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Dokumentenidentifikation DE60209136T2 05.10.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001444110
Titel VERBINDUNG FÜR FAHRDRÄHTE
Anmelder Cembre Ltd., Sutton Coldfield, West Midlands, GB
Erfinder BAREZZANI, Gualtiero, I-25062 BS Concesio, IT
Vertreter Keil & Schaafhausen Patentanwälte, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 60209136
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.11.2002
EP-Aktenzeichen 027775014
WO-Anmeldetag 11.11.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/GB02/05068
WO-Veröffentlichungsnummer 2003041992
WO-Veröffentlichungsdatum 22.05.2003
EP-Offenlegungsdatum 11.08.2004
EP date of grant 08.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.10.2006
IPC-Hauptklasse B60M 1/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 4/40(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf die Aufrechterhaltung und Reparatur von Eisenbahn-Kettenleitungen.

Eine derartige Kettenleitung enthält wenigstens einen elektrischen Leiterdraht, welcher von einer Stützstruktur mittels einer Reihe von voneinander beabstandeten flexiblen Elementen herabhängt und mit einer Elektrizitätsquelle verbunden ist, wobei der Draht zum Angriff auf seiner Unterseite durch elektrische Kontakte positioniert ist, welche durch Scherenstromabnehmer getragen werden, welche an Lokomotiven oder Antriebseinheiten von Zügen angebracht sind, welche entlang von Spuren unterhalb der Kettenleitung fahren. Der Draht ist üblicherweise mit einander gegenüberliegenden Längsnuten entlang seiner jeweiligen Seiten ausgebildet.

Häufig werden Abschnitte des Drahtes abgenutzt und sind zu ersetzen. Dies geschieht durch Herausschneiden des abgenutzten Abschnittes, Einsetzen eines neuen Drahtabschnittes an dessen Stelle und Verbinden der einander gegenüberliegenden Enden des neuen Abschnittes mit den jeweiligen benachbarten Enden der Längen des alten Drahtes mittels Verbindern.

Die folgende Erfindung betrifft insbesondere Verbinder, welche zu diesem Zweck eingesetzt werden.

Die Verbinder, welche derzeit auf dem Markt erhältlich sind, werden durch Klemm- oder Crimpverfahren eingebaut. Um eine richtige Installation eines neuen Drahtabschnittes zu erreichen, ist es wesentlich, dass seine Enden mit den Enden der existierenden Abschnitte in solcher Weise verbunden werden, dass Diskontinuitäten in dem Draht und/oder plötzliche Stufen auf der Unterseite des Drahtes möglichst gering gehalten werden, welche entstehen können, wenn die Abschnitte zueinander ausgerichtet werden, da die existierenden Abschnitte üblicherweise noch ein Maß an Abnutzung auf ihren Unterseiten haben. Dies geschieht, um heftige Stöße zwischen den Drähten und den Kontakten der Stromabnehmer zu vermeiden. Derartige heftige Stöße verursachen ein Trennen des Stromabnehmers von dem Draht, so dass elektrische Bögen entstehen, welche übermäßige Beschädigung an den Oberflächen sowohl des Stromabnehmerkontakts als auch des Drahtes verursachen.

Seit der Entwicklung von Hochgeschwindigkeitszügen, welche elektrische Lokomotiven verwenden, welche durch genutete Drähte mit Strom versorgt werden, ist es zunehmend wichtig, irgendwelche derartigen heftigen Stöße zu begrenzen, welche durch die hohe Geschwindigkeit betont würden. Derartige heftigen Stöße würden eine unerwünschte Abnutzung und Beanspruchung sowohl des Stromabnehmers als auch des Drahtes hervorrufen.

Bis jetzt wurde dieses Problem auf zwei Arten gelöst:

  • 1. Gegenseitiges Ausgleichen der Unterseite des neuen Drahtabschnittes, so dass sie in derselben Ebene und auch von gleicher Gestalt ist, wie die Unterseiten der angrenzenden Enden der existierenden Drahtabschnitte. Zu diesem Zweck benutzen Bedienungskräfte typischerweise Werkzeuge, wie Feilen, Schleifsteine, Scheuerscheiben usw.. Diese Lösung ist relativ schwierig und zeitaufwendig, wenn sie korrekt ausgeführt wird, und hängt stark von der Fähigkeit der Bedienungskraft ab.
  • 2. Verwenden elektrischer Verbinder, welche eine gegenseitige mechanische Einstellung des einen oder beider jeden Paares von angrenzenden Enden der Abschnitte zulassen, wodurch die Oberflächen unter den Enden ausgerichtet werden, um einen glatten kontinuierlichen Übergang zwischen abgenutzten und neuen Abschnitten zu bilden. Diese zweite Lösung erfordert die Benutzung eines komplexen und kostspieligen elektrischen Verbinders und erfordert ein Bedienungspersonal mit Geschick und Sorgfalt, um eine korrekte Ausrichtung bei der Installation zu erreichen.

