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Dokumentenidentifikation DE102005021284A1 16.11.2006
Titel Handgerät zum Sägen - Polieren - Schleifen
Anmelder Trischler, Franz, 81243 München, DE
Erfinder Trischler, Franz, 81243 München, DE
DE-Anmeldedatum 09.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005021284
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse B25F 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23D 53/12(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B24B 23/08(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Handgerät zum Sägen-Polieren-Schleifen mit einem endlosem Säge-Polier-Schleifband, das von einer mit einer Antriebseinheit verbindbaren Antriebswalze über Umlenkrollen geführt ist, wobei zwischen zwei im Abstand angeordneten Umlenkwalzen ein zum Andrücken des Schleifbands an das Werkstück dienender Schleifbereich bestimmt ist und wobei für das Schleifband eine Spannvorrichtung vorgesehen ist.

Aus dem Stand der Technik ist eine Bandschleifmaschine bekannt bei der das Schleifband im Schleifbereich über eine meist ebene Andrückplatte geführt wird, so daß auch nur ein im wesentlichen ebener Schleifbereich definiert ist, mit dem die Bandschleifmaschine an eine abzuschleifende oder zu polierende Oberfläche angedrückt bzw. angelegt werde kann. Bei konvex gewölbte, runden oder abgerundeten Werkstücken muß versucht werden, der Wölbung unter Verschwenkung der Bandschleifmaschine um das Werkstück zu folgen, wobei auch die Schleifdauer und die Andrückstärke in jedem Bereichsabschnitt der Wölbung möglichst gleichmäßig einzuhalten sind bei montierten Werkstücken z.B. bei Treppengeländern, verlegten Rohrleitungen, die Schweißstellen aufweisen und in ähnlichen Fällen ist keine ausreichende Zugänglichkeit vorhanden, um das Rundschleifen zumindest im gesamten sichtbaren Bereich zu ermöglichen.

Weiterhin ist eine Bandschleifmaschine bekannt, bei der mit einem endlosen Schleifband das von einer mit einer Antriebseinheit verbindbaren Antriebsrolle über Umlenkrollen geführt ist, wobei zwischen zwei im Abstand angeordneten Umlenkrollen ein zum Andrücken des Schleifbands an ein Werkstück dienender Schleifbereich bestimmt ist und wobei für das Schleifband eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, wird zwischen den beiden, den Schleifbereich bestimmenden Umlenkrollen innerhalb des vom Schleifband umschlossenen Bereich ein Freiraum vorgesehen, in den bei einem Aufdrückendes Schleifbandes auf einen Rundkörper, z.B. eine Stange oder ein Rohr die sich bildende, den Rundkörper teilweise umschlingende Schleifbandschleife gegen die Wirkung der Spannvorrichtung ausweichen kann.

Nachteilig ist bei handelsüblichen Handgeräten, daß beim Schleifen oder Polieren von Bögen das Schleif- oder Polierband von der Umlenkrolle springen kann. Weiterhin wäre auf Baustellen ein vielseitiges Arbeitsgerät vorteilhaft, da dort mehrere Arbeitsschritte wie beispielsweise Sägen, Schleifen und Polieren durchzuführen sind, wofür bis jetzt mehrere Arbeitsgeräte erforderlich sind.

Aufgabe der Erfindung ist daher ein vielseitiges Handgerät zu schaffen, mit dem Werkstücke abgesägt, geschliffen und poliert werden können, wobei das herabspringen des Schleif- oder Polierbandes beim Schleifen oder Polieren von Bögen verhindert ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Handgerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

In der Praxis läßt sich ein Umschlingungswinkel des zu bearbeitenden Rundkörpers bis über 180°, also mehr als den halben Umfang erzielen, wobei das Werkstück in diesem Bereich gleichmäßig behandelt wird und sich daher eine saubere Schleiffläche bzw. Politur erzielen läßt. Die Anordnung kann so gewählt werden, daß der Arbeitsbereich nur zwischen den beiden Umlenkrollen definiert ist, so daß die Zugänglichkeit zum Werkstück nur auf den Durchmesser einer Umlenkrolle begrenzt ist, um welche Durchmesser z.B. der Abstand eines Treppengeländers von der Wand gegeben sein muß, was in der Praxis ohne weiteres der Fall ist. Selbstverständlich kann die Relativlage der Bandschleifmaschine zu jeweiligen Werkstück zusätzlich durch Verschwenkung um das Werkstück verändert werden, so daß beim erwähnten Beispiel des Treppengeländers tatsächlich alle sichtbaren Flächen des Geländers behandelt werden können. Durch die Bandführung wird hierbei zuverlässig verhindert, daß das Schleif- oder Polierband von der Umlenkrolle herunterrutschen kann.

