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Dokumentenidentifikation DE69930684T2 21.09.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000933910
Titel Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit
Anmelder NEC Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Norimatsu, Noriko, Minato-ku, Tokyo, JP
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69930684
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.01.1999
EP-Aktenzeichen 991015272
EP-Offenlegungsdatum 04.08.1999
EP date of grant 05.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2006
IPC-Hauptklasse H04M 1/72(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04Q 7/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mobiltelefon und insbesondere ein Mobiltelefon, das fähig ist, eine Infrarotübertragung mit einer externen Vorrichtung durchzuführen.

Eine Infrarotübertragungsvorrichtung zum Durchführen der Übertragung innerhalb einer vorgewählten Reichweite unter Verwendung von Infrarotstrahlen ist üblich. JP-A-9-83443 lehrt zum Beispiel eine Infrarotübertragungsvorrichtung, die aufweist: eine Empfangspegel-Bestimmungsvorrichtung zum Bestimmen des Pegels eines Signals, das durch einen Empfangsabschnitt hereinkommt, und einen Sendeausgangs-Steuerungsabschnitt zum Steuern einer Sendeausgabe, die über einen Sendeabschnitt gesendet werden soll, auf der Basis der Ausgabe des Empfangspegel-Bestimmungsabschnitts. Die mit der Infrarotübertragungsvorrichtung verfügbare Funktion kann, wie in der Vergangenheit vorgeschlagen, auf ein Mobiltelefon angewendet werden.

Ein herkömmliches Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit läßt jedoch die folgenden Probleme ungelöst. Wenn das Mobiltelefon die Übertragung mit einem Peripheriegerät beginnt, meldet das erstere Informationen, die es von letzterem empfangen hat, nur an die höhere Firmwareschicht, nachdem es in allen Schlitzen ein Stationsortungsbefehl gesendet hat. Nach Empfang dieser Informationen informiert die höhere Schicht den Benutzer des Telefons zum ersten Mal unter Verwendung einer sichtbaren Nachricht oder eines Tons über das Vorhandensein/Nichtvorhandensein einer übertragungsbereiten Station. Es braucht daher eine lange Zeitspanne, bis der Benutzer sieht, ob eine Infrarotübertragung durchgeführt werden kann oder nicht.

Es wird angenommen, daß die Entfernung zwischen dem Infrarotanschluß des Telefonapparats und dem des Peripheriegeräts oder der Winkel zwischen den Achsen der zwei Anschlüsse nicht geeignet ist. Dann kann es passieren, daß der Stationsortungsbefehl das Peripheriegerät nicht erreicht, daß der Stationsortungsbefehl das Peripheriegerät erreicht hat, das Telefon aber keine Antwort feststellt, oder daß an das Telefon zurück gesendete Antwortdaten einen Bitfehler enthalten. In einem derartigen Zustand bestimmt die höhere Schicht einfach, daß keine übertragungsbereite Station vorhanden ist.

Wenn, wie durch die höhere Schicht bestimmt, keine übertragungsbereite Station vorhanden ist, erkennt der Benutzer des Telefons das Nichtvorhandensein einer derartigen Station, das durch eine sichtbare Meldung oder einen Ton dargestellt wird, und muß die relative Position der Anschlüsse oder die Entfernung zwischen den Anschlüssen korrigieren und die Übertragung insgesamt neu beginnen. Da die maximale Anzahl von verfügbaren Schlitzen sechzehn und das maximale Intervall zwischen aufeinanderfolgenden Schlitzen 500 ms ist, ist eine lange Zeitspanne notwendig, bis die Einstellungsbedingung an den Benutzer übertragen wird. Dies macht die Vorzüge der Infrarotübertragung, die drahtlos und unabhängig vom Aufbau eines Steckers ist, bedeutungslos.

