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Dokumentenidentifikation DE202006009173U1 23.11.2006
Titel Treppe
Anmelder Peter Maier Leichtbau GmbH, 78224 Singen, DE
Vertreter Dr. Weiss, Brecht, Arat, 78234 Engen
DE-Aktenzeichen 202006009173
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.11.2006
Registration date 19.10.2006
Application date from patent application 08.06.2006
IPC-Hauptklasse E04F 11/04(2006.01)A, F, I, 20060608, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Treppe, insbesondere für Brückensysteme, mit zumindest zwei Treppenwangen und zumindest einer Stufe.

Stand der Technik

Derartige Treppen sind bereits in vielfältiger Form und Ausgestaltung bekannt und gebräuchlich. So wird beispielsweise in der DE 198 09 977 C1 eine Treppe mit einer Anzahl längs mindestens einer Wange angeordneter Stufen, wobei die Wange ein Hohlprofil mit beidseitig angeordneten Führungen ist, auf die Stufenfanghakenträger schiebbar und arretierbar sind und mindestens auf einer Seite zwischen Wange und jedem Stufenfanghakenträger ein Fanghaken von oben nach unten einschiebbar und am Stufenfanghakenträger abstützend angeordnet ist und der über die Wange ragende Teil eines jeden Fanghakens von einer Knagge aufgenommen wird, die mit der Unterseite jeder Stufe verbunden ist.

Nachteilig hierbei ist, dass diese Treppenkonstruktion sehr kompliziert und daher unter hohem Zeitaufwand zu errichten ist und ein Anpassen der Stufen an unterschiedlich Treppensteigungen nur sehr umständlich erfolgen kann.

Eine weitere Treppe wird in der DE 20 2005 001 700 U1 beschrieben. Diese Treppe ist hinsichtlich ihrer Höhe und Neigung veränderbar und an einem Treppenauflager einer Bühne, eines Gerüstes, eines Containers u. dgl. festlegbar. Die Treppe weist eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten, sich in horizontaler Ebene erstreckenden Treppenstufen und beidseits der Treppenstufen seitlich angeordnete, sich senkrecht dazu in vertikaler Ebene erstreckende Treppenwangen auf, wobei die Treppenwangen zweigeteilt ausgebildet sind und aus jeweils einem oberen und einem unteren Wangenholm bestehen, welche parallel zueinander in abstandsveränderbarer Weise angeordnet sind, wobei die Treppe über eine lösbare Steckverbindung an dem Treppenauflager festlegbar ist.

Nachteilig hierbei ist, dass lediglich die gesamte Treppe in ihrer Höhe und Neigung veränderbar ist, was vor allem durch die parallelogrammartige Ausgestaltung der Treppenwangen ermöglicht wird. Die einzelnen Treppenstufen hingegen sind, ohne gleichzeitige Veränderung der parallelogrammartigen Treppenwangen, nicht hinsichtlich Höhe und Neigung veränderbar. Weiterhin ist die Errichtung der Treppe umständlich und die Gefahr von Quetschungen durch Einklemmen während dem Aufstellen der Treppe ist hoch. Darüber hinaus ist diese Treppe vor allem für Bühnen, Gerüste, Container u. dgl. geeignet, nicht jedoch beispielsweise für Brücken od. dgl.

Aufgabe der Erfindung

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Treppe zu schaffen, welche die oben genannten Nachteile vermeidet und in vielfältigster Weise anwendbar ist. Die Treppe soll einen einfachen Aufbau aufweisen und einfach zu handhaben sein. Gleichzeitig soll die Treppe bzw. einzelne Stufen hinsichtlich Höhe und Neigung der gesamten Treppe veränderbar und bei unterschiedlichen Brückensystemen od. dgl. verwendbar sein, ohne dass die Treppe hierzu unterschiedliche Bohrbilder aufweist.

Lösung

Zur Lösung der Aufgabe führt, dass die zumindest eine Stufe einends lösbar und/oder drehbar zwischen den zumindest zwei Treppenwangen angeordnet ist und andernends auf einem Anschlag aufliegt.

