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Dokumentenidentifikation DE60304981T2 23.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001431058
Titel Aufzeichnungs- und Löschverfahren von Bildern mit einem wiederbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Types
Anmelder Lintec Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tsukida, Tatsuya, Yoshikawa-shi Saitama 342-0041, JP;
Utagawa, Tetsuyuki, Kawaguchi-shi Saitama 333-0866, JP;
Kawada, Satoshi, Tokyo 158-0095, JP
Vertreter Gille Hrabal Struck Neidlein Prop Roos, 40593 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60304981
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 27.11.2003
EP-Aktenzeichen 030271712
EP-Offenlegungsdatum 23.06.2004
EP date of grant 03.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/30(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein widerbeschriftbares Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zur Aufzeichnung und Löschung von Bildern mit einem widerbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das die Widerbeschriftung von Bildern in wiederholtem Maße gemäß des nichtkontaktierenden Verfahrens ermöglicht.

Gegenwärtig sind Etikette für die Kontrolle von Artikeln, wie Etikette, die an Kunststoffbehältern zum Transport von Nahrungsmitteln befestigt sind, Etikette, die für die Kontrolle von elektronischen Teilen verwendet werden und Etikette, die an Pappschachteln für die Kontrolle der Verteilung von Gegenständen befestigt sind, hauptsächlich Etikette, die ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, wie ein direktes Wärmepapier, als Oberflächensubstrat aufweisen. Bei dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial sind als Hauptkomponenten eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen Elektronen abgebenden Farbstoffvorläufer enthält, der im allgemeinen farblos oder nur gering gefärbt ist, und ein Elektronen aufnehmendes Farbentwicklungsmittel auf einem Träger ausgebildet. Wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial durch einen Wärmekopf oder einen Wärmestift erhitzt wird, reagieren der Farbstoffvorläufer und das Farbentwicklungsmittel sofort miteinander und ein Aufzeichnungsbild wird erzielt. Wenn ein Bild auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungs-material ausgebildet wurde, ist es im Allgemeinen nicht möglich, dass das gebildete Bild gelöscht wird und wieder zu dem Zustand zurückgekehrt werden kann, bevor das Bild aufgenommen wurde. Jedoch hat seit kurzem die Verwendung eines widerbeschriftbaren Etiketts zugenommen, bei dem das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial die Löschung von Bildern und die Widerbeschriftung mit anderen Bildern ermöglicht. Wenn das an einen Schichtträger befestigte Etikett für die Widerbeschriftung behandelt wird, ohne dass das Etikett von dem Schichtträger entfernt wird, kann das an den Schichtträger befestigte Etikett nicht mit einem Durchgang durch einen normalen Drucker für die Löschung der aufgenommenen Bilder und für die Widerbeschriftung mit anderen Bildern behandelt werden. Für diesen Zweck ist es notwendig, dass die Löschung und die Beschriftung gemäß einem Verfahren ohne Kontakt durchgeführt werden.

Aufgrund der obigen Umstände wurden in den vergangenen Jahren reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien entwickelt, die für die wiederholte Verwendung eines Etiketts die Aufzeichnung und die Löschung von Bildern ermöglichen, wie ein (1) ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen Schicht, die auf einem Substrat ausgebildet ist und die ein Harz und eine organische Substanz mit einem niedrigen Molekulargewicht enthält, welche reversible Veränderungen in der Transparenz in Abhängigkeit von der Temperatur zeigt, und (2) ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht, die auf einem Substrat ausgebildet ist und die einen Farbstoffvorläufer und ein reversibles Farbstoffentwicklungsmittel enthält. Bei den konventionellen, widerbeschriftbaren Wärmeetiketten des nichtkontaktierenden Typs verbleibt das gelöschte Bild jedoch etwas, ohne dass es während der wiederholten Verwendung vollständig gelöscht wird. Aufgrund der Akkumulation des Bildrestes nimmt der Kontrast zwischen dem Abschnitt mit aufgezeichneten Bildern und dem Abschnitt mit nicht aufgezeichneten Bildern ab und es entstehen Probleme hinsichtlich der Sichtbarkeit der Eigenschaften und der Lesbarkeit des Bar-Codes.

  • Patentreferenz 1: Japanisches Patent Nr. 3295746

Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe die zur Verfügungstellung eines Verfahrens für die Aufzeichnung und Löschung von Bildern mit einem widerbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, welches die im wesentlichen vollständige Eliminierung von Restbildern nach der Löschung und die wiederholte Widerbeschriftung ermöglicht, wie dies in den beiliegenden Ansprüchen definiert ist.

Als Ergebnis von intensiven Studien durch die Erfinder wurde gefunden, dass für eine klare Aufzeichnung von Bildern unter Verwendung eines widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs und für eine im wesentlichen vollständige Löschung von Restbildern nach der Löschung es notwendig ist, dass Laserlicht mit einer spezifischen Wellenlänge und einer spezifischen Energiemenge für die Aufzeichnung verwendet wird, und dass ein Licht mit einer spezifischen Energiemenge, die in Abhängigkeit von der Energiemenge, die für die Aufzeichnung verwendet wird, festgelegt wird, für die Löschung verwendet wird. Auf Basis von dieser Erkenntnis wurde die vorliegende Erfindung vervollständigt.

Die vorliegende Erfindung stellt bereit:

  • (1) Ein Verfahren zur Aufzeichnung und Löschung von Bildern mit einem widerbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die einen Leukofarbstoff und ein Farbentwicklungsmittel, welches eine Verbindung mit langkettigen Alkylgruppen von acht oder mehr Kohlenstoffatomen als Seitenketten ist, umfasst, und eine Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht, die an einer Fläche eines Substrates sukzessive laminiert sind, wobei die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht direkt neben dem Substrat angeordnet ist, und eine Klebstoffschicht auf einer andere Fläche des Substrates laminiert ist, wobei das Absorptionsvermögen des für die Aufzeichnung mit einer Oberfläche des Etiketts verwendeten Laserlichts 50 oder größer ist, das Laserlicht, welches die Oberfläche des Etiketts für die Aufzeichnung bestrahlt, eine Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1.500 nm hat, und die Menge der Bestrahlungsenergie in dem Bereich von 5,0 bis 15,0 mJ/mm2 liegt, das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und des Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung in dem Bereich von 3,0 bis 14,0 mJ/mm2 liegt, und das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts mit der Oberfläche des Etiketts während der Löschung 1,1 bis 3,0-fach größer ist als das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung;
  • (2) ein Verfahren nach (1), wobei während der Löschung der Bilder die Oberfläche des Etiketts innerhalb von 4 Sekunden erhitzt wird, nachdem die Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung begonnen wurde;
  • (3) ein Verfahren nach (1) oder (2), wobei das Absorptionsvermögen des Lichts mit der Oberfläche des Etiketts in dem Bereich von 50 bis 90 % liegt, und das Verfahren für die Aufzeichnung von Bildern in Etikette verwendet wird, bei dem die aufgezeichneten Bilder unter Verwendung von reflektiertem Licht gelesen werden;
  • (4) ein Verfahren zur Aufzeichnung und Löschung von Bildern mit einem widerbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die einen Leukofarbstoff und ein Farbentwicklungsmittel, welches eine Verbindung mit langkettigen Alkylgruppen von acht oder mehr Kohlenstoffatomen als Seitenketten ist, umfasst, und eine Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht umfasst, die an einer Fläche des Substrates sukzessive laminiert sind, wobei die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht direkt neben dem Substrat angeordnet ist, und eine Klebstoffschicht auf einer anderen Fläche des Substrates laminiert ist, wobei das Absorptionsvermögen des für die Aufzeichnung mit einer Oberfläche des Etiketts verwendeten Laserlichts 50 oder größer ist, das Laserlicht, welches die Oberfläche des Etiketts für die Aufzeichnung bestrahlt, eine Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1.500 nm hat, und die Menge der Bestrahlungsenergie in dem Bereich von 5,0 bis 15,0 mJ/mm2 liegt, das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung in dem Bereich von 3,0 bis 14,0 mJ/mm2 liegt, ein Licht, das die Oberfläche des Etiketts für die Löschung bestrahlt, ultraviolettes Licht oder nahes Infrarotlicht ist, und das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des ultravioletten Lichts oder des nahen Infrarotlichts und dem Absorptionsvermögen des ultravioletten Lichts oder des nahen Infrarotlichts mit der Oberfläche des Etiketts während der Löschung 1,1- bis 3,0-fach größer ist als das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung;
  • (5) Verfahren nach (4), wobei das Licht, welches die Oberfläche des Etiketts für die Löschung bestrahlt, ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 200 bis 400 nm oder nahes Infrarotlicht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1.500 nm ist;
  • (6) Verfahren noch (4) oder (5), wobei während der Löschung der Bilder die Oberfläche des Etiketts innerhalb von 4 Sekunden erwärmt wird, nachdem die Bestrahlung mit dem ultravioletten Licht oder dem nahen Infrarotlicht für die Löschung begonnen wurde; und
  • (7) ein Verfahren nach (4), (5) oder (6), wobei das Absorptionsvermögen des Lichts mit der Oberfläche des Etiketts in dem Bereich von 50 bis 90 % liegt, und das Verfahren für die Aufzeichnung von Bildern in Etikette verwendet wird, bei dem die aufgezeichneten Bilder unter Verwendung von reflektiertem Licht gelesen werden.

