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Dokumentenidentifikation DE60209169T2 19.10.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001284161
Titel Vorrichtung zum Handhaben von Blut-Glukose- Sensoren
Anmelder Bayer Corp., Pittsburgh, Pa., US
Erfinder Brown, Michael K., Elkhardt, Indiana 46517, US;
Micinski, Russel J., South Bend, Indiana 46635, US;
Whitson, Robert C., Goshen, Indiana 46528, US
Vertreter Köhler, F., Dipl.-Biol. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 40723 Hilden
DE-Aktenzeichen 60209169
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.08.2002
EP-Aktenzeichen 020169686
EP-Offenlegungsdatum 19.02.2003
EP date of grant 15.02.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.10.2006
IPC-Hauptklasse B01L 9/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B01L 11/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01L 3/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G01N 33/487(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen ein Fluidüberwachungssystem und im Besonderen eine neue und verbesserte Vorrichtung zur Handhabung einer Vielzahl von Sensoren, die bei der Analyse der Blutglucose und anderer darin enthaltener Analyten zur Anwendung gelangen.

2. Beschreibung des Stands der Technik

Menschen, die an verschiedensten Formen von Diabetes leiden, müssen ihr Blut zur Ermittlung des Blutzuckerwerts regelmäßig testen. Die Ergebnisse dieser Tests können herangezogen werden, um zu bestimmen, ob und was an Insulin oder anderen Medikamenten zu verabreichen ist. Bei einem bestimmten Typ eines Blutglucose-Testsystems werden Sensoren zur Untersuchung einer Blutprobe eingesetzt.

Ein solcher Sensor weist gegebenenfalls eine im Allgemeinen flache, rechteckige Form auf und verfügt über ein Vorder- oder Testende sowie über ein Hinter- oder Kontaktende. Der Sensor umfasst Biosensor- oder Reagensmaterialien, die mit der Blutglucose reagieren. Das Testende des Sensors eignet sich dazu, in das zu testende Fluid, beispielsweise in das Blutströpfchen, das sich nach einem Einstich in den Finger eines Patienten am Finger bildet, eingetaucht zu werden. Das Fluid wird durch Kapillarwirkung in einen Kapillarkanal gesogen, der sich im Sensor vom Testende bis zum Reagensmaterial erstreckt, sodass eine ausreichende Menge des zu testenden Fluids in den Sensor eingesogen wird. Das. Fluid geht nun eine chemische Reaktion mit dem Reagensmaterial im Sensor ein, was dazu führt, dass den Kontaktflächen, die sich in der Nähe des Hinter- oder Kontaktendes des Sensors befinden, ein den Blutzuckerwert des untersuchten Bluts darstellendes elektrisches, Signal zugeführt wird.

Damit die an den Sensorkontakten erzeugten elektrischen Signale mit einer Überwachungseinrichtung gekoppelt werden können, müssen die Sensoren vor dem Platzieren des Sensorendes im zu testenden Fluid in Sensorhalterungen eingeführt werden. Die Halterungen weisen passende Kontaktflächen auf, die mit den Kontakten am Sensor gekoppelt werden, wenn der Sensor in die Halterung eingeführt wird. Folglich fungiert die Halterung als Schnittstelle zwischen dem Sensor und der Überwachungseinrichtung, welche die Testergebnisse sammelt und/oder analysiert.

Vor der Verwendung müssen die Sensoren bei geeigneter Feuchtigkeit gelagert werden, um die Unversehrtheit der Reagensmaterialien im Sensor zu gewährleisten. Die Sensoren können einzeln in aufreißbaren Verpackungen abgepackt sein, sodass sie bei geeigneter Feuchtigkeit aufbewahrt werden können. Methoden der Blisterverpackung können hier beispielsweise angewendet werden. Die Verpackungen können auch ein Trockenmittel enthalten, um die Feuchtigkeit in der Verpackung auf einem passenden Wert zu halten. Damit nun eine Person einen einzelnen Sensor zum Testen des Blutzuckers verwenden kann, muss die Verpackung durch Aufreißen der Versiegelung geöffnet werden. Alternativ dazu gibt es Verpackungen, bei denen der Benutzer an einer Seite der Verpackung Kraft anwendet, wodurch der Sensor die Folie an der anderen Seite zum Aufplatzen oder Reißen bringt. Wie man weiß, kann das Öffnen derartiger Verpackungen durchaus schwierig sein. Wurde die Verpackung geöffnet, so muss sich der Benutzer erst noch davon überzeugen, dass der Sensor nicht beschädigt oder kontaminiert ist, wenn dieser in die Sensorhalterung eingeschoben und zum Testen der Blutprobe verwendet wird.

Das US-Patent Nr. 5.630.986, ausgegeben am 20.05.1997, mit dem Titel "Dispensing Instrument for Fluid Monitoring Sensors" (hier infolge als "Patent '986" bezeichnet) offenbart einen Typ einer Sensorpackung mit einer Vielzahl an Sensoren und eine Blutglucosetest- und Ausgabevorrichtung zur Handhabung der in einer solchen Sensorpackung enthaltenen Sensoren. Im Besonderen ist die im Patent 986 geoffenbarte Sensorausgabevorrichtung dazu geeignet, eine Sensorpackung, welche eine Vielzahl an Blutglucosesensoren umfasst, aufzunehmen. Die Sensorpackung umfasst eine runde Grundfläche mit einer Vielzahl an Sensorhaltevertiefungen, von denen jede einen einzelnen Sensor hält. Jeder der Sensoren weist eine im Wesentlichen flache, rechteckige Form mit einem vorderen Testende, durch welches das Fluid eingesogen wird, um mit einem Reagensmaterial im Sensor zu reagieren, und einem gegenüberliegenden hinteren Kontaktende auf.

Die im Patent '986 geoffenbarte Sensorvorrichtung umfasst ein Außengehäuse mit einem oberen und einem unteren Fach, die zueinander schwenkbar sind, sodass die Sensorpackung im Gehäuse auf einer im Gehäuse angeordneten Schaltscheibe platziert werden kann. Ist das Gehäuse erst mit der Sensorpackung bestückt, bestimmt eine Gleitsperre an einem Gleitaktuator, der im oberen Fach angeordnet ist, ob die Bewegung des Gleitaktuators die Vorrichtung in einen Anzeigemodus oder einen Testmodus überführt. Die Vorrichtung wird in den Anzeigemodus überführt, wenn die Gleitsperre seitwärts bewegt und der Gleitaktuator von seiner Bereitschaftsposition weg geschoben wird. Im Anzeigemodus kann nun eine die Vorrichtung verwendende Person Daten, die an einer Anzeigeeinheit im oberen Fach angezeigt werden, und/oder Daten, die in die Vorrichtung eingegeben wurden, ablesen.

Die Vorrichtung befindet sich im Test-Modus, wenn die Gleitsperre ihre normale Position einnimmt und der Gleitaktuator in seine Testposition geschoben wird. Während der Gleitaktuator zu seiner Betätigungsposition bewegt wird, bewegt sich die Führung mit der darauf befindlichen Klinge zur Position des Vorschubmechanismus, und der Scheibenantriebsarm bewegt sich entlang einer geraden, sich radial erstreckenden Rille in der Schaltscheibe, sodass die Scheibe bei der Bewegung des Vorschubmechanismus zu seiner Testposition nicht gedreht wird. Die Klinge wird zu einer der Sensorvertiefungen in der Sensorpackung bewegt und durchsticht die Folie, welche die Sensorvertiefung abdeckt, um in den in der Vertiefung befindlichen Sensor einzugreifen. Werden nun der Gleitaktuator und die Führung zur Betätigungsposition des Aktuators hin bewegt, wirft die Klinge den Sensor aus der Sensorvertiefung in eine Testposition in der Nähe des Testendes des Sensorgehäuses aus.

Nach Beendigung des Blutanalysetests wird der Gleitaktuator in die entgegengesetzte Richtung zu seiner Bereitschaftsposition hin bewegt, sodass der Sensor aus der Ausgabevorrichtung entnommen werden kann. Das fortgeführte Zurückziehen der Führung veranlasst den Schaltscheibenführungsarm zur Bewegung entlang einer krummlinig verlaufenden Nut in der Schaltscheibe, wodurch die Schaltscheibe gedreht wird. Die Drehung der Schaltscheibe führt wiederum dazu, dass die Sensorpackung gedreht wird, sodass der nächste Sensor für die Durchführung des nächsten Blutzuckertests in Ausrichtung mit der Klinge angeordnet wird.

Obwohl die im Patent '986 geoffenbarte Sensorvorrichtung viele der oben in Zusammenhang mit Verwendung einzelner Sensoren erörterten Probleme lösen kann, hatten doch einige Benutzer Schwierigkeiten bei der Anwendung und/oder der Handhabung der geoffenbarten Sensorvorrichtung. Beispielsweise kann es für weniger geschickte Benutzer recht schwierig sein, die Gleitsperre zu handhaben. Ähnlich kann es auch vorkommen, dass einige Benutzer, insbesondere ältere Personen, die Benutzung der Vorrichtung als kompliziert oder verwirrend empfinden. Dadurch kann es seitens des Benutzers zu einem Fehler bei der Handhabung der Gleitsperre kommen, was den Betrieb der Vorrichtung blockieren kann. Demnach ist es wünschenswert, eine Sensorausgabevorrichtung bereitzustellen, die einen verbesserten mechanischen Mechanismus verwendet und dadurch für weniger geschickte Benutzer einfacher zu handhaben ist und weniger leicht durch einen Fehler blockiert werden kann.

Außerdem kam es vor, dass Benutzer aufgrund einer teilweisen oder falschen Betätigung der Vorrichtung verwendungsunfähige Sensoren vorfanden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass nach jedem Test ein neuer Sensor in Ausrichtung mit der Klinge gebracht wird. Schiebt nun ein Benutzer mit der Absicht, den Anzeigemodus zu aktivieren, fälschlicherweise die Gleitsperre in die Testmodusrichtung, so führt die Klinge gegebenenfalls einen Einstich in die Folienabdeckung der Sensorvertiefung des neuen Sensors aus. Selbst wenn der Benutzer diesen Fehler bemerken sollte und die Gleitsperre wieder in ihre neutrale Position zurückführt, wird der Sensor in der nun punktierten Sensorvertiefung der Luft ausgesetzt und muss daher sofort verwendet oder entsorgt werden. Daher ist es wünschenswert, über eine Sensorausgabevorrichtung zu verfügen, die einen verbesserten mechanischen Mechanismus verwendet, durch welchen die irrtümliche Verschwendung von Sensoren als Resultat von Fehlern verhindert wird.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dem Obigen zufolge ist es ein Ziel der Erfindung, eine neue und verbesserte Sensorausgabevorrichtung zur Handhabung der in einer Sensorpackung mit einer Vielzahl an Sensoren enthaltenen Sensoren, die bei Blutzuckertests zum Einsatz kommen, bereitzustellen. Im Besonderen bestehen Ziele der Erfindung darin, eine neue und verbesserte Handhabungsvorrichtung einer Sensorausgabevorrichtung bereitzustellen, deren mechanischer Mechanismus von einem Benutzer mit geringerer Kraft oder Geschicklichkeit der Finger leichter betätigt werden kann, der die Wahrscheinlichkeit von Blockaden senkt, die sich durch Benutzerfehler ergebende Verschwendung von Sensoren ausschaltet und auch sonst die oben erörterten Probleme oder Einschränkungen überwindet.

