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Dokumentenidentifikation DE202006012760U1 16.11.2006
Titel Frachtraumregalsystem
Anmelder Wistra Handelsges. mbH, 23923 Selmsdorf, DE
Vertreter T. Wilcken und Kollegen, 23554 Lübeck
DE-Aktenzeichen 202006012760
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 16.11.2006
Registration date 12.10.2006
Application date from patent application 18.08.2006
IPC-Hauptklasse B60P 7/10(2006.01)A, F, I, 20060818, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Frachtraumregalsystem für ein Transportfahrzeug mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.

Beim Transport von empfindlichen Stückgütern, die beispielsweise im Werkverkehr an verschiedenen Orten entladen und/oder aufgenommen werden müssen, ist es bekannt, in den Frachträumen der entsprechenden Transportfahrzeuge, Paletten und in Ausnahmefällen Regale vorzusehen, in denen diese Güter gelagert werden und entsprechend der Fahrtroute der Transportfahrzeuge bereitgestellt werden.

Beispielsweise werden zur Paketauslieferung Fahrzeuge mit fest installierten Regalen verwendet. Dies kann dazu führen, dass die betreffenden Transportfahrzeuge nicht für alle anfallenden Transportaufgaben genutzt werden können.

Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Frachtraumregalsystem für ein Transportfahrzeug zu schaffen, welches flexibel und in einfacher Weise an unterschiedliche Transportaufgaben angepasst werden kann, wobei es in dem Frachtraum eines Transportfahrzeuges festgesetzt ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Frachtraumregalsystem mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.

Das erfindungsgemäße Frachtraumregalsystem ist für solche Transportfahrzeuge bestimmt, die einen Frachtraum mit einem Boden und einer Decke aufweisen. Im Sinne der Erfindung erfasst der Begriff „Transportfahrzeug" somit auch Anhänger, Sattelauflieger, Container, die als Frachtraum auf Transportfahrzeuge aufsetzbar sind, und dgl. In der für Regale typischen Weise bilden bei dem Frachtraumregalsystem vertikale Pfosten und Horizontalstreben ein Tragwerk. Erfindungsgemäß sind die Pfosten an dem Boden und der Decke des Frachtraums reversibel formschlüssig befestigt.

Dementsprechend weisen die Pfosten eine Länge auf, die im Wesentlichen dem Abstand zwischen dem Boden und der Decke des jeweiligen Frachtraums entspricht. Die formschlüssige Befestigung der Pfosten an dem Boden und an der Decke des Frachtraums ist derart ausgebildet, dass der Pfosten sowohl am Boden als auch an der Decke in einer Ebene normal zu seiner Längsausdehnung in allen Richtungen festgelegt ist. Auf diese Weise wird ein Verrutschen des Frachtraumregalsystems während der Fahrt ausgeschlossen.

Bevorzugt ist das Frachtraumregalsystem modular aufgebaut, d.h., das Regal kann mittels zusätzlicher Pfosten und Horizontalstreben vergrößert werden. Der Anbau der zusätzlichen Pfosten und Horizontalstreben kann dabei vorzugsweise sowohl in Längsrichtung des Regals als auch quer zu dieser Längsrichtung erfolgen. Auf diese Weise kann das Frachtraumregalsystem flexibel an unterschiedliche Transportaufgaben angepasst werden. Die Pfosten der einzelnen Regalmodule sind auf den Eckpunkten eines Rechtecks vorzugsweise in einem Abstand von 400 mm oder einem ganzzahligen Vielfachen von 400 mm beabstandet angeordnet. Mit diesen Abmessungen sind die Regalmodule besonders vorteilhaft an die bei Frachträumen gängige Breite von 2480 mm angepasst, so dass deren Raum bei Verwendung des erfindungsgemäßen Frachtraumregalsystems besonders günstig ausgenutzt werden kann.

