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Dokumentenidentifikation DE102005041489A1 23.11.2006
Titel Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung
Anmelder Robert Bosch GmbH, 70469 Stuttgart, DE
Erfinder Wünsch, Steffen, 71088 Holzgerlingen, DE;
Hirschburger, Wolfgang, Thurston, GB;
Lutz, Manfred, Bayan Lepas Penang, MY;
Yeoh, Sim Teik, Butterworth, MY
DE-Anmeldedatum 01.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005041489
Offenlegungstag 23.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse B25F 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B25F 5/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung geht insbesondere aus von einer Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung mit wenigstens einem, insbesondere aus einem transparenten Kunststoff gefertigten, Klarsichtbereich (10-16, 72-78).
Es wird vorgeschlagen, dass eine Innenseite (18-24) des Klarsichtbereichs (10-16, 72-78) einen Träger für ein Informations- und/oder Signalelement (26-32, 80-86) bildet.

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Die Erfindung geht insbesondere aus von einer Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es ist bereits vorgeschlagen worden, Handwerkzeugmaschinengehäuse mit einem Flüssigkristall-Display auszustatten, das einen aus einem Kunststoff gefertigten Klarsichtbereich umfasst, der das eigentliche Display bedeckt und vor Beschädigungen schützt.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht insbesondere aus von einer Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung mit wenigstens einem, insbesondere aus einem transparenten Kunststoff gefertigten Klarsichtbereich.

Es wird vorgeschlagen, dass eine Innenseite des Klarsichtbereichs einen Träger für ein Informations- und/oder Signalelement bildet. Dadurch kann vorteilhaft ein robustes, durch den Klarsichtbereich geschütztes Informations- und/oder Signalelement erreicht werden, das mit dem Klarsichtbereich eine einheitliche Baugruppe bildet. Eine robuste Ausgestaltung des Informations- und/oder Signalelements selbst, wie sie im Zusammenhang mit Handwerkzeugmaschinen aufgrund der hohen Belastungen notwendig ist, kann vorteilhaft entfallen, wodurch Produktionskosten eingespart werden können.

Als Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtungen kommen neben Gehäusen von Handwerkzeugmaschinen, insbesondere von Elektrohandwerkzeugmaschinen, auch Zubehörgeräte für Handwerkzeugmaschinen, beispielsweise Ladegeräte, oder deren Gehäuse in Betracht. Als „Innenseite" soll in diesem Zusammenhang jede in einem Normalbetrieb für einen Bediener unzugängliche Seite eines Bauteils bezeichnet werden.

In einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung zumindest ein Beleuchtungselement zum Beleuchten der Innenseite des Klarsichtbereichs umfasst. Dadurch kann erreicht werden, dass das Informations- und/oder Signalelement auch bei mangelhaften Lichtverhältnissen für einen Bediener klar erkennbar ist.

Ist das Beleuchtungselement dazu vorgesehen, abhängig von einem Betriebsmodus einer den Klarsichtbereich umfassenden Handwerkzeugmaschine aktiviert zu sein, kann erreicht werden, dass der Betriebsmodus für einen Bediener jederzeit klar erkennbar ist.

Eine Überlastung der Handwerkzeugmaschine kann vermieden werden, wenn das Beleuchtungselement dazu vorgesehen ist, abhängig von einer Drehzahl einer den Klarsichtbereich umfassenden Handwerkzeugmaschine aktiviert zu sein. Unter „vorgesehen" soll in diesem Zusammenhang auch „ausgelegt" und „ausgestattet" verstanden werden. Es ist ferner denkbar, dass das Beleuchtungselement, beispielsweise abhängig von einer Belastung bzw. Leistungsaufnahme und/oder abhängig von einer von einem Temperatursensor erfassten Temperatur, aktivierbar ist. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Beleuchtungselement mit einer Elektronik verbunden, die einen Ladezustand eines der Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung zugeordneten Akkumulator- oder Batteriepacks erfasst.

Eine vorteilhaft robuste und einfache Baugruppe und eine dadurch vereinfachte Montage können erreicht werden, wenn das Beleuchtungselement mit dem Klarsichtbereich vergossen ist.