In Übereinstimmung mit diesen und zahlreichen anderen Zielen der vorliegenden Erfindung ist die vorliegende Erfindung als eine Sensorausgabevorrichtung ausgeführt, die zur Handhabung einer Sensorpackung, welche eine Vielzahl an Sensoren enthält, geeignet ist, wobei jeder der Vielzahl an Sensoren in einer Sensorvertiefung in der Sensorpackung angeordnet und mit einer Schutzfolienabdeckung eingeschlossen ist. Die Sensorausgabevorrichtung ist ferner dazu geeignet, einen Test unter Verwendung eines der Sensoren durchzuführen. Die Sensorausgabevorrichtung umfasst ein Außengehäuse mit einem vorderen und einem hinteren Ende sowie einem Sensorschlitz am vorderen Ende des Gehäuses, durch welchen einer der Sensoren zur Durchführung des Tests ausgegeben wird.

Die Sensorausgabevorrichtung umfasst zudem einen mechanischen Mechanismus mit einer Schaltscheibe zum Tragen und Drehen der Sensorpackung, einen Schaltscheibenantriebsarm zum Drehen der Schaltscheibe, eine Klingenanordnung zum Durchstechen der Folienabdeckung und Auswerfen eines der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch und eine Scheibenantriebsvorschubvorrichtung, auf welcher der Schaltscheibenantriebsarm und die Klingenanordnung montiert sind. Die Sensorausgabevorrichtung wird betätigt, indem zuerst die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in eine erste Richtung bewegt wird, um die Schaltscheibe zu drehen, und dann die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in eine zweite Richtung bewegt wird, um die Folienabdeckung zu durchstechen und einen der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auszuwerfen.

In der bevorzugten Ausführungsform umfasst die Sensorausgabevorrichtung außerdem einen Ziehgriff, der an einem Ende der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung angebracht ist. Der Ziehgriff ist von einer an das hintere Ende des Außengehäuses angrenzenden Testposition zu einer ausgefahrenen, vom hinteren Ende des Außengehäuses nach außen hin beabstandeten Position bewegbar. Der Ziehgriff wird von der Testposition zur ausgefahrenen Position bewegt, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in die erste Richtung bewegt wird, und von der ausgefahrenen Position in die Testposition, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in die zweite Richtung bewegt wird.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die vorliegende Erfindung als ein Verfahren zum Betätigen einer Sensorausgabevorrichtung ausgeführt, das zur Handhabung einer Sensorpackung, die eine Vielzahl an Sensoren enthält, und zur Durchführung eines Tests unter Verwendung eines dieser Sensoren geeignet ist, worin die Sensorausgabevorrichtung ein Außengehäuse mit einem Sensorschlitz, durch welchen einer der Sensoren zur Durchführung des Tests ausgegeben wird, einen mechanischen Mechanismus mit einer Schaltscheibe zum Tragen und Drehen der Sensorpackung, einen Schaltscheibenantriebsarm zum Drehen der Schaltscheibe, eine Klingenanordnung zum Durchstechen der Folienabdeckung und Auswerfen eines der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch und eine Scheibenantriebsvorschubvorrichtung, um den Schaltscheibenantriebsarm und die Klingenanordnung zu bewegen, umfasst. Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte: a) Bewegen der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in eine erste Richtung, damit der Schaltscheibenantriebsarm die Schaltscheibe dreht; b) Bewegen der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in eine zweite Richtung, damit die Klingenanordnung die Folienabdeckung durchsticht und den Sensor von der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auswirft; und c) Durchführen des Tests unter Verwendung des im Sensorschlitz angeordneten Sensors.

KURZBESCHREIBUNG EINIGER ANSICHTEN DER ZEICHNUNGEN

Die vorliegende Erfindung sowie die oben beschriebenen und weitere Ziele und Vorteile gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsform hervor, die in den Zeichnungen veranschaulicht ist, in denen:

1 eine perspektivische Draufsicht auf eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einer Blutglucosesensorausgabevorrichtung ist;

2 eine perspektivische Unteransicht der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

3 eine perspektivische Ansicht der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 in geöffneter Position ist und die Einführung einer Sensorpackung veranschaulicht;

4 eine perspektivische Ansicht der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 in geöffneter Position ist und die Bestückung der Schaltscheibe mit einer Sensorpackung veranschaulicht;

5 eine perspektivische Draufsicht auf die Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist, bei der sich die Knopfabdeckklappe in ihrer geöffneten Position befindet;

6 eine perspektivische Draufsicht auf die Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist, bei der sich die Schaltscheibenvorschubvorrichtung in der ausgefahrenen Position befindet;

7 eine perspektivische Draufsicht auf die Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist, bei der sich die Schaltscheibenvorschubvorrichtung in der Testposition befindet und ein Sensor aus der Sensoröffnung heraus vorsteht;

8 eine perspektivische Draufsicht auf einen Sensor zur Verwendung mit der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

9 eine perspektivische Explosionsansicht einer Sensorpackung zur Verwendung mit der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist und die vom Basisabschnitt der Sensorpackung abgelöste Schutzfolie zeigt;

10 eine perspektivische Explosionsansicht der Unteranordnungsbauteile der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

11 eine perspektivische Explosionsansicht der Bauteile der das obere Fach bildenden Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

12 eine perspektivische Explosionsansicht der Bauteile der das untere Fach bildenden Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

13 eine perspektivische Explosionsansicht von oben auf die Bauteile des Scheibenantriebsmechanismus und der Schaltscheiben-Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

14 eine perspektivische Explosionsansicht von unten auf die Bauteile des Scheibenantriebsmechanismus und der Schaltscheiben-Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

15 eine perspektivische Explosionsansicht der Bauteile der Batteriefach-Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

16 eine perspektivische Explosionsansicht der Bauteile der Elektronikanordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist;

17 eine perspektivische Draufsicht auf die Elektronik-Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist; und

18 eine perspektivische Unteransicht der Elektronik-Unteranordnung der Blutglucosesensorausgabevorrichtung aus 1 ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Mit spezifischem Bezug auf die Zeichnungen ist in diesen eine Blutglucosesensorausgabevorrichtung geoffenbart, die im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnet ist und eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Die Sensorausgabevorrichtung 10 umfasst ein Außengehäuse 12 mit einem oberen Fach 18 und einem unteren Fach 24, wobei das untere Fach am oberen Fach 18 gelenkig angebracht ist. Das obere Fach 18 ist in Bezug auf das untere Fach 24 muschelartig schwenkbar, sodass eine Sensorpackung 300 (vgl. 3 und 4) auf einer im Gehäuse 12 befindlichen Schaltscheibe 30 angeordnet werden kann. Ist die Sensorpackung 300 auf diese Weise im Gehäuse 12 eingebracht, so kann ein Ziehgriff 32, der sich von einem hinteren Ende 22 des oberen Fachs 18 des Gehäuses 12 aus erstreckt, bewegt werden, um einen Scheibenantriebs- mechanismus, im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 34 gekennzeichnet (vgl. 10), zu aktivieren, damit ein Sensor 302 in die Testposition am vorderen Ende des Gehäuses 12 gebracht wird (vgl. 3).

Es ist anzumerken, dass die Sensorausgabevorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung Bauteile umfasst, deren Konstruktion und/oder Funktion der im US-Patent Nr. 5.630.986, ausgegeben am 20.05.1997, unter dem Titel "Dispensing Instrument For Fluid Monitoring Sensors " beschriebenen Teile ähnlich sind.

Die in der Sensorausgabevorrichtung 10 verwendete Sensorpackung 300 entspricht dem im US-Patent Nr. 5.575.403, ausgegeben am 19.11.1996, unter dem Titel "Dispensing Instrument For Fluid Monitoring Sensors" beschriebenen Typ. Im Allgemeinen, und wie auch in den 8 und 9 dargestellt ist, ist die Sensorpackung 300 dazu geeignet, zehn Sensoren 302 unterzubringen, wobei jeweils einer der zehn Sensoren 302 in einer von insgesamt zehn separaten Sensorvertiefungen 304 angeordnet ist. Jeder Sensor 302 weist eine im Allgemeinen flache, rechteckige Form auf, die sich von einem Vorder- oder Testende 306 bis zu einem hinteren Ende 308 erstreckt. Das vordere Ende 306 ist so abgewinkelt, dass es einen unversehrten Abschnitt der Schutzfolie 310, der die Sensorvertiefung 304 überlappt, durchbohrt, wenn der Sensor 302 durch eine Klinge 36 (nachstehend beschrieben) aus der Sensorvertiefung 304 gedrückt wird. Das vordere Ende 306 ist ferner angepasst, um in zu analysierendes Blut getaucht zu werden. Das hintere Ende 308 des Sensors 302 umfasst eine kleine Raste 312, in welche die Klinge 36 eingreift, wenn die Klinge 36 den Sensor 302 aus der Sensorvertiefung 304 auswirft. Kontakte 314 nahe dem hinteren Ende 308 des Sensors 302 passen zu den Metallkontakten 38 an einem Sensoraktuator 40 (nachstehend beschrieben), wenn der Sensor 302 die in 7 veranschaulichte Testposition einnimmt. In der Folge ist der Sensor 302 mit dem elektronischen Schaltkreis auf der Leiterplattenanordnung 42 gekoppelt, sodass Informationen, die im Zuge des Tests im Sensor 302 erzeugt werden, gespeichert, analysiert und/oder angezeigt werden können.

Wie in 8 am besten zu erkennen ist, ist jeder Sensor 302 mit einem Kapillarkanal 316 ausgestattet, der sich vom Vorder- oder Testende 306 des Sensors 302 bis zu dem im Sensor 312 bereitgestellten Biosensor- oder Reagensmaterial erstreckt. Wird nun das Testende 306 des Sensors in einem Fluid angeordnet (beispielsweise in Blut, das sich nach einem Einstich in den Finger einer Person am Finger ansammelt), so wird ein Teil des Fluids durch Kapillarwirkung in den Kapillarkanal 316 gesogen. Das Fluid geht nun eine chemische Reaktion mit dem Reagensmaterial im Sensor 302 ein, sodass ein den Blutzuckerspiegel im getesteten Blut entsprechendes elektrisches Signal in die Kontakt 314 eingespeist und daraufhin über den Sensoraktuator 40 an die Leiterplattenanordnung 42 übertragen wird.

Wie aus 9 am deutlichsten hervorgeht, umfasst die Sensorpackung 300 einen kreisrunden Basisabschnitt 318, der mit einer Lage aus Schutzfolie 310 abgedeckt ist. Die Sensorvertiefungen 304 sind als Aushöhlungen im Basisabschnitt 318 ausgebildet, wobei jede der Sensorvertiefungen 304 zur Aufnahme eines einzelnen Sensors 302 geeignet ist. Jede Sensorvertiefung 304 weist eine geneigte oder schräge Stützwand 320 auf, um den Sensor 302 zu führen, wenn der Sensor 302 durch die Folie 310 hindurch und aus der Sensorvertiefung 304 hinaus ausgeworfen wird.

Die einzelnen Sensorvertiefungen 304 stehen jeweils in Fluidkommunikation mit einer Trockenmaterialvertiefung 322, die als kleine Aushöhlungen im Basisabschnitt 318 ausgebildet sind. In jeder Trockenmaterialvertiefung 322 ist Trockenmaterial bereitgestellt, um die Aufrechterhaltung eines passenden Werts der Feuchtigkeit in den Sensormaterialien und somit die Konservierung der Reagensmaterialien im Sensor 302 zu gewährleisten.

Entlang dem Umfangsrand des Basisabschnitts sind Rasten 324 ausgebildet. Die Rasten 324 sind so konfiguriert, dass Stifte 44 an der Schaltscheibe in diese eingreifen, wodurch die Sensorvertiefungen 304 korrekt zur Schaltscheibe ausgerichtet werden, wenn die Sensorausgabevorrichtung 10 mit der Sensorpackung 300 bestückt wird. Wie nachstehend noch detaillierter erklärt wird, müssen die Sensorvertiefungen 304 mit den Klingenschlitzen 46 in der Schaltscheibe 30 fluchtend ausgerichtet sein, damit die Klinge 46 eingreifen, einen der Sensoren 302 auswerfen und in die Testposition am vorderen Ende 14 des Gehäuses 12 schieben kann.

