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Dokumentenidentifikation DE202006009738U1 26.10.2006
Titel Führungsanordnung für einen Querriegel eines Abschattungsmittels
Anmelder PARAT Automotive Schönenbach GmbH + Co. KG, 42897 Remscheid, DE
Vertreter Maryniok und Kollegen, 96317 Kronach
DE-Aktenzeichen 202006009738
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 26.10.2006
Registration date 21.09.2006
Application date from patent application 22.06.2006
IPC-Hauptklasse E06B 9/24(2006.01)A, F, I, 20060622, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 9/32(2006.01)A, L, I, 20060622, B, H, DE   E06B 9/54(2006.01)A, L, I, 20060622, B, H, DE   E06B 9/58(2006.01)A, L, I, 20060622, B, H, DE   B60J 3/02(2006.01)A, L, I, 20060622, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Führungsanordnung mit einem Seil für über Lichtdurchdringungsflächen in Fenstern, Luken, Türen oder Öffnungen verbringbare verschiebliche oder rolloförmig aufrollbare, flächenförmige Abschattungs- und/oder Insektenschutzmittel, die jeweils mit einem Ende an einem ortsfesten Widerlager und mit dem anderen Ende an einem verschiebbaren Querriegel befestigt sind.

Es sind Dachfenster, Fenster in Wohnwagen, Automobilen, insbesondere in den Fahrgasträumen, in Schiffswänden und in Gebäuden bekannt, die eine Laibung mit dem Blendrahmen aufweisen, die in den Durchbruch einer Wand fest montiert sind. An einem solchen Blendrahmen befinden sich Schwenkbeschläge für ein rahmenloses oder ein umrahmtes Fenster. Zur Abschattung ist es bei derartigen Fenstern bekannt, Falt- oder ausziehbare Rollos an den oberen Querteilen der Blendrahmen zu befestigen und diese seitlich geführt oder ungeführt nach unten zu ziehen. Darüber hinaus ist es bekannt, außenseitig Jalousien oder Rollladen vorzusehen, die an dem Rahmen befestigt sind und ebenfalls ausgezogen oder zusammengeschoben werden können. Solche Jalousien können auch innenseitig an dem Fenster vorgesehen sein. Die Abschattungsmittel sind also sowohl außenseitig als auch innenseitig bei entsprechender konstruktiver Ausgestaltung anbringbar. Befinden sie sich an der Innenseite und lässt sich das Fenster nach innen öffnen, so sind die Abschattungsmittel an der Innenseite des Fensters angebracht, und zwar an dem Rahmen des Fensters; lässt sich das Fenster nach außen öffnen, können die Abschattungsmittel am Blendrahmen befestigt sein.

Bei den bekannten beschriebenen Ausführungen werden die Abschattungsmittel entweder an den Blendrahmen oder an den Rahmen der Fenster nachträglich befestigt oder Einsetzrahmen aufgesetzt, in denen die Abschattungsmittel vormontiert sind, Im Falle der Verwendung von Außenjalousien und Rollladen aus Kunststoff, Holz oder Leichtmetall ist darüber hinaus bekannt, in dem Blendrahmen obenseitig oder oberhalb einen Rollladenkasten vorzusehen, in dem der Rollladen gelagert ist und über seitlich herausgeführte Zugbänder abgelassen und wieder aufgerollt werden kann. Der Rollladen ist seitlich in U-förmigen Schienen gelagert, die bis zur Oberseite des unteren Querholms des Rahmens reichen.

