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VERFAHREN ZUR BEKÄMPFUNG SOZIALER INSEKTEN MIT 1-ARYLPYRAZOLEN ODER 1-HETEROARYLPYRAZOLEN - Dokument DE69636034T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69636034T2 14.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000836387
Titel VERFAHREN ZUR BEKÄMPFUNG SOZIALER INSEKTEN MIT 1-ARYLPYRAZOLEN ODER 1-HETEROARYLPYRAZOLEN
Anmelder BASF Agro B.V., Arnhem (NL)-Wädenswil-Branch, Wädenswil, CH
Erfinder ZANGIACOMI, Louis, F-69570 Dardilly, FR
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69636034
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 26.06.1996
EP-Aktenzeichen 969240225
WO-Anmeldetag 26.06.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/FR96/00994
WO-Veröffentlichungsnummer 1997001279
WO-Veröffentlichungsdatum 16.01.1997
EP-Offenlegungsdatum 22.04.1998
EP date of grant 12.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.09.2006
IPC-Hauptklasse A01N 47/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A01N 43/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   
IPC additional class A01N 25/00  (2006.01)  A,  L,  N,  20051017,  B,  H,  EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bekämpfung einer Ameisen- oder Wespenpopulation.

Es ist oft sehr wünschenswert, die durch Ameisen- oder Wespenpopulation verursachten Nachteile zu bekämpfen, insbesondere im Fall von Ameisenpopulationen. Ameisen und Wespen sind soziale Insekten, d.h. in einer großen Gemeinschaft oder einer Kolonie mit einer großen Zahl derartiger Insekten oder Artgenossen lebende Insekten.

So rühren diese Nachteile beispielsweise im Fall von Ameisen im allgemeinen von den Unannehmlichkeiten, die sich für Personen aus der Gegenwart oder der Passage von Ameisenkolonnen in Wohnräumen oder deren unmittelbarer Nachbarschaft, wie Terasse oder Ziergarten, ergeben. Die Passage derartiger Ameisenkolonnen auf dem Rasen neben einem Eigenheim können für einen Bewohner, der sich durch Hinlegen auf dem Rasen ausruhen will, wegen der von bestimmten Arten ausgeteilten Bisse besonders unangenehm sein.

Die Bekämpfung von Ameisen ist auch wünschenswert, was die Kultivierung von Frucht- und/oder Zierbäumen angeht. Bestimmte Ameisenarten übernehmen verteidigen nämlich Blattläuse gegen ihre natürlichen Feinde und tragen somit zur Aufrechterhaltung hoher Blattlauspopulationen bei, die der Gesundheit der betroffenen Bäume und/oder den Fruchterträgen abträglich sind.

Bestimmte Ameisenarten verursachen manchmal noch größere Unannehmlichkeiten. So kann die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) auch in Wohnräumen Ameisenhaufen bauen, was in Wohngebäuden und insbesondere Krankenhäusern Hygieneprobleme stellen kann.

Die von Ameisen oder Wespen und vorzugsweise Ameisen verursachten Unannehmlichkeiten und/oder Schäden stehen in direktem Verhältnis zu der machmal sehr großen Zahl, die eine Population derartiger Insekten ereichen kann, beispielsweise im Fall der Ameisen der sehr großen Zahl von Individuen in einer Ameisenhaufenpopulation.

Verfahren zur Bekämpfung von Ameisen und Wespen unter Verwendung von insektiziden Zusammensetzungen sind bekannt. Diese Verfahren sind jedoch nicht immer zufriedenstellend.

Dabei wird nämlich häufig nur ein kleiner Teil der betroffenen Population zerstört, beispielsweise im Fall von Ameisen eine Fraktion der Arbeiterinnen, die für die Nahrungssammlung außerhalb des Ameisenhaufens verantwortlich sind. Die Zerstörung dieser Populationskategorie reicht jedoch zur Beseitigung der von den Ameisen verursachten Nachteile nicht aus. Die größere Vermehrungsfähigkeit der Ameisen und ihre Spezialisierung je nach den Bedürfnissen des Ameisenhaufens können nämlich diese Zerstörung schnell kompensieren und zu einer neuen Zunahme der Population führen.

