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Dokumentenidentifikation DE60026931T2 09.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001024016
Titel Ausrichtung von Ausdrucken
Anmelder Neopost Ltd., Romford, Essex, GB
Erfinder Morgan, Christopher John, Stapleford, Cambridgeshire CB2 5DP, GB;
Thompson-Bell, Ian, Bluntisham, Cambridgeshire PE17 3XU, GB;
Herring, William James, Brentwood, Essex CM14 4PA, GB
Vertreter FROHWITTER Patent- und Rechtsanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 60026931
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, LI
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.01.2000
EP-Aktenzeichen 003006434
EP-Offenlegungsdatum 02.08.2000
EP date of grant 29.03.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.11.2006
IPC-Hauptklasse B41J 19/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41J 19/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B41J 2/505(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf von einem Druckkopf gedruckte Aufdrucke und auf die Ausrichtung von Ausdrucken, die in aufeinanderfolgenden Streifen mit einander durch den Druckknopf aufgedruckt werden.

Es sind digitale Druckköpfe bekannt, bei denen mehrere Druckelemente in einer geraden Linie angeordnet sind und in einer Abfolge von Druckzyklen selektiv betätigt werden. Eine selektive Betätigung der Druckelemente in einem Druckzyklus bewirkt ein Drucken von Punkten, die ausgewählten Orten in einer Spalte auf einem Druckaufnahmemedium entsprechen. Die Druckköpfe können Tintenstrahldruckköpfe sein, bei denen von einer Reihe von Düsen Tintentröpfchen selektiv auf das Druckaufnahmemedium ausgestoßen werden.

Der Druckkopf wird relativ zum Druckaufnahmemedium in einer Richtung senkrecht zur geraden Linie der Druckelemente transportiert, so dass die Spalten, in denen der Druck in aufeinanderfolgenden Druckzyklen auszuführen ist, in einer Richtung senkrecht zu den Spalten zueinander beabstandet sind. Eine Verwendung für derartige Druckköpfe ist in Druckern von Frankiermaschinen, bei denen der Drucker auf Poststücken Frankieraufdrucke anbringen muss. Bei üblicherweise verfügbaren Tintenstrahldruckköpfen ist die Erstreckung der Reihe von Düsen zu kurz, um in einem einzigen Durchgang des Druckkopfs einen Frankieraufdruck zu drucken. Es wird daher vorgeschlagen, dass der Druckkopf ein Druckfeld des Poststücks in einer ersten Richtung in einem ersten Durchgang durchquert und das Druckfeld in einem zweiten Durchgang in der entgegengesetzten Richtung durchquert, wobei der Druckkopf nach dem ersten Durchgang um eine Strecke versetzt wird, die ungefähr gleich der Länge der Reihe von Düsen entspricht, so dass im ersten Durchgang ein erster Streifen des Aufdrucks gedruckt wird und im zweiten Durchgang ein zweiter Streifen des Aufdrucks, der neben dem ersten Teil liegt, gedruckt wird. Damit der vollständige Aufdruck korrekt ausgedruckt wird, ohne dass zwischen dem ersten und dem zweiten Streifen eine Trennlinie sichtbar ist, ist es notwendig sicherzustellen, dass der zweite Streifen des Aufdrucks in der Richtung der Druckkopfbewegung mit dem ersten Streifen ausgerichtet wird.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur relativen Ausrichtung eines in einer ersten Bewegung in einer ersten Richtung entlang einer ersten Spur von einem Druckkopf gedruckten ersten Aufdrucks 28 und eines in einer zweiten Richtung in einer zweiten, der ersten entgegengesetzten Richtung entlang einer zweiten, zur ersten Spur versetzten Spur gedruckten zweiten Aufdrucks vorgesehen; wobei der Druckkopf mehrere selektiv zu betreibende, in einer Geraden angeordnete Druckelemente aufweist; das durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist: Erzeugen von Signalen, die Inkrementen der Bewegung des Druckkopfs entsprechen; Einleiten des Druckens eines ersten Aufdrucks während der ersten Bewegung des Druckkopfs; nach Abschluss des Druckens des ersten Aufdrucks Einleiten des Schritzählens eines Zählers durch die Signale ausgehend von einem ersten Zählwert; Beenden der Schrittzählung des Zählers im Ansprechen darauf, dass erfasst wird, dass der Druckkopf in der ersten Bewegung an einer Referenzposition vorbeigelangt; und Einleiten der Schrittzählung des Zählers durch die Signale während der zweiten Bewegung des Druckkopfs im Ansprechen darauf, dass erfasst wird, dass der Druckkopf in der zweiten Bewegung an der Referenzposition vorbeigelang; und Einleiten des Druckens des zweiten Aufdrucks im Ansprechen darauf, dass die Schrittzählung des Zählers einen zweiten vorbestimmten Zählwert erreicht.

