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Dokumentenidentifikation DE60307098T2 23.11.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001510107
Titel HOCHFREQUENZHEIZVORRICHTUNG VERSEHEN MIT DAMPFERZEUGERFUNKTION UND STEUERUNGSVERFAHREN DURCH WASSERZUFÜHRUNG DAFÜR
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder SANO, Masaaki, Soraku-gun, Kyoto 619-1152, JP;
OGAWA, Nobuhiro, 631-0026 JAPAN, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60307098
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.01.2003
EP-Aktenzeichen 037017340
WO-Anmeldetag 15.01.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/JP03/00281
WO-Veröffentlichungsnummer 2003105536
WO-Veröffentlichungsdatum 18.12.2003
EP-Offenlegungsdatum 02.03.2005
EP date of grant 26.07.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.2006
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H05B 6/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A47J 27/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren eines Hochfrequenzheizapparats, der ein zu erhitzendes Objekt durch Kombination einer Hochfrequenzheizung und einer Dampfheizung erhitzt, und einen Hochfrequenzheizapparat, der das Wasserzufuhrsteuerungsverfahren ausführt.

Technischer Hintergrund

Verschiedene Hochfrequenzheizapparate, bei denen ein Dampferzeuger vorgesehen ist und die einen Heizprozess ausführen, führen Dampf einer Kochkammer zu, die eine Hochfrequenzheizkammer ist. Von solchen Hochfrequenzheizapparaten, die mit einem Dampferzeugerfunktion ausgerüstet sind, gibt es einige, die mit einem Wassertank ausgerüstet sind für die Zufuhr von Wasser zu einem Dampferzeuger für die angemessene Zuleitung von Dampf zu einer Hochfrequenzheizkammer, der für einen Heizprozess benötigt wird. In diesem Fall ist ein Wasserrestmengensensor am Wassertank vorgesehen, um zu erkennen, dass der Wassertank Wasser enthält, und ein transparentes Fenster ist am Wassertank vorgesehen, um einem Benutzer die Prüfung zu ermöglichen, ob der Wassertank Wasser enthält oder nicht.

EP-A-0 952 400 legt ein Beispiel eines Hochfrequenzheizapparats mit einer Dampferzeugerfunktion offen, der mit solch einem Fenster und Wasserrestmengensensor ausgerüstet ist, um den Wasserstand in dem abnehmbaren Wasservorratstank für den Dampferzeuger zu überwachen. Wenn ein niedriger Wasserstand erkannt wird, wird eine Wasserzufuhrmeldung auf einer Anzeige angezeigt und eine vorbestimmte Zeit nach dem Erkennen des niedrigen Wasserstands wird der Betrieb des Dampferzeugers unterbunden.

Zwar kann durch den Wasserrestmengensensor und das transparente Fenster geprüft werden, ob der Wassertank Wasser enthält oder nicht, doch kann nicht verifiziert werden, wann das Wasser zum Wassertank zugeführt wurde, wodurch ein Gesundheitsrisiko entstehen kann. Es kann geprüft werden, ob der Wassertank Wasser enthält oder nicht, jedoch gibt es ein Problem, dass nicht entschieden werden kann, ob die Wassermenge für den nächsten Kochvorgang ausreichend ist oder nicht. Der am Tank vorgesehene Wasserrestmengensensor verlangt Einstellung und Wartung, die Anzahl der Teile wird ebenfalls vergrößert und die Kosten vermehrt.

Um solche Probleme zu lösen, wird Wasser in einem Wassertank einfach für jeden Heizprozess ersetzt, und nach dem Füllen des Wassertanks mit frischem Wasser braucht ein Heizprozess nur ausgeführt zu werden. Jedoch gibt es ein Problem dadurch, dass es bei fortgesetztem Heizen sehr schwierig und ineffizient ist, einen Wassertank abzunehmen und das Wasser für jeden Heizprozess zu ersetzen. Es gibt ein Problem, dass die fortwährende Prüfung der Wassermenge in einem Wassertank verlangt, dass eine Energiequelle eines elektronischen Ofens normalerweise eingeschaltet gehalten wird, und es gibt ein Problem, dass die fortwährende Prüfung ein Energiesparen verhindert.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung wurde gemacht mit Blick auf die Probleme, und das Ziel ist, ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren eines Hochfrequenzheizapparats und einen Hochfrequenzheizapparat vorzusehen, bei dem Wasser, das als Dampf einer Heizkammer zugeleitet wird, in der Menge und Qualität gesteuert wird, und Energie gespart werden kann.