Eine gefährliche Temperaturentwicklung kann vermieden werden, wenn das Beleuchtungselement als Leuchtdiode ausgebildet ist.

Eine große Lichtstreuung und damit eine homogene Beleuchtung kann von der Leuchtdiode insbesondere dann erzeugt werden, wenn diese eine flache Lichtaustrittsfläche aufweist.

Kosteneinsparungspotenziale bei einer Montage können erschlossen werden und eine einfache Bauweise der Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung kann erreicht werden, wenn die Leuchtdiode als flächenmontierbare Leichtdiode ausgebildet ist. Als flächenmontierbare Leuchtdioden sollen in diesem Zusammenhang solche Leuchtdioden bezeichnet werden, die ohne Leiterfüßchen unmittelbar auf eine Leiterplatte gelötet werden können. Entsprechende Bauteile werden häufig als „Surface Mounted Device" (SMD) bezeichnet.

Ein Informations- und/oder Signalelement mit einem besonders klar erkennbaren Informationsgehalt ist erreichbar, wenn die Innenseite des Klarsichtbereichs eine zumindest in einem Teilbereich für wenigstens einen Teil eines sichtbaren Lichtspektrums undurchlässige Maske aufweist. Dies ist besonders kostengünstig erreichbar, wenn die Maske auf die Innenseite des Klarsichtbereichs aufgedruckt oder aufgeklebt ist.

Eine sichere und schnelle Zuordnung der Handwerkzeugmaschine zu einem Hersteller, beispielsweise zur Bestellung von Ersatzteilen, ist erreichbar, wenn das Informations- und/oder Signalelement ein Produktkennzeichen bildet. Ferner kann dann ein Recyceln von Kunststoffbauteilen besonders einfach erfolgen, und zwar insbesondere dann, wenn das Produktkennzeichen maschinenlesbar ist. Es sind auch Ausgestaltungen der Erfindung denkbar, in denen das Kennzeichnungselement maschinenlesbar, beispielsweise als Barcode, ausgebildet ist. Das Kennzeichnungselement kann ferner Recyclinginformationen tragen, die ein Material des Handwerkzeugmaschinengehäuseteils betreffen können.

Ein Absplittern des Klarsichtbereichs und eine vom Klarsichtbereich ausgehende Beschädigungs- und Verletzungsgefahr können zumindest reduziert werden, wenn der Klarsichtbereich elastisch ausgebildet ist.

Eine vorteilhafte Kombination einer Schaltfunktion mit einer Informations- und/oder Signalfunktion kann erreicht werden, wenn die Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung ein unter dem Klarsichtbereich angeordnetes Schaltelement zum Umschalten eines Betriebsmodus einer den Klarsichtbereich umfassenden Handwerkzeugmaschine umfasst. Ein Bediener kann dann durch ein Drücken auf ein vom Klarsichtbereich getragenes Symbol eine diesem Symbol zugeordnete Schaltfunktion abrufen, wodurch eine besonders komfortable Bedienerführung erreichbar ist.

Umfasst die Handwerkzeugmaschine eine Steuereinheit zum Betätigen der Beleuchtungseinheit abhängig von einem Betriebsmodus einer den Klarsichtbereich umfassenden Handwerkzeugmaschine, kann der Betriebszustand durch eine entsprechende Ansteuerung der Beleuchtungseinheit eindrucksvoll visualisiert werden.

Neben dem einfachen Ein- und Auszustand der Beleuchtungseinheit können weitere Zustände und damit ein größerer, über die Beleuchtungseinheit vermittelbarer Informationsgehalt erreicht werden, wenn die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, die Beleuchtungseinheit in wenigstens einem Betriebsmodus periodisch ein- und auszuschalten. Das resultierende Blinken der Beleuchtungseinheit kann die Aufmerksamkeit des Bedieners auf die Beleuchtungseinheit lenken und beispielsweise einen Zustand visualisieren, in dem die Handwerkzeugmaschine selbsttätig einen Vorgang durchführt.

