PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006018900A1 23.11.2006
Titel Drahtlostransceiver und Herstellungsverfahren hierfür
Anmelder Denso Corp., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Sugimoto, Keiichi, Kariya, Aichi, JP;
Nakagawa, Mitsuru, Kariya, Aichi, JP
Vertreter Kuhnen & Wacker Patent- und Rechtsanwaltsbüro, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 24.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006018900
Offenlegungstag 23.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse E05B 47/00(2006.01)A, F, I, 20060807, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E05B 19/00(2006.01)A, L, I, 20060807, B, H, DE   H05K 5/02(2006.01)A, L, I, 20060807, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Drahtlostransceiver (1) enthält ein Harzgehäuse (2) mit einem Hohlraum (21), der einen mechanischen Schlüssel (7) aufnimmt, einen mechanischen Schlüssel (7) mit einem Haken (71a) zum Eingreifen in das Harzgehäuse (2) sowie eine Manschette bzw. Verstärkung (8) aus einer Metallplatte zum Verstärken des Harzgehäuses (2). Der Hohlraum (21) im Harzgehäuse (2) wird durch eine Kombination einer dünnen Wand (22) und einer dicken Wand (23) bestimmt, und das Harzgehäuse (2) hat eine Versteifung (22a), die den Haken (71a) am mechanischen Schlüssel (7) aufnimmt, wenn der mechanische Schlüssel (7) im Hohlraum (21) aufgenommen wird. Die in der Nähe der Vertiefung (22a) in der dünnen Wand (22) angeordnete Verstärkung (8) überbrückt die dünne Wand (22) und die dicke Wand (23), wenn die Verstärkung (8) entweder in der dünnen Wand (22) und der dicken Wand (23) eingebettet oder an diesen befestigt ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen einen drahtlosen Schlüssel mit einem Harzgehäuse zur Aufnahme eines mechanischen Schlüssels.

Üblicherweise wird ein Drahtlostransceiver zur Verwendung in einer tragbaren Vorrichtung eines Smart-Key-Systems (eingetragene Marke) von einem Nutzer getragen, und kommuniziert mit einer an einem Fahrzeug angeordneten Station, wenn der Nutzer in das Fahrzeug einsteigt. Der Transceiver in der tragbaren Vorrichtung des Smart-Key-Systems erlaubt es dem Nutzer, eine Türe des Fahrzeugs zu entriegeln, einen Motor anzulassen, oder andere Tätigkeiten auszuführen, wenn der Transceiver vom Nutzer lediglich getragen wird.

Der Transceiver umfasst in einem Harzgehäuse eine Platine zur Anbringung von Schaltungsteilen sowie eine Batterie als eine Leistungsquelle. Der Transceiver umfasst ferner einen darin untergebrachten bzw. gelagerten mechanischen Schlüssel zur Verwendung in einem Notfall, wie beispielsweise bei einer leeren bzw. verbrauchten Batterie, einem Ausfall des Transceivers, oder dergleichen. Der mechanische Schlüssel wird in einem Hohlraum des Harzgehäuses aufgenommen. Bei einem Notfall zieht der Nutzer den mechanischen Schlüssel aus dem Hohlraum des Harzgehäuses und verwendet den Schlüssel zum Entriegeln der Türe oder für andere Zwecke.

Der mechanische Schlüssel wird unter Verwendung eines Hakens an einem Abschnitt des Schlüssels im Hohlraum verriegelt. Der Haken ist knopfförmig und in eine vertikale Richtung bewegbar. Der Haken wird durch eine Durchgangsöffnung an einer Stelle im Hohlraum des Harzgehäuses aufgenommen. Der Haken hat ein darunter angeordnetes elastisches Element, wodurch er nach unten beweglich ist, wenn er gedrückt wird, und in die Ausgangsposition zurückkehren kann, wenn die Druckkraft entfernt wird.

