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Dokumentenidentifikation DE60118607T2 23.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001347934
Titel ROLLTREPPE MIT STUFENFLANSCH
Anmelder Otis Elevator Co., Farmington, Conn., US
Erfinder HAUER, Uwe, 31582 Nienburg, DE;
STUFFEL, Andreas, 316 75 Bückeburg, DE;
OSTERMEIER, Joerg, deceased, DE;
SANSEVERO, Frank, Glastonbury, CT 06033, US;
FARGO, N., Richard, Plainville, CT 06062, US
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60118607
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.11.2001
EP-Aktenzeichen 019960285
WO-Anmeldetag 15.11.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/45048
WO-Veröffentlichungsnummer 2002044071
WO-Veröffentlichungsdatum 06.06.2002
EP-Offenlegungsdatum 01.10.2003
EP date of grant 05.04.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse B66B 23/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B66B 29/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft allgemein Fahrgastbeförderungssysteme. Insbesondere betrifft diese Erfindung eine Stufenflanschanordnung für eine Rolltreppe, bei der sich der Stufenflansch mit den Stufen der Rolltreppe bewegt.

Herkömmliche Fahrgastbeförderungsmittel, wie z.B. Rolltreppen, weisen eine Kette aus Stufen auf, die sich in einer Schleife bewegen, um für eine kontinuierliche Bewegung entlang eines vorgegebenen Wegs zu sorgen. Inhärent gibt es Relativbewegung zwischen den sich bewegenden Stufen und der stationären Struktur des Beförderungssystems. Solche Relativbewegung ist am stärksten in der Nähe von Landestellen von Rolltreppen, die Übergangszonen sind, an denen sich die Stufen relativ zu der stationären Systemstruktur und relativ zueinander bewegen.

Ein Problem, das bei Fahrgastbeförderungssystemen auftritt, ist die Möglichkeit, dass Gegenstände zwischen den sich bewegenden Stufen und der stationären Systemstruktur eingefangen werden. Diese Möglichkeit ist am größten in Übergangszonen wie z.B. nahe von Landestellen.

Es wurden verschiedene Versuche gemacht, die Möglichkeit, dass Gegenstände an der Schnittstelle zwischen sich bewegenden Teilen in einem Rolltreppensystem gefangen werden, zu minimieren oder zu eliminieren. Stationäre Schürzenelemente eliminieren nicht die Relativbewegung, obwohl sie einige der Aufzugsystemkomponenten abdecken. Bewegbare Schürzenpaneele wurden vorgeschlagen, es wurden aber keine erfolgreich am Markt implementiert. Ein Beispiel ist in US-Patent Nr. 4 470 497 gezeigt, das eine zweiteilige Schürzenschutzanordnung hat, die sich im Markt nicht als erfolgreich erwiesen hat. Ein weiteres Beispiel ist in DE 23 46 266 gezeigt und hat nur eine einteilige Schürzenschutzanordnung.

Es besteht ein Bedarf an einer Anordnung, die gegen die Möglichkeit schützt, dass Gegenstände an der Schnittstelle von sich bewegenden Teilen in einem Rolltreppensystem eingefangen oder eingeschlossen werden. Diese Erfindung wendet sich an diesen Bedarf in einer Weise, die früher versuchten Anordnungen überlegen ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Allgemein ausgedrückt ist diese Erfindung ein Rolltreppensystem mit einem Stufenflansch. Ein erstes Flanschpaneelenelement ist jeder Stufe derart zugeordnet, dass das erste Paneelenelement relativ zu der Stufe über die Bewegung der Stufe hin stationär bleibt. Ein zweites Flanschpaneelenelement ist jedem Glied der Antriebskette derart zugeordnet, dass das zweite Paneelenelement relativ zu dem Glied über die Bewegung des Gliedes hin stationär bleibt.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Abdeckung vorgesehen, die mindestens einen Bereich des ersten und des zweiten Paneelenelements überlappt.

