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Dokumentenidentifikation DE202006004055U1 14.09.2006
Titel Balkon mit einem Betontragelement
Anmelder Grünewald Fliesen & Naturstein, 37127 Scheden, DE
Vertreter Rehberg Hüppe + Partner, 37073 Göttingen
DE-Aktenzeichen 202006004055
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 14.09.2006
Registration date 10.08.2006
Application date from patent application 15.03.2006
IPC-Hauptklasse E04B 1/00(2006.01)A, F, I, 20060315, B, H, DE

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft einen Balkon mit einem einstückig aus einem Gebäude auskragenden Betontragelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

STAND DER TECHNIK

Balkone weisen üblicherweise große der Witterung und Kälte ausgesetzte Bodenflächen auf, die mechanisch mit tragenden Wänden eines den Balkon tragenden Gebäudes verbunden sind. Für den Fall, dass ein Balkon und ein Boden (oder eine Decke) des Gebäudes mit einem einstückigen Betontragelement ausgebildet sind, kann ein derartiges Betontragelement eine Wärmebrücke bilden, über die Wärme aus dem Inneren des Gebäudes nach außen zum Balkon geführt wird und hier in die Umgebung abgestrahlt wird.

Zur Vermeidung derart bedingter unerwünschter Wärmeverluste schlägt DE 197 18 021 A1 vor, für einen Boden des Gebäudes sowie den Balkone separate Betonplatten einzusetzen, die über ein thermisch isolierendes Bauelement im Bereich ihrer Trennfuge miteinander verbunden werden. Weitere derartige Verbindungselemente für separate Balkonplatten sind beispielsweise aus DE 201 21 048 U1, DE 199 47 912 A1, DE 195 01 277 C2, DE 34 03 537 A1 bekannt.

Für Ausgestaltungsformen von Gebäuden mit Balkonen, in denen dämmende Trennelemente zwischen einzelnen Betonplatten im Übergangsbereich zwischen Balkon und Gebäude nicht möglich sind, beispielsweise für eine Nachrüstung eines bestehenden Balkons mit einstückigem Übergang in das Gebäude, (aber auch zur Verbesserung der Wärmedämmung bei Einsatz eines der vorgenannten trennenden dämmenden Elemente) sind aus dem Stand der Technik weitere Maßnahmen zur Wärmedämmung bekannt, die den Aufbau des Balkons in Höhenrichtung (im Folgenden als Dickenrichtung bezeichnet) betreffen:

Aus DE 44 41 646 C2 ist es bekannt, auf einer Balkonplatte unter Zwischenschaltung einer Klebemörtelschicht ein Glasfasergewebe anzuordnen. Auf dem Glasfasergewebe stützen sich Hartschaumkerne ab, die eine abnehmende Dicke besitzen können zur Bereitstellung eines Gefälles des Balkons, über das ein Ablauf von Regenwasser auf einer Deckschicht des Balkons ermöglicht ist. Stoßstellen der Hartschaumkerne sind dicht miteinander verklebt. Auf die Hartschaumplatten wird eine flächige und wasserdichte Isolierschicht aus einer Abdichtspachtelmasse aufgetragen. Auf eine derartige schnell aushärtende Isolierschicht wird über eine Schicht aus einem Fliesenkleber die Deckschicht in Form von Fliesen aufgebracht, die über geeignete Fugen miteinander verbunden sind.

Aus der Internet-Domain www.eska-drain.de ist eine Nachrüstung eines Balkons bekannt, bei der eine Betonplatte des Balkons zunächst auf Verschmutzungen, Absandungen und Risse sowie auf Hohlstellen überprüft wird. Hieran anschließend erfolgt eine Untergrundvorbehandlung mit geeigneten Mitteln zur Erzielung eines tragfähigen, saugfähigen Untergrunds, der frei ist von haftungsmindernden Schichten. Auf den Untergrund wird unter Berücksichtigung der "Flachdachrichtlinie" eine Abdichtung aufgebracht, bei der es sich beispielsweise um selbstklebende Bitumenbahnen handelt. Hierbei sind unnötige Wasserstaustellen zu vermeiden. Nach Säuberung und Trocknung der Oberfläche sowie Entfernung von Rost und losen Anstrichen erfolgt eine Hochdruckreinigung mit Wasser. Anschließend wird eine Grundierung aufgebracht. In einem nächsten Schritt wird eine zweilagige Abdichtung aufgebracht, die gespritzt, gerollt oder gestrichen wird. Anschließend erfolgt eine Herstellung eines zementfreien Estrichs. Für einen Zuschlag des Estrichs findet Einsatz

  • – in einer Standardvariante Kies mit einer Korngröße von maximal 2/3 der Estrichhöhe,
  • – in einer Light-Variante als Zuschlag ein Blähglasgranulat oder ein Blähton oder
  • – in einem Klebemörtel ein Kies mit einer Korngröße von 2–3 mm als zweimal gewaschene Sackware.