Besondere vorteilhafte Weiterbildungen des Handgerätes sind in den Unteransprüchen 2 bis 19 gelöst.

Konstruktiv sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Ausführungen möglich. Bedacht wurde ein möglichst einfacher Aufbau und Bedienbarkeit der Konstruktion, nach der das Handgerät eine Tragplatte aufweist, in der eine Aussparrung eingefräst ist, die zur Aufnahme der Federspanneinheit dient, an deren einem Ende die mit der Antriebseinheit kuppelbare Antriebsrolle und in derem anderen Endebereich eine gemeinsamer Befestigungskopf für einen Träger, aus austentischem Stahl, der beiden, dem ebenen Flachschleifbereich mittels stufenloser Verstellung der Andrückplatte und dem einen Ende des Schleifbereichs zugeordnete Umlenkrollen und der Spannrolle angeordnet ist, wobei der Träger der Umlenkrollen und die Befestigungsschraube der verstellbaren Umlenkrolle, beide ebenso aus austentischem Stahl, oder der Spannarm der Spannrolle mittels einer Klemmvorrichtung in verschiedenen Schwenklagen um den Befestigungskopf feststellbar sind.

Dabei ist der andere frei um den Befestigungskopf verstellbare Spannarm mit Spannrolle bzw. der Spannarm der verstellbaren Umlenkrolle mit der am Spannarm mit Spannrolle verankerten Zugfeder verbunden ist.

Bei dieser Ausführung kann die relative Schwenklage des wie oben definierten Arbeitsbereichs zur Tragplatte eingestellt werden, um z.B. je nach Zugänglichkeit des zu bearbeitenden Bereiches entsprechende Einstellungen vorzunehmen. Es ist eine gemeinsame Klemmung der feststellbaren Teile möglich, so daß die Einstellung besonders einfach vor sich geht.

Der mögliche Umschlingungsbereich eines runden Werkstücks durch das Schleifband ist, wie schon erwähnt, durch die im Arbeitsbereich wirksame Schleifbandlänge vorgegeben, bzw. durch Einstellung der Spannarm vorgebbar. Um auch die Andrückkraft am Schleifband an das Werkstück, z.B. abhängig vom Schleif- und Polierbetrieb und der Rauheit des jeweiligen Schleifmaterials variieren zu können, sind für die Spannfeder an einem Spannarm im Längsabstand voneinander Einhängehaken vorgesehen.

Um bei versehentlicher Beschädigung des Schleifgutes Nachfolgeschäden, z.B. späterer Rostbefall, zu vermeiden, sind wie bereits oben erwähnt die Träger und der Spannarm, sowie die Bandführungsplättchen aus austentischem Stahl gefertigt.

Durch einen kleinen Umbau läßt sich aus dem Handschleifgerät ein Handsägegerät schaffen, das überwiegend für kleine Sägearbeiten auf den Baustellen gedacht ist, dafür müssen nur die Umlenkrollen und die Antriebsrolle ausgewechselt werden. Sowohl die Umlenkrollen, wie auch die Antriebsrolle werden aus gehärtetem Stahl gefertigt, und je eine Nute eingefräst, die zur Aufnahme des Sägebandes oder der Seilsäge zugeordnet sind. Das Sägeband bzw. die Seilsäge wird über die Umlenkrollen und die Antriebsrolle geführt, wobei die Träger in gerader Stellung mittels des Befestigungskopfes arretiert werden und der Spannarm mit Druckrolle dabei außer Beacht gelassen wird. Mittels der im Führungsschlitten eingeschraubten Spannschraube mit Feder, die sich in der Tragplatte befindet wird die Spannung des Sägebandes oder der Seilsäge über die Stellmutter arretiert und auf Druck gehalten.

Das Handsägegerät ist überwiegend für Sägearbeiten auf den Baustellen gedacht, wo auch noch an schwer zugänglichen Stellen verschiedene Sägearbeiten durchgeführt werden können.

Der Sägevorgang mit Sägeband und Seilsäge wird zwischen den auf den Trägem sitzenden Umlenkrollen durchgeführt.

