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Dokumentenidentifikation DE60211417T2 09.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001270256
Titel Wärmeempfindliches Übertragungsaufzeichnungsmedium und Druckerzeugnis
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Washizuka, Kabushiki Kaisha Toshiba, Junichi, Minato-ku, Tokyo 105-8001, JP
Vertreter KRAMER - BARSKE - SCHMIDTCHEN, 81245 München
DE-Aktenzeichen 60211417
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 13.06.2002
EP-Aktenzeichen 020134169
EP-Offenlegungsdatum 02.01.2003
EP date of grant 17.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.11.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/40(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B41M 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wärmetransferaufzeichnungsmedium, das eine Bildempfangsschicht aufweist, die auf einem Trägerelement ausgebildet ist, und das ein Bild durch eine Heißschmelztinte oder eine Sublimationswärmetransfertinte bilden und die Schicht auf einem Aufzeichnungsmedium, wie z.B. Papier oder Kunststoff, thermisch anhaften lassen kann, sowie ein gedrucktes Produkt, das unter Verwendung dieses Wärmetransferaufzeichnungsmediums erhalten worden ist.

Ein Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Sublimationstyps wird am häufigsten als Verfahren zum Aufzeichnen eines Gesichtsbilds für eine Personenauthentifikation auf einem Bilddarstellungskörper, wie z.B. einem Führerschein, einer Ausweiskarte eines Angestellten, einer Mitgliedskarte oder einer Kreditkarte, verwendet.

Bei diesem Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Sublimationstyps wird ein Sublimationstintenband, das durch Beschichten eines Trägerblatts mit einer Tinte, die einen sublimierenden (oder wärmefließenden) Farbstoff enthält, in einer Weise, dass ein Wärmetransfer möglich ist, gebildet wird, auf ein Aufzeichnungsmedium gelegt, das eine Bildempfangsschicht aufweist, die aus einem thermoplastischen Harz hergestellt ist, das den sublimierenden Farbstoff empfangen kann. Das Wärmetransferband wird auf der Basis von Bilddaten durch einen Thermokopf oder dergleichen selektiv erhitzt, wodurch durch eine Wärmetransferaufzeichnung des Sublimationstyps ein gewünschtes Bild auf dem Aufzeichnungsmedium gebildet wird. Es ist weithin bekannt, dass Farbbilder, die eine überlegene Farbtonwiedergabe aufweisen, mit diesem Verfahren einfach aufgezeichnet werden können. Dieses Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Sublimationstyps weist jedoch Probleme bezüglich der Dauerbeständigkeit einer Karte auf. Beispielsweise wird ein Bild leicht verkratzt, da es in der Nähe des Oberflächenbereichs einer thermoplastischen Harzschicht gebildet wird, der Farbstoff sublimiert erneut, so dass die Bilddichte mit der Zeit vermindert wird, und Ultraviolettstrahlung zersetzt den Farbstoff, so dass der Farbton eines Bilds verändert wird.

Es ist auch ein Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Schmelztyps verwendbar. Bei diesem Verfahren wird ein Heißschmelztintentransferband, das durch Beschichten eines Trägerblatts mit einer Heißschmelztinte gebildet wird, in der ein Farbgebungspigment oder ein Farbgebungsfarbstoff in einem Bindemittel wie z.B. einem Harz oder einem Wachs dispergiert ist, auf ein Aufzeichnungsmedium gelegt, das eine Bildempfangsschicht aufweist, die aus einem thermoplastischen Harz hergestellt ist, welches das Heißschmelztintentransferband empfangen kann. Das Wärmetransferband wird auf der Basis von Bilddaten durch einen Thermokopf oder dergleichen selektiv erhitzt, wodurch ein gewünschtes Bild durch Übertragen der Bindemittel-enthaltenden Heißschmelztinte auf das Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird. Bei diesem Verfahren können anorganische oder organische Pigmente, die im Allgemeinen eine hohe Lichtechtheit aufweisen, selektiv als Farbgebungsmaterial verwendet werden. Durch Verbessern des Harzes oder Wachses, das als Bindemittel verwendet wird, ist es möglich, Bilder bereitzustellen, die nur schwer verkratzt werden können und eine überlegene Lösungsmittelbeständigkeit aufweisen. Darüber hinaus kann eine spezielle Hochsicherheitstinte durch Mischen eines funktionellen Materials, wie z.B. eines Fluoreszenzpigments oder einer magnetischen Substanz, in die Tinte leicht gebildet werden. Die Bildempfangsschicht kann jedwedes Aufzeichungsmedium sein, mit der Maßgabe, dass das Medium eine Oberfläche aufweist, die an dem Bindemittel haftet. Die Bildempfangsschicht kann somit aus verschiedenen Aufzeichnungsmedien ausgewählt werden. Wie es vorstehend beschrieben worden ist, ist dieses Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Schmelztyps bezüglich des Wärmeaufzeichnungsverfahrens des Sublimationstyps vorteilhaft.

Es wurde ein weiteres Verfahren vorgeschlagen, bei dem ein Bild auf einer Bildempfangsschicht des transparenten Transfertyps, die auf einem Basisfilm ausgebildet worden ist, durch das Sublimationswärmetransferaufzeichnungsverfahren oder das Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Schmelztyps, die vorstehend beschrieben worden sind, ausgebildet wird, und diese Bildempfangsschicht des Transfertyps, auf der das Bild aufgezeichnet ist, thermisch auf ein Aufzeichnungsmedium, wie z.B. Papier, übertragen wird. Bei diesem Verfahren kann nach der Übertragung die Bildempfangsschicht des Transfertyps selbst als Oberflächenschutzfilm wirken, so dass die mechanische Festigkeit der Oberfläche hoch ist. Durch Verbessern der Glätte der Oberfläche der Bildempfangsschicht des Transfertyps und dadurch Erhöhen der Affinität für die Tintenschicht, können selbst mit dem Wärmetransferverfahren des Schmelztyps Bilder erzeugt werden, die eine hervorragende Farbtonwiedergabe aufweisen.