Die Spitze des Hakens wird nach unten in den Abschnitt des mechanischen Schlüssels gedrückt, bis die Durchgangsöffnung eine konvexe Form des Hakens aufnimmt, wenn der mechanische Schlüssel in den Hohlraum eingefügt wird. Auf diese Weise wird der mechanische Schlüssel mit dem Harzgehäuse in Eingriff gebracht, so dass der Schlüssel nicht irrtümlich bzw. unbeabsichtigt herausgezogen wird bzw. herausfällt.

Der Transceiver verwendet jedoch ein komplizierteres und hochentwickelteres (sophisticated) System, das dazu neigt, eine erhöhte Anzahl von Teilen zu benötigen, während es erforderlich ist, dass ein Volumen des Transceiverkörpers sehr viel geringer ist, um vom Nutzer angenehm getragen zu werden. Das bedeutet, der Transceiver mit einer dünnen Kartenform wird besonders bevorzugt.

In diesem Fall hat der mechanische Schlüssel eine Dicke von etwa 2 mm, und dies ermöglicht, dass eine Wand des Harzgehäuses auf beiden Seiten des Schlüssels (d.h. einem Abschnitt des Harzgehäuses um den Hohlraum) nur eine Dicke von 0,5 mm hat, wenn eine Gesamtdicke des Transceivers 3 mm ist.

Ferner ist die Durchgangsöffnung zur Aufnahme des Hakens im Abschnitt mit der Dicke von 0,5 mm ausgebildet. Diese Anordnung verringert die Stärke des Harzgehäuses in der Nähe der Durchgangsöffnung weiter. Als ein Ergebnis kann das Harzgehäuse, das eine Kraft vom elastischen Teil unter dem Haken empfängt, möglicherweise verformt werden oder brechen, wenn der mechanische Schlüssel in das Harzgehäuse eingefügt oder aus diesem herausgezogen wird.

Diese Art von Problem findet sich neben dem Transceiver für das Smart-Key-System für das Fahrzeug üblicherweise bei einem Transceiver zur Verwendung mit anderen Schlüsselarten, wie beispielsweise einem Schlüssel zum Öffnen/Schließen einer Bürotüre, einem Schlüssel zum Betätigen einer Testvorrichtung oder dergleichen.

Im Hinblick auf die vorstehend beschriebenen sowie andere Probleme stellt die vorliegende Erfindung eine Drahtlostransceiver bereit, der ein Harzgehäuse mit einer zufrieden stellenden Stärke an einem Abschnitt einer Hakenaufnahme (hook receptacle) zum in Eingriff bringen mit einem Haken eines mechanischen Schlüssels hat, wenn der mechanische Schlüssel mit dem Haken zur Befestigung im Harzgehäuse aufgenommen wird.

Der Drahtlostransceiver mit dem mechanischen Schlüssel enthält ein Harzgehäuse mit einem Hohlraum, der den mechanischen Schlüssel aufnimmt, sowie eine aus einer Metallplatte bestehende Verstärkung bzw. Manschette zum Verstärken des Harzgehäuses. Der mechanische Schlüssel hat einen Haken zum in Eingriff bringen mit dem Harzgehäuse, und der Hohlraum wird durch eine Kombination einer dünnen Wand und einer dicken Wand definiert. Das Harzgehäuse hat eine Vertiefung, die den Haken am mechanischen Schlüssel aufnimmt, wenn der mechanische Schlüssel im Hohlraum aufgenommen wird, und die Verstärkung ist in der Nähe der Vertiefung in der dünnen Wand angeordnet. Die Verstärkung, die entweder in die dünne Wand und die dicke Wand eingebettet oder daran befestigt ist, überbrückt die dünne Wand und die dicke Wand, welche benachbart zur dünnen Wand ist.

Die vorstehend beschriebene Anordnung des Drahtlostransceivers wird durch die Verstärkung verstärkt, die sowohl in der dicken als auch der dünnen Wand eingebettet oder daran befestigt ist. Das bedeutet, die Verstärkung stützt die dünne Wand in Kombination mit der dicken Wand durch Überbrücken und Verbinden der beiden Wände. Auf diese Weise erhöht die aus der Metallplatte bestehende Verstärkung die Stärke des Harzgehäuses an der Stelle um die Vertiefung. Das bedeutet, das Harzgehäuse weißt um die Vertiefung zum in Eingriff bringen mit dem Haken, der das Herausfallen des mechanischen Schlüssels verhindert, eine ausreichende Stärke auf.

