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Dokumentenidentifikation DE60029176T2 09.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001092462
Titel Filter hoher Kapazität
Anmelder Fleetguard Inc., Nashville, Tenn., US
Erfinder Wagner, Brian K., Stoughton, Wisconsin 53589, US;
Schwandt, Brian W., Fort Atkinson, Wisconsin 53538, US;
Verdegan, Barry M., Stoughton, Wisconsin 53589, US;
Graber, Julie A., Cygnet, Ohio 43413, US;
Burger, Eric W., Carey, Ohio 43316, US;
Schoonover, Christopher A., Lima, Ohio 45805, US;
Fitzpatrick, Edward J., Findlay, Ohio 45840, US
Vertreter Patentanwälte Gesthuysen, von Rohr & Eggert, 45128 Essen
DE-Aktenzeichen 60029176
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.10.2000
EP-Aktenzeichen 001218197
EP-Offenlegungsdatum 18.04.2001
EP date of grant 05.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.11.2006
IPC-Hauptklasse B01D 29/21(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B01D 29/58(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/66(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/90(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/94(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/54(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/92(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B01D 29/15(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Fluidfilter und insbesondere Filter mit hoher Kapazität.

Die Erfindung entstand während fortlaufender Entwicklungsarbeiten um die Anforderungen von Kunden nach einer erhöhten Filterkapazität bei gleichen Einbaumaßen und nach ausgedehnteren Serviceintervallen zu erfüllen. Es ist aus dem Stand der Technik bekannt, einen äußeren Mantel aus einer oder mehreren Schichten von porösem Filtermaterial als Vorfilter um ein Hauptfilterelement herum vorzusehen.

Die EP 0 711 588 A zeigt ein Filterelement mit einem äußeren Mantel, der sich bis zu dem unteren Ende der stromaufwärtigen schmutzigen Seite des Filterelements erstreckt. Ein Einlaßabstand an dem oberen Ende des Filterelements leitet Schmutzstoffe mit großer Größe in das Filterelement.

Die EP 0 860 604 A offenbart ein Filterelement mit einem äußeren Mantel in der Form eines Gitters. An dem äußeren Mantel sind ebenfalls größere Öffnungen ausgebildet, um große feste Partikel in das Hauptfilterelement zu leiten.

Bei der vorliegenden Erfindung reicht der äußere Mantel nur bis kurz vor dem Ende des Hauptfilterelements und ist von diesem durch einen Abstand beabstandet. Während der Fluidfiltration, bei der der äußere Mantel belastet wird, steigt die Menge von Fluid, das durch diesen Abstand strömt, an, um wiederum den Anstieg des Druckabfalls über das Filterelement abzuschwächen, um die Filterkapazität zu erhöhen und die Lebensdauer des Filters zu verlängern. Unter starker Belastung lösen sich Schmutzstoffe und werden von dem Ende des äußeren Mantels an dem Abstand abgeleitet, um die Filterkapazität weiter zu erhöhen und die Lebensdauer des Filters weiter zu verlängern, dies auch bei Einwegfiltern. Bei Anwendung auf wiederverwertbare und reinigbare Filter lösen sich rückgespülte Schmutzstoffe und werden an dem Abstand von dem Ende des äußeren Mantels abgeleitet. Die Erfindung weist verschiedene Anwendungen, einschließlich für Schmierstoffilter eines Motors, Hydraulikölfilter, Kraftstoffilter, Verschmelzer u.dgl. auf, einschließlich für Einwegfilter und wiederverwertbare Filter.

1 ist ein Schnitt, der einen Filter gebaut in Übereinstimmung mit der Erfindung darstellt und ist ähnlich zu den 4 und 5 des US-Patents 5,779,900,

2 ist ein schematischer Teilschnitt entlang der Linie 2-2 der 1,

3 ist ein schematischer Teilschnitt entlang der Linie 3-3 der 3,

4 ist ein schematische perspektivische Ansicht eines Filterelements in Übereinstimmung mit der Erfindung,

5 ist ein Schnitt teilweise weggeschnitten eines alternativen Filterelements in Übereinstimmung mit der Erfindung,

6 ist wie 5 und zeigt eine weitere Ausgestaltung,

7 ist ein Schnitt eines weiteren Filterelements in Übereinstimmung mit der Erfindung,

8 ist ein schematischer Schnitt entlang der Linie S-S der 7.