Ein separates Informations- und/oder Signalelement kann entfallen, wenn der Klarsichtbereich als Schriftzug ausgeformt ist.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

1 eine Handwerkzeugmaschine mit einem Gehäuse, das vier Klarsichtbereiche umfasst, in einer Ansicht von schräg oben,

2 einen ersten Klarsichtbereich der Handwerkzeugmaschine aus 1 in einer Schnittdarstellung,

3 einen zweiten Klarsichtbereich der Handwerkzeugmaschine aus 1 in einer Schnittdarstellung,

4 den Klarsichtbereich aus 3 in einer Draufsicht,

5 einen dritten Klarsichtbereich der Handwerkzeugmaschine aus 1 in einer Schnittdarstellung,

6 einen vierten Klarsichtbereich der Handwerkzeugmaschine aus 1 in einer Draufsicht,

7 einen Klarsichtbereich einer alternativen Handwerkzeugmaschine in einer Draufsicht,

8 einen Klarsichtbereich einer weiteren alternativen Handwerkzeugmaschine in einer Draufsicht,

9 einen Klarsichtbereich einer weiteren alternativen Handwerkzeugmaschine in einer Draufsicht,

10 einen Klarsichtbereich einer weiteren alternativen Handwerkzeugmaschine in einer Draufsicht,

11 eine weitere alternative Handwerkzeugmaschine mit einem Klarsichtbereich, der ein Herstellerlogo trägt,

12 das Herstellerlogo aus 11,

13 eine weitere alternative Handwerkzeugmaschine mit einem Klarsichtbereich, der als Schriftzug ausgeformt ist,

14 den Klarsichtbereich aus 13,

15 eine Beleuchtungseinheit einer weiteren alternativen Handwerkzeugmaschinengehäusebedienvorrichtung und

16 eine weitere Beleuchtungseinheit einer weiteren alternativen Handwerkzeugmaschinengehäusebedienvorrichtung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

1 zeigt eine als akkubetriebene Schlagbohrmaschine mit einer Schrauberfunktion ausgebildete Handwerkzeugmaschine 52mit einem Gehäuse 54 aus Kunststoff, in dem ein hier nicht näher dargestellter Elektromotor angeordnet ist. Der Elektromotor treibt ein Werkzeugfutter 56 mit einer über einen Bedienknopf 58 einstellbaren Drehzahl &ohgr; an, die von einem hier nicht dargestellten Drehzahlsensor erfasst wird. Das Werkzeugfutter 56 ist unter anderem zur Aufnahme von Bohrern oder Schrauberbits geeignet.

In einem unteren Bereich des Gehäuses 54 ist ein austauschbarer Akkumulatorpack 60 lösbar befestigt. Im Bereich des Bedienknopfs 58 ist ein als Schieber ausgebildeter Rechts-Links-Umschalter 62 verliersicher gehalten, durch den der Bediener eine Drehrichtung des Elektromotors einstellen kann.

An dem Gehäuse 54 sind vier aus transparentem Kunststoff gefertigte Klarsichtbereiche 1016 befestigt, die jeweils einen Träger für ein Informations- und/oder Signalelement 2632 bilden.

Der erste Klarsichtbereich 10 ist oval und aus einem transparenten Kunststoff, und zwar aus Polyacryl, ausgebildet und ist in eine entsprechende ovale Ausnehmung im Gehäuse 54 eingeklebt. In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist der Klarsichtbereich 10 in die Ausnehmung im Gehäuse 54 eingespritzt. Eine Innenseite 18 (2) des Klarsichtbereichs 10 weist eine Farbschicht auf, die ein Informations- und Signalelement 26 bildet. Dazu zeigt die Farbschicht ein Firmenlogo und ein Produktkennzeichen, das durch den Klarsichtbereich 10 hindurch von außen sichtbar ist. Das Informations- und Signalelement 26 ist durch den Körper des Klarsichtbereichs 10 vor Abrieb geschützt. Die Innenseite 18 bildet demnach einen Träger für das Informations- und Signalelement 26.

Der zweite Klarsichtbereich 12 ist rechteckig und umfasst ein auf seiner Innenseite 20 aufgebrachtes, als Farbschicht ausgebildetes Informationselement 28 und zwei als Leuchtdioden ausgebildete Beleuchtungselemente 34, 36, die mit einem transparenten Material des Klarsichtbereichs 12 in einem Spritzgussverfahren mitsamt ihren Leiterfüßchen 64, 66 und ihren Kunstharzlinsen 68, 70 vergossen sind und die Signalelemente bilden (3).