Die bekannten Verfahren sind überdies mit dem Nachteil behaftet, daß es sehr schwierig ist, alle Individuen der Population zu behandeln, was insbesondere daran liegt, daß, was Ameisen angeht, Ameisenhaufen nicht gut zugänglich sind, da sie sich im allgemeinen in einer Tiefe von mehreren Dutzend Zentimeter unter der Erdoberfläche befinden.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Gewährleistung der Zerstörung der im Ameisenhaufen vorhandenen Larven, oder allgemeiner des Nests oder Habitationsorts der sozialen Insekten.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Gewährleistung der Zerstörung der im Ameisenhaufen vorhandenen eierlegenden Weibchen oder allgemeiner des Nests oder Habitationsorts der sozialen Insekten.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens, das die definitive Zerstörung der gesamten oder praktisch der gesamten Ameisen- oder Wespenpopulation, vorzugsweise Ameisenpopulation, gestattet.

Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgaben ganz oder teilweise mit dem erfindungsgemäßen Bekämpfungsverfahren, das im folgenden näher beschrieben wird, gelöst werden könnten.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Bekämpfung einer Ameisen- oder Wespenpopulation, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine kleine Fraktion dieser Population eine wirksame Menge einer Zusammensetzung, enthaltend einen Köder und eine 5-Amino-3-cyano-1-[2,6-dichlor-4-trifluormethyl)phenyl]-4-[(trifluormethyl)sulfinyl]-1H-pyrazol-Verbindung, appliziert und die verwendete wirksame Menge der Zusammensetzung gleich der zur Vernichtung von mindestens 90% der kleinen Fraktion der Population von sozialen Insekten, auf die die Zusammensetzung appliziert wird, in einem Zeitraum zwischen 2 und 30 Tagen erforderlichen Dosis ist und die Zusammensetzung auf eine Populationsfraktion zwischen 1 und 40% der Gesamtpopulation appliziert wird.

Unter den Ameisen- oder Wespenpopulationen, die mit Hilfe der vorliegenden Erfindung bekämpft werden können, sind Ameisenpopulationen besonders bevorzugt.

Unter Bekämpfung einer Ameisen- oder Wespenpopulation versteht man im Sinne der vorliegenden Erfindung die Bekämpfung dieser Insekten und insbesondere die vollständige oder praktisch vollständige Zerstörung der Population, mit anderen Worten die Zerstörung von mehr als 60%, vorzugsweise mehr als 70% und besonders bevorzugt 95 bis 100% der Population.

Vorzugsweise ist die verwendete wirksame Menge der Zusammensetzung gleich der zur Vernichtung von mindestens 90% der kleinen Fraktion der Population von sozialen Insekten, auf die die Zusammensetzung appliziert wird, in einem Zeitraum zwischen 2 und 7 Tagen erforderlichen Dosis. Die kleine Fraktion entspricht häufig und praktisch der außerhalb des Nests oder gemeinsamen Habitationsortes lebenden oder sich bewegenden Population.

Gemäß einer weiter bevorzugten Variante der Erfindung ist dann, wenn es sich bei der Population um eine Ameisenpopulation handelt, die wirksame Menge an für das erfindungsgemäße Verfahren verwendeter Zusammensetzung im allgemeinen so groß, daß die Dosis der 5-Amino-3-cyano-1-[2,6-dichlor-4-trifluormethyl)phenyl]-4-[(trifluormethyl)sulfinyl]-1H-pyrazol-Verbindung zwischen 0,05 und 50 mg pro behandeltem Ameisenhaufen, vorzugsweise 0,1 bis 20 mg, liegt. Diese wirksame Menge kann in Abhängigkeit von den Ameisenarten, deren Population bekämpft werden soll, und auch in Abhängigkeit von Größe und Ausmaß der Ameisenhaufen, die je nach Art dieser Spezies variieren, in diesen Intervallen durch systematische Versuche genauer bestimmt werden.

Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Bekämpfung von Ameisen oder Wespen mit einem Nest oder gemeinsamen Habitationsort, in dem sie mit einer beträchtlichen Population ihrer Artgenossen leben, bei dem man einen oder mehrere von den Ameisen oder Wespen häufig besuchte oder vermutlich häufig besuchte Bereiche mit einer wirksamen Dosis, vorzugsweise einer Dosis zwischen 0,0001 und 20 Gramm pro 100 m2, behandelt, wobei sich der Bereich außerhalb des gemeinsamen Habitationsortes befindet und es sich dabei um einen Ort handelt, an dem sich die Ameisen oder Wespen bewegen oder vermutlich bewegen.

Ameisen, die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens bekämpft werden können, sind insbesondere:

  • – Ameisen der Gattung Lasius, beispielsweise die Schwarze Wegameise (Lasius niger);
  • – die Rasenameise (Tetramorium caespitum);
  • – die Pharaoameise (Monomorium pharaonis);
  • – die Argentinische Ameise (Iridomyrmex humilis);
  • – Feuerameisen der Gattung Solenopsis;
  • – Pilzameisen, wie Ameisen der Gattung Acromyrmex (beispielsweise die Blattschneiderameise) und Ameisen der Gattung Atta.

