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Dokumentenidentifikation DE69833483T2 12.10.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000973446
Titel HÜFTGURT MIT SELBSTRASTENDEM BANDVERSCHLUSS
Anmelder Lenimen AB, Hovas, SE
Erfinder Sjöström, Lars, 4365 55 Hovas, SE;
Sjöström, Leni, 436 55 Hovas, SE
Vertreter Meissner & Meissner, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 69833483
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.04.1998
EP-Aktenzeichen 989178751
WO-Anmeldetag 09.04.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/SE98/00660
WO-Veröffentlichungsnummer 1998046134
WO-Veröffentlichungsdatum 22.10.1998
EP-Offenlegungsdatum 26.01.2000
EP date of grant 15.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.2006
IPC-Hauptklasse A61B 5/107(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG:

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Hüftgurt mit selbstrastendem Bandverschluss und einer Zentimeterangabe, der als Hilfsmittel zur Gewichtsreduzierung und zur langfristigen Gewichtskontrolle vorgesehen ist.

Der Hüftgurt weist einen selbstrastenden Bandverschluss auf, der so gestaltet ist, dass der effektive Taillenumfang beibehalten oder reduziert, jedoch niemals vergrößert werden kann. Der Gurt ist als Hilfsmittel während der Gewichtsreduzierung, als Hilfsmittel zur langfristigen Gewichtskontrolle nach einer Gewichtsreduzierung und als Hilfsmittel zur Verhinderung von Fettleibigkeit vorgesehen. Der Hüftgurt, der in unterschiedlichen Versionen für Männer und Frauen hergestellt werden kann, kann mit Markierungen für normale, gemäßigte und große Zuwächse des Taillenumfangs versehen sein sowie außerdem mit Zentimeterangaben, die ein Ablesen des Taillenumfangs ermöglichen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG:

Fettleibigkeit ist in der gesamten westlichen Welt ein ernstes und weit verbreitetes Gesundheitsproblem. Bestimmte chirurgische Operationen des Magens oder des Darms führen zwar zu starken und permanenten Gewichtsreduzierungen, jedoch sind diese Maßnahmen mit hohen Kosten, erheblichen Unannehmlichkeiten und bestimmten Risiken verbunden. Einige herkömmliche Methoden zur Gewichtsreduzierung können zwar für eine kurzfristige Gewichtsreduzierung sorgen, jedoch kann keine der derzeit bekannten nicht-chirurgischen Methoden für eine permanente Gewichtsreduzierung bei einer Mehrheit der behandelten stark übergewichtigen Personen sorgen. Ein Hauptgrund für die schlechten langfristigen Ergebnisse besteht darin, dass die übergewichtigen Personen unfähig sind, eine lebenslange Änderung ihres Lebensstils herbeizuführen. Eine derartige Änderung des Lebensstils müsste im Prinzip an jedem Tag des restlichen Lebens nach einer Gewichtsreduzierung umgesetzt werden. Das allmorgendliche Aufzeichnen des Körpergewichts und die Einführung eines so genannten Kontrollgewichts, das nicht überschritten werden darf, ist eine übliche Methode, um die Personen, die Gewicht verloren haben, immer wieder darauf hinzuweisen, dass eine permanente Änderung des Lebensstils erforderlich ist. Personen, die Gewicht verloren haben, werden ermutigt, eine strenge Beschränkung der täglichen Kalorienmenge vorzunehmen, sobald das Körpergewicht das Kontrollgewicht übersteigt. Schon am folgenden Tag befindet sich die Person dann üblicherweise wieder innerhalb der Vorgaben für das Kontrollgewicht. Vielen richtig instruierten Patienten gelingt es auch für einige Monate, das oben beschriebene oder ähnliche Diätprogramme einzuhalten, jedoch schaffen es weniger als 10 Prozent der behandelten Personen, ihre Gewichtsreduzierung über einen Zeitraum von 24 Monaten aufrechtzuerhalten. Personen mit einer Neigung zur Fettleibigkeit bedürfen offensichtlich der Unterstützung durch spürbarere Hilfsmittel als eine Waage, um langfristig ihre Gewichtskontrolle in den Griff zu bekommen.