Ein weiteres bevorzugtes Merkmal dieser Erfindung ist, dass das erste Paneelenelement eine bogenförmige Oberfläche hat, während das zweite Paneelenelement eine entsprechende bogenförmige Oberfläche hat, um mit derjenigen des ersten Paneelenelements zusammen zu wirken. Es kann ferner bevorzugt sein, dass das erste Paneelenelement einen Bereich aufweist, der mindestens teilweise durch das zweite Paneelenelement aufgenommen ist, um jede Beabstandung am Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Paneelenelement zu minimieren.

Die verschiedenen Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden den mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleuten aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung derzeit bevorzugter Ausführungsformen ersichtlich. Die Zeichnungen, die die detaillierte Beschreibung begleiten, können kurz wie folgt beschrieben werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 veranschaulicht schematisch Bereiche eines Rolltreppensystems, das gemäß dieser Erfindung ausgelegt ist.

2 veranschaulicht eine bevorzugte Ausführungsform einer Stufe mit einer ersten Flanschpaneelenelementanordnung, die gemäß dieser Erfindung ausgelegt ist.

3 ist eine Nahansicht des Bereichs in 1, der durch den mit 3 bezeichneten umkreisten Abschnitt angegeben ist.

4 ist eine Nahansicht des Bereichs der Ausführungsform aus 1, der umkreist und mit 4 bezeichnet ist.

5 veranschaulicht ein bevorzugtes Merkmal dieser Erfindung.

6 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform dieser Erfindung.

7 veranschaulicht ein weiteres Merkmal dieser Erfindung.

8 veranschaulicht mehr Einzelheiten ausgewählter Bereiche der in 7 gezeigten Bauteile.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Ein Rolltreppensystem 20 ist zumindest teilweise in 1 gezeigt. Eine Stufenkette 22 weist eine Mehrzahl von Stufen 24 auf. Jede Stufe weist eine Trittfläche 26 und eine Steigfläche 28 auf. Die Stufen 24 sind vorzugsweise dazu ausgelegt, sich in einer Schleife zu bewegen, wie dies bei Rolltreppensystemen herkömmlich ist. In einem Beispiel wird ein herkömmlicher Antriebsmechanismus verwendet, um die Stufen sich entlang der Schleife bewegen zu lassen.

Jede Stufe 24 weist vorzugsweise ein erstes Stufenflanschelement 30 benachbart jeden Seitenrands der Stufe auf. Das erste Paneelenelement 30 bleibt fest relativ zu der Stufe 24, so dass es sich mit der Stufe während der Bewegung der Stufe entlang der Förderschleife hin bewegt. In einem Beispiel sind die ersten Paneelenelemente 30 starr an den Stufen 24 mittels herkömmlicher Befestigungsverfahren, wie z.B. Schrauben oder Schweißen, befestigt. In einem weiteren Beispiel werden die ersten Paneelenelemente 30 als Teil der Stufe 24 ausgebildet, wenn die Stufe hergestellt wird. Ob das erste Paneelenelement 30 als Teil der Stufe 24 ausgebildet ist oder als ein separates Stück ausgebildet ist und an der Stufe 24 befestigt wird, hängt von den Bedürfnissen der speziellen Situation ab. Die mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleute, die Nutzen aus dieser Beschreibung ziehen, sind in der Lage, entsprechend zu wählen.

Die ersten Paneelenelemente 30 haben vorzugsweise eine bogenförmige Übergangsfläche 32 entlang eines Randes der Paneele, die so positioniert ist, dass sie in dieselbe Richtung gerichtet ist wie die Trittfläche 26 der Stufe 24. Ein Nabenbereich 34 ist vorzugsweise als Teil der ersten Paneele 30 vorgesehen, um Achsen 36 der Antriebskette 38 aufzunehmen, die eine Mehrzahl von Antriebskettengliedern 40 aufweist.