Die vorliegende Erfindung betreffende Technologien sind z.B. auch in JP-A-2-228139 und JP-U-5-55683 offenbart.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wie durch die beigefügten Patentansprüche definiert, ein Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen und dem Benutzer des Telefons zu ermöglichen, so schnell wie möglich zu erkennen, ob eine Infrarotübertragung möglich ist oder nicht.

Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen, das den Benutzer des Telefons, wenn ein Bitfehler auftritt, welcher der Entfernung zwischen Infrarotanschlüssen oder dem Winkel zwischen den Anschlußachsen zugeschrieben werden kann, drängt, die Entfernung oder den Winkel so schnell wie möglich zu korrigieren.

Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Mobiltelefon, das neben der ursprünglichen Funktion der Kommunikation mit einer Basisstation über Funk eine Funktion hat, um eine Infrarotübertragung mit einem Infrarotsende- und Empfangsabschnitt zu bewirken, welcher fähig ist, Daten in Form von Infrarotstrahlen zu übertragen und aus den in Form von Infrarotstrahlen empfangenen Daten ein Empfangssignal zu erzeugen, einen Befehlssendeabschnitt, um am Beginn der Infrarotübertragung eine vorbestimmte Anzahl von Malen in vorgewählten Zeitintervallen einen Stationsortungsbefehl über den Infrarotsende- und Empfangsabschnitt zu senden. Ein Erkennungsabschnitt bestimmt jedes Mal und direkt, nachdem der Stationsortungsbefehl gesendet wurde, ob über den Infrarotsende- und Empfangsabschnitt Infrarotdaten empfangen werden oder nicht. Wenn von dem Erkennungsabschnitt Infrarotdaten erkannt werden, bestimmt ein Fehlerprüfungsabschnitt, ob die Infrarotdaten einen Bitfehler enthalten oder nicht. Ein Meldungsabschnitt meldet das Ergebnis der Entscheidungsausgabe des Fehlerprüfungsabschnitts. Ein Informationsspeicherabschnitt bestimmt, ob die Infrarotdaten, wie von dem Fehlerprüfabschnitt bestimmt, keinen Bitfehler enthalten, ob die Infrarotdaten eine Stationsortungsantwort sind, die von einer gewünschten Station empfangen wird, oder nicht, und verwirft die Infrarotdaten, wenn die Infrarotdaten keine Stationsortungsantwort sind, oder speichert Informationen der gewünschten Station, wenn die Infrarotdaten eine Stationsortungsantwort sind. Ein Verarbeitungsabschnitt beendet nach dem Senden des Stationsortungsbefehls für die vorausgewählte Anzahl von Malen die Verarbeitung zum Aufbau einer Datenverbindung zu der gewünschten Station oder die Infrarotübertragungsverarbeitung auf der Basis der in dem Informationsspeicherabschnitt gespeicherten Informationen.

Die obige und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen genommen deutlicher, wobei:

1 eine bestimmte Datenaustauschfolge zeigt, die zwischen einem Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit, das eine Stationsortungsverarbeitung durchführt, und einem Peripheriegerät durchgeführt wird;

2 ein Flußdiagramm ist, das die Steuerung veranschaulicht, die von einer herkömmlichen höheren Firmwareschicht ausgeführt wird;

3 ein Bockschaltbild ist, das schematisch ein Mobiltelefon zeigt, das die vorliegende Erfindung verkörpert;

4 ein Flußdiagramm ist, das einen bestimmten Betrieb der veranschaulichenden Ausführungsform zeigt; und

5 ein Flußdiagramm ist, daß die Steuerung zeigt, die von der höheren Firmwareschicht in der veranschaulichenden Ausführungsform ausgeführt wird.