Bei einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst der Drahtlostransceiver die Vertiefung, welche eine Durchgangsöffnung zum in Eingriff bringen mit dem Haken ist. Auf diese Weise wird die Vertiefung leicht ausgebildet, um den vorgenannten Effekt zu haben.

Bei einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält der Drahtlostransceiver die Verstärkung, welche den mechanischen Schlüssel im wesentlichen umgibt, der im Hohlraum in der Nähe der Vertiefung aufgenommen ist. Auf diese Weise wird die dünne Wand des Harzgehäuses durch die Verstärkung um die Vertiefung verstärkt, und die dünne Wand wird auch durch die dicke Wand, welche durch die Verstärkung gestützt wird, die sich über die dünne Wand und die dicke Wand erstreckt, verstärkt. Das bedeutet, die Stärke des Harzgehäuses zum Stützen des mechanischen Schlüssels wird weiter erhöht.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält der Drahtlostransceiver eine Platine zum Unterbringen bzw. Anbringen eines Schaltungsteils auf einer Montagefläche, wobei zumindest die Montagefläche durch Formpressen versiegelt wird, wenn das Harzgehäuse gepresst wird.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht das Harzgehäuse des Drahtlostransceivers aus einem wärmehärtenden Harz, und enthält zudem Lot zum Löten des Schaltungsteils, welches einen höheren Schmelzpunkt hat als eine Presstemperatur des Harzgehäuses. Auf diese Weise erlangt das Harzgehäuse einen Versiegelungseffekt gegen Wasser und dergleichen, neben dem Erreichen eines Verstärkungseffekts.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält der Drahtlostransceiver den Haken, der an einer Fläche eines Griffs des mechanischen Schlüssels angeordnet ist, und der Haken wird durch ein elastisches Teil, das unter der Fläche des Griffs angeordnet ist, gestützt. Der Haken mit dem darunter angeordneten elastischen Teil ist von der Fläche des Griffs in eine vertikale Richtung bewegbar. Auf diese Weise gelangt der mechanische Schlüssel auf eine nicht behinderte Weise in den Hohlraum oder daraus heraus, zur Vermeidung einer Deformation/eines Brechens der dünnen Wand des Harzgehäuses an der Stelle um die Vertiefung zum in Eingriff bringen mit dem mechanischen Schlüssel.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird bei einem Verfahren zum Herstellen des Drahtlostransceivers die Verstärkung entweder in das Harzgehäuse eingebettet oder daran befestigt, wenn das Harzgehäuse gepresst wird. Auf diese Weise erreicht bzw. erzielt das Harzgehäuse des Transceivers leicht einen Verstärkungseffekt für die dünne Wand des Hohlraums.

Andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, welche unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen gemacht wird, deutlicher ersichtlich; dabei zeigt:

1 eine Draufsicht auf einen Drahtlostransceiver einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

2 eine Draufsicht auf eine Rückseite des Drahtlostransceivers aus 1;

3 eine Querschnittdarstellung des Drahtlostransceivers entlang einer Linie III-III in 2;

4A eine Draufsicht auf eine Manschette zur Verstärkung;

4B eine Querschnittsdarstellung der Manschette entlang der Linie IVB-IVB in 4A; und

5 eine Querschnittsdarstellung des Drahtlostransceivers entlang einer Linie V-V in 2.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Ein Drahtlostransceiver der vorliegenden Erfindung wird in einem Smart-Key-System (eingetragene Marke) verwendet.

1 zeigt eine Draufsicht auf einen Drahtlostransceiver gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Rückseite des Drahtlostransceivers in 1. 3 zeigt eine Querschnittsdarstellung des Drahtlostransceivers entlang einer Linie III-III in 2.

Ferner zeigt 4A eine Draufsicht auf eine Manschette zur Verstärkung, 4B zeigt eine Querschnittsdarstellung der Manschette entlang einer Linie IVB-IVB in 4A, und 5 zeigt eine Querschnittsdarstellung des Drahtlostransceivers entlang einer Linie V-V in 2.