Eine Antriebskette 38 ist zu Diskussionszwecken veranschaulicht. Andere Antriebselemente, wie z.B. ein Zahnriemen, sind in einem System, das gemäß dieser Erfindung ausgelegt ist, verwendbar. Die mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleute, die Nutzen aus dieser Beschreibung ziehen, sind in der Lage, eine Anordnung auszuwählen, die zu ihren speziellen Bedürfnissen passt.

Wie am besten in 2 zu sehen, hält jedes erste Plattenelement 30 vorzugsweise auch Rollen 42 an den Enden von Rollenarmen 44. Die Rollen 42 bewegen sich vorzugsweise entlang einer Spur, die ein Teil der Rolltreppenträgerstruktur (nicht gezeigt) ist. Die Rollenarme 44 sind vorzugsweise starr an den ersten Plattenelementen 30 befestigt.

Ein mit dem gemäß dieser Erfindung ausgelegten Rolltreppensystem zusammenhängender Vorteil ist, dass die Rollen 42 außerhalb der Stufen 24 positioniert sind anstatt unterhalb der Stufen, wie dies in der Vergangenheit gemacht wurde.

Diese Anordnung ermöglicht ein kompakteres Stufendesign und sorgt für mehr Flexibilität beim Anordnen der entsprechenden Rolltreppenträgerspur.

Alternative Rollenanordnungen sind innerhalb des Umfangs dieser Erfindung. Zum Beispiel weist die Ausführungsform aus 6 Rollen 42 auf, die unterhalb der Stufen gehalten sind. 7 zeigt die Rollen 42 unterhalb Stufen gehalten an Armen 44. Die Flexibilität der Rollenpositionen wird ermöglicht durch ein weiteres neues Merkmal dieser Erfindung, das den erfidungsgemäßen Stufenflansch einsetzbar macht, um die Ränder der Stufen abzudecken, ohne mehrere sich bewegende Teile zu benötigen, wie dies im Stand der Technik der Fall war.

Der herkömmliche Weg des Koppelns einer Stufenkette an einen Antriebsriemen oder eine Antriebskette umfasst das Befestigen des hinteren Endes der Stufe an der Antriebskette. Die bevorzugte Anordnung dieser Erfindung umfasst ein Befestigen des vorderen Randes jeder Stufe 24 an der Antriebskette 38 anstatt des hinteren Endes. Wenn das vordere Ende an der Antriebskette angebracht ist, bewegt sich der Trittbereich 26 der Stufe relativ zu der Stufenkette, wenn die Stufenkette entlang der Rolltreppenschleife wandert. Der größte Höhenunterschied zwischen dem Stufentrittbereich 26 und der Antriebskette 38 ist während des Anstiegsbereichs der Schleife. Der kleinste Höhenunterschied tritt an den Übergangszonen und dem ebenen Bereich auf.

Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist in dem Anstiegsbereich der Schleife eine dreieckige Fläche durch die Stufentrittfläche 26, eine Steigfläche 28 einer benachbarten Stufe und eine sich zwischen den Nasen der Stufen erstreckende Linie begrenzt. Die dreieckige Fläche ist vorzugsweise durch ein Stufenflanschelement abgedeckt, das relativ zu der Stufenkette fest bleibt. Der feste Abstand zwischen Stufennasen, was vorzugsweise die Stelle des Befestigungspunkts zwischen den Stufen und der Antriebskette ist, macht es einfacher, die betreffende Fläche an den Rändern der Stufen abzudecken, ohne den Bedarf an mehreren sich bewegenden Teilen zu haben, wie dies früher als notwendig erachtet wurde.

Ein zweites Stufenflanschelement 50 ist jedem Antriebskettenglied 40 derart zugeordnet, dass das zweite Paneelenelement 50 relativ zu dem Antriebskettenglied 40 stationär bleibt. Mit anderen Worten bewegt sich jedes zweite Paneelenelement 50 mit einem Antriebskettenglied 40 über die Bewegung der Antriebskette hin.

Das erste und das zweite Paneelenelement kooperieren entlang der Länge der Rolltreppe 20, um eine Stufenflanschanordnung entlang dem Rolltreppenweg zu schaffen. Die erfindungsgemäße Anordnung minimiert jede Relativbewegung an den Rändern der Stufen.

