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Dokumentenidentifikation DE102005018205A1 12.10.2006
Titel Sprühdose und ein Sprühkopf für eine Sprühdose
Anmelder MOTIP DUPLI GmbH, 74855 Haßmersheim, DE
Erfinder Schramm, Norbert, 74855 Haßmersheim, DE
Vertreter Ullrich & Naumann, 69115 Heidelberg
DE-Anmeldedatum 19.04.2005
DE-Aktenzeichen 102005018205
Offenlegungstag 12.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.2006
IPC-Hauptklasse B05B 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B05B 1/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Sprühdose mit einem Behälter für ein Sprühgut, mit einem dem Behälter zugeordneten Ventil und einem mit dem Ventil koppelbaren und einen Durchgang (2) für das Sprühgut sowie eine Düse (3) aufweisenden Sprühkopf (1), wobei das Ventil mittels des Sprühkopfs (1) betätigbar ist und das Sprühgut entlang eines Strömungspfads aus dem Behälter, durch das Ventil, durch den Durchgang (2) und durch die Düse (3) nach außen versprühbar ist, ist im Hinblick auf die Realisierung unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser mit konstruktiv einfachen Mitteln derart ausgestaltet und weitergebildet, dass dem Sprühkopf (1) ein Verstellelement (4) zur Beeinflussung der Strömung des Sprühguts zugeordnet ist. Des Weiteren ist ein entsprechender Sprühkopf (1) angegeben.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sprühdose mit einem Behälter für ein Sprühgut, mit einem dem Behälter zugeordneten Ventil und einem mit dem Ventil koppelbaren und einen Durchgang für das Sprühgut sowie eine Düse aufweisenden Sprühkopf, wobei das Ventil mittels des Sprühkopfs betätigbar ist und das Sprühgut entlang eines Strömungspfads aus dem Behälter, durch das Ventil, durch den Durchgang und durch die Düse nach außen versprühbar ist. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen Sprühkopf für eine Sprühdose, mit einem Durchgang für ein Sprühgut sowie einer Düse, wobei das Sprühgut entlang eines Strömungspfads durch den Durchgang und durch die Düse nach außen versprühbar ist.

Sprühdosen und Sprühköpfe der eingangs genannten Art sind aus der Praxis bekannt und existieren in unterschiedlichen Ausführungsformen. Dabei weist der Behälter für das Sprühgut üblicherweise einen das obere Ende des Behälters abschließenden Dombereich mit einem vorzugsweise integrierten Ventil auf. Der Sprühkopf ist auf das Ventil aufsetzbar und dient zur Betätigung des Ventils und zum Versprühen des Sprühguts. Das Sprühgut gelangt dabei entlang eines Strömungspfads aus dem Behälter, durch das Ventil, durch den Durchgang des Sprühkopfs und durch die Düse des Sprühkopfs nach außen.

Sprühdosen der eingangs genannten Art werden heutzutage in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Beispielsweise werden Sprühdosen bei Lackreparaturen beschädigter Kraftfahrzeuglacke verwendet. Andererseits werden Sprühdosen auch im Bereich bildender Kunst eingesetzt. Je nach Einsatz sind hierbei unterschiedliche Sprühbreiten oder Sprühstrahldurchmesser erforderlich oder wünschenswert.

Zur Bereitstellung derart unterschiedlicher Sprühbreiten oder Sprühstrahldurchmesser werden heutzutage Sprühdosen mit unterschiedlich ausgebildeten Ventilen angeboten. Folglich können unterschiedliche Sprühstrahldurchmesser mit unterschiedlichen Sprühdosen realisiert werden. Bei einigen Anwendungsfällen ist es jedoch erforderlich, innerhalb des jeweiligen Anwendungsfalls mit unterschiedlichen Sprühstrahldurchmessern zu arbeiten. Ein Anwender muss dabei mehrere unterschiedliche Sprühdosen einsatzbereit halten und handhaben. Dies ist äußerst aufwendig und unpraktisch.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sprühdose sowie einen Sprühkopf der eingangs genannten Art anzugeben, wonach unterschiedliche Sprühstrahldurchmesser mit konstruktiv einfachen Mitteln realisierbar sind.

Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch eine Sprühdose mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach ist die Sprühdose der eingangs genannten Art derart ausgestaltet und weitergebildet, dass dem Sprühkopf ein Verstellelement zur Beeinflussung der Strömung des Sprühguts zugeordnet ist.

In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass es zur Realisierung unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser nicht erforderlich ist, unterschiedliche Sprühdosen mit unterschiedlichen Ventilen bereitzustellen. In weiter erfindungsgemäßer Weise ist dann erkannt worden, dass durch geeignete Modifikation des Sprühkopfs die obige Aufgabe auf überraschend einfache Weise gelöst ist. Hierzu ist dem Sprühkopf ein Verstellelement zugeordnet, mit dem die Strömung des Sprühguts beeinflussbar ist. Durch geeignete Beeinflussung der Strömung des Sprühguts ergeben sich unterschiedliche Strahldurchmesser hinsichtlich des aus der Düse austretenden Sprühguts. Folglich sind mit lediglich einer einzelnen Sprühdose unterschiedliche Sprühstrahldurchmesser erreichbar. Die Bereithaltung unterschiedlicher Sprühdosen zur Bereitstellung unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser ist damit vermieden. Daher ist ein Arbeiten mit unterschiedlichen Sprühstrahldurchmessern erheblich vereinfacht.

Folglich ist mit der erfindungsgemäßen Sprühdose eine Sprühdose angegeben, wonach unterschiedliche Sprühstrahldurchmesser mit konstruktiv einfachen Mitteln realisierbar sind.

Im Hinblick auf eine besonders komfortable und vielseitige Anwendung der Sprühdose könnte die Beeinflussung mittels des Verstellelements kontinuierlich oder stufenlos durchführbar sein. Mit anderen Worten sind hierdurch innerhalb eines vorgegebenen Bereichs quasi unendlich viele verschiedene Sprühstrahldurchmesser realisierbar.

Alternativ hierzu könnte die mittels des Verstellelements durchführbare Beeinflussung oder Einstellung in Stufen durchführbar oder rastbar sein. Hierbei könnte eine geeignete Anzahl an Stufen realisiert sein, wobei bei jeder Stufe ein unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser realisiert ist. Vorzugsweise könnte eine 3-stufige Verstellung zur Bereitstellung dreier geeigneter Sprühstrahldurchmesser vorgesehen sein.

Im Hinblick auf eine besonders sichere und geschützte Zuordnung des Verstellelements zu dem Sprühkopf könnte der Sprühkopf eine Ausnehmung oder Aussparung für das Verstellelement aufweisen. Eine derartige Ausnehmung oder Aussparung könnte das Verstellelement bei einer besonders geschützten Ausführung vollständig aufnehmen. Bei einer alternativen Ausgestaltung könnte das Verstellelement bereichsweise aus dem Sprühkopf herausragen oder von dem Sprühkopf abstehen. Hierdurch könnte eine besonders einfache Zugänglichkeit des Verstellelements und damit eine besonders einfache Verstellbarkeit des Verstellelements für einen Anwender realisiert sein.

Hinsichtlich einer besonders wirksamen Beeinflussung der Strömung des Sprühguts könnte das Verstellelement einen Teil des Durchgangs bilden. Alternativ hierzu könnte das Verstellelement zur Beeinflussung des Strömungsquerschnitts des Durchgangs in den Durchgang hineinragen. Je nach Umfang des Hineinragens oder je nach Positionierung des Verstellelements im Durchgang könnten hierdurch unterschiedliche Sprühstrahldurchmesser des austretenden Sprühguts realisiert werden. Bei derjenigen Ausgestaltung der Sprühdose, bei der das Verstellelement einen Teil des Durchgangs bildet, könnte das Verstellelement zur Realisierung unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser mehrere Durchgänge mit unterschiedlichen Strömungsdurchmessern aufweisen. Bei einer konkreten Ausgestaltung könnten je nach Stellung oder Winkelstellung des Verstellelements im Sprühkopf Teilpfade mit unterschiedlichen Strömungsdurchmessern zur Düse hin freigebbar sein. Die unterschiedlichen Strömungsdurchmesser der Teilpfade haben unterschiedliche Sprühstrahldurchmesser zur Folge. Je nach Anzahl der verschiedenen Teilpfade ist eine entsprechende Anzahl unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser realisierbar.