Um das Ziel zu erreichen, umfasst nach dem ersten Aspekt der Erfindung ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren in einem Hochfrequenzheizapparat, der einen Wassertank, der am Körper des Hochfrequenzheizapparats so angebracht ist, dass der Wassertank abgenommen werden kann, und eine Pumpe für die Zufuhr von Wasser von dem Wassertank zu einem Dampferzeuger umfasst, wobei der Dampferzeuger mindestens einer Heizkammer für die Aufnahme eines zu erhitzenden Objekt Dampf zuführt und das zu erhitzende Objekt erhitzt und das Wasser in dem Wassertank überwacht wird, einen Schritt der Berechnung der verstrichenen Zeit seit dem Zuführen von Wasser zu dem Wassertank und dem Anbringen des Wassertanks am Körper des Hochfrequenzheizapparats und der Wasserrestmenge in dem Wassertank, und einen Schritt des Signalisierens einer Anforderung nach Ersetzen des Wassers in dem Wassertank, wenn die verstrichene Zeit gleich einer vorbestimmten Zeit ist oder sie übersteigt oder wenn die Wasserrestmenge in dem Wassertank gleich oder kleiner der voreingestellten Minimalmenge des vorgehaltenen Wassers ist.

Nach dem Wasserzufuhrsteuerungsverfahren des Hochfrequenzheizapparats wird dadurch, dass die verstrichene Zeit seit der Zuführen von Wasser zu dem Wassertank und dem Anbringen des Wassertanks am Körper des Hochfrequenzheizapparats und die Wasserrestmenge in dem Wassertank berechnet wird, entschieden, dass das Wasser im Wassertank abgestandenes Wasser mit einem Gesundheitsrisiko ist, wenn die verstrichene Zeit gleich der vorbestimmten Zeit ist oder sie übersteigt, und entschieden, dass Wasser der Menge, die für den Heizprozess benötigt wird, nicht verblieben ist, und eine Anforderung zum Ersetzen des Wassers in dem Wassertank wird signalisiert, wenn die Wasserrestmenge in dem Wassertank gleich oder kleiner als die voreingestellte Minimalmenge vorgehaltenen Wassers ist, und es wird im Vorhinein verhindert, dass abgestandenes Wasser mit einem Gesundheitsrisiko zum Erhitzen verwendet wird, und es kann im Vorhinein aufgrund einer Knappheit von Wasser in dem Heizprozess verhindert werden, dass normales Erhitzen ausgeführt wird. Deshalb kann das zu der Heizkammer zugeführte Wasser in der Menge und der Qualität gesteuert werden.

Entsprechend dem zweiten Aspekt der Erfindung ist das Wasserzufuhrsteuerungsverfahren eines Hochfrequenzheizapparats dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserrestmenge in dem Wassertank äquivalent der Menge ist, die ermittelt wird durch Subtrahieren der bereits dem Dampferzeuger zugeführten Menge von der Kapazität des gesamten Wassertanks, und dass die bereits zugeführte Menge äquivalent dem Produkt der kumulierten Anzahl von Antrieben der Pumpe für unterbrochene Abgabe von Wasser einer festen Menge und der Menge des abgegebenen Wassers pro einzelnem Antrieb der Pumpe.

Entsprechend dem Wasserzufuhrsteuerungsverfahren eines Hochfrequenzheizapparats kann die Wasserrestmenge in dem Wassertank leicht berechnet werden durch Subtrahieren des Produkts der kumulierten Anzahl der Antriebe der Pumpe und der Menge des abgegebenen Wassers pro einzelnem Antrieb der Pumpe von der Kapazität des gesamten Wassertanks.