Die Grade von Unter- und Übergewicht werden traditionell mit so genannten BMI-Einheiten (Body Mass Index) angegeben. Der BMI ergibt sich aus folgender Berechnung: (Körpergewicht in Kilogramm)/(Körpergröße in m)2. Der Normalbereich des BMI liegt zwischen 20 und 25 kg/m2. Übergewicht liegt zwischen 25 und 30 kg/m2 vor, und Personen mit einem BMI über 30 kg/m2 gelten als fettleibig oder adipös. Ein BMI von 25 kg/m2 entspricht einem Taillenumfang von etwa 89 cm bei erwachsenen Männern und etwa 80 cm bei erwachsenen Frauen. Die Körpergröße hat überraschenderweise keinen signifikanten Einfluss auf den Taillenumfang. Eine große Anzahl von epidemiologischen Studien hat gezeigt, dass sowohl mit zunehmendem BMI als auch mit zunehmenden Taillenumfang eine Erhöhung von Gesundheitsproblemen, der Sterblichkeit und der so genannten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen (erhöhte Werte bei Blutzucker, Insulin, Blutfetten, Blutdruck usw.) einhergeht. Demzufolge ist der Taillenumfang ebenso wie der BMI ein Indikator für Übergewicht und ein Risiko-Indikator.

Bei der Mehrzahl der westlichen Bevölkerung nimmt das durchschnittliche Körpergewicht zwischen dem 20. und dem 60. Lebensjahr zu. Diese Gewichtszunahme, die mit Gesundheitsproblemen verbunden ist, sollte möglichst verhindert werden.

Eigene (Lars Sjöström) unveröffentlichte Sensibilitäts- und Spezifitätsdaten von einer Kombination aus normalgewichtigen und übergewichtigen Personen weisen darauf hin, dass unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsrisiken ein Taillenumfang von 94 cm (bei Männern) bzw. 82 cm (bei Frauen) wünschenswerte obere Normalwerte darstellen. Bei Taillenumfängen von 102 cm (bei Männern) bzw. 90 cm (bei Frauen) ist offensichtlich bei der Mehrheit der Personen Übergewicht vorhanden und damit auch ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.

Ein selbstrastender Verschlussmechanismus für eine Bündelbefestigung zum Bündeln einzelner Kabel, Stäbe usw. ist bereits aus US 3,618,173 bekannt.

SE-C-503 628 offenbart eine Vorrichtung zum Messen des Umfangs eines Körpers oder einer Person. Die Vorrichtung umfasst eine Schnur oder ein Band mit einem Verschluss, der mit verdickten, kugelförmigen Abschnitten der Schnur oder des Bands zusammenwirkt. Der Verschluss ermöglicht sowohl eine Verengung als auch eine Lockerung der Messvorrichtung.

DIE LÖSUNG:

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Hilfsmittel zur Lösung der oben beschriebenen Probleme bereitgestellt. Gemäß dem beigefügten Anspruch 1 wird ein Hüftgurt aus einem nicht dehnbaren Material zur Unterstützung einer Gewichtsreduzierung und zur langfristigen Erhaltung einer erreichten Gewichtsreduzierung bereitgestellt. Der Hüftgurt weist einen selbstrastenden Bandverschluss auf, der ausschließlich eine weitere Verengung des Gurtes um die Taille ermöglicht, nicht jedoch seine Lockerung.

Gemäß der Erfindung hat der Hüftgurt einen runden oder ovalen Querschnitt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält der Bandverschluss einen Durchgang für das freie Ende des Gurtes, der an einer oder an beiden Seiten oder überall mit Zacken, Zähnen oder dergleichen versehen ist, und der Durchgang ist an einer oder an beiden Seiten oder überall mit einem oder mehreren elastischen Widerhaken versehen, die dafür vorgesehen sind, in die Zacken, Zähne oder dergleichen einzugreifen und den Hüftgurt dagegen zu sichern, rückwärts aus dem Bandverschluss herausgezogen zu werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der Bandverschluss mit seinem Durchgang auf, unter oder an der Seite des selbstrastenden Endes des Hüftgurtes befestigt sein.