Jedes zweite Paneelenelement 50 weist vorzugsweise einen geraden oberen Rand 52 auf, der in dieselbe Richtung gerichtet ist wie die Trittfläche 26 jeder Stufe 24. Zwei bogenförmige Übergangsflächen 54 kooperieren vorzugsweise mit entsprechenden bogenförmigen Oberflächen an ersten Paneelenelementen 30, wie am besten aus 3 zu erkennen. Es gibt eine gewisse Relativbewegung zwischen den ersten Paneelenelementen 30 und den zweiten Paneelenelementen 50 insbesondere an Übergangszonen im Weg des Rolltreppenumlaufs. Die potenziellen Wirkungen solcher Relativbewegung sind jedoch minimiert aufgrund der Anordnung und des Designs der Flanschanordnung dieser Erfindung.

Wie in 5 zu sehen, weisen die zweiten Paneelenelemente 50 vorzugsweise mindestens eine Nut 56 auf, die einen erhabenen Bereich 58 an den ersten Paneelenelementen 30 aufnimmt. Das Vorsehen einer solchen Anordnung minimiert jeden Spalt am Übergang zwischen den ersten Paneelenelementen 30 und den zweiten Paneelenelementen 50. Die Nut und der erhabene Bereich können umgekehrt sein, so dass die ersten Paneelenelemente die Nut aufweisen.

Die bevorzugte Anordnung führt ferner zu Relativbewegung an den Rändern der Stufen 24 parallel zum Übergang als einem Ergebnis von Relativbewegung zwischen den ersten Paneelenelementen 30 und den zweiten Paneelenelementen 50. Solche Parallelbewegung minimiert die Chance, dass irgendein Gegenstand in einen Spalt zwischen den Paneelenelementen gezogen wird. Mit dieser Erfindung ist die Relativbewegung zwischen den Stufen und den Paneelenelementen langsamer, entlang einer kürzeren Distanz und bei einem enger kontrollierten Spalt, verglichen mit herkömmlichen Anordnungen.

Ein weiteres Merkmal dieser Erfindung ist eine Abdeckung 60, die strategisch derart platziert ist, dass die oberen Ränder 52 und 32 der Paneelenelemente nicht exponiert sind. Wie aus den Zeichnungen erkannt werden kann, weist die bevorzugte Ausführungsform zweiten Paneelenelemente 50 auf, die sich nicht entlang dem gesamten oberen Bereich des Rands 32 an dem ersten Paneelenelement 30 erstrecken. Die Spalte zwischen benachbarten zweiten Paneelenelementen 50 sind vorzugsweise nicht zu einem Fahrgast auf der Rolltreppe hin exponiert. Die Abdeckung 60 kann in die innere Balustradenabdeckung oder in einen anderen Bereich der Rolltreppensystemstruktur integriert sein.

Am Übergangsbereich ist die Abdeckung 60 vorzugsweise relativ zu den Stufenflächen 24 und den Paneelenelementen beabstandet, um die Möglichkeit zu minimieren, einen Schuh eines Fahrgasts einzuklemmen oder einzufangen. In einem Beispiel ist die Abdeckung 60 relativ dünn, so dass sie sich nicht wesentlich über die Stufenoberfläche 26 und einen Schuh eines Fahrgasts erstreckt. Außerdem wird ein minimaler vertikaler Spalt von vorzugsweise etwa 25 mm zwischen einem unteren Rand an der Abdeckung 60 und der Stufenoberfläche 26 aufrecht erhalten.

Diese Erfindung schafft einen wesentlichen Vorteil dadurch, dass sie Stufenflanschelemente aufweist, die jeweils relativ zu den Stufen und den Antriebskettengliedern fest bleiben. Durch Eliminieren jeglicher Relativbewegung zwischen den Stufen und einem wesentlichen Bereich des sich bewegenden Flansches wird die Fahrgastsicherheit wesentlich erhöht.