Insbesondere im Hinblick auf eine besonders einfache Bereitstellung unterschiedlicher Teilpfade könnte das Verstellelement im Sprühkopf drehbar oder um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert sein. Je nach Dreh- oder Schwenkstellung könnte ein unterschiedlicher Teilpfad in den Durchgang im Sprühkopf geschwenkt werden, wodurch ein Teilpfad einen Teil des Durchgangs bildet. Hierdurch ist eine besonders einfache Betätigung des Verstellelements realisiert.

Die Schwenkachse des Verstellelements im Sprühkopf könnte parallel oder koaxial zu dem vom Ventil kommenden oder im Ventil vorliegenden Strömungspfad verlaufen. Bei üblichen Sprühdosen verläuft der Strömungspfad im Ventil koaxial zur mittigen Längsachse des Behälters der Sprühdose.

Im Hinblick auf eine besonders einfache und gleichzeitig sichere Anordnung des Verstellelements im Sprühkopf könnte das Verstellelement zur Bildung der Schwenkachse mindestes eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Vorsprungs des Sprühkopfs aufweisen. Mit anderen Worten könnte das Verstellelement über die Ausnehmung auf dem Vorsprung des Sprühkopfs gelagert sein. Dabei könnte der Vorsprung des Sprühkopfs vorzugsweise exzentrisch in der Ausnehmung oder Aussparung für das Verstellelement ausgebildet sein. Hierdurch ist eine besonders einfache Montage des Verstellelements im Sprühkopf realisierbar.

Bei einer alternativen Ausgestaltung des Verstellelements könnte das Verstellelement zur Bildung der Schwenkachse mindestens einen Vorsprung zum Einsetzen in eine Vertiefung des Sprühkopfs aufweisen. Dabei könnte die Vertiefung des Sprühkopfs vorzugsweise exzentrisch in der Ausnehmung oder Aussparung für das Verstellelement ausgebildet sein. Auch in diesem Fall ist eine besonders einfache und sichere Anordnung des Verstellelements im Sprühkopf realisierbar.

Hinsichtlich einer besonders komfortablen Nutzung der Sprühdose und im Hinblick auf eine besonders sichere Bereitstellung unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser könnten oder könnte der Sprühkopf und/oder das Verstellelement Rastmittel zur Verrastung oder Definition der Stufen oder Stellungen oder Winkelstellungen des Verstellelements aufweisen. Durch derartige Rastmittel könnten vorgebbare Positionen des Verstellelements relativ zum Sprühkopf mit konstruktiv einfachen Mitteln sicher vorgebbar sein.

Bei einer konkreten Ausgestaltung könnte der Sprühkopf einen Deckel aufweisen, der vorzugsweise auf der Oberseite des Sprühkopfs angeordnet ist. Hinsichtlich einer besonders einfachen Befestigung des Deckels auf dem Sprühkopf und folglich im Hinblick auf eine besonders einfache Herstellung der Sprühdose insgesamt könnte der Deckel auf den Sprühkopf aufsteckbar und/oder mit diesem über Rastmittel verrastbar sein. Die Rastmittel könnten eine reversible Anordnung des Deckels auf dem Sprühkopf ermöglichen.

Im Hinblick auf eine besonders sichere Anordnung des Verstellelements am oder im Sprühkopf könnte der Deckel zur Fixierung oder Lagerung des Verstellelements ausgebildet sein. Dabei könnte das Verstellelement zwischen Sprühkopf und Deckel angeordnet oder eingepasst sein.

Im Hinblick auf eine besonders exakte Vorgabe der Position des Verstellelements relativ zum Deckel und im Hinblick auf eine sichere Führung des Verstellelements während dessen Verstellung relativ zum Sprühkopf und zum Deckel könnte der Deckel eine Ausnehmung oder Führung für das Verstellelement aufweisen. Die Ausnehmung oder Führung könnte also sowohl zur Führung als auch zur Positionierung des Verstellelements relativ zum Deckel und relativ zum Sprühkopf dienen.