Die 1 zeigt eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs, das gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Die Zahlen in der Figur haben die folgenden Bedeutungen:

1:
Substrat
2:
wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht
3:
Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht
4:
Klebstoffschicht
5:
Freisetzungsfolie
10:
widerbeschriftbares Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs.

Das Verfahren zur Aufzeichnung und Löschung von Bildern unter Verwendung eines widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine erste Ausführungsform, wobei Laserlicht für die Aufzeichnung und für die Löschung verwendet wird, und eine zweite Ausführungsform, wobei Laserlicht für die Aufzeichnung und ultraviolettes Licht oder nahes Infrarotlicht für die Löschung verwendet wird.

Die erste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun im Folgenden beschrieben.

Das widerbeschriftbare Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Etikett, welches die Widerbeschriftung von Bildern in einer Weise erlaubt, dass die Farbe einer reversiblen wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht gebildet oder gelöscht wird aufgrund einer erzeugten Wärme in einer Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht auf Basis einer optischen Stimulation. Die Bilder werden in wiederholter Weise aufgezeichnet (geschrieben oder markiert) und gelöscht ohne Kontakt mit dem Etikett.

Das widerbeschriftbare Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird nun im Detail unter Bezug auf die Figur beschrieben. Die Figur zeigt eine Ausführungsform des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs, das gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Die widerbeschriftbaren Wärmeetikette des nichtkontaktierenden Typs gemäß der vorliegenden Erfindung sind jedoch nicht auf das Etikett beschränkt, welches in der Figur gezeigt ist.

Die 1 zeigt eine Ansicht einer Ausführungsform des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs, der gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

In der 1 hat das widerbeschriftbare Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs 10 eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 2 und eine Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht 3, die nacheinander auf eine Fläche eines Substrates 1 laminiert werden, und eine Freisetzungsfolie 5, die temporär an der anderen Fläche des Substrates 1 über eine Klebstoffschicht 4 angeheftet wird.

Als Substrat 1 kann jedes Substrat ohne Beschränkungen verwendet werden, solange das Substrat das Substrat eines konventionellen widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs ist. Beispiele für das Substrat umfassen Kunststofffolien, wie Folien von Polystyrol, ABS-Harze, Polycarbonat, Polypropylen, Polyethylen und Polyethylenterephthalat, synthetische Papiere, Vließe und Papiere. Für das Substrat ist das gleiche Material, wie das für den Schichtträger bevorzugt, so dass das Substrat zusammen mit dem Schichtträger recycelt werden kann. Die Dicke des Substrates beträgt im Allgemeinen 10 bis 500 &mgr;m und liegt in bevorzugter Weise in dem Bereich von 20 bis 200 &mgr;m.

Wenn eine Kunststofffolie als das Substrat 1 verwendet wird, falls erwünscht, kann eine Oberflächenbehandlung, wie eine Sauerstoffbehandlung und eine Aufrauhungsbehandlung, durchgeführt werden, um die Anheftung an die Beschichtungsschicht, die auf den Oberflächen ausgebildet ist, zu verbessern. Beispiele für die Sauerstoffbehandlung umfassen die Behandlung mit Koronaentladung, die Behandlung mit Chromsäure (ein Nassverfahren), die Behandlung mit Flamme, die Behandlung mit erhitzter Luft und die Behandlung mit Ozon in Kombination mit der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht. Beispiele für die Aufrauhungsbehandlung umfassen die Behandlung mittels Sandstrahlen und die Behandlung mit einem Lösungsmittel. Die Oberflächenbehandlung kann in geeigneter Weise in Abhängigkeit von dem Typ des Substrates ausgewählt werden. Im allgemeinen ist die Behandlung mit einer Koronaentladung vom Standpunkt der Wirkung und der Durchführbarkeit bevorzugt.

Um effektiv die Wärme zu verwenden, die während der Aufzeichnung der Bilder mit Laserlicht entsteht, ist es nützlich, dass eine geschäumte Kunststofffolie mit einer großen Hitzeisolierwirkung als Substrat 1 verwendet wird. Obgleich eine Kunststofffolie als Substrat bevorzugt ist, kann auch ein Papiersubstrat in vorteilhafter Weise verwendet werden, wenn die Zahl der wiederholten Anwendungen nicht groß ist.

Die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 2, die einen Leukofarbstoff und ein langkettiges Farbentwicklungsmittel auf Alkylbasis, wie dies in den Ansprüchen festgelegt ist, umfasst, kann auf dem Substrat 1 ausgebildet sein.

Die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die für das widerbeschriftbare Wärmeetikett verwendet wird, umfasst im allgemeinen einen farblosen oder nur gering gefärbten Farbstoffvorläufer und ein reversibles Farbentwicklungsmittel und, wo notwendig, kann die Schicht Farblöschungsbeschleuniger, Bindemittel, anorganische Pigmente und verschiedene Additive umfassen.

Die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die einen Leukofarbstoff und ein langkettiges Farbentwicklungsmittel auf Alkylbasis gemäß der Definition in den Ansprüchen umfasst, ist nicht besonders eingeschränkt, soweit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung gelöst werden kann. Geeignete Verbindungen können aus Leukofarbstoffen und langkettigen Farbentwicklungsmitteln auf Alkylbasis ausgewählt werden, die konventionell für wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden.

Als Leukofarbstoff kann zum Beispiel eine Triarylmethanverbindung einzeln verwendet werden oder Verbindungen, die aus Verbindungen auf Xanthen-Basis, Verbindungen auf Diphenylmethan-Basis, Verbindungen auf Spiro-Basis und Verbindungen auf Thiazin-Basis ausgewählt sind, können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr verwendet werden. Ausdrücklich können Verbindungen einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr ausgewählt werden aus Verbindungen, die ausgewählt sind von Verbindungen auf Triarylmethan-Basis, wie 3,3-bis(4-Dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid, 3-(4-Dimethylaminphenyl)-3-(1,2-dimethylindol-3-yl)phthalid und 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid; Verbindungen auf Xanthen-Basis, wie Rhodamin B Anilinolactum und 3-(N-Ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoranthen; Verbindungen auf Diphenylmethan-Basis, wie 4,4'-bis-(Dimethylaminophenyl)benzhydrylbenzylether und N-Chlorphenylleucoauramin; Verbindungen auf Spirobasis, wie 3-Methylspirodinaphthopyran und 3-Ethylspirodinaphthopyran und Verbindungen auf Thiazinbasis, wie Benzoylleucomethylenblau und p-Nitrobenzoylleucomethylenblau.

Unter den obigen Verbindungen ist 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid, die eine Verbindung auf Triarylmethan-Basis ist, bevorzugt.

Das langkettige Farbentwicklungsmittel auf Alkylbasis, welches in der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht verwendet wird, ist eine Verbindung mit langkettigen Alkylgruppen von acht Kohlenstoffatomen oder mehr als Seitenketten, wie Phenolderivate, Hydrazinverbindungen, Anilidverbindungen und Harnstoffverbindungen mit langkettigen Alkylgruppen als Seitenketten. Verbindungen, welche reversibel den Farbton des Leukofarbstoffes verändern in Abhängigkeit von dem Unterschied in der Rate der Abkühlung nach Erhitzung, können ohne Einschränkungen verwendet werden. Unter dem Gesichtpunkt der Kristallinität, der Konzentration der entwickelten Farbe, der Eigenschaft für die Farblöschung und die Haltbarkeit bei wiederholter Farbentwicklung und Löschung können Elektronen aufnehmende Verbindungen, welche Phenolderivate mit langen Alkylgruppen, wie in den Ansprüchen definiert, sind, verwendet werden.

Das obige Phenolderivat kann Atome, wie Sauerstoff und Schwefel, und die Amidbindung im Molekül haben. Die Länge und die Zahl der Alkylgruppen werden unter Berücksichtigung der Balance zwischen der Eigenschaft der Farblöschung und der Eigenschaft der Farbentwicklung entschieden. Die langkettige Alkylgruppe in der Seitenkette hat acht oder mehr Kohlenstoffatome und in bevorzugter Weise 10 bis 24 Kohlenstoffatome.

Beispiele für das Phenolderivat mit langkettigen Alkylgruppen umfassen 4-(N-Methyl-N-octadecylsulfonylamino)phenol, N-(4-Hydroxyphenyl)-N'-n-octadecylthioharnstoff, N-(4-Hydroxyphenyl)-N'-octadecylharnstoff, N-(4-Hydroxyphenyl)-N'-n-octadecylthioamid, N-[3-(4-Hydroxyphenyl)propiono]-N'-octadecanohydrazid und 4'-Hydroxy-4-octadecylbenzanilid.

Als Phenolderivat mit langkettigen Alkylgruppen, das als das reversible Farbentwicklungsmittel verwendet wird, welches eine Komponente der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht ist, ist 4-(N-Methyl-N-octadecylsulfonylamino)phenol bevorzugt.

Für die Herstellung der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht 2 kann eine Beschichtungsflüssigkeit durch Lösen oder Dispergieren des Leukofarbstoffes, des langkettigen Farbentwicklungsmittels auf Alkylbasis und von verschiedenen Additiven, die bei Bedarf verwendet werden, in einem organischen Lösungsmittel, welches für die Anwendung geeignet ist, hergestellt werden.