Das Smart-Key-System ermöglicht es einem Nutzer (einem Fahrer) eine Tür eines Fahrzeugs zu verriegeln/entriegeln, einen Motor des Fahrzeugs zu starten, oder andere Tätigkeiten auszuführen während der Fahrer den Transceiver 1 lediglich trägt.

Der Transceiver 1 enthält ein Harzgehäuse 2, eine Platine 3, Schaltungsteile 4, eine Batterie 5, einen Anschluss 6, einen mechanischen Schlüssel 7 sowie eine Batterieabdeckung 9. Die Schaltungsteile 4 sind an der Platine 3 angebracht. Die Batterie 5 wird als eine Leistungsquelle verwendet. Der Anschluss 6 verbindet die Schaltungsteile 4 und die Batterie 5 auf der Platine 3 elektrisch. Die Platine 3, die Schaltungsteile 4, die Batterie 5, der Anschluss 6 und der mechanische Schlüssel sind innerhalb des Harzgehäuses 2 und der Batterieabdeckung 9 angeordnet.

Die Platine 3 ist eine Platine bzw. Leiterplatte, die ein Leitungsmuster auf lediglich einer Seite aufweist. Die Seite der Platine 3 mit dem Leitungsmuster ist eine Montagefläche 32. Die Montagefläche 32 weist die daran befestigten Schaltungsteile 4 auf. Die Schaltungsteile 4 vermitteln ein Antwortsignal in Reaktion auf ein Anfragesignal, wenn der Transceiver 1 das Anfrage- bzw. Anforderungssignal für einen Erkennungscode (ID-Code) vom Fahrzeug empfängt. Die Schaltungsteile 4 enthalten eine Antenne 41, eine verpackte integrierte Schaltung (eine packaged IC) 42 und andere elektronische Teile 43.

Der mechanische Schlüssel 7 ist ein Notfallschlüssel zur Verwendung in einem Notfall, wie beispielsweise einer verbrauchten Batterie 5, einem Zusammenbruch des Transceivers 1 oder dergleichen. Der Schlüssel 7 ist in einem Hohlraum 21 im Harzgehäuse 2 untergebracht. Der Hohlraum 21 hat eine Öffnung 21a und der Schlüssel 7 wird in den Hohlraum 21 durch die Öffnung 21a eingefügt. Die Platine 3 weist einen konkaven Abschnitt 31 auf, um zu ermöglichen, dass der Hohlraum 21 im Harzgehäuse 2 angeordnet wird.

Im Falle einer verbrauchten bzw. erschöpften Batterie 5, eines Zusammenbruchs des Transceivers 1 oder einer ähnlichen Situation wird der mechanische Schlüssel 7 aus dem Hohlraum 21 gezogen und wird dazu verwendet, um die Türe zu entriegeln oder eine andere Tätigkeit auszuführen.

Der mechanische Schlüssel 7 hat einen Haken 71a in Knopfform, der an einer Grifffläche 71 des Schlüssels 7 angeordnet ist, und ist in eine vertikale Richtung bewegbar, welche durch einen doppelköpfigen Pfeil in 3 angezeigt wird. Der Haken 71a verhindert, dass der Schlüssel 7 irrtümlich oder versehentlich aus dem Harzgehäuse 2 heraus fällt. Der Haken 71a befindet sich mit einer Durchgangsöffnung 22a in Eingriff, welche im Harzgehäuse 2 an einer Stelle des Hohlraums 21 angeordnet ist, wenn der Schlüssel im Hohlraum 21 untergebracht wird.

Ein nicht in den Figuren dargestelltes Elastikteil ist unter dem Haken 71a angeordnet, um eine auf den Haken 71a aufgebrachte Kraft elastisch aufzunehmen und zurückzugeben. Das bedeutet, der Haken 71a sinkt, wenn die Kraft von oben darauf aufgebracht wird, und der Haken 71a kehrt in seine Ausgangsstellung zurück, wenn die Kraft entfernt wird.

