PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102005020836A1 16.11.2006
Titel Radmobile Asphaltanlage und Verfahren zum Herstellen bzw. Ausbilden einer derartigen Asphaltanlage
Anmelder Ammann Asphalt GmbH, 31061 Alfeld, DE
Erfinder Füchsel, Dieter, 31089 Duingen, DE;
Weichert, Silvia, 31061 Alfeld, DE
Vertreter Brümmerstedt Oelfke Seewald & König Anwaltskanzlei, 30159 Hannover
DE-Anmeldedatum 02.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005020836
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse E01C 19/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine radmobile Asphaltanlage, die mindestens aufweist:
einen Trockner (4) mit einer Trockentrommel (11) zum Trocknen und Erhitzen von Mineralgut (8) und
eine Mischturmeinheit (2) zum Mischen des getrockneten, erhitzten Mineralgutes (8) mit Bitumen zu Asphalt, wobei die Mischturmeinheit mindestens einen Mischturm (18) und einen Mischer (26) aufweist.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass
die Mischturmeinheit (2) geteilt ist und einen ersten Anhänger (34.2) mit einem Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) und einen zweiten Anhänger (35.2) mit einem Mischturm-Oberteil (18) aufweist,
wobei das Mischturm-Oberteil (18) auf das Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) aufsetzbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine radmobile Asphaltanlage gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und ein Verfahren zum Herstellen bzw. Ausbilden einer derartigen Asphaltanlage.

Asphaltanlagen weisen im Allgemeinen einen Trockner mit einer Trockentrommel zum Trocknen und Erhitzen von Mineralgut, eine Filterentstaubung zur Entstaubung der Abgase des Trockners sowie eine Mischturmeinheit auf. In der Mischturmeinheit wird das vom Trockner getrocknete, erhitzte Mineralgut angehoben und durch ein Sieb gelassen, durch das es in verschiedene Kornfraktionen klassiert wird, so dass es ein einem Mineralgutsilo in verschiedenen Kornfraktionen gespeichert werden kann, die nachfolgend über einen Klappenteil wahlweise einem Mischer zum Mischen mit Bitumen und gegebenenfalls Füllmaterial zu Asphalt zugeführt werden können.

Zur Herstellung von Asphalt in Gegenden, die weiter entfernt von stationären Asphaltanlagen liegen, werden zum Teil radmobile Asphaltanlagen benutzt. Der Mischturm wird hierbei in Module zerlegt in mehreren Trailern bzw. Sattelzügen transportiert und vor Ort zusammengesetzt, so dass der zu verarbeitende Asphalt direkt vor Ort hergestellt werden kann und die Transportwege des fertigen, heißen Asphaltes gering gehalten werden können.

Problematisch ist hierbei insbesondere der Transport der Mischturmeinheit. Hierbei kann der Mischturm zwar aus der Mischturmeinheit demontiert und horizontal gelegt werden; es ergibt sich bei Asphaltanlagen mit einer höheren Produktionskapazität jedoch ein großes, voluminöses und schweres Modul, das nur auf einem Spezialtransporter mit Überbreite oder Überlänge transportiert werden kann. Daher werden im Allgemeinen nur radmobile Asphaltanlagen mit kleineren Kapazitäten verwendet, bei denen der Transport weniger aufwendig ist.

Weiterhin ist der Zusammenbau der Mischturmeinheit durch Aufrichten des Mischturms und Montage an die weiteren Komponenten im Allgemeinen sehr zeitaufwendig, was entsprechend zu zeitlichen Verzögerungen und höheren Investitionskosten sowie Personalkosten führt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine radmobile Asphaltanlage zu schaffen, die einen sicheren, relativ einfachen Transport ermöglicht und dennoch eine hohe Produktionskapazität bereitstellt.

Diese Aufgabe wird durch eine radmobile Asphaltanlage nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren nach Anspruch 15 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen.

Erfindungsgemäß wird die Mischturmeinheit somit in zwei auf separaten Trailern transportierte Module unterteilt, nämlich ein stationäres Modul, das das Mischturm-Unterteil umfasst, und ein selbst aufrichtendes Modul, das das Mischturm-Oberteil umfasst. Die selbsttätige Aufrichtung kann hierbei insbesondere durch eine rotatorische Bewegung, z. B. durch eine Schwenkbewegung erfolgen. Hierzu werden der erste und zweite Anhänger vorteilhafterweise vorher miteinander gekoppelt.