Aus der De 20 2005 012 111 U1 ist ein Blendrahmen für Fenster, Luken, Türen mit Lichtdurchdringungsflächen bekannt, die rahmenlos oder mit einem Rahmen versehen an dem Blendrahmen angelenkt sind. Über die Lichtdurchdringungsfläche sind Abschattungsmittel verbringbar. Der dort zur Anwendung kommende Blendrahmen besteht aus einem ersten Rahmenteil, der den Durchbruch in einer Wand umrahmt oder in diesen eingesetzt ist, und aus einem zweiten Rahmenteil, der mit dem ersten Rahmenteil verbindbar ist. Mindestens in einem der Rahmenteile sind an der dem anderen Rahmenteil zugewandten Seite mindestens in einem der Rahmenholme, mindestens über die gesamte Breite oder Höhe der Rahmenöffnung verlaufend, eine Austrittsöffnung und eine Lagerkammer mit Lagereinrichtungen zur Aufnahme und Lagerung eines vorziehbaren Abschattungsmittels oder zur Aufnahme eines Lagerteils mit eingesetztem Abschattungsmittel und den benötigten Antriebsmitteln vorgesehen. Die Abschattungsmittel lassen sich über die Lichtdurchdringungsöffnung ziehen, ebenso eine Insektenschutzgaze, die auf rollbar ist. Das Abschattungsmittel, z. B. eine Stoffbahn oder eine Kunststoffbahn oder eine Gaze, kann dabei auf einer Welle aufgerollt sein. Diese Welle kann gegenüber feststehenden Lagerstellen an den seitlichen Enden unter Federspannung stehen. Zu diesem Zweck ist in bekannter Weise in der Welle eine Feder angebracht, die durch die seitlichen Lager beim Herausziehen des Abschattungsmittels gespannt wird.

Die bekannten Abschattungsmittel bedürfen insbesondere bei der Anordnung in Dachfenstern oder schräg verlaufenden Fenstern in Wohnwagen besonderer seitlicher Führungen, damit ein Durchhängen weitestgehend vermieden wird. Auch bei der Verwendung von Seilzügen zum Vorziehen der Abschattungsmittel ist es erforderlich, dass sowohl bei senkrechter Anordnung als auch bei horizontaler oder Schräganordnung die Abschattungsmittel seitlich bzw. oben und unten geführt werden, um eine parallele Ausrichtung zur Lichtdurchbruchsfläche zu erreichen. Ein weiterer Nachteil bei bekannten Ausführungen ist dadurch gegeben, dass die Abschattungsmittel in den Führungen verkanten können oder bei Ausübung einer Verschiebekraft auf den Querriegel, der das Abschattungsmittel nach sich zieht, die Kräfte schräg angreifen können und damit ein Verkanten innerhalb der Führung nicht auszuschließen ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Führung des Querriegels eines Abschattungsmittels so auszugestalten, dass ein Gleichlauf des Querriegels auch bei außermittigem Angriff der Betätigungskraft gegeben ist und das Abschattungsmittel in jeder Ausziehposition selbsthaltend fixiert ist.

Gelöst wird die Aufgabe durch Ausgestaltung der Führungsanordnung gemäß der im Anspruch 1 angegebenen technischen Lehre, wonach in dem Querriegel in Längsrichtung verlaufende, sich überkreuzende Führungskanäle mit an den gegenüberliegenden Stirnseiten des Querriegels austretenden Austrittsöffnungen und/oder parallele Kanäle mit an den Stirnseiten einseitig vorgesehenen Austrittsöffnung vorgesehen sind und zur Führung des Querriegels mindestens durch einen der Kanäle ein Seil geführt ist, das an festen Widerlagern am Fenster, an der Luke, der Tür oder der Öffnung verankert oder über Umlenkmittel geführt und als Endlosseil ausgebildet ist.