Der Gegenstand der Erfindung ist, einen Verbinder für den angegebenen Zweck zu schaffen, welcher ein einfaches und korrektes Verbinden der Enden zweier aneinandergrenzender Drahtabschnitte erlaubt.

Nach der Erfindung ist ein Verbinder zum Verbinden einander gegenüberliegender Enden zweier Abschnitte eines Drahtes in einer Kettenleitung vorgesehen, welcher für eine Anbringung an den genannten Enden der beiden Drahtabschnitte angepasst ist, so dass die beiden Abschnitte miteinander verbunden werden, wobei die Unterseite des Körpers ausgebildet ist, um eine Oberfläche zu bilden, welche, wenn der Verbinder an den Enden der beiden Drahtabschnitte angebracht ist, sich zwischen den Unterseiten der Endteile der Drahtabschnitte erstreckt, um einen kontinuierlichen Übergang zwischen den genannten Unterseiten für die Bewegung eines elektrischen Kontaktes eines Scherenstromabnehmers entlang des Drahtes vorzusehen.

Die Oberfläche, welche von dem Verbinderkörper vorgesehen ist, kann so angeordnet sein, dass sie an ihrem einen Ende mit der Unterseite des angrenzenden Endteiles eines der Drahtabschnitte, an welchem der Verbinder angebracht ist, bündig ist, wobei sich die Oberfläche von dem genannten Ende unter einer Neigung zu der Länge des anderen Drahtabschnittes erstreckt, so dass sie eine Ebene schneidet, welche die Unterseite des genannten anderen Drahtabschnittes enthält, unabhängig von der Position der genannten Ebene relativ zu einer Ebene, welche die Unterseite des genannten einen Drahtabschnittes enthält.

Bei einer anderen Anordnung kann die Oberfläche, welche von dem Verbinderkörper vorgesehen ist, zwei Längsabschnitte aufweisen, welche sich in entgegengesetzten Richtungen von einem mittleren Teil der Oberfläche erstrecken, jeder unter einer Neigung zu der Länge eines jeweiligen Drahtabschnittes, so dass sie eine Ebene schneidet, welche die Unterseite des genannten Drahtabschnittes enthält, unabhängig von der Position der genannten Ebene relativ zu einer Ebene, welche die Unterseite des anderen Drahtabschnittes enthält.

Die Idee ist, dass, wenn der Verbinder benutzt wird, um einen neuen Drahtabschnitt mit einem alten Drahtabschnitt zu verbinden, welcher teilweise abgenutzt sein kann, wird dieser bei der zuerst beschriebenen Anordnung an den angrenzenden Enden der Abschnitte angebracht, wobei das genannte Ende der Oberfläche zu der Unterseite des neuen Drahtabschnittes ausgerichtet ist. Da sich die Oberfläche von einem genannten Ende unter einer Neigung zu der Länge des anderen Drahtabschnittes erstreckt, schneidet sie dann die Ebene, welche die Unterseite des alten Abschnittes enthält, unabhängig von dem Maß, zu welchem die Unterseite abgenutzt worden ist und demzufolge von dem Abstand, durch welchen die beiden Ebenen voneinander beabstandet sind. Bei der zweiten Anordnung wirken, wenn der Verbinder an einem alten Drahtabschnitt und einem neuen Drahtabschnitt angebracht wird, beide Längsabschnitte der Oberfläche in dieser Weise. In beiden Fällen sorgt die Oberfläche für einen glatten kontinuierlichen Übergang für einen Stromabnehmerkontakt, welcher entlang des Drahtes von einem Abschnitt des Drahtes zu dem anderen übergeht. Dies wird ohne irgendein Fehlerrisiko durch eine Person, welche den Verbinder installiert, erreicht.