Der Haken 71a wird auf die Grifffläche 71 durch einen Abschnitt einer dünnen Wand 22 gedrückt, welche nicht die Durchgangsöffnung 22a hat, wenn der Schlüssel 7 in den Hohlraum 21 eingeführt wird. Der Zustand des Herabdrückens wird als ein Haken 71b in 3 dargestellt. Der Haken 71a wird mit der Durchgangsöffnung 22a in Eingriff gebracht, wenn der Schlüssel 7 vollständig in den Hohlraum 21 eingeführt ist. Der Zustand des Einfügens wird als der Haken 71a in 3 dargestellt. Auf diese Weise wird verhindert, dass der mechanische Schlüssel irrtümlich bzw. unbeabsichtigt aus dem Hohlraum 21 fällt.

Ein Vorsprung 72 wird verwendet, um den mechanischen Schlüssel 7 aus dem Hohlraum 21 zu ziehen. Der Nutzer des Transceivers hakt sich mittels eines (Finger-) Nagels oder dergleichen in den Vorsprung 72 ein, um den Schlüssel 7 herauszuziehen. Der Vorsprung 72 ist integral als ein Teils des Schlüssels 7 unter Verwendung eines Metalls ausgebildet. Der Vorsprung 72 kann auch unter Verwendung eines Harzes zur Anordnung am Schlüssel 7, der aus Metall besteht, ausgebildet werden.

Eine Manschette 8 zur Verstärkung wird von einer Metallplatte, beispielsweise rostfreiem Stahl, einer Federbronze, oder dergleichen, mit einer gewissen Stärke gebildet. Die Manschette 8 ist am Harzgehäuse 2 an der Position der Durchgangsöffnung 22a angeordnet.

Der rostfreie Stahl ist eine Legierung aus einem Material, das Chrom und Nickel enthält, und einen Widerstand gegen Oxidation sowie mechanische Stärke hat, und die Federbronze ist eine Legierung, die hauptsächlich aus Kupfer und Zinn besteht und mechanische Stärke aufweist.

Die Manschette 8 wird aus einer Stahlplatte mit einer Dicke T1 von 0,3 mm ausgestanzt und wird gebogen, um eine in 4 dargestellte Form zu haben. Genauer gesagt enthält die Manschette 8 einen ersten Verstärkungsabschnitt 81 mit einer Öffnung 84, die zum in Eingriff kommen mit dem Haken 71a ausgestanzt wurde, einem Stützabschnitt 83, der vom ersten Verstärkungsabschnitt 81 erhoben ist, sowie einen zweiten Verstärkungsabschnitt 82, der vom Stützabschnitt 83 gekrümmt ausgebildet wird.

Das Harzgehäuse 2 wird durch Formpressen der Schaltungsteile 4 und der Manschette 8 nach dem Löten der Schaltungsteile 4 an die Platine 3 ausgebildet, wie in 5 dargestellt. Das bedeutet, die Montagefläche 32 auf der Platine 3 mit den Schaltungsteilen 4 an einer Seitenfläche der Platine 3 sowie die Manschette 8 werden durch das Harzgehäuse 2 versiegelt. Auf diese Weise werden die Schaltungsteile 4 vom Wasser versiegelt, und die Platine 3 und die Manschette 8 werden im Harzgehäuse 2 befestigt.

Die Schaltungsteile 4 werden vor dem Pressen des Harzgehäuses 2 gelötet. Daher muß ein Schmelzpunkt des Lots zum Löten der Schaltungsteile 4 höher sein als die Presstemperatur. In diesem Fall muß beispielsweise ein thermoplastisches Harz, das verwendet wird, um das Harzgehäuse 2 zu bilden, eine Schmelztemperatur haben, die niedriger als die Schmelztemperatur des Lots für die Schaltungsteile 4 ist, wodurch der Wärmewiderstand des Harzgehäuses 2 verringert wird.