Die erste und die zweite Zählung können gleich sein, oder die zweite Zählung kann um eine vorbestimmte Korrekturzählung gegenüber der ersten Zählung versetzt sein.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist eine Druckvorrichtung mit einem Druckkopf, der mehrere selektiv betreibbare, in einer Geraden angeordnete Druckelemente aufweist; Antriebsmitteln zum Bewegen des Druckkopfs in einer ersten Bewegung in einer ersten Richtung entlang einer ersten Spur und zum Bewegen des Druckkopfs, in einer zweiten, der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung entlang einer zweiten Spur, wobei die zweite Spur relativ zur ersten Spur in einer dritten Richtung quer zur ersten und zweiten Richtung versetzt ist; Druckkopfsteuerungsmitteln, die zum selektiven Betreiben der Druckelemente während der ersten Bewegung zum Drucken eines ersten Aufdrucks und zum selektiven Betreiben der Druckelemente während der zweiten Bewegung des Druckkopfs zum Drucken eines zweiten Aufdrucks neben dem ersten Aufdruck betreibbar sind, gekennzeichnet durch einen Zähler; wobei die Steuerungsmittel während der ersten Bewegung zum Einleiten einer Schrittzählung des Zählers entsprechend Inkrementen der Bewegung des Druckkopfs in der ersten Richtung nach Abschluss des Druckens des ersten Aufdrucks und im Ansprechen auf das Erfassen der Bewegung des Druckkopfs vorbei an einer Referenzposition in der ersten Bewegung zum Beenden der Schrittzählung des Zählers betrieben werden und die Steuerungsmittel während der zweiten Bewegung im Ansprechen auf das Erfassen der Bewegung des Druckkopfs vorbei an der Referenzposition in der zweiten Bewegung zum Einleiten der Schrittzählung des Zählers entsprechend der Inkrementen der Bewegung des Druckkopfs in der zweiten Richtung und zum Einleiten eines Betreibens der Druckelemente zum Drucken des zweiten Aufdrucks im Ansprechen darauf, dass der Zähler einen vorbestimmten zweiten Zählwert erreicht, betrieben werden.

Es folgt nun eine Beschreibung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als Beispiel anhand der Zeichnungen. Es zeigt:

1 schematisch einen Transportmechanismus für einen Druckkopf eines Druckers,

2 das Drucken eines Frankierungsaufdrucks und eines Slogans in zwei Druckstreifen,

3 ein Blockdiagramm elektronischer Schaltungen, die den Betrieb des Druckers steuern, und

4 eine Darstellung von Betriebszuständen des Druckers relativ zu Ansteuerungsimpulsen.