Als Bindemittel wird ein Epoxydharz eingesetzt. Der derart gebildete Estrich ist wasserdurchlässig und soll Kalk-Ausblühungen vermeiden. Weiterhin sollen Frostschäden im Bereich des Balkons vermieden werden, geringe Aufbauhöhen erzielbar sein und kurze Verarbeitungszeiten möglich sein. Auf den zementfreien Estrich wird dann eine Deckschicht aufgebracht, beispielsweise in Form von Fliesen, die über einen Klebemörtel verfugt und an den Estrich angebunden werden können.

Aus

Hauser, Gerd: Wärmebrücken-Atlas für den Mauerwerksbau; Berlin: Bauverlag, 1990, ISBN 3-7625-2794-6

ist ein Balkonanschluss mit einer Kragplatte bekannt, bei dem die aus dem Gebäude auskragende Betonplatte sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite mit einem 4 cm dicken Wärmedämmstoff versehen ist, der eine Wärmeleitfähigkeit von 0,04 W/mK besitzt.

Der Internet-Seite www.bodi-estriche.de ist der Einsatz eines Leicht- und Drainageestrichs namens XDRY® für Balkone und Terrassen bekannt, wobei der Drainageestrich einer permanenten und sicheren Ableitung von Regenwasser dient. Vorgeschlagen wird die Ausbildung des Estrichs mit einer Einbaustärke von 4 cm. Für den Außenbereich soll ein Zuschlag mit einer Körnung von 12 mm verwendet werden. Das eingesetzte Bindemittel enthält Zement. Als Zuschlagstoff wird bei diesem bekannten Produkt ein extrudierter, geschredderter Hartschaum eingesetzt.

AUFGABE DER ERFINDUNG

Hiervon ausgehend, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Balkon mit einem einstückig aus einem Gebäude auskragenden Betontragelement vorzuschlagen, der einerseits kostengünstig herstellbar ist und andererseits über eine gute Wärmedämmung verfügt.

LÖSUNG

Die Aufgabe der Erfindung wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des unabhängigen Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich entsprechend den Merkmalen der abhängigen Ansprüche 2–13.

BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft Balkone, bei denen einstückig aus einem Gebäude ein Betontragelement auskragt, welches als Tragelement für den Balkon dient. Die negativen Auswirkungen eines derartigen, an sich ein gutes Wärmeleitvermögen aufweisenden Betontragelements werden gemindert durch erfindungsgemäßen Einsatz einer Dämmschicht, auf der eine Deckschicht angeordnet ist.

Die Deckschicht dient als für den Benutzer des Balkons optisch sichtbare Sichtfläche sowie als Tritt- und Abstellfläche, wobei die Deckschicht die an sich bekannten Eigenschaften wie insbesondere gute Reinigungsmöglichkeiten, Trittfestigkeit, Anforderungen an eine Trittschallentwicklung sowie eine gute Ableitung von sich auf der Deckschicht niederschlagendem Wasser oder Regen besitzt.

Erfindungsgemäß ist die Dämmschicht, die als alleinige Dämmschicht oder neben weiteren Dämmschichten eingesetzt sein kann, als Estrich ausgebildet. Der Estrich ist mit einem Zuschlag sowie einem Bindemittel gebildet. Als Bindemittel wird erfindungsgemäß Zement eingesetzt, während als Zuschlag Blähglas, Bims oder Blähton verwendet wird.

Zement, welches üblicherweise aus den Rohmaterialien Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz hergestellt wird, ist ein hydraulisches, künstlich hergestelltes Bindemittel, welches sowohl an der Luft als auch unter Wasser erhärten kann und beständig ist. Zement härtet nicht unter Aufnahme von Kohlenstoffdioxid aus der Luft, sondern reagiert mit Wasser unter Bildung unlöslicher, stabiler Verbindungen. Diese Verbindungen (Calciumsilikathydrate) bilden feine nadelförmige Kristalle aus, welche sich untereinander verzahnen oder vernetzen und so zu einer hohen Festigkeit des Zements führen. Diese Eigenschaften machen Zement zu einem Bindemittel, welches den hier vorliegenden hohen Anforderungen im Baubereich entspricht.

