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Dokumentenidentifikation DE102005017396A1 19.10.2006
Titel Verfahren zum Schützen von Darbietungen gegen unerwünschte Ablichtung
Anmelder Meßler, Andreas, Dipl.-Ing. (FH), 42579 Heiligenhaus, DE
Erfinder Meßler, Andreas, Dipl.-Ing. (FH), 42579 Heiligenhaus, DE
Vertreter Gille Hrabal Struck Neidlein Prop Roos, 40593 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 14.04.2005
DE-Aktenzeichen 102005017396
Offenlegungstag 19.10.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.10.2006
IPC-Hauptklasse H04N 1/44(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04N 5/225(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   A63J 23/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine Darbietung, z. B. Filmpremiere, mit einer Störstrahlung zu überlagern, deren Wellenlängenbereich derart gewählt ist, dass sie für das menschliche Auge unsichtbar ist, jedoch von den üblicherweise verwendeten Bildaufzeichnungsgeräten erkannt und mit aufgezeichnet wird. Für den anwesenden Besucher und Betrachter der Darbietung erfolgt somit keinerlei optische Beeinträchtigung der Qualität der Darbietung. Die mittels Bildaufzeichungsgerät, z. B. Videokamera oder Mobiltelefonkamera, gemachten Aufnahmen sind jedoch von der Störstrahlung überlagert und somit als unautorisierte Ablichtung erkennbar bzw. bei entsprechend massivem Einsatz der Störstrahlung unbrauchbar zum Betrachten. Eine geschützte Darbietung im Sinne der Erfindung kann jede Veranstaltung sein, an der der Veranstalter ein Interesse hat, dass keine Ablichtung erfolgt. Dabei ist insbesondere an Filmvorführungen in einem Kino oder dergleichen zu denken. Die Erfindung ist aber auch einsetzbar bei Events jeder Art, z. B. Ausstellungen von Skulpturen, Verhüllung von Bauwerken, Austellung von Gemälden, Aufführung von Bühnenwerken etc.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schützen von Darbietungen gegen unerwünschte Ablichtung durch Bildaufzeichnungsgeräte, sowie eine Vorrichtung bzw. Einrichtung zur Durchführung desselben.

Mit der zunehmenden Verbreitung von kompakten, leistungsfähigen und preiswerten Bildaufzeichnungsgeräten, wie z. B. Videokameras, Mobiltelefone mit Kamera, digitale Kameras, etc., steigt die Gefahr, dass bei öffentlichen Darbietungen vom Veranstalter unerwünschte Bild- bzw. Filmaufnahmen getätigt werden. Die Veranstalter haben regelmäßig ein Interesse an der Kontrolle über die Verwertung des Bildmaterials. Bei vielen Events, z. B. Verhüllung eines Gebäudes, ist es jedoch schwer zu verhindern, dass die Allgemeinheit Ablichtungen anfertigt und verkauft. Das Gleiche gilt bei Ausstellungen, bei denen eine Ablichtung bestimmter Kunstwerke, z. B. Skulpturen oder Bilder, nicht gewünscht ist. Besonders populär ist derzeit das Raubkopieren von Kinofilmen bzw. die illegale Aufzeichnung von Theatervorführungen mittels eines Camcorders oder Videohandys, während einer Vorstellung im Kino- oder Theatersaal.

Erschwerend aus der Sicht der Rechteinhaber kommt hinzu, dass durch die rasant gestiegene Verbreitung von DVD-Brennern, DVD-Rekordern, schnellen Internetanschlüssen und immer kleiner werdenden Videoaufzeichnungsgeräten die Anzahl der illegalen Aufzeichnungen von Kinofilmen, populären Theatervorstellungen und anderen kulturellen Ereignissen drastisch zunimmt. Mit der gestiegenen Verbreitung von illegalen Aufzeichnungen steigt auch der Schaden für die entsprechende Branche. Bekannte Verfahren sollen Zuschauer vom Raubkopieren mittels des Camcorders oder Handys mit integrierten Videokameras während einer Filmvorführung in Kinosaal bzw. einer Vorstellung im Theater abschrecken. Beide Verfahren wurden von dem amerikanischen Unternehmen Trakstar LLC entwickelt.

