16 über Schrauben und Dübel einfach in der Wand befestigt werden.

Die 2 zeigt das Notizgerät aus 1 in einer Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A aus 1, wobei deutlich wird, dass die Seiten 2 entsprechend geformt sind, um die Papierrolle 3 über den Rollensplint 4 beabstandet zur Wandplatte 1 sowie die Schreibplatte 7 geneigt zur Wandplatte 1 aufzunehmen. In der Schnittansicht der 2 ist zudem zu erkennen, dass die Seiten 2 in entsprechenden Nuten 13 der Wandplatte 1 aufgenommen sind, ebenso wie das wandplattenseitige Ende der Schreibplatte 7 in der Nut 14, die unter einem Winkel von 45° in der Wandplatte 1 vorgesehen ist.

Ebenfalls aus der Schnittansicht der 2 ist zu erkennen, dass die parallelen Abschnitte der Handstütze 8 gleichzeitig als Auflage für die Schreibplatte 7 dienen und die Abreißleiste 10 über Befestigungslaschen 23 an den Seiten 2 befestigt sind.

Darüber hinaus ist in der 2 zu erkennen, wie das Papier von der Papierrolle 3 abgerollt, hinter der Mittelachse 6 in einen Freiraum zwischen Mittelachse 6 und Wandplatte 1 hindurch geführt, parallel zur Schreibplatte 7 angeordnet, durch einen Spalt zwischen Abreißleiste 10 und Schreibplatte 7 hindurch geführt und nach unten weggezogen werden kann, um am senkrechten Abschnitt 12 der Abreißleiste 10 abgetrennt zu werden. Entsprechend ist die Abreißleiste 10 gebogen ausgeführt und zwar mit einem Abschnitt 11, der parallel zur Schreibplatte 7 angeordnet ist und einem Abschnitt 12, der im Wesentlichen vertikal und parallel zu den Stirnseiten der Seiten 2 angeordnet ist.

Die 3 zeigt die Wandplatte 1 in verschiedenen Seitenansichten, wobei insbesondere die Nuten 13 zur Aufnahme der Seiten 2 sowie die Nut 14 zur Aufnahme der Schreibplatte 7 gut zu erkennen sind. Außerdem sind die Bohrungen 15 und 16 zu sehen, die zur Aufnahme von Schrauben für eine Schrauben-Dübel-Befestigung in der Wand dienen. Entsprechend können die Bohrungen 15 und 16 oder allgemein Aussparungen bzw. Öffnungen auch mit unterschiedlichen Querschnitten versehen sein, um einen Kopf einer Schraube bündig aufnehmen zu können.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Wandplatte aus Holz insbesondere Buchenholz gefertigt, so dass die Seiten 2, die als Rollenhalter fungieren und vorzugsweise aus Edelstahl gebildet sind, in die Nuten 13 eingeklebt werden. Allerdings kann die Wandplatte 1 auch aus Kunststoff gefertigt sein, wobei insbesondere auch die Seiten 2 und andere Teile, wie die Schreibplatte 7, dann einstückig mit der Wandplatte 1 ausgebildet sein können.

Bei der Ausführungsform mit Holz ist die Wandplatte vorzugsweise lackiert, insbesondere zweifach farblos lackiert oder mit einer PVC-Folie beschichtet, insbesondere an der Rückseite als Dampfsperre gegenüber der Mauerfeuchtigkeit. Zudem können entsprechende Abstandshalter an der Rückseite der Wandplatte vorgesehen sein.

An der Wandplatte können zusätzlich Firmenwerbungen, Logos und entsprechende Flächen hierfür vorgesehen werden.

Die 4 zeigt in einer Seitenansicht eine Seite 2, wobei wiederum darauf hinzuweisen ist, dass diese Seite 2 auch integral mit der Wandplatte 1 ausgebildet sein kann, z. B. wenn das Notizgerät überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist.