Hierzu weist die einzelne Stufe, welche im übrigen bevorzugt ein Hohlprofil und insbesondere ein stranggepresstes Aluminiumprofil ist, in ihrem vorderen Abschnitt eine Durchgangsbohrung auf, in welcher ein Bolzen od. dgl. Befestigungselement geführt ist. Dieser Bolzen ist mit einer entsprechenden Durchgangsbohrung in einem Bolzenhalter in Eingriff bringbar, welcher wiederum an einer Treppenwange angeordnet ist. Hierdurch kann die Stufe entweder gedreht werden oder sie kann von dem Bolzen abgezogen und in einer anderen Lage erneut mit dem Bolzen verbunden werden.

Anstelle der Bolzenverbindung zwischen der Stufe und dem Bolzenhalter ist jedwede andere Verbindung denkbar, die gewährleistet, dass die Stufe in ihrer Lage veränderbar ist. So ist beispielsweise auch denkbar, die Stufe und den Bolzenhalter über gewöhnliche Schrauben und entsprechende Gewindebohrungen in der Stufe bzw. dem Bolzenhalter miteinander zu verbinden. Die unterschiedlichsten Möglichkeiten sind hier denkbar und sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.

Um generell beispielsweise ein Entwenden der Bolzen, Schrauben od. dgl. zu verhindern, kann über diesen eine Verdeckleiste vorgesehen sein. Eine solche Verdeckleiste kann jedoch auch ästhetischen Zwecken dienen.

Des weiteren sind die Stufen mit Längsnuten versehen, welche zum einen in einem hinteren Abschnitt auf ihrer Oberseite und zum anderen in ihrem vorderen Abschnitt auf ihrer Unterseite angeordnet sind. In diese Längsnuten können Sichtbleche eingeschoben werden. So wird beispielsweise ein sauberer Abschluss zwischen den Treppenstufen gebildet und ein Hindurchsehen zwischen den Stufen ist nicht möglich. Dies richtet sich nach dem Wunsch des Benutzers.

Der Bolzenhalter ist, wie bereits oben beschrieben, in der Treppenwange der Treppe angeordnet. Hierzu ist die Treppenwange ebenfalls bevorzugt als Hohlprofil und insbesondere als stranggepresstes Aluminiumprofil ausgebildet und weist bevorzugt 3 drei T-Nuten sowie eine Kedernut auf. Weitere oder auch weniger Nuten sind selbstverständlich denkbar. Die Anordnung der Nuten, deren Ausgestaltung und Anzahl sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein. Ferner ist das Treppenwangenprofil mit einem zentralen Hohlraum versehen. Die Treppe weist vorliegend zwei Treppenwangenprofile auf, welche beide identisch ausgebildet sind.

Eine der T-Nuten ist in einer Oberseite des Treppenwangenprofils vorgesehen. In ihr wird der oben beschriebene Bolzenhalter angeordnet.

Die T-Nut kann jedoch auch der Aufnahme eines Bolzenhalters zur Anordnung einer Vertikalstrebe verwendet werden, welcher mit dem oben beschriebenen Bolzenhalter vergleichbar ist. Er weist also ebenfalls eine mittige Durchgangsbohrung auf, welche der Aufnahme eines Teils eines Bolzens od. dgl. Befestigungsmittel dient. Der verbleibende Teil des Bolzens ist in einer Durchgangsbohrung der Vertikalstrebe geführt. Auch hier sind andere Möglichkeiten von Verbindungen zwischen dem Bolzenhalter und der Vertikalstrebe denkbar und sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.

Zwei weitere T-Nuten sind in einem unteren Bereich des Treppenwangenprofils vorgesehen und dort auf sich gegenüberliegenden Seiten des Treppenwangenprofils angeordnet. Eine dieser T-Nuten, welche in Gebrauchslage auf einer Innenseite des Treppenwangenprofils angeordnet ist, dient der Aufnahme des Anschlages. Der Anschlag ist bevorzugt quadratisch ausgebildet, wobei eine seiner Ecken abgeflacht ausgebildet ist. Diese abgeflachte Ecke gelangt in Gebrauchslage mit einer Leiste des Treppenwangenprofils in Wirkverbindung, wodurch ein Verdrehen des Anschlages und damit der auf ihm ruhenden Stufe verhindert werden kann.

Die dritte T-Nut dient der Aufnahme nicht näher gezeigter Befestigungselemente der Vertikalstreben.