Zunächst unter Bezugnahme auf 1 ist ein Druckkopf 10 zur Bewegung in Richtungen quer zu einer Linie von Düsen 111 ... 11n angebracht. Außerdem ist der Druckkopf zur Verschiebung von einer ersten Indexposition in eine zweite Indexposition in einer Richtung in Ausrichtung mit der Linie von Düsen angebracht, wobei der Druckkopf zum Drucken eines Aufdrucks in zwei Streifen verwendet werden kann, der ein größeres Ausmaß als die Länge der Linie von Düsen hat. Die Bewegung und die Verschiebung des Druckkopfs können wie folgt von einem Transportmechanismus ausgeführt werden. Der Druckkopf 10 wird auf einem Wagen 14 getragen. Der Druckkopf und der Wagen sind in 1 in einer geparkten Position vor einem Druckbetrieb gezeigt. Der Wagen 14 kann entlang einer Führungsstange 15 in einer ersten Richtung, die durch den Pfeil 16 angezeigt ist, von der geparkten Position über ein Druckfeld 12 hinweg und in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung entgegengesetzt und durch den Pfeil 17 angezeigt ist, wieder über das Druckfeld hinweg in die geparkte Position bewegt werden. Eine Bewegung des Wagens wird durch Antriebsmittel bewirkt, die einen Riemen 18 umfassen können, der um ein Leerlaufrad 19 sowie ein Riemenrad 20 geführt ist, das von einem Antriebsmotor 21 angetrieben wird, wobei der Riemen am Wagen 14 befestigt ist. Zusätzlich zur Bewegung des Druckkopfs in den Richtungen der Pfeile 16, 17 ist der Druckkopf so auf dem Wagen angebracht, dass der Druckkopf in einer Richtung, die vom Pfeil 22 angezeigt und quer zu den Richtungen der Pfeile 16, 17 ist, von der (in 1 gezeigten) ersten Indexposition in die zweite Indexposition verschoben werden kann. Ein Indexmechanismus 23, der auf dem Wagen 14 getragen wird, und mechanisch mit dem Druckkopf 10 gekoppelt ist, wird betrieben, um zu verursachen, dass der Druckkopf um eine Strecke in der Richtung des Pfeils 22 verschoben wird, die geringfügig kürzer als die Erstreckung der Linie von Düsen 11111n ist. Der Indexmechanismus kann durch die Bewegung des Druckkopfwagens betätigt werden. Während der Bewegung des Wagens in der Richtung des Pfeils 16 ist der Druckkopf in der ersten Indexposition und während der Bewegung des Druckkopfwagens in einer entgegengesetzten Richtung, in der Richtung des Pfeils 17, ist der Druckkopf in einer zweiten, relativ zur ersten Indexposition verschobenen Indexposition angeordnet. Ein Mechanismus zur Bewegung des Druckkopfs und zur Verschiebung des Druckkopfs von einer ersten Indexposition in eine zweite Indexposition ist Gegenstand unseres EP-A-0 980 761, veröffentlicht am 23. Februar 2000.

Der Tintenstrahldruckkopf kann ein Dampfblasentintenstrahldruckkopf sein, bei dem die Tinte durch ein Hindurchleiten eines elektrischen Stroms durch ein Widerstandselement, das der Düse entspricht, aus den Düsen ausgestoßen wird. Dampfblasentintenstrahldruckköpfe und andere Formen digitaler Druckköpfe sind wohl bekannt, und zu den Zwecken des Verständnisses der vorliegenden Erfindung wird es für unnötig erachtet, eine detaillierte Erklärung der Konstruktion und des Betriebs der Druckköpfe zu liefern. Es reicht, wenn man versteht, dass die Druckelemente in einer geraden Linie angeordnet sind und selektiv betrieben werden können, um auf einem Druckaufnahmemedium Tintentröpfchen abzulegen. Der Übersichtlichkeit halber ist der Druckkopf mit nur einer relativ kleinen Anzahl von Düsen gezeigt. Es ist jedoch zu verstehen, dass in der Praxis eine viel höhere Anzahl von Düsen vorgesehen ist. Zum Beispiel sind in einem Druckkopf mit einer Druckhöhe von 12,7 mm (einem halben Zoll) ungefähr 300 Düsen und entsprechende Widerstandselemente vorgesehen.

Wenn es gewünscht wird, Punkte in gewünschten ausgewählten Positionen in einer Spalte zu drucken, bewirken Drucksteuerungssignale den Betrieb ausgewählter der Düsen 11111n. Die Gruppen der Widerstandselemente zum Betrieb der Düsen sind günstigerweise in Bänken verbunden, und ein Betrieb der ausgewählten Düsen erfolgt durch eine Auswahl einer Bank und eine Auswahl von Düsen innerhalb der ausgewählten Bank. Die Drucksteuerungssignale werden in einer Reihe von Druckzyklen erzeugt, während der Druckkopf 10 vom Druckkopftransportmechanismus relativ zum Druckaufnahmemedium über das Druckfeld bewegt wird, wodurch Spalte für Spalte ein Aufdruck eines gewünschten Musters erzeugt wird.