Das Mischturm-Unterteil umfasst hierbei vorteilhafterweise die Waagen für Bitumen, Mineralgut und ggf. Füllermaterial, entsprechende Fördereinrichtungen bzw. Pumpen für diese Materialien sowie einen Kübelaufzug für den hergestellten Asphalt. Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise eine einfache Aufrichtung des Mischturm-Oberteils ermöglicht, indem die auf Anhängern aufgenommenen Module ineinander gefahren und miteinander gekoppelt werden, so dass nachfolgend das Mischturm-Oberteil durch z. B. Hydraulikzylinder an dem Mischturm-Unterteil (stationären Modul) aufgerichtet werden kann. Indem erfindungsgemäß die Mischturmeinheit aus den beiden Anhängern ohne weitere Demontage oder Abladen der Komponenten gebildet wird, wird ein gemeinsamer fester Sockel bzw. Boden mit einer Länge von z. B. 20 bis 25 m gebildet, ohne dass hierzu ein Spezialtransporter mit Überlänge bzw. Überbreite benötigt wird. Der so ausgebildete Sockel aus den miteinander verbundenen Anhängern bzw. Radaufliegern kann – vorteilhafterweise nach hydraulischem Anheben – dem auszurichtenden Mischturm-Oberteil einen hinreichenden Halt gewähren, so dass zum Aufrichten direkt zwischen dem Mischturm-Oberteil und dem Mischturm-Unterteil vorgesehene Hydraulikzylindern eingesetzt werden können. Somit ist ein Aufbau der Asphaltanlage mit geringem Zeitaufwand von z. B. einem Tag oder weniger und geringem Personalaufwand möglich. Da das Mischturm-Oberteil auf einem separaten Trailer transportiert wird, kann er entsprechend hoch mit z. B. einer Höhe von 13 m ausgebildet werden.

Erfindungsgemäß kann somit eine Asphaltanlage mit hoher Produktionskapazität von z. B. 200 t/h mobil transportiert und schnell aufgebaut werden.

Vorteilhafterweise wird von dem hinteren zweiten Trailer die Zugmaschine mitsamt Schwanenhals entfernt, und – nach rückseitigem Heranfahren an das abgelegte hintere Modul – die Zugmaschine ohne Schwanenhals von dem vorderen Trailer abgekoppelt, so dass der Schwanenhals des vorderen Aufliegers direkt als Asphalt-Ausgabebereich verwendet werden kann.

Trockner, Filterentstaubung und Vordosierung können auf weiteren Trailern transportiert und direkt an die Mischturmeinheit angefahren und angekoppelt werden, so dass die vollständige Asphaltanlage mit fünf Trailern ausgebildet werden kann. Die Anhänger sind vorteilhafterweise Sattelauflieger. Der Bedienstand mit weiteren Einrichtungen kann direkt von dem Mischturm-Unterteil ausgeschwenkt werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen an einer Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Asphaltanlage;

2 eine Draufsicht auf die Asphaltanlage;

3 einen Zug aus Trailern, die die in Module zerlegte Asphaltanlage transportieren;

4 den ersten Trailer für die Mischturmeinheit in Seitenansicht und Draufsicht;

5a, b den zweiten Trailer für die Mischturmeinheit in Seitenansicht und Draufsicht in a) gekoppeltem und b) entkoppeltem Zustand;

6 den Vorgang des Verbindens der beiden Anhänger für die Mischturmeinheit in Seitenansicht und Draufsicht;

7 die nachfolgend verbundenen Auflieger in Seitenansicht und Draufsicht;

8 die Mischturm-Einheit nach Abkoppeln der Zugmaschine und Anheben in Seitenansicht und Draufsicht;

9 die Mischturmeinheit nach Aufrichten des Mischturms in Seitenansicht und Draufsicht.

Eine Asphaltanlage 1 weist gemäß 1 in zusammengesetztem Zustand eine Mischturmeinheit 2, eine Trockentrommel 4 und vorteilhafterweise eine Vordosierung 6 auf. Mineralgut 8 wird von der Vordosierung 6 mittels eines Transportbandes 10 zum Eingang 12 der Trockentrommel 4 befördert, die zu ihrem Ausgang 13 hin ein Gefälle aufweist und fortlaufend gedreht wird. Sie ist in an sich bekannter Weise in ihrem Inneren mit Bewehrungen versehen, wobei ein in den Figuren nicht detaillierter gezeigter Brenner 14 an ihrem Ausgang 13 vorgesehen ist und eine Flamme in ihren Innenraum bläst. Das eingegebene Mineralgut 8 fällt somit in der sich drehenden Trockentrommel 4 zum Ausgang 13 und wird hierbei getrocknet und auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzt, wozu eine Temperaturregelung der Brennersteuerung vorgesehen sein kann. Ein Filter 15 neben der Trockentrommel 4 dient der Filterung der Abgase der Trockentrommel 4, um die Belastung der Umgebungsluft gering zu halten.