Um die vorliegende Erfindung besser zu verstehen, wird auf 1 Bezug genommen, um ein bestimmtes Infrarotübertragungsverfahren zu beschreiben, das zwischen einer Primärstation, die erforderlich ist, um eine Datenverbindung einzustellen, und einer Sekundärstation durchgeführt wird. Wie gezeigt, sendet die Primärstation unter Verwendung von Infrarotstrahlen wiederholt einen Stationsortungsbefehl in einer vorgewählten Anzahl von Schlitzen, z.B. einem Schlitz, sechs Schlitzen, acht Schlitzen oder sechzehn Schlitzen, so daß die Sekundärstation eine Stationsortungsantwort an die Primärstation zurück senden kann. Die vorgewählte Anzahl von Schlitzen beginnt mit einem Schlitz #1. Nach erstmaligem Empfang des Stationsortungsbefehls gibt die Sekundärstation ebenfalls unter Verwendung von Infrarotstrahlen sofort eine Antwort an die Primärstation zurück, wobei sie eine Schlitznummer verwendet, die durch das Ergebnis einer Zufallszahlerzeugung bestimmt wird. Diese Art von Verfahren wird in vielen herkömmlichen Infrarotübertragungssystemen durchgeführt.

Die Primärstation speichert Informationen, die in der Stationsortungsantwort enthalten sind, die von der Sekundärstation empfangen werden, sendet den Befehl erneut mit der nächsten Schlitznummer in einem vorausgewählten Zeitintervall und wiederholt das obige Verfahren. Wenn Informationen von einer oder mehreren Sekundärstationen vorhanden sind, werden die Inhalte der Informationen, nachdem der Stationsortungsbefehl in allen Schlitzen gesendet wurde, als eine zweite Meldung an die höhere Firmwareschicht geliefert.

Wie in 2 gezeigt, bestimmt die höhere Firmwareschicht beständig, ob die zweite Meldung empfangen wurde oder nicht (Schritt 51). Nach Empfang der zweiten Meldung prüft die höhere Schicht von der Sekundärstation unterstützte Übertragungsdienstobjekte. Wenn ein passendes Dienstobjekt vorhanden ist, d.h. wenn die Sekundärstation bezüglich der Datenübertragung an die Primärstation angepaßt werden kann, gibt die höhere Schicht über eine Anzeigesteuerung eine Nachricht, z.B. "Beginne Übertragung", aus. Gleichzeitig gibt die höhere Schicht über eine Alarmsteuerung "Piep, piep, piep" oder ähnliche Töne aus, welche den Benutzer über die Tatsache informieren, daß eine Sekundärstation geortet wurde, die auch nach dem Aspekt der Art der Daten geeignet ist (Schritt 52). Außerdem informiert die höhere Schicht sogar das Modul, das die Übertragungsbeginnverarbeitung der Primärstation ausführt, über die Kennung der gewünschten Sekundärstation und die Art der auszutauschenden Daten und Befehle, damit das Modul eine Datenverbindung zu der Sekundärstation aufbaut.

Z.B. nach dem Empfang der obigen Kennung wird die Verarbeitung von der Infrarot-Primärübertragungsbeginnverarbeitung auf die Datenverbindungs-Einstellungsverarbeitung umgeschaltet. Wenn keine Kennung empfangen wird, dann wird die Infrarotübertragungsverarbeitung unterbrochen.

Das obige herkömmliche Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit hat die oben diskutierten Probleme.

Bezug nehmend auf 3 ist ein Mobiltelefon mit Infrarotübertragungsfähigkeit gezeigt, das die vorliegende Erfindung verkörpert und allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist. Wie gezeigt, umfasst das Mobiletelefon allgemein aus einen Steuerungsabschnitt, der dem Telefonkörper zugeordnet ist, und einen Infrarotübertragungsabschnitt.