Die Beleuchtungselemente 34, 36 sind so verschaltet, dass das Beleuchtungselement 34 aktiviert ist, wenn der Rechts-Links-Umschalter 62 auf Rechtslauf geschaltet ist, und dass das Beleuchtungselement 36 aktiviert ist, wenn der Rechts-Links-Umschalter 62 auf Linkslauf geschaltet ist. Dadurch sind die Beleuchtungselemente 34, 36 abhängig von einem Betriebsmodus der Handwerkzeugmaschine 52 aktiviert. Das Informationselement 28 visualisiert die Drehrichtung des Elektromotors durch Pfeile, die jeweils einem der Beleuchtungselemente 34, 36 zugeordnet sind (4).

Der dritte Klarsichtbereich 14 (5) ist von einer Innenseite 22 mit einem als vollständig lichtundurchlässige Maske ausgebildeten Informationselement 30 bedruckt, das drei polygonförmige Aussparungen 116120 aufweist, die zusammen die Form eines spitzwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks bilden. Unter jeder der Aussparungen 116120 ist ein als Leuchtdiode ausgebildetes Beleuchtungselement 3842 angeordnet.

Das Beleuchtungselement 38 unter der Aussparung 116 wird aktiviert, wenn die Drehzahl &ohgr; eine untere Drehzahlschwelle überschreitet. Das Beleuchtungselement 40 unter der mittleren Aussparung 118 wird aktiviert, wenn die Drehzahl &ohgr; eine mittlere Drehzahlschwelle überschreitet. Ferner wird das Beleuchtungselement 42 unter der Aussparung 120 aktiviert, wenn die Drehzahl &ohgr; eine obere Drehzahlschwelle überschreitet.

Die Beleuchtungselemente 3842 werden also abhängig von der Drehzahl &ohgr; der Handwerkzeugmaschine 52 aktiviert. Dazu erfasst eine Steuereinheit 180 der Handwerkzeugmaschine 52 die Drehzahl &ohgr; durch den Drehzahlsensor.

In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung sind unterhalb der Aussparungen 116118 Tastschalter angeordnet, die ein Bediener durch Drücken aktivieren kann. Die Handwerkzeugmaschine 52 regelt dann im Betrieb die Drehzahl &ohgr; auf einen dem jeweiligen Tastschalter zugeordneten Wert.

Der vierte Klarsichtbereich 16 (6) ist aus einer flexiblen, aber dennoch stabilen Folie ausgebildet und trägt auf seiner Innenseite 24 eine Farbschicht, die einen Bohrer, einen Hammer und eine Schraube darstellt und daher ein Informationselement 32 bildet.

Unterhalb des Klarsichtbereichs 16 sind drei, jeweils den aufgedruckten Symbolen zugeordnete, als Kontaktschalter ausgebildete Schaltelemente 110114 angeordnet, deren Position in 5 gestrichelt dargestellt ist. Die Schaltelemente 110114 sind als flache Folienschalter ausgebildet, mit dem Klarsichtbereich 16 verklebt und weisen jeweils eine zentrale Ausnehmung auf, unterhalb der jeweils ein als Leuchtdiode ausgebildetes Beleuchtungselement 4448 angeordnet ist.

Drückt ein Bediener der Handwerkzeugmaschine 52 auf das erste Schaltelement 110, so schaltet die Handwerkzeugmaschine 52 in einen Bohrmodus und aktiviert das Beleuchtungselement 44. Drückt ein Bediener der Handwerkzeugmaschine 52 auf das zweite Schaltelement 112, so schaltet die Handwerkzeugmaschine 52 in einen Schlagbohrmodus und aktiviert das Beleuchtungselement 46, um den eingeschalteten Betriebsmodus zu visualisieren. Drückt ein Bediener der Handwerkzeugmaschine 52 schließlich auf das dritte Schaltelement 114, so schaltet die Handwerkzeugmaschine 52 in einen Schraubmodus und aktiviert das Beleuchtungselement 48.

