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Dokumentenidentifikation DE69834697T2 19.10.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000910036
Titel Drucker zur Aufrasterung von Druckerdaten
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokyo, JP
Erfinder Suzuki, c/o SEIKO EPSON CORPORATION, Tetsuya, Suwa-shi, Nagano, JP
Vertreter Diehl & Partner, 80333 München
DE-Aktenzeichen 69834697
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.10.1998
EP-Aktenzeichen 983082892
EP-Offenlegungsdatum 21.04.1999
EP date of grant 31.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.10.2006
IPC-Hauptklasse G06K 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drucker, einen Druckertreiber zum Bereitstellen von Druckdaten für den Drucker, und ein Drucksystem, das diesen enthält.

In einem typischen Drucksystem ist ein Drucker an einen Hostcomputer angeschlossen, und ein Programm, das als Druckertreiber bezeichnet wird, zum Betreiben des Druckers ist in dem Hostcomputer installiert. Der Druckertreiber, der im Hostcomputer installiert ist, konvertiert Daten eines zu druckenden Dokuments in Druckdaten, deren Art von dem Drucker verstanden werden kann, und die derart erhaltenen Druckdaten werden durch ein Betriebssystem zu dem Drucker gesendet. Der Drucker interpretiert die Druckdaten und entwickelt ein Rasterbild in einem Speicher, das heißt, es wird eine Bildentwicklung ausgeführt, und dann wird das Rasterbild auf einem Blatt Druckpapier gedruckt.

Es werden mehrere Arten von Druckdaten bereitgestellt, die zu dem Drucker gesendet werden. Eine davon ist ein Zwischenkode. In dem Zwischenkode sind Bildelemente auf einer Seite, wie Schriftzeichen, Zahlzeichen und Fotografien, einzeln zu Rasterbildern gebildet, das heißt, Bildelemente auf einer Seite sind zu einer Liste gebildet. Nachdem der Drucker Druckdaten einer Zwischenkodeart von dem Hostcomputer empfangen hat, wird ein Zwischenkode (Druckerzwischenkode), der zur Verarbeitung geeignet ist, die in dem Drucker ausgeführt wird, aus dem derart empfangenen Zwischenkode generiert und im Speicher registriert. Dann wird die Bildentwicklung mit dem Druckerzwischenkode durchgeführt, so dass der Druck ausgeführt werden kann. In diesem Zusammenhang analysiert der Drucker zur Verbesserung der Speichereffizienz für gewöhnlich die empfangenen Druckdaten und teilt eine Seite in mehrere Bänder und generiert einen Druckerzwischenkode für jedes Band und führt eine Bildentwicklung aus.

Druckdaten der Zwischenkodeart, die von dem Hostcomputer zu dem Drucker gesendet werden, werden in eine Seiteneinheit geteilt, wobei aber die Druckdaten nicht in eine Bandeinheit geteilt werden. Daher empfängt der Drucker alle Zwischenkodes einer Seite von dem Hostcomputer und die derart empfangenen Zwischenkodes werden in Druckerzwischenkodes konvertiert und im Speicher gespeichert. Danach wird die Bildentwicklung durch die Bandeinheit ausgeführt.

Nachdem alle Zwischenkodes einer Seite im Speicher registriert wurden, wie zuvor beschrieben, startet der Drucker die Entwicklung eines Rasterbildes im herkömmlichen System. Daher kann die Bildentwicklung in einer Zeitperiode vom Start des Sendens der Druckdaten durch den Hostcomputer bis zum Ende der Registrierung aller Zwischenkodes auf der ersten Seite nicht gestartet werden. Daher ist der Start des Drucks verzögert und der Durchsatz verringert.

Die Europäische Patentveröffentlichung Nr. 0801357 offenbart eine Methode zum Teilen der Dokumentdaten einer Seite, die zu drucken ist, in mehrere Bänder. Die Daten werden dann zu einem Drucker auf einer Bandbasis zum Drucken übertragen. Dieser Stand der Technik ist in dem Oberbegriff von Anspruch 1 gewürdigt.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Drucker bereitzustellen, in dem die Bildentwicklung unmittelbar nach dem Start des Sendens der Druckdaten zu dem Drucker gestartet werden kann.

