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Dokumentenidentifikation DE202006003165U1 05.10.2006
Titel Zirkel aus polymeren Werkstoffen
Anmelder Fahrner, Andreas, 82229 Seefeld, DE
Vertreter Gerriets, G., 33803 Steinhagen
DE-Aktenzeichen 202006003165
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 05.10.2006
Registration date 31.08.2006
Application date from patent application 01.03.2006
IPC-Hauptklasse B43L 9/02(2006.01)A, F, I, 20060301, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B43L 13/20(2006.01)A, L, I, 20060301, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Klassische Zirkel sind bekannterweise überwiegend aus Metall gefertigt. Teilweise sind Zirkel auch mit Komponententeilen aus Kunststoff mit eingelegten Metallverstärkungen bekannt.

Der erfindungsgemäße Zirkel besteht hingegen komplett aus polymeren Werkstoffen, mit Ausnahme der Nadel.

Durch die Verwendung polymerer Werkstoffe ergibt sich die Möglichkeit, das Design eines solchen Zirkels einerseits technisch-funktional zu gestalten und andererseits gleichzeitig durch Komplexität und expressive Formen von der technischen Nüchternheit herkömmlicher Zirkel abrücken.

Bei dem erfindunggemäßen Zirkel wurden diese Kriterien umgesetzt, indem dieser Zirkel beispielsweise eine integrierte, fest mit dem Zirkel verbundene Kreisschablone hat, die das Zeichnen von kleinen Kreisen im Durchmesser von 2 bis 10 mm in 1-mm-Schritten ermöglicht, was bei herkömmlichen Zirkeln schwer möglich ist, ohne ein zusätzliches Zeichengerät hinzuziehen zu müssen. Das gesamte Produkt ist auf der einen Seite so abgeflacht, dass sich der Zirkel mitsamt der Schablone flach auf das Zeichenpapier legen lässt.

Da sich am Zirkel ein universeller Stifthalter befindet der, ähnlich einer Klammer, anstelle der klassischen Bleistiftmine, die Aufnahme eines jeden Schreib- oder Malgerätes im Durchmesser bis 15 mm ermöglicht, welches im Stifthalter durch eine rutschfeste Beschichtung, z.B. Gummierung, gewährleistet ist und leicht aus der Stifthalterung zum Zeichnen mit der Schablone aus dem Stifthalter mittels eines Rändelrades gelöst und wieder besfestigt werden kann.

Bei herkömmlichen Zirkeln stellt die Nadel stets ein gewisses Verletzungsrisiko oder Beschädigungsrisiko dar. Dem vorzubeugen, werden Zirkelkästen oder Schutzkappen verwendet.

Bei dem erfindunggemäßen Zirkel wird die Nadel zum Transport durch einfaches Schwenken in einer Parkposition eingerastet, wodurch ein Beschädigungs- oder Verletzungsrisiko ausgeschlossen wird. Bei Bedarf wird die Nadel in die Betriebsposition herausgeschwenkt und rastet in dieser sicher ein.


Anspruch[de]
Zirkel, dadurch gekennzeichnet, dass dieser, mit Ausnahme der Nadel, komplett aus polymeren Werkstoffen gefertigt ist. () Zirkel nach Ansprüchen 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieser eine fest mit dem Zirkel verbundene Schablone ( (1) und (1) hat, die flachbündig auf das Zeichenpapier aufgelegt werden kann. Zirkel nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dieser Schablone kleine Kreise von 2 bis 10 mm Durchmesser in 1-mm-Schritten gezeichnet werden können. () (2). Zirkel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an diesem ein universeller, klammerförmiger Stifthalter ( (3) befindet zur Aufnahme eines beliebigen Schreib- oder Malgerätes im Durchmesser bis 15 mm. Zirkel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der am Zirkel befindliche Stifthalter auf der Innenseite eine rutschfeste Beschichtung aufweist, beispielsweise eine Gummierung, die ein Verrutschen des Mal- oder Schreibgerätes verhindert. () (3). Zirkel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Mal- oder Schreibgerät im Stifthalter nach den Ansprüchen 5 und 6 durch eine Rändelrad ( (4) festklammern oder lösen lässt. Zirkel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel in einer schwenkbaren Aufnahme ( (1) untergebracht ist, wodurch die Nadel beim Transport in einer sog. Parkposition ( (2) und arretiert wird und im Bedarfsfall in eine Betriebsposition ( (1) herausgeschwenkt werden kann und in dieser sicher einrastet. Zirkel nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dessen polymere Werkstoffe in den unterschiedlichsten Farben, transparent oder durchgefärbt, hergestellt werden können.






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