Vorteilhaft weist das Frachtraumregalsystem zur formschlüssigen Befestigung der Pfosten Rastschienen auf. Diese sind bevorzugt als Rundlochschienen ausgebildet und an dem Boden und an der Decke des Frachtraums fest angeordnet. Bei den Rastschienen kann es sich beispielsweise um Zurrschienen handeln, die in Transportfahrzeugen in Verbindung mit Sperr-, Klemm- oder Ladebalken sowie in Verbindung mit Zurrgurtsystemen zum Festlegen freistehender Ladung verwendet werden. Solche Zurrschienen weisen üblicherweise bevorzugt in gleichmäßigen Abständen, eine Vielzahl von Einrastlöchern auf, die über die Längsausdehnung der Zurrschienen verteilt sind. Zum Befestigen der Pfosten am Boden und an der Decke des Frachtraums kann jeweils ein Endteil der Pfosten in die Einrastlöchern einer an dem Boden angeordneten Zurrschiene und einer an der Decke angeordneten Zurrschiene formschlüssig in Eingriff gebracht werden. Zweckmäßigerweise sind die Rastschienen bündig im Boden des Frachtraums eingegliedert und so angeordnet, dass die Einrastlöcher vertikal fluchten.

Zur Herstellung des Formschlusses mit den Rastschienen weisen die Pfosten an ihrem Enden vorzugsweise konisch ausgebildete Rastkörper auf. Diese korrespondieren mit den frachtraumseitigen Einrastlöchern. So können an den endseitigen Stirnflächen der Pfosten Rastkörper angeordnet sein, die sich ausgehend von diesen Stirnflächen in Längsrichtung der Pfosten nach außen erstrecken, wobei sich ihr Querschnitt mit zunehmendem Abstand von diesen Stirnflächen konisch erweitert.

Um die Pfosten an dem Boden und an der Decke formschlüssig festlegen zu können, sind die Pfosten vorteilhaft federunterstützt teleskopierbar ausgebildet. Die Pfosten sind derart dimensioniert, dass sie im teleskopierten bzw. ausgefahrenen Zustand sowohl boden- als auch deckenseitig formschlüssig in Einrastlöcher eingreifen. Durch Einfahren der Pfosten gegen Federkraft können die Pfosten verkürzt werden und in einfacher und schneller Weise montiert bzw. demontiert werden.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sind die Pfosten zweiteilig ausgebildet, wobei zumindest ein Endabschnitt eines ersten Pfostenteils rohrförmig ausgebildet ist und wobei sich in diesem rohrförmigen Endabschnitt ein zweites Pfostenteil auf einer Druckfeder abstützt. Zweckmäßigerweise ist der Außendurchmesser des zweiten Pfostenteils derart dimensioniert, dass die Innenwandung des Hohlraums des ersten Pfostenteils eine axiale Führung für das zweite Pfostenteil bildet. Die beiden Pfostenteile und die Druckfeder sind so gestaltet, dass der gesamte Pfosten bei entspannter Druckfeder eine Länge aufweist, die zumindest dem Abstand zwischen Boden und Decke des Frachtraums bzw. dem Abstand zwischen einer bodenseitig angeordneten Rastschiene und einer deckenseitig angeordneten Rastschiene entspricht. Diese Länge kann zur Montage der Pfosten verringert werden, indem das zweite Pfostenteil gegen die Federkraft der Druckfeder weiter in den rohrförmigen Endabschnitt des ersten Pfostenteils gedrückt wird. Bevorzugt sind die Pfosten insbesondere im Hinblick auf ihre Steifigkeit quer zu ihrer Längsausdehnung so dimensioniert, dass sie alleine, d.h. ohne Teil eines Frachtraumregalsystems zu sein, als Sperrbalken für frei in dem Frachtraum stehende Ladung benutzt werden können.

Die Pfosten und die Querstreben sind vorteilhaft formschlüssig verbindbar. Dabei wird der Formschluss vorzugsweise von an den Pfosten ausgebildeten Ausnehmungen und an den Querstreben ausgebildeten Haken gebildet. An den Pfosten ist in Längsrichtung vorzugsweise eine Vielzahl von schlitzförmigen Ausnehmungen in zumindest einer Reihe angeordnet. Zweckmäßigerweise sind die Pfosten bei dieser Ausgestaltung zumindest im Bereich der Ausnehmungen hohl ausgebildet, so dass die an den Querstreben ausgebildeten Haken dann, wenn sie in die Ausnehmungen eingreifen, eine Innenwandung des Pfostens formschlüssig hintergreifen können. Bevorzugt weist der Pfosten über seinen Umfang jeweils um 90° versetzt vier Reihen von Ausnehmungen auf. Dies ermöglicht den Anbau von weiteren Regalmodulen in allen wandparallelen Richtungen. Die Haken sind an beiden Enden der Querstreben bevorzugt derart angeordnet, dass sie eine Verlängerung der Querstreben bilden.