Leider bewegt sich jedoch, wenn ein gedrucktes Produkt, auf dem eine Bildempfangsschicht des Transfertyps mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren gebildet worden ist, für lange Zeiträume in Kontakt mit einem Film gelagert wird, der ein Kunststoffmaterial, wie z.B. ein Vinylchloridharz, enthält, wie es in einer transparenten Harzhülle verwendet wird, dieses Kunststoffmaterial zu der Bildempfangsschicht des Transfertyps und diese wird mit dem Vinylchloridharz oder dergleichen verschmolzen. Wenn dieses Kunststoffmaterial abgelöst wird, wird die Bildempfangsschicht des Transfertyps von dem fertigen Aufzeichnungsmedium entfernt. Alternativ wird sich dann, wenn ein Sublimationstintenbild auf einem gedruckten Produkt aufgezeichnet wird, der Sublimationsfarbstoff leicht verteilen. Dies verschmiert die Kontur des Bilds oder verfärbt das Bild.

D.h., eine Bildempfangsschicht des Transfertyps, die mit dem herkömmlichen Verfahren gebildet worden ist, kann nicht für lange Zeiträume gelagert werden, wenn ein Harzfilm, der ein Kunststoffmaterial enthält, auf die Schicht gelegt wird.

Auch bei dem Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Schmelztyps wird im Wesentlichen eine Tintenhaftung durchgeführt und ein Punktbereichmodulationsfarbtonaufzeichnungsverfahren eingesetzt, bei dem die Farbtonaufzeichnung durch Ändern der Größen von übertragenen Punkten durchgeführt wird. Daher ist das Verfahren bezüglich der Oberflächenunebenheit eines Aufzeichnungsmediums, auf das ein Bild übertragen werden soll, sehr empfindlich. Wenn die Oberfläche uneben ist, findet ein unzureichender Transfer statt, wodurch die Punktgrößensteuerung unmöglich wird, was zu einer schlechten Farbtonwiedergabe führt.

Es wurden verschiedene Vorschläge gemacht, um die vorstehend genannten Probleme zu lösen. Ein vorgeschlagenes Verfahren nutzt ein Aufzeichnungsmedium mit einer porösen Bildempfangsschicht. Bei diesem Verfahren sind feine Poren in einer Bildempfangsschicht eines Aufzeichnungsmediums ausgebildet und Heißschmelztinte wird in diese feinen Poren mittels Permeation übertragen. Dieses Verfahren kann Bilder bereitstellen, die eine überlegene Farbtonwiedergabe aufweisen. Eine poröse Bildempfangsschicht weist jedoch im Allgemeinen eine geringe mechanische Festigkeit auf, so dass die Oberfläche verkratzt wird, wenn sie mit verschiedenen Walzen und einem Förderweg in einer Druckvorrichtung in Kontakt gebracht wird, was zu Bildfehlern führt.

In einem anderen vorgeschlagenen Verfahren wird ein Bild auf einer Harzschicht gebildet, die durch Bilden einer transparenten Bildempfangsschicht/Haftschicht auf einer Filmbasis erhalten wird, und diese Bildempfangsschicht/Haftschicht wird erhitzt und mit Druck beaufschlagt, so dass sie auf einer Basis, wie z.B. Papier oder Kunststoff, auf der das Bild bereitgestellt werden soll, haftet oder mittels Wärmetransfer übertragen wird. Bei diesem Verfahren werden in der Bildempfangsschicht keine feinen Poren ausgebildet, so dass die mechanische Festigkeit der Oberfläche hoch ist. Darüber hinaus können durch Verbessern der Glätte der Harzschichtoberfläche und dadurch Erhöhen der Affinität für die Tintenschicht selbst mit dem Wärmetransferverfahren des Schmelztyps Bilder mit einer hervorragenden Farbtonwiedergabe gebildet werden.

Leider weist das vorstehend beschriebene Verfahren das Problem auf, dass dann, wenn ein Harz mit einer niedrigen Erweichungstemperatur mit einer starken Haftung an Papier oder Kunststoff als Bildempfangsschicht/Haftschicht verwendet wird, die Reproduzierbarkeit der Aufzeichnungsbilddichte unter den gleichen Aufzeichnungsbedingungen instabil wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein Zustand (Fehlen in der Mitte) auftritt, bei dem in der Mitte von Pixelpunkten, die ein übertragenes Tintenbild aufbauen, keine Tinte vorliegt.

Um dieses Fehlen in der Mitte jedes Pixelpunkts zu verhindern, kann in der Bildempfangsschicht/Haftschicht ein Harz mit einer hohen Erweichungstemperatur verwendet werden. Dies vermindert jedoch die Haftung an der Basis, wie z.B. Papier oder Kunststoff.

US 5,759,954 beschreibt ein Transferelement und ein Wärmetransferdruckverfahren, bei dem das Transferelement ein Färbeschichttransferelement umfasst, das eine Zweischichtstruktur oder eine Dreischichtstruktur aufweisen kann. Im Fall einer Dreischichtstruktur umfasst das Färbeschichttransferelement eine Färbeschicht, die eine Verstärkungsschicht, eine Schutzschicht, die auf die Verstärkungsschicht aufgebracht ist, und eine erste Färbeschicht, die auf der Schutzschicht aufgebracht ist, umfassen kann. Als Materialien für die Schutzschicht sind Polyvinylbutyralharze oder Polyvinylacetalharze genannt. Ferner beschreibt dieses Dokument, dass die Färbeschicht auf ein Bildempfangselement aufgebracht wird, wobei in dem Fall, bei dem ein Färbeschichttransferelement mit einer Zweischichtstruktur aus einer Färbeschicht und einer Schutzschicht verwendet wird, die Schutzschicht die äußere Schicht bildet und die erste Färbeschicht mit einem darauf ausgebildeten Tintenbild an dem Bildempfangselement haftet.