Der Gurt kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auch aus einer Kette oder einem Schlauch bestehen.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn der Bandverschluss aus einer Bodenplatte besteht, von der aus der Gurt beginnt, aus einer Abdeckung, die einen Durchgang für das freie Ende des Gurtes aufweist, sowie aus einem Teil, das dazwischen liegt und einen Durchgang und elastische Widerhaken an beiden Seiten des Durchgangs aufweist.

Wie bereits erwähnt wurde, ist der Hüftgurt mit einem selbstrastenden Bandverschluss ausgestattet, der so konstruiert ist, dass der effektive Taillenumfang des Gurtes nur unverändert beibehalten oder verringert, nicht jedoch vergrößert werden kann. Der Gurt wird zu Beginn einer Gewichtsreduzierung um die Taille gelegt und mit der Verringerung des Taillenumfangs verengt. Der überstehende Gurt, der den Bandverschluss bereits passiert hat, wird regelmäßig abgeschnitten. Der Gurt darf nicht zu eng angezogen werden, sondern lediglich so stark, dass er bequem auf der Taille aufliegt. Im Falle einer Gewichtszunahme wird der Gurt sofort spürbar, und der Patient hat die Wahl zwischen einer Reduzierung der Kalorienaufnahme (oder alternativ einer Erhöhung seiner körperlichen Aktivitäten) und dem Aufschneiden des Gurtes. Bekannte psychologische Mechanismen führen zu der Annahme, dass viele Patienten zögern würden, den Hüftgurt aufzuschneiden und damit in einem symbolischen Akt den Kampf gegen das Übergewicht aufzugeben. Damit würde der Hüftgurt langfristig und automatisch als Hilfsmittel für viele Personen funktionieren, denen es auf herkömmliche Weise nicht gelingt, die erzielte Gewichtsreduzierung zu erhalten. In gleicher Weise könnte der Gurt verwendet werden, um die Gewichtszunahme zu verhindern, die üblicherweise in den mittleren Jahren auftritt.

Der Gurt wird aus einem hautfreundlichen Material hergestellt und ist so geformt, dass er nicht zu Hautreizungen führt. Wenn der Träger des Gurtes trotz der Ermahnungen durch den Gurt an Gewicht zunimmt, sollte der Gurt aufgeschnitten werden, bevor er Hautschäden verursacht.

Bei adipösen Personen ist keine Taille vorhanden. Der Gurt wird dann oberhalb des Magens auf dem unteren Teil des Brustkorbs platziert. Wenn eine Gewichtsreduzierung zur Herausbildung einer Taille geführt hat, sollte der Gurt dort platziert werden, d.h. zwischen dem Hüftknochen und dem unteren Teil des Brustkorbs, da diese anatomischen Strukturen an der Seite des Rumpfs fühlbar sind.

BESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN:

Es folgt eine detaillierte Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Abbildungen, die folgende Bedeutung haben:

1 zeigt einen Gurt in montiertem Zustand in einer Ansicht von oben, wenn er auf einem Tisch oder dergleichen liegt;

2 zeigt dieselbe Anordnung wie 1, jedoch in einer Ansicht von der Seite;

3 zeigt eine Abdeckung des Bandverschlusses in Ansichten von zwei Seiten und von oben;

4 zeigt ein Zwischenteil mit den elastischen Widerhaken im Bandverschluss in Ansichten von zwei Seiten und von oben;

5 zeigt das Bodenteil eines Bandverschlusses gemäß der Erfindung in Ansichten von der Seite und von oben.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG:

In 1 ist ein Gurt 1 dargestellt, der in einer zweckmäßigen Weise in einem Bandverschluss 2 befestigt ist und der dafür vorgesehen ist, eine Schleife um eine Taille zu bilden, und daher auf der anderen Seite des Bandverschlusses 2 wieder ankommt, um in diesen eingeschoben zu werden und aus diesen mit einer zweckmäßigen Länge wieder herauszukommen, beispielsweise oberhalb des abgehenden Gurtes. Wie aus der Abbildung hervorgeht, ist der abgehende Teil des Gurtes glatt, wogegen der im Bandverschluss 2 ankommende Teil des Gurtes 1 mit Zacken oder Zähnen 3 versehen ist.