Dieses Handgerät eignet sich auch für Ausklinkarbeiten, sowie zu Sägen von Nuten und Schlitzen in Profile und Vollmaterial, wobei zum Arbeiten mit der Seilsäge diese zwischen den Umlenkrollen und über die stufenlos verstellbare Andrückplatte geführt wird, dabei läßt sich eine Schnittiefe stufenlos bis 10 mm bei einer Materialbreite bis 25 mm bestimmen.

Die Handhabung des Handgerätes wird zusätzlich erleichtert, wenn an die Tragplatte an ihrer vom Sägeband und den Umlenkrollen abweisenden Seite ein Handgriff in die dafür vorgesehene Verschraubung angebracht wird.

Es ist ohne weiters möglich, das Handgerät mit einer fest mit ihr verbundenen Antriebseinheit auszustatten.

Bevorzugt wird aber eine Ausgestalltung als Zusatzgerät zu bestehenden Antriebsmaschinen, wobei nach einer in der Praxis vorteilhaften Gestalltung der Tragplatte ist, die am Maschinenhals einer stufenlos regelbaren Antriebsmaschine feststellbar und die Antriebsrolle mit der Antriebswelle dieser Maschine kuppelbar ist.

Die Antriebsmaschine kann sowohl als Elektro- oder Akkumaschine bestehen.

Die Erfindung wird im folgenden, an Hand von bevorzugten Ausführungsbeispielen mit den 1 bis 8 beschrieben.

1: Ein erfindungsgemäßes Handgerät teilweise in Seitenansicht mit Schleifband und der Spezial-Bandführungsrollen mit balliger Lauffläche und beidseitig im Radius angedrehte Führungsstege und beidseitig ausgenommenen Schleifbandführungsplättchen aus austentischem Stahl

2: das Handgerät nach 1 in einer Grundstellung in Draufsicht mit aufgelegtem Schleifband

3: das Handgerät in der Darstellungsweise nach 2 mit eingelegtem Rundmaterial in großem Durchmesser bei verstellten Schleifband-Führungsplättchen.

4: das Handgerät in der Darstellung nach 3 mit aufgelegtem Schleifband über die verstellbare Andruckplatte für Flachschliff

5: ein erfindungsgemäßes Handgerät teilweise in Seitenansicht mit aufgelegtem Sägeband in die dafür eingefrästen Nuten in den Umlenkrollen sowie in der Antriebsrolle.

6: ein Handgerät nach 5 in einer Grundstellung in Draufsicht mit eingelegtem Sägeband

7: ein erfindungsgemäßes Handgerät teilweise in Seitenansicht mit eingelegter Seilsäge in die dafür eingefrästen Nuten der Umlenkrollen sowie in der Antriebsrolle.

8: ein Handgerät nach 7 in Draufsicht mit eingelegter Seilsäge Auf Bezugnahme der 1, 2, 3, 4

In den 1 bis 4 ist ein Handgerät dargestellt, das wie folgt beschrieben wird.

Das Handgerät besteht aus einer Tragplatte (1) mit einer Verschraubung (2) für Handgriff und einem Befestigungsende, das mit Hilfe einer Feststellschraube (3) am Maschinenhals einer stufenlos einstellbaren Antriebsmaschine feststellbar ist.

In dieser Tragplatte (1) ist eine Aussparrung eingefräst, in der der Schlitten (36) mittels Befestigungskopf (8), mit Spannschraube (32) und Feder (33) und Stellmutter (35) befestigt ist.

Auf die Welle der Antriebsmaschine (4) ist eine Antriebsrolle (6) für ein endloses Schleif- oder Polierband (7) angebracht. Wie sich aus 2 bis 4 ergibt, verjüngt sich die Tragplatte (1) vom Antriebsende weg und trägt im Bereich des abweisenden Endes einen Befestigungskopf (8), durch den eine Befestigungsschraube (9) geführt ist. Der Befestigungskopf ist oben und unten abgesetzt und dient der gemeinsamen Lagerung von zwei Trägem (10, 12) und des Spannarms (11), wobei der Spannarm (11) und die Träger (10, 12), aus austentischem Stahl gefertigt, mittels der Befestigungsschraube (9) festspannbar sind, der Spannarm (11) aber frei um den Befestigungskopf (8) schwenken kann.

Das Schleif- oder Polierband ist um die Umlenkrollen (14, 15, 16) und eine Spannrolle (17) geführt und der Spannarm (11) ist durch eine Spannfeder (18) verbunden, für die am Spannarm (11) mehrere Einhängehaken (19) vorhanden sind.