Die Sensorpackung 300 umfasst weiteres ein leitfähiges Etikett 326 am Mittelabschnitt des Basisabschnitts 318. Wie später noch erklärt wird, stellt das leitfähige Etikett 326 Kalibrierungs- und Herstellungsinformationen über die Sensorpackung 300 bereit, die von der Kalibrierungsschaltung in der Sensorausgabevorrichtung 10 abgefühlt werden kann.

Zur Betätigung der Sensorausgabevorrichtung 10 wird der Ziehgriff 32 zuerst händisch aus einer Bereitschaftsposition (1) angrenzend an das hintere Ende 16 des Gehäuses 12 in eine ausgefahrene Position (6) beabstandet vom hinteren Ende 16 des Gehäuses 12 gezogen. Die Bewegung des Ziehgriffs 32 nach außen veranlasst den Scheibenantriebsmechanismus 34, die Sensorpackung 300 zu drehen und den nächsten Sensor 302 in die Bereitschaftsposition zu bringen, bevor dieser in die Testposition geschoben wird. Außerdem wird durch die Bewegung des Ziehgriffs 32 nach außen die Sensorausgabevorrichtung auf EIN geschaltet (d.h., die elektronische Schaltung auf der Leiterplattenanordnung 42 wird aktiviert).

Wie nachstehend noch detaillierter erläutert wird, umfasst der Scheibenantriebsmechanismus 34 eine Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48, auf der ein Schaltscheibenantriebsarm 50 montiert ist (vgl. 13 und 14). Der Schaltscheibenantriebsarm 50 umfasst einen Nockenknopf 52, der am Ende einer Blattfeder 54 angeordnet ist. Der Nockenknopf 52 ist dafür konfiguriert, sich in einer aus einer Vielzahl an krummlinig verlaufenden Rillen 56 an der oberen Oberfläche der Schaltscheibe 30 zu bewegen. Wird nun der Ziehgriff 32 händisch aus der Bereitschaftsposition, angrenzend an das hintere Ende 16 des Gehäuses 12, in eine ausgefahrene Position, beabstandet vom hinteren Ende 16 des Gehäuses 12, gezogen, so wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 seitwärts zum hinteren Ende 22 der oberen Lade 18 gezogen. Dadurch wird die Bewegung des Nockenknopfs 52 des Schaltscheibenantriebsarms 50 entlang einer der krummlinig verlaufenden Rillen 56 ausgelöst, sodass die Schaltscheibe 30 gedreht wird. Durch die Drehung der Schaltscheibe 30 wird die Sensorpackung 300 gedreht, sodass die nächst folgende der Sensorvertiefungen 304 in eine Bereitschaftsposition gebracht wird.

Der Ziehgriff 32 wird daraufhin von der ausgefahrenen Position (6) manuell zurück in die Bereitschaftsposition (7) geschoben. Die Bewegung des Ziehgriffs 32 nach innen veranlasst den Scheibenantriebsmechanismus 34 zur Entnahme eines Sensors 302 aus der Sensorpackung 300 und zur Platzierung des Sensors 302 in einer Testposition am vorderen Ende 14 des Gehäuses 12.

Wie in Folge noch genauer beschrieben wird, umfasst der Scheibenantriebsmechanismus 34 eine Klingenanordnung 58, die schwenkbar an der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 angebracht ist (vgl. 13 und 14). Wird nun der Ziehgriff 32 händisch aus der ausgefahrenen Position in die Testposition gezogen, so wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 seitwärts zum Test- oder Vorderende 20 des oberen Fachs 18 hin geschoben. Dies löst die Schwenkbewegung der Klingenanordnung 58 nach unten aus, sodass ein Ende der Klingenanordnung 58 einen Abschnitt der Schutzfolie 310, mit der eine der Sensorvertiefungen 302 abgedeckt ist, durchsticht und in den Sensor 302 in der Sensorvertiefung 304 eingreift. Während die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 die Bewegung zum vorderen Ende 20 des oberen Fachs 18 fortsetzt, drückt die Klingenanordnung 58 den Sensor 302 aus der Sensorvertiefung 304 in eine Testposition am vorderen Ende 14 des Gehäuses 12.

Während die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 von der ausgefahrenen Position zur Testposition geschoben wird, bewegt sich der Nockenknopf 52 am Schaltscheibenantriebsarm 50 entlang einer der sich radial erstreckenden Rillen 60, um die Drehung der Schaltscheibe 30 zu verhindern. Ähnlich wird zur Verhinderung eines störenden Eingriffs der Klingenanordnung 58 in die Drehung der Schaltscheibe 30 erstere in einer zurückgezogenen Position gehalten, während die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 von der Bereitschaftsposition in die ausgefahrene Position gezogen wird.

Nachdem der Sensor 302 vollständig aus der Sensorvertiefung 304 ausgeworfen und in die Testposition, in der aus dem vorderen Ende 14 des Gehäuses 12 heraus vorsteht, geschoben wurde, greift die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in einen Sensoraktuator 40 ein und drückt diesen an den Sensor 302, um so den Sensor 302 in der Testposition zu halten. Der Sensoraktuator 40 greift in den Sensor 302 ein, sobald der Ziehgriff 32 über die Bereitschaftsposition hinaus in die Testposition geschoben wird. Der Sensoraktuator 40 koppelt den Sensor 302 mit der Elektronikanordnung 62, die in der oberen Lade 18 bereitgestellt ist, Die Elektronikanordnung 62 umfasst einen Mikroprozessor oder dergleichen zur Verarbeitung und/oder zum Speichern von Daten, die während des Blutglucosetestvorgangs erzeugt werden, und zum Anzeigen der Daten an einer Flüssigkristallanzeige 64 in der Sensorausgabevorrichtung 10.

Nach Beendigung des Blutanalysetests wird ein Freigabeknopf 66 am oberen Fach 18 gedrückt, um den Eingriff des Sensoraktuators 40 zu lösen und den Sensor 302 freizugeben. Durch das Drücken des Freigabeknopfs 66 wird die Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 und des Ziehgriffs 32 von der Testposition zurück in die Bereitschaftsposition ausgelöst. Zu diesem Zeitpunkt kann der Benutzer die Sensorausgebvorrichtung 10 auf AUS schalten, indem er den Knopf 96 am oberen Fach 18 drückt, oder indem er wartet, bis sich die Sensorausgebvorrichtung 10 automatisch, einem Taktgeber an der Elektronikanordnung folgend, ausschaltet.

Wie den 1 bis 7 und 10 bis 12 zu entnehmen ist, sind das obere Fach 18 und das untere Fach 24 des Sensorausgabegehäuses 12 komplementäre, im Allgemeinen oval geformte, hohle Behältnisse, die dazu geeignet sind, Gelenkzapfen 68, die sich am hinteren Ende 22 des oberen Fachs 18 nach außen in Gelenkzapfenlöcher 70 in einem hinteren Abschnitt 28 des unteren Fachs 24 hinein erstrecken, in Bezug aufeinander schwenkbar. Das obere Fach 18 und das untere Fach 24 werden durch eine Verriegelung 72, die durch sich nach innen in Gelenkzapfenlöcher 76 in der Verriegelung 72 erstreckende Gelenkzapfen 74 gelenkig in einem vorderen Abschnitt 26 des unteren Fach 24 angebracht ist, in ihrer geschlossenen Konfiguration gehalten (vgl. 12)Die Verriegelung 72 verfügt über Vertiefungen 78, die eine zu Haken 80 am oberen Fach 18 passende Konfiguration aufweisen, um das obere Fach 18 und das untere Fach 24 in ihrer geschlossenen Konfiguration zu sichern. Die Verriegelung 72 ist mithilfe einer Verriegelungsfeder 82 in eine vertikale oder geschlossene Position vorgespannt. Die Enden 84 der Verriegelungsfeder 82 sind in Schlitzen 86 an der Innenseite des unteren Fachs 24 fixiert. Wird nun die Verriegelung 72 entgegen der Vorspannkraft der Verriegelungsfeder 82 geschwenkt, so lösen sich die Haken 80 am oberen Fach aus den Vertiefungen 78, wodurch das obere Fach 18 und das untere Fach 24 geöffnet werden können.

Wie aus den 1, 5 bis 7, 10 und 11 hervorgeht, umfasst das obere Fach 18 eine rechteckige Öffnung 30, durch welche eine darunter liegende Flüssigkristallanzeige 64 zu sehen ist. Die Flüssigkristallanzeige 64 ist durch eine Displaylinse 88 sichtbar, die an der oberen Oberfläche des oberen Fachs 18 angebracht ist. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist die Displaylinse 88 einen undurchsichtigen Abschnitt 90 und einen durchsichtigen Abschnitt 92 auf, wobei der durchsichtige Abschnitt 92 mit der Anzeigefläche der Flüssigkristallanzeige 64 deckungsgleich ist. Die Flüssigkristallanzeige 64 ist ein Bauteil der Elektronikanordnung 62 und ist über Elastomerverbindungsstücke 94 mit der Leiterplattenanordnung 42 gekoppelt (vgl. 16). Die Flüssigkristallanzeige 64 zeigt Informationen an, die durch den Testvorgang und/oder als Reaktion auf Signale, die über die Knöpfe 96 am oberen Fach 18 eingegeben wurden, erhalten wurden. Beispielsweise können die Knöpfe 96 betätigt werden, um die Ergebnisse vorangegangener Testvorgänge abzufragen und an der Flüssigkristallanzeige 64 anzuzeigen. Wie in 11 am deutlichsten zu erkennen ist, sind die Knöpfe 96 Teil eines Knopfsatzes 98, der von unten aus am oberen Fach 18 angebracht ist, sodass die einzelnen Knöpfe durch Knopföffnungen 100 im oberen Fach 19 hindurch nach oben vorstehen. Werden die Knöpfe 96 gedrückt, so wird eine elektrische Verbindung mit der Leiterplattenanordnung 42 hergestellt.

Wie in den 1, 5 und 11 am besten zu sehen ist, ist eine Knopfabdeckklappe 102 über ein Paar an Stiften 104, die von beiden Seiten der Knopfabdeckklappe 102vorstehen und in Löcher 106 an den Seitenwänden des oberen Fachs 18 eingreifen, gelenkig mit dem oberen Fach 18 verbunden. Die Knopfabdeckklappe 102 umfasst zudem ein Paar an Flügeln 108, die bei geschlossener Knopfabdeckklappe 102 in Vertiefungen 110 in den Seitenwänden des oberen Fachs 18 passen. Die Flügel 108 erstrecken sich leicht über die Seitenwände des oberen Fachs 18 hinaus, sodass sie der Benutzer zum Öffnen der Knopfabdeckklappe 102 greifen kann. Ein Schwenkrand 112 der Knopfabdeckklappe 102 greift in eine Lasche 114 an der oberen Oberfläche des oberen Fachs 18 ein. Die Lasche 114 reibt so am Schwenkrand 112, dass die Knopfabdeckklappe 102 entweder in eine geschlossene oder eine vollständig geöffnete Position vorgespannt wird. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist die Knopfabdeckklappe 102 eine Öffnung 116 auf, durch welche auf einen der Knöpfe 96 (z.B. einen Ein-/Aus-Knopf) auch dann zugegriffen werden kann, wenn die Knopfabdeckklappe 102 geschlossen ist (vgl. 1). Dadurch können funktionsspezifische, aber selten oder weniger häufig benutzte Knöpfe 96 unter der Knopfabdeckklappe 102 verborgen bleiben, wodurch die Lernkurve und die tägliche Verwendung der Sensorausgabevorrichtung 10 für den Benutzer vereinfacht wird.