Im selbstrastenden Bandverschluss 2 ist ein durchgehender Durchgang 4 vorhanden, so dass der Gurt 1 in den Bandverschluss 2 und durch ihn hindurch bewegt werden kann. Um zu verhindern, dass der Gurt 1 zurück aus dem Bandverschluss 2 herausgezogen werden kann, sind gemäß der vorliegenden Erfindung zwei nach außen elastische Widerhaken 5 auf einem Zwischenteil im Bandverschluss 2 angeordnet. Wenn das gezackte Band in der Abbildung nach rechts durch den Bandverschluss 2 gezogen wird, werden diese Widerhaken durch den Kontakt mit dem Gurt 1 nach außen gedrückt und rasten in die Vertiefungen zwischen den Zacken ein, nachdem eine bestimmte Länge gezogen wurde. Da diese Verriegelungshaken nicht nach außen gedrückt werden können, ohne den Gurt 1 nach rechts zu ziehen, ist es nicht möglich, den Gurt nach links zu ziehen. Dementsprechend ist er gegen eine Bewegung in diese Richtung gesperrt.

2 zeigt dieselbe Anordnung wie 1, jedoch in einer Ansicht von der Seite. Der Bandverschluss 2 ist hier mit einer Bodenplatte 6 zu sehen, die im vorliegenden Fall mithilfe von vier Senkschrauben oder dergleichen an eine Abdeckung 7 geschraubt sind. Die Teile können natürlich auch zusammengeklebt oder in anderer Weise miteinander verbunden werden. Zwischen der Abdeckung 7 und dem Bodenteil 6 sind zwei Halter 8 für die nach außen schwenkbaren Widerhaken 5 angeordnet.

3 zeigt die Abdeckung 7 im Detail. Der Durchgang 4 ist in dieser ausgeführt. Die Abdeckung ist an der Oberfläche 9 dafür vorgesehen, gegen das Bodenteil zu stoßen und an der Oberfläche 10 gegen die Halter 8 für die Widerhaken 5.

4 zeigt die Halter 8 mit den Widerhaken 5. Die Halter 8 werden durch ein Zwischenstück 11 zusammengehalten, das in seinem rechten Teil aus dem Absatz 12 besteht. Der Absatz 12 passt in die Vertiefung 13 der Bodenplatte (5). Die Halter 8 haben eine Vertiefung mit einer Oberfläche 14, die gegen die Oberfläche 15 der Bodenplatte stoßen soll, und eine Oberfläche 16, die gegen die Oberfläche 17 der Bodenplatte stoßen soll. Dementsprechend bildet die Vertiefung im unteren, äußeren Teil der Halter 8 einen Absatz 18 Die Absätze 12 und 18 garantieren, dass die Halter 8 in Bezug auf die Bodenplatte 6 korrekt montiert werden, und verhindern, dass die Halter und Widerhaken im Verschluss nach rechts gezogen werden, wenn der Gurt den Verschluss passiert. Die Oberfläche 19 ist diejenige, die gegen die Oberfläche 10 der Abdeckung 7 stoßen soll.

Schließlich zeigt 5 die Bodenplatte 6, von der aus der Gurt 1 startet. Der Gurt kann auf beliebige Weise in der Bodenplatte 6 befestigt sein, zum Beispiel durch Verschrauben, kann jedoch auch als integraler Bestandteil des Bodenteils ausgeführt sein. Der Gurt 1 ist zweckmäßigerweise entlang des Großteils seiner Länge glatt, weist jedoch am freien Ende auf einem zweckmäßig langen Abschnitt Zacken 3 auf. Der glatte Teil kann zweckmäßigerweise 70–80 cm und der Teil mit Zacken 40–200 cm lang sein. Die Bodenplatte 6 ist zweckmäßigerweise viereckig und hat auf der Seite, an der der Gurt 1 wieder in den Verschluss eindringen soll, eine Vertiefung 13 für den Absatz 12 auf den Haltern 8.