Die 716 zeigen weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung. Die Beschreibung ist im Wesentlichen auf Unterschiede zu den in den 16 dargestellten Ausführungsbeispielen beschränkt. Im Hinblick auf gleich bleibende Merkmale wird auf die Beschreibung zu den 16 verwiesen.

7 zeigt einen Klarsichtbereich 72, der in eine alternative Handwerkzeugmaschine integrierbar ist, die in wenigstens vier verschiedenen Betriebsprogrammen betrieben werden kann. Jedes der Betriebsprogramme ist für ein bestimmtes zu bearbeitendes Material optimiert. Der Klarsichtbereich 72 ist aus einem flexiblen, transparenten, folienartigen Material gefertigt und von der Innenseite mit einer Farbschicht bedruckt, die ein Informations- und Signalelement 80 bildet und durch die der Klarsichtbereich 72 in vier quadratische Bereiche 8894 unterteilt ist.

Unterhalb des ersten Bereichs 88 ist ein Druckschalter angeordnet, durch den ein für Holz optimiertes Betriebsprogramm auslösbar ist. Im Bereich 88 stellt das Informations- und Signalelement 80 den Begriff „Wood" im Klartext dar. Unterhalb des zweiten Bereichs 90 ist ein Druckschalter angeordnet, durch den ein für Metall optimiertes Betriebsprogramm auslösbar ist. Im Bereich 90 stellt das Informations- und Signalelement 80 den Begriff „Metal" im Klartext dar. Unterhalb des dritten Bereichs 92 ist ein Druckschalter angeordnet, durch den ein durch eine geringe Drehzahl &ohgr; für Kunststoff optimiertes Betriebsprogramm auslösbar ist. Im Bereich 92 stellt das Informations- und Signalelement 80 das Kürzel „PVC" im Klartext dar. Unterhalb des vierten Bereichs 94 ist ein Druckschalter angeordnet, durch den ein für Stein optimiertes Betriebsprogramm auslösbar ist. Im Bereich 94 stellt das Informations- und Signalelement 80 den Begriff „Stone" im Klartext dar.

8 zeigt einen zu dem in 7 dargestellten Klarsichtbereich 72 völlig analogen Klarsichtbereich 74 mit einem Informations- und/oder Signalelement 82 und vier Bereichen 96102, in denen an Stelle der Begriffe „Wood", „Metal", „PVC" und „Stone" Piktogramme für die entsprechenden Materialien dargestellt sind.

9 zeigt einen weiteren alternativen Klarsichtbereich 76 mit einem Informations- und/oder Signalelement 84, das analog zum oben beschriebenen Klarsichtbereich 14 zur Visualisierung einer Drehzahl &ohgr; einer Handwerkzeugmaschine vorgesehen ist. Das von einer Innenseite aufgedruckte Informations- und/oder Signalelement 84 zeigt vier in Ziffern dargestellte Drehzahlen, unter denen jeweils eine hier nicht explizit dargestellte Leuchtdiode angeordnet ist, die aktiviert wird, wenn die von einem Drehzahlsensor erfasste Drehzahl &ohgr; die jeweilige in Ziffern dargestellte Drehzahl überschreitet.

10 zeigt einen weiteren alternativen Klarsichtbereich 78, der in ein Handwerkzeugmaschinengehäuseteil einer Handwerkzeugmaschine integrierbar ist, die ein Drehmomenterfassungsmittel aufweist. Das Drehmomenterfassungsmittel kann das von der Handwerkzeugmaschine erzeugte Drehmoment unmittelbar erfassen oder aber mittelbar über einen Stromverbrauch der Handwerkzeugmaschine bestimmen. Der Klarsichtbereich 78 ist in drei Bereiche 104108 unterteilt, in denen ein von einer Innenseite aufgeklebtes Informations- und Signalelement 86 jeweils eine Last der Handwerkzeugmaschine darstellt, und zwar durch eine Anzahl von Piktogrammen von Gewichten. Unter jedem der Bereiche 104108 ist eine hier nicht explizit dargestellte farbige Leuchtdiode angeordnet, die von einer Steuereinheit 180 aktiviert wird, wenn ein von dem Drehmomenterfassungsmittel erfasstes Drehmoment einen dem jeweiligen Bereich 104108 zugeordneten Schwellenwert übertrifft.