Der Telefonkörper-Steuerungsabschnitt umfasst eine CPU (zentrale Verarbeitungseinheit) 2, um das ganze Telefon insgesamt zu steuern. Ein ROM (Nur-Lese-Speicher) 3 speichert im voraus ein Programm, welches das Betriebsverfahren der CPU 2 beschreibt. Ein RAM 4 spielt die Rolle eines Arbeitsbereichs für die CPU 2. Eine Funkeinrichtung 5 tauscht Daten mit einer nicht gezeigten Basisstation aus. Eine Sprachverarbeitung 8 führt die digitale Verarbeitung durch, wobei ein Sprachsignal über ein Mikrophon 6 eingegeben wird und ein Sprachsignal über einen Lautsprecher 7 ausgegeben werden soll. Der Steuerungsabschnitt umfasst ferner eine Anzeige 9 und eine Anzeigesteuerung 10 zum Steuern der Anzeige 9.

Der Infrarotübertragungsabschnitt umfasst einen Infrarotsender/Empfänger 11, der einen Sendeabschnitt und einen Empfangsabschnitt aufweist. Der Sendeabschnitt steuert eine LED (Leuchtdiode) zum Emittieren von Infrarotstrahlen. Der Empfangsabschnitt empfängt mit einer Photodiode Infrarotstrahlen und verstärkt ein Empfangssignal, das durch photoelektrische Transduktion erzeugt wird. Eine Infrarotmodulations-/Demodulationseinrichtung 12 hat einen Modulationsabschnitt zum Umwandeln einer Bitfolge, die in Form von Infrarotstrahlen gesendet werden soll, in vorausgewählte Impulse und einen Demodulationsabschnitt zum Umwandeln des verstärkten Empfangssignals in eine digitale Bitfolge. Eine Infrarotdatensteuerung 13 steuert die Datenumwandlung zwischen der Infrarotmodulations-/Demodulationseinrichtung 12 und der CPU 2, um ein Infrarotprotokoll zu implementieren. Falls gewünscht, kann die Infrarotdatensteuerung 13 eine CPU enthalten, um eine eingebaute Softwaresteuerung zu bewirken.

Das Telefon 1 mit dem obigen Aufbau ist fähig, nicht nur über Funk mit einer Basisstation zu kommunizieren, sondern auch unter Verwendung von Infrarotstrahlen z.B. mit einem Personalcomputer (PC) 15 zu kommunizieren, der in der Reichweite von etwa 1 m oder weniger liegt. Mit einer derartigen Infrarotübertragungsfähigkeit ist es dem Telefon 1 möglich, z.B. sämtliche Telefonbuchdaten in dem Telefon 1 zu speichern, welche von dem PC 15 erzeugt und in ihm gespeichert sind.

Ein bestimmter Betrieb der veranschaulichenden Ausführungsform wird unter Bezug auf 4 und 5 ebenso wie auf 1 beschrieben. Wie für ein Protokoll für die Infrarotübertragung schreibt ein von der IrDA (Infrared Data Association) ausgegebenes IrLAP ein Protokoll zum Aufbauen einer Ein-zu-Mehrfach-Datenverbindung zwischen Infraübertragungsanschlüssen vor. Wie in 1 gezeigt, sendet die Primärstation, von der erwartet wird, daß sie die Datenverbindung aufbaut, eine vorausgewählte Anzahl von Schlitzen, so daß die Sekundärstation eine Antwort zurück senden kann.

Wie insbesondere in 4 gezeigt, initialisiert die CPU 2 des Telefons oder der Primärstation 1 die verschiedenen Abschnitte des Telefons 1 (Schritt 101) und bestimmt dann, ob über eine Zeitspanne von 500 ms Infrarotdaten empfangen werden oder nicht (Schritt 102). Dies wird von IrLAP vorgeschrieben und ist erfolgreich, um zu verhindern, daß die Infrarotübertragung unterwegs blockiert wird.

