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Dokumentenidentifikation DE202006002401U1 05.10.2006
Titel Solarstromsternwarte
Anmelder Seidl, Sebastian, 83567 Unterreit, DE
DE-Aktenzeichen 202006002401
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.10.2006
Registration date 31.08.2006
Application date from patent application 15.02.2006
IPC-Hauptklasse E04H 14/00(2006.01)A, F, I, 20060215, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04H 5/02(2006.01)A, L, I, 20060215, B, H, DE   E04D 13/18(2006.01)A, L, I, 20060215, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Durch seine Doppelnutzung sich auszeichnendes, drehbares Gebäude, dessen schräges Pultdach sich öffnen lässt.

A) Technisches Gebiet:

der Sonne nachführbares Beobachtungsgebäude zur Solarstromerzeugung und Unterbringung von Teleskopen und Instrumenten für Astronomie und Wetterdienste,

B) Stand der Technik:

Sternwarten üblicher, Bauart weisen folgende typische Merkmale in der Gebäudekonstruktion auf:

  • 1) Kuppelbau mit drehbarer Kuppel und zu öffnendem Kuppelspalt
  • 2)Giebeldachgebäude als Sternwarten, die komplett zur Seite schiebbar sind oder deren Dach sich abschieben lässt.
  • 3)Ein- oder zweiachsige, der Sonne nachführbare Solarstromanlagen. (die aber nicht für Sternwartennutzung geeignet sind).

C) Zugrundeligendes Problem:

Funktionalität von Sternwarte und Solarstromerzeugung in idealer Weise zu kombinieren in einem Gebäude.

Durch die Kuppeldrehfunktion von Kuppelsternwarten wäre zwar auch eine Nachführung von Solarstrommodulen denkbar, durch die runde Kuppeldachfläche ist das in wirtschaftlicher Hinsicht (wenig Fläche, für wenige teure flexible Spezialmodule) aber nicht sinnvoll.

Feststehende Gebäude wie unter B) 2, sind astronomisch bedingt mit je einer Dachfläche nach Ost und nach West ausgerichtet, sodaß man solche zudem nicht drehbare Dächer nur unzureichend für Solarstrom nutzen kann.

Das Ziel für wirtschaftliche Solarstromerzeugung ist eine möglichst große, dem Sonnenlauf noch am besten nachführbare plane Dachfläche, die für die Montage der Solarstrommodule ideal ist.

D) Erfindung/Schutzanspruch:

Speziell für Sternwartennutzung und Solarstromerzeugung optimiertes Gebäude, mit drehbarem und zu öffnendem Dach, das eine Doppelnutzung von ein- und derselben Investition (Gebäude) ermöglicht.

E) Schutzanspruch/Hauptmerkmale der Erfindung:

  • 1) das Teleskop Fenster (b), das mittig im Gebäudedach (a) mit Scharnieren ausklappbar, oder mittels Rollen und Schienen, (c) je nach Größe der Anlage aufschiebbar ist.
  • 2) das 20–40 Grad schräge Pultdach mit den Hauptmerkmalen a–c von E1
  • 3) die Gebäudeskelettkonstruktion (e) mit runder, eckiger oder vieleckigem Grundriß, in Metall oder Holzausführung, die mit Holz (Bretter/Platten), Metall (Bleche) oder Putz (Putzträger-platten) verkleidet ist und die Hauptmerkmale E 1a–c sowie das Hauptmerkmal E2 aufweist.
  • 4) ein Gebäude, das die Schutzansprüche/Hauptmerkmale wie unter E) 1a–c sowie 2) + 3) aufweist und als Ganzes komplett auf einem Schienenring und Laufrollen (d), der jeweiligen Nutzung angepasst durch eine motorisch-elektronisch regelbare Steuereinheit drehbar gebaut ist, und sich so den Sternen und der Sonne nachführen lässt.
  • 5) der mit den Gebäudewänden verbundene und sich dadurch mit diesen mitdrehende Gebäudefußboden, der mit den Hauptmerkmalen E 1a–c, E 2 und E 3 in Kombination eingebaut sein kann.
  • 6) der Innenausbau der zur zweckgebundenen Nutzung für Astronomie und Solarstrom Erzeugung als Folge der Ausführung der Hauptmerkmale E 1–4 nutzungsspezifisch ist. Also z.B. keine Verwendung als Garage, Maschinenhalle oder Lagerraum ermöglicht.

F) Gewerbliche Verwertbarkeit:

Durch die Lösung der Probleme, die unter C) erklärt sind, und unter D) und den Schutzansprüchen unter E) gelöst werden, entsteht ein komplett neuartiges Kombinationsgebäude, in vielen Größen für Profi- und Hobbyastronomie kostengünstig herstellbar. Durch das Umsetzen der Schutzasprüche unter E) 2 + 4 lässt sich diese Sternwarte auch in optimaler Weise zur Solarstromerzeugung nutzen. Dadurch kann sich diese Sternwarte zu einem gewissen Teil sogar selbst finanzieren!


Anspruch[de]
Speziell für Sternwartennutzung und Solarstromerzeugung optimiertes Gebäude, mit drehbarem und zu öffnendem Dach, das eine Doppelnutzung von ein- und derselben Investition (Gebäude) ermöglicht.

Schutzanspruch/Hauptmerkmale der Erfindung:

1) das Teleskop Fenster (b), das mittig im Gebäudedach (a) mit Scharnieren ausklappbar, oder mittels Rollen und Schienen, (c) je nach Größe der Anlage aufschiebbar ist.

2) das 20–40 Grad schräge Pultdach mit den Hauptmerkmalen a–c von E1

3) die Gebäudeskelettkonstruktion (e) mit runder, eckiger oder vieleckigem Grundriß, in Metall oder Holzausführung, die mit Holz (Bretter/ Platten), Metall (Bleche) oder Putz (Putzträger-platten) verkleidet ist und die Hauptmerkmale E1a–c sowie das Hauptmerkmal. E2 aufweist.

4) ein Gebäude, das die Schutzansprüche/Hauptmerkmale wie unter E) 1a–c sowie 2) + 3) aufweist und als Ganzes komplett auf einem Schienenring und Laufrollen (d), der jeweiligen Nutzung angepasst durch eine motorisch-elektronisch regelbare Steuereinheit drehbar gebaut ist, und sich so den Sternen und der Sonne nachführen lässt.

5) der mit den Gebäudewänden verbundene und sich dadurch mit diesen mitdrehende Gebäudefußboden, der mit den Hauptmerkmalen E 1a–c, E 2 und E 3 in Kombination eingebaut sein kann.

6) der Innenausbau der zur zweckgebundenen Nutzung für Astronomie und Solarstrom Erzeugung als Folge der Ausführung der Hauptmerkmale E 1–4 nutzungsspezifisch ist. Also z.B. keine Verwendung als Garage, Maschinenhalle oder Lagerraum ermöglicht.






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