Die unter dem Bereich 108 angeordnete Leuchtdiode ist grün und zeigt dem Bediener eine geringe, die Handwerkzeugmaschine schonende Belastung an. Die unter dem Bereich 106 angeordnete Leuchtdiode ist gelb bzw. orange und zeigt dem Bediener eine für einen Dauerbetrieb eben noch tolerierbare Belastung der Handwerkzeugmaschine an. Die unter dem Bereich 104 angeordnete Leuchtdiode ist schließlich rot und zeigt dem Bediener eine Belastung der Handwerkzeugmaschine in einem Überlastbereich an, der nur kurzfristig tolerierbar ist. Bei längerfristigem Betrieb der Handwerkzeugmaschine im Überlastbereich kann es zu Schäden kommen.

11 zeigt eine alternative, als akkubetriebener Schrauber ausgebildete Handwerkzeugmaschine 152 mit einem Gehäuse 154 aus Kunststoff, in dem ein hier nicht näher dargestellter Elektromotor angeordnet ist. Der Elektromotor treibt ein Werkzeugfutter 156 mit einem über ein Bedienelement 158 einstellbaren Drehmoment an. Das Werkzeugfutter 156 ist unter anderem zur Aufnahme von Bohrern oder Schrauberbits geeignet.

An einer Oberseite des Gehäuses 154 ist ein Display 182 mit einem Eingabeschalter 184 angeordnet, über welchen der Bediener einen Betriebsmodus und Betriebsparameter der Handwerkzeugmaschine 152 eingeben kann.

Seitlich an dem Gehäuse 154 ist ein aus transparentem Kunststoff gefertigter Klarsichtbereich 172 angeordnet, an dessen hier nicht explizit dargestellter Innenseite ein aufgedrucktes Informationselement und/oder Signalelement 126 angebracht ist, das ein von außen sichtbares Herstellerlogo 174 und einen Schriftzug 176 des Herstellers der Handwerkzeugmaschine 152 trägt. Der in 12 vergrößert dargestellte Klarsichtbereich 172 ist oval ausgebildet und weist an seiner Außenseite eine Blende 178 auf, hinter der verdeckt vier als superhelle, weiße Leuchtdioden ausgebildete Beleuchtungselemente 134140 angeordnet sind, die das farbig ausgestaltete Herstellerlogo 174 und den Schriftzug 176 beleuchten.

Die Handwerkzeugmaschine 152 umfasst ferner eine Steuereinheit 180 zum Ansteuern der vier Beleuchtungselemente 134140 abhängig von einem Betriebsmodus der Handwerkzeugmaschine 152. Die Steuereinheit 180 kann die Beleuchtungselemente 134140 entweder dauerhaft einschalten oder dauerhaft ausschalten oder in einem Blinkmodus periodisch ein- und auszuschalten, also blinken lassen. Durch das dauerhafte Einschalten wird einem Bediener generelle Betriebsbereitschaft signalisiert, während durch das dauerhafte Ausschalten eine fehlende Stromversorgung angezeigt wird.

Erwartet die Steuereinheit 180 eine Eingabe des Bedieners über den Eingabeschalter 184, so betätigt die Steuereinheit 180 die Beleuchtungselemente 134140 in dem periodischen Blinkmodus, in dem die Beleuchtungselemente 134140 mit einer Periode von 3 sec–1 ein- und ausgeschaltet werden. Eine solche Eingabe kann beispielsweise eine Wahl zwischen einem Rechtslaufmodus und einem Linkslaufmodus der Handwerkzeugmaschine 152 betreffen. Hat der Bediener die Eingabe vorgenommen, schaltet die Steuereinheit 180 in den Modus mit konstanter Beleuchtung. Generell wird der Blinkmodus außerdem stets dann eingeschaltet, wenn die Handwerkzeugmaschine 152 einen von außen nicht zu beeinflussenden Prozess durchführt. Ein Beispiel für einen solchen Prozess ist das Aufladen eines Akkumulatorpacks 160 der Handwerkzeugmaschine 152.