Als organisches Lösungsmittel können organische Lösungsmittel auf Basis von Alkoholen, Ether, Estern, aliphatischen Kohlenwasserstoffen und aromatischen Kohlenwasserstoffen verwendet werden. Tetrahydrofuran (THF) ist aufgrund seiner ausgezeichneten Dispersionseigenschaft bevorzugt. Die relativen Mengen für den Leukofarbstoff und das langkettige Farbentwicklungsmittel auf Alkylbasis sind nicht besonders eingeschränkt. Das langkettige Farbentwicklungsmittel auf Alkylbasis kann in einer Menge in dem Bereich von 50 bis 700 Gewichtsteilen, und bevorzugt in dem Bereich von 100 bis 500 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des Leukofarbstoffes verwendet werden.

Als Bindemittel, das verwendet wird, wo es zum Haften der Komponenten notwendig ist, welche die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht aufbauen, und für die Aufrechterhaltung einer einheitlichen Verteilung der Komponenten, werden zum Beispiel Polymere, wie Polyacrylsäure, Polyacrylester, Polyacrylamid, Polyvinylacetat, Polyurethane, Polyester, Polyvinylchlorid, Polyethylen, Polyvinylacetal und Polyvinylalkohol sowie Copolymere, die von diesen Polymeren abstammen, verwendet. Das Bindemittel kann auch verwendet werden, um die Dispersion zu verbessern.

Falls notwendig werden weitere Komponenten verwendet, wobei Beispiele für den Farblöschungsbeschleuniger Ammoniumsalze umfassen, Beispiele des anorganischen Pigmentes umfassen Talk, Kaolin, Kieselerde, Titanoxid, Zinkoxid, Magnesiumcarbonat und Aluminiumhydroxid, und Beispiele für das andere Additiv umfassen Gleichmachermittel und Dispersionsmittel, die konventionell verwendet werden.

Die gemäß obiger Beschreibung hergestellte Beschichtungsflüssigkeit wird mit einem konventionellen Verfahren auf das Substrat aufgebracht. Die gebildete Beschichtungsschicht wird durch Trocknung behandelt und die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht ist damit hergestellt. Die Temperatur der Trocknungsbehandlung ist nicht besonders eingeschränkt. Es ist bevorzugt, dass die Trocknungsbehandlung bei einer niedrigen Temperatur durchgeführt wird, um eine Farbentwicklung des Farbstoffvorläufers zu verhindern. Die Dicke der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht 2, die wie oben beschrieben gebildet wird, kann in dem Bereich von 1 bis 10 &mgr;m und vorzugsweise in dem Bereich von 2 bis 7 &mgr;m eingestellt werden.

Die Lichtabsorptions- und photothermale Umwandlungsschicht 3 hat die Funktion der Absorption des einfallenden nahen infraroten Laserlichts, des ultravioletten Lichts oder des nahen Infrarotlichtes sowie der Umwandlung des absorbierten Lichtes in Wärme. Es ist bevorzugt, das Licht im sichtbaren Bereich nicht stark absorbiert wird. Wenn Licht im sichtbaren Bereich absorbiert wird, verschlechtert sich die Sichtbarkeit und die Lesbarkeit des Bar-Codes. Die Lichtabsorptions- und photothermale Umwandlungsschicht mit der obigen Eigenschaft kann mit einem Material hergestellt werden, das in geeigneter Weise aus konventionellen Materialien zur Bildung von Lichtabsorptions- und photothermalen Umwandlungsschichten für widerbeschriftbare Wärmeetiketten ausgewählt wird und umfasst das lichtabsorbierende Mittel und ein Bindemittel und kann auch anorganische Füllstoffe, Schmiermittel, antistatische Mittel und andere Additive umfassen, die verwendet werden, falls dies notwendig ist. Als das lichtabsorbierende Mittel der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht gemäß der vorliegenden Erfindung kann wenigstens ein Material verwendet werden; das ausgewählt wird aus organischen Farbstoffen und/oder organometallischen Farbstoffen, die lichtabsorbierende Mittel sind, wie Farbstoffe auf Cyanin-Basis, Farbstoffe auf Phthalocyanin-Basis, Farbstoffe auf Anthrachinon-Basis, Farbstoffe auf Azulen-Basis, Farbstoffe auf Squalerium-Basis, Farbstoffe auf Metallkomplex-Basis, Farbstoffe auf Triphenylmethan-Basis und Farbstoffe auf Indolenin-Basis. Unter diesen Verbindungen sind aufgrund ihrer ausgezeichneten Fähigkeit zur Umwandlung von Licht in Wärme die Farbstoffe auf Metallkomplex-Basis und die Farbstoffe auf Indolenin-Basis bevorzugt.

Als Bindemittel in der Lichtabsorptions- und photothermalen Umwandlungsschicht 3 können die Bindemittel verwendet werden, die oben als Beispiele für das Bindemittel in der Farbentwicklungsschicht 2 beschrieben wurden. Da die Lichtabsorptions- und photothermale Umwandlungsschicht 3 die äußerste Schicht des Etiketts darstellt, sind Transparenz für die Sichtbarkeit der in den unteren Schichten gebildeten Farbe und die Hartmanteleigenschaft (die Kratzresistenz) der Oberfläche erforderlich. Deshalb sind Harze des Vernetzungstyps bevorzugt und Harze, die durch ionisierende Strahlung, wie ultraviolettes Licht, und Elektronenstrahlen gehärtet werden, sind als das Bindemittel mehr bevorzugt. Für die Bildung der Lichtabsorptions- und photothermalen Umwandlungsschicht 3 wird zunächst eine Beschichtungsflüssigkeit zubereitet, die das oben beschriebene Lichtabsorptionsmittel, das Bindemittel und die anderen Additive, die soweit notwendig verwendet werden, umfasst. Falls notwendig; kann in Abhängigkeit von dem Typ des Bindemittels ein geeignetes organisches Lösungsmittel bei der Zubereitung verwendet werden. Die relative Menge des Bindemittels und des licht- absorbierenden; Mittels sind nicht besonders eingeschränkt. Das lichtabsorbierende Mittel kann in einer Menge in dem Bereich von 0,1 bis 50 Gewichtsteile und vorzugsweise in dem Bereich von 0,5 bis 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Bindemittels verwendet werden. Wenn die Menge des lichtabsorbierenden Mittels den obigen Bereich übersteigt, besteht die Möglichkeit, dass die Oberfläche gefärbt ist, da das lichtabsorbierende Mittel gelegentlich Licht im sichtbaren Bereich absorbiert. Wenn die Oberfläche gefärbt ist, ist nicht nur das Äußere des Etiketts, sondern auch die Sichtbarkeit der Bilder und die Lesbarkeit des Bar-Codes beeinträchtigt. Es ist somit bevorzugt, dass die Menge des lichtabsorbierenden Mittels auf den Minimalwert gedrückt wird, wobei die Balance mit der Empfindlichkeit der Farbbildung durch Hitzeerzeugung berücksichtigt wird.

Die Beschichtungsflüssigkeit, die wie oben beschrieben hergestellt wird, wird auf die Oberfläche der oben beschriebenen, wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht 2 gemäß einem konventionellen Verfahren aufgetragen. Nachdem die gebildete Beschichtungsschicht durch Trocknung behandelt wurde, wird die Beschichtungsschicht durch Erhitzen oder durch Bestrahlung mit einer ionisierenden Strahlung vernetzt und die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht 3 wird gebildet. Die Dicke der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht 3, die wie oben gebildet wird, liegt im allgemeinen in dem Bereich von 0,05 bis 10 &mgr;m und vorzugsweise in dem Bereich von 0,1 bis 3 &mgr;m.

Eine Ankerbeschichtungsschicht kann auf einer Fläche des Substrates 1 ausgebildet werden, falls dies erforderlich ist. Die Ankerbeschichtungsschicht wird gebildet, um das Substrat vor dem Lösungsmittel in der Beschichtungsflüssigkeit zu schützen, die bei der Bildung der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht 2 in dem folgenden Schritt verwendet wird. Die Verwendung eines Substrates mit einer geringen Lösungsmittelbeständigkeit wird durch die Bildung der Ankerbeschichtungsschicht möglich gemacht. Wenn ein Material mit einer geringen Lösungsmittelbeständigkeit als Substrat verwendet wird, ist es bevorzugt, dass eine Beschichtungsflüssigkeit aus einer wässrigen Lösung oder einer wässrigen Dispersion für die Bildung der Ankerbeschichtungsschicht verwendet wird. Beispiele für das Harz, das für die Flüssigkeit einer wässrigen Beschichtungsschicht verwendet wird, umfassen Stärke, Polyvinylalkohol (PVA) – Harze und Celluloseharze. Beispiele für das Harz, das für die Beschichtungsflüssigkeit einer wässrigen Dispersion verwendet wird, umfassen Acrylharze, Polyesterharze; Polyurethanharze und Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharze. Von diesen Harzen abstammende, vernetzte Harze sind unter dem Gesichtspunkt der Lösungsmittelbeständigkeit bevorzugt.

Harze des Nicht-Lösungsmitteltyps, die mittels Vernetzung durch ionisierende Strahlung, wie ultraviolettes Licht und Elektronenstrahlen, härtbar sind, können effektiv verwendet werden. Wenn ein Harz, das mit einer ionisierenden Strahlung härtbar ist, verwendet wird, kann das Maß der Vernetzung durch Veränderung der Bestrahlungsmenge einfach eingestellt werden, und es kann ein vernetztes Harz mit einer großen Vernetzungsdichte gebildet werden.