EP 0 550 050 A1 beschreibt ein Wärmefarbstofftransferdruckverfahren, bei dem ein Zwischenmedium verwendet wird. Das Zwischenmedium kann eine Dreischichtstruktur aus einem Substrat, einer auf dem Substrat gebildeten Polymerschicht und einer auf der Polymerschicht empfangenen Farbstoffempfangsschicht aufweisen. Insbesondere kann das Polymer der Polymerschicht z.B. mindestens eines sein, das aus Polyvinylacetalen und gesättigten Polyestern ausgewählt ist. Ferner beschreibt dieses Dokument ein Polyvinylbutyralharz als Polymer der Polymerschicht.

Wie es vorstehend beschrieben worden ist, kann eine Wärmetransferaufzeichnungsbildempfangsschicht des Schmelztyps, die mit dem herkömmlichen Verfahren hergestellt worden ist, ein Fehlen der Mitte nicht verhindern und gleichzeitig eine ausreichende Haftung an Papier oder Kunststoff sicherstellen.

Es ist eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wärmetransferaufzeichnungsmedium mit einer Bildempfangsschicht mit hervorragenden Bilddruckeigenschaften, wenn ein Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Sublimationstyps oder ein Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Schmelztyps verwendet wird, und einem Schutzfilm bereitzustellen, das selbst dann, wenn es bei der Lagerung auf ein Harz, das ein Kunststoffmaterial enthält, gelegt ist, weder ein Verschmelzen an das Harz noch eine Verschlechterung eines Bilds verursacht und folglich für einen langen Zeitraum stabil gelagert werden kann.

Es ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein gedrucktes Produkt bereitzustellen, das hervorragende Bilddruckeigenschaften aufweist, wenn ein Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Sublimationstyps oder ein Wärmetransferaufzeichnungsverfahren des Schmelztyps verwendet wird, und das selbst dann, wenn es so gelagert wird, dass es auf ein Harz gelegt ist, das ein Kunststoffmaterial enthält, weder ein Verschmelzen an das Harz noch eine Verschlechterung eines Bilds verursacht und folglich für einen langen Zeitraum stabil gelagert werden kann.

Die vorstehend beschriebenen Aufgaben können durch das Wärmetransferaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1 und das gedruckte Produkt nach Anspruch 6 gelöst werden. Weiterentwicklungen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die Erfindung kann mittels der folgenden detaillierten Beschreibung, wenn diese zusammen mit den beigefügten Zeichnungen studiert wird, besser verstanden werden, wobei

1 eine Schnittansicht ist, welche die Struktur eines Beispiels des erfindungsgemäßen Wärmetransferaufzeichnungsmediums zeigt;

2 eine Schnittansicht ist, die einen Herstellungsschritt eines Beispiels des erfindungsgemäßen gedruckten Produkts zeigt;

3 eine Schnittansicht ist, welche die Struktur eines Beispiels des erfindungsgemäßen gedruckten Produkts zeigt;

4 eine Schnittansicht ist, welche die Struktur eines weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen Wärmetransferaufzeichnungsmediums zeigt;

5 eine Schnittansicht ist, die einen Herstellungsschritt eines weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen gedruckten Produkts zeigt; und

6 eine Schnittansicht ist, welche die Struktur des weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen gedruckten Produkts zeigt.

Das erfindungsgemäße Wärmetransferaufzeichnungsmedium umfasst eine Struktur, bei der eine Schutzschicht und eine Bildempfangsschicht, die eine thermisch haftende Heißschmelztinte und/oder Sublimationstinte empfangen kann, in dieser Reihenfolge auf einem Trägerelement geschichtet sind, wobei die Schutzschicht mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes als Hauptkomponente enthält.

Das erfindungsgemäße gedruckte Produkt wird durch die Durchführung einer Wärmetransferaufzeichnung des Schmelztyps oder Sublimationstyps auf einer Bildempfangsschicht des vorstehend beschriebenen Wärmetransferaufzeichnungsmediums, direktes In-Kontakt-Bringen dieser Bildempfangsschicht mit einer Basis, Wärmeübertragen der Bildempfangsschicht zusammen mit der Schutzschicht auf die Basis und Entfernen des Trägerelements erhalten. Dieses gedruckte Produkt umfasst eine Schutzschicht, eine Bildempfangsschicht, die auf der Schutzschicht geschichtet ist und eine thermisch haftende Heißschmelztinte und/oder Sublimationstinte empfangen kann, ein Bild, das auf der Bildempfangschicht durch die Heißschmelztinte und/oder Sublimationstinte gebildet worden ist, und eine Basis, die mittels des Bilds thermisch an der Bildempfangsschicht haftet, wobei die Schutzschicht mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes als Hauptkomponente enthält.

Wenn das vorstehend beschriebene gedruckte Produkt unter Verwendung des erfindungsgemäßen Wärmetransferaufzeichnungsmediums gebildet wird, sind das Bild und die Bildempfangsschicht zwischen der Basis und der Schutzschicht angeordnet und die Schutzschicht liegt zur Oberfläche des gedruckten Produkts hin frei. In der vorliegenden Erfindung enthält diese Schutzschicht mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes. Demgemäß kann das gedruckte Produkt für lange Zeiträume gelagert werden, ohne dass ein Verschmelzen an ein Kunststoffmaterial, wie z.B. ein Vinylchloridharz, und eine Bildverschlechterung, die aus der Bewegung eines Farbstoffs oder dergleichen resultiert, stattfinden.