Das von den Pfosten und den Querstreben gebildete Tragwerk ist zur Lagerung von Langmaterial dessen Länge den Abstand der in einer Horizontalebene benachbarten Querstreben übersteigt, durchaus ausreichend. Für kürzere Ladegüter bzw. für Ladegüter, die flächig aufliegen müssen, weist das erfindungsgemäße Frachtraumregalsystem vorteilhaft zumindest eine Auflageplatte auf, wobei die Querstreben an zumindest einer Längsseite ein quer zu ihrer Längsausdehnung ausladendes Auflager für die Auflageplatte bilden. Dabei kann die Auflageplatte wahlweise an den von den Querstreben gebildeten Auflagern befestigt oder einfach nur lose aufgelegt werden. Die Auflager sind zweckmäßigerweise derart ausgebildet, dass sie die Auflageplatte auch an ihren Seitenkanten in der Plattenebene formschlüssig festlegen.

Zur Vereinfachung der Kommissionierung bzw. zur besseren Trennung der Transportgüter nach Ladestationen sind bei einer Weiterbildung des Frachtraumregalsystems vertikal getrennte Regalfächer vorgesehen. Hierzu weist das Frachtraumregalsystem zweckmäßig zumindest eine vertikale Trennwand auf, wobei die Querstreben eine Aufnahme für die Trennwand bilden. Diese Aufnahme ist bevorzugt nutförmig ausgebildet, so dass sie die Trennplatte nicht nur in vertikaler, sondern auch in horizontaler Richtung abstützt.

Ein erfindungsgemäßer Frachtraum für ein Transportfahrzeug, welcher zum Einbau des erfindungsgemäßen Frachtraumregalsystems ausgestattet ist, weist einen Boden und eine Decke auf. An dem Boden und an der Decke sind zwei oder mehr Rastschienen mit einer Vielzahl von Einrastlöchern in Längsrichtung des Frachtraums derart angeordnet dass die bodenseitigen Einrastlöcher mit den deckenseitigen Einrastlöchern vertikal fluchten. Erfindungsgemäß sind die Rastschienen jeweils am Boden und an der Decke in einem Abstand von 400 mm oder einem ganzzahligen Vielfachen von 400 mm voneinander beabstandet. Dieser Abstand der Rastschiene ist insbesondere an die bei Transportfahrzeugen übliche Frachtraumbreite von 2.480 mm angepasst, so dass die Breite des Frachtraums bestmöglich ausgenutzt werden kann. Die Rastschienen sind bevorzugt in dem Boden und der Decke derart eingegliedert, dass sie nicht über die dem Frachtraum zugewandten Außenflächen herausragen.

Nachfolgend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Darin zeigen:

1 ein Frachtraumregalsystem in einer Seitenansicht,

2 einen Pfosten in einer Seitenansicht,

3 eine Querstrebe in einer ersten Ausgestaltung,

4 die Querstrebe gemäß 3 in einer Querschnittsansicht,

5 eine Querstrebe in einer zweiten Ausgestaltung,

6 die Querstrebe gemäß 5 in einer Querschnittsansicht,

7 ein Bauteil der Querstrebe gemäß 5 in einer Seitenansicht,

8 das Bauteil gemäß 7 in einer Querschnittsansicht,

9 ein Haken und

10 ein Boden eines Frachtraums in einer Prinzipskizze.