  • – Beim ersten Verfahren wird das System „PirateEye" eingesetzt, welches den gesamten Zuschauersaal dreimal während einer Vorstellung auf aktive Videoaufzeichnungsgeräte wie etwa Camcorder oder Videohandys scannt. Erkannt werden derartige Geräte durch kurze, für das menschliche Auge nicht registrierbare Lichtimpulse, deren Wellenlänge noch im sichtbaren Bereich liegt. Wird ein verdächtiges Gerät durch das System registriert, so werden Aufnahmen vom Umfeld des aufgespürten Camcorders angefertigt. Auf diese Weise kann man den oder die Täter nach Ende der Vorstellung feststellen und überprüfen. Der Nachteil dieses Verfahrens ist der relativ hohe personelle und bürokratische Aufwand, der damit verbunden ist, ohne Aufsehen und Imageverluste für Kinobetreiber, die verdächtige Personen aus der Zuschauermenge rauszuholen. Mit diesem Verfahren werden hauptsächlich Gelegenheitstäter ausfindig gemacht. Profis, die Raubkopien im großen Stil vertreiben bzw. kriminelle Gruppen, entkommen regelmäßig dem Überwachungspersonal.
  • – Das zweite Verfahren, das zu dem auch zusätzlich verwendet werden kann, basiert auf einer Technologie, mit der sich Wasserzeichen in Audio-Signale einbinden und aus aufgenommenen Videos wieder herauslösen lassen. So kann bei im Internet angebotenen Filmen erkannt werden, wann und in welchem Kino die Raubkopie erstellt wurde. Für den privaten Nutzer der Raubkopie ist dieses Wasserzeichen nicht hör- bzw. erkennbar und daher schreckt ihn dieses Verfahren von weiteren illegalen Aufzeichnungen nicht ab.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Schützen von Darbietungen gegen unerwünschte Ablichtung bzw. eine Vorrichtung oder Einrichtung zur Durchführung desselben zu schaffen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren bzw. eine Einrichtung mit den Merkmalen der entsprechenden unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Darbietung mit einer Störstrahlung zu überlagern, deren Wellenlängenbereich derart gewählt ist, dass sie für das menschliche Auge unsichtbar ist, jedoch von den üblicherweise verwendeten Bildaufzeichnungsgeräten erkannt und mit aufgezeichnet wird. Für den anwesenden Besucher und Betrachter der Darbietung erfolgt somit keinerlei optische Beeinträchtigung der Qualität der Darbietung. Die mittels Bildaufzeichnungsgerät, z. B. Videokamera oder Mobiltelefonkamera, gemachten Aufnahmen sind jedoch von der Störstrahlung überlagert und somit als unautorisierte Ablichtung erkennbar bzw. bei entsprechend massivem Einsatz der Störstrahlung unbrauchbar zum Betrachten. Eine geschützte Darbietung im Sinne der Erfindung kann jede Veranstaltung sein, an der der Veranstalter ein Interesse hat, dass keine Ablichtung erfolgt, Dabei ist insbesondere an Premieren und Filmvorführungen in einem Kino oder dergleichen zu denken. Die Erfindung ist aber auch einsetzbar bei Events jeder Art, z. B. Ausstellungen von Skulpturen, Verhüllung von Bauwerken, Ausstellung von Gemälden, Aufführung von Bühnenwerken etc., wenn eine Weiterverbreitung der Darstellung unerwünscht ist.

Das Verfahren kann also insbesondere die in einem Kino- oder Theatersaal illegal aufgezeichneten Bilder einer Vorstellung mit einem „Wasserzeichen" versehen, welches die Identifizierung der illegalen Aufnahmen eindeutig macht und/oder die Qualität der Aufzeichnung mindern.

Dies wird erreicht durch den Einsatz einer Strahlquelle oder eines Strahlquellensystems, welches eine elektromagnetische Strahlung im nahen Infrarotbereich oder Ultraviolettbereich emittieren. Dabei werden die unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften, also die unterschiedlichen spektralen Empfindlichkeitsbereiche bei der Erfassung der Strahlung vom menschlichen Auge und dem Bildaufzeichnungssystem ausgenutzt. Es ist bekannt, dass das menschliche Auge nur die elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich zwischen 380 und 780 nm erfassen kann. Die elektromagnetische Strahlung, die außerhalb dieses Bereiches liegt, wird von menschlichem Auge nicht wahrgenommen. Andererseits, alle analogen aber auch modernen digitalen Camcorder oder Videohandys haben die Eigenschaft, neben der für die Menschen sichtbaren elektromagnetischen Strahlung, die Strahlung im nahem Infrarot Bereich zu erfassen und diese bei der Wiedergabe in den sichtbaren RGB – Wellenlängenbereich zu verschieben.