Es ist ausreichend, dass die Ankerbeschichtungsschicht eine Dicke im Bereich von 0,1 bis 30 &mgr;m besitzt. Wenn ein Substrat mit einer geringen Lösungsmittelbeständigkeit als Substrat 1 verwendet wird, ist eine Ankerbeschichtungsschicht mit einer höheren Dicke effektiver zum Schutz des Substrates vor der Beschichtungsflüssigkeit auf Lösungsmittelbasis, welche in dem folgenden Schritt verwendet wird, da die Barriereeigenschaft erhöht und die Lösungsmittelbeständigkeit verbessert wird. Wenn die Dicke kleiner als 0,1 &mgr;m ist, kann das Substrat nicht vor dem Lösungsmittel geschützt werden. Wenn die Dicke 30 &mgr;m übersteigt, wird die Wirkung durch die Zunahme der Dicke nicht viel erhöht.

Es ist bevorzugt, dass das vernetzte Harz, welches die Ankerbeschichtungsschicht bildet, solch ein Maß an Vernetzung aufweist, dass die Gelfraktion 30 % oder mehr und mehr bevorzugt 40 % oder mehr beträgt. Wenn die Gelfraktion kleiner als 30 % ist, ist die Lösungsmittelbeständigkeit nicht ausreichend und es gibt die Möglichkeit, dass das Substrat 1 nicht ausreichend vor dem Lösungsmittel in der Beschichtungsflüssigkeit während der Bildung der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht 2 in dem folgenden Schritt geschützt wird.

Es ist notwendig, dass das Absorptionsvermögen des Laserlichts, welches verwendet wird für die Aufzeichnung mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs gemäß der vorliegenden Erfindung, 50 % oder größer ist. Wenn das Absorptionsvermögen kleiner als 50 % ist, ist die durch die Strahlung an der Oberfläche des Etiketts bereitgestellte und für die Aufzeichnung verwendete Energie nicht ausreichend.

Wenn das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung für die Aufzeichnung von Bildern in ein Etikett verwendet wird, bei dem die aufgezeichneten Bilder unter Verwendung von reflektiertem Licht gelesen werden, wie ein Etikett, bei dem die Bilder als Kombinationen von Liniendiagrammen gelesen werden, Beispiele davon umfassen ein Bar-Code-Etikett, ein Calracode-Etikett und ein OCR-Etikett, ist es notwendig, dass das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit der Oberfläche des Etiketts in dem Bereich von 50 bis 90 % liegt. Wenn das Absorptionsvermögen 90 % übersteigt, wird der Unterschied in dem reflektierten Licht an dem linearen Bildabschnitt und an den Abschnitten, die nicht für die Aufzeichnung verwendet werden, nicht unterscheidbar bei dem Ablesen, wo reflektiertes Licht in der kritischen Wellenlängenregion verwendet wird. Die Funktion des Bar-Codes und ähnliches geht verloren.

Das Absorptionsvermögen des Lichts kann durch Veränderung der Menge des lichtabsorbierenden Mittels in der Lichtabsorptions- und photothermalen Umwandlungsschicht, die bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, eingestellt werden.

Das Absorptionsvermögen des Lichts kann erzielt werden durch Messung des Reflektionsvermögens des Lichts, welches auf die Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs, das bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, einfällt, mittels einem Spektrometer und anschließender Berechnung des Absorptionsvermögens als (100-Reflektionsvermögen) %.

Die Klebstoffschicht 4 wird angeordnet an der Fläche des Substrates 1, welche gegenüberliegend zu der Fläche mit den oben beschriebenen Schichten ist. Es ist bevorzugt, dass der Klebstoff, der die Klebstoffschicht 4 aufbaut, eine Harzzusammensetzung hat, die eine ausgezeichnete Haftung an einem Schichtträger, der Kunststoffe umfasst, zeigt, und der nicht in nachteiliger Weise das Recycling beeinflusst, wenn das Etikett zusammen mit dem Schichtträger recycelt wird. Klebstoffe, die Copolymere auf Acrylesterbasis als Harzkomponente umfassen, sind aufgrund der ausgezeichneten Eigenschaft beim Recycling bevorzugt. Klebstoffe auf Kautschukbasis, Klebstoffe auf Polyesterbasis und Klebstoffe auf Polyurethanbasis können auch verwendet werden. Klebstoffe auf Silikonbasis, die eine ausgezeichnete Hitzebeständigkeit zeigen, können auch verwendet werden. Die Klebstoffe auf Silikonbasis bewirken jedoch gelegentlich eine Abnahme in der Festigkeit und eine Verschlechterung im Aussehen, da die recycelten Harze heterogen werden können aufgrund der geringen Kompatibilität mit dem Schichtträger bei dem Recyclingschritt.

Als Klebstoff kann jeder Klebstoff des Emulsionstyps, Klebstoff des Lösungstyps und Klebstoff des Nicht-Lösungsmitteltyps verwendet werden. Klebstoffe des Vernetzungstyps sind bevorzugt, da die Wasserbeständigkeit beim Reinigungsschritt, der für die wiederholte Verwendung des Schichtträgers durchgeführt wird, ausgezeichnet ist und die Haltbarkeit des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts verbessert wird. Die Dicke der Klebstoffschicht 4 liegt im allgemeinen in dem Bereich von 5 bis 60 &mgr;m und vorzugsweise in dem Bereich von 15 bis 40 &mgr;m.

Die Klebstoffschicht 4 kann direkt durch Auftragen des Klebstoffs auf die Oberfläche des Substrates 1 gemäß einem konventionellen Verfahren ausgebildet werden, wie ein Verfahren unter Verwendung einer Rakelstreichmaschine, eines Umgekehrbeschichters, einer Formstreichmaschine, einer Tiefdruckmaschins oder einem Mayer-Stab, wobei sich anschließend die Trocknung der gebildeten Beschichtungsschicht anschließt. Als ein anderes Verfahren kann die Klebstoffschicht 4 auf der Freisetzungsfläche einer Freisetzungsfolie 5 ausgebildet werden, indem der Klebstoff nach einem der obigen Verfahren aufgetragen wird und anschließend die gebildete Beschichtungsschicht 4 getrocknet und dann die gebildete Klebstoffschicht auf das Substrat 1 transferiert wird, indem das so gebildete Laminat auf dem Substrat 1 befestigt wird. Das Übertragungsverfahren ist bevorzugt, da die Effizienz der Trocknung des Klebstoffs erhöht werden kann, ohne das eine Farbentwicklung in der wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht 2, die auf dem Substrat angeordnet ist, hervorgerufen wird. Eine Materialfolie des wärmeempfindlichen Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs kann gemäß einem Verfahren hergestellt werden, bei dem die Klebstoffschicht durch Auftragen des Klebstoffs auf die Freisetzungsfolie ausgebildet wird, die gebildete Beschichtungsschicht getrocknet wird und das erzielte Laminat der Klebstoffschicht und der Freisetzungsfolie an dem Substrat, das als vordere Folie verwendet wird, befestigt wird und die erzielte Materialfolie aufgewickelt wird. Die Freisetzungsfolie 5 kann an der Klebstoffschicht 4 befestigt bleiben, wo dies notwendig ist. Als Freisetzungsfolie 5 können Kunststofffilme verwendet werden, wie Polyethylenterephthalat (PET)-Filme, geschäumte PET-Filme und Polypropylenfilme, mit Polyethylen laminiertes Papier, Pergaminpapier, Pergaminpapier, das mit Polyethylen laminiert ist, und mit Ton beschichtetes Papier, das mit einem Freisetzungsmittel beschichtet ist. Als Freisetzungsmittel sind Freisetzungsmittel auf Silikonbasis bevorzugt. Freisetzungsmittel auf Fluorbasis und Freisetzungsmittel auf Basis von Carbamaten mit einer langen Alkylgruppe können auch verwendet werden. Die Dicke der Beschichtungsschicht des Freisetzungsmittels liegt im Allgemeinen in dem Bereich von 0,1 bis 2,0 &mgr;m und vorzugsweise in dem Bereich von 0,5 bis 1,5 &mgr;m. Die Dicke der Freisetzungsschicht 5 ist nicht besonders eingeschränkt. Die Dicke der Freisetzungsschicht liegt im Allgemeinen bei etwa 20 bis 150 &mgr;m.

Für das Verfahren zur Herstellung und Bearbeitung des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts, welches nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist es bevorzugt, dass die Schichten in solch einer Weise ausgebildet werden, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 2 und die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht 3 in dieser Reihenfolge auf einer Seite des Substrates 1 gebildet werden, wobei dann anschließend die Freisetzungsfolie 5 mit der Klebstofffolie 4 an der anderen Seite des Substrates befestigt wird. Falls notwendig, wird die Ankerbeschichtungsschicht an einer Seite des Substrates 1 ausgebildet und dann wird die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht 2 und die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht 3 in dieser Reihenfolge auf der gebildeten Ankerbeschichtungsschicht ausgebildet.