Die Kedernut, welche ebenfalls auf der Oberseite des Treppenwangenprofils, parallel zu der oben beschriebenen T-Nut angeordnet ist, dient der Aufnahme von beispielsweise nicht näher gezeigten Stahlseilen. Die entsprechenden Gegenstücke dieser Kedernut sind in Handläufen zu finden, so dass derartige Stahlseile je nach Wunsch zwischen den Handläufen und den Treppenwangenprofilen verlaufen können.

Denkbar ist hier auch, lediglich Bohrungen in den Treppenwangenprofilen vorzusehen, in welchen in bestimmten Abständen einfache Strahlstreben befestigt werden können. Derartige Möglichkeiten sollen ebenfalls von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.

Die Handläufe verlaufen jeweils parallel zu der jeweiligen Treppenwange und sind hierbei auf den einzelnen Vertikalstreben geführt.

Sind bei der Treppe ein oder mehrere Zwischenpodeste vorgesehen, so wird zum Zwecke der Verstärkung der Treppe an den Knickstellen zwischen den geneigten Treppenwangen und dem waagerechten Zwischenpodest ein Versteifungsprofil in den zentralen Hohlraum des Treppenwangenprofils eingesetzt. Anstelle eines Versteifungsprofils ist es jedoch auch denkbar, lediglich Materialverstärkungen an den betreffenden Stellen vorzunehmen. Wichtig ist, dass die Treppe an solchen Knickstellen eine Verstärkung erhält. Die unterschiedlichen Möglichkeiten hierzu sollen von der vorliegenden Erfindung umfasst sein.

Figurenbeschreibung

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

1 eine perspektivische Ansicht einer Treppe gemäss der vorliegenden Erfindung;

2 einen Längsschnitt durch einen Teil der Treppe in 1 entlang der Linie II-II;

3 einen vergrössert dargestellten Querschnitt durch den Treppenausschnitt in 2 entlang der Linie III-III;

4 einen Querschnitt durch die Treppe in 1 entlang der Linie IV-IV;

5 einen Querschnitt durch die Treppe in 1 im Bereich eines Zwischenpodestes entlang der Linie V-V.

Gemäss 1 weist eine Treppe 1 zumindest zwei zueinander parallel verlaufende Treppenwangen 2 und 3 auf, welche, wie insbesondere in den 3 und 4 ersichtlich, bevorzugt aus einem stranggepressten Aluminiumprofil hergestellt sind. Die beiden Treppenwangen 2 und 3 sind über Stufen 4 bzw. eventuelle Zwischenpodeste 5 miteinander verbunden. Die Stufen 4 und das Zwischenpodest 5 sind ebenfalls stranggepresste Aluminiumprofile, wie dies insbesondere in 2 und in 5 ersichtlich ist.

In bestimmten Abständen sind an den Treppenwangen 2 und 3 Vertikalstreben 6 angeordnet, an welchen, jeweils parallel zu der jeweiligen Treppenwange 2bzw. 3 ein Handlauf 7 bzw. 8 befestigt ist. Auch die Handläufe 7 und 8 sind, wie in 4 ersichtlich, stranggepresste Aluminiumprofile.

Wie in 3 dargestellt, weist das Treppenwangenprofil 3 drei T-Nuten 9, 10 und 11 sowie eine Kedernut 12 auf. Ferner ist das Treppenwangenprofil 3 mit einem zentralen Hohlraum 13 versehen. Das Treppenwangenprofil 2 ist identisch ausgebildet.

Die T-Nut 9 in einer Oberseite 14 des Treppenwangenprofils 3 bzw. 2 dient der Aufnahme eines Bolzenhalters 15, welcher in 2 deutlicher dargestellt ist. Der Bolzenhalter 15 weist eine mittige Durchgangsbohrung 16 auf, welche der Aufnahme eines Teils eines Bolzens 20 od. dgl. Befestigungsmittel dient. Der verbleibende Teil des Bolzens 20 ist in einer Durchgangsbohrung 26 des Stufenprofils 4 geführt.

Weiterhin dient die T-Nut 9 des Treppenwangenprofils 3 bzw. 2 auch der Aufnahme eines Bolzenhaltern 21, welche in den 1 und 4 deutlicher dargestellt sind. Der Bolzenhalter 21 ist mit dem Bolzenhalter 15 vergleichbar, ist jedoch für die Anordnung der Vertikalstreben 6 vorgesehen. Er weist daher ebenfalls eine mittige Durchgangsbohrung 36 auf, welche der Aufnahme eines Teils eines Bolzens 22 od. dgl. Befestigungsmittel dient. Der verbleibende Teil des Bolzens 22 ist in einer Durchgangsbohrung 35 der Vertikalstrebe 6 geführt.