1 zeigt ein Frachtraumregalsystem für einen Frachtraum eines Transportfahrzeugs. Dieser Frachtraum weist neben einem gestrichelt dargestellten Boden 1 eine ebenfalls gestrichelt dargestellte Decke 3 auf, wobei an dem Boden 1 mehrere parallel zueinander angeordnete Rundlochschienen 2 und an der Decke 3 ebenfalls mehrere parallel zueinander angeordnete Rundlochschienen 2' angeordnet sind. In 1 nicht erkennbar, weisen die Rundlochschienen 2 und 2' in gleichmäßigen Abständen verteilt eine Vielzahl von Rundlöchern auf, die zum formschlüssigen Festlegen von Pfosten 4 des Frachtraumregalsystems dienen. Die bodenseitige Rundlochschiene 2 und die deckenseitige Rundlochschiene 2' sind derart ausgerichtet, dass die Rundlöcher der Rundlochschiene 2 und die Rundlöcher der Rundlochschiene 2' miteinander vertikal fluchten.

Das in 1 dargestellte Frachtraumregalsystem weist sechs Pfosten 4 auf, von denen drei Pfosten 4 in der 1 zu erkennen sind. Drei weitere Pfosten 4 sind mit Abstand dahinter angeordnet. Diese sechs Pfosten 4 bilden zusammen mit zwei Querstreben 6, zwei Querstreben 7 sowie vier Querstreben 7' ein Tragwerk. In 1 ist jeweils eine Querstrebe 6 und 7 sowie zwei Querstreben 7' gezeigt. Die gleiche Anzahl Querstreben 6, 7 und 7', ist an den in der 1 nicht erkennbaren Pfosten 4 angeordnet.

Die Ausgestaltung der Pfosten 4 wird aus 2 deutlich. Der Pfosten weist ein erstes Pfostenteil 8 und ein zweites Pfostenteil 10 auf. Das Pfostenteil 8 ist als Vierkantrohr ausgebildet und hat gegenüber dem Pfostenteil 10 eine deutlich größere Länge. Das Pfostenteil 8 weist an jeder seiner vier Längsseiten jeweils 4 schlitzförmige Ausnehmungen 12 zum Festlegen der Querstreben 6 sowie 7 und 7' auf. Das Pfostenteil 8 besitzt ein geschlossen ausgebildetes Ende 14 und ein offenes Ende 16.

Im Bereich des offenen Endes 16 des ersten Pfostenteils 8 ist eine als Druckfeder wirkende Schraubenfeder 18 angeordnet, die mit einem ersten Ende 20 in dem Pfostenteil 8 festgelegt ist. An dem zweiten Ende 22 der Schraubenfeder 18, das innerhalb des ersten Pfostenteils 8 liegt, stützt sich das zweite Pfostenteil 10 ab, so dass das zweite Pfostenteil 10 teilweise in dem ersten Pfostenteil 8 angeordnet ist und ein Ende 24 des zweiten Pfostenteils 10 aus dem offenen Ende 16 des ersten Pfostenteils 8 herausragt. Die Länge der so von den Pfostenteilen 8 und 10 gebildeten Pfosten 4 entspricht zumindest dem Abstand der einander gegenüberliegend an dem Boden und an der Decke des Frachtraums angeordneten Rundlochschienen 2 und 2'.

Das zweite Pfostenteil 10 ist in dem ersten Pfostenteil 8 gegen die Federkraft der Schraubenfeder 18 in Richtung des geschlossen ausgebildeten Endes 14 des ersten Pfostenteils 8 einschiebbar. Dies ermöglicht das Verkürzen zum Montieren und Demontieren der Pfosten 4 an den Rundlochschienen 2 und 2'. Dabei greifen Rastkörper 26, die an dem geschlossenen Ende 14 des ersten Pfostenteils 8 sowie dem freiliegenden Ende 24 des Pfostenteils 10 angeordnet sind, in ein an der Rundlochschiene 2 sowie in ein an der Rundlochschiene 2' ausgebildetes Einrastloch formschlüssig ein.