In 2 ist ein typischer Frankierungsaufdruck 25 und ein Slogan 26 in einem Format gezeigt, das derzeit von Frankierungsmaschinen auf Poststücke 27 aufgedruckt wird, um anzuzeigen, dass die Frankierung abgerechnet ist, die einen ersten und einen zweiten Streifen 28, 29 aufweist. Aus Gründen der Erläuterung und zur Übersichtlichkeit in der Zeichnung sind in 2 die beiden Streifen 28 und 29, die den Ausdruck bilden, durch eine Lücke zwischen ihnen getrennt gezeigt. In der Praxis sind die beiden Streifen jedoch so zueinander gedruckt, dass im Wesentlichen keine Lücke und keine Überlappung zwischen den beiden Streifen entsteht.

In einer ersten Bewegung des Druckkopfs in der vom Pfeil 16 angezeigten Richtung wird ein Streifen 28, der eine obere Hälfte des Aufdrucks und des Slogans umfasst, im Druckfeld gedruckt. In einer zweiten Bewegung des Druckkopfs in einer vom Pfeil 17 angezeigten, entgegengesetzten Richtung, nachdem der Druckkopf vom Indexmechanismus verschoben wurde, wird der die untere Hälfte des Aufdrucks und des Slogans umfassende Streifen 29 im Druckfeld gedruckt. Ein Verfahren zum Steuern des Betriebs des Druckkopfs, so dass keine Lücke und keine Überlagerung zwischen den aufgedruckten Streifen entsteht, ist in unserem EP-A-0 933 210 beschrieben, das am 4. August 1999 veröffentlicht wurde.

Es versteht sich, dass, damit keine Verzerrung des abgeschlossenen Aufdrucks in einem Bereich entsteht, bei dem die beiden Streifen des Aufdrucks aneinandergefügt sind, die beiden Streifen des Aufdrucks in einer waagrechten Richtung ausgerichtet sein müssen, d.h. in einer Richtung parallel zu den Bewegungen des Druckkopfs in den Richtungen 16, 17.

Unter Bezugnahme auf 3 gibt eine Steuerungsschaltung 30 Ansteuerungsimpulse an den Antriebsmotor 21 aus. Der Antriebsmotor ist ein Schrittmotor, weshalb der Antriebsmotor den Druckkopf im Ansprechen auf jeden Ansteuerungsimpuls über eine inkrementelle Strecke bewegt. Die Steuerungsschaltung gibt über ein flexibles Bandkabel 13 auch Drucksignale an den Druckkopf aus, um eine Betätigung ausgewählter Düsen des Druckkopfs zu verursachen. Hier ist ersichtlich, dass jeder Ansteuerungsimpuls einen Inkrementschritt der Bewegung des Druckkopfs repräsentiert. Dem gemäß ist der Betrieb des Druckkopfs relativ zu den Ansteuerungsimpulsen zeitgesteuert, so dass beim Bewegen des Druckkopfs von der Parkposition weg und über das Druckfeld, d.h. einen Bereich des Poststücks, der den Aufdruck aufnehmen soll, hinweg der Druckkopf in einer Abfolge von Druckzyklen betrieben wird, um Tinte aus ausgewählten Düsen auszustoßen, um in gleichmäßig beabstandeten Spalten regelmäßig Punkte aufzudrucken und dadurch den ersten Streifen 28 des Aufdrucks auszudrucken. Wie in 2 gezeigt, wird der Streifen 28 in der Richtung 16 von rechts nach links aufgedruckt. Daher ist der abschließende Betriebszyklus des Druckkopfs beim Drucken des ersten Streifens 28 derjenige Zyklus, bei dem das linke Ende, beim in 2 gezeigten Beispiel eine senkrechte Linie 31, des Aufdrucks ausgedruckt wird. Ein Zähler 32 wird von der Steuerungsschaltung 30 gesteuert. Nach Erfolgen des letzten Druckzyklus des Druckkopfs beim Drucken des ersten Streifens leitet die Steuerungsschaltung das Anlegen von Ansteuerungsimpulsen an den Zähler 32 ein, um den Zähler von 0 beginnend zu inkrementieren.

Eine Referenzposition für den Druckkopf ist an einer Position außerhalb des Druckfelds 12 in der Richtung 16 angeordnet und in 1 mit dem Bezugszeichen 33 bezeichnet. Ein Sensor 34 ist vorgesehen, um eine Ausgabe zu liefern, wenn der Druckkopf an der Referenzposition angeordnet ist, und ist mit der Steuerungsschaltung 30 verbunden.