Auch das obere Fach 18 umfasst eine Öffnung 118 für den Freigabeknopf 66; der durch das obere Fach 18 hindurch nach oben vorsteht. Wie nachstehend detailliert beschrieben wird, wird der Freigabeknopf 66 nach unten gedrückt, um den Eingriff des Sensoraktuators 40 zu lösen und einen Sensor 302 aus der Testposition freizugeben.

Das obere Fach 18 umfasst ferner eine Öffnung 120 für eine Batteriefachanordnung 122. Die Batteriefachanordnung 122 umfasst ein Batteriefach 124, in dem eine Batterie 126 bereitgestellt ist. Die Batteriefachanordnung 122 wird in der Öffnung 120 in der Seite des oberen Fachs 18 eingeführt. Durch das Einführen wird ein Eingriff der Batterie 126 mit den Batteriekontakten 128 und 130 an der Leiterplattenanordnung 42 bewirkt, um die Elektronik in der Vorrichtung 10, einschließlich der Schaltung an der Leiterplattenanordnung 42 und der Flüssigkristallanzeige 64, zu speisen. Eine Lasche 132 am unteren Fach 24 ist so konfiguriert, dass sie in einen Schlitz 134 in der Batteriefachanordnung 122 eingreift und dadurch verhindert, dass die Batteriefachanordnung 122 von der Sensorausgabevorrichtung 10 abgenommen werden kann, wenn das obere Fach 18 und das untere Fach 24 in der geschlossenen Konfiguration vorliegen.

Eine Elektronikanordnung 62 ist an der oberen Innenoberfläche des oberen Fachs 18 angebracht. Wie in den 16 bis 18 am besten zu erkennen ist, umfasst die Elektronikanordnung 62 eine Leiterplattenanordnung 42, an der verschiedene Elektronikteile und elektrische Komponenten angebracht sind. Ein positiver Batteriekontakt 128 und ein negativer Batteriekontakt 130 sind an der Bodenoberfläche 136 (bei der es sich um die nach oben weisende Oberfläche in den 16 und 18 handelt) der Leiterplattenanordnung 42 bereitgestellt. Die Batteriekontakte 128 und 130 sind so konfiguriert, dass sie mit der Batterie 126 einen elektrischen Kontakt herstellen, wenn die Batteriefachanordnung 122 in die Seite des oberen Fachs 18 eingeschoben wird. Die Bodenoberfläche 136 der Leiterplattenanordnung 42 umfasst außerdem eine Kommunikationsschnittstelle 138. Die Kommunikationsschnittstelle 138 ermöglicht die Übertragung von Test- oder Kalibrierungsinformationen zwischen der Sensorausgabevorrichtung 10 und einer anderen Vorrichtung, beispielsweise einem Personalcomputer, über (nicht dargestellte) Kabelverbindungen. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei der Kommunikationsschnittstelle 138 um einen standardmäßigen seriellen Anschluss. Alternativ dazu kann es sich bei der Kommunikationsschnittstelle 138 auch um einen Infrarot-Sender-/Detektor-Anschluss, eine Telefonbuchse oder einen Funkfrequenz-Sender-/Empfänger-Anschluss handeln. Andere elektronische und elektrische Vorrichtungen, wie etwa Speicherchips zum Speichern der Glucosetestergebnisse oder ROM-Chips zur Ausführung von Programmen, sind ebenfalls an der Bodenoberfläche 136 und der oberen Oberfläche 140 der Leiterplattenanordnung 42 enthalten.

Eine Flüssigkristallanzeige 64 ist an der oberen Oberfläche 140 (der in 17 nach oben weisenden Oberfläche) der Leiterplattenanordnung 42 angebracht. Die Flüssigkristallanzeige 64 wird von einem Einschnapprahmen 142 gehalten. Der Einschnapprahmen 142 umfasst Seitenwände 144, welche die Flüssigkristallanzeige 64 umgeben und in Position halten. Ein Überstand 146 an zwei der Seitenwände 144 hält die Flüssigkristallanzeige 64 im Einschnapprahmen 142. Der Einschnapprahmen 142 umfasst eine Vielzahl an Schnappverschlüssen 148, die so konfiguriert sind, dass sie in eine Vielzahl an passenden Löchern 150 in der Leiterplattenanordnung 42 eingreifen können. Die Flüssigkristallanzeige 64 ist durch ein Paar an Elastomerverbindungsstücken 94, die in Schlitzen 152 im Einschnapphalterung 142 der Anzeige bereitgestellt sind, mit der Elektronik auf der Leiterplattenanordnung 42 verbunden. Die Elastomerverbindungsstücke 94 umfassen im Allgemeinen abwechselnd angeordnete Schichten aus leitfähigen und isolierenden, biegsamen Materialien, um ein bis zu einem gewissen Grad biegsames elektrisches Verbindungsstück zu erhalten. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform umfassen die Schlitze 152 eine Vielzahl an Schlitzwölbungen 154, die in die Seiten der Elastomerverbindungsstücke 94 eingreifen, damit Letztere während des Zusammenbaus nicht aus den Schlitzen 152 rutschen können.

Wie in der US-Patentanmeldung mit dem Titel "Snap-in Display Frame" (Einschnapprahmen für eine Anzeige), die gemeinsam mit der vorliegenden Anmeldung eingereicht wird, detailliert beschrieben wird, beseitigt der Einschnapprahmen 142 für die Anzeige die Notwendigkeit von Schraubbefestigungsmitteln und Metalldruckrahmen, die typischerweise zum Zusammenbau und zum Anbringen einer Flüssigkristallanzeige an einer elektronischen Vorrichtung verwendet werden. Zudem macht es der Einschnapprahmen 142 für die Anzeige möglich, die Flüssigkristallanzeige 64 zu testen, bevor die Flüssigkristallanzeige 64 mit der Leiterplattenanordnung 42 zusammengefügt wird.

Der Knopfsatz 98 passt auch zur oberen Oberfläche 140 der Leiterplattenanordnung 42. Wie oben erwähnt, umfasst der Knopfsatz 98 mehrere einzelne Knöpfe 96, die gedrückt werden, um die Elektronik der Sensorausgabevorrichtung 10 zu betätigen beispielsweise können die Knöpfe 96 betätigt werden, um den Testvorgang der Sensorausgabevorrichtung 10 zu starten. Die Knöpfe 96 können auch dazu gedrückt werden, Ergebnisse früherer Testvorgänge abzurufen und auf der Flüssigkristallanzeige 64 anzuzeigen. Des weiteren können die Knöpfe 96 verwendet werden, um Datums- und Zeitinformationen festzulegen sowie um Erinnerungsalarme zu aktivieren, die den Benutzer in Übereinstimmung mit einem im Vorhinein festgelegten Zeitplan an die Durchführung eines Blutglucosetests erinnern. Auch können die Knöpfe 96 dazu dienen, bestimmte Kalibrierungsvorgänge für die Sensorausgabevorrichtung einzuleiten.

Die Elektronikanordnung 62 umfasst zudem ein Paar an Oberflächenkontakten 139 an der Bodenoberfläche 136 der Leiterplattenanordnung 42 (vgl. 16 und 18). Die Oberflächenkontakte 139 sind so konfiguriert, dass sie mit einem oder mehreren Fingern 143 am Abdeckungsmechanismus 188 kontaktiert werden, welche wiederum selbst so konfiguriert sind, dass ein Paar an Rampenkontakten 141 an der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in diese eingreifen kann (vgl. 6 und 13). Die Bewegung des Ziehgriffs 32 sorgt dafür, dass die Rampenkontakte 141 die Finger 143 in Kontakt mit einer oder beiden Oberflächenkontakten 139 drücken, um der Elektronikanordnung 62 die Position des Ziehgriffs 32 zu übermitteln. Im Besonderen schaltet die Bewegung des Ziehgriffs 32 von der Bereitschafts- oder Testposition zur ausgefahrenen Position die Sensorausgabevorrichtung auf EIN. Außerdem wird ein Alarm aktiviert, wenn das Gehäuse 12 geöffnet wird, während sich der Ziehgriff 32 in der ausgefahrenen Position befindet, um den Benutzer davor zu warnen, dass die Klinge 36 ausgefahren sein könnte.

Es wird angemerkt, dass das Design und die Konfiguration der Elektronikanordnung die Möglichkeit bietet, den Zusammenbau und den Test der elektronischen und elektrischen Bauteile vor dem Zusammenfügen der Elektronikanordnung mit dem oberen Fach 18 der Sensorausgabevorrichtung 10 durchzuführen. Im Besonderen können die Flüssigkristallanzeige 64, der Knopfsatz 98, die Batteriekontakte 128 und 130 sowie alle anderen elektronischen und elektrischen Bauteile jeweils an der Leiterplattenanordnung 42 angebracht und getestet werden, um zu prüfen, ob auch all diese Bauteile sowie die elektrischen Anschlüsse dieser Bauteile korrekt funktionieren. Jedwedes Problem oder Fehlfunktion, die beim Test identifiziert wird, kann danach behoben werden, oder das Bauteil mit der Fehlfunktion kann ausgemustert werden, bevor die Elektronikanordnung und das obere Fach 18 der Sensorausgabevorrichtung 10 zusammengefügt werden.

Wie oben erwähnt umfasst die Sensorausgabevorrichtung 10 eine Kalibrierungsschaltung zur Bestimmung der die Sensorpackung 300 betreffenden Kalibrierungs- und Herstellungsinformationen. Wie aus 12 am deutlichsten hervorgeht, umfasst die Kalibrierungsschaltung 156 eine flexible Schaltung 156, die im unteren Fach 24 angeordnet ist. Die flexible Schaltung 156 wird von einer Autocal-Scheibe 158 in Position gehalten, welche am hinteren Abschnitt 28 des unteren Fachs 24 durch ein Paar an Stiften 160 angebracht ist. Die Autocal-Scheibe 158 weist einen erhabenen Mittelabschnitt 162 auf, der so konfiguriert ist, dass er in die Sensorvertiefungen 304 an der Sensorpackung 300 eingreifen kann, um so die Sensorpackung 300 an der Schaltscheibe 30 zu halten, Die Autocal-Scheibe 158 verfügt außerdem über eine offene Fläche 164, die zwischen den Stiften 160 angeordnet, um die Kontakte 166 an der flexiblen Schaltung 156 frei zu legen.

Die flexible Schaltung 156 umfasst eine Vielzahl an Sonden 168, die sich von der flexiblen Schaltung 156 aus durch Löcher 170 in den Innenbereich der Autocal-Scheibe 158 erstrecken. Diese Sonden 168 sind mit den Kontakten 166 am Ende der flexiblen Schaltung 156 verbunden. Wird die Sensorausgabevorrichtung 10 geschlossen und das untere Fach 24 mit dem Fach Lade 18 verriegelt, stellen die Sonden 168 einen Kontakt mit einem leitfähigen Etikett 326 an der Sensorpackung 300, die gerade in der Sensorausgabevorrichtung 10 verwendet wird, her. Ein Schaumkissen 172 ist unterhalb der flexiblen Schaltung 156 angeordnet, um eine Vorspannkraft auszuüben, welche gewährleistet, dass die Sonden 168 mit ausreichender Kraft an das leitfähige Etikett 326 gedrückt werden, um eine elektrische Verbindung herzustellen. Das Schaumkissen 172 stellt zudem eine Dämpfungskraft bereit, sodass die Sonden sich unabhängig voneinander bewegen können, wenn die Sensorpackung 300 von der Schaltscheibe 30 gedreht wird Folglich können im leitfähigen Etikett enthaltene Informationen, beispielsweise Kalibrierungs- und Herstellungsdaten, über die Sonden 168 an die flexible Schaltung übertragen werden, wobei Letztere wiederum die Daten über ein Elastomerverbindungsstück 174 an die elektronische Schaltung auf der Leiterplattenanordnung 42 weitergibt. Diese Informationen können nun von der Elektronikanordnung 62 zur Kalibrierung der Sensorausgabevorrichtung 10 verwendet oder an der Flüssigkristallanzeige 64 angezeigt werden.