Die T-Nut 10 in einem unteren Bereich 17 des Treppenwangenprofils 3 bzw. 2 dient der Aufnahme eines Anschlags 18, welcher ebenfalls in 2 deutlicher dargestellt ist. Der Anschlag 18 ist bevorzugt quadratisch ausgebildet, wobei eine Ecke 19 des Anschlags 18 abgeflacht ausgebildet ist, um ein Verdrehen des Anschlags 18 in dem Treppenwangenprofil 3 bzw. 2 zu verhindern. So schlägt die abgeflachte Ecke 19 in Gebrauchslage an einer Leiste 24 an, welche in einem unteren Bereich 17 des Treppenwangenprofils 3 bzw. 2 angeordnet ist (siehe 3).

Die T-Nut 11, welche bevorzugt auf der gegenüberliegenden Seite der T-Nut 10 in dem Treppenwangenprofil 3 bzw. 2 angeordnet ist, dient der Aufnahme nicht näher gezeigter Befestigungselemente der Vertikalstreben 6, wie dies in 4 angedeutet ist.

Die Kedernut 12, welche ebenfalls auf der Oberseite 14 des Treppenwangenprofils 3 bzw. 2, parallel zu der T-Nut 9, angeordnet ist, dient der Aufnahme von beispielsweise nicht näher gezeigten Stahlseilen. Die Handläufe 7 sind ebenfalls mit derartigen Kedernuten 34 ausgestattet, so dass derartige Stahlseile je nach Wunsch zwischen den Handläufen 7 bzw. 8 und den Treppenwangenprofilen 2 bzw. 3 verlaufen können.

Im Bereich des Zwischenpodestes 5 sind die Treppenwangenprofile 2 bzw. 3 mit Versteifungsprofilen 23 versehen (siehe 5). Die Anordnung eines solchen Versteifungsprofils 23 in dem Treppenwangenprofil 3 bzw. 2 wird in 3 verdeutlicht. Wie dort ersichtlich ist, wird das Versteifungsprofil 23 in den zentralen Hohlraum 13 der Treppenwangenprofile 3 bzw. 2 eingesetzt.

Das einzelne Stufenprofil 4 weist in seinem vorderen Abschnitt 25 eine Durchgangsbohrung 26 auf, welche ebenfalls der Aufnahme des Bolzens 20 dient. Damit wird über den Bolzen 20 das Stufenprofil 4 an dem Bolzenhalter 15 befestigt, wobei das Stufenprofil 4 hierbei drehbar bleibt.

Des weiteren weist das Stufenprofil 4 in seinem vorderen Abschnitt 25 auf einer Unterseite 27 und auch in seinem hinteren Abschnitt 28 in einer Oberfläche 29 jeweils eine Längsnut 30 bzw. 31 auf. In diese Längsnuten 30 bzw. 31 kann ein Sichtblech 32 eingeschoben werden, welches insbesondere in 2 sichtbar ist.

Die Konstruktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:

Um die Treppe 1 zu errichten, werden zunächst die beiden Treppenwangenprofile 2 und 3 parallel zueinander in Stellung gebracht, beispielsweise an einer nicht näher gezeigten Brücke. An den Treppenwangenprofilen 2 bzw. 3 sind zu diesem Zeitpunkt bereits die Bolzenhalter 15 zum Befestigen der Stufenprofile 4 und die Bolzenhalter 21 zum Befestigen der Vertikalstreben 6 in bestimmten Abständen auf der Oberseite 14 der Treppenwangenprofile 2 bzw. 3 angeordnet. So können nach Aufstellung der Treppenwangenprofile 2 und 3 die Stufenprofile 4 über die Bolzen 20 an dem Bolzenhalter 15 und damit an den Treppenwangenprofilen 2 bzw. 3 angeordnet werden.