Aus den 3 und 4 geht der Aufbau der Querstreben 6 hervor. Diese weisen ein Vierkantrohr 30 als Grundkörper auf, wobei an den beiden Enden des Vierkantrohres 30 jeweils paarweise zwei Haken 32 herausragen. 9 zeigt, dass die Haken 32 von einem Blech gebildet werden, welches L-förmig mit zwei senkrecht zueinander ausgerichteten Schenkeln ausgebildet ist. Ein längerer dieser Schenkel greift im montierten Zustand der Querstrebe 6 durch die Ausnehmung 12 in den Innenraum des Vierkantrohres 30 ein. Ein kürzerer Schenkel weist in Richtung seiner Längsausdehnung und im montierten Zustand der Querstrebe 6 quer zu deren Längsausdehnung einen einseitig offenen Schlitz 34 auf, welcher an der von dem längeren Schenkel abgewandten Seite des anderen Schenkels einen Steg 36 bildet. Jeweils zwei Haken 32 werden im Zusammenwirken mit 5 rechteckigen Blechen 38 in dem Vierkantrohr 30 quer zur Längsausdehnung des Vierkantrohres 30 formschlüssig festgelegt, wobei zwischen den jeweils zwei Haken 32 ein Blech 38 angeordnet ist und außenseitig der beiden Haken 32 jeweils zwei Bleche 38 angeordnet sind. Die Befestigung der Haken 32 und der Bleche 38 in Längsrichtung des Vierkantrohres 30 erfolgt über eine Niet- oder eine Schraubenverbindung.

Die in den 5 und 6 dargestellten Querstreben 7 dienen zur Aufnahme von Auflageplatten 28. Die Querstreben 7 unterscheiden sich von den Querstreben 7' nur im Hinblick auf ihre Länge. Die Querstreben 7 weisen einen leistenförmigen Grundkörper 40 auf. An den beiden Enden dieses Grundkörpers 40 sind an dessen beiden Außenseiten die Haken 32 angeordnet. An den von dem Grundkörper 40 abgewandten Außenseiten der Haken 32 sind Auflagerbauteile 42 angeordnet. Hierbei handelt es sich um Bleche, die eine mit dem Grundkörper 40 korrespondierende Länge aufweisen. Der Aufbau der Auflagerbauteile 42 geht aus den 7 und 8 hervor. Ein Endbereich des Auflagerbauteils 42 ist über die gesamte Länge des Auflagerbauteils 42 so mehrfach stufenförmig abgewinkelt, dass er quer zur Breite des Auflagerbauteils 42 ein in Richtung der Mitte des Auflagerbauteils 42 verschobenes Auflager 44 für die Auflageplatten 28 bildet. Die beiden Auflagerbauteile 42sind bei der Querstrebe 7 so außenseitig der Rasthaken 32 angeordnet, dass sich die Auflager 44 in entgegen gesetzten Richtungen nach außen erstrecken. Dabei überragen die abgewinkelten Endbereiche der Auflagerbauteile 42 die oberen Längsseiten der Rasthaken 32 sowie des Grundkörpers 40. Auf diese Weise wird an der Oberseite der Querstrebe 7 eine Nut 45 gebildet, die als Aufnahme für eine in den Figuren nicht dargestellte vertikale Trennwand des Frachtraumregalsystems dient. Die Auflager 44 dienen zur Auflage der Auflageflächen 28 Der in 10 gezeigte Boden 1 weist eine Bodenfläche mit einer Breite von 2.480 mm auf. An dem Boden 1 sind fünf Rundlochschienen 2 angeordnet, die in 10 lediglich anhand ausgewählter Rast- bzw. Rundlöcher 48 dieser Rundlochschienen 2 skizziert sind. Die Rundlochschienen 2 erstrecken sich in Längsrichtung der Bodenfläche 46. An beiden Außenseiten einer sich entlang der Längsachse A der Bodenfläche 46 erstreckenden ersten Rundlochschiene 28 sind parallel zu dieser jeweils zwei weitere Rundlochschienen 28 in einem ersten Abstand von 400 mm und einem zweiten Abstand von 1.200 mm angeordnet. Als Rechtecke sind in der 10 acht Regalmodule 50 dargestellt, die alle eine Breite von 800 mm und eine Länge von 1.200 mm aufweisen. Dabei wird die vielseitige Frachtraumnutzung des erfindungsgemäßen Frachtraums in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Frachtraumregalsystem deutlich. So bilden, in 10 rechts auf der Bodenfläche 46 dargestellt, drei Regalmodule 50 in Längsrichtung nebeneinander nahezu über die gesamte Breite der Bodenfläche angeordnet, ein Frachtraumregalsystem. Links daneben bilden zwei in Längsrichtung aneinander angrenzende Regalmodule 50 ein weiteres Frachtraumregalsystem. Weiter links sind drei einzeln stehende Regalmodule 50 in unterschiedlichen Positionen angeordnet. Es sei darauf hingewiesen, dass dies nur eine kleine Auswahl von Regalanordnung ist, die in dem erfindungsgemäßen Frachtraum bei Einsatz des erfindungsgemäßen Frachtraumregalsystems möglich sind.