Durch die Seilführung durch den Querriegel, und zwar in Längsrichtung des Querriegels, also quer zur Verschieberichtung, wird erreicht, dass das Seil mit einer bestimmten Reibung an der Gleitwand des Führungskanals anliegt. Sind in dem Kanal Umlenkmittel vorgesehen, so liegt ebenfalls eine definierte Reibung vor. Diese Umlenkmittel können beispielsweise Umlenkrollen oder gerundete Gleitflächen sein. Letzteres hat den Vorteil, dass z. B. bei wellenförmiger Auslegung des Führungskanals, mit beispielsweise einer einzigen Welle im Kanal, ganz bestimmte Reibkräfte erzielt werden, so dass selbst bei senkrechter Verschiebeanordnung des Abschattungsmittels ein Selbsthalt in jeder Position gegeben ist. In der einfachsten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Seil quasi ustufenförmig verlegt ist, d. h. es ist an einem Fixpunkt am Rahmen der Öffnung befestigt und am gegenüberliegenden Holm des Rahmen an der anderen Seite, so dass der Mittenabschnitt durch den Führungskanal in dem Querriegel verläuft. Es ist ersichtlich, dass auch bei dieser Anordnung ein Verschieben sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung möglich ist. Um einen Kräfteausgleich zu erreichen, kann durch den zweiten sich kreuzenden Kanal in gleicher Weise ein zweites Seil hindurchgeführt werden. Es ist ersichtlich, dass durch diese Anordnung ein Gleichlauf auch bei außermittigem Angriff einer Verschiebekraft auf den Querriegel, der die Abschattungsmittel nach sich zieht oder vorherschiebt, bei einer solchen Anordnung gegeben ist. Die Seilspannung und die Reibung in dem Führungskanal bestimmen die Haltekraft. Zugleich ist aber auch eine ausgerichtete Führung gegeben, so dass bei einer solchen Anordnung keine gesonderten Führungsmittel erforderlich sind, um den Querriegel oder die Abschattungsmittel in seitlichen oder oberen und unteren Führungsnuten im Rahmen zu führen. Eine solche Anordnung kann auch in Kaskade für mehrere Abschattungsmittel und Querriegel vorgesehen sein. Dabei ist sowohl eine Aneinanderreihung z. B. zweier Querriegel auf zwei Seilen oder eine getrennte Anordnung mit vier Seilen möglich.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen selbsterklärend im Detail angegeben.

Die verwendete Seilführung lässt sich selbstverständlich auch dann anwenden, wenn ein Endlosseil verwendet wird. Hier können bei der stufenförmigen Verlegung beispielsweise an den Rahmen jeweils Umlenkrollen als Umlenkmittel vorgesehen sein, um das Endlosseil umzulenken und mit einem Längsabschnitt zu dem darüber oder beabstandet daneben befindlichen Umlenkmittel zu geleiten, über das das Seil, dann wieder in die H-Form verbracht, umgelenkt wird. Es ist bei Anwendung gleicher Verlegungstechnik auch möglich, einen zweiten Querriegel parallel zum ersten anzuordnen, der unabhängig von dem ersten in gleicher Weise verschiebbar ist. Wird beim Verschieben einer der Querriegel beim Endlosseil festgehalten und der andere verschoben, so ist auch diese Variante möglich. Ferner können, wenn keine Umlenkmittel vorgesehen sind, die Einzelseile durch die Führungskanäle in den beiden Querriegeln durchgezogen sein, wodurch beide Querriegel unabhängig von einander bedienbar und in jeder Position selbsthaltend verschiebbar sind. Werden die Längsstränge der Endlosseile in durchlaufenden Kanälen in den Querriegeln in Verschieberichtung geführt, so ist eine zusätzliche Führung des Abschattungsmittels gegeben. Diese Führung kann auch beispielsweise bei Lamellen durch Ösen fortgesetzt werden, die einseitig an den Lamellen angebracht sind, so dass beispielsweise bei Dachfenstern ein Durchhängen praktisch nur sehr gering möglich ist.

Auf die Umlenkmittel oder das Seil selbst kann aber auch zur Erzielung einer Seilspannung eine Federkraft einwirken. Ebenso kann bei Anordnung eines stufenförmigen Seiles, dessen Enden festgelegt sind, durch Einfügen einer Feder eine definierte Spannung auf das Seil ausgeübt werden.

Die Selbsthaltung des Querriegels in jeder Verschiebeposition ist aber auch dann gewährleistet, wenn parallele Führungskanäle vorgesehen sind und die Austrittsöffnungen dieser Kanäle jeweils zu einer Seite führen. Es kann dabei ein einzelner Kanal auch vorgesehen sein, durch den dann das Endlosseil geführt wird, das über Umlenkrollen beidseitig des verschiebbaren Querriegels umgelenkt ist. Es können aber auch zwei Kanäle vorgesehen sein, durch die das Endlosseil mit zwei Abschnitten hindurchgezogen ist, um so in beide Richtungen geführt und gedämpft eine Verschiebung des Querriegels und damit des anhängenden Abschattungsmittels zu erreichen.

