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Dokumentenidentifikation DE202006012378U1 23.11.2006
Titel Zusammenrollbares, flexibel gefügtes Sitzmöbel
Anmelder Lücking, Verena, 52062 Aachen, DE
DE-Aktenzeichen 202006012378
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 23.11.2006
Registration date 19.10.2006
Application date from patent application 11.08.2006
IPC-Hauptklasse A47C 4/28(2006.01)A, F, I, 20060811, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47C 3/16(2006.01)A, L, I, 20060811, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Sitzmöbel, die neben der Sitzfunktion auch noch die Möglichkeit haben auf- und abbaubar zu sein, lassen sich meist durch Falt- und Stecksysteme (Klappliegestuhl) oder pneumatisch in oder ausser Form bringen. Sie lassen sich durch falten o.ä. in ein kleineres Volumen bringen, um einfacher zu verstauen oder transportieren zu sein. Falt- und Stecksysteme lassen sich schnell auf und abbauen, sind in abgebauten Zustand schwer über längere Strecken zu tragen. Pneumatische Systeme lassen sich unterwegs nur mit großem Zeitaufwand mit Luftfüllen.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein stabiles Sitzmöbel durch Zusammenrollen schnell in ein einfach zutransportierendes, flexibles Volumen zubringen und so den Transport über längere Strecken zu vereinfachen.

Mit der Erfindung wird erreicht das Sitzmöbel in aufgebautem Zustand in eine stabile Form zu bringen, die Sitzkomfort bietet. In abgebauten Zustand lässt sich das Sitzmöbel flexibel in ein kleines Volumen zusammenrollen und einfach transportieren. Die Erfindung stellt ein System vor, dass unterschiedlich ausgeführt werden kann. Es liegt folgendes System vor.

Holzklötze in Höhe und Tiefe stets gleicher Größe (im Winkel variabel, ca. 3cm × 3cm × 4cm abhängig von der Belastbarkeit und Größe des Möbels) werden durch ein Textil oder durch eine flexible Membran fugenlos an einer Seite der Klötze dauerhaft und kraftschlüssig verbunden (durch Schrauben, Tackern, Kleben, etc.). Die Klötze untereinander sind nicht miteinander verbunden. Der Winkel der Holzklötze ist der gewünschten Form des Sitzmöbels angepasst, so dass sich durch die Summation der einzelnen Klötze Rundungen, Winkel ergeben können. Durch den Verbund von Stoff und den fugenlos in Reihe angebrachten Holzklötzen kann der Verbund auf Spannung gebracht werden und somit stabil werden. Wird das System aus der stabilen Form herausgebracht, ist es flexibel und beweglich wie das Textil und lässt sich zusammenrollen. Fügt man mindestens zwei Reihen der Holzklotzreihen mit gewissem Abstand auf einer Stoffbahn, so lässt sich das System durch Winkel oder Rundungen in eine sich schließende Form bringen, wobei das Texil aussenliegend ist. Durch Lasteinfall wird das System auf Spannung gebracht und die Stabilität wird erreicht. Löst man die geschlossene Form, so wird das System flexibel und beweglich und gibt die Möglichkeit mit dem Textil innenliegend das System zusammen zu rollen.

Zwei Ausführungsbeispiele werden in den 13 erläutert. Es zeigen:

1: einen Hocker in aufgebauten Zustand

2: den Hocker in zusammengrollten Zustand

3: die Weiterentwicklung des Systems zu einem Liegestuhl

In den 1 und 3 sieht man das System mit den Holzklotzreihen innen- und dem Textil aussenliegend, sprich das System im belastbaren Zustand.

Die 2 zeigt Möglichkeiten des Zusammenrollens dar, sprich die Holzklotzreihen sind aussenliegend, das Textil ist innenliegend.


Anspruch[de]
System für Sitzmöbel auf- und abbaubar, bestehend aus mindestens zwei Reihen (1 + 2) Holzklotzreihen kraftschlüssig mit einem Textil (3) oder einer flexiblen Membran verbunden,

dadurch gekennzeichnet,

dass, die Holzklötze (1; 2) mit dem Stoff (3) kraftschlüssig verbunden sind, die Holzklötze untereinander aber nicht dauerhaft verbunden sind.

dass, durch die Fügung der Holzklötze (1; 2) in der Summation und in Verbindung mit dem Textil (3) ein sich schließendes Objekt entsteht, welches die Form des Möbels beschreibt.
Form und Funktion durch das angewandte System,

dadurch gekennzeichnet,

dass, die Form des Objektes ein quaderartiges Volumen beschreibt (1),

dass, die Form des Objektes einen Liegestuhl beschreibt (3).






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