Dem Zement können weitere Stoffe zugesetzt oder zugemahlen werden, beispielsweise Hüttensande, Puzzolan, Flugasche, Kalkstein, wodurch die Hydratationsgeschwindigkeit, Beständigkeit, Verarbeitbarkeit und Festigkeit des Zements beeinflusst werden kann. Neben Grauzementen sind ebenfalls Weißzemente und Portlandzemente bekannt in unterschiedlichen Festigkeitsklassen 32,5; 32,5R; 42,5; 42,5R; 52,5; 52,5R. Weitere mögliche Bestandteile eines Zements sind gebrannter Schiefer, Kalkstein, Silicastaub, Trass, kieselsäurereiche Flugasche, Calciumsulphat. Mögliche Sonderzemente sind Zemente mit niedriger Hydratationswärme und sehr niedriger Hydratationswärme, vgl. DIN EN 197 und DIN EN 14216, sowie Zemente mit hohem Sulphatwiderstand, niedrigem wirksamem Alkaligehalt, frühem Erstarren, schnellem Erstarren und Zemente mit erhöhtem Anteil organischer Bestandteile, vgl. DIN 1164.

Alternativ oder kumulativ sind auch kunststoffbasierte Zusatzmittel zu dem Zement möglich, die insbesondere

  • – die Trägfähigkeit erhöhen,
  • – das Strukturgefüge beeinflussen,
  • – als Beschleuniger, Porenbildner, Verflüssiger und/oder Plastifizierer wirken können

Bei einem Blähglas (auch als Schaumglas bezeichnet) handelt es sich um ein mit Gasbläschen durchsetztes, sehr leichtes Glas, welches aus Glaspulver und Kohlenstoff hergestellt wird. Bei der Herstellung bilden sich kleine Gasbläschen im Glas, die Kohlenstoffdioxid und Schwefelwasser enthalten. Blähglas ist sehr leicht, wasserfest, diffusionsdicht, druckfest und nicht brennbar. Wird das Blähglas aus Altglas hergestellt, so stellt die Verwendung des Blähglases einen rohstoffschonenden Zuschlag dar.

Bims ist ein poröses glasiges Vulkangestein, dessen spezifisches Gewicht kleiner als das von Wasser ist. Bims kann ebenfalls aus oder unter Lößschichten gewonnen werden. In geringerer Qualität kann Bims künstlich hergestellt werden, wobei Hochofenschlacke mit Hilfe von Wasser, Dampf und Bindemittel geschäumt und anschließend abgehärtet wird.

Blähton wird aus Ton hergestellt, der gemahlen wird und bei ca. 1200 °C zu kleinen Kügelchen gebrannt wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass für den aus dem Stand der Technik für einen Einsatz bei Balkonen bekannten Estrich eSKa-Drain® als Bindemittel Epoxydharz Einsatz findet, welches teuer ist, wodurch der Preis für den Estrich und damit der Preis für den gedämmten Balkon unnötig erhöht wird. Während das erfindungsgemäß eingesetzte Bindemittel Zement in grober Abschätzung weniger als 1 EUR je Kilo kostet, ergeben sich für eine Wahl von Epoxydharz als Bindemittel gemäß dem Stand der Technik Kosten von 15 EUR je Kilo Bindemittel.

Weiterhin hat die Erfindung erkannt, dass für das Produkt XDRY® zwar Zement als ein kostengünstiges Bindemittel Einsatz findet. Allerdings wird hier als Zuschlag ein Hartschaum eingesetzt, der unter hohen Kosten zunächst extrudiert und anschließend geschreddert werden muss. Die erfindungsgemäß genutzten Zuschläge in Form von Blähglas, Bims und/oder Blähton kosten im Bereich von ca. 100 EUR pro m3, während der gemäß dem Stand der Technik eingesetzte Zuschlag des Produkts XDRY® in Form eines extrudierten, geschredderten Hartschaums ca. 500 EUR pro m3 kostet.

Ein weiterer Vorteil eines Einsatzes eines erfindungsgemäßen Zuschlags aus Blähglas oder Blähton ist, dass derartige Zuschläge Partikel mit einer abgerundeten Kontur, insbesondere einer Kugel angenäherten Kontur, besitzen. Derartige Partikel leiten Wasser infolge der abgerundeten Flächen besonders leicht hindurch, was zur Folge hat, dass sich auf dem Balkon ansammelndes Wasser schnell durch die Dämmschicht geleitet wird und in der Dämmschicht enthaltenes Wasser minimiert wird. Im Gegensatz hierzu besitzt der geschredderte Hartschaum eine Vorzugsrichtung mit fertigungsbedingt erzeugten Fasern und mehr oder weniger unregelmäßigen Mantelflächen oder ebenen Teilflächen der Partikel, die eine Durchleitung von Wasser durch die Dämmschicht erschweren und den Anteil des sich in der Dämmschicht zumindest kurzzeitig ablagernden Wassers erhöhen. Die erfindungsgemäße Verringerung des Anteils des Wassers in der Dämmschicht kann zu einer weiteren Reduzierung der Wärmeleitfähigkeit des Balkonaufbaus führen, da Wasser ein gutes Wärmeleitvermögen besitzt.