Hinsichtlich einer besonders sicheren Lagerung des Verstellelements könnte der Deckel zur Bildung der Schwenkachse einen Vorsprung zum Einsetzen in eine Ausnehmung des Verstellelements oder eine Vertiefung zur Aufnahme eines Vorsprungs des Verstellelements aufweisen. Dabei könnte der Vorsprung oder die Vertiefung des Deckels korrespondierend zu einem entsprechenden Vorsprung oder einer entsprechenden Vertiefung des Sprühkopfs ausgebildet sein, der oder die ebenfalls zur Bildung der Schwenkachse für das Verstellelement vorgesehen sind. Entsprechende Vorsprünge oder Vertiefungen des Sprühkopfs und des Deckels könnten koaxial ausgebildet sein.

Eine weitere Möglichkeit zur Beeinflussung des Sprühstrahldurchmessers und/oder der Austrittsmenge an Sprühgut könnte durch eine geeignete Düse bereitgestellt sein. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Düse in den Sprühkopf oder den Durchgang reversibel einsteckbar ist. Durch die reversible Einsteckbarkeit ist ein einfacher Austausch der Düse gegen eine weitere Düse mit unterschiedlich ausgestaltetem Strömungspfad ermöglicht. Dabei könnte der Strömungspfad unterschiedlicher Düsen einen unterschiedlichen Strömungsquerschnitt aufweisen.

Zur sicheren und exakt vorgebbaren Positionierung der Düse im Sprühkopf könnten oder könnte die Düse und/oder der Sprühkopf Rastmittel zur Verrastung oder Definition der Position und/oder Winkelstellung der Düse im Sprühkopf aufweisen. Hierdurch könnte eine Beeinflussung der Position der Düse hinsichtlich ihrer Einstecktiefe im Sprühkopf und/oder ihrer bezüglich einer Schwenkachse vorgebbaren Winkelstellung ermöglicht sein. Die Schwenkachse könnte dabei im Wesentlichen parallel oder koaxial zu einem in der Düse ausgebildeten Strömungspfad verlaufen. Als Rastmittel kommen in besonders einfacher Weise Rippen und/oder Nuten in Frage. Es sind jedoch auch andere Rastmittel denkbar.

Die voranstehende Aufgabe wird des Weiteren durch einen Sprühkopf mit den Merkmalen des Patentanspruchs 23 gelöst. Dabei ist der Sprühkopf der eingangs genannten Art derart ausgestaltet und weitergebildet, dass dem Sprühkopf ein Verstellelement zur Beeinflussung der Strömung des Sprühguts zugeordnet ist.

Hinsichtlich vorteilhafter Wirkungen des erfindungsgemäßen Sprühkopfs und im Hinblick auf vorteilhafte Ausgestaltungen des Sprühkopfs wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung von Ausgestaltungen des Sprühkopfs im Zusammenhang mit der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Sprühdose verwiesen.

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen

1 in zwei geschnittenen und in drei perspektivischen Darstellungen sowie in einer Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Sprühkopfs einer erfindungsgemäßen Sprühdose,

2 in einer geschnittenen und in zwei perspektivischen Darstellungen sowie in einer Draufsicht ein Verstellelement einer erfindungsgemäßen Sprühdose,

3 in mehreren unterschiedlichen Darstellungen einen Deckel für einen Sprühkopf einer erfindungsgemäßen Sprühdose,

4 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung einen Sprühkopf mit Verstellelement, Deckel und Düse,

5 in perspektivischen Explosionsdarstellungen von unterschiedlichen Seiten einen Sprühkopf mit Verstellelement, Deckel und Düse,

6 in geschnittenen, teilweise vergrößerten Darstellungen den Sprühkopf der erfindungsgemäßen Sprühdose mit eingesetztem Verstellelement, eingesetzter Düse und aufgebrachtem Deckel und

7 in mehreren Darstellungen von verschiedenen Seiten den Sprühkopf der erfindungsgemäßen Sprühdose mit eingesetztem Verstellelement, eingesetzter Düse und aufgebrachtem Deckel.