1 zeigt einen Filter 10 zur Filterung eines Fluids, wie z.B. Schmieröl, von einer Maschine 12, wie z.B. einem Motor mit interner Verbrennung. Das Filtergehäuse 14 weist einen oberen offenen zylindrischen Behälter 16 auf, der durch eine Adapterplatte 18 mit Gewinde bei einem O-Ring 20 in dichtender Verbindung geschlossen ist. Die Adapterplatte 18 weist eine Mehrzahl umfangsseitig beabstandeter Öffnungen 22 auf, die Einlässe zur Aufnahme des Fluids von der Maschine 12 bereitstellen, z.B. von Motoröl, und weist einen Auslaß 26 auf, zur Rückführung des Fluids zu der Maschine. Der Auslaß 26 weist zur Befestigung an einem Befestigungsansatz eines Verbrennungsmotors ein Innengewinde auf, wie es Standard ist. Das Filtergehäuse ist an der Adapterplatte 18 an dem Motorblock bei dem O-Ring 28 in dichtender Verbindung befestigt. In dem Gehäuse ist ein Fluidfilterelement befestigt, das durch gefaltetes Filtermaterial mit einer stromaufwärtigen schmutzigen Seite 32 und einer stromabwärtigen sauberen Seite 34 bereitgestellt wird und Fluid filtert, das von der stromaufwärtigen Seite 32zu der stromabwärtigen Seite 34 geleitet wird, wie es Standard ist. Das gefaltete Filtermaterial ist zwischen Endkappen 36 und 38 gegossen und weist einen inneren Maschendraht 40 auf, der mit den inneren Faltenspitzen in Eingriff kommt und diese stützt und ein hohles Inneres 42 des Filters definiert. Die obere Endkappe 36 ist zu dem Auslaß der Adapterplatte am O-Ring 44 abgedichtet. Die untere Endkappe 38 ist an einer Dichtung 46 zu einem zentralen aufragenden Abschnitt 48 abgedichtet, der sich von dem unteren Ende 50 des Gehäuses axial nach oben erstreckt. Das Filtergehäuse weist einen zentralen unteren Einlaß 52 mit Gewinde auf, der ein Lufteinlaßventil 44 in einer Gewindeverbindung aufnimmt. Das Filtergehäuse weist einen unteren Auslaß 56 mit Gewinde auf, der ein Abflußventil 58 in Gewindeverbindung aufnimmt, alles so wie in dem US-Patent 5,779,900. Wie in dem US-Patent 5,779,900 beschrieben ist, weist das Filtergehäuse einen ersten Strömungsweg auf, wie mit Pfeilen 60 gezeigt, von dem Einlaß 22 nach unten durch eine äußere ringförmige Passage 62, dann radial nach innen durch das gefaltete Filtermaterialelement 30, dann axial nach oben durch den Auslaß 26. Das Filtergehäuse weist einen zweiten Strömungsweg auf, wie durch Pfeile 64 gezeigt ist, von dem Einlaß 52 axial nach oben in das hohle Innere 42, dann radial nach außen und dann nach unten durch eine äußere ringförmige Passage 62 zu einer unteren Sammelkammer 66 zu dem Auslaß 56 und durch das Abflußventil 58. Während eines normalen Filtrationsvorgangs bei laufendem Motor strömt das Schmieröl entlang des ersten Strömungswegs 60 und wird gefiltert und zu dem Motor zurückgeführt. Bei abgeschaltetem Motor kann ein Reinigungszyklus durch Einführung eines Reinigungsfluids, wie z.B. Luft an dem Einlaßventil 54, durchgeführt werden, so daß Luft auf dem zweiten Strömungsweg 64 strömt, um das gefaltete Filterelement 30 rückzuspülen und zu reinigen. Ein Hilfsfilterelement 68 in dem Abschnitt 48 filtert das Reinigungsfluid, wie z.B. Luft. Die oben beschriebene Struktur und Bedienung ist aus dem Stand der Technik bekannt (US-Patent 5,779,900).