6 veranschaulicht eine weitere beispielhafte Ausführungsform dieser Erfindung. In diesem Beispiel ist ein Paneelenelement 80 jeder Stufe 24 zugeordnet. Insbesondere ist jedes Paneelenelement 80 vorzugsweise jedem Antriebskettenglied 40 so zugeordnet, dass das Paneelenelement 80 relativ zu dem Antriebskettenglied entlang der Gesamtheit des Rolltreppenwegs stationär bleibt. Wie aus 6 zu erkennen, gibt es eine gewisse Relativbewegung zwischen den Paneelenelementen 80 und zugeordneten Stufen 24 an der Übergangszone der Rolltreppe. Ansonsten bleiben die Paneelenelemente 80 effektiv stationär zu jeder Stufe 24 entlang einem überwiegenden Teil des Wegs.

In einem Beispiel sind die Paneelenelemente 80 an den Antriebskettengliedern 40 befestigt. In einem weiteren Beispiel sind die Paneelenelemente 80 als Teil der Antriebskettenglieder ausgebildet. Die Paneelenelemente 80 bleiben relativ zu den Antriebskettengliedern 40 entlang der gesamten von der Antriebskette durchlaufenen Schleife stationär.

Bei diesem Beispiel decken die Paneelenelemente 80 jeweils eine entsprechende dreieckige Fläche ab, die durch die Stufentrittfläche 26, eine benachbarte Steigfläche 28 und die Linie zwischen den Stufennasen begrenzt ist. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, eine sich bewegende Flanschanordnung zu schaffen, die keine Übergangsflächenprobleme am Rolltreppenkamm aufweist.

Diese Erfindung weist eine einzigartige Anordnung aus Kamm und Kammplattenhalterung auf, die eine Bewegung der bevorzugten Anordnung durch die Übergangszonen an jeder Landestelle des Rolltreppensystems vereinfacht. Wie in den 7 und 8 zu sehen, ermöglicht eine Kammplattenhalteanordnung 100 den Stufenflanschen und den Stufen, sich durch die Übergangszonen zu bewegen und an Landestellen an Kämme 102 und Kammplatten 104 anzugrenzen.

Die Halteanordnung 100 weist vorzugsweise zwei Stahlhalteelemente 106 und 108 auf, die an dem Rolltreppenträger 110 gehalten sind. Die Halteelemente 106 und 108 sind vorzugsweise relativ zu der Bodenoberfläche an der Landestelle horizontal orientiert. Zwei vertikale Halteelemente 110 und 112 erstrecken sich vorzugsweise jeweils von Enden der Halteelemente 106 und 108 nach unten. Die Halteelemente 110 und 112 sind mit einem Halteelement 114 verbunden, das für Halt unterhalb der Ränder des Kamms 102 und der Kammplatte 104 sorgt. Die Anordnung aus den verschiedenen Halteelementen ermöglicht es den Stufenflanschelementen, unterhalb der Halteelemente und neben dem Kamm 102 und der Kammplatte 104 zu verlaufen.

Die Ränder der Kammplatte 104 sind vorzugsweise zumindest teilweise durch einen Plastikabdeckbereich 116 abgedeckt. Eine Handlaufeintrittsvorrichtung 118, die einen Handlauf 120 aufnimmt, ist vorzugsweise benachbart dem oberen Rand der Abdeckung 116. Die anderen Landestellenkomponenten, die veranschaulicht sind, umfassen eine Bodenplatte 122, die vorzugsweise durch einen Bodenplattenrahmen 124 und ein Halteelement 126 in herkömmlicher Weise gehalten ist.

Die vorangehende Beschreibung ist lediglich beispielhaft und nicht beschränkender Natur. Beschreibende Worte wie horizontal, vertikal, unterhalb und oberhalb wurden in Verbindung mit den Veranschaulichungen zu Diskussionszwecken verwendet und sollten nicht als eine Beschränkung für diese Erfindung betrachtet werden. Ferner werden den mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleuten Variationen und Modifikationen zu den offenbarten Beispielen, die nicht notwendigerweise vom Umfang dieser Erfindung abweichen, ersichtlich. Der Umfang rechtlichen Schutzes, der dieser Erfindung gegeben ist, kann nur durch Studieren der nachfolgenden Ansprüche bestimmt werden.