Die Ankerbeschichtungsschicht, die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht und die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht können durch Auftragen der entsprechenden Beschichtungsflüssigkeiten gemäß einem Beschichtungsverfahren ausgebildet werden, wie das direkte Gravurbeschichtungsverfahren, das Umgekehrgravurbeschichtungsverfahren, das Mikrogrpvurbeschichtungsverfahren, das Beschichtungsverfahren unter Verwendung eines Mayer-Stabs, eines Luftmessers, eines Blattes, eines Stempel- oder eines Walzenmessers, das Umgekehrbeschichtungsverfahren und das Schleierbeschichtungsverfahren und ein Druckverfahren, wie das Flexodruckverfahren, das Buchstabenpressdruckverfahren und das Screendruckverfahren, wobei anschließend die gebildete Beschichtungsschicht getrocknet und, falls notwendig, die getrocknete Beschichtungsschicht erhitzt wird. Es ist insbesondere bevorzugt, dass die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht bei einer niedrigen Temperatur getrocknet wird, so dass sich keine Farbe entwickelt. Wenn eine Schicht verwendet wird, die mit ionisierender Bestrahlung gehärtet wird, kann die Schicht durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht oder mit Elektronenstrahlen gehärtet werden.

Die Materialfolie 10 des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs kann gemäß der Form des Etiketts geformt werden, indem die Folie unter Verwendung eines Etikettdruckers oder ähnliches in die vorgeschriebene Größe des Etiketts geschnitten wird.

Als Verfahren für die Aufzeichnung (Drucken) bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird die gewünschte Information aufgezeichnet (gedruckt) auf dem widerbeschriftbaren Wärmeetikett, bevor das widerbeschriftbare Wärmeetikett an den Schichtträger befestigt wird. Für die Aufzeichnung kann jedes Kontaktverfahren, bei dem ein Wärmekopf in Kontakt mit der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht gebracht wird, sowie jedes Nicht-Kontaktverfahren unter Verwendung eines Laserlichts, verwendet werden. Das Nicht-Kontaktverfahren ist bevorzugt und das Verfahren für die Aufzeichnung gemäß dem Nicht-Kontaktverfahren wird nun beschrieben.

Gemäß dem Nicht-Kontaktverfahren bestrahlt das Laserlicht die Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts in einem nichtkontaktierenden Zustand und das Lichtabsorptionsmittel in der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht an der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts absorbiert das Laserlicht und wandelt das absorbierte Laserlicht in Wärme um. Aufgrund der durch die Umwandlung erzeugten Wärme reagieren der Farbstoffvorläufer und das reversible Farbentwickfungsmittel in der wärmeempfindlichen Farbumwandlungsschicht 2 unter der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht 3 miteinander. Der Farbstoffvorläufer entwickelt somit die Farbe und die Aufzeichnung wird erzielt.

Als Laserlicht, das für die Aufzeichnung bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist es notwendig, dass für die Bestrahlung nahes infrarotes Laserlicht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1.500 nm verwendet wird, Laserlicht mit einer Wellenlänge von weniger als 700 nm ist nicht bevorzugt, da die Sichtbarkeit und die Lesbarkeit der aufgezeichneten Bilder unter Verwendung des reflektierten Lichts sich verschlechtert. Laserlicht mit einer Wellenlänge von mehr als 1.500 nm ist nicht bevorzugt, da die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht nacheinander zerstört wird aufgrund der größeren Energiemenge pro Pulseinheit und dem größeren Effekt der Wärme, und da die Haltbarkeit bei einer wiederholten Aufzeichnung und Löschung sich verschlechtert. Bei praktischen Anwendungen kann ein Halbleiter-Laserlicht (830 nm) oder YAG-Laserlicht (1.064 nm) vorteilhaft verwendet werden.

Die Energiemenge pro Einheitsbereich des Laserlichts, das durch die Bestrahlung für die Aufzeichnung gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung angewandt wird, liegt in dem Bereich von 5,0 bis 15,0 mJ/mm2 und vorzugsweise in dem Bereich von 6,0 bis 14,0 mJ/mm2.

Es ist notwendig, dass die Energiemenge, die durch die Bestrahlung bei dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung zugeführt wird, in Beziehung zu dem Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts, welches für die Aufzeichnung von Bildern in das widerbeschriftbare Wärmeetikett gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet wird, mit der Oberfläche des Etiketts entschieden wird. Es ist notwendig, dass das Produkt der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und das Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung in dem Bereich von 3,0 bis 14,0 mJ/mm2 und vorzugsweise in dem Bereich von 3,5 bis 12,0 mJ/mm2 ausgewählt wird. Wenn das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts kleiner als 3,0 mJ/mm2 ist, ist die Energiemenge für die Aufzeichnung nicht ausreichend und eine ausreichende Konzentration an entwickelter Farbe kann nicht erzielt werden. Wenn das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts 14,0 mJ/mm2 übersteigt, wird die Energiemenge größer als die Energiemenge sein, die für die Farbentwicklung notwendig ist. Der Leukofarbstoff und das langkettige Farbentwicklungsmittel auf Alkylbasis, die zusammen geschmolzen wurden und die Farbe entwickelten, werden bei Temperaturen um die Kristallisationstemperatur abgekühlt und getrennt kristallisiert. Die Konzentration der entwickelten Farbe sinkt oder ein Oberflächenbruch wird stattfinden.

Es ist bevorzugt, dass der Abstand zwischen der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts und der Lichtquelle des Laserlichts 30 cm oder weniger beträgt, obgleich die bevorzugte Entfernung in Abhängigkeit von der Strahlenabgabe unterschiedlich ist. Je kürzer die Distanz, umso bevorzugter ist dies unter dem Gesichtspunkt der Abgabe des Laserlichts und des Abtastens. Es ist bevorzugt, dass unter dem Gesichtspunkt der Bildbildung das Laserlicht auf einen Bereich mit einem Durchmesser in dem Bereich von 1 bis 300 &mgr;m auf die Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts fokussiert wird. Je größer die Geschwindigkeit des Abtastens, umso vorteilhafter ist dies aufgrund der Reduktion der Aufzeichnungszeit. Eine Geschwindigkeit des Abtastens von 3 m/Sekunde oder größer ist bevorzugt. Es ist ausreichend, dass der Ausstoß des Lasers 50 mW oder größer ist. Bei praktischen Anwendungen ist ein Ausstoß in dem Bereich von 300 bis 10.000 mW bevorzugt, so dass die Aufzeichnungsgeschwindigkeit zunimmt.

Ausgezeichnete Bilder können erzielt werden, wenn die gebildeten Bilder durch Anblasen mit kühler Luft oder einem ähnlichen Verfahren abgelöscht werden, nachdem die Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Aufzeichnung erfolgt ist. Für den Kühlbetrieb kann das Abtasten mit dem Laserlicht und die Kühlung mit der Luft alternativ oder gleichzeitig durchgeführt werden.

Die Löschung nach der ersten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird durchgeführt für die Widerbeschriftung von Information auf dem widerbeschriftbaren Wärmeetikett in eine neue Information. Für die Löschung wird die Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts mit nahem infrarotem Laserlicht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1.500 nm bestrahlt. Die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht 3 auf der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts absorbiert das Licht und erzeugt die Wärme. Die Menge an thermischer Energie, die für die Löschung notwendig ist, kann so bereitgestellt werden. Es ist notwendig, dass die Menge der Energie pro Einheitsbereich, die durch die Bestrahlung auf die Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs 10 für die Löschung bereitgestellt wird, in dem Bereich von dem 1,1 bis 3,0-fachen und vorzugsweise in dem Bereich von dem 1,12 bis 2,5 -fachen der Energiemenge des Laserlichts pro Einheitsbereich, die für die Bestrahlung bei der Aufzeichnung bereitgestellt wird, ausgewählt wird. Wenn die Energiemenge für die Löschung kleiner als das 1,1-fache im Vergleich zu der für die Aufzeichnung ist, ist die Energiemenge nicht ausreichend für die Löschung und es ist nicht möglich, dass das Restbild im Wesentlichen vollständig gelöscht wird. Ein Restbild verbleibt etwas und eine Abnahme in der Sichtbarkeit und eine Verschlechterung in der Lesbarkeit des Bar-Codes entsteht als das Ergebnis einer wiederholten Aufzeichnung und Löschung. Wenn die Energiemenge für die Löschung das 3,0 – fache im Vergleich zu der Aufzeichnung übersteigt, übersteigt die Energiemenge die Menge, die für die Löschung notwendig ist. Die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht 3 an der Oberfläche des Etiketts wird durch das Laserlicht zerstört und eine Abnahme in der Sichtbarkeit und eine Verschlechterung in der Eigenschaft für die wiederholte Aufzeichnung entsteht aufgrund des Wechsels in den optischen Eigenschaften. Die Menge an Restbild kann ferner reduziert werden, indem die Rate der Kühlung herabgesetzt wird durch Kontakt mit einer Wärmewalze oder durch Anblasen mit erhitzter Luft in Kombination mit der Strahlung des Laserlichts in einer vorgegebenen Energiemenge. Es ist bevorzugt, dass die Temperatur der Wärmewalze oder der warmen Luft in dem Bereich von 100 bis 140° C liegt. Die Menge an Restbild kann ferner reduziert werden, indem die Erhitzung innerhalb von 4 Sekunden begonnen wird, nachdem die Bestrahlung mit dem Licht für die Löschung begonnen wurde.

Als Wärmewalze kann jede konventionelle Wärmerolle ohne Einschränkungen verwendet werden, solange die Oberfläche des Etiketts auf 100 bis 140° C innerhalb von 4 Sekunden erhitzt wird, nachdem die Bestrahlung mit dem Licht für Löschung gestartet wurde, und die Oberfläche des Etiketts nicht beschädigt wird. Zum Beispiel können Kautschukwalzen und Stahlwalzen verwendet werden, wobei Silikonkautschukwalzen, die eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit aufweisen, bevorzugt sind.