Ein Drucker der vorliegenden Erfindung umfasst: ein Empfangsmittel zum Empfangen eines Zwischenkodes eines physischen Bandes von einem Hostcomputer, das eines der physischen Bänder ist, in die jede Seite eines zu druckenden Dokuments geteilt ist, wobei in dem Zwischenkode Bildelemente einzeln gerastert und zu einer Liste gebildet sind; ein Band-Ende-Detektionsmittel zum Detektieren eines Band-Ende-Kodes, der ein Ende des physischen Bandes angibt, von dem empfangenen Zwischenkode; ein Bildentwicklungsmittel zum Entwickeln eines Bildes eines kleinen Bandes, das durch Teilen des physischen Bandes durch eine ganze Zahl erhalten wird, gemäß dem Zwischenkode, der bereits empfangen wurde, unmittelbar nach dem Detektieren des Endes jedes physischen Bandes; und eine Druckmaschine zum Ausführen eines Drucks gemäß dem entwickelten Bild des kleinen Bandes. Gemäß diesem Drucker wird ein Ende jedes Bandes durch den empfangenen Zwischenkode detektiert und wenn das Ende des Bandes detektiert ist, wird die Bildentwicklung des Bandes gestartet.

Wenn folglich das Senden der Druckdaten in der Art des Zwischenkodes gestartet wird, wird der Zwischenkode des ersten einen Bandes in dem Drucker registriert. Zu diesem Zeitpunkt wird die Bildentwicklung gestartet.

Es ist möglich, dass der Drucker eine Bildentwicklung durch ein Band ausführt, das kleiner als das Band des Zwischenkodes ist, das von dem Druckertreiber gebildet wird. In diesem Fall ist bevorzugt, dass eine Größe des Bandes des Zwischenkodes, das von dem Druckertreiber gebildet wird, durch ganzzahlige Vielfache der Größe des Bandes gegeben ist, dessen Bildentwicklung von dem Drucker ausgeführt wird.

Das Drucksystem der vorliegenden Erfindung ist mit einem Druckertreiber und dem obengenannten Drucker bereitgestellt, wobei der Druckertreiber jede Seite eines zu druckenden Dokuments in mehrere Bänder teilt, einen Zwischenkode von jedem Band erstellt und Informationen, die ein Ende jedes Bandes ausdrücken, zu dem erstellten Zwischenkode hinzufügt.

Für gewöhnlich wird der Druck der vorliegenden Erfindung ausgeführt, wenn ein Mikrocomputer, der in dem Drucker bereitgestellt ist, so programmiert ist, dass die obengenannte Funktion erhalten werden kann. Es ist möglich, den Druckertreiber der vorliegenden Erfindung auszuführen, wenn der Hostcomputer, der zur Kommunikation mit dem Drucker imstande ist, so programmiert ist, dass die obengenannte Funktion des Druckertreibers erhalten werden kann. Das notwendige Programm kann in einem gegenständlichen Computer über verschiedene Medien wie einen Halbleiterspeicher, plattenförmigen Speicher und eine Kommunikationsleitung installiert oder geladen werden.

Der Zwischenkode mit der obengenannten spezifischen Struktur, der von dem Druckertreiber der vorliegenden Erfindung generiert wird, kann dem Drucker über verschiedene Medien, wie einen Halbleiterspeicher, plattenförmigen Speicher und eine Kommunikationsleitung zugeleitet werden. Wenn dem Drucker der Zwischenkode zugeleitet wird, kann der Drucker den Druck zu einem Zeitpunkt starten, der nur geringfügig zum Start der Zuleitung verzögert ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausgestaltung eines Drucksystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausgestaltung eines Zwischenkodeblocks zeigt, der von einem Drucker empfangen wird;

3 ist ein Flussdiagramm, das die Verarbeitung eines Druckers zeigt;

4 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausgestaltung eines Druckerzwischenkodes zeigt, der in dem Drucker registriert ist;

5 ist ein Blockdiagramm, das eine Position eines Druckertreibers in einem Hostcomputer zeigt;

6 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Seite zeigt;

7 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Teilung eines Bandes zeigt;

8 ist ein Flussdiagramm, das einen Prozess eines Druckertreibers zeigt; und

9 ist ein Flussdiagramm, das einen anderen Prozess eines Druckertreibers zeigt.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen

1 ist eine Ansicht, die ein Drucksystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Der Drucker 3 ist an einen Hostcomputer 1 angeschlossen. Der Hostcomputer 1 hat einen Druckertreiber 5. Der Druckertreiber 5 teilt jede Seite von Daten eines zu druckenden Dokuments in mehrere Bänder, konvertiert in einen Zwischenkode 7 für jedes Band, ändert den Zwischenkode 7 zu Druckdaten 9 einer vorbestimmten Druckersteuersprache und sendet die Daten zu einem Spooler (nicht dargestellt) in dem Hostcomputer. Dann werden die Druckdaten 9 durch ein Betriebssystem (nicht dargestellt) des Hostcomputers 1 zu dem Drucker 3 gesendet.

Ein Mikrocomputer ist in den Drucker 3 eingebaut. Dieser Mikrocomputer dient als Spracheninterpretierabschnitt 11, Zwischenkodeinterpretierabschnitt 13, RGB-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 15, CMYK-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 17 und Digitalisierungsverarbeitungsabschnitt 19. Der Drucker 3 hat eine Druckmaschine 21. Der Spracheninterpretierabschnitt 11 gibt einen Zwischenkode 7, der in den empfangenen Druckdaten 9 enthalten ist, an den Zwischenkodeinterpretierabschnitt 13 aus. Der Zwischenkodeinterpretierabschnitt 13 konvertiert den Zwischenkode 7 zu einem Druckerzwischenkode 25, der zur Verarbeitung in dem Drucker 3 geeignet ist, und registriert ihn in einem Speicher 23 des Mikrocomputers.

Der RGB-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 15 entwickelt den Druckerzwischenkode 25 zu einem Rasterbild in Mehrfachgradationen (RGB-Mehrwertband-Bild) 27 mit RGB-Darstellung für jedes Band und registriert dieses im Speicher 23. Der CMYK-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 17 konvertiert das RGB-Mehrwertband-Bild 27 jedes Bandes in ein Rasterbild in Mehrfachgradationen 29 mit CMYK-Darstellung und registriert dieses im Speicher 23. Der Digitalisierungsverarbeitungsabschnitt 19 generiert ein binäres Signal, das angibt, ob von dem Rasterbild in Mehrfachgradationen 29 mit CMYK-Darstellung ein CMYK-Tintenpunkt an jeder Punktposition getroffen wird oder nicht, und sendet dieses an eine Druckmaschine 21. Die Druckmaschine 21 druckt ein Dokumentbild entsprechend dem binären Signal auf ein Blatt Papier.

Sobald die Druckmaschine in Bewegung gesetzt ist, fährt sie danach im Allgemeinen mit einer konstanten Druckgeschwindigkeit mit dem Druck fort. Daher darf die Bildentwicklungsverarbeitung, die von den Bandentwicklungsabschnitten 15, 17 ausgeführt wird, nicht im Bezug auf diese Geschwindigkeit verzögert sein. Wenn daher die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Bandentwicklungsabschnitte 15, 17 ausreichend hoch ist, kann die Druckmaschine 21 einen Druck starten, sobald die Entwicklung des ersten Bandes vollendet ist. Damit der Druckvorgang jedoch sicher bleibt, kann die Druckmaschine 21 den Druck starten, sobald die Bildentwicklung vorbestimmter mehrerer Bänder oder Bildentwicklung einer Seite vollendet ist. Damit im letztgenannten Fall Speicher 23 gespart wird, ist bevorzugt, dass das entwickelte Rasterbild komprimiert und gespeichert wird. Der Zeitpunkt zum Starten des Drucks, zu dem die Druckmaschine 21 nach Vollendung der Bildentwicklung von Bändern gestartet wird, kann entsprechend der Art eines zu druckenden Dokuments gesteuert werden, zum Beispiel abhängig davon, ob es farbig oder einfärbig ist, ob ein natürliches Bild, wie eine Fotografie, enthalten ist, oder ob das Bild nur aus einem Text und einer Zeichnung besteht, ob die Auflösung hoch ist oder nicht, und ob die Seitengröße groß ist oder nicht.