Elektronische Bildaufzeichnungsgeräte erfassen wegen ihres CCD-Chips auch den nahen Infrarot- und Ultraviolettbereich. Filter, die ohne nachteilhafte Beeinträchtigung der Wellenlängen des sichtbaren Lichts diesen Bereich herausfiltern, sind aus physikalischen Gründen nur schwer umzusetzen und daher allgemein nicht verfügbar. Der Raubkopierer verfügt daher in der Regel nicht über die Möglichkeit, die der Aufzeichnung überlagerte und diese beeinträchtigende Störstrahlung herauszufiltern, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen. Das Verfahren richtet sich insbesondere gegen den Einsatz von elektronischen Aufnahmegeräten, da diese im nahen Infrarot- und UV-Bereich besonders empfindlich sind. Bei entsprechender Auswahl der Wellenlängen und der Strahlungsintensität kann jedoch auch klassisches (chemisches) Filmmaterial beeinflusst werden.

Die anspruchsgemäß angegebenen Wellenlängenbereiche ermöglichen sind einerseits unsichtbar für den direkten Betrachter und gleichzeitig besonders angepasst an die spektralen Empfindlichkeitsbereiche der üblicherweise verwendeten Bildaufzeichnungsgeräte, insbesondere solche mit CCD-Sensor. Wenngleich es auch möglich ist, die Aufnahme mittels klassischer (chemische) Film- und Fotogeräte zu beeinflussen, so ist zu berücksichtigen, das Raubkopierer in der Regel die kompakten elektronischen Geräte verwenden, insbesondere wegen der langen Aufzeichnungszeiten Entscheidend ist in jedem Fall, dass der möglicherweise abzulichtende Teil der Darbietung mit der für das menschliche Auge unsichtbaren Störstrahlung versehen wird. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen:

  • – Die Störstrahlung kann auf die Darbietung projiziert werden, beispielsweise über sogenannte Scanner, bei denen über bewegte Umlenkspiegel ein Licht- oder Laserstrahl im Raum bewegt wird. Technisch einfacher ist die Projektion von Dias bzw. Schablonen über entsprechende Linsensysteme, ähnlich wie bei einem Film- oder Diaprojektor.
  • – Die Darbietung kann selber die Störstrahlquellen umfassen, beispielsweise auf der Bühne bzw. Kulisse verteilt angeordnete Infrarotstrahler (IR-Dioden oder IR-Scheinwerfer, z. B. Halogenlichter mit IR-Filter), die in Richtung Zuschauerraum abstrahlen. Diese beeinträchtigen die Filmaufnahme, insbesondere wenn sie blinken oder bestimmte Muster bilden. Die Störstrahlquellen können dabei natürlich auch in Form eines Musters oder einer Information angeordnet sein.
  • – Bei zumindest teilweise transluzenten Leinwänden oder Filmprojektionsflächen besteht schließlich die Möglichkeit, die Störstrahlquellen auf der Rückseite der Fläche versteckt anzuordnen oder rückseitig eine Projektion mittels der Störstrahlung vorzunehmen. In beiden Fällen erscheint wasserzeichenartig in der unerlaubt angefertigten Ablichtung die gewünschte Störung.
  • – Die Störstrahlung kann grundsätzlich eine Information enthalten, beispielsweise einen Schriftzug, ein Logo, einen Copyright-Hinweis und dergleichen. Bei Raubkopien erscheint somit ein mehr oder weniger dezenter Hinweis.
  • – Alternativ oder zusätzlich kann auch beabsichtigt sein, dass die Störstrahlung derartig die Aufzeichnung dominiert, dass die Betrachtung der Ablichtung so stark erschwert wird, dass die Ablichtung praktisch unbrauchbar ist. Dabei kann die Störstrahlung auf der Darbietung regelmäßige oder unregelmäßige Muster bilden, ständig die Position wechseln, systematisch oder sporadisch gepulst werden oder willkürlich erscheinen.