Es ist bevorzugt, dass der Kautschuk eine Härte von 40 oder größer hat. Wenn die Härte des Kautschuks kleiner als 40 ist und die Walze weich ist, steigt die Klebekraft zu der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht an und es entstehen Probleme, wie die Anhaftung der Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht an die Kautschukwalze.

Wenn die Aufzeichnung durchgeführt wird, nachdem Bilder gelöscht worden sind, wird bei der ersten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung die Aufzeichnung in der gleichen Weise wie bei der früheren Aufzeichnung durchgeführt. Bei dieser Ausführungsform kann die Widerbeschriftung durch Bestrahlung mit dem Laserlicht in dem nichtkontaktierenden Zustand selbst dann erzielt werden, wenn das widerbeschriftbare Wärmeetikett an dem Schichtträger befestigt ist.

Die zweite Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun im folgenden beschrieben.

Die zweite Ausführungsform entspricht der ersten Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei aber das Verfahren für die Löschung unterschiedlich ist. Bei der zweiten Ausführungsform ist das Licht, welches für die Bestrahlung der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts für die Löschung verwendet wird, ultraviolettes Licht oder nahes infrarotes Licht. Als Licht für die Löschung kann ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 200 bis 400 nm oder nahes infrarotes Licht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1.500 nm verwendet werden. Es kann Licht verwendet werden, welches die Bedingung erfüllt, dass das Produkt aus der Energiemenge, die durch Bestrahlung mit dem ultravioletten Licht oder mit dem nahen infraroten Licht bereitgestellt wird, und dem Absorptionsvermögen des ultravioletten Lichtes oder des nahen infraroten Lichtes während der Löschung das 1,1 bis 3,0 -fache des Produktes aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts mit der Oberfläche des Etiketts während der Aufzeichnung ist.

Es werden die durch die Erfindung erzielten Vorteile zusammengefasst. Gemäß dem Verfahren für die Aufzeichnung und Löschung von Bildern unter Verwendung des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts des nichtkontaktierenden Typs gemäß der Erfindung, können aufgezeichnete Bilder im wesentlichen vollständig gelöscht werden und das widerbeschriftbare Wärmeetikett kann wieder verwendet werden, ohne dass das Etikett von dem Schichtträger entfernt werden muss. Somit können Arbeit und Zeit, die für die Abnahme des Etiketts notwendig sind, eingespart werden. Das Verfahren kann zu einer Materialersparnis beitragen, da das Etikett zusammen mit dem Schichtträger nach der abschließenden Verwendung des Etiketts und des Schichtträgers recycelt werden kann.

Das widerbeschriftbare Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann in vorteilhafter Weise verwendet werden als Etikett für die Kontrolle von Gegenständen, wie Etikette, die an Kunststoffbehälter befestigt sind, welche für den Transport von Nahrungsmitteln dienen, Etikette, die für die Kontrolle von elektronischen Teilen verwendet werden, sowie Etikette, die an Pappschachteln für die Kontrolle der Verteilung von Gegenständen befestigt werden.

Beispiele

Die vorliegende Erfindung wird nun detailliert unter Bezug auf die folgenden Beispiele beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.

A) Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht

Eine Verbindung auf Triarylmethan-Basis, die 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid als der Farbstoffvorläufer war, mit einer Menge von 10 Gewichtsteilen, 30 Gewichtsteile von 4-(N-Methyl-N-octadecylsulfonylamino)phenol als das reversible Farbentwicklungsmittel, 1 ,5 Gewichtsteile Polyvinylacetal als Dispersionsmittel und 2.500 Gewichtsteile von Tetrahydrofuran als verdünnendes Lösungsmittel wurden mit einem Pulverisator und einer Dispersionsmaschine pulverisiert, um eine Dispersion zu bilden. Eine Beschichtungsflüssigkeit für die Bildung einer wärmeempfindlichen Farbentwicklungsschicht (Flüssigkeit A) wurde hergestellt.

B) Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht

Ein nahes infrarotes Lichtabsorptions- und photothermisches Umwandlungsmittel (ein Farbmittel auf einer Nickelkomplex-Basis) [hergestellt von TOSCO Co., Ltd.; Handelsname: „SDA-5131"] in einer Menge von 0,3, 0,8, 1 , 3 oder 5 Gewichtsteilen, wie vorgegeben durch die Beispiele und Vergleichsbeispiele, 100 Gewichtsteile eines Bindemittels des mit ultravioletten Lichts härtenden Typs (ein Bindemittel auf Urethanacrylat-Basis) [hergestellt von DAINICHISEIKA COLOR & CHEMICALS MFG. Co., Ltd.; Handelsname: „PU-5 (NS)"] und 3 Gewichtsteile eines anorganischen Pigmentes (Kieselerde) [hergestellt von NIPPON AEROSIL KOGYO Co., Ltd.; Handelsname: „AEROSIL R-972"] wurden mittels einer Dispersionsmaschine dispergiert und eine Beschichtungsflüssigkeit für die Bildung einer Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsschicht (Flüssigkeit B) wurde hergestellt.

C) Herstellung einer Klebstoffschicht mit einer Freisetzungsfolie

Eine Polyethylenterephthalat-Folie mit einer Dicke von 100 &mgr;m [hergestellt von TORAY Co., Ltd.; Handelsname: „LUMILAR T-60"] wurde mit einem Silikonharz, das einen Katalysator enthielt [hergestellt von TORAY-DOW CORNING Co., Ltd.; Handelsname: SRX-211"] mit einer Menge beschichtet, dass eine Schicht mit einer Dicke von 0,7 &mgr;m nach Trocknung erzielt wurde. Eine Freisetzungsfolie wurde hergestellt. Die Fläche der Freisetzungsfolie, die mit dem Silikonharz beschichtet war, wurde mit einer Klebbeschichtungsflüssigkeit beschichtet, die hergestellt wurde durch Zugabe von 3 Gewichtsteilen eines Vernetzungsmittels [hergestellt von NIPPON POLYURETHANE Co., Ltd.; Handelsname: CORONATE L"] zu 100 Gewichtsteilen eines Acrylklebstoffes [hergestellt von TOYO INK SEIZO Co., Ltd.; Handelsname: „ORIBINE BPS-1109"] gemäß einem Verfahren unter Verwendung eines Walzenmesserbeschichters in solch einer Menge, dass eine Schicht mit einer Dicke von 30 &mgr;m nach Trocknung gebildet wurde. Die gebildete Folie, die mit dem Klebstoff beschichtet war, wurde in einem Ofen bei 100° C für 2 Minuten getrocknet und eine Klebstoffschicht mit der Freisetzungsfolie wurde hergestellt.

D) Verfahren der Aufzeichnung (trocken)

Die Aufzeichnung wurde durchgeführt unter Verwendung eines Laserlicht emittierenden Lasermarkers [hergestellt von SUNX Co., Ltd,; LP-F10], wozu ein YAG-Laser verwendet wurde (Wellenlänge: 1064 nm). Die Bedingungen wurden wie folgt eingestellt: Abstand der Bestrahlung: 180 nm; Geschwindigkeit des Abtastens: 3,000 mm/Sekunde; Linienbreite: 0,1 mm; Leistung (Division der aktuellen Abgabe aufgrund der Einstellung dividiert durch die Pulsfrequenz): 70 %; Spotdurchmesser: 100 &mgr;m. Die Energiemenge, die für die Aufzeichnung auf dem Etikett bereitgestellt wurde, wurde durch Veränderung der Laserabgabe eingestellt. Dieser Wert wurde in die Energiemenge pro Einheitsbereich (mJ/mm2) umgewandelt und das Produkt aus der Energiemenge, die für die Bestrahlung bereitgestellt wurde, und das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Lasers, der für die Aufzeichnung mit der Oberfläche des Etiketts verwendet wurde, wurde verwendet als die Energiemenge, die für die Aufzeichnung verwendet wurde.

E) Verfahren der Löschung

Die Löschung wurde mit einem Laserlicht emittierenden Lasermarker [hergestellt von SUNX Co., Ltd.: LP-F10] durchgeführt, wobei ein YAG-Laser verwendet wurde (Wellenlänge: 1064 nm). Die Bedingungen wurden wie folgt eingestellt: Bestrahlungsabstand: 100 mm; Geschwindigkeit des Abtastens: 3.000 mm/Sekunde; Linienbreite: 0,1 mm; Leistung: 50 %; Spotdurchmesser: 100 &mgr;m. Die Energiemenge, die auf dem Etikett für die Löschung bereitgestellt wurde, wurde durch Veränderung der Laserabgabe eingestellt. Dieser Wert wurde in die Energiemenge pro Einheitsbereich (mJ/mm2) umgewandelt. Wenn ultraviolettes (UV) Licht für die Löschung verwendet wurde, wurde der Wert auch in die Energiemenge pro Einheitsbereich (mJ/mm2) umgewandelt. Das Produkt aus der Energiemenge, die für die Bestrahlung bereitgestellt wurde, und dem Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts oder des ultravioletten Lichts, das für die Löschung verwendet wurde, mit der Oberfläche des Etiketts, wurde, als die Energiemenge, die für die Löschung verwendet wurde, benutzt.