Wie in 10 am deutlichsten dargestellt ist, besteht das Elastomerverbindungsstück aus Schichten aus Siliconkautschuk, die sich von einem oberen Rand 176 zu einem unteren Rand 178 erstrecken, wobei alternierende Schichten darin dispergierte leitfähige Materialien aufweisen, um die Kontakte am oberen Rand 176 mit den Kontakten am unteren Rand 178 zu verbinden Werden nun das obere Fach 18 und das untere Fach 24 geschlossen, so wird das Elastomerverbindungsstück 174 in die zwischen den Rändern 176 und 178 verlaufende Richtung zusammengedrückt, sodass die Kontakte entlang dem oberen Rand 176 in die elektronische Schaltung an der Leiterplattenanordnung 42 im oberen Fach 18 und die Kontakte entlang dem unteren Rand 178 in die Kontakte 166 an der flexiblen Schaltung 156 im unteren Fach 24 eingreifen. Ist das Elastomerverbindungsstück 174 auf diese Weise zusammengedrückt, können Niederspannungssignale über das Elastomerverbindungsstück 174 rasch zwischen der Leiterplattenanordnung 42 und der flexiblen Schaltung 156 übertragen werden.

Das Elastomerverbindungsstück 174 wird von einem mit Schlitzen versehenes Gehäuse 180 am Führungsblock 182 in Position gehalten. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist das mit Schlitzen versehene Gehäuse 18O einen schlangenlinienförmigen Querschnitt auf, der so konfiguriert ist, dass das Verbindungsstück 174 zusammengedrückt werden kann, wenn das obere Fach 18 und das untere Fach 24 geschlossen werden, das Elastomerverbindungsstück aber noch immer gehalten wird, wenn das obere Fach 18 und das untere Fach 24 geöffnet sind. Alternativ dazu kann das mit Schlitzen versehene Gehäuse 180 nach innen vorstehende Rippen umfassen, die in die Seiten des Verbindungsstücks 174 eingreifen.

Der Scheibenantriebsmechanismus 34 ist an der oberen Innenfläche des oberen Faches 18 befestigt. Wie in 10 am besten gesehen werden kann, ist der Scheibenantriebsmechanismus 34 am oberen Fach mittels einer Vielzahl von Befestigungsschrauben 184 befestigt, die in Ständern (nicht dargestellt) auf der oberen Innenfläche des oberen Faches 18 eingreifen. Die Befestigungsschrauben 184 gehen durch die Elektronikanordnung 62 hindurch, die zwischen dem Plattenantriebsmechanismus 34 und dem oberen Fach 18 angeordnet ist.

Obwohl der Scheibenantriebsmechanismus 34 nachstehend detaillierter beschrieben wird, sollte hier angemerkt werden, dass der Scheibenantriebsmechanismus 34 so konfiguriert ist, dass er zusammengebaut und hinsichtlich seines Betriebs getestet werden kann, bevor der Scheibenantriebsmechanismus 34 an der oberen Innenoberfläche des oberen Fachs 18 angebracht wird. Mit anderen Worten, der Scheibenantriebsmechanismus 34 weist eine Modulbauweise auf, die vor der Endmontage der Sensorausgabevorrichtung 10 getestet werden kann.

Wie in den 13 und 14 am besten zu erkennen ist, umfasst der Scheibenantriebsmechanismus 34 einen Führungsblock 182, einen Sensoraktuator 40, eine Gehäuseführung 186, eine Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48, einen Schaltscheibenantriebsarm 50, eine Klingenanordnung 58, einen Ziehgriff 32, einen Abdeckmechanismus 188 und einen Freigabeknopf 66. Die Gehäuseführung 186 ist an der oberen Oberfläche 190 (in der Ansicht aus 13) des Führungsblocks 182 mithilfe von zwei oder mehr Stiften 192 angebracht. Die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 ist so auf der Gehäuseführung 186 und dem Führungsblock 182 gelagert, dass die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in Bezug auf die Gehäuseführung 186 und den Führungsblock 182 seitwärts gleiten kann. Die Klingenanordnung 58 ist an der Unterseite der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 gelenkig angebracht und wird von der Gehäuseführung 186 und dem Führungsblock 182 geführt. Der Schaltscheibenantriebsarm 50 ist auch an der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 befestigt und wird teilweise vom Führungsblock 182 geführt. Der Ziehgriff 32 umfasst einen oberen Ziehgriff 194 und einen unteren Ziehgriff 196, die durch Schnappdruckpassungen 198, welche durch Löcher 200 im hinteren Ende 202 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 durchgeführt sind, miteinander verbunden sind. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weisen der obere Ziehgriff 194 und der untere Ziehgriff 196 jeweils eine nach innen gewölbte, strukturierte Außenoberfläche (d.h., die obere und die untere Oberfläche des Ziehgriffs 32) auf, um das Fassen des Ziehgriffs 32 zwischen Daumen und Finger der Hand eines Benutzers zu erleichtern. Der Abdeckmechanismus 188 ist am Führungsblock 182 angebracht, wobei die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 und die Gehäuseführung 186 dazwischen angeordnet sind. Der Sensoraktuator 40 ist am Führungsblock 182 angebracht und ist mit dem vorderen Ende 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in Eingriff, wenn sich die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in ihrer Testposition befindet. Der Freigabeknopf 66 ist gleitbar mit dem Abdeckmechanismus 188 verbunden, um mit dem vorderen Ende 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in Eingriff gebracht zu werden, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 die Testposition einnimmt.

Zudem ist eine Schaltscheibe 30 über eine Haltescheibe 206, die durch die Schaltscheibe 30 hindurch im Führungsblock 182 angebracht ist, drehbar am Scheibenantriebsmechanismus 34 befestigt. Wie in 14 am besten zu erkennen ist, verfügt die Haltescheibe 206 über ein Paar an Einrastarmen 208, die sich durch ein Mittelloch 210 in der Schaltscheibe 30 erstrecken und in einer Öffnung 212 im Führungsblock 182 einrasten. Wie oben erwähnt, umfasst die Schaltscheibe 30 eine Vielzahl an Stiften 44, die von ihrer unteren Oberfläche 214 nach unten vorstehen. Diese Stifte 44 sind so konfiguriert, dass sie in Rasten 324 an der Sensorpackung 300 eingreifen (vgl. 4), um die Sensorpackung 300 der Position der Schaltscheibe 30 entsprechend auszurichten und zu drehen. Die Stifte 44 und die Rasten 324 haben somit die Zweifachfunktion des Festhaltens der Sensorpackung 300 an der Schaltscheibe 30, damit sich die Sensorpackung 300 gemeinsam mit der Schaltscheibe 30 dreht, und des Positionierens der Sensorpackung in korrekter Umgangsausrichtung in Bezug auf die Schaltscheibe 30.

Wie zuvor angedeutet wurde, wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 vom Benutzer, der eine Ziehkraft an den Ziehgriff 32 zur Bewegung des Griffs 32 von der Bereitschaftsposition in die ausgefahrene Position anlegt, vom hinteren Ende 16 des Gehäuses 12 weg gezogen (weg vom Testende 14). Wehrend der Ziehgriff 32 vom hinteren Ende 22 des oberen Fachs 18 weg gezogen wird, wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 vom Führungsblock 182, der Gehäuseführung 186 und dem Abdeckmechanismus 188 in eine seitlich verlaufende Richtung geführt. Gleitet die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 zum hinteren Ende 22 des oberen Fachs 18 hin, so löst der Schaltscheibenantriebsarm 50 die Drehung der Schaltscheibe 30 aus.

Der Schaltscheibenantriebsarm 50 erstreckt sich von der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 aus nach hinten. Der Schaltscheibenantriebsarm 50 umfasst eine Blattfeder 54, die aus einem Federmaterial, wie beispielsweise Edelstahl, hergestellt ist und dazu dient, den Arm 50 von der nach Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 nach außen hin vorzuspannen. Ein Nockenknopf 52 ist am distalen Ende des Armes 50 angebracht und so konfiguriert, dass er in die obere Oberfläche (in der Ansicht aus 13) der Schaltscheibe 30 eingreift. Im Besonderen ist der Schaltscheibenantriebsarm 50 so gebogen, dass er durch einen Schlitz 218 im Führungsblock 182 hindurch nach unten vorsteht, sodass der Nockenknopf 52 von einer Oberfläche dessen nach außen vorsteht. Der Schlitz 218 ist so konzipiert, dass sich der Schaltscheibenantriebsarm 50 und der Nockenknopf 52 entlang dem Schlitz 218 in der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 bewegen können, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 während des Testvorgangs vor- und zurückbewegt wird. Der Schlitz 218 verhindert zudem eine Seitwärtsbewegung des Schaltscheibenantriebsarms 50 in Bezug auf die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 (d.h., sie stellt eine seitliche Stütze für den Schaltscheibenantriebsarm 50 bereit).

Wie 13 am besten entnommen werden kann, umfasst die obere Oberfläche 216 der Schaltscheibe 30 eine Reihe an sich radial erstreckenden Rillen 60 und eine Vielzahl an sich krummlinig erstreckenden Rillen 56. Der Nockenknopf 52 ist dafür konfiguriert, während der Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 entlang dieser Rillen 56 und 60 zu gleiten. Gleitet die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 8 in Richtung hinteres Ende 22 des oberen Fachs 18, so bewegt sich der Nockenkopf 52 entlang den krummlinig verlaufenden Rillen 56, was die Drehung der Schaltscheibe 30 auslöst. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind zehn radial verlaufende Rillen 60 und zehn krummlinig verlaufende Rillen 56 rund um den Umfang der Schaltscheibe 30 in gleichmäßigem Abstand ausgebildet, wobei jeweils eine der sich radial erstreckenden Rillen 60 zwischen einem Paar an sich krummlinig erstreckenden Rillen 56 bereitgestellt ist. Dementsprechend sorgt die Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 zum hinteren Ende 22 des oberen Fachs 18 für eine 1/10-Umdrehung der Schaltscheibe 30.

Wenn der Ziehgriff 32 vom hinteren Ende 16 des Gehäuses 12 weg in eine vollständig ausgefahrene Position gezogen wird, so überwindet der Nockenknopf 52 eine äußere Stufe 220, die das Außenende 222 der krummlinig verlaufenden Rille 56 von der benachbarten radial verlaufenden Rille 60 trennt. Die äußere Stufe 220 wird durch einen Unterschied in der Tiefe zwischen dem Außenende 222 der krummlinig verlaufenden Rille 56 und dem Außenende 224 der benachbarten radial verlaufenden Rille 60 ausgebildet. Im Besonderen ist das Außenende 224 der radial verlaufenden Rille 60 tiefer als das Außenende 222 der krummlinig verlaufenden Rille 56. Bewegt sich nun also der Nockenknopf 52 von der sich krummlinig erstreckenden Rille 56 in die benachbarte, sich radial erstreckende Rille 60, so sorgt die Vorspannkraft der Blattfeder 54 des Schaltscheibenantriebsarms 50 für die nach unten gerichtete, an der äußeren Stufe 220 vorbei führende Bewegung des Nockenknopfs 52. Die äußere Stufe 220 hält den Nockenknopf 52 davon ab, wieder in das Außenende 222 der krummlinig verlaufenden Rille 56 einzutreten, wenn die Bewegungsrichtung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 umgekehrt wird (worauf nachstehend noch eingegangen wird).