Der Gehalt des Phenoxyharzes in der Schutzschicht beträgt 50 Gew.-% oder mehr. Wenn dieser Gehalt weniger als 50 Gew.-% beträgt, ist es häufig unmöglich, ein Verschmelzen an ein Kunststoffmaterial ausreichend zu verhindern. Der Gehalt beträgt mehr bevorzugt 80 Gew.-% oder mehr.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend detaillierter unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Die 1 ist eine Schnittansicht, welche die Struktur eines Beispiels des erfindungsgemäßen Wärmetransferaufzeichnungsmediums zeigt.

Gemäß der 1 weist dieses Wärmetransferaufzeichnungsmedium eine Trägerfolie 1, die z.B. aus Polyethylenterephthalat hergestellt ist, eine Schutzschicht 2, die auf der Trägerfolie 1 ausgebildet ist und aus mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes besteht, und eine Bildempfangsschicht 3 auf, die auf der Schutzschicht 2 ausgebildet ist und aus einem Harz hergestellt ist, das eine Sublimationstinte empfangen kann, bei der es sich um ein Gemisch von z.B. einem Polyesterharz und einem Silikonharz handelt.

Die 2 zeigt die Art und Weise, wie ein Bild auf dem in der 1 gezeigten Wärmetransferaufzeichnungsmedium durch ein Wärmetransferaufzeichnen des Sublimationstyps unter Verwendung einer Sublimationstinte ausgebildet wird.

Als erstes wird ein Sublimationstintenband 8 mit einem Tintenbandträger 6 und einer auf dem Tintenbandträger 6 ausgebildeten Sublimationstintenschicht 7 gebildet. Gemäß der 2 ist diese Sublimationstintenschicht 7 auf der Sublimationstintenbildempfangsschicht 3 angeordnet und das Wärmetransferaufzeichnen des Sublimationstyps wird von der Seite des Tintenbandträgers 6 her gemäß eines Bildsignals durch die Verwendung z.B. eines Thermokopfs 9 durchgeführt. Folglich kann in der Bildempfangsschicht 3 ein Sublimationstintenbild gebildet werden. Das Bezugszeichen 4 in der 2 bezeichnet einen Sublimationstintenbildbereich in der Bildempfangsschicht 3. Nach der Bilderzeugung wird das Sublimationstintenband 8 von der Oberfläche der Sublimationstintenbildempfangsschicht 3 entfernt.

Die 3 ist eine Schnittansicht, welche die Struktur eines Beispiels des erfindungsgemäßen gedruckten Produkts zeigt, das unter Verwendung eines Wärmetransferaufzeichnungsmediums mit einem Sublimationstintenbild gebildet wird.

Gemäß der 3 weist dieses gedruckte Produkt 10 eine Basis 5, die z.B. aus Polyethylenterephthalat hergestellt ist, eine Bildempfangsschicht 3, die einen Sublimationstintenbildbereich 4 empfängt und thermisch an der Basis 5 mittels dieses Sublimationstintenbildbereichs 4 haftet, und eine Schutzschicht 2 auf, die auf diese Bildempfangsschicht 3 geschichtet ist und aus mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes besteht.

Das gedruckte Produkt 10 wird durch Legen der Bildempfangsschicht 3 des Wärmetransferaufzeichnungsmediums, in dem der Sublimationstintenbildbereich 4 ausgebildet ist, auf die Basis 5, thermisches Anhaftenlassen der Bildempfangsschicht 3 und der Basis 5 durch Wärme und Druck, und danach Ablösen der Trägerfolie 1 von der Schutzschicht 2 erhalten.

Die 4 ist eine Schnittansicht, welche die Struktur eines weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen Wärmetransferaufzeichnungsmediums zeigt.

Gemäß der 4 weist dieses Wärmetransferaufzeichnungsmedium eine Trägerfolie 1, die z.B. aus Polyethylenterephthalat hergestellt ist, eine Schutzschicht 2, die auf der Trägerfolie 1 ausgebildet ist und im Wesentlichen aus mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes besteht, und eine Bildempfangsschicht 13 auf, die auf der Schutzschicht 2 ausgebildet ist und z.B. aus einem Harz hergestellt ist, das eine Heißschmelztinte, die z.B. aus einem Acrylharz besteht, empfangen kann.

Die 5 ist eine Schnittansicht, welche die Art und Weise zeigt, wie ein Bild auf dem in der 3 gezeigten Wärmetransferaufzeichnungsmedium durch ein Wärmetransferaufzeichnen des Heißschmelztyps unter Verwendung einer Heißschmelztinte gebildet wird.

Als erstes wird ein Heißschmelztintenband 18 mit einem Tintenbandträger 6 und einer auf dem Tintenbandträger 6 gebildeten Heißschmelztintenschicht 17 hergestellt. Gemäß der 5 wird diese Heißschmelztintenschicht 17 auf der Heißschmelztintenbildempfangsschicht 13 angeordnet und das Wärmetransferaufzeichnen des Heißschmelztyps wird von der Seite des Tintenbandträgers 6 her gemäß eines Bildsignals z.B. unter Verwendung eines Thermokopfs 9 durchgeführt. Folglich kann auf der Bildempfangsschicht 13 eine Heißschmelztintenbildschicht 14 gebildet werden. Nach der Bilderzeugung wird das Heißschmelztintenband 18 von der Oberfläche der Heißschmelztintenbildempfangsschicht 13 entfernt.

Die 6 ist eine Schnittansicht, welche die Struktur eines weiteren Beispiels des erfindungsgemäßen gedruckten Produkts zeigt, das unter Verwendung eines Wärmetransferaufzeichnungsmediums, das ein Heißschmelztintenbild aufweist, gebildet wird.

Gemäß der 6 weist dieses gedruckte Produkt 20 eine Basis 5, die z.B. aus Polyethylenterephthalat hergestellt ist, eine Heißschmelztintenbildschicht 14, die in dem Trägerelement 5 ausgebildet ist, eine Bildempfangsschicht 13, die mittels der Heißschmelztintenbildschicht 14thermisch an der Basis 5 anhaftet, und eine Schutzschicht 2 auf, die auf die Bildempfangsschicht 13 geschichtet ist und aus mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes besteht.

