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Dokumentenidentifikation DE202006007284U1 26.10.2006
Titel Glas/Tasse mit Kammern
Anmelder Marcinkiewicz, Franziska, 10247 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 202006007284
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 26.10.2006
Registration date 21.09.2006
Application date from patent application 02.05.2006
IPC-Hauptklasse A47G 19/22(2006.01)A, F, I, 20060502, B, H, DE

Beschreibung[de]

Gläser üblicher Fertigungsart weisen eine Bodenplatte und Seitenwände auf. Ein separates Aufbewahren verschiedener Getränke in einem Glas ist somit nicht möglich (z.B. Softdrink, Säfte, alkoholische Getränke, Kaffee etc.).

Bei der Betrachtung der Erfindung wurden folgende Problemfelder ersichtlich: Es musste vermieden werden, dass die Getränke der einzelnen Kammern durch die Löcher ineinander überlaufen. Um dem gerecht zu werden wurden die Trinkhalme mit Ventilen versehen, welche sich durch die Entstehung des Unterdrucks beim Trinken leicht öffnen und die Flüssigkeiten in die Röhre gelangen. Wird der Trinkvorgang unterbrochen, schließen sich die Ventile wieder und das Getränk der einen Kammer gelangt nicht in die Kammer eines anderen Getränks.

Somit sind die Getränke der Kammern pur und in der Röhre/im Trinkhalm gemixt. Ein Glas ist für gastronomische Zwecke nur dann von Interesse, wenn die Reinigung unkompliziert ist. Das Glas ist für die Spülmaschinenreinigung gefertigt und der Trinkhalm ist als Einweg- Trinkhalm hygienisch.

Um die Funktion der Ventile zu garantieren, muss die Röhre Absätze und der Trinkhalm Einschnitte aufweisen. Somit fügen sich die Einschnitte auf die Absätze und die Ventile können dank der Löcher in der Röhre (durch den Druck) geöffnet und geschlossen werden.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass sowohl durch spontanes Vermischen der Getränke beim Trinken neue Geschmacksgenüsse entstehen, als auch ein neuer optischer Effekt gegeben ist

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen 1–3 erläutert. Es zeigen:

Zeichnung 1 Darstellung des kompletten Glases

Zeichnung 2 Skizze unterer Teil des Glases in 2 verschiedenen Positionen

Zeichnung 3 Skizze der zugehörigen Trinkhalme in 2 verschiedenen Positionen

Zeichnung 3.1 das geöffnete und das geschlossene Ventil

In den Zeichnungen 2 und 3 wird ersichtlich, wie sowohl die Löcher und die Ventile, als auch die Absätze und die Einschnitte zur korrekten Funktionsweise angeordnet sein müssen.

Die Anwendungsgebiete sind vorwiegend gastronomisch, gewerblich, sowie auch privat als Servier- Glas jeglicher Art (Cocktailglas, Sektglas, Longdrinkglas etc.).


Anspruch[de]
Glas mit Kammern und Röhre, dadurch gekennzeichnet, dass sich innerhalb des Glases x- beliebig viele Kammern (1) befinden, welche ein separates Aufbewahren verschiedener Getränke ermöglichen. Glas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Mitte des Glases eine Röhre (2) befindet, die oben offen ist und als Halterung für einen Trinkhalm (8) dient. Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich am unteren Ende der Röhre (2) Absätze (5) und Löcher (4) befinden. Die Absätze (5) ermöglichen die richtige Positionierung des Trinkhalmes (8). Die Löcher (4) ermöglichen das Durchdringen der Getränke von den einzelnen Kammern (1) in die Röhre (2) und in den Trinkhalm (8). Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass der zum Glas zugehörige Trinkhalm (8) am unteren Ende Einschnitte (7) und Ventile (6) aufweist.

Die Einschnitte (7) für die Absätze (5) des Glases ermöglichen die richtige Positionierung des Trinkhalmes (8) im Glas.

Die Ventile (6) ermöglichen, dass das Getränk der Kammer (1) durch Unterdruck (Trinken aus Trinkhalm) durch das Loch (4) und durch das Ventil (6) des Trinkhalmes (8) gelangt. Das Ventil (6) wird durch den Druck leicht geöffnet.

Lässt der Druck nach, schließt sich das Ventil (6) wieder.
Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anzahl der Löcher (4) und die Anzahl der Ventile (6) des Trinkhalmes (8) nach der Anzahl der Kammern (1) des Glases richten. Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ansprüche 1–5 auch auf jegliches Kaffeegeschirr beziehen.






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