Zwischen den Umlenkrollen (15, 16) ist eine Andrücksplatte (20) vorgesehen, die einen ebenen Schleifbereich (21) zwischen den Umlenkrollen (15, 16) und am Träger (12) bestimmt. Zwischen der mit dem Träger (10) verstellbaren Umlenkrolle (14, 15) ist ein Schleifbereich für gewölbte oder runde Flächen definiert und zwischen den Trägem (10, 12) bleibt innerhalb des Schleifbandes ein Freiraum bestehen.

Aus der Grundstellung können die Träger (10, 12) in verschiedene Arbeitsstellungen verstellt werden, dabei kann ein Schleifbereich für ein Rohr oder Rundmaterial (24) stufenlos in verschiedene Durchmessern eingestellt werden kann. Überdies kann die Neigung des Freiraumes und damit der Anstellwinkel des Schleifbereiches zur Trägerplatte (1) durch Schwenkverstellung der erwähnten Teile mittels der Befestigungsschraube (9) eingestellt werden.

Die Handhabung wird zusätzlich vereinfacht und erleichtert, wenn an der Tragplatte (1) an ihrer vom Schleif- oder Polierband und der Umlenkrollen abweisenden Seite ein Handgriff in die dafür vorgesehene Verschraubung (2) angebracht wird.

In den 5 bis 8 ist ein Handgerät für Sägearbeiten dargestellt, das in der Grundausführung in Bezugnahme der 1 bis 4, im Teil 1 bereits beschrieben ist.

Für den Sägevorgang wird auf die Welle der Antriebsmaschine (4) eine mit zwei verschiedenen Nuten versehene gehärtete Antriebsrolle (29) zur Aufnahme eines endlosen Sägebandes oder einer Seilsäge (30, 25) angebracht. Wie sich aus den 5, 6 ergibt, trägt die Tragplatte (1) im Bereich des abweisenden Endes einen Befestigungskopf (8) durch den eine Befestigungsschraube (9) geführt ist An diesem Befestigungskopf (8) ist ein Führungsschlitten (36) angeschraubt der sich in der dafür ausgefrästen Aussparrung in der Tragplatte (1) stufenlos verschieben läßt. Der Schlitten ist mit einer Spannschraube (32) über diese eine Druckfeder (33) gesteckt ist versehen, die je nach Bedarf durch die Stellmutter (35) auf Druck gesetzt werden kann und dadurch die Spannung der Sägeblätter bzw. Seilsäge ausgleicht.

Das Sägeband und die Seilsäge sind in den dafür eingefrästen Nuten der gehärteten Umlenkrollen (26, 27, 28) und der Antriebsrolle (29) geführt und mittels der Druckfeder (33) auf Spannung gehalten, der Spannarm (11) mit Druckrolle (17) wird durch die Zugfeder (18) an den Anschlag (34) gebracht und gehalten.

Durch die Befestigungsschraube (9) werden die Träger (10, 12) arretiert, so daß sich der Abstand zwischen den Umlenkrollen (26, 27) nicht verstellen kann.

Das Handgerät eignet sich für Sägearbeiten, zum Sägen von Schlitzen und Nuten, sowie für Ausklinkarbeiten.

Mit der Seilsäge kann außerdem die Schnittiefe bis 10 mm über die stufenlos einstellbare Andruckplatte (20) bis zu einer Materialbreite von 25 mm bestimmt werden.

Die Handhabung des Handgerätes wird zusätzlich vereinfacht und erleichtert, wenn an die Tragplatte (1) an ihrer vom Sägeband abweisenden Seite in die Verschraubung (2) ein Handgriff angeschraubt wird.

Die Antriebseinheit kann sowohl als Elektro- oder Akkumaschine bestehen.