Dieses gedruckte Produkt 20 wird durch Legen der Bildempfangsschicht 13 des Wärmetransferaufzeichnungsmediums, in dem die Heißschmelztintenbildschicht 14 ausgebildet ist, auf die Basis 5, thermisches Anhaftenlassen der Bildempfangsschicht 13 und der Basis 5 durch Wärme und Druck mittels der Heißschmelztintenbildschicht 14, und danach Ablösen der Trägerfolie 1 von der Schutzschicht 2 erhalten.

Die Schutzschicht weist vorzugsweise nicht nur eine Funktion der Verhinderung einer Verschmelzung und einer Bewegung eines Kunststoffmaterials auf, sondern auch die Bereitstellung einer geeignet gesteuerten Haftkraft an dem Trägerelement. Wenn diese Haftkraft zu groß ist, kann das Trägerelement nach der Wärmehaftung nur schwer abgelöst werden. Wenn eine übermäßig große Kraft ausgeübt wird, löst sich das Trägerelement zusammen mit der Schutzschicht und der Bildempfangsschicht, so dass diese Schichten nicht auf der Basis zurückbleiben können. Wenn die Haftkraft zu gering ist, werden die Schutzschicht und die Bildempfangsschicht in einem unerwünschten Bereich, der von dem thermisch anhaften gelassenen Bereich verschieden ist, auch auf die Basis übertragen.

Als Harz, das diese geeignete Haftkraft aufweist, wird in der vorliegenden Erfindung ein Phenoxyharz verwendet.

Beispiele für das Phenoxyharz, das als Schutzschicht geeignet ist, sind PKHH, PKHJ, PKHW-35, PKHW-35R, PXKS-6994 und PXKS-7000 (Marken), die von Union Carbide hergestellt werden, und YP-50, YP-50S, YP-40ASM40, YP-50EK35 und YPB-40AM40 (Marken), die von TOTO KASEI K.K. hergestellt werden.

Zusätzlich zu dem vorstehend beschriebenen Phenoxyharz können der Schutzschicht auch kleinere Mengen eines Polyesterharzes, Epoxyharzes, eines klebrigmachenden Mittels und dergleichen zugesetzt werden. Beispielsweise kann die Haftkraft an der Basis durch Zugeben eines Polyesterharzes erhöht werden und die Ablösekraft kann durch die Zugabemenge gesteuert werden. Die Haftkraft an der Basis kann durch Zugeben eines Epoxyharzes vermindert werden.

Die Schutzschicht kann einzeln oder in einer Kombination mit z.B. einer Ultraviolettabsorbierenden Schicht oder einer Lösungsmittel-beständigen Schicht verwendet werden. Wenn die Schutzschicht mit einer Ultraviolett-absorbierenden Schicht kombiniert wird, kann die Verfärbung eines aufgezeichneten Bilds durch Ultraviolettstrahlung vermindert werden. Wenn die Schutzschicht mit einer Lösungsmittel-beständigen Schicht kombiniert wird, kann eine Beschädigung durch ein organisches Lösungsmittel verhindert werden.

Ein Harz, das in der Bildempfangsschicht verwendet wird, ist vorzugsweise bezüglich der Farbstoffempfangseigenschaften der Sublimationstinte und/oder der Hafteigenschaften der Heißschmelztinte überlegen, und es weist vorzugsweise auch eine große Haftkraft an der Basis, wie z.B. Papier oder Kunststoff, auf.

Beispiele für ein Harz, das diese Bedingungen erfüllt, sind ein Vinylacetatharz, ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharz, ein Acrylharz, ein Polyesterharz, ein Polyurethanharz, ein Phenoxyharz und Gemische dieser Harze.

Die Sublimationstintenbildempfangsschicht ist vorzugsweise ein Acrylharz, ein Polyesterharz, ein Polyurethanharz oder ein Phenoxyharz.

Die Heißschmelztintenbildempfangsschicht ist vorzugsweise ein Vinylacetatharz, ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharz, ein Polyesterharz oder ein Phenoxyharz. Wenn die Haftung an der Heißschmelztinte hoch ist, kann auch die Sublimationstintenbildempfangsschicht verwendet werden.

Praktische Beispiele des Vinylacetatharzes sind SAKNOHOL SN-04, SAKNOHOL SN-04S, SAKNOHOL SN-04D, SAKNOHOL SN-09A, SAKNOHOL SN-09T, SAKNOHOL SN-10, SAKNOHOL SN-10N, SAKNOHOL SN-17A, ASR CH-09 und AS CL-13 (Marken), die von DENKI KAGAKU KOGYO K.K. hergestellt werden, Movinyl DC (Marke), das von Kurarianto Polymers K.K. hergestellt wird, und Cevian A530, Cevian A700, Cevian A707, Cevian A710, Cevian A712 und Cevian A800 (Marken), die von Daiseru Kaseihin K.K. hergestellt werden.

Praktische Beispiele des Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharzes sind EVAFLEX 45X, EVAFLEX 40, EVAFLEX 150, EVAFLEX 210, EVAFLEX 220, EVAFLEX 250, EVAFLEX 260, EVAFLEX 310, EVAFLEX 360, EVAFLEX 410, EVAFLEX 420, EVAFLEX 450, EVAFLEX 460, EVAFLEX 550 und EVAFLEX 560 (Marken), die von Du Pont-Mitsui Polychemicals Co., Ltd., hergestellt werden, Movinyl 081F (Marke), das von Kurarianto Polymers K.K. hergestellt wird, EVATATE D3022, D3012, D4032 und CV8030 (Marken), die von SUMITOMO CHEMICAL CO., LTD., hergestellt werden, Hirodain 1800-5, Hirodain 1800-6, Hirodain 1800-8, Hirodain 3706 und Hirodain 4309 (Marken), die von Hirodain Kogyo K.K. hergestellt werden, und BOND CZ250 und BOND CV3105 (Marken), die von KONISHI K.K, hergestellt werden.