Wenn der in der Richtung des Pfeils 16 bewegt werdende Druckkopf über das Druckfeld 12 hinaus gelangt und die Referenzposition 33 erreicht hat, beendet die Steuerungsschaltung das Inkrementieren des Zählers 32. Der Druckkopf wird dann zu einem Ende seiner Bewegung entfernt von der Parkposition weiterbewegt. Die Bewegungsrichtung des Druckkopfs wird dann umgekehrt, um ihn auf diese Weise in der Richtung des Pfeils 17 zu bewegen, und der Druckkopf wird von der ersten Indexposition in die zweite Indexposition verschoben.

Wenn der Druckkopf die Referenzposition 33 erreicht, leitet die Steuerungsschaltung ein Anlegen der Ansteuerungsimpulse zum Dekrementieren des Zählers 32 ein. Die Steuerungsschaltung spricht darauf an, dass die Zählung des Zählers 32 auf 0 dekrementiert wird, um eine Abfolge von Druckzyklen einzuleiten, in denen der Druckkopf selektiv betrieben wird, um Punkte in regelmäßig beabstandeten Spalten wie erforderlich auszudrucken, um den zweiten Streifen 29 des Aufdrucks anzubringen. Es versteht sich, dass der zweite Streifen von links nach rechts in der Richtung des Pfeils 17 gedruckt wird, weshalb im ersten Betriebszyklus des Druckkopfs das linke Ende des Aufdrucks, im Beispiel von 2 eine senkrechte Linie 35, des zweiten Streifens 29 gedruckt wird.

Es versteht sich, dass der Inhalt des Zählers 32 am Ende der ersten Bewegung in der Richtung 16 eine Strecke repräsentiert, die vom Druckkopf ausgehend vom Ende des Aufdrucks des ersten Streifens zur Referenzposition durchmessen wird. Das Dekrementieren des Zählers auf 0 während der Bewegung des Druckkopfs in der Rückrichtung 17 zeigt an, dass sich der Druckkopf von der Referenzposition um eine Strecke bewegt hat, die von der Zählung im Zähler am Ende der ersten Bewegung repräsentiert wird. Wenn der Zähler daher während der Rückbewegung auf 0 dekrementiert ist, befindet sich der Druckkopf an einem Ort, der mit dem Ende des Aufdrucks des ersten Streifens ausgerichtet ist, und durch das Einleiten des Betriebs des Druckkopfs an diesem Ort ist der Anfang des Aufdrucks des zweiten Streifens genau mit dem Ende des Ausdrucks des ersten Streifens ausgerichtet. Daher wird das linke Ende des im ersten und im zweiten Streifen angebrachten Aufdrucks in senkrechter Ausrichtung miteinander gedruckt, d.h. in einer Ausrichtung in der Richtung der Pfeile 16, 17, weshalb der zweite Streifen des Ausdrucks auf den ersten Streifen des Ausdrucks ausgerichtet ist.

Der Slogan 26 wird wahlweise gedruckt, weshalb der Aufdruck auch nur den Frankierungsaufdruck 25 umfassen kann. Selbst wenn daher der Frankierungsaufdruck jeweils die gleiche Drucklänge aufweist, so variiert doch die Gesamtlänge des Aufdrucks je nachdem, ob der Slogan gedruckt wird, und wenn der Slogan eine ausgewählte variable Länge haben kann, gegebenenfalls auch je nach der Länge des erforderlichen Slogans. Es versteht sich, dass das Verfahren zur Sicherstellung der Ausrichtung des zweiten Streifens des Drucks mit dem ersten Streifen des Drucks, das oben beschrieben ist, nicht von der Länge des Aufdrucks abhängt. Wenn im Aufdruck ein Slogan enthalten ist, repräsentiert die Zählung des Zählers einen Abstand vom linken Ende des Slogans und zeigt ein Dekrementieren des Zählers in der Rückwärtsbewegung an, das der Druckkopf so angeordnet ist, dass er damit beginnen kann, das linke Ende des Slogans im zweiten Streifen zu drucken. Wenn jedoch kein Slogan im Aufdruck enthalten ist, repräsentiert der Zähler in ähnlicher Weise einen Abstand vom linken Ende 46 des Frankierungsaufdrucks und zeigt ein Dekrementieren des Zählers in der Rückwärtsbewegung an, dass der Druckkopf so positioniert ist, dass er mit dem Drucken des linken Endes 46 des Frankierungsaufdrucks im zweiten Streifen beginnen kann.