Die Drehung der Schaltscheibe 30 löst bei der Sensorpackung 300 die gleiche Drehbewegung aus, sodass die als nächstes zur Verfügung stehende Sensorvertiefung 304 in die Bereitschaftsposition, die an das Testende 14 des Gehäuses angrenzt, gebracht wird. Die Sensorpackung 300 dreht sich gemeinsam mit der Schaltscheibe 30 aufgrund des Eingriffs der Rasten 324 an der Sensorpackung 300 mit den Stiften 44 an der Schaltscheibe 30. Wie oben erläutert wurde, enthält jede Sensorvertiefung 304 einen Wegwerfsensor 302, der beim Glucosetestvorgang verwendet werden soll.

Eine weitere nach hinten führende Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 wird von einer Rückwand 226 am Führungsblock 182 verhindert. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform umfasst die Rückwand 226 ein mit Schlitzen versehenes Gehäuse 180 zum Halten des Elastomerverbindungsstücks 174, das die Elektronikanordnung 62 mit der im unteren Fach 24 bereitgestellten flexiblen Schaltung 156 verbindet. Ein Innenrand der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 greift die in die Rückwand 226 am Führungsblock 182 ein, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 die vollständig ausgefahrene Position eingenommen hat (vgl. 6).

Der Ziehgriff 32 wird nun händisch aus der vollständig ausgefahrenen Position nach zurück innen, an der Bereitschaftsposition (1) vorbei in eine Testposition gedrückt (7). Wie zuvor angedeutet, löst die nach innen gerichtete Bewegung des Ziehgriffs 32 die Entnahme eines Sensors 302 aus der Sensorpackung 300 und die Platzierung des Sensors 302 an einer Testposition durch den Scheibenantriebsmechanismus 34 aus.

Wie in den 13 und 14 am deutlichsten zu erkennen ist, umfasst der Scheibenantriebsmechanismus 34 eine Klingenanordnung 58, die einen Schwingarm 230 mit einem ersten Ende 232 besitzt, welches über ein Paar an Gelenkzapfen 234 mit der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 schwenkbar verbunden ist. Mit dem zweiten Ende 236 des Schwingarms 230 ist eine Klinge 36 verbunden. Das zweite Ende 236 des Schwingarms 230 umfasst zudem einen ersten Nockenstößel 238 und einen zweiten Nockenstößel 240, die jeweils die Form eines sich transversal erstreckenden Stabs aufweisen. Der erste Nockenstößel 238 ist so konfiguriert, dass er einem an einer Seite der Klingenanordnung 58 durch den Führungsblock 182, der Gehäuseführung 186 und dem Abdeckmechanismus 188 ausgebildeten Weg folgt. Im Besonderen ist dieser Weg durch einen Nockenvorsprung 242 an der Gehäuseführung 186 ausgebildet, der zwischen dem Nockenvorsprung 242 und dem Abdeckmechanismus 188 einen oberen Weg ausbildet und zwischen dem Nockenvorsprung 242 und dem Führungsblock 182 einen unteren Weg 246 ausbildet. Ist der erste Nockenstößel 238 im oberen Weg 244 angeordnet, so nimmt die Klinge 36 ihre eingezogene Position ein. Ist der erste Nockenstößel 238 hingegen im unteren Weg 246 angeordnet, so nimmt die Klinge 36 ihre ausgefahrene Position ein. Der obere Weg 244 und der untere Weg 246 sind an beiden Enden des Nockenvorsprungs 242 miteinander verbunden und bilden so eine durchgehende Schleife aus, entlang der der erste Nockenstößel 238 bewegt werden kann.

Der zweite Nockenstößel 240 ist mit einer an der Gehäuseführung 186 angebrachten Nockenfeder 248 in Eingriff. Wie nachstehend noch erklärt wird, führt die Nockenfeder 248 die Klingenanordnung 58 vom unteren Weg 246 zum oberen Weg 244, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 anfänglich von der Bereitschafts-Position in die ausgefahrene Position gedrückt wird. Die Scheibenantriebsvorrichtung 48 umfasst auch eine Feder 250 zum Vorspannen der Klinge 36 in Richtung der ausgefahrenen Position, wenn die Scheibenantriebsvorrichtung 48 anfangs vor der ausgefahrenen Position in die Testposition gedrückt wird. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform umfasst die Feder 250 eine Blattfeder, die Druck an die Oberseite des Schwingarms 230 ausübt.

Wenn der Zieharm 32 händisch von der ausgefahrenen Position in die Testposition gedrückt wird, wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 seitwärts zum Test- oder Vorderende 14 des Gehäuses 12 geschoben. Sobald die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 ihre Vorwärtsbewegung beginnt, spannt die Feder 250 den Schwingarm 230 nach unten zur Schaltscheibe 30 hin vor, sodass der erste Nockenstößel 238 in eine abgeschrägte Oberfläche 252 am Innenende 268 des Nockenvorsprungs 242 eingreift und in den unteren Weg 246 gezwungen wird.

Dadurch wird die Klinge 36 veranlasst, ihre ausgefahrene Position einzunehmen, sodass die Klinge 36 durch einen Klingenschlitz 46 in der Schaltscheibe 30 hindurch vorsteht und die Schutzfolie 310, die eine der Sensorvertiefungen 304 enthält, durchsticht und in die Raste 312 am hinteren Ende 308 des darin enthaltenen Sensors 302 eingreift. Während die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 ihre Bewegung zum vorderen Ende 20 des oberen Fachs 18 fortsetzt, setzt auch der erste Nockenstößel 238 die Bewegung entlang dem unteren Weg 246 fort und veranlasst so die Klinge 36, in ihrer durch den Klingenschlitz 46 vorstehenden Position zu verbleiben, sodass diese sich entlang dem Klingenschlitz 46 bewegt und den Sensor 302 nach vorne aus der Sensorvertiefung 304 hinaus und in eine Testposition am vorderen Ende 14 des Gehäuses 12 drückt. Der Sensor 302 befindet sich in der Testposition, sobald das vordere Ende 306 des Sensors 302 aus der am vorderen Ende des Führungsblocks 182 ausgebildeten Sensoröffnung 254 vorsteht. Solange sich der Sensor 302 in der Testposition befindet, wird er durch den Eingriff der Klinge 36 an der Raste 312 am hinteren Ende des Sensors 302 daran gehindert, durch die Sensoröffnung hindurch wieder zurück geschoben zu werden.

Sobald die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 die Testposition erreicht hat, greift das vordere Ende 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 gleichzeitig in den Sensoraktuator 40 und den Freigabeknopf 66 ein. Im Besonderen greift das vordere Ende 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in den Freigabeknopf 66 ein und drückt diesen nach außen, sodass dieser von der oberen Oberfläche des unteren Fachs 18 vorsteht. Gleichzeitig greift das vordere Ende 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in ein Kontaktpolster 256 am Sensoraktuator 40 ein, um den Sensoraktuator 40 nach unten zu drücken. Die nach unten gerichtete Bewegung sorgt dafür, dass ein Paar an Metallkontakten 38 am Sensoraktuator 40 in die Sensoröffnung 254 am Führungsblock 182 hinein vorstehen und in die Kontakte 314 am Sensor 302 für den Glucosetestvorgang eingreifen. Diese Metallkontakte 38 legen zudem eine Reibungskraft an den Sensor 302 an, sodass der Sensor 302 nicht vor Beendigung des Glucosetestvorgangs verfrüht aus der Sensoröffnung 254 fällt. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind die Metallkontakte 38 bis zu einem gewissen Grad biegsam und aus Edelstahl hergestellt. Die Gehäuseführung 186 umfasst Stützrippen 187, die angrenzend an die Metallkontakte 38 bereitgestellt sind, um ein Verbiegen der Metallkontakte 38 zu verhindern. Wie oben erklärt wurde, ermöglichen die Metallkontakte 38 die Übertragung elektrischer Signale zwischen dem Sensor 302 und der Elektronikanordnung während des Glucosetestvorgangs.

Nach Beendigung des Glucosetestvorgangs wird der Freigabeknopf 66 nach unten gedrückt, um den Sensor 302 aus der Testposition freizugeben. Der Freugabeknopf 66 weist eine schräge Kontaktoberfläche 258 auf, die in einem gewissen Winkel in das vordere Ende 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 eingreift. Beim Drücken des Freigabeknopfs 66 gleitet die schräge Kontaktoberfläche 258 entlang dem vorderen Ende 204 des Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 und löst dadurch die Rückwärtsbewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 von der Testposition zur Bereitschaftsposition aus. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 um eine Strecke von 8,080 Zoll zur Seite bewegt. Die Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 hin zur Bereitschaftsposition veranlasst die Lösung des Eingriffs des vorderen Endes 204 der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 in das Kontaktpolster am Sensoraktuator 40, wodurch sich der Sensoraktuator 40 nun weg bewegen und den Eingriff in den Sensor 302 lösen kann. Der Sensor 302 kann nun durch leichtes Drücken des vorderen Endes 14 der Sensorausgabevorrichtung 10 nach unten entnommen werden.

Wie oben erwähnt wurde, bewegt sich der Nockenknopf 52 am Schaltscheibenantriebsarm 50 entlang einer der sich radial erstreckenden Rillen 60, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 von der ausgefahrenen Position in die Testposition gedrückt wird, wodurch die Drehung der Schaltscheibe 30 und der Sensorpackung 300 verhindert wird. Die sich radial erstreckende Rille 60 umfasst einen Schrägabschnitt 260, der die Tiefe der Rille 60 ändert. Im Besonderen verringert der Schrägabschnitt 260 die Tiefe der radial verlaufenden Rille 60, sodass der Mittelabschnitt der sich radial erstreckenden Rille 60 weniger tief als die krummlinig verlaufenden Rillen 56 ist. Die sich radial erstreckende Rille 60 umfasst ferner eine innere Stufe 262 in der Nähe ihres inneren Endes 264 (d.h. in der Nähe der Schaltscheibe 30). Die innere Stufe 262 ist entlang der Kreuzung des inneren Endes 264 der radial verlaufenden Rille 60 und des inneren Endes 266 der krummlinig verlaufenden Rille 56 ausgebildet. Wird nun die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 von der ausgefahrenen Position zur Testposition gedrückt, bewegt sich der Nockenknopf 52 dem Schrägabschnitt 260 der radial verlaufenden Rille 60 nach oben, an der inneren Stufe 262 vorbei und tritt in die benachbarte, krummlinig verlaufende Rille 56 ein. Die Vorspannkraft der Blattfeder 54 des Schaltschiebenantriebsarms 50 sorgt dafür, dass sich der Nockenknopf 52 an der inneren Stufe 262 vorbei nach unten bewegt. Die innere Stufe 262 hindert den Nockenknopf 52 am Wiedereintritt in die sich radial erstreckende Rille 60, wenn die Bewegungsrichtung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 umgekehrt wird (so wie oben in Zusammenhang mit der nach außen gerichteten Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 erläutert wurde).

Sobald die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 die Testposition erreicht hat, läuft der erste Nockenstößel 238 am Außenende 270 des Nockenvorsprungs 242 vorbei. Gleichzeitig bewegt sich der zweite Nockenstößel 240 über das Ende der Nockenfeder 248 hinaus, die sich nach hin aus dem Weg zurückzieht, während sich der erste Nockenstößel 238 dem Außenende 270 des Nockenvorsprungs 242 nähert. Sobald der erste Nockenstößel 238 das Ende der Nockenfeder 248 passiert hat, bewegt sich die Nockenfeder 240 nach unten, um in den zweiten Nockenstößel 240 einzugreifen und diesen nach oben zu führen, wenn die Bewegungsrichtung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 umgekehrt und diese zur ausgefahrenen Position geschoben wird. Im besonderen führt die Nockenfeder 248 den zweiten Nockenstößel 240 nach oben, sodass der erste Nockenstößel 238 in den oberen Weg 244 eintritt und die Klinge 36 zurückgezogen wird, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 nach außen zur ausgefahrenen Position hin gedrückt wird.