Praktische Beispiele des Acrylharzes sind Cevian A45000, Cevian A45610, Cevian A46777 und Cevian A4635 (Marken), die von Daiseru Kaseihin K.K. hergestellt werden, Dianal BR-80, Dianal BR-83, Dianal BR-85, Dianal BR-87, Dianal BR-101, Dianal BR-1002, Dianal BR-105, Dianal BR-106, Dianal BR-50, Dianal BR-52, Dianal BR-60, Dianal BR-73, Dianal BR-75, Dianal BR-77, Dianal BR-80, Dianal BR-82, Dianal BR-83, Dianal BR-85, Dianal BR-87, Dianal BR-88, Dianal BR-95, Dianal BR-100, Dianal BR-108 und Dianal BR-113 (Marken), die von Mitsubishi Rayon Co., Ltd., hergestellt werden.

Praktische Beispiele des Polyesterharzes sind VYLON 200, VYLON 220, VYLON 240, VYLON 245, VYLON 280, VYLON 296, VYLON 530, VYLON 560, VYLON 600, VYLON 290, VYLONAL MD1100, VYLONAL MD1200, VYLONAL MD1245, VYLONAL MD1400 und VYLONAL GX-W27 (Marken), die von TOYOBO CO., LTD., hergestellt werden, und ELITEL UE-3300, ELITEL UE-3320, ELITEL UE-3350, ELITEL UE-3370, ELITEL UE-3380, ELITEL UE-3600, ELITEL UE-9600 und ELITEL UE-3690 (Marken), die von UNITIKA, LTD., hergestellt werden.

Praktische Beispiele des Polyurethanharzes sind Solucote 1051, Solucote 1051-1, Solucote 1054-1 und Solucote 1059 (Marken), die von Daiseru Kaseihin K.K. hergestellt werden.

Praktische Beispiele für das Phenoxyharz, das als Bildempfangsschicht geeignet ist, sind PKHH, PKHJ, PKHW-35, PKHW-35R, PXKS-6994 und PXKS-7000 (Marken), die von Union Carbide hergestellt werden, und YP-50, YP-50S, YP-40ASM40, YP-50EK35 und YPB-40AM40 (Marken), die von TOTO KASEI K.K. hergestellt werden.

Die Schutzschicht und die Bildempfangsschicht, die gute Bildempfangseigenschaften aufweisen, können durch Herstellen von Beschichtungslösungen, welche die vorstehend genannten Harze enthalten, Bilden von Schichten aus diesen Lösungen, z.B. durch Tiefdruckbeschichten, Umkehrbeschichten, Düsenbeschichten, Drahtrakelbeschichten oder Heißschmelzbeschichten, und Trocknen der Schichten gebildet werden.

Beispiele

Beispiele für ein Wärmetransferaufzeichnungsmedium mit einer Schutzschicht, die mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes enthält

Beispiel 1

Als Trägerelement wurde ein 25 &mgr;m dicker transparenter Polyesterfilm (Marke: Diafoil S100, von Mitsubishi Polyester Film Corp. hergestellt) hergestellt. Eine Oberfläche dieses transparenten Polyesterfilms wurde mit einer Schutzschicht-Beschichtungslösung unter Verwendung einer Tiefdruckbeschichtungsvorrichtung derart beschichtet, dass die Dicke des getrockneten Films 1 &mgr;m betrug. Danach wurde der erhaltene Beschichtungsfilm 2 min bei 120°C erhitzt und getrocknet, um eine Schutzschicht zu bilden.

Anschließend wurde die erhaltene Schutzschicht mit einer Heißschmelztintenbildempfangsschicht-Beschichtungslösung mit der folgenden Zusammensetzung unter Verwendung einer Tiefdruckbeschichtungsvorrichtung derart beschichtet, dass die Dicke des getrockneten Films 6 &mgr;m betrug. Der erhaltene Beschichtungsfilm wurde 2 min bei 120°C erhitzt und getrocknet, um eine Heißschmelztintenbildempfangsschicht zu bilden, wodurch ein Heißschmelztintenwärmetransferaufzeichnungsmedium gebildet wurde. Methylethylketon 40 Gewichtsteile Toluol 40 Gewichtsteile VYLON 240, von TOYOBO CO., LTD., hergestellt 20 Gewichtsteile

Auf der Bildempfangsschicht des erhaltenen Wärmetransferaufzeichnungsmediums wurde ein Farbbild mit einem 300 Punkte/2,54 cm-Thermokopf unter Verwendung eines Heißschmelztintenbands aufgezeichnet. Darüber hinaus wurde eine Kartenbasis, die von TORAY INDUSTRIES, INC. erhältlich ist, mit dieser Bildempfangsschicht, auf der das Farbbild gebildet worden ist, in Kontakt gebracht, und mittels Wärme und Druck unter Verwendung eines Laminiergeräts LPD2306 City, das von Fujipra K.K, hergestellt worden ist, thermisch anhaften gelassen. Die Walzentemperatur und die Walzendrehzahl dieses Laminiergeräts wurden auf 180°C bzw. 1 m/min eingestellt. Danach wurde das Trägerelement abgelöst, um eine Ausweiskarte zu erhalten.

Die erhaltene Ausweiskarte wurde wie folgt bezüglich der Reproduzierbarkeit jedes Pixelpunkts und der Verschmelzungseigenschaften an eine Vinylchloridfolie getestet.