Ein äußerer Mantel 82 des Filtermaterials ist neben und um den Hauptfilter 30 entlang der stromaufwärtigen schmutzigen Seite 32 vorgesehen. Der äußere Mantel 82 weist eine stromaufwärtige schmutzige Seite 84 und eine stromabwärtige saubere Seite 86 auf und filtert das von der stromaufwärtigen schmutzigen Seite 84 zu der stromabwärtigen sauberen Seite 86 strömende Fluid. Der äußere Mantel 82 erstreckt sich axial längs zwischen oberen und unteren distal gegenüberliegenden Enden 88 und 90. Die stromaufwärtige schmutzige Seite 32 des Hauptfiltermaterials 30 erstreckt sich axial längs zwischen oberen und unteren distal gegenüberliegenden Enden 92 und 94. Das untere Ende 90 des äußeren Mantels 82 liegt kurz vor der unteren Endkappe 38 und dem unteren Ende 94 der stromaufwärtigen schmutzigen Seite 32 des Hauptfiltermaterials 30 und ist davon durch einen longitudinalen Abstand 96 beabstandet. Dies ist ferner in den 2 und 3 dargestellt, in denen der Schnitt entlang der Linie 2-2 den äußeren Mantel 82 zeigt, 2, wohingegen in 3 der äußere Mantel 82 bei der Schnittlinie 3-3 an dem Abstand 96 nicht zu sehen ist. In 1 endet das obere Ende 88 des äußeren Mantels 82 kurz vor der oberen Endkappe 36 und dem oberen Ende 92 des Hauptfiltermaterials und ist davon durch einen longitudinalen Abstand 98 beabstandet. In einer alternativen Ausgestaltung, wie sie in 4 gezeigt ist, wobei die gleichen Bezugszeichen wie zuvor verwendet werden, um das Verständnis zu erleichtern, erstreckt sich der äußere Mantel 82 vollständig nach oben bis zu dem oberen Ende 92 des Hauptfiltermaterials ohne den Abstand 98 der 1.

Bei der Beladung des äußeren Mantels 82 während der Fluidfiltration durch die Strömung des Fluids entlang des Wegs 60, 1, wächst die Menge des Fluids, das durch den Abstand 96 und/oder 98 strömt, so daß der Anstieg des Druckabfalls über das Filterelement abgeschwächt, die Filterkapazität erhöht und die Lebensdauer des Filters ausgedehnt wird.

Darüber hinaus werden an dem äußeren Mantel 82 gesammelte Schmutzstoffe freigegeben und von dem unteren Ende 90 bei übermäßiger Beladung des äußeren Mantels abgegeben, so daß die Filterkapazität weiter erhöht und die Lebensdauer des Filters weiter verlängert wird. Zusätzlich stellt der Abstand 100, 2, zwischen dem äußeren Mantel 82 und dem Hauptfiltermaterial 30 einen Speicherbereich bereit und einen Abflußkanal zwischen dem äußeren Mantel und dem Hauptfiltermaterial endend bei dem Abstand 96, so daß die Schmutzstoffe in dem Speicherbereich verschmelzen und gesammelt werden und entlang des Kanals 100 zu dem Abstand 96 zur Freigabe von dort geleitet werden.

Wie zuvor beschrieben werden während der Reinigungsrückspülung rückgespülte Schmutzstoffe freigegeben und von dem unteren Ende 90 des äußeren Mantels 82 abgeleitet. Der äußere Mantel 82 ist eine Trennstufe, die eine Sperre für rückgespülten Schlamm von dem Hauptfiltermaterial 30 bereitstellt, wodurch solcher Schlamm an dem äußeren Mantel 82 gesammelt und zu dessen Ende 90 geleitet wird. Wenn Luft als Reinigungsfluid verwendet wird, zwingt der äußere Mantel 82 einen Teil der Luft längs von den Enden 92 und 88 nach unten zu strömen entlang des Abstands zwischen dem Hauptfiltermaterial 30 und dem äußeren Mantel 82, so daß die Effektivität der Reinigung erhöht wird.