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet werden. Die erwähnten Ausführungsbeispiele sind nicht abschließend zu verstehen und haben beispielhaften Charakter.

Im folgenden werden weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung am Beispiel der Theater- oder Kinovorführung erläutert.

Während einer Programmvorführung erscheint im Kino- oder Theatersaal auf Kinoleinwand bzw. auf einem Teil der Theaterbühne eine Zeichenfolge, mittels mindestens einer Strahlquelle, die eine Strahlung im nahen Infrarot emittiert. Da diese Störstrahlung für das menschliche Auge unsichtbar ist, werden die Zuschauer die Vorstellung wie üblich wahrnehmen. Die Videoaufzeichnungsgeräte, die auf die Leinwand gerichtet sind, erfassen neben der sichtbaren Strahlung auch die durch Nahe-Infrarot-Strahlung projizierte Zeichenfolge. Bei der Wiedergabe der Raubkopie wird die Zeichenfolge auf dem Display oder Bildschirm eines Computers oder Fernsehers eindeutig sichtbar sein. Die Zeichenfolge kann Datum, Vorstellungsort und andere wichtige Informationen beinhalten und stellt damit ein eindeutig identifizierbares Wasserzeichen der Vorstellung bzw. der illegalen Aufzeichnung dar. Das hat zur Folge, dass viele Raubkopierer dadurch von weiteren Taten abgeschreckt werden.

Wird die Zeichenfolge über die Zeit auf unterschiedliche Bereiche der Kinoleinwand bzw. der Theaterbühne sprunghaft projiziert, so wird bei der späteren Wiedergabe der illegalen Aufzeichnung das Schauen der Vorstellung stark gestört. Die Videoaufzeichnung verlieren dadurch für den Nutzer ihr Wert und wird nicht mehr weiter verbreitet.

In Kino- und Theatersälen kann der Zuschauerbereich mittels einer oder mehrerer Lichtquellen im Bereich der Leinwand bzw. Bühne, die eine Störstrahlung emittieren, blitzartig oder kontinuierlich ausgeleuchtet werden. Die für die Zuschauer unsichtbare und ungefährliche Störstrahlung wird von den somit quasi geblendeten Aufzeichnungsgeräten erfasst und die Qualität der Aufzeichnungen wird dadurch drastisch gemindert

1 zeigt eine Kinoleinwand 1 auf die Bilder 7 eines Films mittels des Kinoprojektors 2 projizieren werden. Das Licht des Kinoprojektors 5 ist weißes Licht einer Xenon-Lichtbogen-Lampe.

Um die Qualität der illegalen Aufzeichnung zu reduzieren und gleichzeitig die Kinovorstellung durch das Anbringen eines Wasserzeichens zu kennzeichnen, wird mittels einer Laserumlenkeinheit (Scanner) 3 mit integriertem Diodenlaser der Text 6 „Das ist eine Raubkopie, Lichthaus Essen 17.03.2005" mitten auf die Leinwand 1 projiziert. Die hier verwendete Laserstrahlung 4 hat eine Wellenlänge von 790 nm, daher ist die Laserprojektion 6 auf der Kinoleinwand 1 für die Kinozuschauer nicht erkennbar.

Bei der Wiedergabe der illegal aufgezeichneten Kopie wird der Text 6 mitten auf dem Display bzw. auf dem Bildschirm weiß erscheinen. Das kann sowohl den Ersteller oder Nutzer der Raubkopie abschrecken. Die kommerzielle Verbreitung der illegalen Kopien dieser Vorstellung wird dadurch erschwert.

Bei der Laserumlenkeinheit 3 handelt es sich um ähnliche Lasersysteme, wie sie bei Lasershows in Diskotheken und bei großen Werbeveranstaltungen eingesetzt werden. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die hier verwendete Laserstrahlung für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Dazu können preiswerte IR-Laserdioden eingesetzt werden. Somit ist keine teure Neuentwicklung der anspruchsvollen Scanner, d. h. der Strahlumlenktechnik bzw. -software, nötig und es können preisgünstig Geräte aus der für die Eventtechnik bestimmten Großserie genutzt werden. Die Laserleistung, Strahlwinkel und Position der Laserumlenkeinheit 3 werden so ausgewählt, dass alle Sicherheitsbestimmungen für Laserstrahlanwendung in der Öffentlichkeit erfühlt sind.