F) Verfahren für die Messung des Absorptionsvermögens von Licht mit der Oberfläche des Etiketts

Unter Verwendung eines Belichtungsmessers für die Messung des Reflektionsvermögens von senkrecht einfallendem Licht [hergestellt von SHIMADZU SEISAKUSHO Co., Ltd.; „MPC-3100"] wurde das Reflektionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts und des ultravioletten Lichts senkrecht auf der Oberfläche eines widerbeschriftbaren Wärmeetiketts gemessen und der Wert von (100-Reflektionsvermögen) % wurde als das Absorptionsvermögen der Oberfläche für Licht benutzt.

G) Verfahren zur Auswertung der Ergebnisse

Ein Bar-Code wurde in einer Weise gedruckt, dass eine akkurate Unterscheidung gemacht werden konnte. Die Ergebnisse der Aufzeichnung und der Löschung wurden durch visuelle Beobachtung und durch Verwendung eines Bar-Code-Lesegerätes gemäß den folgenden Kriterien mit vier Abstufungen ausgewertet:

Ergebnis der Aufzeichnung (Drucken)

  • 4: Sehr klare Liniendiagramme; die Liniendiagramme konnten deutlich durch die visuelle Beobachtung und durch die Verwendung des Bar-Code-Lesegerätes unterschieden werden.
  • 3: Die Liniendiagramme konnten annähernd gut durch die visuelle Beobachtung und durch die Verwendung des Bar-Code-Lesegerätes unterschieden werden.
  • 2: Die Unterscheidung der Liniendiagramme durch die visuelle Beobachtung war schwierig; das Lesegerät für den Bar-Code machte oft Fehler.
  • 1: Die Unterscheidung der Liniendiagramme war weder durch die visuelle Beobachtung noch durch die Verwendung des Lesegerätes für den Bar-Code möglich.

Ergebnis der Löschung

  • 4: Überhaupt keine Restbilder der Liniendiagramme überhaupt; Unterscheidung der Restbilder der Liniendiagramme war weder durch die visuelle Beobachtung noch durch die Verwendung des Lesegerätes für den Bar-Code möglich.
  • 3: Die Unterscheidung von Restbildern der Liniendiagramme durch die visuelle Beobachtung und durch die Verwendung des Bar-Code-Lesegerätes war schwierig.
  • 2: Restbilder der Liniendiagramme konnten durch die visuelle Beobachtung unterschieden werden; das Bar-Code-Lesegerät machte oft Fehler.
  • 1: Restbilder der Liniendiagramme konnten klar durch die visuelle Beobachtung und durch die Verwendung des Bar-Code-Lesegerätes unterschieden werden.

Beispiel 1

Die unter A) hergestellte Flüssigkeit A einer Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht wurde auf eine geschäumte Folie von Polyethylenterephthalat mit einer Dicke von 100 &mgr;m [hergestellt von TOYO BOSEKI Co., Ltd.; Handelsname „CRISPAR K2424"], das als Substrat gemäß dem Farbprägeverfahren verwendet wurde. Die Menge war so aufgetragen, dass die gebildete Beschichtungsschicht eine Dicke von 4 &mgr;m nach Trocknung aufwies. Die erzielte Beschichtungsschicht wurde dann in einem Ofen bei 60° C für 5 Minuten getrocknet und eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht wurde gebildet. Auf die erzielte wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht wurde die Flüssigkeit B, hergestellt unter B) „Zubereitung einer Beschichtungsflüssigkeit für die Lichtabsorptions- und photothermale Umwandlungsschicht", die 1 Gewichtsteile des Lichtabsorptions- und photothermalen Umwandlungsmittels für nahes infrarotes Licht enthielt, in einer Menge gemäß dem Flexodruckverfahren aufgetragen, so dass die gebildete Beschichtungsschicht eine Dicke von 1,2 &mgr;m nach Trocknung aufwies. Die erzielte Beschichtungsschicht wurde mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Auf diese Weise wurde eine Lichtabsorptions- und photothermale Umwandlungsschicht gebildet und ein Substrat für ein widerbeschriftbares Wärmeetikett erzielt.

Die Klebstoffschicht mit einer Freisetzungsfolie, die unter C) „Zubereitung einer Klebstoffschicht mit einer Freisetzungsfolie" hergestellt wurde, wurde auf die Rückseite des Substrates für ein widerbeschriftbares Wärmeetikett, das oben erzielt wurde, laminiert. Das erzielte Laminat wurde gewickelt und eine Materialfolie für das widerbeschriftbare Wärmeetikett wurde erzielt. Die so erzielte Materialfolie wurde in Rollen mit einer Breite von 100 mm mit einem Rollenschneider längs geschnitten. Widerbeschriftbare Wärmeetikette mit einer Größe von 100 mm × 100 mm wurde aus den erzielten Rollen hergestellt und als Proben für die Aufzeichnung verwendet.

Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts, das eine Wellenlänge von 1.064 nm aufwies, mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts wurde gemäß F) „Verfahren für die Messung des Absorptionsvermögens des Lichtes mit der Oberfläche des Etiketts" gemessen und wurde zu 52 % bestimmt.

Der Test für die Aufzeichnung wurde gemäß D) „Verfahren für die Aufzeichnung (Drucken)" durchgeführt. Die Energiemenge des Laserlichts, die dem Etikett für die Aufzeichnung zugeführt wurde, wurde auf 10 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 52 betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 5,2 mJ/mm2.

Der Test für die Löschung wurde gemäß E) „Verfahren für die Löschung" durchgeführt. Die Energiemenge des Laserlichts, die dem Etikett für die Löschung zugeführt wurde, wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt. Die Menge an Energie, die für die Löschung verwendet wurde, war 7,8 mJ/mm2. Die Energiemenge des Laserlichts, die dem Etikett für die Löschung zugeführt wurde, war 1,5-fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen, und zwar 1 Sekunde nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Die Ergebnisse der Auswertung gemäß G) „Verfahren für die Auswertung der Ergebnisse" sind in der Tabelle 1 zusammen mit den Ergebnissen der Beispiele 2 bis 11 gezeigt.

  • Anmerkung: Einheit der Energiemenge: mJ/mm2
  • Anmerkung: Einheit der Energiemenge: mJ/mm2

Beispiel 2

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber ein Anblasen mit auf 100° C erhitzter Luft während der Löschung nicht durchgeführt wurde.

Beispiel 3

Die gleichen Verfahren wie bei dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Energien, die dem Etikett für die Aufzeichnung und die Löschung zugeführt wurden, und die Bedingung des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft verändert wurden.

Die Energiemenge des Laserlichts, das dem Etikett für die Aufzeichnung zugeführt wurde, wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt.

Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 52 betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 7,8 mJ/mm2. Die Menge an Energie des Laserlichts, die dem Etikett für die Löschung zugeführt wurde, wurde auf 20 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 10,4 mJ/mm2. Die Energiemenge des Laserlichts, die dem Etikett für die Löschung zugeführt wurde, war 1,33 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 3 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Beispiel 4

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 3 Gewichtsteilen des Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels, das in B) beschrieben ist, hergestellt wurde, und wobei die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendeten Energien verändert wurden.

Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 71 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 71 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 3,55 mJ/mm2. Die Energiemenge des Laserlichts, die dem Etikett für die Löschung zugeführt wurde, betrug 10 mJ/mm2. Die Menge der Energie des Laserlichts, welches für die Löschung verwendet wurde, war 7,1 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 2,0-fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 1 Sekunde nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Beispiel 5

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 4 wurden durchgeführt, wobei aber das Anblasen mit auf 100° C erhitzter Luft nicht durchgeführt wurde.

Beispiel 6

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 4 wurden durchgeführt, wobei aber die Energien, die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendet wurden, sowie die Bedingung des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft verändert wurden. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 10 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 71 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 7,1 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung benutzte Energiemenge betrug 10,65 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1,5 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 3 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Beispiel 7

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 4 wurden durchgeführt, wobei aber die für die Aufzeichnung und die für die Löschung verwendeten Energien, sowie die Bedingung des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft verändert wurden. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 71 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 10,65 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 20 mJ/mm2 eingestellt.

Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 14,2 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1 ,33 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 3 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Beispiel 8

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 5 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde und wobei die für die Aufzeichnung und Löschung verwendeten Energien verändert wurden. Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 80 %. Die Energiemenge des Laserlichts, die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellt wurde, wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 80 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 4,0 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 10 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 8,0 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 2,0 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 1 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Beispiel 9

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 8 wurden durchgeführt, wobei aber die Energien, die für die Aufzeichnung und für die Löschung verwendet wurden, verändert wurden. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 10 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Lichtes 80 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 8,0 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 12,0 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1,5 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 1 Sekunde nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Beispiel 10

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 5 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde, die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendeten Energien wurden verändert, ultraviolettes Licht (die Hauptkomponente hatte eine Wellenlänge von 250 nm) wurde als Licht für die Löschung verwendet und ein Anblasen mit auf 100° C erhitzter Luft wurde nicht durchgeführt. Die Absorption des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 80 %. Das Absorptionsvermögen des obigen ultravioletten Lichtes mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 90 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 80 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 4,0 mJ/mm2. Die Energiemenge des ultravioletten Lichtes, die durch Verwendung einer ultravioletten Schmelz-H-Kugel erzielt wurde und die dem Etikett für die Löschung bereitgestellt wurde, wurde auf 10 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des ultravioletten Lichtes 90 % betrug, war die für die Löschung verwendete Energiemenge 9,0 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 2,25 -fach größer als die für die Aufzeichnung.