Der Druckertreiber 5 in dem Hostcomputer 1 arbeitet wie folgt. Wenn die Dokumentdaten in einen Zwischenkode 7 konvertiert werden, wird der Inhalt jeder Seite der Dokumentdaten analysiert und ein Bereich auf jeder Seite wird in mehrere physische Bänder geteilt. Dann wird ein Zwischenkode jedes physischen Bandes erstellt und in einen Zwischenkodeblock 31 eingefügt, dessen Struktur in 2 dargestellt ist. In einigen Fällen wird ein Zwischenkode eines physischen Bandes in einem Zwischenkodeblock 31 aufgenommen, während in anderen Fällen ein Zwischenkode eines physischen Bandes in mehrere Zwischenkodeblöcke 31 geteilt und aufgenommen wird. Insbesondere im Falle eines Farbdrucks wird zur Verbesserung der Speichereffizienz eine Größe des Zwischenkodeblocks 31 geringer gestaltet als eine normale Datengröße eines Bandes. Daher ist es üblich, dass ein physisches Band zu mehreren Zwischenkodeblöcken 31 wird. Der Zwischenkode 7, der zu dem Drucker 3 gesendet wird, ist eine Reihe einer Serie von Zwischenkodeblöcken 31. Die Zwischenkodeblöcke 31 werden unbedingt in der Reihenfolge der Nummern der physischen Bänder zu dem Drucker 3 gesendet. Es werden keine Zwischenkodeblöcke 31 zu dem Drucker 3 außerhalb der Reihenfolge der Nummern der physischen Bänder gesendet. Ferner werden die Zwischenkodeblöcke 31 in demselben physischen Band in sukzessiver Reihenfolge gesendet. Es werden keine Zwischenkodeblöcke 31 anderer physischer Bänder in die Zwischenkodeblöcke 31 desselben physischen Bandes eingesetzt.

Wie in 2 dargestellt ist, enthält ein Zwischenkodeblock 31 eine Nummer 33 des physischen Bandes, eine Gruppe mehrerer Zwischenkodes 35 und eine Prüfsumme. Ein Inhalt der Zwischenkodes 35 kann in einen Zeichnungskode 35A und einen Steuerkode 35B klassifiziert werden. Der Druckertreiber 5 setzt einen Kode eines Bandendes, der ein Steuerkode ist, bei dem letzten Zwischenkodeblock 31 jedes Bandes. Daher kann der Drucker 3 ein Ende jedes Bandes erkennen, indem er den Bandsteuerkode detektiert.

3 ist ein Flussdiagramm der Verarbeitung, die von dem Zwischenkodeanalysierabschnitt 13 und dem RGB-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 15 des Druckers 3 ausgeführt wird, der eine Reihe des obengenannten Zwischenkodeblocks 31 empfangen hat.

Wenn der Zwischenkodeanalysierabschnitt 13 den Zwischenkodeblock 31 empfängt (Schritt S1), wird der Zwischenkode 35 in dem Block 31 in den Druckerzwischenkode 25 konvertiert und im Speicher registriert (Schritt S2). Zu diesem Zeitpunkt ändert der Zwischenkodeanalysierabschnitt 13 den Druckerzwischenkode zu einer Art des Zwischenkodeblocks 41 vorbestimmter Größe. Dieser Zwischenkodeblock 41 ist mit dem Zwischenkodeblock 41 derselben physischen Bandnummer verbunden, der bereits registriert ist. Auf diese Weise wird dieser Zwischenkodeblock 41 registriert. Der Zwischenkodeanalysierabschnitt 13 prüft, ob der empfangene Zwischenkodeblock 31 einen Band-Ende-Kode enthält oder nicht (Schritt S3). Bis der Band-Ende-Kode detektiert wird, wird der obengenannten Zwischenkoderegistrierungsvorgang für dasselbe Band wiederholt. Daher wird der Druckerzwischenkode 25 eines physischen Bandes in dem Speicher 23 in Form einer Liste mehrerer Zwischenkodeblöcke 41 registriert, die verbunden sind, wie in 4 dargestellt ist. Natürlich wird der Druckerzwischenkode 25 eines physischen Bandes in dem Speicher 23 in der Form eines einzigen Zwischenkodeblocks 41 registriert.