5 zeigt eine weitere Ausgestaltung und verwendet, wo dies angebracht ist, die gleichen Bezugszeichen wie zuvor, um das Verständnis zu erleichtern. Eine äußere perforierte Metallhülse 102 ist um das Hauptfiltermaterial 30 entlang der stromaufwärtigen schmutzigen Seite 32 und zwischen den äußeren Faltenspitzen des Hauptfiltermaterials 30 und dem äußeren Mantel 82 vorgesehen. Die perforierte Metallhülse 102 hält die äußeren Faltenspitzen im beabstandeten Verhältnis unabhängig von dem äußeren Mantel 82 und stellt einen Faltenabstandshalter zwischen den äußeren Faltenspitzen bereit und trennt und lokalisiert diese und ebenfalls zwischen dem äußeren Mantel 82 und den äußeren Faltenspitzen und trennt und beabstandet diese. Alternativ kann ein Faltenabstandshalter durch einen gewellten Faltenschirm entlang der Falten bereitgestellt werden, wie durch die teilweise gestrichelte Linie bei 104 in 3 gezeigt ist. In jeder der gezeigten Ausgestaltungen berührt der äußere Mantel 82 die äußeren Faltenspitzen des Hauptfiltermaterials 30 nicht. In weiteren Ausgestaltungen wird der äußere Mantel an seinem Platz gehalten durch Verschmelzen oder Abdichten desselben mit einer der Endkappen 36 und 38. In weiteren Ausgestaltungen berührt der äußere Mantel das Hauptfiltermaterial 30, z.B. durch Aufbringen einer adhesiven Bindung zu den Faltenspitzen oder durch Wärmeaufschrumpfung o.dgl..

Das Hauptfiltermaterial 30 definiert einen ersten Ring. Die oberen und unteren Enden 92 und 94 des Hauptfiltermaterials 30 sind distal gegenüberliegende axiale Enden dieses ersten Rings. Der äußere Mantel 82 definiert einen zweiten Ring, der den ersten Ring konzentrisch umgibt. Die oberen und unteren Enden 88 und 90 des äußeren Mantels 82 sind distal gegenüberliegende axiale Enden des zweiten Rings. Der äußere Mantel 82 weist keine nicht filternden Abstände zwischen den Enden 88 und 90 auf. Fluid, das radial durch den zweiten Ring zwischen den Enden 88 und 90 strömt, wird auch von dem äußeren Mantel gefiltert. Der Abstand 96 definiert einen dritten Ring mit einer konstanten axialen Länge entlang seines gesamten Umfangs (Auf-Ab in 1 und 4). Der dritte Ring ist koaxial und kolinear zu dem zweiten Ring. Die axiale Länge des dritten Rings ist geringer als die axiale Länge des zweiten Rings. Die axiale Länge von Abstand 96 beträgt vorzugsweise 5 % bis 50 % der axialen Länge des Filtermaterials 30. Wie zuvor beschrieben erstreckt sich der äußere Mantel 82 axial zwischen den Enden 88 und 90 und weist keine nicht filternden Abstände dort entlang auf, einschließlich entlang aller axialen Vorsprünge zwischen den Enden 88 und 90 des äußeren Mantels 82.