Wenn die Antwort von Schritt 102 negativ (Nein) ist, stellt die CPU 2 "1" als eine Schlitznummer ein und stellt die Anzahl der Schlitze C ein, die gesendet werden soll (Schritt 103). Daraufhin bewirkt die CPU 2, daß der Infrarotsender/Empfänger 11 in dem Schlitz #1 einen Stationsortungsbefehl sendet, und stellt einen Schlitz-Zeitschalter ein (Schritt 104). Nach dem Schritt 104 bestimmt die CPU 2 über den Infrarotsender/Empfänger 11, die Infrarotmodulations-/Demodulationseinrichtung 12 und die Datensteuerung 13, ob Infrarotdaten empfangen werden oder nicht (Schritt 105). Wenn die Antwort von Schritt 105 Nein ist, bestimmt die CPU 2, ob der Schlitz-Zeitschalter eine vorausgewählte Zeitspanne hochgezählt hat oder nicht (Schritt 109). Wenn die Antwort von Schritt 105 positiv (Ja) ist, prüft die CPU 2 die empfangenen Daten, um zu sehen, ob die Daten einen Bitfehler haben oder nicht (Schritt 106).

Wenn die Antwort von Schritt 106 Ja ist, sendet die CPU 2 eine erste Meldung, die ein Problem anzeigt, welches die physikalische Verbindung zwischen dem Telefon 1 und dem anderen Telefon oder der Sekundärstation betrifft, an die höhere Firmwareschicht, welche die CPU 2 betreibt. Gleichzeitig rückt die CPU 2 zu einem Schritt 109 vor und verwirft die empfangenen Daten. Wie in 5 gezeigt, bewirkt die höhere Firmwareschicht, welche die obige erste Meldung empfangen hat, daß die Anzeigesteuerung 10 eine Nachricht, z.B. "Position oder Entfernung nicht gut; bitte richten Sie den Anschluß neu aus oder verringern Sie die Entfernung", auf der Anzeige 9 anzeigt. Außerdem alarmiert die höhere Schicht den Benutzer des Telefons 1 über das obige Problem, indem sie bewirkt, daß die Sprachverarbeitung 8 über den Lautsprecher 7 "Pieps" oder einen ähnlichen Ton ausgibt, dessen Frequenz höher als ein herkömmlicher Ton ist (Schritte 31 und 32).

Wenn die Antwort von Schritt 106 andererseits Nein ist, sendet die CPU 2 an die höhere Schicht die erste Meldung, welche die Tatsache anzeigt, daß die physikalische Verbindung unter Verwendung von Infrarotstrahlen annehmbar ist, wenngleich die Übertragungsinhalte nicht abgestimmt sind. Wie in 5 gezeigt, bewirkt die höhere Schicht ansprechend auf die erste Meldung, daß die Anzeigesteuerung 10 eine Nachricht, z.B. "Position und Entfernung sind gut; bestätige Übertragungsinhalte", auf der Anzeige 9 anzeigt. Gleichzeitig bewirkt die höhere Schicht, daß die Sprachverarbeitung 8"Pieps" oder einen ähnlichen Ton mit der Frequenz des üblichen Tons über den Lautsprecher 7 ausgibt (Schritte 31 und 32).

Wenn die empfangenen Daten frei von Bitfehlern sind, bestimmt die CPU 2, ob die empfangenen Daten eine Stationsortungsantwort sind oder nicht (Schritt 107), während der obige Betrieb ausgeführt wird. Wenn die Antwort von Schritt 107 Nein ist, dann bestimmt die CPU 2, ob der Schlitz-Zeitschalter die vorausgewählte Zeitspanne hochgezählt hat oder nicht (Schritt 109). Wenn die Antwort von Schritt 107 Ja ist, dann speichert die CPU 2 die Information der anderen Station (Schritt 108) und bestimmt, ob der Schlitz-Zeitschalter die obige Zeitspanne hochgezählt hat oder nicht (Schritt 109).