Entsprechend dem dritten Aspekt der Erfindung ist ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren eines Hochfrequenzheizapparats dadurch gekennzeichnet, dass die voreingestellte Minimalmenge vorgehaltenen Wassers die Minimalmenge des Wassers ist, die dem Dampferzeuger für die Erzeugung einer Dampfmenge für einen Heizprozess für ein zu erhitzendes Objekt zugeführt wird.

Entsprechend dem Wasserzufuhrsteuerungsverfahren des Hochfrequenzheizapparats wird dadurch, dass die für zukünftiges Erhitzen verwendete Wassermenge als die Minimalmenge vorgehaltenen Wassers angenommen wird, eine Situation im Vorhinein vermieden wird, dass Wasser beim Heizprozess knapp wird.

Entsprechend dem vierten Aspekt der Erfindung ist ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren eines Hochfrequenzheizapparats dadurch gekennzeichnet, dass die Signalisierung gemacht wird, bevor ein zu erhitzendes Objekt erhitzt wird.

Entsprechend dem Wasserzufuhrsteuerungsverfahren des Hochfrequenzheizapparats kann dadurch, dass eine Anforderung nach Ersetzen von Wasser vor einem Heizprozess signalisiert wird, Wasser effizient und ohne eine nutzlose Heizoperation zugeführt werden.

Entsprechend dem fünften Aspekt der Erfindung umfasst ein Hochfrequenzheizapparat: einen Hochfrequenzgenerator, der einer Heizkammer für die Aufnahme eines zu erhitzenden Objekts Hochfrequenz zuführt; einen Dampferzeuger, der Dampf der Heizkammer zuführt; eine Pumpe, die dem Dampfgenerator Wasser zuführt; einen Wassertank als Quelle von Wasser, das der Pumpe zugeführt wird, welcher an dem Körper des Hochfrequenzheizapparats abnehmbar angebracht ist; einen Wassertankdetektor, der erkennt, ob der Wassertank an dem Körper des Hochfrequenzheizapparats angebracht ist oder von ihm abgenommen ist; ein Zeitglied, das die verstrichene Zeit seit dem Erkennen der Installation des Wassertanks durch den Wassertankdetektor zählt; einen Speicher, in dem die Information der Wassermenge gespeichert wird, die dem Dampfgenerator durch die Pumpe bereits zugeführt wurde; eine Signalisierungseinrichtung, mit der eine Anforderung nach Ersetzen des Wassers in dem Wassertank signalisiert wird; und eine Steuerung, die dann eine Signalisierung durch die Signalisierungseinrichtung ausführt, wenn entschieden ist, dass die verstrichene Zeit, die von dem Zeitglied gezählt wurde, gleich der voreingestellten Zeit oder größer als sie ist, oder wenn entschieden ist, dass die Wasserrestmenge in dem Wassertank auf der Basis der in dem Speicher gespeicherten Information der bereits zugeführten Menge gleich oder kleiner als die voreingestellte Minimalmenge vorgehaltenen Wassers ist.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat entscheidet die Steuerung dadurch, dass die verstrichene Zeit seit dem Zuführen von Wasser zum Wassertank und Anbringen des Wassertanks am Körper des Hochfrequenzheizapparats von dem Zeitglied bezogen wird und die Wasserrestmenge in dem Wassertank von dem Speicher bezogen wird, dass das Wasser in dem Wassertank abgestandenes Wasser mit einem Gesundheitsrisiko ist, wenn die verstrichene Zeit gleich der voreingestellten Zeit oder größer als sie ist, und entscheidet, dass die Wassermenge, die für das Erhitzen benötigt wird, nicht vorgehalten wird, wenn die Wasserrestmenge in dem Wassertank gleich oder kleiner als die voreingestellte Minimalmenge vorgehaltenen Wassers ist, und setzt eine signalisierte Anforderung für das Ersetzen des Wassers in dem Wassertank ab, wodurch im Vorhinein verhindert wird, dass abgestandenes Wasser mit einem Gesundheitsrisiko in einem Heizprozess verwendet wird, und im Vorhinein vermieden wird, dass ein normaler Heizprozess aufgrund einer Knappheit von Wasser während des Erhitzens ausgeführt wird. Deshalb kann Wasser, das der Heizkammer zugeführt wird, in der Menge und Qualität gesteuert werden.