6 zeigt eine weitere Ausgestaltung und verwendet die gleichen Bezugszeichen wie zuvor wo dies angebracht ist, um das Verständnis zu erleichtern. Das Fluidfilterelement aus 6 ist in dem Gehäuse 14 der 1 aufgenommen und beinhaltet ein Vollströmungsfiltermaterial 30, wie zuvor beschrieben, und ein Bypassfiltermaterial 106. Das Bypassfiltermaterial weist eine stromaufwärtige schmutzige Seite 108 und eine stromabwärtige saubere Seite 110 auf und filtert das dadurch strömende Fluid von der stromaufwärtigen schmutzigen Seite 108 zu der stromabwärtigen sauberen Seite 110. Die stromaufwärtige schmutzige Seite 108 erstreckt sich längs axial zwischen oberen und unteren distal gegenüberliegenden Enden 112 und 114. Das Vollströmungsfiltermaterial 30 und das Bypassfiltermaterial 106 erstrecken sich axial längs und sind koaxial zueinander ausgerichtet. Der äußere Mantel 82 ist neben und um das Bypassfiltermaterial 106 angeordnet. Der äußere Mantel endet kurz vor dem unteren Ende 114 des Bypassfiltermaterials 106, so daß das untere Ende 90 des äußeren Mantels von dem unteren Ende 114 des Bypassfiltermaterials durch einen Abstand 96 beabstandet ist, in dem Fluid durch das Bypassfiltermaterial 106 aber nicht durch den äußeren Mantel 82 strömt. Die Ausgestaltung der 6 greift Probleme der Verstopfung von reinigbaren wiederverwendbaren Filtern auf und löst diese. Ein solches Problem ist üblicher bei festem Material, wie z.B. mit 2 &mgr;m Porengröße, als bei losem Material, wie z.B. mit 10 &mgr;m Porengröße. Um den vom Öl resultierenden Ruß und Schlamm zu kontrollieren, wird eine Kombination aus einem Vollströmungs-/Bypassschmierölfilter verwendet. Der Bypassabschnitt 106 weist eine höhere Effizienz auf als der Vollströmungsabschnitt 30, um den Ruß und Schlamm zu bewältigen, während der Vollströmungsabschnitt offener ist und primär harte Abriebstoffe bewältigt. Ein Venturi 116 kann in dem Inneren des Kombinationsvollströmungs- und Bypassfilter beinhaltet sein, wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, z.B. wie es in dem US-Patent 5,695,637 gezeigt ist. Das Problem, auf das man in dem Stand der Technik stößt liegt darin, daß ein solcher Bypassabschnitt vorzeitig verstopft. Die Lösung in 6 überwindet dieses Problem durch Hinzufügen eines äußeren Mantels 82 zu dem Bypassabschnitt 106, wobei dieser aber kurz vor dem unteren Ende des Bypassabschnitts an dem unteren Ende 90 des äußeren Mantels stoppt, um den Abschnitt 96 zu lassen. Die unteren 5 bis 10 % des Bypassabschnitts 106 sind bei dem Abstand 96 unbedeckt. Dies dient zwei Zielen. Erstens kann gebundener Ruß/Schlamm frei durch den Abstand 96 zum unteren Teil des Filters geleitet werden und ein Teil des gesamten Bypassstroms durch den Bypassabschnitt wird immer durch diesen Teil des Materials 106 geleitet. Zweitens wird die Gesamtfluidströmung durch den Abstand 96 ansteigen, wenn der äußere Mantel 82 belastet und verstopft wird, so daß der Anstieg des Druckabfalls über den Bypassabschnitt verlangsamt wird. Beide Aspekte haben als Effekt einen Anstieg der Filterkapazität. Während einer Luftrückwaschspülung dient der äußere Mantel 82 als Trennstufe, wie zuvor beschrieben, wie ein Verschmelzer. Eine solche Stufe dient als Hindernis für rückgespülten Schlamm, was zu einer Sammlung an dem Mantel 82 führt und einer Ableitung. Der Mantel zwingt ferner die Luft während der Reinigung von der Spitze des Elements nach unten zu strömen, wie zuvor beschrieben, wodurch der Reinigungsprozeß effektiver wird.

7 und 8 zeigen eine weitere Ausgestaltung, die für einen Kraftstoffilter im Tank entwickelt wurde, und verwenden die gleichen Bezugszeichen wie zuvor, wo dies angebracht ist, um das Verständnis zu vereinfachen. Die Abstände 98 und 96 sind an beiden Enden des äußeren Mantels 82 um das Hauptfiltermaterial 30 zwischen den Endkappen 36 und 38 vorgesehen.