Der Hüftgurt muss aus einem nicht dehnbaren Material bestehen, das keine Hautreizungen hervorruft. Sowohl der Hüftgurt als auch der Verschluss können aus Gold, Silber, Edelstahl, anderen Metallen, Kunststoffen, Glasfasern, Polymeren oder natürlichen Materialien oder aus Kombinationen aus einem oder mehreren dieser Materialien hergestellt werden. Bei exklusiven Varianten des Hüftgurtes kann der Verschluss mit Edelsteinen oder anderen Dekorationselementen verziert sein.

Der Hüftgurt kann mit einer Zentimeterangabe versehen sein, wobei der Taillenumfang an der Eintrittsstelle in den Verschluss abgelesen wird.

In einer Kunststoffversion für Männer kann der Hüftgurt beispielsweise mit einem grünen Feld zwischen 80 und 94 cm Taillenumfang, einem gelben Feld zwischen 94 und 102 cm und einem roten Feld oberhalb von 102 cm hergestellt werden. Die entsprechenden Farb-Umfangs-Verhältnisse für Frauen könnten bei 70 bis 82 cm, bei 82 bis 90 cm und oberhalb von 90 cm liegen. Diese Farb-Umfangs-Verhältnisse können präzisiert werden, wenn genauere epidemiologische Daten vorliegen.

Wenn Edelmetalle oder andere Ausführungsformen zum Einsatz kommen, können die oben beschriebenen Farb-Umfang-Verhältnisse auf andere zweckmäßige Weise markiert werden.

Die Erfindung ist nicht auf die gezeigte Ausführungsform beschränkt, sondern kann in vielfältiger Weise variiert werden, ohne dass dabei der Umfang der Ansprüche verlassen wird.


Anspruch[de]
Hüftgurt aus nicht dehnbaren Materialien zur Unterstützung einer Gewichtsreduzierung, zur langfristigen Erhaltung einer erreichten Gewichtsreduzierung und zur Verhinderung der Fettleibigkeit von Personen mit normalem Gewicht, wobei der Hüftgurt ein erstes Ende aufweist, das an einer ersten Seite eines selbstrastenden Bandverschlusses (2) befestigt ist, und ein zweites, freies Ende aufweist, das zur Befestigung im selbstrastenden Bandverschluss (2) vorgesehen ist, indem das zweite Ende des Gurtes (1) in eine zweite Seite des Bandverschlusses (2) eingeführt wird, die sich gegenüber der ersten Seite des Bandverschlusses (2) befindet, so dass das erste und das zweite Ende des Hüftgurts (1) parallel zueinander liegen, wenn das zweite Ende in den Bandverschluss (2) eingeführt wird, und dass der selbstrastende Bandverschluss (2) ausschließlich eine weitere Verengung des Gurtes (1) ermöglicht, nicht jedoch seine Lockerung, wobei der Hüftgurt einen runden oder ovalen Querschnitt hat. Hüftgurt gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandverschluss (2) einen Durchgang (4) für das freie, zweite Ende des Gurtes (1) enthält, der an einer oder an beiden Seiten oder überall mit Zacken (3) oder Zähnen versehen ist, und dass der Durchgang (4) ein einer oder an beiden Seiten oder überall mit einem oder mehreren elastischen Widerhaken (5) versehen ist, die dafür vorgesehen sind, in die Zacken oder Zähne (3) einzugreifen und den Gurt (1) dagegen zu sichern, rückwärts aus dem Bandverschluss (2) herausgezogen zu werden. Hüftgurt gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (1) aus einer Kette oder einem Schlauch besteht. Hüftgurt entsprechend einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bandverschluss (2) aus einer Bodenplatte (6) besteht, von der aus der Gurt beginnt, und aus einer Abdeckung (7) mit einem Durchgang (4) für das freie, zweite Ende des Gurtes (1) besteht und dass der Bandverschluss (2) zwei mit elastischen Widerhaken (5) versehene Halter (8) aufweist, die an beiden Seiten des Durchgangs (4) zwischen der Bodenplatte (6) und der Abdeckung (7) angeordnet sind.






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