Als Abschattungsmittel kann ein Rollo vorgesehen sein, eine aufgewickelte Gaze, eine Faltjalousie, die in einem Lagerraum im Rahmen verstaut werden kann. Ebenso können Rollladenlamellen in gleicher Weise mit dieser Seilzugführung betrieben werden. Durch entsprechende Umlenkung kann auch erreicht werden, dass bei zwei Querriegeln beim Verschieben des einen in die eine Richtung der andere in eine nachziehende Richtung oder in eine entgegengesetzte Richtung bewegt wird. Dadurch ist der Vorteil gegeben, dass beim Zurückfahren eines Verdunklungsrollos automatisch beispielsweise eine Gaze vor die Lichtdurchdringungsöffnung gezogen wird, um das Einfliegen von Insekten zu verhindern. Solche Gazen sind auch als Fliegengitter bekannt, die aufgerollt werden können. Eine solche Anordnung ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Führungsvorrichtung in Verbindung mit einem Wohnwagenfenster oder einem Fenster in einem Wohnmobil zum Einsatz kommt, da gewöhnlich insbesondere in wärmeren Gegenden Insektenflug nachts zu befürchten ist. So ist sichergestellt, dass automatisch das Insektenschutzgitter oder die Gaze vorgezogen wird, wenn die Verdunklung des Rollos aufgehoben wird. Dadurch wird vermieden, dass Insekten bei geöffnetem Fenster in den belüfteten Innenraum fliegen können.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele ergänzend erläutert.

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine schematische Darstellung der Erfindung mit zwei stufenförmig verlegten Seilen,

2 das in 1 gestellte Ausführungsbeispiel unter Verwendung eines Endlosseiles,

3 einen Querriegel mit eingezeichneten Kanälen,

4 eine Variante der Führung nach der Erfindung, bei der ein Endlosseil durch zwei parallele Kanäle geführt ist,

5 eine Anordnung aus zwei hintereinander angeordneten Querriegeln von Abschattungsmitteln, die unabhängig voneinander auf denselben Seilführungen bewegbar sind, und

6 eine Anordnungsvariante nach 5 mit zwei getrennten Seilführungen aus je zwei Seilen.

Das Ausführungsbeispiel in 1 zeigt in schematischer Darstellung zwei Seile 18 und 19, die an Fixpunkten 10, 11, 12 und 13 oben und untenseitig an einem Rahmen eines Fensters oder einer anderen Öffnung in einem Mauerwerk, einer Wand oder dergleichen befestigt sind. Diese Seile 18 und 19 sind durch den Querriegel 1, an dem mindestens an einer Seite ein Abschattungsmittel befestigt ist, das mit dem anderen Ende an einem festen Widerlager in dem Rahmen gelagert ist, hindurchgeführt, und zwar stufenförmig verlegt. Hierzu sind in dem Querriegel Führungskanäle 2, 3 kreuzweise eingebracht, wie aus 3 ersichtlich ist. Diese Kanäle 2, 3 sind eingeprägt oder in den Kunststoffkörper eingespannt oder ausgefräst, je nach verwendetem Material. Sie liegen praktisch übereinander versetzt, so dass die Seile im Kreuzungsbereich sich nicht nennenswert oder gar nicht berühren können. Beispielsweise kann ein Kanal in einer Hälfte vorgesehen sein und der sich kreuzende Kanal in der anderen Hälfte. Aus 3 ist ersichtlich, dass der eine Führungskanal 2 den anderen mit dem Bezugszeichen 3 kreuzt. Die Austrittsöffnungen an den Stirnseiten 4 und 5 des Querriegels 1 sind jeweils wechselweise an der einen Stirnseite 4 und an der anderen Stirnseite 5 vorgesehen, so dass der Kanal 2 eine obenseitige Austrittsöffnung 6 und eine untenseitige Austrittsöffnung 7 aufweist und der zweite Führungskanal 3 eine obenseitige Austrittsöffnung 9 und eine untenseitige Öffnung 8. Des Weiteren zeigt die Ausführung in 3 auch in Verschieberichtung verlaufende Durchgangskanäle 21, 22, durch die die Seitenabschnitte des Endlosseiles 20 gemäß 2 hindurchgeführt sind und zusätzlich eine Führung für den Querriegel 1 bilden. Aus 2 ist diese Anordnung ersichtlich. Zurückkommend auf 1 ist ersichtlich, dass der Querriegel 1 durch die so gebildete Führungsanordnung des Seiles durch den Querriegel nach oben und nach unten verschoben werden kann und dass durch die Spannung des Seiles und durch die Reibung an den Anlageflächen innerhalb der Kanäle 2, 3 praktisch jede selbsthaltende Stellung ermöglicht wird.