Wenn die Antwort von Schritt 109 Nein ist, dann kehrt die CPU 2 zu dem Schritt 105 zurück, um zu sehen, ob Daten empfangen werden oder nicht. Wenn die Antwort von Schritt 109 Ja ist, bestimmt die CPU 2, ob die aktuelle Schlitznummer kleiner als die in Schritt 103 eingestellte Anzahl von Schlitzen C ist (Schritt 110). Wenn die Antwort von Schritt 110 Ja ist, dann erhöht die CPU 2 die Schlitznummer um 1 (eins) (Schritt 111) und sendet einen weiteren Stationsortungsbefehl in dem nächsten Schlitz #2 (Schritt 104).

Die CPU 2 wiederholt das obige Verfahren, d.h. sendet über den Infrarotsender/Empfänger 11 Stationsortungsbefehle in den aufeinanderfolgenden Schlitzen, wobei sie mit dem Schlitz #1 beginnt und dies die Anzahl von C Malen in vorgewählten Zeitintervallen stattfindet (Schritte 104111). Nach erstmaligem Empfang des Stationsortungsbefehls sendet die andere Station sofort mit einer Schlitznummer, die durch das Ergebnis einer Zufallszahlenerzeugung bestimmt ist, eine Antwort an das Telefon 1 zurück.

Wie weiter oben festgestellt, bestimmt das Telefon oder die Primärstation 1, das/die Daten empfangen hat, ob die Daten einen Bitfehler enthalten oder nicht. Wenn die empfangenen Daten frei von Bitfehlern sind und eine Stationsortungsantwort sind, speichert das Telefon 1 Informationen, die von der Sekundärstation empfangen werden (Schritte 107 und 108) und sendet dann in einem vorgewählten Intervall in dem nächsten Schlitz einen weiteren Stationsortungsbefehl (Schritte 109, 110, 111 und 104). Wenn die von einer oder mehreren Sekundärstationen gesendeten Informationen vorhanden sind, nachdem alle Schlitze gesendet wurden (Nein, Schritt 110), sendet die CPU 2 die Inhalte der Informationen als eine zweite Meldung an die höhere Firmwareschicht.

Wie in 5 gezeigt, prüft die höhere Firmwareschicht nach Empfang der zweiten Meldung (Ja, Schritt 33) auf der Basis der Informationen der Sekundärstation Übertragungsdienstobjekte, die von der Sekundärstation unterstützt werden. Wenn ein geeignetes Dienstobjekt vorhanden ist, d.h. wenn die Sekundärstation bezüglich Datenübertragung an das Telefon 1 angepaßt werden kann, bewirkt die CPU 2, daß die Anzeigesteuerung 10 eine Nachricht, z.B. "Beginne Übertragung", auf der Anzeige 9 anzeigt. Gleichzeitig bewirkt die CPU 2, daß die Sprachverarbeitung 8 ein "Pieps, pieps, pieps" oder ähnliche Töne über den Lautsprecher 7 ausgibt. Dies informiert den Benutzer über die Tatsache, daß eine Sekundärstation nach dem Aspekt der Datenart geeignet und auch geortet ist (Schritt 34).

Daraufhin bestimmt die CPU 2 gemäß der Kennung einer Sekundärstation, die aus einem höheren Protokoll ausgewählt ist und der Art der zu sendenden Daten, ob der Benutzer eine gewünschte Sekundärstation bestimmt hat oder nicht (Schritt 113). Wenn von der höheren Schicht zum Beispiel eine Kennung, die eine gewünschte Sekundärstation bestimmt, empfangen wird, führt die CPU 2 die Verarbeitung zum Aufbau einer Datenverbindung durch (Schritt 114); andernfalls, unterbricht die CPU 2 die Infrarotübertragungsverarbeitung (Schritt 115).