Eine in 13 dargestellte, als akkubetriebener Schrauber ausgebildete Handwerkzeugmaschine 152 ist zu der in den 11 und 12 dargestellten Handwerkzeugmaschine 152 weitgehend baugleich. Daher beschränkt sich die nachfolgende Beschreibung auf Unterschiede zu der in den 11 und 12dargestellten Handwerkzeugmaschine 152, wobei analoge Merkmale mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.

Seitlich an dem Gehäuse 154 ist ein aus transparentem Kunststoff gefertigter Klarsichtbereich 272 angeordnet, der als Schriftzug ausgeformt ist und daher selbst ein Signal- und Anzeigeelement bildet. Hinter jedem der fünf Buchstaben des Schriftzugs ist ein als weiße Leuchtdiode ausgebildetes Beleuchtungselement 234240 auf einer mit Leiterbahnen bedruckten Leiterplatte angeordnet. Die einzelnen Buchstaben des Klarsichtbereichs 272 sind durch Stege 274, 276 miteinander verbunden (14) und durchgreifen in einem montierten Zustand das Gehäuse 154 von einer Innenseite, so dass die Stege 274, 276 in einem Innenraum des Gehäuses 154 angeordnet sind.

15 zeigt eine Beleuchtungsvorrichtung 300 zum Beleuchten eines als Schriftzug ausgebildeten Klarsichtbereichs 272 der in den 13 und 15 dargestellten Art. Die Beleuchtungsvorrichtung 300 umfasst fünf, auf einer gemeinsamen Leiterplatte 302 zu einer Baugruppe zusammengefasste Beleuchtungselemente 334342.

16 zeigt eine weitere alternative Beleuchtungsvorrichtung 400 zum Beleuchten eines als Schriftzug ausgebildeten Klarsichtbereichs 272 der in den 13 und 15 dargestellten Art. Die Beleuchtungsvorrichtung 400 umfasst fünf, auf einer gemeinsamen Leiterplatte 402 zu einer Baugruppe zusammengefasste Beleuchtungselemente 434442, die als flächenmontierbare SMD-Leuchtdioden ausgebildet sind.

Die Leiterplatte 402 ist auf einer Vorderseite mit Leiterbahnen 404, 406 bedruckt, und die Beleuchtungselemente 434442 sind unmittelbar mit den Leiterbahnen 404, 406 verlötet, ohne die Leiterplatte 402 zu durchgreifen. Die als Leuchtdioden ausgebildeten Beleuchtungselemente 434442 weisen jeweils eine flache Lichtaustrittsfläche 444452 auf, wodurch das Licht der Beleuchtungselemente 434442 diffus gestreut wird und wodurch eine flache Bauweise erreichbar ist.

10
Klarsichtbereich
12
Klarsichtbereich
14
Klarsichtbereich
16
Klarsichtbereich
18
Innenseite
20
Innenseite
22
Innenseite
24
Innenseite
26
Informations- und/oder
Signalelement
28
Informations- und/oder
Signalelement
30
Informations- und/oder
Signalelement
32
Informations- und/oder
Signalelement
34
Beleuchtungselement
36
Beleuchtungselement
38
Beleuchtungselement
40
Beleuchtungselement
42
Beleuchtungselement
44
Beleuchtungselement
46
Beleuchtungselement
48
Beleuchtungselement
52
Handwerkzeugmaschine
54
Gehäuse
56
Werkzeugfutter
58
Bedienknopf
60
Akkumulatorpack
62
Rechts-Links-Umschalter
64
Leiterfüßchen
66
Leiterfüßchen
68
Kunstharzlinse
70
Kunstharzlinse
72
Klarsichtbereich
74
Klarsichtbereich
76
Klarsichtbereich
78
Klarsichtbereich
80
Informations- und/oder
Signalelement
82
Informations- und/oder
Signalelement
84
Informations- und/oder
Signalelement
86
Informations- und/oder
Signalelement
88
Bereich
90
Bereich
92
Bereich
94
Bereich
96
Bereich
98
Bereich
100
Bereich
102
Bereich
104
Bereich
106
Bereich
108
Bereich
110
Schaltelement
112
Schaltelement
114
Schaltelement
116
Aussparung
118
Aussparung
120
Aussparung
126
Informations- und/oder
Signalelement
134
Beleuchtungselement
136
Beleuchtungselement
138
Beleuchtungselement
140
Beleuchtungselement
152
Handwerkzeugmaschine
154
Gehäuse
156
Werkzeugfutter
158
Bedienelement
160
Akkumulatorpack
172
Klarsichtbereich
174
Herstellerlogo
176
Schriftzug
178
Blende
180
Steuereinheit
182
Display
184
Eingabeschalter
234
Beleuchtungselement
236
Beleuchtungselement
238
Beleuchtungselement
240
Beleuchtungselement
242
Beleuchtungselement
272
Klarsichtbereich
274
Steg
276
Steg
300
Beleuchtungsvorrichtung
302
Leiterplatte
334
Beleuchtungselement
336
Beleuchtungselement
338
Beleuchtungselement
340
Beleuchtungselement
342
Beleuchtungselement
400
Beleuchtungsvorrichtung
402
Leiterplatte
404
Leiterbahn
406
Leiterbahn
434
Beleuchtungselement
436
Beleuchtungselement
438
Beleuchtungselement
440
Beleuchtungselement
442
Beleuchtungselement
444
Lichtaustrittsfläche
446
Lichtaustrittsfläche
448
Lichtaustrittsfläche
450
Lichtaustrittsfläche
452
Lichtaustrittsfläche
&ohgr;
Drehzahl


