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Dokumentenidentifikation DE102005013490A1 05.10.2006
Titel Verstellbares Sonnenschutzsegel
Anmelder Vajsman, Peter, Scheibenhard, FR;
Fies, Gregor, 76287 Rheinstetten, DE
Vertreter Geitz Truckenmüller Lucht, Patentanwälte, 76135 Karlsruhe
DE-Anmeldedatum 22.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005013490
Offenlegungstag 05.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.10.2006
IPC-Hauptklasse E04H 15/58(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 15/54(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   E04F 10/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Sonnenschutzsegel, das im Bereich einer Faltlinie an einer festen, drehbar gelagerten Welle fixiert ist, die ihrerseits an zwei Fixpunkten angebracht ist. Das Sonnenschutzsegel ist in zwei Teile auf der oben genannten Welle auf- und abwickelbar und zwischen zwei weiteren Trägerelementen aufgespannt. Die Spannweite des Sonnenschutzsegels ist variabel. Der Spann- und Entspannvorgang des Sonnenschutzsegels wird von drei Elektromotoren durchgeführt. Zwei Elektromotoren befinden sich in/an den Trägerelementen. Der dritte Motor befindet sich in/an der drehbar gelagerten Welle.

Beschreibung[de]

Sonnenschutzsegel, das im Bereich einer Faltlinie an einer festen, drehbar gelagerten Welle fixiert ist, die ihrerseits an zwei Fixpunkten angebracht ist. Das Sonnenschutzsegel ist in zwei Teilen auf der oben genannten Welle auf- und abwickelbar und zwischen zwei weiteren Trägerelementen aufgespannt. Die Spannweite des Sonnenschutzsegels ist variabel. Der Spann- und Entspannvorgang des Sonnenschutzsegels wird von drei Elektromotoren durchgeführt. Zwei Elektromotoren befinden sich in/an den Trägerelementen. Der dritte Motor befindet sich in/an der drehbar gelagerten Welle.

Eine solche Beschattung ist z. B. aus der EP 0865557 B1 bekannt. Bei dieser Konstruktion sind Seilzüge vorgesehen, die mit Planenteilen zusammenwirken und die auf eine Zentralwelle aufrollbar sind. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist eine sehr komplizierte Führung der Seilzüge, die viele Führungselemente erfordert und dadurch sehr wartungsintensiv ist.

Unsere Erfindung zeigt eine zuverlässige, einfache Konstruktion auf, die ein Höchstmaß an Komfort und Funktionalität gewährleistet.

Der Antrieb ist als Motorantrieb vorgesehen, welcher bei Energieausfall auch manuell bedient werden kann.

Die Betätigung der Elektromotoren kann sowohl durch einen ortsfesten Schalter, als auch durch ein Fersteuergerät jeglicher Bauart erfolgen.

Die Konstruktion verwendet Spannseile/-züge zur Übertragung von Zugkräften zwischen den Sonnenschutzsegelteilen und den, an den beiden Trägerelementen montierten, Elektromotoren. Diese haben sich als besonders zuverlässige und komfortable Einheiten zur Übertragung der anfallenden Kräfte herausgedeuted.

In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist der Antrieb der Spannvorrichtung an einem festen Trägerelement befestigt.

In einer weiteren Ausführungsvariante ist das Trägerelement als solches drehbar, bzw. der Antrieb in dem Trägerelement enthalten.

Die Verbindung zwischen Segel und Spannseil kann sowohl direkt, als auch über eine zwischengeschaltetes elastisches Element erfolgen.

Es zeigen:

In Fig A ist eine mögliche Ausführungsform eines Sonnenschutzsegels in perspektivischer Darstellungsform aufgezeigt.

Fig B zeigt die Konstruktion der Antriebe an/in den Trägerelementen.

In Fig. C und D ist das Zusammenspiel der genannten Teilkomponenten in geometrischer Form dar gestellt.


Anspruch[de]
Verstellbares Sonnenschutzsegel, mit einem Segel, das im Bereich einer Teil- oder Faltlinie an einer ortsfesten drehbar gelagerten Welle befestigt ist, wobei das Segel auf genannter Welle auf- und abrollbar, sowie zwischen zwei weiteren Trägerelementen aufspannbar ist. Die Aufspanngrösse ist frei wählbar. Als besonderes Kennzeichen besteht ein Anspruch auf die Wirkungsweise der an/n den Trägerelementen zur Spannung des Sonnenschutzsegels angebrachten Antriebe. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine direkte Spannung durch die Wirkung der Antriebe, die an/in den Trägerelementen angebracht sind erreicht wird. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass keine indirekte, durch jedwede Art der Umlenkung erreichte, Übertragung der notwendigen Kräfte erforderlich ist. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sowohl symmetrische als auch asymmetrische Segelformen verwendet werden können. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass eventuell zwischengeschaltete elastische Elemente keine weitere Spannung durch Seilzüge erfordern. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass eine Verlauf der beiden Spannseile sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch angeordnet werden kann. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass die aufabroollbaren Segelelemente in einem frei definierbaren Winkel zueinander beweglich sind. Sonnenschutzsegel nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass vier Fixpunkte, unterschiedlichster Bauart, vorhanden sind, die sowohl die drehbar gelagerte Welle, als auch die zu spannenden Endpunkte des Sonnenschutzsegels






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