Anspruch[de]
Rolltreppensystem (20), aufweisend:

eine Mehrzahl von Stufen (24), die angepasst sind, in einer Schleife entlang einem Weg bewegt zu werden;

mindestens ein Antriebselement (38), das den Stufen (24) zugeordnet ist;

mindestens ein erstes Paneelenelement (30), das relativ zu jeder Stufe (24) stationär bleibt; und

mindestens ein zweites Paneelenelement (50) benachbart jeder Stufe (24) und durch das Antriebselement (38) gehalten und sich von diesem erstreckend, so dass das zweite Paneelenelement (50) relativ zu dem Antriebselement (38) entlang dem gesamten Weg stationär bleibt,

wobei das erste und das zweite Paneelenelement (30, 50) kooperieren, um eine Barriere mindestens entlang einem Rand der Rolltreppe (20) zu bilden.
System (20) nach Anspruch 1, wobei jeweils zwei der ersten und zwei der zweiten Paneelenelemente (30, 50) jeder Stufe (24) zugeordnet sind, ein erstes und ein zweites Paneelenelement (30, 50) benachbart einem ersten Rand der Stufe (24) und ein weiteres erstes und ein weiteres zweites Paneelenelement (30, 50) an einem entgegengesetzten Rand der Stufe (24). System (20) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das zweite Paneelenelement (50) starr an dem Antriebselement (38) befestigt ist. System (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das zweite Paneelenelement (50) als ein Teil des Antriebselements (38) ausgebildet ist. System (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei jedes erste Paneelenelement (30) eine Kooperationsfläche (32) aufweist und jedes zweite Paneelenelement (50) eine entsprechende Kooperationsfläche (54) aufweist, die mit zumindest einem Teil der Kooperationsfläche (32) des ersten Paneelenelements zusammenwirkt. System (20) nach Anspruch 5, aufweisend eine Abdeckung (60), die sich über mindestens einen Bereich einer Grenzfläche zwischen dem ersten Paneelenelement (30) und dem zweiten Paneelenelement (50) erstreckt. System (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Antriebselement (38) eine Mehrzahl von Gliedern (40) aufweist, wobei mindestens ein Glied (40) jeweils jeder Stufe (24) zugeordnet ist, und wobei jedes zweite Paneelenelement (50) relativ zu einem Entsprechenden der Glieder (40) stationär bleibt. Stufenanordnung für eine Rolltreppe (20), aufweisend:

eine Mehrzahl von Stufen (24), die sich entlang einem Weg bewegen;

eine Mehrzahl von ersten Paneelenelementen (30) benachbart einem Rand der Stufen (24), die relativ zu den Stufen (24) stationär bleiben, wenn sie sich entlang dem Weg bewegen; und

eine Mehrzahl von zweiten Paneelenelementen (50), die von der Mehrzahl erster Paneelenelemente (30) beabstandet ist, mit dieser zusammenwirkt und sich mit dieser bewegt, um eine durchgehende Barriere entlang dem Rand der Mehrzahl von Stufen (24) zu bilden, wobei Relativbewegung zwischen den ersten und zweiten Paneelenelementen (30, 50) zugelassen ist.
Anordnung nach Anspruch 8, wobei jedes erste Paneelenelement (30) eine Kooperationsfläche (32) entlang einem Rand aufweist und jedes zweite Paneelenelement (50) zwei Kooperationsflächen (54) aufweist, die mit benachbarten ersten Paneelenelementen (30) kooperieren. Anordnung nach Anspruch 9, aufweisend eine Nut (56) entlang einer der kooperierenden Übergangsoberflächen (32, 54), die einen entsprechenden Bereich (58) der Anderen der kooperierenden Übergangsoberflächen (54, 32) aufnimmt.






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