1 zeigt in der rechten Hälfte drei perspektivische Ansichten eines Sprühkopfs 1 für eine erfindungsgemäße Sprühdose. Des Weiteren zeigt die linke Hälfte der 1 zwei geschnittene Darstellungen sowie eine Draufsicht des Sprühkopfs 1. Der Sprühkopf 7 weist einen Durchgang 2 für in einem Behälter der Sprühdose angeordnetes Sprühgut auf. Des Weiteren weist der Sprühkopf 1 eine in 4 gezeigte Düse 3 auf. Der Sprühkopf 1 ist mit einem Ventil des Behälters koppelbar, wobei das Ventil mittels des Sprühkopfs 1 betätigbar ist und das Sprühgut entlang eines Strömungspfads aus dem Behälter, durch das Ventil, durch den Durchgang 2 und durch die Düse 3 nach außen versprühbar ist. Im Hinblick auf die Realisierung unterschiedlicher Sprühstrahldurchmesser ist dem Sprühkopf 1 ein in 2 gezeigtes Verstellelement 4 zur Beeinflussung der Strömung des Sprühguts zugeordnet. In 2 ist das Verstellelement 4 in einer geschnittenen Darstellung sowie in einer Draufsicht in der linken Hälfte der 2 gezeigt. In der rechten Hälfte der 2 ist das Verstellelement 4 in zwei perspektivischen Ansichten dargestellt. Das Verstellelement 4 weist drei als Durchgänge ausgebildete Teilpfade 5 auf. Je nach Winkelstellung des Verstellelements 4 relativ zum Sprühkopf 1 sind verschiedene Teilpfade 5 mit unterschiedlichen Strömungsdurchmessem zur Düse 3 hin freigebbar. Dabei ist das Verstellelement 4 im Sprühkopf 1 um eine Schwenkachse 6 schwenkbar gelagert.

Genauer gesagt ist das Verstellelement 4 in einer Ausnehmung 7 des Sprühkopfs 1 angeordnet. Zur Definition der Schwenkachse 6 weist das Verstellelement 4 zwei Ausnehmungen 8 auf, wobei eine Ausnehmung 8 mit einem in der Ausnehmung 7 des Sprühkopfs 1 angeordneten Vorsprung 9 in Eingriff bringbar ist. Zur Definition der Winkelstellungen des Verstellelements 4 weist der Sprühkopf 1 Rastmittel 10 auf, die in Verlängerung des vom Ventil her kommenden Teils des Durchgangs 2 ausgebildet sind. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verstellung des Verstellelements 4 in drei Stufen realisiert. Mittels des Verstellelements 4 werden je nach Winkelstellung des Verstellelements 4 unterschiedliche Teilpfade 5 in den Durchgang 2 des Sprühkopfs 1 eingeschwenkt oder eingekoppelt. Hierdurch ist eine sichere Beeinflussung der Strömung des Sprühguts ermöglicht.

3 zeigt in einer geschnittenen Darstellung sowie in mehreren perspektivischen Darstellungen sowie in einer Draufsicht einen Deckel 11, der auf den Sprühkopf 1 anordenbar ist. Zur sicheren Kopplung des Deckels 11 mit dem Sprühkopf 1 weist der Deckel 11 Rastmittel 12 auf. Des Weiteren weist der Deckel 11 einen Vorsprung 13 auf, der in eine Ausnehmung 8 des Verstellelements 4 zur Lagerung des Verstellelements 4 und zur Bildung der Schwenkachse 6 eingreifen kann. Des Weiteren weist der Deckel 11 eine plattenartige, flächige Führung 14 zur Führung der Schwenkbewegung des Verstellelements 4 auf.

Die 4 und 5 zeigen in mehreren Explosionsdarstellungen den Aufbau des Sprühkopfs 1 mit der in dem Durchgang 2 anordenbaren Düse 3, mit dem in der Ausnehmung 7 des Sprühkopfs 1 anordenbaren Verstellelement 4 und dem auf dem Sprühkopf 1 rastend anordenbaren Deckel 11.

6 zeigt den zusammengebauten Zustand des Sprühkopfs 1, der Düse 3, des Verstellelements 4 und des Deckels 11 in geschnittenen und teilweise vergrößerten Darstellungen. 7 zeigt den vollständig montierten Sprühkopf 1 in verschiedenen Ansichten.

Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen lehre wird zur Vermeidung von Wiederholungen einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschreibung und andererseits auf die beigefügten Patentansprüche verwiesen.

Abschließend sei ganz besonders hervorgehoben, dass das zuvor rein willkürlich gewählte Ausführungsbeispiel lediglich zur Erörterung der erfindungsgemäßen lehre dient, diese jedoch nicht auf dieses Ausführungsbeispiel einschränkt.