Der äußere Mantel 82 ist ein fasriges poröses Material, das in einigen Ausgestaltungen ein Oberflächenmaterialtyp sein kann und in anderen Ausgestaltungen ein Tiefenmaterialtyp. Der Hauptfilter 30 ist vorzugsweise gefaltetes Filtermaterial, auch wenn andere Materialien verwendet werden können. Die Erfindung kann mit verschiedenen Filtern verwendet werden, einschließlich Flüssigkeit/Feststoffiltern, Gas-/Feststoffiltern, Flüssigkeit-/Flüssigkeitabscheidern und Gas-/-Flüssigkeitabscheiderelementen. Der Abstand bei 96 ermöglicht festen und flüssigen Schmutzstoffen von dem äußeren Mantel 82 zu gleiten oder abzufließen und auch von dem Hauptfiltermaterial 30 weg. Solche Schmutzstoffe sinken erdrutschartig während des Filterbetriebs während des Fluid entlang des Wegs 60 strömt oder werden von dem Hauptfiltermaterial 30 während eines Reinigungszyklus weggespült durch eine Reinigungsfluidströmung entlang des Wegs 64. Die axiale Längsausdehnung des Abstands 96 (49 % oder weniger) sollte im Vergleich zur axialen Längsausdehnung des Filterelements kurz sein (51 % oder mehr). Vorzugsweise beträgt die axiale Längsausdehnung des Abstands 96 etwa 5 bis 10 % der gesamten axialen Länge des Filterelements. Wenn die Fluidströmung durch das Filterelement gestoppt ist, erlaubt der Abflußabstand 96 den Schmutzstoffen von dem unteren Ende 90 frei zu fallen. Diese Ableitung der Schmutzstoffe ermöglicht dem Filter eine längere Lebensdauer, weil er die Schmutzstoffe nicht dauerhaft hält. Der äußere Mantel 82 dient auch als Sperre und Beladungsschicht für feste und halbfeste Schmutzstoffe. Der Mantel 82 hilft der Effizienz eines Abscheiderelements durch Entfernung der flüssigen Schmutzstoffe und Verlängerung der Abscheiderlebensdauer. Der äußere Mantel dient als Sperre für flüssige Tröpfchen. Da der äußere Mantel weniger flüssigen Schmutzstoffen ermöglicht, den Hauptabschnitt 30 des Filters zu berühren, wird die nutzbare Lebensdauer des Hauptabscheiderabschnitts verlängert. Eine erhöhte Schmutzkapazität wurde ebenfalls mit dem offenbarten äußeren Mantel festgestellt. Der Abflußabstand 96 ermöglicht das Abfallen von Staubmengen.


Anspruch[de]
Filter zur Befestigung unterhalb einer Maschine zur Filterung eines nicht gasförmigen Fluids wie Öl, Schmieröl, Kraftstoff, Wasser von der Maschine, aufweisend:

ein Filtergehäuse (14) mit einem oberen Ende (18) zur Befestigung an der Maschine und einem unteren distal gegenüberliegenden Ende (50),

wobei das Gehäuse (14) an dem oberen Ende (18) einen ersten Einlaß (22) aufweist, der ein erstes zu filterndes Fluid von der Maschine aufnimmt, und einen ersten Auslaß (26), der das erste Fluid zu der Maschine zurückführt,

wobei das Gehäuse (14) an dem unteren Ende (50) einen zweiten Einlaß (52) aufweist, der selektiv ein zweites Reinigungsfluid aufnimmt, und einen zweiten Auslaß (56), der das zweite Fluid abführt,

ein Fluidfilterelement (30), das an dem Filtergehäuse (14) befestigt ist, wobei das Fluidfilterelement (30) aufweist

ein Hauptfiltermaterial (30) mit einer stromaufwärtigen schmutzigen Seite (32) und einer stromabwärtigen sauberen Seite (34), wobei das erste Fluid dadurch strömt von der stromaufwärtigen schmutzigen Seite (32) zu der stromabwärtigen sauberen Seite (34), wobei sich die stromaufwärtige schmutzige Seite (32) longitudinal zwischen einem ersten oberen Ende (92) an dem oberen Ende (18) des Gehäuses (14) und einem zweiten unteren Ende (94) an dem unteren Ende (50) des Gehäuses (14) erstreckt,