Ebenfalls möglich ist der Einsatz eines Zuschlags in Form eines Gemisches von Blähglas, Bims und/oder Blähton.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist nicht nur auf der Oberseite des Betontragelements, also zwischen Deckschicht und Betontragelement, eine Dämmschicht angeordnet, sondern vielmehr auch auf der Unterseite des Balkons eine weitere Dämmschicht vorgesehen. Hierbei kann es sich um beliebige bekannte Dämmplatten oder Dämmmatten handelt, die von unten mit dem Betontragelement stoffschlüssig und/oder formschlüssig verbunden sein können, insbesondere verklebt und/oder verschraubt sind.

Beispielsweise ist die weitere Dämmschicht mit Polystyrol gebildet, was in unterschiedlichen Druckfestigkeiten verfügbar ist. Hierbei kann u. U. auch ein Polystyrol mit einer niedrigen Druckfestigkeit Einsatz finden, da die weitere Dämmschicht keine wesentlichen Tragfunktionen erfüllen muss.

Alternativ oder zusätzlich kann eine Mineralwolle Einsatz finden.

Bei Polystyrol mit einer Brandklasse B sowie Mineralwolle mit einer Brandklasse A handelt es sich weiterhin um nicht oder schlecht entflammbare Materialien.

U. U. kann zu einer Verklebung einer mit Mineralwolle gebildeten weiteren Dämmschicht der Einsatz einer Trägerplatte erforderlich sein.

Ebenfalls möglich ist der Einsatz von Hartschaumelementen für die weitere Dämmschicht, die besser an dem Betontragelement befestigbar sein können oder eine geringere Durchbiegung aufweisen können, so dass u. U. eine Anbindung über weniger Befestigungselemente oder Schrauben ermöglicht ist.

Ebenfalls denkbar ist der Einsatz von alternativen Materialien zur Bildung der weiteren Dämmschicht, insbesondere Hanf oder Kork oder aber Polystyrol.

Für einen ersten erfindungsgemäßen Aufbau eines Balkons findet oberhalb des Betontragelements zunächst eine erste Dämmschicht Einsatz, bei der es sich um eine beliebige Dämmschicht in Form einer Dämmmatte, Dämmplatten, Polystyrol, Mineralwolle, Hartschaum, Hanf oder Kork handeln kann, oder eine Dämmschicht in Form der zuvor angesprochenen Estriche. Oberhalb dieser ersten Dämmschicht ist eine Sperrschicht angeordnet, auf der sich auf der Oberseite ansammelndes Wasser ablagert und seitlich abgeführt werden kann, beispielsweise zu einer Rinne. Oberhalb der Sperrschicht ist eine zweite Dämmschicht angeordnet, die in Form eines Estrichs mit einem Zuschlag und einem Bindemittel ausgebildet ist, wobei das Bindemittel ein Zement ist und Zuschlag Blähglas, Bims und/oder Blähton ist. Hierüber befindet sich eine Deckschicht, ggf. unter Zwischenschaltung eines Fliesenklebers. Für den Fall, dass die zweite Dämmschicht nicht stoffschlüssig an die Sperrschicht sowie über diese an die erste Dämmschicht angebunden ist, ist dafür Sorge zu tragen, dass die zweite Dämmschicht eine ausreichende Festigkeit besitzt. Hierzu ist vorzugsweise die zweite Dämmschicht mit einer größeren Dicke als 5,5 cm auszuführen.

Um sich auf dem Balkon ablagerndes Wasser der Oberseite der Sperrschicht zuzuführen, besitzt gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung der Zuschlag eine Körnung von 4–8 mm, wodurch eine gute Drainagewirkung in Richtung der Sperrschicht herbeigeführt werden kann.

Weiterhin hat die Erfindung erkannt, dass in dem Aufbau des Balkons enthaltener Kalk durch die Deckschicht im Bereich der Fliesen oder der Fugen nach außen treten kann, wo sich aus optischen Gründen nicht gewünschte Kalkränder bilden können. Dies kann erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, dass für das Bindemittel in der Dämmschicht oder der zweiten Dämmschicht ein Zement mit einem geringen Kalkgehalt verwendet wird. Beispielsweise kann ein Trass-Zement gewählt werden.

Ein weiteres Problem kann dadurch entstehen, dass der Estrich und die Deckschicht unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzen. Für den Fall, dass derartige Probleme zu erwarten sind, schlägt die Erfindung vor, dass zwischen Deckschicht und Estrich eine Zwischenschicht zwischengeordnet ist, über die ein Dehnungsausgleich erfolgen soll. Beispielsweise handelt es sich bei einer derartigen Zwischenschicht um ein Netz, ein Gewebe oder ein elastisches Material. Die Verwendung einer derartigen Zwischenschicht kann alternativ oder kumulativ auch dazu dienen, Unebenheiten, beispielsweise infolge einer Verwendung eines Zuschlags mit einer verhältnismäßig groben Körnung, auszugleichen. Insbesondere handelt es sich bei der Zwischenschicht um einen flexiblen Fliesenkleber, der beispielsweise kunststoffmodifiziert ausgebildet sein kann.