Wenn der Band-Ende-Kode detektiert ist, startet der RGB-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 15 die Bildentwicklungsverarbeitung für den Druckerzwischenkode desselben physischen Bandes, das in dem Speicher 23 registriert ist (Schritt S4). Daher ist die Wartezeit vom Start des Empfangs der Druckdaten durch den Drucker 3 bis zum Start der Bildentwicklung nur eine Zeitperiode, in der der Zwischenkode des ersten physischen Bandes registriert wird. Nach der Bandentwicklung, die von dem RGB-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 15 ausgeführt wird, wird sukzessive eine Verarbeitung von dem CMYK-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 17, dem Digitalisierungsentwicklungsabschnitt 19 beziehungsweise der Druckmaschine 21 ausgeführt.

Während der RGB-Mehrwertband-Entwicklungsabschnitt 15 eine Bildentwicklung des Bandes ausführt, das bereits registriert wurde, empfängt der Zwischenkodeinterpretierabschnitt 13 den Zwischenkodeblock 1 des nächsten Bandes (Schritt S1). Dieser Zwischenkodeblock 1 wird zu dem Druckerzwischenkode konvertiert und registriert (Schritt S2). Auf diese Weise werden die Registrierung des Zwischenkodes jedes Bandes und die Bildentwicklung des Bandes, das zuvor registriert wurde, parallel zueinander ausgeführt. wenn die empfangene Seitenressource vollendet ist, ist die Verarbeitung der betroffenen Seite vollendet und dieselbe Verarbeitung wird für die nächste Seite gestartet.

Der Druckertreiber 5, der in den Hostcomputer 1 eingefügt ist, wird in der Folge ausführlicher beschrieben.

5 ist eine Ansicht, die eine Stelle des Druckertreibers 5 im Hostcomputer 1 zeigt.

Originaldokumentdaten, die durch das Anwendungsprogramm 51 erstellt wurden, werden zunächst durch die Anzeigevorrichtungsschnittstelle 55 des Betriebssystems 51 in eine Liste eines Bildzeichnungsbefehls konvertiert, die als Anzeigeliste bezeichnet wird. Der Druckertreiber 5 liest diese Anzeigeliste ein und konvertiert sie zu Druckdaten einer Art des Zwischenkodes für jedes zuvor beschriebene Band. Denn werden die Daten in einen Spooler 57 geschrieben. Die Druckdaten in dem Spooler 57 werden durch das Betriebssystem 53 zu dem Drucker 3 übertragen.

In diesem Zusammenhang wird ein Fall angenommen, in dem Dokumentdaten einer Seite, die die Elemente 63, 65, 67 enthält, wie in 6 dargestellt ist, von dem Anwendungsprogramm 51 erstellt werden. In diesem Erstellungsprozess wird zunächst ein Buchstabe "A", dessen Bezugszeichen 63 ist, geschrieben und dann wird eine schräge Linie 65 gezeichnet, und schließlich wird ein Kreis 67 gezeichnet. In diesem Fall werden die Originaldokumentdaten und die Anzeigeliste in der Reihenfolge Buchstabe 63, schräge Linie 65 und Kreis 67 gesendet, die der Reihenfolge der Erstellung entspricht.

Der Druckertreiber 5 führt die Verarbeitung wie folgt aus. Zuerst definiert der Druckertreiber 5, wie in 7 dargestellt ist, mehrere Bänder 71A bis 71E auf der Seite 61 in Bezug auf eine Anzeigeliste einer Seite, die in der Reihenfolge der Erstellung des Buchstabens 63, der schrägen Linie 65 und des Kreises 67 gesendet wurde. Dann wird das Ziel-Band sukzessive von Band 71A, das sich an der obersten Position befindet, zu dem Band, das sich an einer unteren Position befindet, bezeichnet, und anschließend wird die Verarbeitung, die in dem Flussdiagramm von 8 dargestellt ist, ausgeführt. In diesem Zusammenhang sind die Größen der Bänder 71A bis 71E, die durch den Druckertreiber 5 definiert sind, durch ganzzahlige Vielfache der physischen Bänder gegeben, in die die Seite durch die Firmware des Druckers 3 geteilt ist. Für gewöhnlich sind die ganzzahligen Vielfachen ein Mehrfaches oder mindestens ein Einfaches.