In der weiter oben beschriebenen Weise wird in der veranschaulichenden Ausführungsform zum Zeitpunkt der Sendung eines Stationsortungsbefehls während der Kommunikationsbeginnverarbeitung bestimmt, ob Infrarotdaten empfangen werden oder nicht. Wenn Daten empfangen werden, wird bestimmt, ob die empfangenen Daten einen Bitfehler enthalten oder nicht. Wenn die Daten frei von einem Bitfehler sind, wird dem Benutzer durch eine sichtbare Nachricht und einen Ton die Tatsache gemeldet, daß eine Sekundärstation für die Übertragung durch Infrarotstrahlen verfügbar ist. Wenn die Daten einen Bitfehler enthalten, wird dem Benutzer durch eine sichtbare Nachricht und einen Ton die Tatsache gemeldet, daß die Entfernung zwischen den Infrarotanschlüssen oder der Winkel zwischen den Anschlußachsen nicht geeignet sein kann. Der Benutzer kann daher die obige Entfernung oder den Winkel sofort korrigieren.

Zusammengefaßt informiert ein Mobiltelefon gemäß der vorliegenden Erfindung, das am Beginn der Übertragung nach der anderen Station sucht, sobald es über seinen Infrarotempfangsabschnitt Daten erkennt, Alarmeinrichtungen über das Entscheidungsergebnis bezüglich eines Bitfehlers. Wenn die empfangenen Daten frei von einem Bitfehler sind, kann das Telefon den Benutzer des Telefons daher, sogar bevor in allen Schlitzen ein Stationsortungsbefehl gesendet wurde, sofort über die Tatsache informieren, daß die physikalische Verbindung des Telefons und der anderen Station keine Probleme hat. Dies erleichtert die Gedanken des Benutzers in dem frühest möglichen Stadium.

Ferner ist das Telefon der vorliegenden Erfindung fähig, dem Benutzer die Tatsache, daß die Entfernung zwischen Infrarotanschlüssen oder der Winkel zwischen den Anschlußachsen nicht geeignet sein kann, sofort zu melden und den Benutzer zu drängen, die Entfernung oder den Winkel sofort zu korrigieren.

Die vorliegende Erfindung verbessert daher zusehends die herkömmlichen Bedingungen, in denen aufgrund der maximalen Schlitzanzahl von sechzehn und dem maximalen Schlitzintervall von 5 ms eine lange Zeitspanne erforderlich ist, bis der Benutzer erkennt, ob die Verbindung annehmbar ist oder nicht.

Für Fachleute auf dem Gebiet werden nach Empfang der Lehren der vorliegenden Offenbarung vielfältige Veränderungen möglich, ohne den Schutzbereich der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert, zu verlassen. Um dem Benutzer zu zeigen, ob die Position und die Entfernung des Telefons 1 geeignet sind, kann zum Beispiel nur der Ton, der über den Lautsprecher 7 ausgegeben werden soll, oder die Nachricht, die auf der Anzeige 9 angezeigt werden soll, die ursprünglich mit dem Telefon 1 verfügbar waren, verwendet werden. Alternativ kann für den gleichen Zweck ein Rüttler oder eine ähnliche Alarmeinrichtung, die ebenfalls ursprünglich mit dem Telefon 1 verfügbar sind, verwendet werden, um den Benutzer über den Empfang eines Anrufs zu alarmieren.


Anspruch[de]
  1. Mobiltelefon, das neben einer ursprünglichen Funktion der Kommunikation mit einer Basisstation über Funk eine Funktion aufweist, um eine Infrarotübertragung mit einem Infrarotsende- und Empfangsabschnitt auszuführen, welcher fähig ist, Daten in Form von Infrarotstrahlen zu senden und aus in Form von Infrarotstrahlen empfangenen Daten ein Empfangssignal zu erzeugen, wobei das Mobiltelefon aufweist:

    eine Befehlssendeeinrichtung, um am Beginn der Infrarotübertragung über den Infrarotsende- und Empfangsabschnitt eine vorgewählte Anzahl von Malen in vorgewählten Zeitintervallen einen Stationsortungsbefehl zu senden;

    eine Erkennungseinrichtung, um jedes Mal und direkt nachdem der Stationsortungsbefehl gesendet wurde, zu bestimmen, ob über den Infrarotsende- und Empfangsabschnitt Infrarotdaten empfangen werden oder nicht;