Die Seite 2 weist in dem Bereich, in dem die Rolle 3 angeordnet werden soll, eine Langloch 17 auf, in den der Rollensplint 4 eingeführt werden kann. Außerdem ist eine Öffnung bzw. Bohrung 18 vorgesehen, in der die Mittelachse 6 aufgenommen wird. Darüber hinaus ist im unteren Bereich eine Gerade vorgesehen, entlang der die Schreibplatte 7 angeordnet bzw. zwischen den Seiten 2 eingeklemmt wird. Hier sind auch Öffnungen bzw. Bohrungen 19 und 20 vorgesehen, die zur Aufnahme der Handstütze 8 dienen. Die Öffnungen oder Bohrungen 21 weisen dagegen neben der Gewichtsreduzierung keine zusätzliche technische Funktion auf, sondern dienen lediglich optischen Zwecken.

Die 5, 6, 7, und 8 zeigen die Abreißleiste 10 in verschiedenen Ansichten, wobei hier die zueinander winklig angeordneten Abschnitte 11 und 12 mit der Zahnkante 22 sowie den Befestigungslaschen 23 zu sehen sind. In der Darstellung der 8 sind die Befestigungslaschen 23 noch nicht abgewinkelt, während die 5, 6 und 7 die abgewinkelte Position der Befestigungslaschen 23 zeigen.

Die Abreißleiste ist vorzugsweise aus einem Edelstahlblech gefertigt und wird ebenso wie die Schreibplatte zwischen den Seiten 2 eingeklemmt und zusätzlich durch die Handstütze 8 gehalten.

Die 9 zeigt in zwei Ansichten die Schreibplatte 7, wobei insbesondere aus der Seitensicht der Schmalseite zur erkennen ist, dass die Schreibplatte zweilagig ausgebildet ist und zwar aus einer Grundplatte 24, die vorzugsweise aus einer Aluplatte besteht, und einer Auflage 25, die beispielsweise aus einer PVC- oder Gummifolie gebildet ist.

Die 10 zeigt die Handstütze 8 welche durch einen gebogenen Stab aus Vollmaterial oder aus Rohrmaterial gebildet ist. Die Handstütze 8 weist zwei parallele Abschnitte 26 und 27 auf, die durch die Öffnungen 19 und 20 (siehe 4) der Seiten 2 geführt werden.

An den freien Enden sind Gewindebohrungen 28 vorgesehen, mittels denen die Handstütze 8 mit einer Seite 2 verschraubt werden kann. Zur Abstützung gegenüber der anderen Seite 2 sind Federringe 37 vorgesehen, die in Nuten bzw. Einschnitten 38 aufgenommen sind. Auf diese Weise ist es möglich durch Festschrauben der Handstütze 8 die zwischen den Seiten 2 aufgenommene Schreibplatte 7 sowie die Abreißleiste 10, durch die der Abschnitt 26 geführt ist, zwischen den Seiten 2 einzuklemmen und zu befestigen.

Im Übrigen ist die Handstütze 8 schleifenartig so geführt, dass der Verbindungsbereich 29 zwischen den parallelen Abschnitten 26 und 27 in der Größe und Form einem Handrücken entspricht bzw. zur Auflage eines Handrückens dienen kann.

Auf Grund der Abstützung über die Handstütze kann bei dem erfindungsgemäßen Notizgerät sauber und zitterfrei geschrieben werden. Durch die konstruktive Anordnung der Handstütze in den Seiten 2 kann die Handstütze in einfacher Weise zwischen links und rechts gewechselt werden, so dass sowohl Links- als auch Rechtshänder mit dem Notizgerät schreiben können.

Die 11 zeigt den Rollensplint, der die Papierrolle 3 aufnimmt und der in den Langlöchern 17 der Seiten 2 aufgenommen ist.