Anspruch[de]
Handwerkzeugmaschine mit einer Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der nachfolgenden Ansprüche. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung mit wenigstens einem, insbesondere aus einem transparenten Kunststoff gefertigten, Klarsichtbereich (1016, 7278), dadurch gekennzeichnet, dass eine Innenseite (1824) des Klarsichtbereichs (1016, 7278, 172, 272) einen Träger für ein Informations- und/oder Signalelement (2632, 8086) bildet. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zumindest ein Beleuchtungselement (3448, 134140, 234240, 334342, 434442) zum Beleuchten der Innenseite des Klarsichtbereichs (1216, 7678, 172, 272). Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungselement (3448, 134140, 234240, 334342, 434442) dazu vorgesehen ist, abhängig von einem Betriebsmodus einer den Klarsichtbereich (1216, 7678, 172, 272) umfassenden Handwerkzeugmaschine (52, 152) aktiviert zu sein. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungselement (3448) dazu vorgesehen ist, abhängig von einer Drehzahl (&ohgr;) einer den Klarsichtbereich (1216, 7678) umfassenden Handwerkzeugmaschine (52) aktiviert zu sein. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 3–5, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungselement (34, 36) mit dem Klarsichtbereich (12) vergossen ist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 3–6, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungselement (3448, 134140, 234240, 334342, 434442) als Leuchtdiode ausgebildet ist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungselement (434442) eine flache Lichtaustrittsfläche (444452) aufweist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Beleuchtungselement (434442) als flächenmontierbare Leuchtdiode ausgebildet ist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 2–9, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (1824) des Klarsichtbereichs (1016, 7278) eine zumindest in einem Teilbereich für wenigstens einen Teil eines sichtbaren Lichtspektrums undurchlässige Maske (2632, 8086) aufweist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske (2632, 8086) auf die Innenseite des Klarsichtbereichs (1016, 7276) aufgedruckt ist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 2–11, dadurch gekennzeichnet, dass das Informations- und/oder Signalement (26, 126) ein Produktkennzeichen bildet. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 2–12, dadurch gekennzeichnet, dass der Klarsichtbereich (16, 72, 74) elastisch ausgebildet ist. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch zumindest ein unter dem Klarsichtbereich (16, 72, 74) angeordnetes Schaltelement (110114) zum Umschalten eines Betriebsmodus einer den Klarsichtbereich (16, 72, 74) umfassenden Handwerkzeugmaschine (52). Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der Ansprüche 2–8, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit (180) zum Betätigen des Beleuchtungselements (3448) abhängig von einem Betriebsmodus einer den Klarsichtbereich (1016, 7278, 172, 272) umfassenden Handwerkzeugmaschine (52, 152). Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (180) dazu vorgesehen ist, das Beleuchtungselement (134140) in wenigstens einem Betriebsmodus periodisch ein- und auszuschalten. Handwerkzeugmaschinengehäusevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klarsichtbereich (272) als Schriftzug ausgeformt ist.






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