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Dokumentenidentifikation DE102005016351A1 05.10.2006
Titel Mehrschichtige Fertigteil-Tragverbundkonstruktion für Wände und Decken
Anmelder Heppes, Oliver, Dipl.-Ing., 67753 Rothselberg, DE
Erfinder Heppes, Oliver, Dipl.-Ing., 67753 Rothselberg, DE
DE-Anmeldedatum 04.04.2005
DE-Aktenzeichen 102005016351
Offenlegungstag 05.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.10.2006
IPC-Hauptklasse E04C 2/284(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04C 2/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei bisheriger Fertigteilkonstruktion kann in massive Bauweise und Leichtbauweise unterschieden werden. In der neuen Tragkonstruktion werden die Vorteile der bauphysikalischen Eigenschaften beider Bauweisen inklusive einer Dampfsperre vereint.
In der neuen Tragkonstruktion werden durch ein Stahlverbundblech, das als Dampfsperre fungiert, eine massive Tragschicht mit einer wärmedämmenden Isolationsschicht ohne zusätzliche Verbindungsmittel miteinander kraftschlüssig verbunden. Dabei wird durch die Wärmedämmung gleichzeitig eine tapezierfertige Oberflächenschicht verklebt.
Die Fertigteilkonstruktion liefert einen kompletten, tapezierfertigen Wandaufbau, bei dem die massive Tragschicht als Schalldämmung, das Stahlverbundblech als Dampfsperre und ein schäumender Dämmstoff als Wärmeisolierung dient und gleichzeitig eine tapezierfertige Schicht mit der Gesamtkonstruktion verklebt. Das System kann auch als Fertigteil oder Halbfertigteil für Decken genutzt werden. Der generelle Aufbau kann der Zeichnung (Fig. 1) entnommen werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragkonstruktion, die sowohl für Wände, als auch für Decken geeignet ist und als Fertig- bzw. Halbfertigteil hergestellt wird.

Es werden bereits Fertigteilelemente für tragende Wände hergestellt, die sich grob in Massiv- oder Leichtbauweise einteilen lassen. Bei der neuen Tragkonstruktion werden die bauphysikalischen Eigenschaften beider Bauweisen optimal genutzt, indem sie durch die Querschnittsgeometrie der Dampfsperre ohne zusätzliche Verbindungsmittel kraft- und formschlüssig miteinander verbunden werden; herstellungstechnisch bedingt werden die massive Tragschicht (inklusive der Dampfsperre) mit der tapezierfertigen Oberflächenschicht durch die wärmeisolierende Schicht miteinander verklebt.

Bei einer Tragwand erhält man einen kompletten vorgefertigten, tapezierfähigen Wandaufbau mit den zuvor beschriebenen Eigenschaften.

Die Tragschicht 4 besteht aus Beton oder einem Betonestrich, die je nach den statischen Erfordernissen eine Flächenbewehrung 5 aufweist. Diese massive Schicht hat wie alle massiven Bauteile eine gute Dämmwirkung gegenüber Schall und Schwingungen. Diese Tragschicht ist herstellungstechnisch bedingt mit einem sogenannten Stahlverbundblech 3, oder auch Stahltrapezprofil genannt, kraftschlüssig verbunden. Die kraftschlüssige Verbindung kommt durch die Querschnittsgeometrie des Blechs zustande und kann ohne zusätzliche Verbindungsmittel auskommen. Das Stahlverbundblech dient gleichzeitig auf Grund seiner Dichtigkeit als Dampfsperre, die auch bei herkömmlichen Fertigteilen in Leichtbauweise, wie zum Beispiel aus Holz oder Holzwerkstoffe, bei Außenwänden angeordnet wird. Weiterhin folgt dann eine wärmeisolierende Schicht 2 aus einem schäumenden Wärmedämmstoff (zum Beispiel PU – Schaum), der ebenfalls kraft- und formschlüssig mit dem Trapezblech verbunden ist und gleichzeitig die tapezierfertige Oberflächenschicht 1 mit der Gesamtkonstruktion verklebt. Auf dem Fertigteil kann auch ein Edelputz 6 aufgetragen sein.

1
Tapezierfertige Oberfläche (Bsp. Gipskarton- oder Holzfaserplatte)
2
Wärmedämmung (PU-Schaum oder ähnliche Isolierung)
3
Dampfsperre aus Stahltrapezprofil oder anderem Stoff mit Verbundwirkung auf Grund der
Querschnittsgeometrie
4
Beton oder Betonestrich
5
Bewehrung nach statischen Erfordernissen
6
Edelputz


Anspruch[de]
Tragkonstruktion als Fertigteil eines Gesamtwandaufbaus, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfsperre aus einem Stahltrapezprofil besteht, die gleichzeitig den kraftschlüssigen Verbund zwischen schalldämmender Tragschicht und Wärmeisolierung herstellt und die Wärmeisolierung die tapezierfertige Schicht mit der Gesamtkonstruktion verklebt. Tragkonstruktion nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammenfügen der mehreren Schichten zu einer unverwechselbaren Tragkonstruktion des Gesamtaufbaus führt. Herstellverfahren der Konstruktion dadurch gekennzeichnet, zunächst die tragende Schicht auf das Trapezprofil liegende betoniert wird und durch umdrehen der erhaltenen Konstruktion die Isolierschicht aufgebracht wird und diese Isolierschicht gleichzeitig die endbehandelte Oberflächenschicht verklebt.






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