Je nach gewünschter Neigung der Treppenwangenprofile 2 und 3 werden die Stufenprofile 4 nun soweit gedreht, bis ihre Oberfläche 29 parallel zur Erdoberfläche und damit für einen Benutzer trittsicher verläuft. Um nun ein weiteres Schwenken der Stufenprofile 4 in jedwede Richtung zu vermeiden, liegt die Unterseite 27 der Stufenprofile 4 in ihrem hinteren Abschnitt 28 auf dem Anschlag 18 auf, welcher wiederum in der T-Nut 10 der Treppenwangenprofile 3 bzw. 2 angeordnet ist. Dieser wiederum schlägt mit seiner abgeflachten Ecke 19 an der Leiste 24 im unteren Bereich des Treppenwangenprofils 3 bzw. 2 an, um ein Kippen des Anschlages 18 zu vermeiden.

Anschliessend können, je nach Bedarf und Wunsch, die Sichtbleche 32 in die jeweils dafür vorgesehenen Längsnuten 30 bzw. 31 an den Stufenprofilen 4 eingeschoben werden.

Auf Aussenseiten 33 der Treppenwangenprofile 3 bzw. 2 werden nun in bestimmten Abständen die Vertikalstreben 6 angeordnet, wobei diese zunächst ebenfalls über die Bolzen 22 in den dafür vorgesehenen Bolzenhaltern 21 angeordnet werden. Dann erfolgt eine Drehung der Vertikalstreben 6, so dass diese in einem etwa rechten Winkel zur Erdoberfläche verlaufen. Anschliessend erfolgt ihre Befestigung in den dafür vorgesehenen T-Nuten 11 in den Treppenwangenprofilen 2 bzw. 3. Zu guter Letzt werden nun die Handläufe 7 und 8 über den jeweiligen Vertikalstreben 6 platziert und Seile in gewünschten Abständen in den Kedernuten 12 der Treppenwangenprofile 2 bzw. 3 bzw. den Kedernuten 34 der Handläufe 7 und 8 befestigt.


Anspruch[de]
Treppe, insbesondere für Brückensysteme, mit zumindest zwei Treppenwangen (2, 3) und zumindest einer Stufe (4), dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Stufe (4) einends lösbar und/oder drehbar zwischen den zumindest zwei Treppenwangen (2, 3) angeordnet ist und andernends auf einem Anschlag (18) aufliegt. Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Stufe (4) über einen Bolzenhalter (15) mit der Treppenwange (2, 3) verbunden ist. Treppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Stufe (4) mittels eines Bolzens (20) drehbar und/oder lösbar mit dem Bolzenhalter (15) verbunden ist. Treppe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Bolzenhalter (15) in einer T-Nut (9) in der Oberseite (14) der Treppenwange (2, 3) geführt ist. Treppe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (20) in Durchgangsbohrungen (16, 26) des Bolzenhalters (15) bzw. der Stufe (4) geführt ist. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (18) in einer T-Nut (10) eines unteren Bereiches (17) der Treppenwangen (2, 3) geführt ist. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (18) quadratisch ausgebildet ist, wobei eine Ecke (19) abgeflacht ausgebildet ist. Treppe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die abgeflachte Ecke (15) an einer Leiste (24) im unteren Bereich (17) der Treppenwange (2, 3) abstützt. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppewange (2, 3) eine weitere T-Nut (11) zur Anordnung einer Vertikalstrebe (6) aufweist. Treppe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstrebe (6) drehbar und/oder lösbar an einem Bolzenhalter (21) angeordnet ist, welcher in der T-Nut (9) in der Oberseite (14) der Treppenwange (2, 3) geführt ist. Treppe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstrebe (6) über einen Bolzen (22) mit dem Bolzenhalter (21) verbunden ist, wobei der Bolzen (22) in Durchgangsbohrungen (35, 36) der Vertikalstrebe (6) bzw. des Bolzenhalters (21) gelagert ist. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalstrebe (6) der Führung eines Handlaufs (7, 8) dient. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenwange (2, 3) eine Kedernut (12) zur Aufnahme eines Seils aufweist. Treppe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil in Kedernuten (34) des Handlaufs (7, 8) geführt ist. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (4) auf einer Oberfläche (29) und einer Unterseite (27) eine Längsnut (30, 31) zur Aufnahme insbesondere eines Sichtbleches (32) aufweist. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenwange (2, 3) ein Hohlprofil, insbesondere ein stranggepresstes Aluminiumprofil ist. Treppe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppenwange (2, 3) einen Hohlraum (13) aufweist, welcher im Bereich eines Zwischenpodestes (5) der Aufnahme eines Versteifungsprofils (23) dient.






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