Entsprechend dem sechsten Aspekt der Erfindung ist ein Hochfrequenzheizapparat dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe mit Unterbrechungen Wasser einer festen Menge abgibt, und die Information der bereits abgegebenen Menge äquivalent der Anzahl der Antriebe der Pumpe ist.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat kann dadurch, dass die Pumpe Wasser einer festen Menge mit Unterbrechungen abgibt, die Menge des bereits abgegebenen Wassers leicht durch Zählen der Male des Antriebs der Pumpe berechnet werden.

Entsprechend dem siebten Aspekt der Erfindung ist ein Hochfrequenzheizapparat dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn der Wassertankdetektor die Installation des Wassertanks erkennt, der Zähler des Zeitglieds und die Information der bereits abgegebenen Menge in dem Speicher zurückgesetzt wird.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat werden dadurch, dass das Zeitglied und der Speicher zurückgesetzt werden, wenn der Wassertankdetektor erkennt, dass der Wassertank neu installiert wurde, die verstrichene Zeit und die bereits abgegebenen Menge von diesem Zeitpunkt an gemessen.

Entsprechend dem achten Aspekt der Erfindung ist ein Hochfrequenzheizapparat dadurch gekennzeichnet, dass die Signalisierungseinrichtung durch eine Anzeige auf einem Anzeigepult signalisiert, das am Körper des Hochfrequenzheizapparats vorgesehen ist.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat kann dadurch, dass eine Signalisierung unter Verwendung des Anzeigepults durchgeführt wird, das an dem Hochfrequenzheizapparat vorgesehen ist, ein Benutzer, der ein Bedienpult bedient, leicht den Inhalt der Signalisierung überprüfen und kann sicher den Inhalt der Signalisierung erkennen. Es ist nicht erforderlich, dass die Signalisierungseinrichtung separat vorgesehen ist, und ein Kostenanstieg für die Signalisierung kann vermieden werden.

Entsprechend dem neunten Aspekt der Erfindung ist ein Hochfrequenzheizapparat dadurch gekennzeichnet, dass ein Nebensteuerungsschaltkreis, in dem mindestens das Zeitglied montiert ist, und ein Hauptsteuerungsschaltkreis, der das Erhitzen in dem Hochfrequenzheizapparat steuert, als getrennte Schaltkreise gebildet sind, wobei die Stromversorgung eines jeden der Schaltkreise voneinander unabhängig ist, und der Nebensteuerungsschaltkreis immer eingeschaltet ist unabhängig davon, ob der Hauptsteuerungsschaltkreis eingeschaltet ist oder nicht.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat ist erforderlich, dass das Zeitglied, das immer eingeschaltet sein muss, in dem Nebensteuerungsschaltkreis montiert ist, der ein Schaltkreis mit geringem Energieverbrauch ist, und der von dem Hauptsteuerungsschaltkreis getrennt ist, welcher einen Heizprozess ausführt. Deshalb kann selbst dann, wenn eine Stromversorgung des Hauptsteuerungsschaltkreises ausgeschaltet ist, die verstrichene Zeit seit dem Anbringen des Wassertanks überwacht werden.

Entsprechend dem zehnten Aspekt der Erfindung ist ein Hochfrequenzheizapparat dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher in dem Nebensteuerungsschaltkreis montiert ist.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat kann dadurch, dass der Speicher in dem Nebensteuerungsschaltkreis montiert ist, die Information über die bereits von dem Wassertank abgegebene Menge überwacht werden, selbst wenn die Stromversorgung des Hauptsteuerungsschaltkreises ausgeschaltet ist.

Entsprechend dem elften Aspekt der Erfindung ist ein Hochfrequenzheizapparat dadurch gekennzeichnet, dass der Nebensteuerungsschaltkreis ein Schaltkreis mit geringem Energieverbrauch ist, welcher 50 mW oder weniger ist.