Fig. 1 teilweise in Seitenansicht mit eingelegten Schleifband
1
Trageplatte
2
Verschraubung für Handgriff
3
Feststellschraube für Antriebsmaschine
4
Antriebsmaschine
6
Antriebsrolle
7
Schleifband
9
Befestigungsschraube
10
Träger
11
Spannarm
12
Träger
13
Bandführungsplättchen
15
Umlenkrolle
16
Umlenkrolle
17
Spannrolle
20
Andrückplatte
Fig. 2 Handgerät nach Fig. 1 in einer Grundstellung in Draufsicht mit eingelegtem Schleifband
1
Trageplatte
4
Antriebsmaschine
6
Antriebsrolle
7
Schleifband
8
Befestigungskopf
9
Befestigungsschraube
10
Träger
11
Spannarm
12
Träger
13
Bandführungsplättchen
14
Umlenkrolle
15
Umlenkrolle
16
Umlenkrolle
17
Spannrolle
18
Zugfeder
19
Einhängehaken für Zugfeder
20
Andrückplatte
32
Spannschraube für Federspannung
33
Feder für Sägebandspannung
34
Anschlag
35
Stellmutter
36
Führungsschlitten
Fig. 3 Handgerät in Darstellungsweise nach Fig. 1 und Fig. 2 mit eingelegtem Rundmaterial in großem Durchmesser bei verstellten Schleifbandführungsplättchen.
22
Schleifbereich für runde Flächen
24
Werkstück
Fig. 4 Handgerät in der Darstellung nach Fig. 3 mit aufgelegtem Schleifband über die verstellbare Antriebsplatte, bzw. Flachschleifwinkel
21
Schleifbereich
Fig. 5 ein erfindungsgemäßes Handgerät teilweise in Seitenansicht mit aufgelegtem Sägeband in den Umlenkrollen mit eingefrästen Nuten
1
Trageplatte
2
Verschraubung für Handgriff
3
Feststellschraube für Antriebsmaschine
4
Antriebsmaschine
9
Befestigungsschraube
10
Träger
12
Träger
27
Umlenkrolle für Sägeband und Seilsäge
28
Umlenkrolle für Sägeband und Seilsäge
29
Antriebsrolle für Sägeband und Seilsäge
30
Sägeband
Fig. 6 das Handgerät nach Fig. 5 in einer Grundstellung in Draufsicht mit eingelegtem Sägeband in dafür vorgesehenen Nuten in den Umlenkrollen
8
Befestigungskopf
11
Spannarm
17
Spannrolle
18
Zugfeder
19
Einhängehaken für Zugfeder
20
Andrückplatte
32
Spannschraube für Federspannung
33
Feder
34
Anschlag
35
Stellschraube
36
Führungsschlitten
Fig. 7 ein erfindungsgemäßes Handgerät teilweise in Seitenansicht mit eingelegter Seilsäge in die dafür vorgesehenen Nuten der Umlenkrollen
1
Trageplatte
2
Verschraubung für Handgriff
3
Feststellschraube für Antriebsmaschine
4
Antriebsmaschine
9
Befestigungsschraube
10
Träger
12
Träger
25
Seilsäge
27
Umlenkrolle für Seilsäge
28
Umlenkrolle für Seilsäge
29
Antriebsrolle für Seilsäge
Fig. 8 das Handgerät nach Fig. 7 in Draufsicht mit eingelegter Seilsäge in die dafür vorgesehenen Nuten der Umlenkrollen
8
Befestigungskopf
11
Spannarm
17
Spannrolle
18
Zugfeder
18
Einhängehaken
19
Andrückplatte
26
Umlenkrolle
32
Spannschraube für Federspannung
33
Feder
34
Anschlag
35
Stellmutter
36
Führungsschlitten