Auf der anderen Seite kann das Harzgehäuse 2, welches aus wärmehärtendem Harz ausgebildet wird, unterhalb des Schmelzpunktes des Lots gepresst bzw. geformt werden. Daher wird wärmeaushärtendes Harz, das einen hohen Wärmewiderstand hat, zur Ausbildung des Harzgehäuses 2 verwendet. In diesem Fall hat beispielsweise das Lot den Schmelzpunkt von 200 bis 300°C und ein wärmehärtendes Epoxidharz mit einer Schmelztemperatur 170°C wird verwendet, um das Harzgehäuse 2 des Drahtlostransceivers 1 auszubilden.

Der Nutzer des Smart-Key-Systems trägt den Transceiver 1, wenn er/sie das Fahrzeug fährt, und der Transceiver kann vorzugsweise in einem Kartenfach einer Brieftasche zur Tragbarkeit untergebracht sein. Daher ist das Harzgehäuse 2 im wesentlichen kartenförmig ausgebildet, und die Abmessungen der Kartenform sind im wesentlichen derart eingestellt, um mit einem ID-1 Kartenstandardtyp übereinzustimmen; das bedeutet eine Abmessung L1 ist etwa 83 mm, eine Abmessung L2 ist etwa 58 mm und eine Abmessung T2 der Dicke ist etwa 3 mm, wie in den 1 und 5 dargestellt.

Eine Dicke T3 des mechanischen Schlüssels ist etwa 1,8 mm, wie in 5 dargestellt. Daher ist eine Dicke T4, welche für eine dünne Wand 22 des Hohlraums 21 übrig ist, etwa 0,5 mm. Der Hohlraum 21 wird durch die dünne Wand 22 und eine dicke Wand 23 im Harzgehäuse 2 umgeben.

Der erste Verstärkungsabschnitt 81 und der zweite Verstärkungsabschnitt 82 in der Manschette 8 sind innerhalb der dünnen Wand 22 des Harzgehäuses 2 angeordnet. Der Stützabschnitt 83 der Manschette 8 ist innerhalb der dicken Wand 23 des Harzgehäuses 2 angeordnet. Das bedeutet, das Harzgehäuse 8 mit dem ersten Verstärkungsabschnitt 81 und dem Stützabschnitt 83 in Verbindung mit dem zweiten Verstärkungsabschnitt 82 ist in die dünne Wand 22 und in die dicke Wand 23 des Harzgehäuses 2, zum Überbrücken und Verbinden der dünnen Wand 22 und der dicken Wand 23, eingebettet.

Das Harzgehäuse 2 ist derart ausgebildet, dass die Durchgangsöffnung 22a und die Öffnung 84 in der Manschette 8 zusammenfallen bzw. sich decken. Das bedeutet, die Manschette 8 ist in das Harzgehäuse 2 an einer Stelle der dünnen Wand 22 und der dicken Wand 23, die benachbart zur dünnen Wand 22 ist, eingebettet. Die Manschette 8 deckt die Durchgangsöffnung 22a in der dünnen Wand 22 nicht ab. Auf diese Weise wird die dünne Wand 22 des Harzgehäuses 2 durch den ersten Verstärkungsabschnitt 81 in der Nähe der Durchgangsöffnung 22a verstärkt, und wird ferner durch die dicke Wand 23 des Harzgehäuses verstärkt, da die dicke Wand 23, die durch den Stützabschnitt 83 der Manschette gestützt wird, in Verbindung mit der dünnen Wand 22 steht. Daher wird eine Stärke der dünnen Wand 22 in der Nähe der Durchgangsöffnung 22a erhöht. Als ein Ergebnis wird die Stärke bzw. Festigkeit der Anordnung des Harzgehäuses 3 in der Nähe der Durchgangsöffnung 22a im Hinblick auf das Stützen bzw. Tragen des mechanischen Schlüssels 7 sichergestellt.

Der durch die dünne Wand 22 herabgedrückte Haken 71a sinkt unter die Fläche 71, wie als Haken 71b in 3B dargestellt. Wenn der Haken 71a niedergedrückt wird, drückt eine Reaktionskraft vom Elastikteil die dünnen Wände 22 an beiden Seiten des mechanischen Schlüssels 7 zurück. Jedoch ist die Manschette 8 ausgebildet, um den mechanischen Schlüssel 7 im Wesentlichen in der Nähe der Durchgangsöffnung 22a im Hohlraum 21 zu umgeben, wie in 5 dargestellt. Daher werden die dünnen Wände 22 durch die Manschette 8 verstärkt, und werden durch die dicken Wände 23 in Verbindung mit der Manschette 8 gestützt, welche die dicken Wände 23 und die dünnen Wände 22 überbrückt.