Der Rollensplint 4 weist insbesondere im nicht eingebauten Zustand, welcher durch die strichlinierte Darstellung gegeben ist, eine R-form auf, wobei die beiden länglichen Schenkel 30 und 31 über einen runden Kopfabschnitt 33 miteinander verbunden sind. Der Rollensplint 4 ist durch ein Draht- oder Stabmaterial gebildet, insbesondere aus einem rostfreien Edelstahl, wobei der Abschnitt 31 im zusammengebautem Zustand elastisch in Richtung des Abschnitts 30 verformt ist, so dass der Rollensplint 4 an den Punkten A und B reib- bzw. kraftschlüssig in den Seiten 2 aufgenommen ist.

Das eine Ende 32 des Abschnitts 30 ist leicht nach innen bzw. in Richtung des anderen Abschnitts 31 gebogen, so dass der Rollensplint 4 in einfacher Weise in die Langlöcher 17 der Seiten 2 eingeführt werden kann. Außerdem wird durch die Vorspannung bewirkt, dass sich die Abschnitte 30 und 31 in der Mitte, die mit Punkt C bezeichnet ist, leicht nach außen dehnen und so die Papierrolle am freien Drehen hindern. Allerdings ist der Widerstand nicht so groß, dass das Papier nicht leicht nachgeführt werden könnte, wenn daran gezogen wird. Die Punkte A und B bezeichnen die Stellen, an denen der Rollensplint 4 fest in den Langlöchern 17 aufgenommen ist.

Der Kopf 33 des Rollensplintes 4 ist ausgebildet, um eine Gummitülle 5 aufzunehmen, wie sie in den zwei Ansichten in der 12 dargestellt ist. Die Gummitülle 5 ist ringförmig mit einer inneren Öffnung 35 ausgebildet, die zur Aufnahme eines Stiftes (nicht gezeigt), insbesondere eines Kugelschreibers dient. Durch das gummiartige Material, welches durch Kunststoffe oder Naturgummi gebildet sein kann, wird der Stift sicher aufgenommen. Die Gummitülle 5 weist an ihrem Umfang eine Nut 34 auf, in der der Kopf 33 des Rollensplints 4 teilweise vorgesehen ist.

Die 13 zeigt die Mittelachse 6, die wiederum als zylindrischer Vollstab oder als zylinderrohrartiger Körper ausgebildet sein kann. Bei der Ausführungsform der 13 sind an den Enden jeweils Bohrungen 36 zur Aufnahme von Schrauben vorgesehen, die mit der Wandplatte 1 verschraubt werden. Alternativ kann die Mittelachse 6 jedoch auch an den Seiten 2 befestigt werden, in denen die Enden der Mittelachse 6 gelagert sind.

Bei der Ausbildung des Notizgerätes mit einer Holz-Wandplatte 1 ist die Verbindung mit der Wandplatte 1 jedoch bevorzugt, da die Schrauben durch die Mittelachse 6 die Seiten 2 fest mit der Wandplatte verbinden, so dass die Seiten fest in den Nuten 13 der Wandplatte 1 angeordnet sind. Dies ist auch vorteilhaft, wenn beispielsweise ein Klebstoff, vorzugsweise ein Zwei-Komponenten-Kleber in die Nuten eingebracht wird, um die Seiten 2 mit der Wandplatte 1 zu verkleben. In diesem Fall bringen die Schrauben, die durch die Bohrungen 36 der Mittelleiste 6 hindurchgeführt werde und mit der Wandplatte 1 verbunden werden, den notwenigen Anpressdruck für eine dauerhafte und feste Klebeverbindung. Darüber hinaus wird durch das Verspannen der Seiten 2 mit der Holz-Wandplatte 1 ein Verziehen der Wandplatte 1 bei Temperatur- oder Feuchtigkeits-Schwankungen vermieden oder verringert.