Anspruch[de]
Sprühdose mit einem Behälter für ein Sprühgut, mit einem dem Behälter zugeordneten Ventil und einem mit dem Ventil koppelbaren und einen Durchgang (2) für das Sprühgut sowie eine Düse (3) aufweisenden Sprühkopf (1), wobei das Ventil mittels des Sprühkopfs (1) betätigbar ist und das Sprühgut entlang eines Strömungspfads aus dem Behälter, durch das Ventil, durch den Durchgang (2) und durch die Düse (3) nach außen versprühbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sprühkopf (1) ein Verstellelement (4) zur Beeinflussung der Strömung des Sprühguts zugeordnet ist. Sprühdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinflussung mittels des Verstellelements (4) kontinuierlich oder stufenlos durchführbar ist. Sprühdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels des Verstellelements (4) durchführbare Beeinflussung oder Einstellung in Stufen, vorzugsweise 3-stufig, durchführbar oder rastbar ist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (1) eine Ausnehmung (7) oder Aussparung für das Verstellelement (4) aufweist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (4) einen Teil des Durchgangs (2) bildet oder zur Beeinflussung des Strömungsquerschnitts des Durchgangs (2) in den Durchgang (2) hineinragt. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (4) mehrere Durchgänge mit unterschiedlichen Strömungsdurchmessern aufweist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass je nach Stellung oder Winkelstellung des Verstellelements (4) Teilpfade (5) mit unterschiedlichen Strömungsdurchmessern zur Düse (3) hin freigebbar sind. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (4) im Sprühkopf (1) drehbar oder um eine Schwenkachse (6) schwenkbar gelagert ist. Sprühdose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (6) parallel oder koaxial zu dem vom Ventil kommenden oder im Ventil vorliegenden Strömungspfad verläuft. Sprühdose nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement (4) zur Bildung der Schwenkachse (6) mindestens eine Ausnehmung (8) zur Aufnahme eines Vorsprungs (9) des Sprühkopfs (1) aufweist. Sprühdose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (9) des Sprühkopfs (1) – vorzugsweise exzentrisch – in der Ausnehmung (7) oder Aussparung für das Verstellelement (4) ausgebildet ist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellelement zur Bildung der Schwenkachse (6) mindestens einen Vorsprung zum Einsetzen in eine Vertiefung des Sprühkopfs aufweist. Sprühdose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung des Sprühkopfs – vorzugsweise exzentrisch – in der Ausnehmung oder Aussparung für das Verstellelement ausgebildet ist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (1) und/oder das Verstellelement (4) Rastmittel (10) zur Verrastung oder Definition der Stufen oder Stellungen oder Winkelstellungen des Verstellelements (4) aufweisen oder aufweist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (1) einen Deckel (11) aufweist. Sprühdose nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) auf den Sprühkopf (1) aufsteckbar und/oder mit diesem über Rastmittel (12) verrastbar ist. Sprühdose nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) zur Fixierung oder Lagerung des Verstellelements (4) ausgebildet ist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) eine Ausnehmung oder Führung (14) für das Verstellelement (4) aufweist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) zur Bildung der Schwenkachse (6) einen Vorsprung (13) zum Einsetzen in eine Ausnehmung (8) des Verstellelements (4) oder eine Vertiefung zur Aufnahme eines Vorsprungs des Verstellelements (4) aufweist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (3) in den Sprühkopf (1) oder den Durchgang (2) reversibel einsteckbar ist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (3) und/oder der Sprühkopf (1) Rastmittel zur Verrastung oder Definition der Position und/oder Winkelstellung der Düse (3) im Sprühkopf (1) aufweisen oder aufweist. Sprühdose nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel (10, 12) Rippen und/oder Nuten aufweisen. Sprühkopf (1) für eine Sprühdose, insbesondere eine Sprühdose nach einem der Ansprüche 1 bis 22, mit einem Durchgang (2) für ein Sprühgut sowie einer Düse (3), wobei das Sprühgut entlang eines Strömungspfads durch den Durchgang (2) und durch die Düse (3) nach außen versprühbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Sprühkopf (1) ein Verstellelement (4) zur Beeinflussung der Strömung des Sprühguts zugeordnet ist.






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