Der Verbinder hat vorzugsweise Mittel zum Platzieren zweier Drahtabschnitte, welche in Ende-zu-Ende-Ausrichtung miteinander zu verbinden sind. Wenn sie zum Einsatz bei genuteten Drähten gestaltet sind, sind diese Mittel vorzugsweise einander gegenüberliegende Rippen oder andere Vorsprünge, welche angeordnet sind, um in die jeweiligen Nuten auf einander gegenüberliegenden Seiten der Drahtabschnitte einzugreifen. Diese Rippen oder anderen Vorsprünge oder/und angrenzende Teile des Verbinders, welche angeordnet sind, um die Drahtabschnitte zu kontaktieren, sind vorzugsweise geriffelt oder aufgerauht, um den Oberflächenbereich des Verbinders in Kontakt mit den Drahtabschnitten zu erhöhen.

Der Verbinder ist vorzugsweise dazu angepasst, an den Drahtabschnitten durch Ergreifen an den Drahtabschnitten angebracht zu werden. Üblicherweise ist der Verbinder in zwei Teilen ausgebildet, welche angeordnet sind, um mit den Drahtabschnitten zwischen ihnen zusammengeklemmt zu werden. Die einander gegenüberliegenden Flächen der beiden Teile sind vorzugsweise auf ihrer einen Seite mit ineinandergreifenden Formationen ausgebildet, beispielsweise einer Rippe bzw. einer Nut, dazu ausgebildet, als ein Scharnier zu wirken, wenn die beiden Teile mit den Drahtabschnitten zwischen ihnen positioniert und die Formationen zusammengebracht sind, wodurch die Teile auf den Abschnitten geschlossen werden können. Der Verbinder kann deswegen einfach montiert werden, was die Montagezeit minimiert. Die beiden Teile sind vorzugsweise mittels Bolzen zusammengeklemmt, welche sich durch die Teile erstrecken, obgleich andere geeignete Formen von Befestigern verwendet werden können.

Die Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:

1 eine Seitenansicht ist, welche einen alten Abschnitt und einen neuen Abschnitt eines Kettenliniendrahtes in einer Position bereit für ihre Verbindung durch einen Verbinder zeigen,

2 ein Querschnitt des neuen Abschnitts ist, entlang der Linie II-II in 1,

3 eine Seitenansicht einer Form eines Verbinders ist, welcher die Erfindung verkörpert, welche diesen an den Drahtabschnitten von 1 angebracht zeigt,

4 eine Endansicht eines Verbinders ist, welche in der Richtung des Pfeiles IV in 3 genommen ist,

5 eine perspektivische Ansicht des Verbinders entsprechend 3 ist und eine Folge von Positionen zeigt, welche durch den elektrischen Kontakt eines Stromabnehmers eingenommen werden, während dieser unterhalb des Verbinders vorbeifährt,

6 eine perspektivische Ansicht ähnlich der von 5 ist, welche von der gegenüberliegenden Seite genommen ist,

7 eine Seitenansicht des Verbinders ähnlich der 3 ist und Querschnittsansichten an den jeweiligen Positionen des Stromabnehmerkontaktes zeigt,

8 eine Seitenansicht einer anderen Form des Verbinders ist, welcher die Erfindung verwirklicht und der diesen verbunden mit den Drahtabschnitten von 1 zeigt,

9 eine Endansicht des Verbinders ist, welcher in 8 dargestellt ist,

10 eine perspektivische Ansicht von einer Seite des Verbinders ist, welcher in 8 gezeigt ist, und

11 eine perspektivische Ansicht von der anderen Seite des Verbinders ist, welcher in 8 gezeigt ist.

In den Zeichnungen zeigen die 1 und 2 einen neuen Drahtabschnitt W1, welcher mit einem alten Drahtabschnitt W2 in einer Eisenbahnkettenleitung verbunden werden muss. Der Draht ist an einander gegenüberliegenden Seiten mit Nuten G ausgebildet. Es ist festzustellen, dass die Unterseite U1 des neuen Drahtabschnittes W1 konkav in der Form ist, während die Unterseite U2 des alten Abschnitts W2 teilweise abgenutzt und flach ist.

Die beiden Formen des Verbinders zum Verbinden der Drahtabschnitte miteinander, welche in den Zeichnungen dargestellt sind, weisen jeder einen Körper auf, welcher aus den Teilen 1 und 2 gebildet ist. Die beiden Teile sind aus einer Kupferlegierung hergestellt, welcher den besten Kompromiss zwischen den Eigenschaften eines mechanischen Widerstandes und einer elektrischen Leitung ist. Die beiden Teile sind an die Drahtabschnitte geklemmt, um sie miteinander zu verbinden und eine elektrische Leitung zwischen ihnen herzustellen.