Als ein Ergebnis wird die Stärke bzw. Festigkeit des Harzgehäuses 2 in der Nähe der Durchgangsöffnung 22a im Hinblick auf das Tragen des mechanischen Schlüssels 7 weiter erhöht.

Der Drahtlostransceiver der vorliegenden Ausführungsform enthält einen mechanischen Schlüssel 7, mit einem Haken 71a, das Harzgehäuse 2 hat den Hohlraum 21, der den mechanischen Schlüssel 7 aufnimmt, und die Manschette 8, welche aus einem Metall zum Verstärken des Harzgehäuses 2 mit den dünnen Wänden 22 und den dicken Wänden 23 besteht. Eine dünne Wand 22 des Harzgehäuses 2 weist die Durchgangsöffnung 22a zur Aufnahme des Hakens 71a des im Hohlraum 21 gespeicherten Schlüssels 7 auf, und die Manschette 8 ist in die dünnen Wände 22 und die dicke Wand 23 mit Ausnahme eines Abschnitts um die Durchgangsöffnung 22a eingebettet. Die Manschette 8 überbrückt die dünne Wand 22 und die dicke Wand 23, welche benachbart zur dünnen Wand 22 ist. Auf diese Weise wird die Stärke des Harzgehäuses 2 erhöht, um den mechanischen Schlüssel 7 im Hohlraum 21 zu stützen bzw. tragen.

Obgleich die vorliegende Erfindung vollständig in Verbindung mit ihrer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben wurde, ist anzumerken, dass unterschiedliche Veränderungen und Modifikationen für jene mit entsprechendem Fachwissen ersichtlich sind.

Beispielswiese kann der Halter bzw. die Manschette 8 an einer Innenfläche des Hohlraums 21 angeordnet sein. Das bedeutet, der Halter 8 kann vom Harzgehäuse 2 in dem Hohlraum 21 offen liegen.

Ferner kann ein konkaver Abschnitt anstelle einer Durchgangsöffnung 22a im Hohlraum 21 zum In-Eingriff-Bringen mit dem Haken 71a am Schlüssel 7 ausgebildet sein.

Ferner kann die Platine 3 das Leitungsmuster an beiden Seiten haben. In diesem Fall sind die Montageflächen 32 auf beiden Seiten der Platine 3 durch das Harzgehäuse 2 abgedichtet.

Ferner kann der Drahtlostransceiver 1 der vorliegenden Erfindung in einem System für eine Bürotürbetätigung, eine Testvorrichtungsbetätigung oder dergleichen verwendet werden, ebenso wie als das Smart-Key-System in dem Fahrzeug.

Mit anderen Worten: Der Drahtlostransceiver der vorliegenden Erfindung kann in einem System verwendet werden, solange das System zulässt, dass der Drahtlostransceiver die vorstehend beschriebenen Merkmale der vorliegenden Erfindung hat.

Derartige Veränderungen und Modifikationen verstehen sich aus dem Umfang der vorliegenden Erfindung, der durch die beigefügten Ansprüche definiert wird, gehörig.


Anspruch[de]
Drahtlostransceiver (1) mit einem mechanischen Schlüssel (7), aufweisend:

ein Harzgehäuse (2) mit einem Hohlraum (21), der den mechanischen Schlüssel (7) aufnimmt; und

eine aus einer Metallplatte bestehende Verstärkung (8) zum Verstärken des Harzgehäuses (2),

wobei der mechanische Schlüssel (7) einen Haken (71a), zum in Eingriff bringen mit dem Harzgehäuse (2), aufweist

wobei der Hohlraum (21) durch eine Kombination einer dünnen Wand (22) und einer dicken Wand (23) definiert ist,