Die 5-Amino-3-cyano-1-[2,6-dichlor-4-trifluormethyl)-phenyl)-4-[(trifluormethyl)sulfinyl]-1H-pyrazol-Verbindung kann nach den Verfahren gemäß den Patentanmeldungen WO 87/3781, 93/6089, 94/21606 und EP 295,117 oder auch nach einem anderen Verfahren, das zum allgemeinen Fachwissen des Synthesechemikers gehört, hergestellt werden. Diese Verbindung wird im Rest des vorliegenden Textes auch als Wirkstoff bezeichnet.

Bei dem in der bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Zusammensetzung eingesetzten Köder handelt es sich um ein Produkt, das appetitlich genug ist, um die Ameisen oder Wespen zu seiner Einnahme zu veranlassen. Im Fall von Ameisen wird der verwendete Köder beispielsweise u.a. unter tierischen und/oder pflanzlichen Proteinen, Fetten ebenfalls tierischer und/oder pflanzlicher Herkunft oder Mono-, Oligo- oder Polyorganosacchariden, insbesondere unter Saccharose, Lactose, Fructose, Dextrose, Glucose, Melasse oder Honig, ausgewählt.

Vorzugsweise liegt die kleine Fraktion der Population, auf die die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Zusammensetzung appliziert wird, zwischen 2 und 20% der Gesamtpopulation.

Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung handelt es sich bei der mit Hilfe der Erfindung zu bekämpfenden Ameisenpopulation um eine in demselben Ameisenhaufen lebende Population. In diesem Fall besteht die kleine Fraktion der Population, auf die die Zusammensetzung appliziert wird, aus Arbeiterinnen, die für die Nahrungssammlung außerhalb des Ameisenhaufens verantwortlich sind und als Sammlerarbeiterinnen des Ameisenhaufens bezeichnet werden.

Die Dosis der 5-Amino-3-cyano-1-[2,6-dichlor-4-trifluormethyl)phenyl]-4-[(trifluormethyl)sulfinyl]-1H-pyrazol-Verbindung in der verwendeten Zusammensetzung liegt zwischen 0,0005 und 0,5%, vorzugsweise zwischen 0,001 und 0,2%. Im vorliegenden Text beziehen sich Prozentangaben auf das Gewicht, sofern nicht anders vermerkt.

Die Dosis des Köders in der verwendeten Zusammensetzung liegt im allgemeinen zwischen 1 und 99%, vorzugsweise zwischen 30 und 99%. Die verwendete Zusammensetzung kann außerdem auch noch andere Additive enthalten, wie ein Lösungsmittel für den Wirkstoff, einen Aromastoff, ein Konservierungsmittel, einen Farbstoff oder ein Bittermittel.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens appliziert man die Zusammensetzung, indem man sie in einem Bereich, in dem sie vermutlich zu finden sind, in einem geschlossenen Köderkasten mit Öffnungen, die aufgrund ihrer Größe für die ausschließliche Nutzung durch Ameisen oder Insekten ähnlicher Größe reserviert sind, planiert. Der Bereich kann sich in insbesondere einem öffentlichen oder privaten Raum, wie einem Wohnraum, oder auf einem Balkon oder einer Terrasse oder in einem Garten oder einem Feld befinden. Diese Variante weist eine verbesserte Sicherheit auf, da sie einen Wirkstoff betrifft, der bei unbeabsichtigtem Kontakt oder unbeabsichtigter Einnahme durch Haustiere oder Kinder eine Gefahr darstellt.

In den folgenden Beispielen wird die 5-Amino-3-cyano-1-[2,6-dichlor-4-(trifluormethyl)phenyl]-4-[(trifluormethyl)sulfinyl]-1H-pyrazol-Verbindung als Verbindung A bezeichnet.

Beispiel 1:

Ein Uhrglas mit 10 g einer 0,05%igen Dispersion der Verbindung A in Honig wird 20 cm vom Eingang eines aktiven Ameisenhaufens plaziert. Die Ameisen sind von der Art Lasius niger, für die die Fraktion der Arbeiterinnen, die für die Nahrungssammlung außerhalb des Ameisenhaufens verantwortlich sind, bei ungefähr 10% der Gesamtpopulation liegt. Die Gesamtpopulation wird durch eine an einem nicht behandelten Ameisenhaufen, der als Vergleich bezeichnet wird, durchgeführten Zählung auf 10.000 Individuen geschätzt.