Beispiel 11

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 10 wurden durchgeführt, wobei aber die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendeten Energien verändert wurden. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Lichtes 80 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 12,0 mJ/mm2. Da die Energiemenge des ultravioletten Lichtes, welche durch Verwendung einer UV Schmelz-H-Kugel bereitgestellt und die dem Etikett für die Löschung zugeführt wurde, auf 15 mJ/mm2 eingestellt wurde, war die für die Löschung verwendete Energiemenge 13,5 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1,13 -fach größer als die für die Aufzeichnung.

Vergleichsbeispiel 1

Die gleichen Verfahren wie bei dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 0,8 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde, die für die Aufzeichnung und Löschung verwendeten Energien wurden verändert und die Bedingungen des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft waren verändert. Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Lichtes mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 45 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 45 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 2,25 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 2,25 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1,0-fach so groß wie die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Label geblasen und zwar 5 Sekunde nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Die Ergebnisse der Auswertung gemäß G) „Verfahren für die Auswertung der Ergebnisse" sind in der Tabelle 2 zusammen mit den Ergebnissen der Vergleichsbeispiele 2 bis 8 gezeigt.

  • Anmerkung: Einheit der Energiemenge: mJ/mm2

Vergleichsbeispiel 2

Die gleichen Verfahren wie in dem Vergleichsbeispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber ein Anblasen mit auf 100° C erhitzter Luft während der Löschung nicht durchgeführt wurde.

Vergleichsbeispiel 3

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 0,3 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde, die für die Aufzeichnung und Löschung verwendeten Energien wurden verändert und die Bedingungen des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft wurden ebenfalls verändert, Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des wiederbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 33 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 15 mJ/mm2 eingestellt, Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 33 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 4,95 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 10 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 3,30 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 0,67-fach so groß wie die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte. Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 5 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Vergleichsbeispiel 4

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendeten Energien sowie die Bedingungen des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft verändert wurden. Das Absorptionsvermögen des Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 52 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 2,0 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 52 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 1,04 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 2,60 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 2,5 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 5 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Vergleichsbeispiel 5

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Energien, die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendet wurden, sowie die Bedingungen des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft verändert wurden. Das Absorptionsvermögen des Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts war 52 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 52 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 2,60 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 2,60 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1,0 -fach so groß wie die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 5 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung.

Vergleichsbeispiel 6

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 3 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde, die für die Aufzeichnung und Löschung verwendeten Energien wurden verändert und die Bedingungen des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft wurden ebenfalls geändert. Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 71 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 2 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 71 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 1,42 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 30 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 21,3 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 15,0 -fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 3 Sekunden nach Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung. Die Oberfläche des Etiketts wurde durch die Bestrahlung der überschüssigen Menge des Laserlichts während der Löschung zerstört.

Vergleichsbeispiel 7

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 1 wurden durchgeführt, wobei aber die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 5 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde und die für die Aufzeichnung und die Löschung verwendeten Energiemengen sowie die Bedingungen des Anblasens mit auf 100° C erhitzter Luft wurden verändert. Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts war 80 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 20 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 80 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 16 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 30 mJ/mm2 eingestellt. Die für die Löschung verwendete Energiemenge war 24 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 1,5 – fach größer als die für die Aufzeichnung. Auf 100° C erhitzte Luft wurde für 2 Sekunden auf das Etikett geblasen und zwar 3 Sekunden nach der Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung. Die Oberfläche des Etiketts wurde durch die Bestrahlung mit der überschüssigen Menge des Laserlichts während der Aufzeichnung und der Löschung zerstört.

Vergleichsbeispiel 8

Die gleichen Verfahren wie in dem Beispiel 10 wurden durchgeführt, wobei die Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht unter Verwendung von 5 Gewichtsteilen des in B) beschriebenen Lichtabsorptions- und photothermischen Umwandlungsmittels hergestellt wurde, die für die Aufzeichnung und Löschung verwendeten Energien wurden verändert, ultraviolettes Licht (die Hauptkomponente mit einer Wellenlänge von 250 nm) wurde für die Löschung verwendet und das Anblasen mit auf 100° C erhitzter Luft wurde nicht durchgeführt. Das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts mit einer Wellenlänge von 1.064 nm mit der Oberfläche des widerbeschriftbaren Wärmeetiketts betrug 80 %. Die dem Etikett für die Aufzeichnung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts wurde auf 5 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des nahen infraroten Laserlichts 80 % betrug, war die für die Aufzeichnung verwendete Energiemenge 4,0 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des ultravioletten Lichtes wurde auf 3 mJ/mm2 eingestellt. Da das Absorptionsvermögen des ultravioletten Lichtes mit der Oberfläche des Etiketts 90 % betrug, war die für die Löschung verwendete Energiemenge des ultravioletten Lichtes 2,70 mJ/mm2. Die dem Etikett für die Löschung bereitgestellte Energiemenge des Laserlichts war 0,68 -fach so groß wie die für die Aufzeichnung.


Anspruch[de]
Verfahren zur Aufzeichnung und Löschung von Bildern mit einem widerbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die einen Leukofarbstoff und ein Farbentwicklungsmittel, welches eine Verbindung mit langkettigen Alkylgruppen von 8 oder mehr Kohlenstoffatomen als Seitenketten ist, umfasst, und eine Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht umfasst, die an einer Fläche eines Substrates sukzessive laminiert sind, wobei die wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht neben dem Substrat angeordnet ist, und eine Klebstoffschicht auf eine andere Fläche des Substrates laminiert ist; wobei bei dem Verfahren das Absorptionsvermögen des für der Aufzeichnung verwendeten Laserlichts mit einer Oberfläche des Etiketts 50 oder größer ist; das Laserlicht, welches die Oberfläche des Etiketts für die Aufzeichnung bestrahlt, eine Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1500 nm hat, und die Menge der Bestrahlungsenergie in dem Bereich von 5,0 bis 15,0 mJ/mm2 liegt; das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung in dem Bereich von 3,0 bis 14,0 mJ/mm2 liegt, und das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts mit der Oberfläche des Etiketts während der Löschung 1,1 bis 3,0-fach größer ist als das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung. Verfahren nach Anspruch 1, wobei während der Löschung der Bilder die Oberfläche des Etiketts innerhalb von 4 Sekunden erwärmt wird, nachdem die Bestrahlung mit dem Laserlicht für die Löschung begonnen wurde. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Absorptionsvermögen des Lichts mit der Oberfläche des Etiketts in dem Bereich von 50 bis 90 % liegt, und das Verfahren für die Aufzeichnung von Bildern auf Etiketten verwendet wird, bei dem die aufgezeichneten Bilder unter Verwendung von reflektiertem Licht gelesen werden. Verfahren zur Aufzeichnung und Löschung von Bildern mit einem widerbeschriftbaren Wärmeetikett des nichtkontaktierenden Typs, das eine wärmeempfindliche Farbentwicklungsschicht, die einen Leukofarbstoff und ein Farbentwicklungsmittel, welches eine Verbindung mit langkettigen Alkylgruppen von 8 oder mehr Kohlenstoffatomen als Seitenketten ist, umfasst, und eine Lichtabsorptions- und photothermische Umwandlungsschicht umfasst, die an einer Fläche eines Substrates sukzessive laminiert sind, wobei die wärmeempfindliche. Farbentwicklungsschicht neben dem Substrat angeordnet ist, und eine Klebstoffschicht auf einer anderen Fläche des Substrates laminiert ist; wobei bei dem Verfahren das Absorptionsvermögen des für die Aufzeichnung verwendetes Laserlichts mit einer Oberfläche des Etiketts 50 oder größer ist; das Laserlicht, welches die Oberfläche des Etiketts für die Aufzeichnung bestrahlt, eine Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1500 nm hat, und die Menge der Bestrahlungsenergie in dem Bereich von 5,0 bis 15,0 mJ/mm2 liegt; das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung in dem Bereich von 3,0 bis 14,0 mJ/mm2 liegt, ein Licht, das die Oberfläche des Etiketts für die Löschung bestrahlt, ultraviolettes Licht oder nahes Infrarotlicht ist, und das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des ultravioletten Lichts oder des nahen Infrarotlichts und dem Absorptionsvermögen des ultraviolettes Lichts oder des nahen Infrarotlichts mit der Oberfläche des Etiketts während der Löschung 1,1 bis 3,0-fach größer ist als das Produkt aus der Menge der Bestrahlungsenergie des Laserlichts und dem Absorptionsvermögen des Laserlichts während der Aufzeichnung. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das Licht, welches die Oberfläche des Etiketts für die Löschung bestrahlt, ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 200 bis 400 nm oder nahes Infrarotlicht mit einer Wellenlänge in dem Bereich von 700 bis 1500 nm ist. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei während der Löschung der Bilder die Oberfläche des Etiketts innerhalb von 4 Sekunden erwärmt wird, nachdem die Bestrahlung mit dem ultravioletten Licht oder dem nahen Infrarotlicht für die Löschung begonnen wurde. Verfahren nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, wobei das Absorptionsvermögen des Lichts mit der Oberfläche des Etiketts in dem Bereich von 50 bis 90 % liegt, und das Verfahren für die Aufzeichnung von Bildern auf Etiketten verwendet wird, bei dem die aufgezeichneten Bilder unter Verwendung von reflektiertem Licht gelesen werden.






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