Pixelpunkt-Reproduzierbarkeitstest

Die Reproduzierbarkeit eines Pixelpunkts wurde durch visuelles Betrachten der Form jedes Pixelpunkts des Farbbilds der erhaltenen Ausweiskarte unter Verwendung eines x25-Vergrößerungsglases getestet. Wenn die Variationen bei der Pixelpunktform gering waren, war die Bewertung &shwhcir;; wenn die Variationen groß waren, war die Bewertung x.

Test der Verschmelzungseigenschaften an Vinylchlorid

Die Verschmelzungseigenschaften an Vinylchlorid wurden wie folgt getestet. Eine Altron Allwetter #3300-Vinylchloridfolie, die von Mitsubishi Kagaku MKV K.K. hergestellt worden ist, wurde überlappend auf die erhaltene Ausweiskarte gelegt und eine Belastung von 15 g/cm2 wurde ausgeübt. Nachdem die resultierende Struktur in einem auf 75°C eingestellten Bad mit konstanter Temperatur 24 Stunden gelagert worden war, wurde die Verschmelzung an die Vinylchloridfolie untersucht.

Wenn die Vinylchloridfolie und die Ausweiskarte verschmolzen waren, war die Bewertung x; wenn sie nicht verschmolzen waren, war die Bewertung &shwhcir;.

Das Ergebnis des Pixelpunkt-Reproduzierbarkeitstests war gut.

Es fand auch keine Verschmelzung an Vinylchlorid statt, so dass die Verschmelzungseigenschaften problemlos waren.

Die vorstehenden Bewertungsergebnisse sind in der später angegebenen Tabelle 1 gezeigt.

Beispiel 2

Eine Ausweiskarte wurde gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 erhalten, jedoch wurde eine Schutzschichtbeschichtungslösung 2, die PKHC, das von Union Carbide erhältlich ist, anstelle von PKHH, das von Union Carbide erhältlich ist, als Phenoxyharz enthielt, verwendet.

Die erhaltene Ausweiskarte wurde bezüglich der Reproduzierbarkeit jedes Pixelpunkts und der Verschmelzungseigenschaften an eine Vinylchloridfolie gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 getestet.

Das Ergebnis des Pixelpunkt-Reproduzierbarkeitstests war gut.

Es fand auch keine Verschmelzung an Vinylchlorid statt, so dass die Verschmelzungseigenschaften problemlos waren.

Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Beispiele 3 und 4

Sublimationstintenwärmetransferaufzeichnungsmedien wurden gemäß den gleichen Verfahren wie in den Beispielen 1 und 2 erhalten, jedoch wurden die Sublimationstintenbildempfangsschichten unter Verwendung einer Sublimationstintenbildempfangsschicht-Beschichtungslösung gebildet, die anstelle von VYLON 240 VYLON 200 enthielt, das von TOYOBO CO., LTD., hergestellt worden ist.

Farbbilder wurden gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 unter Verwendung der erhaltenen Sublimationstintenwärmetransferaufzeichnungsmedien gebildet, wodurch Ausweiskarten erhalten wurden.

Die erhaltenen Ausweiskarten wurden bezüglich der Verschmelzungseigenschaften an Vinylchlorid in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 getestet. Es wurde gefunden, dass keine Verschmelzung stattfand.

Die Bilder der Sublimationstinte wurden in der folgenden Weise einem Farbstoffdiffusionstest unterworfen: Die Sublimationstintenfarbstoffdiffusion wurde durch visuelles Untersuchen der Farbstoffdiffusion in den Farbbildern der erhaltenen Ausweiskarten durch die Verwendung eines x25-Vergrößerungsglases getestet. Wenn das Bild bezüglich des Bilds vor dem Test unverändert blieb, war die Bewertung &shwhcir;; wenn das Bild durch eine Farbstoffdiffusion verschwommen war, war die Bewertung x. Als Ergebnis wurde gefunden, dass kein Verschwimmen durch eine Farbstoffdiffusion vorlag.

Die erhaltenen Ergebnisse sind in der später angegebenen Tabelle 2 gezeigt.

Vergleichsbeispiele 1 bis 4

Harzschichten wurden gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 derart ausgebildet, dass die Dicke des getrockneten Films 1 &mgr;m betrug, jedoch wurden die Schutzschicht-Beschichtungslösungen 7 bis 10 mit den folgenden Zusammensetzungen verwendet. Methylethylketon 48 Gewichtsteile Toluol 48 Gewichtsteile Verschiedene, in der Tabelle 1 beschriebene Harze 4 Gewichtsteile

Anschließend wurden Bildempfangsschichten auf den erhaltenen Schutzschichten gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 gebildet, wodurch Heißschmelztintenwärmetransferaufzeichnungsmedien erhalten wurden.

Unter Verwendung der erhaltenen Wärmetransferaufzeichnungsmedien wurden Ausweiskarten in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 gebildet.

Die erhaltenen Ausweiskarten wurden gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 getestet und bewertet. Die Ergebnisse des Pixelpunkt-Reproduzierbarkeitstests waren gut, jedoch trat eine Verschmelzung an Vinylchlorid auf.

Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 gezeigt.

Vergleichsbeispiele 5 bis 8

Heißschmelztintenbildempfangsschichten wurden gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 3 unter Verwendung von Schutzschicht-Beschichtungslösungen, die denjenigen in den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 entsprachen, gebildet, wodurch Sublimationstintenwärmetransferaufzeichnungsmedien erhalten wurden.

Unter Verwendung der erhaltenen Wärmetransferaufzeichnungsmedien wurden Ausweiskarten gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 3 erhalten Die erhaltenen Ausweiskarten wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 3 getestet und bewertet. Es fand eine Verschmelzung an Vinylchlorid statt und es wurde eine Farbstoffdiffusion gefunden.

Die Ergebnisse sind in der Tabelle 4 gezeigt.