wobei das Harzgehäuse (2) eine Vertiefung (22a) aufweist, welche den Haken (71a) am mechanischen Schlüssel (7) aufnimmt, wenn der mechanische Schlüssel (7) in Hohlraum (21) aufgenommen ist,

wobei die Verstärkung (8) in einer Nähe der Vertiefung (22a) in der dünnen Wand (22) angeordnet ist,

wobei die Verstärkung (8) entweder in die dünne Wand (22) und die dicke Wand (23) eingebettet oder daran befestigt ist,

wobei die Verstärkung (8) die dünne Wand (22) und die dicke Wand (23), welche benachbart zur dünnen Wand (22) ist, überbrückt.
Drahtlostransceiver (1) nach Anspruch 1, wobei die Vertiefung (22a) eine Durchgangsöffnung (22a) zum in Eingriff kommen mit dem Haken (71a) ist. Drahtlostransceiver (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verstärkung (8) den mechanischen Schlüssel (7), der im Hohlraum (21) aufgenommen ist, in der Nähe der Vertiefung (22a) im Wesentlichen umgibt. Drahtlostransiver (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner aufweisend:

eine Platine (3) zur Unterbringung eines Schaltungsteils (4) auf einer Montagefläche (32),

wobei zumindest die Montagefläche (32) durch Formen abgedichtet wird, wenn das Harzgehäuse (2) geformt wird.
Drahtlostransceiver (1) nach Anspruch 4,

wobei das Harzgehäuse (2) aus einem wärmehärtenden Harz besteht,

Lot zum Löten des Schaltungsteils (4) einen Schmelzpunkt hat, der höher ist als eine Formtemperatur des Harzgehäuses (2).
Drahtlostransceiver (1) nach Anspruch 1,

wobei der Haken (71a) auf einer Fläche (71) eines Griffs des mechanischen Schlüssels (7) angeordnet ist,

wobei der Haken (71a) von einem Elastikteil gestützt wird, welches unter der Fläche (71) des Griffs angeordnet ist, und

wobei der Haken (71a) in eine von der Oberfläche (71) des Griffs vertikale Richtung bewegbar ist.
Verfahren zum Herstellen eines Drahtlostransceiver (1) mit einem mechanischen Schlüssel (7), aufweisend:

Formen eines Harzgehäuses (2) mit einem Hohlraum (21) der den mechanischen Schlüssel (7) aufnimmt;

Bereitstellen einer aus einer Metallplatte bestehenden Verstärkung (8) zum Verstärken des Harzgehäuses (2),

wobei die Verstärkung (8) entweder in das Harzgehäuse (2) eingebettet oder daran befestigt wird, wenn das Harzgehäuse (2) gepresst wird,

wobei der mechanische Schlüssel (7) einen Haken (71a) zum in Eingriff bringen mit dem Harzgehäuse (2) aufweist,

wobei der Hohlraum (21) durch eine Kombination einer dünnen Wand (22) und einer dicken Wand (23) definiert wird,

wobei das Harzgehäuse (2) eine Vertiefung (22a) hat, welche den Haken (71a) am mechanischen Schlüssel (7) aufnimmt, wenn der mechanische Schlüssel (7) im Hohlraum (21) aufgenommen wird,

wobei die Verstärkung (8) in einer Nähe der Vertiefung (22a) in der dünnen Wand (22) angeordnet ist,

wobei die Verstärkung (8) entweder in der dünnen Wand (22) und der dicken Wand (23) eingebettet oder daran befestigt ist, und

wobei die Verstärkung (8) die dünne Wand (22) und die dicke Wand (23), welche zur dünnen Wand (22) benachbart ist, überbrückt.
Verfahren zum Herstellen des Drahtlostransceiver (1) nach Anspruch 7, wobei die Vertiefung (22a) eine Durchgangsöffnung (22a) zum in Eingriff bringen mit dem Haken (71a) ist. Verfahren zum Herstellen des Drahtlostransceiver (1) nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Verstärkung (8) den mechanischen Schlüssel (7), der im Hohlraum (21) aufgenommen ist, in der Nähe der Vertiefung (22a) im Wesentlichen umgibt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com