1
Boden
2, 2'
Rundlochschiene
3
Decke
4
Pfosten
6
Querstrebe
7, 7'
Querstrebe
8
Pfostenteil
10
Pfostenteil
12
Ausnehmung
14
Ende
16
Ende
18
Schraubenfeder
20
Ende
22
Ende
24
Ende
26
Rastkörper
28, 28'
Auflageplatte
30
Vierkantrohr
32
Haken
34
Schlitz
36
Steg
38
Blech
40
Grundkörper
42
Auflagerbauteil
44
Auflager
45
Nut
48
Rastloch, Rundloch
50
Regalmodul
A
Längsachse


Anspruch[de]
Frachtraumregalsystem für ein Transportfahrzeug, bei dem vertikale Pfosten (4) und Horizontalstreben (6, 7, 7') ein Tragwerk bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (4) an einem Boden (1) und einer Decke (3) des Frachtraums lösbar formschlüssig befestigt sind. Frachtraumregalsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Frachtraumregalsystem Rastschienen (2, 2') aufweist, welche vorzugsweise als Rundlochschienen (2, 2') ausgebildet sind und welche an dem Boden (1) und an der Decke (3) des Frachtraums fest angeordnet sind. Frachtraumregalsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (4) an ihren Enden vorzugsweise konisch ausgebildete Rastkörper (26) aufweisen, welche mit Einrastlöchern (48) der frachtraumseitig angeordneten Rastschienen (2, 2')korrespondieren. Frachtraumregalsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (4) federunterstützt teleskopierbar sind. Frachtraumregalsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (4) zumindest zweiteilig ausgebildet sind, wobei zumindest ein Endabschnitt eines ersten Pfostenteils (8) rohrförmig ausgebildet ist und sich in diesem rohrförmigen Endabschnitt ein zweites Pfostenteil (10) auf einer Druckfeder (18) abstützt. Frachtraumregalsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (4) und die Querstreben (6, 7, 7') formschlüssig miteinander verbindbar sind, wobei der Formschluss vorzugsweise von an den Pfosten (4) ausgebildeten Ausnehmungen (12) und an den Querstreben (6, 7, 7') ausgebildeten Haken (32) gebildet ist. Frachtraumregalsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Frachtraumregalsystem zumindest eine Auflageplatte (28) aufweist und die Querstreben (7, 7') an zumindest einer Längsseite ein quer zu ihrer Längsausdehnung ausladendes Auflager (44) für die Auflageplatte (28) bilden. Frachtraumregalsystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Frachtraumregalsystem zumindest eine vertikale Trennwand aufweist und die Querstreben (7, 7') eine Aufnahme für die Trennwand bilden. Frachtraum eines Transportfahrzeugs, ausgestaltet zum Einbau des Frachtraumregalsystems nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit einem Boden (1) und mit einer Decke (3), wobei zwei oder mehr Rastschienen (2, 2') mit einer Vielzahl von Einrastlöchern in Längsrichtung des Frachtraums an dem Boden (1) und an der Decke (3) jeweils paarweise derart angeordnet sind, dass bodenseitige Einrastlöcher mit deckenseitigen Einrastlöchern vertikal fluchten, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastschienen (2, 2') jeweils am Boden (1) und an der Decke (3) in einem Abstand von 400 cm oder einem ganzzahligen Vielfachen von 400 cm voneinander beabstandet sind.






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