Wie oben erklärt wurde, wird die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 nach außen gedrückt, um den Testvorgang einzuleiten. Während dieser nach außen gerichteten Bewegung der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 bewegt sich der Nockenknopf 52 am Schaltscheibenantriebsarm 50 entlang einer der krummlinig verlaufenden Rillen 56, um die Schaltscheibe 30 zu drehen. Während dieser nach außen gerichteten Bewegung bewegt sich der erste Nockenstößel 238 an der Klingenanordnung 58 entlang dem oberen Weg 244. Folglich wird die Klinge 36 aus dem Klingenschlitz 46 in der Schaltscheibe 30 zurückgezogen, sodass sich die Schaltscheibe als Reaktion auf die Tätigkeit des Nockenknopfs 52 in der krummlinig verlaufenden Rille 56 frei drehen kann. Sobald die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung 48 die vollständig ausgefahrene Position erreicht hat, läuft der erste Nockenstößel 238 am Innenende 268 des Nockenvorsprungs 242 vorbei und wird durch die Vorspannkraft der Feder 250 am Schwingarm 230 der Klingenanordnung 58 in den unteren Weg 246 geführt.

Vor der Verwendung der Sensorausgabevorrichtung 10 muss die Sensorausgabevorrichtung 10 mit einer Sensorpackung 300 bestückt werden, falls dies noch nicht getan wurde oder falls alle Sensoren 302 in der zuvor eingebrachten Sensorpackung 300 bereits verwendet worden sind. Um eine Sensorpackung 300 einzubringen, werden das untere Fach 24 und das obere Fach 18 geöffnet, indem die Verriegelung 72 am unteren Fach 24 nach unten gedrückt wird. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform löst das Öffnen des unteren Fachs 24 und des oberen Fachs 18 die Ablösung des Elastomerverbindungsstücks 174 von den Kontakten 166 an der Autocal-Scheibe 158 aus und unterbricht dadurch die elektrische Verbindung zwischen der Autocal-Scheibe 158 und der Elektronikanordnung 62. Dadurch wird ein elektronischer Zähler (der Teil der Elektronikanordnung 62 ist), der die Anzahl der ungebrauchten Sensoren 302 in der Sensorpackung 300 registriert, auf Null (0) zurückgesetzt.

Das geöffnete Gehäuse 12 wird dann so gedreht, dass die untere Oberfläche 214 der Schaltscheibe 30 so wie in 3 nach oben weist. Eine Sensorpackung 300 wird nun auf die Schaltscheibe 30 gelegt, indem die Rasten 324 entlang dem Umfang der, Sensorpackung passend zu den Stiften 44 an der Schaltscheibe 30 ausgerichtet werden. Danach wird das untere Fach 24 gelenkig auf das obere Fach 18 geklappt, um die Sensorpackung 300 im Gehäuse einzuschließen. Sobald das untere Fach 24 durch die Verriegelung 72 am oberen Fach 18 befestigt ist, ist die Sensorausgabevorrichtung 10 betriebsbereit.

Im Folgenden wird eine kurze Beschreibung der Benutzung der Sensorausgabevorrichtung 10 bereitgestellt. Zunächst wird der Ziehgriff 32 händisch von einer Bereitschaftsposition (1), angrenzend an das hintere Ende 16 des Gehäuses 12, in eine ausgefahrene Position (6) weg vom hinteren Ende 16 des Gehäuses 12 gezogen. Die nach außen gerichtete Bewegung des Ziehgriffs 32 sorgt dafür, dass die Sensorausgabevorrichtung 10 auf EIN geschaltet wird. Außerdem löst die nach außen gerichtete Bewegung des Ziehgriffs 32 die Bewegung des Nockenknopfs 52 am Schaltscheibenantriebsarm 50 entlang einer der krummlinig verlaufenden Rillen 56 an der oberen Oberfläche 216 der Schaltscheibe 30 aus, um die Schaltscheibe 30 um 1/10 einer vollen Umdrehung zu drehen. Die Drehung der Schaltscheibe 30 veranlasst die Drehung der Sensorpackung 300, sodass die nächst folgende der Sensorvertiefungen 304 in einer Bereitschaftsposition in fluchtender Ausrichtung mit dem Testende 14 des Gehäuses 12 platziert wird. Gleichzeitig wird die Klingenanordnung 58 zurückgezogen und zur Mitte der Schaltscheibe 30 hin bewegt.

Nun wird der Ziehgriff 32 händisch in Inneren von der ausgefahrenen Position (6) an der Bereitschaftsposition (1) vorbei nach hinten in eine Testposition (7) gedrückt. Diese innere Bewegung des Ziehgriffs 32 sorgt dafür, dass die Klingenanordnung 58 nach unten geschwenkt wird, sodass eine Klinge 36 einen Abschnitt der Schutzfolie 310, welche die in der Bereitschaftsposition befindliche Sensorvertiefung 304 abdeckt, durchsticht und in den in der Sensorvertiefung 304 angeordneten Sensor 302 eingreift. Während der Ziehgriff 32 die Rückwartsbewegung zum Gehäuse 12 hin weiterführt, drückt die Klingenanordnung 58 den Sensor 302 aus der Sensorvertiefung 304 heraus in eine Testposition am vorderen Ende 14 des Gehäuses 12. Gleichzeitig bewegt sich der Nockenknopf 52 am Schaltscheibenantriebsarm 50 entlang einer der sich radial erstreckenden Rillen 60, um die Drehung der Schaltscheibe 30 zu verhindern.

Nachdem der Sensor 302 vollständig aus der Sensorvertiefung 304 ausgeworfen und in eine vom vorderen Ende 14 des Gehäuses 12 vorstehende Position gedrückt wurde, greift der Sensoraktuator 40 in den Sensor 302 ein, um den Sensor 302 in der Testposition zu halten und den Sensor 302 mit der Elektronikanordnung 62 zu koppeln. Das vordere Ende 306 des Sensors wird nun in ein Tröpfchen des zu testenden Bluts eingeführt, wodurch das Blut mittels der Elektronikanordnung 62 analysiert wird. Die Ergebnisse der Analyse werden daraufhin an der Flüssigkristallanzeige 64 der Sensorausgabevorrichtung 10 angezeigt.

Nachdem die Blutanalyse abgeschlossen ist, wird der Freigabeknopf 66 am oberen Fach 18 gedrückt, um den Eingriff des Sensoraktuators 40 zu lösen und den Sensor 302 freizugeben, der dann durch leichtes Drücken des vorderen Endes 14 des Gehäuses 12 nach unten entsorgt werden kann.

Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf die Einzelheiten der veranschaulichten Ausführungsform beschrieben wurde, dienen diese Einzelheiten nicht der Einschränkung des Schutzumfangs der Erfindung, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist. Beispielsweise kann die Sensorausgabevorrichtung 10 zur Analyse von Testfluiden hinsichtlich anderer Analyten als der Blutglucose verwendet werden. Die Sensorausgabevorrichtung 10 kann praktisch bei der Analyse einer Art chemischen Fluids eingesetzt werden, dass mittels eines Reagensmaterials analysiert werden kann.


Anspruch[de]
Sensorenausgabevorrichtung zur Handhabung einer Sensorpackung, die eine Vielzahl von Sensoren enthält, wobei die Vielzahl von Sensoren in einer Sensorvertiefung auf der Sensorpackung angeordnet und von einer Schutzfolienabdeckung eingeschlossen sind, wobei die Sensorausgabevorrichtung ferner für die Durchführung eines Tests unter Verwendung eines dieser Vielzahl von Sensoren angepasst ist, umfassend:

ein Außengehäuse (12) mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende, wobei das Außengehäuse außerdem einen Sensorschlitz umfasst, durch den einer der Sensoren ausgegeben wird, um den Test durchzuführen, wobei der Sensorschlitz am vorderen Ende des Außengehäuses angeordnet ist; und

einen mechanischen Mechanismus, der im Allgemeinen innerhalb des Außengehäuses angeordnet ist, wobei der mechanische Mechanismus eine Schaltscheibe (30) zum Tragen und Drehen der Sensorpackung, einen Schaltscheibenantriebsarm zum Drehen der Schaltscheibe, eine Klingenanordnung (58) zum Durchstechen der Folienabdeckung und Auswerfen eines der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch und eine Scheibenantriebsvorschubvorrichtung (48), auf welcher der Schaltscheibenantriebsarm und die Klingenanordnung montiert sind, umfasst, wobei die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in Bezug auf das Außengehäuse beweglich ist,

worin die Sensorausgabevorrichtung betätigt wird, indem zuerst die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in eine erste Richtung bewegt wird, damit der Schaltscheibenantriebsarm die Schaltscheibe dreht, und dann die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in eine zweite Richtung bewegt wird, sodass die Klingenanordnung die Folienabdeckung durchsticht und einen der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auswirft.
Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 1, worin ein Ziehgriff (32) am hinteren Ende der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung angebracht ist und der Ziehgriff von einer am hinteren Ende des Außengehäuses angrenzenden Testposition zu einer ausgefahrenen, vom hinteren Ende des Außengehäuses beabstandeten Position bewegt wird, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in die erste Richtung bewegt wird, und von der ausgefahrenen Position in die Testposition bewegt wird, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in die zweite Richtung bewegt wird. Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 2, worin der Ziehgriff in eine Bereitschaftsposition bewegt werden kann, wobei sich die Bereitschaftsposition zwischen der Testposition und der ausgefahrenen Position befindet und der Ziehgriff in die Bereitschaftsposition bewegt wird, um den Sensor aus dem Sensorschlitz auszugeben. Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 1, worin die Schaltscheibe eine Vielzahl sich krummlinig erstreckender Rillen (56) und eine Vielzahl sich radial erstreckender Rillen (60) aufweist, wobei jede der sich radial erstreckenden Rillen zwischen einem benachbarten Paar sich krummlinig erstreckender Rillen angeordnet ist, wobei jede der sich krummlinig erstreckenden Rillen ein Innenende aufweist, das mit einem Innenende einer benachbarten, sich radial erstreckenden Rille zusammenfällt, die auf einer ersten Seite davon angeordnet ist, und jede der sich krummlinig erstreckenden Rillen ein Außenende aufweist, das mit einem Außenende einer benachbarten, sich radial erstreckenden Rille zusammenfällt, die auf einer zweiten Seite davon angeordnet ist, und worin ferner die sich krummlinig erstreckenden Rillen und die sich radial erstreckenden Rillen so konfiguriert sind, dass der Schaltscheibenantriebsarm eingreifen kann. Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 4, worin der Schaltscheibenantriebsarm einen Nockenknopf (52) aufweist, der so konfiguriert ist, dass er entlang der sich krummlinig erstreckenden Rillen und der sich radial erstreckenden Rillen gleitet, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung bewegt wird, und worin der Nockenknopf ferner entlang einer der sich krummlinig erstreckenden Rillen gleitet, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in die erste Richtung bewegt wird und der Nockenknopf entlang einer der sich radial erstreckenden Rillen gleitet, wenn die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung in die zweite Richtung bewegt wird. Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 5, worin das Innenende der einzelnen sich krummlinig erstreckenden Rillen, das mit dem Innenende der benachbarten, sich radial erstreckenden Rille zusammenfällt, die auf deren ersten Seite angeordnet ist, eine innere Stufe umfasst, um den Nockenknopf in die sich krummlinig erstreckende Rille zu leiten, und worin das Außenende der sich krummlinig erstreckenden Rillen, das mit dem Außenende der benachbarten, sich radial erstreckenden Rille zusammenfällt, die auf deren zweiten Seite angeordnet ist, eine äußere Stufe umfasst, um den Nockenknopf in die sich radial erstreckende Rille zu leiten. Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 1, worin die Schaltscheibe eine Vielzahl von Schlitzen umfasst, die so konfiguriert sind, dass eine Klinge auf der Klingenanordnung durch eine der Schlitze ragt, um die Folienabdeckung zu durchstechen und einen der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auszuwerfen. Sensorausgabevorrichtung nach Anspruch 1, die zur Durchführung eines Tests unter Verwendung eines Flüssigkeitstestsensors angepasst ist, wobei der Flüssigkeitstestsensor durch eine Einwegsensorpackung bereitgestellt ist, die in die Sensorausgabevorrichtung eingesetzt wird, wobei die Sensorpackung eine Vielzahl von Sensorvertiefungen aufweist, die mit einer Schutzfolie bedeckt sind, wobei der Flüssigkeitstestsensor vor der Durchführung des Tests in einer der Sensorvertiefungen eingeschlossen ist und die Sensorausgabevorrichtung Folgendes umfasst:

ein Außengehäuse mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende, wobei das Außengehäuse ferner ein oberes Fach und eine unteres Fach umfasst, wobei das obere Fach und das untere Fach nahe dem hinteren Ende des Außengehäuses auf muschelartige Weise gelenkig miteinander verbunden sind, damit das Außenge- häuse geöffnet werden kann, um die Sensorpackung einzusetzen;

eine nahe dem vorderen Ende des Außengehäuses angeordnete Verriegelung, die angepasst ist, um das obere Fach mit dem unteren Fach zu verbinden und das Außengehäuse nach dem Einsetzen der Sensorpackung zu verschließen;

einen am vorderen Ende des Außengehäuses angeordneten Sensorschlitz, wobei der Sensorschlitz angepasst ist, um den Flüssigkeitstestsensor aufzunehmen, wobei der Flüssigkeitstestsensor während der Durchführung des Tests durch den Sensorschlitz hindurch nach außen ragt;

eine Schaltscheibe zum Tragen und Drehen der Sensorpackung, wobei die Schaltscheibe drehbar im Außengehäuse montiert ist und eine erste Oberfläche und eine zweite Oberfläche umfasst, wobei die erste Oberfläche so konfiguriert ist, dass sie die Sensorpackung fluchtend ausrichtet und trägt, und die zweite Oberfläche eine Vielzahl sich krummlinig erstreckender Rillen und eine Vielzahl sich radial erstreckender Rillen umfasst, wobei die sich radial erstreckende Rille zwischen einem benachbarten Paar sich krummlinig erstreckender Rillen angeordnet ist, wobei die Schaltscheibe ferner eine Vielzahl von Klingenschlitzen umfasst, wobei jeder Klingenschlitz von der ersten Oberfläche zur zweiten Oberfläche führt und mit einer der Vielzahl sich radial erstreckender Rillen fluchtend ausgerichtet ist;

eine Scheibenantriebsvorschubvorrichtung, die innerhalb des Außengehäuses angeordnet ist, um die Schaltscheibe zu drehen und den Flüssigkeitstestsensor aus der Sensorpackung auszuwerfen, wobei die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung zur Seite bewegt werden kann und einen Schaltscheibenantriebsarm zum Drehen der Schaltscheibe umfasst, wobei der Schaltscheibenantriebsarm einen Nockenknopf aufweist, der angepasst ist, um in eine der sich krummlinig erstreckenden Rillen und der sich radial erstreckenden Rillen einzugreifen, wobei die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung ferner eine Klingenanordnung zum Auswerfen des Flüssigkeitstestsensors aus der Sensorpackung umfasst, wobei die Klingenanordnung einen Nockenstößel umfasst, der angepasst ist, um eine Klinge durch einen der Klingenschlitze in der Schaltscheibe auszufahren, wobei die Klinge angepasst ist, die Schutzfolie zu durchstechen und in den Flüssigkeitstestsensor einzugreifen, um den Flüssigkeitstestsensor aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auszuwerfen, wenn sie sich in ausgefahrener Position befindet;

einen Ziehgriff, der im Allgemeinen am hinteren Ende des Außengehäuses angeordnet ist, um die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung zu bewegen, wobei der Ziehgriff an einem hinteren Ende der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung angebracht ist und der Ziehgriff zwischen einer am hinteren Ende des Außengehäuses angrenzenden Testposition und einer ausgefahrenen, vom hinteren Ende des Außengehäuses beabstandeten Position bewegt werden kann;

eine Elektronikanordnung zur Durchführung des Tests und zur Anzeige der Testergebnisse, wobei die Elektronikanordnung eine Leiterplatte, auf der Leiterplatte montierte elektrische Komponenten zur Ausübung elektronischer Funktionen als Reaktion auf elektrische Signale, eine Vielzahl auf der Leiterplatte montierte Knöpfe, um die elektrischen Komponenten mit elektrischen Signalen zu versorgen, eine auf der Leiterplatte montierte Flüssigkristallanzeige zur Anzeige der Testergebnisse, und auf der Leiterplatte montierte Batterieanschlüsse zum Anschließen an eine Batterie umfasst, um die Elektronikanordnung mit Strom zu versorgen; und

einen Sensoraktuator, der innerhalb des Außengehäuses neben dem Sensorschlitz angeordnet ist, um den Flüssigkeitstestsensor mit der Elektronikanordnung zu verbinden, wobei der Sensoraktuator Metallkontakte aufweist, die angepasst sind, um mit Kontakten am Flüssigkeitstestsensor verbunden zu werden, wenn der Flüssigkeitstestsensor im Sensorschlitz angeordnet wird, um elektrische Signale zwischen dem Flüssigkeitstestsensor und der Leiterplatte der Elektronikanordnung zu übertragen, wobei in den Sensoraktuator ein vorderes Ende der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung eingreift, wenn sich der Ziehgriff in der Testposition befindet,

worin die Sensorenausgabevorrichtung betätigt wird, indem zuerst der Ziehgriff von der Testposition in die ausgefahrene Position gezogen wird, damit der Schalt- scheibenantriebsarm entlang einer der sich krummlinig erstreckenden Rillen wandert, um die Schaltscheibe zu drehen und die den Flüssigkeitstestsensor enthaltende Sensorvertiefung mit dem Sensorschlitz auszurichten, und dann der Ziehgriff von der ausgefahrenen Position in die Testposition bewegt wird, damit die Klinge durch einen der Klingenschlitze in der Schaltscheibe die Folienabdeckung durchsticht und den Flüssigkeitstestsensor aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auswirft.
Verfahren zum Betätigen einer Sensorenausgabevorrichtung, die angepasst ist, um eine Sensorpackung zu handhaben, die eine Vielzahl von Sensoren enthält, wobei jeder der Vielzahl von Sensoren in einer Sensorvertiefung auf der Sensorpackung angeordnet und von einer Schutzfolienabdeckung eingeschlossen ist, wobei die Sensorenausgabevorrichtung ferner angepasst ist, einen Test unter Verwendung eines der Vielzahl von Sensoren durchzuführen, wobei die Sensorenausgabevorrichtung ein Außengehäuse mit einem Sensorschlitz umfasst, durch den einer der Sensoren zur Durchführung des Tests ausgegeben wird, und die Sensorenausgabevorrichtung ferner einen mechanischen Mechanismus mit einer Schaltscheibe zum Tragen und Drehen der Sensorpackung, einen Schaltscheibenantriebsarm zum Drehen der Schaltscheibe, eine Klingenanordnung zum Durchstechen der Folienabdeckung und Auswerfen einer der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch und einen Ziehgriff zum Bewegen des Schaltscheibenantriebsarms und der Klingenanordnung umfasst, worin das Verfahren folgende Schritte umfasst:

a) Ziehen des Ziehgriffs weg vom Außengehäuse, damit der Schialtscheibenantriebsarm die Schaltscheibe dreht und die Sensorvertiefung mit dem Sensorschlitz fluchtend ausrichtet;

b) Drücken des Ziehgriffs zum Außengehäuse hin, damit die Klingenanordnung die Folienabdeckung durchsticht und den Sensor von der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch auswirft; und

c) Durchführen des Tests unter Verwendung des im Sensorschlitz angeordne- ten Sensors.
Verfahren zur Durchführung eines Tests durch Betätigen einer Sensorenausgabevorrichtung, die angepasst ist, um eine Sensorpackung zu handhaben, die eine Vielzahl von Sensoren enthält, wobei jeder der Vielzahl von Sensoren in einer Sensorvertiefung auf der Sensorpackung angeordnet und von einer Schutzfolienabdeckung eingeschlossen ist, wobei die Sensorenausgabevorrichtung ferner angepasst ist, einen Test unter Verwendung eines der Vielzahl von Sensoren durchzuführen, wobei die Sensorenausgabevorrichtung ein Außengehäuse mit einem Sensorschlitz umfasst, der am vorderen Ende des Außengehäuses angeordnet ist und durch den einer der Sensoren zur Durchführung des Tests ausgegeben wird, und die Sensorenausgabevorrichtung ferner einen mechanischen Mechanismus mit einer Schaltscheibe zum Tragen und Drehen der Sensorpackung, eine bewegliche Scheibenantriebsvorschubvorrichtung, einen auf der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung montierten Schaltscheibenantriebsarm zum Drehen der Schaltscheibe, eine auf der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung montierte Klingenanordnung zum Durchstechen der Folienabdeckung und Auswerfen eines der Sensoren aus der Sensorvertiefung und durch den Sensorschlitz hindurch und einen an einem Ende der Scheibenantriebsvorschubvorrichtung befestigten Ziehgriff zum Bewegen des Schaltscheibenantriebsarms umfasst, wobei der Ziehgriff zwischen einer am hinteren Ende des Außengehäuses angrenzenden Testposition, einer ausgefahrenen, vom hinteren Ende des Außengehäuses beabstandeten Position sowie einer Bereitschaftsposition zwischen der Testposition und der ausgefahrenen Position bewegt werden kann, worin das Verfahren folgende Schritte umfasst:

a) Öffnen des Außengehäuses und Platzieren der Sensorpackung auf der Schaltscheibe, wobei die Sensorpackung auf der Schaltscheibe durch das Eingreifen von Rasten entlang des Umfangs der Sensorpackung mit Stiften auf der Schaltscheibe platziert wird;

b) Schließen des Außengehäuses;

c) Fassen des Ziehgriffs zwischen einem Finger und einem Daumen einer Hand des Benutzers, wenn der Ziehgriff sich in der Bereitschaftsposition befindet;

d) Ziehen des Ziehgriffs von der Bereitschaftsposition in die ausgefahrene Position, um die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung zu bewegen und den Schaltscheibenantriebsarm dazu zu bringen, die Schaltscheibe zu drehen, wobei die Schaltscheibe durch die Bewegung eines Nockenknopfs auf dem Schaltscheibenantriebsarm entlang einer sich krummlinig erstreckenden Rille auf der Schaltscheibe gedreht wird;

e) Drücken des Ziehgriffs von der ausgefahrenen Position in die Testposition, um die Scheibenantriebsvorschubvorrichtung zu bewegen und die Klingenanordnung dazu zu bringen, die Folienabdeckung zu durchstechen, in den Sensor in der Sensorvertiefung einzugreifen, den Sensor aus der Sensorvertiefung auszuwerfen und den Sensor durch den Sensorschlitz hindurch zu drücken, wobei in den Sensor eine Klinge auf der Klingenanordnung eingreift, die durch einen Nockenstößel auf der Klingenanordnung durch einen Klingenschlitz in der Schaltscheibe ausgefahren wird;

f) Durchführen des Tests unter Verwendung des Sensors, der im Sensorschlitz angeordnet ist;

g) Betrachten der durch den Test erhaltenen Testergebnisse auf einer Flüssigkristallanzeige, die auf dem Außengehäuse angeordnet ist; und

h) Bewegen des Ziehgriffs von der Testposition in die Bereitschaftsposition, damit der Sensor aus dem Sensorschlitz gelöst wird.






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