Die einander gegenüberliegenden Innenflächen der beiden Teile 1 und 2 des Körpers des Verbinders sind angrenzend an eine ihrer Seiten mit einander gegenüberliegenden Längsrippen 3 ausgebildet, welche so gestaltet sind, dass sie genau in die jeweiligen Nuten G an den gegenüberliegenden Seiten der Drahtabschnitte W1 und W2 eingreifen. Diese Rippen sind geriffelt oder aufgerauht, so dass der Flächenbereich des Körpers in Kontakt mit den Drahtabschnitten vergrößert ist, wodurch die elektrische und mechanische Verbindung verbessert ist. Wie in 4 gezeigt, sind die Innenflächen der beiden Teile des Körpers ebenfalls angrenzend an die gegenüberliegende Seite mit ineinandergreifenden Formationen ausgebildet, welche eine konkave Rippe 4 an dem Teil 2 und eine komplementäre Nut 5 in dem Teil 1 aufweisen.

In der Ausführungsform der 3 bis 7 sind die unteren Bereiche der Teile 1, 2 benachbart der Rippen 3 von rechteckigem Querschnitt, wie man in 4 sehen kann, während in der Ausführungsform der 8 bis 11 diese Bereiche gekrümmt verjüngende Form haben, wie in 9 dargestellt, so dass sie dem Profil des Drahtes dichter folgen, was die Kontaktpunkte eines Stromabnehmerkontaktes dichter an der Mitte des Drahtes hält, was bevorzugt ist.

Der Teil 2 des Verbinders ist in beiden Ausführungsformen mit einem Auge 6 versehen, an welchem eines der flexiblen Elemente angebracht wird, welche den Draht von der Stützstruktur der Kettenleitung herabhängen lässt. Alternativ könnte das Auge an dem Teil 1 vorgesehen sein. Das Auge ist so dicht wie möglich bei dem Schwerpunkt positioniert.

Das Verfahren zum Verbinden der beiden Drahtabschnitte W1 und W2 durch den Verbinder nach der Erfindung erfordert zunächst, die einander gegenüberliegenden Enden der Abschnitte, wie in 1 gezeigt, zusammenzubringen und sie in dieser Position mittels einer Einspannung oder einer anderen vorübergehenden Vorrichtung (nicht gezeigt) zusammenzuhalten. Die beiden Teile des Verbinders werden dann in einer offenen Position zusammengebracht, wobei die Rippe 4 in die Nut 5 eingreift. Die beiden Teile werden dann auf die Stoßendteile der Drahtabschnitte in der Weise eines Klemmbackenpaares geschlossen, wobei die Rippen- und Nutformationen 4 und 5 als eine Art Scharnier wirken. Die beiden Teile des Verbinders werden dann mittels Bolzen 7 zusammengeklemmt, welche durch Löcher in den beiden Teilen hindurchführen und mit Muttern 8 oder anderen Befestigungsmitteln an ihren äußeren Enden ausgestattet sind, wobei eine genügende Anzahl von Bolzen vorhanden ist, um eine starke und effektive mechanische und elektrische Verbindung zwischen dem Verbinder und den Drahtabschnitten sicherzustellen. Die beiden Teile können nur in korrekter Weise miteinander verbunden werden.

Aus den Zeichnungen wird deutlich, dass, da die beiden Drahtabschnitte W1 und W2 mit ihren Nuten G in Ausrichtung zueinander verbunden werden, die Unterseiten U1 und U2 der Abschnitte (1) in parallelen Ebenen angeordnet sind, welche im Abstand voneinander liegen. Es ist deswegen eine Stufe S an der Verbindungsstelle der beiden Abschnitte (1) vorhanden, welche, wenn ein elektrischer Kontakt eines Stromabnehmers über sie laufen gelassen wird, einen heftigen Stoß und eine zeitweilige Unterbrechung in dem elektrischen Kontakt verursachen würde, was zu einer Bogenbildung führt.

Um zu verhindern, dass dies geschieht, ist der Verbinder nach der Erfindung mit einer Oberfläche 20 ausgebildet, welche so angeordnet ist, dass ein glatter kontinuierlicher Übergang für den elektrischen Kontakt eines Stromabnehmers vorgesehen ist, wenn dieser unter dem Verbinder von einem Abschnitt zu dem anderen fährt. Ein solcher Kontakt C ist diagrammatisch in den 5, 6 und 7 und in den 10 und 11 dargestellt, welche eine Folge von Positionen C1 ... C5 zeigen, welche von dem Kontakt eingenommen werden, während dieser sich unterhalb des Verbinders vorbei bewegt.