4 zeigt die Operationen des Druckers während des Druckens des Aufdrucks in zwei Streifen. Am Anfang ist der Druckkopf in einer Parkposition 40. Ansteuerungsimpulse 41, die an den Antriebsmotor angelegt werden, verursachen, dass der Druckkopf beschleunigt wird und an einer Druckstartposition 42, bei der die Steuerungsschaltungen ein Drucken des ersten Streifens des Aufdrucks einleiten, eine gleichmäßige Bewegungsgeschwindigkeit erreicht. Am Ende des Druckens 43 des ersten Streifens leitet die Steuerungsschaltung das Inkrementieren des Zählers ein. Wenn der Druckkopf die Referenzposition 44 erreicht, beendet die Steuerungsschaltung das Inkrementieren des Zählers. Die Bewegung des Druckkopfs verzögert sich dann zu einer Endanschlagsposition 45. Dann wird der Antriebsmotor rückwärts in der Richtung des Pfeils 17 angetrieben und der Druckkopf zum Erreichen einer gleichmäßigen Bewegungsgeschwindigkeit beschleunigt. Wenn der Druckkopf die Referenzposition erreicht, leitet die Steuerungsschaltung das Dekrementieren des Zählers ein. Wenn der Zähler auf 0 dekrementiert ist, leitet die Steuerungsschaltung das Drucken des zweiten Streifens des Aufdrucks ein. Schließlich wird zum Ende der Bewegung des Druckkopfs der Druckkopf verzögert und kommt in einer Parkposition zur Ruhe.

Es versteht sich, dass die Abfolge von Impulsen, die zum Steuern des Betriebs des Druckkopfs relativ zur Bewegung des Druckkopfs verwendet wird, und die Abfolge von Impulsen, die zum Inkrementieren und Dekrementieren des Zählers verwendet werden, nicht die Abfolge von Ansteuerungsimpulsen zu sein braucht, vorausgesetzt, es herrscht ein festes zeitgesteuertes Verhältnis zwischen ihnen, und zum Beispiel kann die Wiederholungsrate einer Abfolge von Impulsen ein Vielfaches oder ein Bruchteil einer anderen Abfolge von Impulsen sein. Außerdem kann die Abfolge von Impulsen durch das Erfassen einer Bewegung des Druckkopfs während seiner Transportbewegung erzeugt werden, wobei die Impulse Inkrementschritten der Bewegung des Druckkopfs entsprechen.

Falls gewünscht, kann statt eines Inkrementierens des Zählers von 0 der Zähler auch von einem vorbestimmten anfänglichen Zählwert inkrementiert werden und dann zu diesem vorbestimmten Zählwert dekrementiert werden. Außerdem kann zum Korrigieren eines Spiels im mechanischen Teil des Druckkopftransportmechanismus oder einer Hysterese im elektronischen Steuerungssystem der Zähler auch auf einen Zählwert dekrementiert werden, der gegenüber dem Anfangszählwert um einen vorbestimmten Betrag versetzt ist.

Der Sensor 34 kann auf die Anwesenheit des Druckkopfs oder des Druckkopfwagens an der Referenzposition ansprechen, oder der Sensor kann auch durch andere Mittel, wie zum Beispiel eine Drehzahlscheibe, die vom Antriebsmotor angetrieben wird, betätigt werden.

Es versteht sich, dass statt des Bewegens und Indexierens des Druckkopfs relativ zum Druckaufnahmemedium eine oder beide dieser Relativbewegungen auch durch ein Bewegen oder Indexieren des Druckaufnahmemediums relativ zum Druckkopf durchgeführt werden kann.

In der vorhergehenden Beschreibung wurde beschrieben, dass der Druckkopf Widerstandselemente enthält, die zum Ausführen eines Ausstoßens von Tinte aus den Düsen mit Energie versorgt werden können. Es versteht sich, dass der Druckkopf auch mit anderen Mitteln, zum Beispiel piezoelektrischen Elementen, ausgerüstet sein kann, die zum Bewirken eines Ausstoßens der Tinte betreibbar sind.