Anspruch[de]
  1. Notizgerät zur Befestigung an einer Wand mit einer Wandplatte (1) und zwei an der Wandplatte angeordneten Seiten (2), zwischen denen eine Schreibplatte (7) angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibplatte (7) geneigt zur Wandplatte (1) angeordnet ist.
  2. Notizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten (2) als von der Wandplatte (1) hervorstehende Seiten, insbesondere Seitenbleche ausgeführt sind.
  3. Notizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten (2) zwischen sich eine Papierrolle (3) aufnehmen.
  4. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Papierrolle (3) oberhalb der Schreibplatte (7) angeordnet ist.
  5. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Papierrolle (3) durch einen Rollensplint (4) zwischen den Seiten (2) gehalten ist, der in gegenüberliegende Öffnungen, insbesondere Langlöcher (17) der Seiten (2) steckbar ist.
  6. Notizgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollensplint (4) als Stifthalter dient.
  7. Notizgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollensplint (4) durch einen im Wesentlichen R-förmigen Draht oder Stab gebildet ist, wobei vorzugsweise im Kopfbereich (33) der R-Form eine Gummitülle (5) zur Stiftaufnahme vorgesehen ist.
  8. Notizgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden des Rollensplints (4) unter Vorspannung in den Seiten (2) aufgenommen sind, wobei insbesondere zur leichteren Einführung in Öffnungen der Seiten (2) mindestens ein Ende so gebogen ist, dass es auf das andere Ende zuweist.
  9. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibplatte (7) so angeordnet ist, dass sie bei einem an der Wand angeordneten Notizgerät zur Vertikalen oder zur Wandplatte (1) einen Winkel von 45° oder 30 bis 60° einschließt.
  10. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier der Papierrolle (3) über die Schreibplatte (7) geführt ist.
  11. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Papierrolle (3) und Schreibplatte (7) eine Mittelachse (6) zur Führung des Papiers vorgesehen ist, welche insbesondere durch einen Rundstab oder einen zylindrischen oder zylinderrohrartigen Körper gebildet ist, der vorzugsweise am wandplattenseitigen Ende der Schreibplatte (7) in der Nähe der Wandplatte (1) vorzugsweise in den Seiten (2) aufgenommen ist.
  12. Notizgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse (6) mit der Wandplatte (1) verschraubt ist.
  13. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibplatte (7) an der Schreibseite gummiert ist, mit einer PVC-Auflage versehen ist oder eine sonstige elastische Oberfläche aufweist, die das Schreiben erleichtert.
  14. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schreibplatte (7) am von der Wandplatte (1) entfernten Ende eine Abreißschiene (10) aufweist, die insbesondere als Zahnleiste ausgebildet ist.
  15. Notizgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißschiene (10) einen zur Schreibplatte (7) parallelen Abschnitt (11) und einen vertikalen Abschnitt (12) aufweist, an dessen unterem Ende die Zähne der Zahnleiste (22) vorgesehen sind.
  16. Notizgerät nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abreißschiene (10) zwischen den Seiten (2) aufgenommen ist.
  17. Notizgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibplatte (7) eine Handstütze (8) zugeordnet ist, die das Auflegen der Hand beim Schreiben ermöglicht.
  18. Notizgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Handstütze (8) als Bügel ausgebildet ist, der insbesondere zwei parallele Abschnitte (26, 27) aufweist, die in den Seiten (2) aufgenommen sind und seitlich von der Schreibplatte in einer Schleifenform zusammengeführt sind, wobei die Schleife insbesondere entsprechende der Form der Handkante beim Schreiben ausgeformt und zur Schreibplatte angeordnet und insbesondere von der Schreibplatte nach unten überstehend ausgebildet ist.
  19. Notizgerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Handstütze (8) aus einem gebogenen Stab oder Rohr gebildet ist.
  20. Notizgerät nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Handstütze (8) mit mindestens einer der Seiten (2) verschraubt ist, wobei insbesondere eine Anordnung links oder rechts von den Seiten möglich ist.
  21. Notizgerät nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Handstütze (8) mit mindestens einem ihrer parallelen Abschnitte (26) die Abreißleiste hält.
Es folgen 8 Blatt Zeichnungen






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