Wie in 8 dargestellt ist, findet der Druckertreiber 5 zunächst einen Zeichnungsbefehl des Elements, das zu dem Ziel-Band gehört, in der Anzeigeliste (Schritt S11). Diesem entsprechend wird der Zwischenkode des Ziel-Bandes erstellt und im Speicher im Hostcomputer 1 registriert (Schritt S14). Der obengenannte Vorgang wird für alle Zeichnungsbefehle ausgeführt, die zu dem Ziel-Band gehören. Wenn zum Beispiel das Ziel-Band das zweite Band 71B ist, das in 7 dargestellt ist, wird zuerst gemäß dem Zeichnungsbefehl der schrägen Linie 65 ein Zwischenkode eines Teils der schrägen Linie 65, die zu dem Ziel-Band 71B gehört, entsprechend dem Zeichnungsbefehl der schrägen Linie 65 erstellt, und dann wird ein Zwischenkode eines Teils des Kreises 67, der zu dem Ziel-Band 71B gehört, entsprechend dem Zeichnungsbefehl des Kreises 67 erstellt.

Sobald die Zwischenkodes aller Elemente, die zu einem Ziel-Band gehören, registriert sind (JA in Schritt S1), werden die registrieren Zwischenkodes des Ziel-Bandes in den Spooler 57 geschrieben (Schritt S12). Zu diesem Zeitpunk wird ein Band-Ende-Kode dem letzten Zwischenkode hinzugefügt. Anschließend wird die unnötige Anzeigeliste verworfen (Schritt S13). Wenn zum Beispiel der registrierte Zwischenkode des Ziel-Bandes in den Spooler 57 im Bezug auf das dritte Band, das in 7 dargestellt ist, geschrieben wurde, wird der Zeichnungsbefehl des Kreises 67 unnötig. Daher wird er verworfen.

Wenn die Verarbeitung eines Ziel-Bandes vollendet ist, wird das nächste Band als Ziel-Band bezeichnet und die vorangehende Verarbeitung wiederholt. Die obengenannte Verarbeitung wird für alle auf der Anzeigeliste wiederholt (Schritt S10). Sobald die obengenannte Verarbeitung für alle auf der Anzeigeliste wiederholt ist, ist die Verarbeitung des Druckertreibers 5 vollendet (Schritt S 15).

9 ist ein Flussdiagramm einer anderen Verarbeitung, die von dem Druckertreiber 5 ausgeführt werden kann. Diese Verarbeitung kann anstelle der Verarbeitung, die in 8 dargestellt ist, ausgeführt werden.

Durch dieselbe Methode, wie jene, die in 8 erklärt ist, erstellt der Druckertreiber 5 einen Zwischenkode des Ziel-Bandes und registriert diesen (Schritt S24). Dieser Vorgang wird an allen Bändern ausgeführt, während die Bänder 71A bis 71E auf der Seite sukzessive als Ziel-Bänder bezeichnet werden. In diesem Fall ist die Reihenfolge, in der die Ziel-Bänder bezeichnet werden, nicht unbedingt dieselbe wie die Anordnung der Bänder. Aufgrund des Vorhergesagten werden die Zwischenkodes aller Bänder einer Seite registriert. Danach (JA in Schritt S22) werden die registrierten Zwischenkodes einer Seite für jedes Band in den Spooler geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Band-Ende-Kode dem letzten Zwischenkode jedes Bandes hinzugefügt (Schritt S23).

Die Verarbeitung, die in 8 beschrieben ist, ist dahingehend vorteilhaft, dass der Zwischenkode durch den Speicher eines Bandes erstellt werden kann. Andererseits erfordert die Verarbeitung, die in 9 dargestellt ist, einen Speicher einer Seite, wobei aber die Verarbeitung, die in 9 dargestellt ist, dahingehend vorteilhaft ist, dass der Zwischenkode in der Reihenfolge der Bänder erstellt werden kann, die sich von der Reihenfolge der Anordnung der Bänder einer Seite unterscheidet. Selbst wenn in diesem Zusammenhang in der Verarbeitung, die in 8 dargestellt ist, der Fall vorliegt, dass der Drucker 3 das Bandbild einer Seite sammelt und dann das gesammelte Bandbild zu der Druckmaschine 21 gesendet wird, werden keine Probleme verursacht, selbst wenn der Druckertreiber 5 die Zwischenkodes in der Reihenfolge erstellt, die sich von der Anordnung der Bänder unterscheidet, und die derart erstellten Zwischenkodes zu dem Drucker 3 gesendet werden.

Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist oben erklärt, es sollte aber festgehalten werden, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die obengenannte spezifische Ausführungsform beschränkt ist, sondern es möglich ist, die vorliegende Erfindung in verschiedenen Formen anzuwenden. Zum Beispiel kann die vorliegende Erfindung nicht nur bei einem Farbdruck, sondern auch bei einem einfarbigen Druck angewendet werden. Die Bandentwicklungsverarbeitung, die in dem Drucker ausgeführt wird, ist nicht auf die spezifische Ausführungsform begrenzt, die zuvor beschrieben wurde, sondern es ist möglich, verschiedene Variationsarten bereitzustellen. Der Hostcomputer und der Drucker 3 sind durch ein Netzwerk miteinander verbunden. Die Vorrichtung zum Bereitstellen von Druckdaten für den Drucker 3 ist nicht unbedingt der Computer 1 mit einer Funktion zur Erstellung von Druckdaten. Die Vorrichtung zum Bereitstellen von Druckdaten für den Drucker 3 kann eine Pufferspeichervorrichtung oder Druckerserver sein, der Druckdaten weiterleitet.


Anspruch[de]
Drucker (3), umfassend:

ein Empfangsmittel zum Empfangen eines Zwischenkodes eines physischen Bandes von einem Hostcomputer, das eines der physischen Bänder ist, in die jede Seite eines zu druckenden Dokuments geteilt ist, wobei in dem Zwischenkode Bildelemente einzeln gerastert und zu einer Liste gebildet sind;

ein Band-Ende-Detektionsmittel (13) zum Detektieren eines Band-Ende-Kodes, der ein Ende des physischen Bandes angibt, von dem empfangenen Zwischenkode; gekennzeichnet durch

ein Bildentwicklungsmittel (15, 17, 19) zum Entwickeln eines Bildes eines kleinen Bandes, das durch Teilen des physischen Bandes durch eine ganze Zahl erhalten wird, gemäß dem Zwischenkode, der bereits empfangen wurde, unmittelbar nach dem Detektieren des Endes jedes physischen Bandes; und

eine Druckmaschine (21) zum Ausführen eines Drucks gemäß dem entwickelten Bild des kleinen Bandes.
Drucker gemäß Anspruch 1, des Weiteren umfassend:

ein Mittel (13) zum Konvertieren eines Zwischenkodes jedes empfangenen Bandes in einen Druckerzwischenkode, der für die Verarbeitung in dem Drucker geeignet ist, und zum Registrieren des Druckerzwischenkodes in einem Speicher (23) des Druckers, wobei das Bildentwicklungsmittel (15, 17, 19) als Reaktion auf die Detektion des Endes jedes Bandes ein Bild jedes Bandes entwickelt, das bereits in dem Speicher (23) registriert ist.
Drucker gemäß Anspruch 1, wobei das Bildentwicklungsmittel (15, 17, 19) Bilder von Bändern einer Seite ansammelt und die angesammelten Bilder dann der Druckmaschine bereitgestellt werden. Drucksystem, umfassend einen Druckertreiber (5) und den Drucker (3) gemäß Anspruch 1, wobei der Druckertreiber (5) jede Seite eines zu druckenden Dokuments in mehrere Bänder teilt, einen Zwischenkode von jedem Band erstellt und Informationen, die ein Ende jedes Bandes ausdrücken, zu dem erstellten Zwischenkode hinzufügt. Drucksystem gemäß Anspruch 4, des Weiteren umfassend einen Hostcomputer (1), der an den Drucker (3) angeschlossen ist, wobei der Hostcomputer (1) mit dem Druckertreiber (5) bereitgestellt ist. Aufzeichnungsmedium, das von einem Mikrocomputer in einem Drucker gelesen werden kann, das ein Computerprogramm enthält, so dass der Computer als Band-Ende-Detektionsmittel (13) und als Bildentwicklungsmittel (15, 17, 19) von Anspruch 1 dient.






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