Aus 2 ist ersichtlich, dass dies auch dann gewährleistet ist, wenn über Umlenkmittel 14, 16, 15, 17 das Endlosseil 20 zusätzlich geführt ist. Die kreuzweise Verlegung innerhalb des Querriegels 1 bewirkt dabei einen seitlichen Halt und Ausgleich der Kräfte beim Verschieben. Zwar werden die Seile in den Kanälen selbst nicht verschoben, sondern ausschließlich nur noch über die Umlenkmittel, z. B. Umlenkrollen 14, 15, 16, 17. Dadurch ist eine bessere seitliche Führung gegeben.

In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel unter Verwendung eines Endlosseiles 20 dargestellt. In dem Querriegel 1 befinden sich zwei Längskanäle 22, 24, die spiegelbildlich oder parallel angeordnet sind. Durch diese ist das Endlosseil geführt und über Umlenkrollen 14, 15, 16, 17 umgelenkt, so dass auch hier die Führung innerhalb des Querriegels 1 dazu dient, einen seitlichen Ausgleich und eine gleichmäßige Kraftübertragung zu gewährleisten, während die Reibung an den Umlenkrollen für die Stellung in den unterschiedlichen Ausfahrpositionen des nach oben und nach unten verschiebbaren Querriegels 1 dient und die Selbsthaltekraft bestimmt.

In 5 ist ein weiteres Beispiel dargestellt, bei dem die Seilenden zweier Seile an Fixpunkten 10, 11, 12, 13 befestigt sind. Die Seile 18, 19 sind stufenförmig durch zwei Querriegel 1 und 25 gelegt, die in Kaskade angeordnet sind, so dass diese Querriegel 1 und 25 unabhängig voneinander und gegeneinander verschiebbar sind, wodurch seitlich nicht dargestellte Abschattungsmittel, die an den Querriegeln befestigt sind, ausgefahren oder wieder zusammengeschoben bzw. aufgerollt werden können, wenn sie zur Abschattung der nicht dargestellten Lichtdurchdringungsfläche nicht benötigt werden.

In 6 ist ein weiteres Beispiel einer Anordnung zweier Querriegel 1, 25 dargestellt, die an je einem Paar Seilen 18, 19 bzw. 18', 19' geführt sind. Die Enden der Seile 18, 18' sind an den Lagern 12, 13, die Seile 19, 19' an den Lagern 10, 11 befestigt. Die Querriegel 1, 25 und damit die Abschattungsmittel können bei dieser Anordnung übereinander verlaufend vorgesehen sein.

1
Querriegel
2
Führungskanal
3
Führungskanal
4
Stirnseite
5
Stirnseite
6
Austrittsöffnung
7
Austrittsöffnung
8
Austrittsöffnung
9
Austrittsöffnung
10
Widerlager
11
Widerlager
12
Widerlager
13
Widerlager
14
Umlenkmittel
15
Umlenkmittel
16
Umlenkmittel
17
Umlenkmittel
18, 18'
Seil
19, 19'
Seil
20
Endlosseil
21
Kanal
22
Kanal
23
paralleler Kanal
24
paralleler Kanal
25
Querriegel