Das von der Trockentrommel 4 ausgegebene, getrocknete und erhitzte Mineralgut 8 wird nachfolgend in der Mischturmeinheit 2 mit erhitztem Bitumen zu Asphalt gemischt. Hierbei wird es über einen Kettenelevator 16 eines Mischturm-Oberteils 18 in einen oberen Bereich des Mischturm-Oberteils 18 befördert, von dort in ein Sieb 20 eingegeben und nach Korngrößen klassiert, woraufhin die klassierten Heißmineralfraktionen in einem Heißmineralsilo 22 bevorratet werden. Zur Erzeugung des fertigen Asphalts werden Klappen eines Klappenteils 24 wahlweise geöffnet und das herunterfallende Mineralgut 8 in einem Mischer 26 mit erhitztem Bitumen gemischt, das aus einem hier nicht gezeigten Tank und Bitumenerhitzer zugeführt wird. Ergänzend kann Füllermaterial zugeführt werden. Der von dem Mischer 26 erzeugte Asphalt wird in einem Asphalt-Ausgabebereich 28 direkt auf einen seitlich bereit gestellten LKW 29 verladen.

Erfindungsgemäß wird die Asphaltanlage 1 in fünf Modulen auf fünf Trailern 31, 32, 33, 34 und 35 transportiert und vor Ort zusammengesetzt. Die beiden ersten Trailer 34, 35 transportieren die Mischturmeinheit 2, der dritte Trailer 31 gemäß 3 die Vordosierung 6, der vierte Trailer 32 den Trockner 4 mit Trockentrommel 11 und der fünfte Trailer 33 die Filterentstaubung 15; die Trailer 34, 35 werden hierbei erst vor Ort zu einem gemeinsamen Trailer 36 zusammengesetzt, wie nachfolgend erläutert wird. Jeder Trailer 31, 32, 33, 34 und 35 weist jeweils eine Zugmaschine 31.1, 32.1, 33.1, 34.1 und 35.1 und einen Anhänger/Sattelauflieger 31.2, 32.2, 33.2, 34.2 und 35.2 auf, die nach Entkoppeln der Zugmaschinen 31.1 bis 35.1 in der Anordnung gemäß 1, 2 zusammengestellt und gekoppelt werden. Hierbei kann gemäß der Draufsicht der 2 der Anhänger 31.2 des ersten Trailers 31 unter verschiedenen Winkeln zum Trockner 4 stehen.

4 zeigt detaillierter den ersten Trailer 34 mit dem stationären MIschturm-Unterteil der Mischturmeinheit 2, das unter anderem eine Bitumenpumpe 40 zum Pumpen des Bitumens von der externen Bitumenzuführung, eine Bitumenwaage 42 zum Wiegen bzw. Portionieren des gepumpten Bitumens, eine Füllerwaage 44 zum Wiegen des zuzuführenden Füllermaterials, z. B. Steinmehl, das dem Asphalt zugesetzt wird, eine Mineralwaage 46 zum Wiegen des zuzuführenden Mineralgutes 8, den Mischer 26 zum Mischen des Bitumens, des Mineralgutes 8 und der Zusatzstoffe und den Asphalt-Ausgabebereich 28 mit z. B. einem Kübelaufzug 50, aufweist. Vorteilhafterweise sind keine weiteren Förder- und Transportbänder zwischen diesen Elementen erforderlich.

5a zeigt den zweiten Trailer 35 detaillierter; in 5b ist der Sattelauflieger 35.2 bereits abgekoppelt. Auf dem Sattelauflieger 35.2 wird das Mischturm-Oberteil 18 in horizontaler Stellung transportiert; der Kettenelevator 16 erstreckt sich hierbei über die gesamte Länge des Mischturm-Oberteils 18, wobei sein Fuß 16.1 am vorderen Ende und sein Kopf 16.2 am hinteren Ende angeordnet ist. Der Kettenelevator 16 weist hierbei – in an sich bekannter Weise – mindestens ein unteres Rad 54, ein oberes Rad 55 und eine umlaufende Kette 56 mit Bechern (bzw. Schaufeln) 57 auf. Das Sieb 20 und das mehrere Kammern aufweisende Heißmineralsilo 22 sowie der Klappenteil 24 sind entsprechend im mittleren Teil des zweiten Sattelaufliegers 35.2 vorgesehen. In 5b sind die Kupplungen 60, 61 der Trennstelle zwischen der Zugmaschine 35.1 und dem Sattelauflieger 35.2 bereits auseinander gefahren und zwei hydraulische Stützen 62 ausgefahren. Nachfolgend wird die Zugmaschine 35.1 weggefahren und der Trailer 34 rückwärts an das vordere Ende des zweiten Sattelaufliegers 35.2 gefahren, bis in der zusammengesetzten Stellung der 7 der untere Teil des Kettenelevators 16 in dem Sattelauflieger 34.2 aufgenommen ist, und die beiden Sattelauflieger 34.2, 35.2 gekoppelt. Hierbei werden Hydraulikzylinder 66, 67 des vorderen Sattelaufliegers 34.2 an das Mischturm-Oberteil 18 angeschlossen, um den späteren rotatorischen Aufrichtvorgang zu ermöglichen.