Anspruch[de]
Verfahren zur relativen Ausrichtung eines in einer ersten Bewegung in einer ersten Richtung (16) entlang einer ersten Spur von einem Druckkopf (10) gedruckten ersten Aufdrucks (28) und eines in einer zweiten Bewegung in einer zweiten, der ersten entgegengesetzten Richtung (17) entlang einer zweiten, zur ersten Spur versetzten Spur gedruckten zweiten Aufdrucks (29); wobei der Druckkopf mehrere selektiv zu betreibende, in einer Geraden angeordnete Druckelemente (11) aufweist; gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Erzeugen von Signalen (41), die Inkrementen der Bewegung des Druckkopfs entsprechen; Einleiten des Druckens eines ersten Aufdrucks während der ersten Bewegung des Druckkopfs; nach Abschluss des Druckens des ersten Aufdrucks, Einleiten des Schrittzählens eines Zählers (32) durch die Signale ausgehend von einem ersten Zählwert; Beenden der Schrittzählung des Zählers im Ansprechen darauf, dass erfasst wird, dass der Druckkopf in der ersten Bewegung an einer Referenzposition (44) vorbei gelangt; und Einleiten der Schrittzählung des Zählers (32) durch die Signale während der zweiten Bewegung des Druckkopfs im Ansprechen darauf, dass erfasst wird, dass der Druckkopf in der zweiten Bewegung an der Referenzposition (44) vorbei gelangt; und Einleiten des Druckens des zweiten Aufdrucks im Ansprechen darauf, dass die Schrittzählung des Zählers einen zweiten vorbestimmten Zählwert erreicht. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der zweite Zählwert gleich dem ersten Zählwert ist. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Zähler (32) während der ersten Bewegung inkrementiert und während der zweiten Bewegung dekrementiert wird. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der erste Zählwert null ist. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der zweite Zählwert gegenüber dem ersten Zählwert um einen vorbestimmten Korrekturzählwert versetzt ist. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der vorbestimmte Korrekturzählwert eine Korrektur für ein Spiel in einem mechanischen Antrieb (20, 21, 18) zum Bewegen des Druckkopfs in der ersten und der zweiten Richtung vorsieht. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die vorbestimmte Korrekturzählung eine Korrektur für eine Hysterese in einer elektrischen Steuerung der Energieversorgung der Druckelemente vorsieht. Druckvorrichtung, mit einem Druckkopf (10), der mehrere selektiv betreibbare, in einer Geraden angeordnete Druckelemente (11) aufweist; Antriebsmitteln (18, 20, 21) zum Bewegen des Druckkopfs in einer ersten Bewegung in einer ersten Richtung (16) entlang einer ersten Spur (28) und zum Bewegen des Druckkopfs in einer zweiten, der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung (17) entlang einer zweiten Spur (29), wobei die zweite Spur relativ zur ersten Spur in einer dritten Richtung (22) quer zur ersten und zweiten Richtung versetzt ist; Druckkopfsteuerungsmitteln (30), die zum selektiven Betreiben der Druckelemente während der ersten Bewegung zum Drucken eines ersten Aufdrucks und zum selektiven Betreiben der Druckelemente während der zweiten Bewegung des Druckkopfs zum Drucken eines zweiten Aufdrucks neben dem ersten Aufdruck betreibbar sind; gekennzeichnet durch einen Zähler (32); wobei die Steuerungsmittel während der ersten Bewegung zum Einleiten einer Schrittzählung des Zählers entsprechend Inkrementen der Bewegung des Druckkopfs in der ersten Richtung nach Abschluss des Druckens des ersten Aufdrucks und im Ansprechen auf das Erfassen der Bewegung des Druckkopfs vorbei an einer Referenzposition (44) in der ersten Bewegung zum Beenden der Schrittzählung des Zählers (32) betrieben werden und die Steuerungsmittel während der zweiten Bewegung im Ansprechen auf das Erfassen der Bewegung des Druckkopfs vorbei an der Referenzposition in der zweiten Bewegung zum Einleiten der Schrittzählung des Zählers entsprechend den Inkrementen der Bewegung des Druckkopfs in der zweiten Richtung und zum Einleiten eines Betreibens der Druckelemente zum Drucken des zweiten Aufdrucks im Ansprechen darauf, dass der Zähler einen vorbestimmten zweiten Zählwert erreicht, betrieben werden. Druckvorrichtung nach Anspruch 8, wobei der Zähler (32) während der ersten Bewegung von den Steuerungsmitteln inkrementiert und der Zähler während der zweiten Bewegung von den Steuerungsmitteln dekrementiert wird.






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