Während der ersten 2 Tage wird beobachtet, daß die Ameisen sich in Kolonne vom Ameisenhaufen zum Uhrglas bewegen, dort zur Aufnahme der Dispersion anhalten und zum Ameisenhaufen zurückkehren.

Nach 15 Tagen ist keine Oberflächenaktivität um den Ameisenhaufen herum mehr festzustellen. Dieser wird dann durch Ausgraben zutage gefördert.

Es wird ein Zerstörungsgrad von mehr als 99% festgestellt.

Insbesondere sind alle Larven zerstört worden.


Anspruch[de]
  1. Verfahren zur Bekämpfung einer Ameisen- oder Wespenpopulation, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine kleine Fraktion dieser Population eine wirksame Menge einer Zusammensetzung, enthaltend einen Köder und eine 5-Amino-3-cyano-1-[2,6-dichlor-4-trifluormethyl)phenyl]-4-[(trifluormethyl)sulfinyl]-1H-pyrazol-Verbindung, appliziert und die verwendete wirksame Menge der Zusammensetzung gleich der zur Vernichtung von mindestens 90% der kleinen Fraktion der Population von sozialen Insekten, auf die die Zusammensetzung appliziert wird, in einem Zeitraum zwischen 2 und 30 Tagen erforderlichen Dosis ist und die Zusammensetzung auf eine Populationsfraktion zwischen 1 und 40% der Gesamtpopulation appliziert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der bekämpften Population von sozialen Insekten um eine Ameisenpopulation handelt.
  3. Verfahren zur Bekämpfung von Ameisen oder Wespen mit einem Nest oder gemeinsamen Habitationsort, in dem sie mit einer beträchtlichen Population ihrer Artgenossen leben, bei dem man einen oder mehrere von den Ameisen oder Wespen häufig besuchte oder vermutlich häufig besuchte Bereiche mit einer wirksamen Dosis einer Zusammensetzung nach Anspruch 1, vorzugsweise einer Dosis zwischen 0,0001 und 20 Gramm pro 100 m2, behandelt, wobei sich der Bereich außerhalb des gemeinsamen Habitationsortes befindet und es sich dabei um einen Ort handelt, an dem sich die Ameisen oder Wespen bewegen oder vermutlich bewegen.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der verwendeten wirksamen Menge der Zusammensetzung um eine Menge handelt, mit der man die gesamte Population von sozialen Insekten bekämpfen kann.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete wirksame Menge der Zusammensetzung gleich der zur Vernichtung von mindestens 90% der kleinen Fraktion der Population von sozialen Insekten, auf die die Zusammensetzung appliziert wird, in einem Zeitraum zwischen 2 und 7 Tagen erforderlichen Dosis ist.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die für das erfindungsgemäße Verfahren verwendete wirksame Menge der Zusammensetzung so bemessen wird, daß die Dosis der Verbindung zwischen 0,05 und 50 mg pro behandeltem Ameisenhaufen liegt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die für das erfindungsgemäße Verfahren verwendete wirksame Menge der Zusammensetzung so bemessen wird, daß die Dosis der Verbindung zwischen 0,0001 und 20 g pro 100 m2 liegt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Köder unter tierischen und/oder pflanzlichen Proteinen, Fetten ebenfalls tierischer und/oder pflanzlicher Herkunft oder Mono-, Oligo- oder Polyorganosacchariden, insbesondere unter Saccharose, Lactose, Fructose, Dextrose, Glucose, Melasse oder Honig, ausgewählt wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Zusammensetzung auf eine Populationsfraktion zwischen 2 und 20% der Gesamtpopulation appliziert.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der bekämpften Ameisenpopulation um eine in demselben Ameisenhaufen lebende Ameisenpopulation handelt.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kleine Fraktion der Population, auf die die Zusammensetzung appliziert wird, aus Sammlerarbeiterinnen des Ameisenhaufens besteht.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosis der Verbindung in der Zusammensetzung zwischen 0,0005 und 0,5% liegt.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosis des Köders in der Zusammensetzung zwischen 1 und 99% liegt.
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Zusammensetzung appliziert, indem man sie in einem Bereich, in dem sie vermutlich zu finden sind, in einem geschlossenen Köderkasten mit Öffnungen, die aufgrund ihrer Größe für die ausschließliche Nutzung durch Ameisen reserviert sind, plaziert.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich sich in einem öffentlichen oder privaten Raum, wie einem Wohnraum, oder auf einem Balkon oder einer Terrasse oder in einem Garten oder einem Feld befindet.
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