In weiterer Ausgestaltung ist die Zwischenschicht schnellabbindend ausgebildet, beispielsweise mit einer Bindezeit, die kleiner ist als drei Tage, ein Tag oder mehrere Stunden. Dieser Ausgestaltung der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass insbesondere bei einem kunststoffvergüteten Klebemörtel für die Zwischenschicht der Wasser-Zement-Wert eine entscheidende Größe für den Aushärteprozess ist. Kommt es vor einem endgültigen Abbinden der Zwischenschicht zu einer unerwünschten Veränderung des Wasser-Zement-Werts, beispielsweise infolge sich im Bereich der Zwischenschicht ablagernder Feuchte oder Regen, tritt eine so genannte "Verseifung" des Klebemörtels auf, die dazu führt, dass der Klebemörtel nach dem endgültigen Abbinden nicht die gewünschte Endfestigkeit erreicht. Schlimmstenfalls kann sich der Verbund der Zwischenschicht mit der darunter liegenden Dämmschicht und/oder mit der darüber liegenden Deckschicht nach ca. einem Jahr lösen, so dass die Deckschicht abgehoben werden kann.

Für einen alternativen Aufbau eines erfindungsgemäßen Balkons ist die als Estrich ausgebildete Dämmschicht die einzige Deckschicht auf der Oberseite des Betontragelements, wobei der Estrich stoffschlüssig an das Betontragelement angebunden ist.

Vorzugsweise handelt es sich in diesem Fall um eine Dämmschicht, die keine Drainage-Funktion aufweist, so dass hierzu Zuschläge mit einer Körnung von 0–8 mm, 0–7 mm oder 0–4 mm verwendet werden können. Während die Anforderung an die Festigkeit erfordern, dass für eine "lose" mit dem Estrich gebildete Dämmschicht eine Mindestdicke nicht unterschritten werden darf, erhält eine derartige stoffschlüssig mit dem Betontragelement verbundene Dämmschicht seine Festigkeit über die Anbindung an das Betontragelement, so dass die Dämmschicht auch mit kleineren Dicken ausgebildet sein kann.

Beispielsweise kann in einem derartigen Fall die Dämmschicht mit von dem Gebäude weg orientierter Richtung mit abnehmender Dicke ausgebildet sein, um der Oberseite des Balkons ein Gefälle zu geben, über welches Wasser abtransportiert werden kann. Eine mit zunehmender Entfernung vom Gebäude abnehmende Dicke der Deckschicht ist u. U. auch für die Wärmedämmung nicht nachteilig, da mit zunehmender Länge des Betontragelements von dem Gebäude der Wärmetransport ebenfalls abnimmt. Denkbar ist auf Grundlage der erfindungsgemäßen Ausgestaltung auch eine Abnahme der Dicke der Dämmschicht bis auf eine Dicke von ungefähr 0 im äußeren Randbereich des Balkons.

Für die zuvor erläuterten Ausführungsformen der Erfindung ist auch der Einsatz einer Bewehrung im Inneren oder Randbereich der Dämmschicht möglich, der bei einem Bruch des Estrichs einen Höhenversatz einzelner Bruchteile vermeidet. Weiterhin hat sich gezeigt, dass überraschenderweise trotz der Beaufschlagung einer derartigen Bewehrung mit Wasser auch in dem Fall, dass sich eine Zink-Schutzschicht der Bewehrung ablöst, keine übermäßigen Probleme infolge eines Rostens der Bewehrung ergeben, da in dem Estrich, insbesondere bei Verwendung eines Zuschlags grober Körnung, hinreichende Ausweichräume und Poren vorgesehen sind, in die der Rost ausweichen kann, ohne dass es zu Abplatzungen oder Hohlräumen im Bereich des Aufbaus des Balkons kommen kann.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine derartige Bewehrung zusätzlich dafür genutzt werden, dass ein Abschlussprofil, welches auf einer dem Gebäude abgewandten Stirnseite des Estrichs vorgesehen ist, mechanisch angebunden ist. Hierdurch kann die Befestigung des Abschlussprofils verbessert werden. Von besonderem Vorteil ist diese Ausgestaltung insbesondere während der Herstellung des Estrichs, für die dieser noch nicht ausgehärtet ist und das Abschlussprofil an einer gewünschten Stelle hält. Während einer derartigen Fertigung des Estrichs kann das Abschlussprofil durch die Bewehrung an einem gewünschten Einsatzort gehalten werden, bis der Estrich ausgehärtet ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Schutzansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Die in der Beschreibungseinleitung genannten Vorteile von Merkmalen und von Kombinationen mehrerer Merkmale sind lediglich beispielhaft und können alternativ oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend von erfindungsgemäßen Ausführungsformen erzielt werden müssen. Weitere Merkmale sind den Zeichnungen – insbesondere den dargestellten Geometrien und den relativen Abmessungen mehrerer Bauteile zueinander sowie deren relativer Anordnung und Wirkverbindung – zu entnehmen. Die Kombination von Merkmalen unterschiedlicher Ausführungsformen der Erfindung oder von Merkmalen unterschiedlicher Schutzansprüche ist ebenfalls abweichend von den gewählten Rückbeziehungen der Schutzansprüche möglich und wird hiermit angeregt. Dies betrifft auch solche Merkmale, die in separaten Zeichnungen dargestellt sind oder bei deren Beschreibung genannt werden. Diese Merkmale können auch mit Merkmalen unterschiedlicher Schutzansprüche kombiniert werden. Ebenso können in den Schutzansprüchen aufgeführte Merkmale für weitere Ausführungsformen der Erfindung entfallen.

KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN

Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben.

1 zeigt ein Gebäude mit einem Balkon mit einem einstückigen, durchgehenden Betontragelement gemäß dem Stand der Technik in einem Vertikalschnitt.

2 zeigt ein Gebäude mit einem Balkon mit einem einstückigen, durchgehenden Betontragelement und erfindungsgemäßen Maßnahmen zur Wärmedämmung in einem Vertikalschnitt.

3 zeigt einen Aufbau eines weiteren erfindungsgemäßen Balkons in einem Teil-Vertikalschnitt.

4 zeigt eine alternative Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Balkons in einem Teil-Vertikalschnitt, bspw. für einen Balkon gemäß 2.

FIGURENBESCHREIBUNG

1 zeigt einen Teil eines Gebäudes 1 mit einem Balkon 2. Das Gebäude 1 besitzt eine Außenwand 3, die beispielsweise mit einem Mauerwerk gebildet ist, sowie einen Boden 4, der mit einem Betontragelement 5 gebildet ist. Auf die Außenwand 3 ist von außen eine Fassadendämmung 6 aufgebracht. Im Inneren des Gebäudes 1 sind auf dem Betontragelement 5 beispielsweise eine Trittschalldämmung 7, ein Estrich 8 sowie eine Deckschicht 9, beispielsweise Fliesen oder ein Teppich, angeordnet. Im Übergangsbereich zwischen Gebäude 1 und Balkon 2 kann zumindest im Bereich einer Teilfläche ein Fenster- oder Türelement 10 angeordnet sein. Im Bereich des Balkons 2 ist auf dem Betontragelement 5 ein Estrich angeordnet, der mit zunehmendem Abstand von der Außenwand 3 eine abnehmende Dicke besitzt. Auf dem Estrich 11 befindet sich eine Deckschicht 12 mit Fliesen 13. Zwischen dem Estrich 8 des Gebäudes 1 und dem Estrich 11 des Balkons 2 kann eine Bewegungsfuge 14 vorhanden sein. Im Bereich der dem Gebäude 1 abgewandten Stirnseite von Betontragelement 5 und/oder Estrich 11 können ein Abflussprofil 15 oder Traufblech sowie eine Dachrinnenabdeckroste 16 mit darunter liegender Dachrinne 17 angeordnet sein. Für den Fall, dass im Inneren des Gebäudes 1 eine größere Temperatur existiert als im Außenbereich tritt Wärme in die Richtungen 18, 19 von oben und unten in den Estrich 8 und das Betontragelement 5 ein. Die Wärme wird über die Wärmebrücke 20 nach außen transportiert und in die Richtungen 21, 22 nach oben und unten von dem Betontragelement 5, Estrich 11, Deckschicht 12, Fliesen 13 von dem Balkon 2 in die Umgebung abgeleitet. Im Bereich des Fensterelementes 10 kann ein Ablaufrost 36 mit einem darunter angeordneten Sammel- oder Abführschacht angeordnet sein. Ebenfalls möglich ist der Einsatz eines Spritzwasserschutzes 37 im Übergangsbereich zwischen Deckschicht 12 und Fassadendämmung 6, ggf. und Zwischenschaltung einer Bewegungsfuge oder eines -spaltes.

Für die folgenden Ausführungsformen der Erfindung werden für hinsichtlich Funktion und Ausgestaltung entsprechende Bauelemente dieselben Bezugszeichen wie in 1 eingesetzt.