1
Kinoleinwand
2
Kinoprojektor
3
Laserumlenkeinheit mit integriertem Diodenlaser
4
Laser- bzw. Störstrahlung
5
Lichtstrahl des Kinoprojektors
6
Die Laserprojektion bzw. Wasserzeichen
7
Projektion des Kinobildes


Anspruch[de]
Verfahren zum Schützen von Darbietungen (7) gegen unerwünschte Ablichtung durch Bildaufzeichnungsgeräte, mit folgenden Schritten:

– Durchführen der Darbietung (7),

– Überlagern der Darbietung (7) mit einer für das menschliche Auge im wesentlichen unsichtbaren Störstrahlung (4), wobei die Wellenlänge der Störstrahlung so ausgewählt ist, dass diese außerhalb des Wahrnehmungsbereichs des menschlichen Auges liegt und innerhalb des Empfindlichkeitsbereichs des Bildaufzeichnungsgerätes.
Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlung im Infrarot (IR) oder Ultraviolett (UV), insbesondere im Nahen-IR oder Nahen-UV liegt. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlung ein Wellenlänge von 780–2500 nm, vorzugsweise 780–1000 nm aufweist. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlung eine Laserstrahlung ist, insbesondere eine von einem Diodenlaser erzeugte. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen unerwünschte Ablichtung zu schützende Darbietung eine Störstrahlquelle umfasst, welche die Störstrahlung abstrahlt. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die gegen unerwünschte Ablichtung zu schützende Darbietung die Störstrahlung projiziert wird. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen unerwünschte Ablichtung zu schützende Darbietung auf einer transluzenten Fläche stattfindet und eine Störstrahlquelle auf der Rückseite der Fläche angeordnet ist, welche die Störstrahlung durch die Fläche hindurch abstrahlt. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlung eine Information (6) bildet. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Information eine oder mehrere der folgenden Inhalte hat: Ort, Datum, Uhrzeit, Hinweis auf Unrechtmäßigkeit der Ablichtung, Identifizierbarkeit es Ereignisses. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlung kontinuierlich abgestrahlt wird. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlung systematisch oder sporadisch gepulst abgestrahlt wird. Vorrichtung zum Erzeugen einer Störstrahlung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorherigen Ansprüche, insbesondere an einem Ort zur Durchführung von Darbietungen, insbesondere in einem Filmvorführraum, Kino, Bühne, Theater, Museum, Skulpturenausstellung, Openair-Veranstaltung. Einrichtung zum Durchführen von gegen unerwünschte Ablichtung durch Bildaufzeichnungsgeräte zu schützenden Darbietungen (7), mit

– einer Vorrichtung zum Durchführen der Darbietung (7),

– einer Störstrahlquelle mit einer für das menschliche Auge im wesentlichen unsichtbaren Störstrahlung (4), wobei die Wellenlänge der Störstrahlung so ausgewählt ist, dass diese außerhalb des Wahrnehmungsbereichs des menschlichen Auges liegt und innerhalb des Empfindlichkeitsbereichs des Bildaufzeichnungsgerätes,

– wobei die Vorrichtung zum Durchführen der Darbietung (7) und die Störstrahlquelle (3) derart zusammenwirken, dass die Darbietung von der Störstrahlung derart überlagert wird, dass bei der Ablichtung der Darbietung durch das Bildaufzeichnungsgerät auch die Störstrahlung abgelichtet wird.
Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen unerwünschte Ablichtung durch Bildaufzeichnungsgeräte zu schützenden Darbietung (7) eine Filmvorführung ist. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Durchführen der Darbietung (7) einen Filmprojektor und eine Projektionsfläche aufweist. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Durchführen der Darbietung (7) einen Bildschirm aufweist. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Filmprojektor, die Projektionsfläche und/oder der Bildschirm eine Einheit mit der Störstrahlquelle bildet. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlquelle im Infrarot (IR) oder Ultraviolett (UV), insbesondere im Nahen-IR oder Nahen-UV arbeitet. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Störstrahlquelle im Wellenlängenbereich von 780–2500 nm, vorzugsweise 780–1000 nm arbeitet. Einrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Laser, insbesondere Laserscanner oder Diodenlaser die Störstrahlquelle bildet






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