Anspruch[de]
Handgerät zum Sägen, Polieren und Schleifen mit einem endlosen Säge,- Polier- oder Schleifband, das von einer mit einer Antriebseinheit verbindbaren Antriebsrolle (6, 29) über Umlenkrollen (14, 15, 26, 27) geführt ist, wobei zwischen zwei im Abstand angeordneten Umlenkrollen (14, 15, 26, 27) ein zum Andrücken des Säge- Polier- oder Schleif-bandes an ein Werkstück dienender Arbeitsbereich bestimmt ist und für das Säge- Polier oder Schleifband eine Spannrolle (17) vorgesehen ist, wobei zwischen den beiden, den Arbeitsbereich bestimmenden Umlenkrollen (14, 15, 26, 27) innerhalb des vom Säge- Polier oder Schleifband (7, 25, 30) umschlossenen Bereiches ein Freiraum vorgesehen ist, in dem bei einem Aufdrücken des Polier- oder Schleifbandes (7) auf einen Rundkörper die sich bildende, den Rundkörper teilweise umschlingende Bandschleife gegen die Wirkung der Spannarm (11) mit Spannrolle (17) ausweichen kann, wobei das Polier- Schleifband mittels der Federspannung (18) gestrafft und arretiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umlenkrollen (14, 15) Bandführungs-Plättchen (13) vorgesehen sind, die das Polier- oder Schleifband seitlich führen und am Abspringen von den Umlenkrollen (14, 15) hindern. Handgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden den Arbeitsbereich bestimmenden Umlenkrollen (14, 15, 26, 27) unter Verringerung ihres Abstandes die verstellbare Umlenkrolle (14, 26) begrenzt in Richtung auf die anderen Umlenkrollen (15, 27) verstellbar angeordnet ist. Handgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannvorrichtung zwischen dem Schleifbereich (22) und der Antriebsrolle (6) wenigsten eine einstellbare Spannrolle (17) zur Einstellung der im Schleifbereich (22) wirksamen Bandlänge vorgesehen ist. Handgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (17) auf einem federbelasteten Spannarm (11) gelagert ist. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Säge- Polier- oder Schleifband (7, 25, 30) zwischen der unverstellbaren Umlenkrolle (15, 27) und der Antriebsrolle (6, 29) über eine einen weiteren, aber ebenen Schleifbereich (21) bestimmende stufenlos höhenverstellbare Andrückplatte (20) und eine zusätzliche Umlenkrolle (16, 28) geführt ist Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Handgerät eine Tragplatte (1) aufweist, an deren einen Ende die mit der Antriebmaschine (4) kuppelbare Antriebsrolle (6, 29) vorgesehen ist und an deren anderem Endbereich ein Befestigungskopf (8) mit Befestigungsschraube (9) für verstellbare Träger (10, 12) und einen Spannarm (11) angeordnet ist, wobei der Träger (12) der Umlenkrollen (15, 16, 27, 28) und der Träger (10) der verstellbaren Umlenkrolle (14, 26) oder der Spannarm (11) der Spannrolle (17) mittels des Befestigungskopfes mit Schraube (8, 9) in verschiedenen Schwenklagen verststellbar sind und der andere frei um den Befestigungskopf mit Schraube (8, 9) schwenkbare Spannarm (11) des Trägers (10) mit der Umlenkrolle (14, 26) mit der am Spannarm (11) der Spannrolle (17) verankerten Spannfeder (18) verbunden ist. Handgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zugfeder (18) die am Träger (10) befestigt ist, an dem Spannarm (11) im Längsabstand voneinander Einhängehaken (19) vorgesehen sind. Handgerät nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (1) an ihrer vom Säge- Schleif- und Polierband (7, 25, 30) und den Umlenkrollen (14, 15, 16, 17, 26, 27, 28) abweisenden Seite eine Verschraubung für Handgriff (2) aufweist. Handgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (1) mit einer Feststellschraube (3) am Hals einer als Antriebseinheit verwendeten, stufenlos einstellbaren Antriebsmaschine feststellbar und die Antriebsrolle (6, 29) mit der Antriebswelle dieser Maschine kuppelbar ist. Handgerät nach einer der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bandführungsplättchen (13) an den Umlenkrollen (14, 15) befinden. Handgerät nach einer der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandführungsplättchen eine Aussparrung aufweisen und aus austentischen Stahl bestehen. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (14, 15, 16, 17) und Antriebsrolle (6) eine ballige Lauffläche und beidseitig im Radius angedrehte Führungsstege aufweisen. Handgerät nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (14, 15, 16, 17) und die Antriebsrolle (6) aus austentischem Stahl oder aus Kunststoff bestehen. Handgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (10, 12) und der Spannarm (11) aus austentischem Stahl bestehen. Handgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückplatte (20) zum Schleifen und Polieren für den Schleifbereich (21) im Flachschliff senkrecht stufenlos verstellbar ist. Handgerät nach einem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sägen ein Sägeband oder eine Seilsäge verwendet werden kann. Handgerät nach Anspruch 1 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sägen das Sägeband bzw. die Seilsäge mit dem Befestigungskopf (8) verschraubtem Führungsschlitten (36) durch eine Spannfeder (33) und Spannschraube (32) mittels der Stellmutter (35) auf Spannung gebracht und gehalten wird. Handgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Sägen verwendeten Umlenkrollen (26, 27, 28) und die Antriebsrolle (29) aus gehärtetem Stahl gefertigt sind. Handgerät nach einem der Ansprüche 1, 15, 16, 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (26, 27, 28) und die Antriebsrolle (29) je 2 verschiedene eingefräste Nuten für ein Sägeband bzw. eine Seilsäge aufweisen.






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