Entsprechend dem Hochfrequenzheizapparat kann der Bereitsschaftsenergieverbrauch in dem gesamten Hochfrequenzheizapparat im Fall einer Abschaltung des Hauptsteuerungsschaltkreises als nahezu Null betrachtet werden, und der hohe Effekt des Energiesparens kann erreicht werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Ansichtdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem eine Tür zum Öffnen/Schließen eines Hochfrequenzheizapparats nach der Erfindung geöffnet ist;

2 ist eine Perspektivdarstellung, die eine Verdampfungspfanne eines Dampferzeugers zeigt, der für den in 1 gezeigten Hochfrequenzheizapparat verwendet wird;

3 ist eine Perspektivdarstellung, die einen Verdampfungspfannenheizer und einen Reflektor des Dampferzeugers zeigt;

4 ist eine Schnittdarstellung, die den Dampferzeuger zeigt;

5 ist eine Erläuterungsdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem ein Wassertank an der Seite des Hochfrequenzheizapparats angebracht ist;

6 ist eine Seitensicht, die den Hochfrequenzheizapparat zeigt;

7 ist eine Vorderansicht, die einen Teil der Tür zum Öffnen/Schließen des Hochfrequenzheizapparats zeigt;

8 ist ein Steuerungsblockdiagramm, das den Hochfrequenzheizapparat zeigt;

9 ist ein Flussdiagramm, das die grundlegenden Operationen des Hochfrequenzheizapparats zeigt;

10 ist eine Erläuterungsdarstellung für die Erläuterung des Betriebs des Hochfrequenzheizapparats;

11 ist ein Flussdiagramm, das eine Prozedur für die Steuerung in einer ersten Ausführungsform eines Wasserzufuhrsteuerungsverfahrens des Hochfrequenzheizapparats nach der Erfindung zeigt;

12 ist ein Flussdiagramm, das eine Prozedur für die Steuerung in einer zweiten Ausführungsform eines Wasserzufuhrsteuerungsverfahrens des Hochfrequenzheizapparats nach der Erfindung zeigt; und

13 ist ein Steuerungsblockdiagramm, das den veränderten Teil des Hochfrequenzheizapparats zeigt.

Bester Mode für die Ausführung der Erfindung

Mit Bezug auf die Zeichnungen werden im Folgenden geeignete Ausführungsformen eines Wasserzufuhrsteuerungsverfahrens eines Hochfrequenzheizapparats und der Hochfrequenzheizapparat nach der Erfindung im Detail beschrieben.

1 ist eine Ansichtdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem eine Tür zum Öffnen/Schließen eines Hochfrequenzheizapparats nach der Erfindung geöffnet ist, 2 ist eine Perspektivdarstellung, die eine Verdampfungspfanne eines Dampferzeugers zeigt, der in diesem Apparat verwendet wird, 3 ist eine Perspektivdarstellung, die einen Verdampfungspfannenheizer und einen Reflektor des Dampferzeugers zeigt und 4 ist eine Schnittdarstellung, die den Dampferzeuger zeigt.

Zuerst wird die Basiskonfiguration und der grundlegende Betrieb des Hochfrequenzheizapparats 100 nach der Erfindung beschrieben.

Der Hochfrequenzheizapparat 100, der mit einer Dampferzeugerfunktion ausgerüstet ist, ist eine Kochvorrichtung, die mindestens entweder eine Hochfrequenz (Mikrowelle) oder Dampf zu einer Heizkammer 11 für die Aufnahme eines zu erhitzenden Objekts zuführt und das zu erhitzende Objekt erhitzt. Der oben beschriebene Hochfrequenzheizapparat ist ausgerüstet mit einem Hochfrequenz erzeugendem Magnetron 23 als ein Hochfrequenzgenerator, einem Dampferzeuger 15, der Dampf in der Heizkammer 11 erzeugt, einem Umluftgebläse 17, das läuft und Luft in der Heizkammer 11 umwälzt, einem Konvektionsheizer 19, der die in der Heizkammer 11 umgewälzte Luft als ein Innenluftheizer erhitzt, einem Infrarotstrahlensensor 20, der die Temperatur in der Heizkammer über in der Wand der Heizkammer 11 vorgesehene Erkennungslöcher erfaßt, und einem Wassertank 43 für die Zufuhr von Wasser zu dem Dampferzeuger 15.