Wie es in der vorstehenden Tabelle 1 gezeigt ist, war dann, wenn ein gedrucktes Produkt unter Verwendung des erfindungsgemäßen Heißschmelztintenwärmetransferaufzeichnungsmediums mit einer Schutzschicht, die ein Phenoxyharz enthielt, gebildet wurde, die Pixelpunktreproduzierbarkeit gut und es trat keine Verschmelzung an Vinylchlorid auf.

Wie es aus der vorstehenden Tabelle 2 ersichtlich ist, trat dann, wenn ein gedrucktes Produkt unter Verwendung des erfindungsgemäßen Sublimationstintenwärmetransferaufzeichnungsmediums mit einer Schutzschicht, die ein Phenoxyharz enthielt, gebildet wurde, weder eine Farbstoffdiffusion noch eine Verschmelzung an Vinylchlorid auf.

Wie es jedoch aus den in der vorstehenden Tabelle 3 gezeigten Vergleichsbeispielen 1 bis 4 ersichtlich ist, trat dann, wenn ein gedrucktes Produkt unter Verwendung des Heißschmelztintenwärmetransferaufzeichnungsmediums mit einer Schutzschicht, die ein von einem Phenoxyharz verschiedenes Harz enthielt, gebildet wurde, eine Verschmelzung an Vinylchlorid auf, so dass eine Langzeitlagerung unmöglich gemacht wurde.

Wie es ferner aus den in der vorstehenden Tabelle 4 gezeigten Vergleichsbeispielen 5 bis 8 ersichtlich ist, trat dann, wenn ein gedrucktes Produkt unter Verwendung des Sublimationstintenwärmetransferaufzeichnungsmediums mit einer Schutzschicht, die ein von einem Phenoxyharz verschiedenes Harz enthielt, gebildet wurde, eine Verschmelzung an Vinylchlorid und eine Farbstoffdiffusion auf, so dass eine Langzeitlagerung unmöglich gemacht wurde.

Wie es aus den vorstehend beschriebenen Beispielen 1 bis 4 und Vergleichsbeispielen 1 bis 8 ersichtlich ist, kann die vorliegende Erfindung unter Verwendung eines Wärmetransferaufzeichnungsmediums mit einer Schutzschicht, die ein Phenoxyharz enthält, ein gedrucktes Produkt bereitstellen, das selbst dann, wenn es derart gelagert wird, dass es auf einem Harz liegt, das ein Kunststoffmaterial wie z.B. Vinylchlorid enthält, weder eine Verschmelzung an das Harz noch eine Verschlechterung eines Bilds verursacht, und somit für lange Zeiträume stabil gelagert werden kann.

Beispiele 13 bis 18 und Vergleichsbeispiele 9 bis 13

Heißschmelztintenwärmetransferaufzeichnungsmedien und Ausweiskarten wurden gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 erhalten, mit der Ausnahme, dass die erste und die zweite Komponente in den in der nachstehenden Tabelle 5 gezeigten Gewichtsverhältnissen anstelle von 4 Gewichtsteilen PKHH zugemischt wurden.

Die erhaltenen Ausweiskarten wurden gemäß den gleichen Verfahren wie im Beispiel 1 bezüglich der Reproduzierbarkeit jedes Pixelpunkts und der Verschmelzungseigenschaften an eine Vinylchloridfolie getestet und bewertet.

Die erhaltenen Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 5 gezeigt.

Wie es in der Tabelle 5 gezeigt ist, konnte eine Schutzschicht, die 50 Gew.-% oder 80 Gew.% eines Phenoxyharzes enthielt, die Verschmelzung an ein Kunststoffmaterial gut verhindern. Wenn der Gehalt des Harzes jedoch weniger als 50 Gew.-% betrug, wie z.B. 40 Gew.%, konnte die Verschmelzung nicht gut verhindert werden.


Anspruch[de]
Wärmetransferaufzeichnungsmedium, das ein Trägerelement (1), eine Schutzschicht (2), die auf dem Trägerelement (1) ausgebildet ist, und eine Tintenbildempfangsschicht (3, 13), die auf der Schutzschicht (2) ausgebildet ist, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (2) mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes umfasst. Medium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (2) mindestens eines von einem Polyesterharz und einem Epoxyharz als Hilfskomponente enthält. Medium nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (2) eine Verschmelzungsbeständigkeit bezüglich Vinylchlorid aufweist. Medium nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Tintenbildempfangsschicht eine thermisch haftende Sublimationstintenbildempfangsschicht (3) ist. Medium nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tintenbildempfangsschicht eine thermisch haftende Heißschmelztintenbildempfangsschicht (13) ist. Gedrucktes Produkt (2), das eine Schutzschicht (2), eine thermisch haftende Tintenbildempfangsschicht (3, 13), die auf der Schutzschicht (2) geschichtet ist, ein Tintenbild (4, 14), das auf der Tintenbildemfangsschicht (3, 13) empfangen ist, und eine Basis (5) umfasst, die thermisch mittels des Tintenbilds (4, 14) an der Tintenbildempfangsschicht (3, 13) haftet, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (2) mindestens 50 Gew.-% eines Phenoxyharzes umfasst. Produkt (20) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (2) mindestens eines von einem Polyesterharz und einem Epoxyharz als Hilfskomponente enthält. Produkt (20) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (2) eine Verschmelzungsbeständigkeit bezüglich Vinylchlorid aufweist. Gedrucktes Produkt (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, bei dem die Tintenbildempfangsschicht eine thermisch haftende Sublimationstintenbildempfangsschicht (3) ist und das Tintenbild ein Sublimationstintenbild (4) ist, das auf der Sublimationstintenbildempfangsschicht (3) empfangen ist. Produkt (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tintenbildempfangsschicht eine thermisch haftende Heißschmelztintenbildempfangsschicht (3) ist und das Tintenbild ein Heißschmelztintenbild (14) ist, das auf der Heißschmelztintenbildempfangsschicht (3) empfangen ist.






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