Gemäß 7 wird somit der zusammengesetzte Trailer 36 gebildet, der gemäß 7 zusätzlich zu den drei Achsen der Zugmaschine 35.1 vier Hinterachsen aufweist und als solches – falls er zusammengesetzt zum Straßentransport benutzt werden würde – eine Überlänge ohne Zwischengelenk bilden würde. Hierbei wird gemäß der Draufsicht der 7 der Kettenelevator 16 seitlich neben das Mischturm-Unterteil mit den Waagen 42, 44, 46 geschoben.

Nachfolgend wird die Zugmaschine 34.1 – ohne den Schwanenhals 34.2a des Sattelaufliegers 34.2 – abgekoppelt und weggefahren und die beiden gekoppelten Sattelauflieger 34.2, 35.2 über sechs Hydraulikzylinder 64 um z. B. ca. 400 Millimeter angehoben.

Nachfolgend wird gemäß 9 das Mischturm-Oberteil 18 durch entsprechende Betätigung der Hydraulikzylinder 66, 67 um seinen Fußbereich nach oben rotatorisch verstellt. Hierbei bilden somit der vordere Sattelauflieger 34.2 mitsamt dem auf ihm aufgenommenen Mischturm-Unterteil sowie der angekoppelte hintere Sattelauflieger 35.2 ohne seine Komponenten ein stationäres Teil, und der auf dem hinteren Sattelauflieger 35.2 aufgenommene Mischturm-Oberteil 18 das rotatorisch aufzurichtende Teil. Es wird gemäß 9 somit die Mischturmeinheit 2 ausgebildet, die auf beiden Sattelaufliegern 35.1, 35.2 steht. Höhenunebenheiten können durch Verstellung der Hydraulikzylinder 64 ausgeglichen werden.

An die Mischturmeinheit 2 werden nachfolgend gemäß 1, 2 der vierte Trailer 32 mit dem Trockner 4 rückwärts angefahren und der Sattelauflicher 32.1 abgekoppelt, der fünfte Trailer 33 mit der Filterentstaubung 15 seitlich herangefahren und die Zugmaschinen 33.1 abgekoppelt. An den Trockner 4 wird nachfolgend der dritte Trailer 31 mit der Vordosierung 6 herangefahren und die Zugmaschine 1.1 abgekoppelt und entfernt, so dass die in 1, 2 dargestellte Asphaltanlage 1 fertig ausgebildet ist.

Ein Bedienstand 70 mit weiteren Einrichtungen kann direkt von dem als stationäres Modul dienenden ersten Sattelauflieger 34.2 ausgeschwenkt werden.


Anspruch[de]
Radmobile Asphaltanlage, die mindestens aufweist:

einen Trockner (4) mit einer Trockentrommel (11) zum Trocknen und Erhitzen von Mineralgut (8), und

eine Mischturmeinheit (2) zum Mischen des getrockneten, erhitzten Mineralgutes (8) mit Bitumen zu Asphalt, wobei die Mischturmeinheit mindestens einen Mischturm (18) und einen Mischer (26) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Mischturmeinheit (2) geteilt ist und einen ersten Anhänger (34.2) mit einem Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) und einen zweiten Anhänger (35.29 mit einem Mischturm-Oberteil (18) aufweist,