Die Heizkammer 11 ist innerhalb eines Körpers 10 vom Kastentyp des Hochfrequenzheizapparats ausgebildet, dessen Vorderseite offen ist, und eine mit einem lichtdurchlässigen Fenster 21a versehene Tür 21 zum Öffnen/Schließen für das Öffnen und das Schließen einer Erhitzungsobjektluke der Heizkammer 11 ist in der Vorderseite des Körpers 10 des Hochfrequenzheizapparats vorgesehen. Die Tür 21 zum Öffnen/Schließen kann geöffnet oder geschlossen werden durch Verbinden des unteren Endes mit einem unteren Rand des Körpers 10 des Hochfrequenzheizapparats über ein Scharnier. Vorbestimmter Wärmeisolierungsraum ist zwischen der Heizkammer 11 und einer Wand des Körpers 10 des Hochfrequenzheizapparats sichergestellt, und Wärmeisolierungsmaterial ist bei Bedarf in dem Raum verfüllt. Der Raum hinter der Heizkammer 11 funktioniert als eine Umluftumwälzgebläsekammer 25, in der das Umluftumwälzgebläse 17 und ein Motor 23 zu seinem Antrieb (siehe 10) untergebracht sind, und die Rückwand der Heizkammer 11 funktioniert als ein Diaphragma 27, das die Heizkammer 11 von der Umluftumwälzgebläsekammer 25 trennt. Ein Ventilationsloch für einen Einlass 29 für das Einlassen von der Seite der Heizkammer 11 zu der Seite der Umluftumwälzgebläsekammer 25 und ein Ventilationsloch für ein Einblasen 31 für das Einblasen von der Seite der Umluftumwälzgebläsekammer 25 zu der Seite der Heizkammer 11 sind in unterschiedlichen Bereichen des Diaphragmas 27 vorgesehen. Jedes Ventilationsloch 29, 31 ist als vielfach gestanzte Löcher ausgebildet.

Das Umluftumwälzgebläse 17 ist angeordnet mit dem Zentrum der Drehung in dem Zentrum des rechteckigen Diaphragmas 27 und in der Umluftumwälzgebläsekammer 25, wobei der rechteckige, ringförmige Konvektionsheizer 19 so vorgesehen ist, dass der Konvektionsheizer das Umluftumwälzgebläse 17 umgibt. Die Ventilationslöcher für den Einlass 29, die im Diaphragma 27 ausgebildet sind, sind angeordnet, bevor das Umluftumwälzgebläse 17 und die Ventilationslöcher für ein Einblasen 31 entlang dem rechteckigen, ringförmigen Konvektionsheizer 19 angeordnet sind. Da das Umluftumwälzgebläse 17 so eingestellt ist, dass Wind von der Vorderseite des Umluftumwälzgebläses 17 zu der Rückseite strömt, auf der der Antriebsmotor liegt, wenn das Umluftumwälzgebläse 17 eingeschaltet wird, wird Luft in der Heizkammer 11 über das Ventilationsloch für Einlass 29 in das Zentrum des Umluftumwälzgebläses 17 gezogen, streicht an dem Konvektionsheizer 19 in der Umluftumwälzgebläsekammer 25 vorbei und wird über das Ventilationsloch für Ausblasen 31 in die Heizkammer 11 gefördert. Deshalb wird Luft in der Heizkammer 11 über die Umluftumwälzgebläsekammer 25 durch dieses Fließen verwirbelt umgewälzt.

Das Magnetron 13 ist z.B. angeordnet im Raum unter der Heizkammer 11, und ein Rührwerk 33 ist in einer Position für den Empfang einer durch das Magnetron erzeugten Hochfrequenz vorgesehen. Eine von dem Rührwerk 33 abgegebene Hochfrequenz von dem Magnetron 13 wird durch Drehen des Rührwerks 33 zugeführt und in der Heizkammer 11 verteilt. Das Magnetron 13 und das Rührwerk 33 können nicht nur am Boden der Heizkammer 11 vorgesehen sein, sondern können ebenfalls an der Oberseite und an der Seite der Heizkammer 11 vorgesehen sein.