2 zeigt die Ausgestaltung des Balkons 2 mit einer Dämmschicht 23 anstelle des Estrichs 11 auf der Oberseite des Betontragelements 5 sowie die Anordnung einer weiteren Dämmschicht 24 auf der Unterseite des Betontragelements 5. Die weitere Dämmschicht 24 geht ohne Wärmebrücken und Spalt über in die Fassadendämmung 6, stößt an diese an oder ist stoffschlüssig mit dieser verbunden. Wasser auf dem Balkon tritt durch die Deckschicht 12 hindurch und wird oberhalb der Dämmschicht 23 abgeführt.

3 zeigt einen Aufbau eines Balkons 2 in einem Teil-Vertikalschnitt. Unterhalb des Betontragelements 5 ist die weitere Dämmschicht 24 angeordnet. Die weitere Dämmschicht 24 ist stoffschlüssig über einen Kleber und/oder über ein Befestigungsmittel wie Schrauben mit dem Betontragelement 5 verbunden. Optionalerweise ist auf der Unterseite der weiteren Dämmschicht 24 ein Anstrich vorgesehen oder die Unterseite ist mit einer Putzschicht 25 ausgestattet.

Oberhalb des Betontragelements 5 ist eine erste Dämmschicht 26 angeordnet, optionalerweise unter Zwischenschaltung einer Zwischenschicht 27. Auf der ersten Dämmschicht 26 befindet sich, optionalerweise unter Zwischenschaltung einer Zwischenschicht 28, eine zweite Dämmschicht 29. Es ist möglich, dass in der zweiten Dämmschicht 29 eine Bewehrung 30 eingeschlossen ist. Oberhalb der zweiten Dämmschicht 29 befindet sich, ggf. unter Zwischenschaltung einer Zwischenschicht 31, eine Deckschicht 32, die beispielsweise mit Fliesen 33 und gefüllten Fugen 34 gebildet ist. Die Zwischenschichten 27, 28, 31 zwischen einzelnen Schichten können alternativ oder kumulativ unterschiedliche Funktionen erfüllen:

  • – Ausgleich von Unebenheiten der darüber und/oder darunter liegenden Schichten,
  • – Ausgleich von Wärmedehnungen,
  • – Stärkung des Verbunds der darüber liegenden mit der darunter liegenden Schicht,
  • – Bereitstellung eines Drainage-Abflusses, wofür die Zwischenschicht wasserundurchlässig ausgebildet ist und eine Führung von Wasser entlang der Oberseite der Zwischenschicht erfolgt.

Für das in 3 dargestellte Ausführungsbeispiel sind sowohl die Deckschicht 32 als auch die zweite Dämmschicht 29 wasserdurchlässig ausgebildet, während eine Ableitung des Wassers entlang der Zwischenschicht 28 zu der Dachrinne 17 erfolgt. Zumindest die zweite Dämmschicht 29 ist als Estrich ausgebildet mit einem Zement als Bindemittel sowie einem mit Blähglas, Bims und/oder Blähton gebildeten Zuschlag. Für das dargestellte Ausführungsbeispiel ist die erste Dämmschicht 26 mit nach außen abnehmender Dicke ausgebildet, so dass die Zwischenschicht 28 ein hinreichendes Gefälle zum Abtransport des sich auf dieser ansammelnden Wassers besitzt. Die zweite Dämmschicht 29 besitzt vorzugsweise eine konstante Dicke, die ausreichend ist zur Gewährleistung einer hinreichenden Festigkeit der zweiten Dämmschicht auch für den Fall, dass kein Verbund der zweiten Dämmschicht mit der Zwischenschicht 28 und der ersten Dämmschicht 26 existiert.

Für das in 4 dargestellte Ausführungsbeispiel ist die erste Dämmschicht 26 gegenüber dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel entfallen, so dass lediglich eine einzige Dämmschicht 35 auf der Oberseite des Betontragelements 5 Einsatz findet. Die Dämmschicht 35 ist in diesem Fall mit nach außen abnehmender Dicke ausgebildet und nicht drainagefähig ausgebildet. Beispielsweise wird für den Zuschlag eine Körnung von 0–8, 0–7 oder 0–4 verwendet. Eine Ableitung von durch die Deckschicht 32 hindurchtretendem Wasser kann im Bereich der Oberseite der Dämmschicht 35 erfolgen. Vorzugsweise erfolgt ein Verbund zwischen der Dämmschicht 35 und dem Betontragelement 5, insbesondere unter Zwischenschaltung der Zwischenschicht 28, was zur Folge hat, dass die Dicke der Dämmschicht 35 u. U. weiter abnehmen kann als für das in 3 dargestellte Ausführungsbeispiel, insbesondere auch auf eine Dicke von ungefähr 0.