    eine Fehlerprüfeinrichtung, um, wenn von der Erkennungseinrichtung Infrarotdaten erkannt werden, zu bestimmen, ob die Infrarotdaten einen Bitfehler enthalten;

    eine Meldeeinrichtung, um, sobald eine Entscheidungsausgabe verfügbar ist, ein von der Fehlerprüfeinrichtung ausgegebenes Entscheidungsergebnis zu melden;

    eine Informationsspeichereinrichtung, um zu bestimmen, wenn die Infrarotdaten, wie durch die Fehlerprüfeinrichtung bestimmt, keinen Bitfehler enthalten, ob die Infrarotdaten eine von einer gewünschten Station empfangene Stationsortungsantwort sind oder nicht, und die Infrarotdaten zu verwerfen, wenn die Infrarotdaten keine Stationsortungsantwort sind, oder die Informationen der gewünschten Station zu speichern, wenn die Infrarotdaten eine Stationsortungsantwort sind; und

    eine Verarbeitungseinrichtung, um nach dem Senden des Stationsortungsbefehls für die vorgewählte Anzahl von Malen die Verarbeitung zum Aufbau einer Datenverbindung zu der gewünschten Station oder die Infrarotübertragungsverarbeitung auf der Basis der in der Informationsspeichereinrichtung gespeicherten Informationen zu beenden.
  2. Mobiltelefon nach Anspruch 1, wobei die Meldeeinrichtung, wenn die Infrarotdaten, wie durch die Fehlerprüfvorrichtung bestimmt, einen Bitfehler enthalten, meldet, daß eine Position des Mobiltelefons relativ zu der gewünschten Station oder eine Entfernung zwischen dem Mobiltelefon und der gewünschten Station nicht geeignet ist, oder, wenn die Infrarotdaten keinen Bitfehler enthalten, meldet, daß die gewünschte Station geortet ist.
  3. Mobiltelefon nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verarbeitungseinrichtung die Datenverbindung zu der gewünschten Station aufbaut, wenn die gewünschte Station von einem höheren Protokoll bestimmt ist, oder die Infrarotübertragungsverarbeitung unterbricht, wenn die gewünschte Station nicht bestimmt ist.
  4. Mobiltelefon nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Meldungseinrichtung eine Alarmeinrichtung aufweist, um zu bewirken, daß die ursprünglich in dem Mobiltelefon zur Telekommunikation enthaltene Schallvorrichtung einen Ton ausgibt.
  5. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Verarbeitungseinrichtung die Datenverbindung zu der gewünschten Station aufbaut, wenn die gewünschte Station von einem höheren Protokoll bestimmt ist, oder die Infrarotübertragungsverarbeitung unterbricht, wenn die gewünschte Station nicht bestimmt ist.
  6. Mobiltelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das ferner eine Anpaßbarkeitsprüfeinrichtung aufweist, um, nachdem der Stationsortungsbefehl die vorgewählte Anzahl von Malen gesendet wurde, auf der Basis der in der Informationsspeichereinrichtung gespeicherten Informationen zu bestimmen, ob die gewünschte Station an das Mobiltelefon angepaßt werden kann oder nicht, und zu bewirken, daß die Meldeeinrichtung ein Ergebnis der Entscheidung meldet.
  7. Mobiltelefon nach Anspruch 6, wobei die Meldeeinrichtung eine Alarmeinrichtung aufweist, um zu bewirken, daß die ursprünglich in dem Mobiltelefon zur Telekommunikation enthaltene Schallvorrichtung einen Ton ausgibt.
  8. Mobiltelefon nach Anspruch 1, wobei die Meldeeinrichtung eine Alarmeinrichtung aufweist, um zu bewirken, daß die ursprünglich in dem Mobiltelefon zur Telekommunikation enthaltene Schallvorrichtung einen Ton ausgibt.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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