einen äußeren Mantel (82) aus Filtermaterial angrenzend an das Filtermaterial (30) entlang der stromaufwärtigen schmutzigen Seite (32), wobei der äußere Mantel (82) eine stromaufwärtige schmutzige Seite (84) und eine stromabwärtige saubere Seite (86) aufweist, wobei das erste Fluid von der stromaufwärtigen schmutzigen Seite (84) des äußeren Mantels (82) zu der stromabwärtigen sauberen Seite (86) des äußeren Mantels (82) hindurchströmt,

wobei sich der äußere Mantel (82) longitudinal zwischen einem ersten oberen Ende (88) neben dem ersten Ende (92) des Filtermaterials (30) und einem zweiten unteren Ende (90) neben dem zweiten Ende (94) des Filtermaterials (30) erstreckt,

wobei das Filtermaterial (30) einen ersten Ring definiert, wobei das erste und das zweite Ende (92, 94) des Filtermaterials (30) distal gegenüberliegende erste und zweite axiale Enden des ersten Ringes sind,

wobei der äußere Mantel (82) einen zweiten Ring definiert, der den ersten Ring konzentrisch umgibt, wobei das erste und das zweite Ende (88, 90) des äußeren Mantels (82) distal gegenüberliegende erste und zweite axiale Enden des zweiten Ringes sind,

wobei das zweite Ende (90) des äußeren Mantels (82) kurz vor dem zweiten Ende (94) der stromaufwärtigen schmutzigen Seite (32) des Hauptfiltermaterials (30) endet und davon durch einen longitudinalen Abstand (96) beabstandet ist, so daß das zweite axiale Ende (90) des zweiten Rings axial von dem zweiten axialen Ende (94) des ersten Rings durch den Abstand (96) beabstandet ist,

wobei der äußere Mantel (82) keine nicht filternden Abstände dort entlang aufweist, so daß Fluid, das radial durch den zweiten Ring strömt, auch von dem äußeren Mantel (82) gefiltert wird,

eine Speicherfläche (100) und einen Abflußkanal zwischen dem äußeren Mantel (82) und dem Filtermaterial (30) und endend an dem Abstand (96),

wobei das Filtergehäuse (14) einen ersten Strömungsweg (60) dadurch aufweist von dem ersten Einlaß (22) dann durch den äußeren Mantel (82) und das Filtermaterial (30) in einer Richtung, dann durch den ersten Auslaß (26),

wobei das Filtergehäuse (14) einen zweiten Strömungsweg (64) dadurch aufweist, von dem zweiten Einlaß (52), dann durch das Filtermaterial (30) und den äußeren Mantel (82) in der entgegengesetzten Richtung, dann durch den zweiten Auslaß (56), wobei der zweite Strömungsweg (64) eine Rückspülungsreinigung des Filters bereitstellt durch die Strömung des Reinigungsfluids entlang des zweiten Strömungswegs (64), wobei der erste und der zweite Strömungsweg (60, 64) gemeinsame Abschnitte aber in entgegengesetzter Richtung durch das Filtermaterial (30) und den äußeren Mantel (82) des Fluidelements aufweisen,

wobei rückgespülte Schmutzstoffe freigegeben und von dem zweiten Ende (90) des äußeren Mantels (82) an dem Abstand (96) abgeleitet werden.
Fluidfilter nach Anspruch 1, wobei der Abstand (96) einen dritten Ring definiert, der eine konstante axiale Länge entlang des gesamten Umfangs aufweist, wobei der dritte Ring koaxial und kolinear zu dem zweiten Ring verläuft und wobei die axiale Länge des dritten Rings geringer ist als die axiale Länge des zweiten Rings. Fluidfilter nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Filtermaterial (30) ein gefaltetes Filtermaterial aufweist, das Falten mit äußeren Faltenspitzen an der stromaufwärtigen schmutzigen Seite (32) des Filtermaterials (30) aufweist und in beabstandeter Verbindung unabhängig von dem äußeren Mantel (82) behält. Fluidfilter nach Anspruch 3, aufweisend ein Faltenabstandsteil (102) zwischen den äußeren Faltenspitzen, diese trennend und beabstandend und auch zwischen dem äußeren Mantel (82) und den äußeren Faltenspitzen, diese beabstandend. Fluidfilter nach Anspruch 3 oder 4, wobei der äußere Mantel die äußeren Faltenspitzen nicht berührt.






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