Anspruch[de]
Führungsanordnung mit einem Seil für über Lichtdurchdringungsflächen in Fenstern, Luken, Türen oder Öffnungen verbringbare verschiebliche oder rolloförmig auf rollbare, flächenförmige Abschattungs- und/oder Insektenschutzmittel, die jeweils mit einem Ende an einem ortsfesten Widerlager und mit dem anderen Ende an einem verschiebbaren Querriegel befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querriegel (1) in Längsrichtung verlaufende, sich überkreuzende Führungskanäle (2, 3) mit an den gegenüberliegenden Stirnseiten (4, 5) des Querriegels (1) austretenden Austrittsöffnungen (6, 7; 8, 9) und/oder mit mindestens einem Kanal mit an einer Stirnseite vorgesehenen Austrittsöffnungen vorgesehen sind und dass zur Führung des Querriegels (1) mindestens durch einen der Kanäle ein Seil (18, 19) geführt ist, das an festen Widerlagern (10, 11; 12, 13) am Fenster, an der Luke, der Tür oder der Öffnung verankert oder über Umlenkmittel (14, 15; 16, 17) geführt und als Endlosseil (20) ausgebildet ist. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den sich kreuzenden Kanälen (2, 3) zwei sich kreuzende Seile (18, 19) geführt sind, deren Enden (10, 11; 12, 13) ortsfest am Rahmen des Fensters, der Luke, Tür oder Öffnungswand befestigt sind. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die sich kreuzenden Kanälen (2, 3) ein Endlosseil (20) geführt ist, das über Umlenkmittel (14, 15; 16, 17) an den Seiten- bzw. oberen und unteren Rahmenteilen des Fensters, der Luke, der Tür oder der Öffnung befestigt ist. Führungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens in dem Querriegel (1) in den äußeren Randbereichen in Verschieberichtung des Querriegels (1) durchlaufende Kanäle (21, 22) zur Führung der Längsstränge des Seiles (20) vorgesehen sind. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endlosseil (20) vorgesehen ist, das über seitlich am Rahmen vorgesehene Umlenkmittel (14, 15; 16, 17) umgelenkt ist und das mit mindestens einem Abschnitt in dem Querriegel (1) in mindestens einem Führungskanal (23, 24) mit einseitigen Austrittsöffnungen geführt ist. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Umlenkmittel oder das Seil zur Erzielung einer definierten Spannung des Seiles Federmittel wirken. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich oder oben und unten je- weils zwei Abschattungsmittel über die Lichtdurchdringungsfläche verlaufend vorgesehen sind und dass die Seilenden fest verankert sind und die Seile sich in den Querriegeln (1, 25) jeweils entgegengesetzt verlaufend kreuzen, derart, dass beide Querriegel (1, 25) unabhängig voneinander verschiebbar sind. Führungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endlosseil (20) eingesetzt ist und mit dem Verschieben des einen Querriegels (1) das erste Verschattungsmittel vorgezogen oder zurückgeführt wird, während das zweite Abschattungsmittel nachgezogen wird. Führungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querriegel (1) vorgesehen ist, an dessen einer Seite ein erstes Abschattungsmittel und an dessen zweiter Seite ein zweites Abschattungsmittel befestigt ist. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschattungsmittel Verdunklungsrollos oder Rollos aus Gaze sind. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschattungsmittel Rollladenelemente, die verschiebbar oder aufwickelbar ausgeführt sind, oder Faltrollos sind. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die Querriegel (1) zusätzlich in Führungen im Rahmen geführt sind. Führungsanordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querriegel (1) aus zwei Längshälften bestehen, dass in der einen Längshälfte die Kanäle eingebracht sind und die zweite Hälfte als Deckel aufdrückbar ist oder dass in beiden Hälften korrespondierende Teilkanäle eingebracht sind, die durch Verschachtelung der beiden Hälften jeweils durchgehende Kanäle bilden Führungsanordnung nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Querriegel aus Kunststoff besteht oder als Druckgussteil gefertigt ist. Führungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Führungskanälen in dem Querriegel (1) Umlenkleit- und/oder Umlenkrollen für das Seil vorgesehen sind. Führungsanordnung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsanordnungen kaskadiert vorgesehen sind und mindestens zwei Seilpaare (18, 19; 18', 19') für seitlich versetzte Querriegel (1, 25) übereinander oder hintereinander vorgesehen sind. Führungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch den Einsatz in Fenstern, Türen oder Luken in Wohnwagen, Kraftfahrzeugen oder Wohnmobilen.






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