wobei das Mischturm-Oberteil (18) auf das Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) aufsetzbar ist.
Radmobile Asphaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischturm-Oberteil (18) durch eine rotatorische Bewegung auf das Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) aufsetzbar ist. Radmobile Asphaltanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Anhänger (34.2) und der zweite Anhänger (35.2) aneinanderfahrbar und miteinander koppelbar sind, wobei der zweite Anhänger (34.2) mit dem unteren Bereich des Mischturm-Oberteils (18) an das Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) des ersten Anhängers (35.5) koppelbar ist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischturm-Oberteil (18) einen Elevator (16) zum Anheben von von dem Trockner (4) ausgegebenem, getrocknetem, erhitztem Mineralgut (8), ein Sieb (20) zum Klassieren des Mineralgutes (8), ein Heißmineralsilo (22) und einen Klappenteil (24) zum wahlweisen Ausgeben von in dem Heißmineralsilo (22) gespeicherten, erhitzten Kornfraktionen des Mineralgutes (8) aufweist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischturm-Unterteil (26, 40, 42, 44, 46, 50, 66, 67) des ersten Anhängers (34.2) Fördereinrichtungen (40, 50) und/oder Waagen (43, 44) für die ein- und/oder ausgegebenen Materialien aufweist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischer (26) der Mischturmeinheit (2) als eine stationäre Komponente auf dem ersten Anhänger (34.2) vorgesehen ist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischturm-Oberteil (18) über auf Zug belastete Hydraulikzylinder (66, 67) von seiner im Wesentlichen horizontalen Transportposition in seine im Wesentlichen vertikale Arbeitsposition rotatorisch verstellbar ist. Radmobile Asphaltanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikzylinder (66, 67) auf dem ersten Anhänger (34.2) vorgesehen und an das Mischturm-Oberteil (18) ankoppelbar sind. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Auflage auf der ersten Zugmaschine (34.1) dienende Schwanenhals nach dem Abkoppeln an dem ersten Anhänger (34.2) verbleibt und als Ausgabebereich (28) der Mischturmeinheit (2) dient. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der zusammengesetzten Mischturmeinheit (2) der Schwanenhals von dem zweiten Anhänger (35.2) abgekoppelt ist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockner (4) mit der Trockentrommel (11) auf einem weiteren Anhänger (32.2) vorgesehen ist, der an die Mischturmeinheit (2) heranfahrbar ist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vordosierung (6) zur Aufnahme des Mineralgutes (8) auf einem weiteren Anhänger (31.2) vorgesehen ist, der an den Eingang (12) der Trockentrommel (4) heranfahrbar ist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterentstaubung (15) auf einem weiteren Anhänger (33.2) vorgesehen, neben den Trockner (4) fahrbar und an diesen ankoppelbar ist. Radmobile Asphaltanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bedienstand (70) von dem ersten Anhänger (34.2) ausschwenkbar ist. Verfahren zum Herstellen einer Asphaltanlage (1), mit mindestens folgenden Schritten:

Bereitstellen mindestens eines ersten Trailers (34) mit einem ersten Anhänger (34.2) und eines zweiten Trailers (35) mit einem zweiten Anhänger (35.2) für eine Mischturmeinheit (2), wobei der erste Anhänger (34.2) ein Mischturm-Unterteil (40, 42, 44, 46, 26, 50) und der zweite Anhänger (35.2) ein Mischturm-Oberteil (18) aufweist,

Entkoppeln der zweiten Zugmaschine (35.1) des zweiten Trailers (35) von dem zweiten Anhänger (35.2),

Rückwärtiges Heranfahren des ersten Trailers (34) und Ansetzen des vorderen ersten Anhängers (34.2) an den hinteren zweiten Anhänger (35.2) derartig, dass ein unterer Bereich das Mischturm-Oberteil (18) in oder an dem vorderen ersten Anhänger (34.2) des vorderen ersten Trailers (34) angeordnet ist,

Entkoppeln der vorderen ersten Zugmaschine (34.1) von dem vorderen erstem Anhänger (34.2) und Verbinden der Anhänger (34.2, 35.2), und

Aufrichten des Mischturm-Oberteils (18) an dem vorderen Anhänger (34.2) um seinen unteren Bereich von seiner im Wesentlichen horizontalen Transportstellung in seine im Wesentlichen vertikale Arbeitsstellung.
Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischturm-Oberteil (18) durch eine rotatorische Bewegung aufgerichtet und auf den vorderen Anhänger (34.2) aufgesetzt wird. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die gekoppelten Anhänger (34.2, 35.2) nach Entkoppeln der Zugmaschinen (35.1, 34.1) angehoben werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass nachfolgend ein weiterer Trailer (32) mit einem Trockner (4) an die Mischturmeinheit (2) herangefahren wird. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Trailer (33) mit einer Filterentstaubung (15) neben den Trockner (4) gestellt und die Filterentstaubung (15) mit dem Trockner (4) gekoppelt wird. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Trailer (31) mit einer Vordosierung (6) an den Eingang (12) des Trockners (4) herangefahren wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com