Mittels des erfindungsgemäßen Aufbaus kann die Dicke im Übergangsbereich zur Außenwand 3 bzw. einem Sockel eines Fensterelements 10 so angepasst werden, dass sich eine minimale Stufe oder keine Stufe ergibt. Die Körnung eines erfindungsgemäßen drainagefähigen Estrichs kann 4–6 mm, 4–8 mm oder 5–6 mm betragen und sollte vorzugsweise nicht unterhalb von 3 mm liegen. Sofern keine Drainage des Estrichs gewünscht ist, wird Zuschlag einer Körnung von 0–4 mm, 0–7 mm oder 0–8 mm verwendet. Als Bewehrung 30 kommt insbesondere eine Matte mit der Handelsbezeichnung AKS zum Einsatz. Für den als Bindemittel in dem Estrich eingesetzten Zement kann ein solcher mit normaler Bindegeschwindigkeit, also ungefähr 28 Tagen, oder ein Schnellzement mit einem Abbinden innerhalb von drei Tagen eingesetzt werden. Wird auch für eine Anbindung der weiteren Dämmung 24 auf der Unterseite des Betontragelements 5 ein zementbasierter Kleber eingesetzt, so kann die Zahl der auf der Baustelle verwendeten Materialien reduziert werden, da sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite des Betontragelements 5 Zement oder zementbasierte Stoffe genutzt werden.

Für die weitere Dämmschicht 24 kann auch eine Perimeterdämmung eingesetzt werden. Neben einer Linienentwässerung ist ein Punktentwässerung möglich, für die beispielsweise eine Abfuhr von Flüssigkeit über einen Bodenablauf oder einen Gully erfolgt.

1Gebäude 2Balkon 3Aussenwand 4Boden 5Betontragelement 6Fassadendämmung 7Trittschalldämmung 8Estrich Gebäude 9Deckschicht Gebäude 10Fensterelement 11Estrich Balkon 12Deckschicht Balkon 13Fliesen Balkon 14Bewegungsfuge 15Abschlussprofil 16Dachrinnenabdeckroste 17Dachrinne 18Richtung 19Richtung 20Wärmebrücke 21Richtung 22Richtung 23Dämmschicht 24weitere Dämmschicht 25Putzschicht 26erste Dämmschicht 27Zwischenschicht 28Zwischenschicht 29zweite Dämmschicht 30Bewehrung 31Zwischenschicht 32Deckschicht 33Fliesen 34Fugen 35Dämmschicht 36Ablaufrost 37Spritzwasserschutz

Anspruch[de]
  1. Balkon (2) mit einem einstückig aus einem Gebäude (1) auskragenden Betontragelement (5), auf dem eine Deckschicht (Fliesen 13) sowie eine Dämmschicht angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmschicht (26; 29; 35) als Estrich ausgebildet ist mit einem Zuschlag und einem Bindemittel, wobei das Bindemittel Zement ist und der Zuschlag ein Blähglas, Bims und/oder ein Blähton ist.
  2. Balkon (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Balkons (2) mit einer weiteren Dämmschicht (24) versehen ist.
  3. Balkon (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Unterseite angeordnete weitere Dämmschicht (24) mit Polystyrol, Mineralwolle, Hartschaum, Hanf oder Kork gebildet ist.
  4. Balkon (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Betontragelement (5)

    a) eine erste Dämmschicht (26),

    b) eine Sperrschicht (Zwischenschicht 28),

    c) eine zweite Dämmschicht (29) in Form eines Estrichs mit einem Zuschlag und einem Bindemittel, wobei das Bindemittel Zement ist und der Zuschlag ein Blähglas, Bims oder ein Blähton ist,

    d) eine Deckschicht (32) in der vorgenannten Reihenfolge angeordnet sind.
  5. Balkon (2) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschlag eine Körnung von 4 bis 8 besitzt.
  6. Balkon (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zement einen geringen Kalkgehalt besitzt.
  7. Balkon (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Deckschicht (32) und Dämmschicht (35) eine Zwischenschicht (31) zwischengeordnet ist.
  8. Balkon (2) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht (31) schnellabbindend ist.
  9. Balkon (2) nach Anspruch 1, 2, 3, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die als Estrich ausgebildete Dämmschicht (35) die einzige Dämmschicht ist und stoffschlüssig an das Betontragelement (5) angebunden ist.
  10. Balkon (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Dämmschicht (35) in eine von dem Gebäude (1) weg orientierte Richtung abnimmt auf eine Dicke, die kleiner ist als 5,5 cm.
  11. Balkon (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Deckschicht (32) und Dämmschicht (29; 35) eine Dehnungsausgleichsschicht angeordnet ist.
  12. Balkon (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmschicht (29; 35) eine Bewehrung (30) besitzt.
  13. Balkon (2) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer dem Gebäude (1) abgewandten Stirnseite des Balkons (2) ein Abschlussprofil (15) vorgesehen ist, welches mit der Bewehrung (30) mechanisch verbunden ist.
Es folgen 4 Blatt Zeichnungen






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