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Dokumentenidentifikation DE102005021978A1 16.11.2006
Titel Magnetverschluss mit Sicherheitsmechanik
Anmelder Warschak, Mathias, 47623 Kevelaer, DE
Erfinder Warschak, Mathias, 47623 Kevelaer, DE
DE-Anmeldedatum 12.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005021978
Offenlegungstag 16.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2006
IPC-Hauptklasse A44C 11/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
Zusammenfassung Bei Verbindungen mit Hilfe von Verschlüssen entsteht oft die Gefahr einer unbeabsichtigten Öffnung. Ein weiteres Problem, das man hier zu lösen suchte, war, eine Spannung zwischen beiden Verschlussteilen zu erzeugen, um ein Zwischenelement einspannen zu können.
Um diese Spannung zu erzeugen, wurden zwei Magnete eingebaut, die im geschlossenen Zustand sich gegenseitig anziehen. Die unbeabsichtigte Öffnung des Verschlusses wird durch einen Sicherheitsmechanismus verhindert (Führungsstifte auf der einen und eine Führung auf der anderen Seite). Das Öffnen erfolgt durch eine bewusste Handlung, wobei die Verschlussteile auseinandergezogen und gleichzeitig gedreht werden müssen.
Der Verschluss eignet sich aufgrund der Spannkraft und der Sicherheit besonders für Verbindungen, die ein Zwischenelement aufnehmen und/oder Verbindungen aller Art, wo zwei Elemente (nicht dauerhaft) miteinander zusammengeführt werden sollen.

Beschreibung[de]

Die Funktionalität des Verschlusses basiert auf Eigenschaften der gegenseitig gepolten Magneten (Anziehungskraft) und dem Prinzip des mechanischen Widerstandes zwei aufeinander wirkender Werkstoffe Abstoßen beim Auseinanderziehen)

Zurzeit bekannte Verschlüsse dieser Art sind Magnetverschlüsse ohne zusätzliche Sicherung und Bajonettverschlüsse, basiert auf Federkraft einer eingebauten Druckfeder.

Das Problem z.B. bei Schmuckelementen, die zwischen die zu verschließenden Schlossteile eingeklemmt werden.

Bei einfachen Magnetverschlüssen ohne Sicherung besteht die Gefahr der ungewollten Öffnung des Schlosses. Beim Bajonettverschluss werden beide Verschlussteile voneinander abgestoßen (Druckspiralfeder). So entsteht ein Spalt zwischen beiden Schlossteilen (gleichzeitig kann ein Einklemmen der Schmuckelemente nicht gewährleistet werden).

Die Lösung der Probleme ist die Unterstützung der Anziehungskraft zweier Magnete durch einen Sicherheitsmechanismus, wobei der Öffnungsvorgang nur bei gleichzeitigem Herausziehen und Verdrehen bieder Verschlussteile durchzuführen ist.

Dem Anwendungsbereich wird keine Grenze gesetzt. Es handelt sich um alle Berieche der Technik, wo zwei Elemente nicht dauerhaft miteinander verbunden werden sollen.

Die schnelle, unkomplizierte, durch die Magnetkraft unterstützte Verbindung zweier Elemente und gleichzeitige Sicherung des geschlossenen Zustands bei großer Belastung, kann in einigen Bereichen die bestehenden Verbindungen ersetzen.

Das neue Schloss findet seine Verwendung im Schmuckbereich, z.B. in einem Ring, wobei der Kopf des Ringes Wechselelemente aufnehmen kann.

An die Ringschiene wird ein Aufnahmescharnier angelötet. Im oberen Bereich des Scharniers befinden sich zwei Führungsstifte, die zur Mittelachse gerichtet sind, im unteren Teil ist ein Magnet befestigt. Das Gegenstück des Verschlusses besteht aus einem an eine Platte angelöteten Scharnier, das im äußeren Mantel eine Führung für die Stifte aufweist. Im Inneren des Scharniers befindet sich ein Magnet, so gepolt, dass es bei der Annährung beider Verschlussteile die Anziehungskraft ausgeübt werden kann. Das Scharnier mit der Führung ist im Außendurchmesser so groß, wie das Innendurchmesser des Scharniers mit Führungsstiften. Beim Schließen beider Elemente werden die Führungsstifte in die Mantelführung eingeleitet, gleichzeitig ziehen sich die Verschlussteile gegenseitig an. Jetzt werden die Führungsstifte durch leichte Drehung in ein Aufnahmebett geleitet. Der Schließvorgang ist vollendet. Die Bewegungsfreiheit der Verschlussteile wird durch die Führungsstifte in dem Aufnahmebett begrenzt, so, dass bei einem Auseinanderziehversuch nicht die Ausgangsführung, sondern eine gegenüberliegende Begrenzung erreicht wird. Bei einem Auseinanderziehversuch erreichen die Schlossteile ihren maximalen Abstand, indem die Führungsstifte in den höchstgelegenen Punkt der Begrenzung gleiten. Erst bei gleichzeitigem Herausziehen und Verdrehen der Verschlussteile werden die Stifte in die Ausgangsführung geleitet und der Öffnungsvorgang kann beendet werden.


Anspruch[de]
Verschluss mit folgenden Merkmalen:

– er besteht aus zwei Magneten, die

– so gerichtet sind, dass sich die Verschlussteile anziehen,

– er enthält ein Sicherungsmechanismus, der

– aus zwei ineinander passenden Scharnierelementen besteht, wobei

– das eine mindestens einen Führungsstift, senkrecht zur Drehachse des Scharniers,

– das andere eine Führung für den bzw. die Führungsstifte aufweist.

– Die Führung ist so geordnet, dass die Öffnung des Schlosses nur bei gleichzeitigen Auseinanderziehen und Drehen der Verschlussteile erfolgen kann.






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