Die genannte Oberfläche des Verbinders weist zwei Oberflächenteile 9, 10 auf, welche an den jeweiligen Teilen 1, 2 des Verbindungskörpers ausgeformt und, bei Benutzung, auf einander gegenüberliegenden Seiten des Drahtes angeordnet sind.

Bei der Ausführungsform nach den 3 bis 7 ist die Oberfläche 20 so angeordnet, dass ihr Ende benachbart dem neuen Drahtabschnitt W1 mit der Unterseite dieses Abschnitts bündig ist, wie in der Position C3 in 7gezeigt. Die Oberfläche erstreckt sich von diesem Ende unter einer Neigung zu der Länge des alten Drahtabschnittes W2 derart, dass unabhängig von dem Ausmaß, zu dem dieser Abschnitt abgenutzt ist, die Oberfläche die Ebene schneidet, welche die Unterseite des alten Abschnittes enthält. Im Ergebnis wird der elektrische Kontakt des Stromabnehmers durch die Oberfläche in einer glatten kontinuierlichen Bewegung von oder zu (abhängig von der Wegrichtung) einer Position in Kontakt mit dem alten Abschnitt W2 zu oder von seiner Position in Kontakt mit der Unterseite des neuen Abschnitts W1 geführt.

Bei der Ausführungsform der 8 bis 11 weist die Oberfläche 20 zwei Längsabschnitte 20a, 20b auf, welche sich in entgegengesetzten Richtungen von einem mittleren Teil 20c der Oberfläche erstrecken. Der Abschnitt 20b erstreckt sich unter einer Neigung zu der Länge des neuen Drahtabschnitts W1 und der Abschnitt 20a erstreckt sich in einer entgegengesetzten ähnlichen Neigung zu der Länge des alten Drahtabschnitts W2. Die beiden Abschnitte 20a, 20b schneiden deswegen die jeweiligen Ebenen, welche die Unterseiten der Drahtabschnitte W2, W1 enthalten, unabhängig von den Positionen der genannten Unterseiten relativ zu dem Verbinder. Dies erzeugt ebenfalls eine glatte kontinuierliche Bewegung in beiden Wegrichtungen eines Stromabnehmerkontaktes unterhalb der Verbindung zwischen den beiden Drahtabschnitten. Diese Anordnung ermöglicht es, dass der Verbinder zur Verbindung zweier alter Drahtabschnitte eingesetzt werden kann, von welchen der eine mehr abgenutzt ist als der andere.

Der mittlere Teil 20c der Oberfläche ist an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Drahtabschnitten platziert, wobei die Position an dem Verbinder durch eine vertikale Linie und zwei entgegengerichtete Pfeile markiert ist, um eine Hilfe zur korrekten Ausrichtung der Drahtabschnitte und Anordnung des Verbinder vorzusehen.

Vorteile der vorliegenden Erfindung bestehen darin, dass die Variabilität der Verbindungsstelle zwischen zwei Drahtabschnitten durch die Bedienungsperson ausgeschlossen ist, der Zusammenbau des Verbinders einfach und die Installationszeit deswegen minimiert sind, was zu einer Reduktion der Gesamtkosten führt. Der Verbinder sorgt automatisch für eine glatte geneigte Übergangsoberfläche zwischen der Unterseite eines abgenutzten Drahtabschnittes und der Unterseite eines neuen Drahtabschnittes oder eines anderen, weniger abgenutzten alten Abschnittes, so dass geometrische Unstetigkeiten oder Stufen vermieden sind, welche sonst übermäßig heftige Stöße zwischen einem Stromabnehmer und Stromversorgungsdrähten führen würde. Die Erfindung ermöglicht eine Minimierung des Gewichtes und der Dimensionen des Verbinders, der Installationszeit und -kosten und das erforderliche Maß an Bedienergeschicklichkeit.


Anspruch[de]
Verbinder zum Verbinden zweier einander gegenüberliegender Enden zweier Abschnitte eines Drahtes (W1, W2) in einer Fahrleitung miteinander, wobei der Verbinder einen Körper (1, 2) aufweist, welcher für die Anbringung an einander gegenüberliegenden Enden zweier Drahtabschnitte angepasst ist, so dass die genannten Abschnitte miteinander verbunden werden, wobei die Unterseite des Körpers mit einer Oberfläche versehen ist, welche, wenn der Verbinder an einander gegenüberliegenden Enden von zwei Drahtabschnitten (W1, W2) angebracht ist, sich zwischen den Unterseiten von Teilen der Drahtabschnitte erstreckt, um einen kontinuierlichen Übergang zwischen den genannten Unterseiten zur Bewegung eines elektrischen Kontakts (C) eines Stromabnehmers längs eines Drahtes vorzusehen, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Oberfläche, welche durch den Verbinderkörper (1, 2) vorgesehen ist, einen Oberflächenteil (20, 22a oder 20b) aufweist, welcher so angeordnet ist, dass er beim Anbringen des Verbinders an einander gegenüberliegende Enden zweier Drahtabschnitte unter einer Neigung zu der Länge eines der genannten Drahtabschnitte liegt und eine Ebene schneidet, welche die Unterseite des genannten Drahtabschnittes enthält, unabhängig von der Position der genannten Ebene relativ zu einer Ebene, welche die Unterseite des anderen der genannten Drahtabschnitte enthält. Verbinder nach Anspruch 1, bei welchem die Oberfläche (20), welche von dem Verbinderkörper (1, 2) vorgesehen ist, so angeordnet ist, dass sie, wenn der Adapter an einander gegenüberliegenden Enden zweier Drahtabschnitte angebracht ist, an ihrem einen Ende mit der Unterseite eines Teils eines der Drahtabschnitte bündig ist und sich von dem genannten Ende in einer Neigung zu der Unterseite des anderen Drahtabschnitts erstreckt. Verbinder nach Anspruch 1, bei welchem die genannte Oberfläche, welche von dem Verbinderkörper (1, 2) vorgesehen ist, einen weiteren geneigten Oberflächenteil (20b oder 20a) aufweist, wobei die zwei Oberflächenteile (20a, 20b) sich in entgegengesetzten Richtungen von einem Zwischenteil (20c) der genannten Oberfläche aus jeweils in einer Neigung zu der Länge eines jeweiligen Drahtabschnitts erstrecken, so dass er eine Ebene schneidet, welche die Unterseite des genannten Drahtabschnitts enthält, unabhängig von der Position der genannten Ebene relativ zu einer Ebene, welche die Unterseite des anderen Drahtabschnitts enthält. Verbinder nach Anspruch 1, 2 oder 3, welcher Mittel zum Platzieren zweier in Ende-zu-Ende-Ausrichtung zu verbindender Drahtabschnitte hat. Verbinder nach Anspruch 4 zur Verwendung bei Rillendrähten, wobei die genannten Mittel einander gegenüberliegende Rippen (3) oder andere Vorsprünge sind, welche so angeordnet sind, dass sie in die jeweiligen Rillen (G) auf einander gegenüberliegenden Seiten der Drahtabschnitte (W1, W2) eingreifen. Verbinder nach Anspruch 5, bei welchem die genannten Rippen (3) oder anderen Vorsprünge oder/und benachbarte Teile des Verbinders, welche so angeordnet sind, dass sie die Drahtabschnitte berühren, geriffelt oder aufgeraut sind, so dass der Oberflächenbereich des Verbinders in Berührung mit den Drahtabschnitten vergrößert ist. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welcher dazu angepasst ist, um an den Drahtabschnitten durch deren Ergreifen angebracht zu werden. Verbinder nach Anspruch 7, bei welchem der Verbinder in zwei Teilen (1, 2) gebildet ist, welche so angeordnet sind, dass sie mit den Drahtabschnitten zwischen sich zusammengeklemmt werden. Verbinder nach Anspruch 8, bei welchem einander gegenüberliegende Flächen der genannten zwei Teile (1, 2) benachbart einer Seite von ihnen mit ineinander greifenden Formationen ausgebildet sind, z.B. jeweils einer Rippe und einer Nut (4, 5), welche dazu ausgebildet sind, wenn die zwei Teile mit den Drahtabschnitten zwischen sich und den zusammengebrachten Formationen positioniert sind, als ein Scharnier zu wirken, welches gestattet, dass die Teile auf die Abschnitte zu geschlossen werden. Verbinder nach Anspruch 8 oder 9, bei welchem die genannten zwei Teile mittels Bolzen (7), welche sich durch die Teile erstrecken, an die Drahtabschnitte geklemmt sind.






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