Der Dampferzeuger 15 besteht aus einer Verdampfungspfanne 35 mit einem konkaven Abschnitt 35a eines Wasserreservoirs für die Erzeugung von Dampf durch Erhitzen, einen Verdampfungsheizer 37, der unter der Verdampfungspfanne 35 zum Heizen der Verdampfungspfanne 35 angeordnet ist, wie in 3 und 4 gezeigt wird, und einem Reflektor 39, dessen Querschnitt im Wesentlichen U-förmig ist und der die Hitze von dem Heizer zu der Verdampfungspfanne 35 hin reflektiert, wie in 4 gezeigt. Die Verdampfungspfanne 35 ist z.B. aus einer länglichen Platte aus rostfreiem Stahl gefertigt, ist am Boden des Inneren der zur Luke des zu erhitzenden Objekt der Heizkammer 11 entgegengesetzten Seite angeordnet, wobei die Längsrichtung entlang dem Diaphragma 27 liegt, und ist vorgesehen außerhalb des Bereichs einer Temperaturerfassung durch den Infrarotstrahlensensor 20. Als der Verdampfungspfannenheizer 37 kann ein Glasröhrenheizer, ein ummantelter Heizer und ein Plattenheizer genutzt werden.

5 ist eine Erläuterungszeichnung, die einen Zustand zeigt, in dem ein Wassertank auf der Seite des Hochfrequenzheizapparats aufgenommen wird, und 6 ist eine Seitensicht, die den Hochfrequenzheizapparat zeigt. Wie in 5 gezeigt, ist eine Abdeckung für einen Wassertank 41 an der Seitenwand 10a des Körpers 10 des Hochfrequenzheizapparats vorgesehen, so dass die Abdeckung geöffnet werden kann und ein Wassertank 43 für die Zufuhr von Wasser zu dem Dampferzeuger 15 im Innenraum 10b der Seitenwand 10a aufgenommen wird, so dass der Wassertank abgenommen werden kann. Auch mit Bezug auf 6 ist der Wassertank 43 versehen mit einem dünnen rechteckigen Körper 45, dessen oberer Teil offen ist, und mit einem Deckel 47, der an einer Öffnung des Körpers 45 angebracht ist, so dass der Deckel abgenommen werden kann. Eine Einlassrohrarmatur 49 ist an dem Deckel 47 vorgesehen und ein Einlassrohr 51, das den Deckel 47 durchstößt und sich bis in die Nähe des Bodens 45a des Körpers 45 erstreckt, ist unter der Einlassrohrarmatur 49 vorgesehen. Ein Verbindungsrohr 53 ragt von der Rückseite der Einlassrohrarmatur 49 hervor (vorwärts in einer Richtung, in welcher der Wassertank eingesetzt wird in 5).

Wie in 6 gezeigt, ist eine Pumpe 55, die mit Unterbrechungen Wasser einer festen Menge abgibt, in dem Innenraum 10b der Seitenwand 10a des Körpers 10 des Hochfrequenzheizapparats vorgesehen, und ein Rohr auf der Einlassseite 55a und ein Rohr auf der Zuführungsseite 55b sind mit der Pumpe 55 verbunden. Das Ende des Rohrs auf der Einlassseite 55, das auf der zu der Seite der Pumpe 55 entgegengesetzten Seite liegt, ist mit einem Verbindungsstück 56 verbunden, an welches das Ende der Verbindungsrohrs 53 des Wassertanks 43 angeschlossen ist, so dass das Verbindungsrohr abgenommen werden kann, wenn der Wassertank 43 in dem Körper 10 des Hochfrequenzheizapparats aufgenommen wird. Dazu ist das Rohr auf der Zuführungsseite 55b über ein Rohr 57 mit der Verdampfungspfanne 35 des Dampferzeugers 15 verbunden. Ein Wassertankdetektor 59 für das Erfassen des Wassertanks 43 ist oberhalb der Einlassrohrarmatur 49 des Wassertanks 43 in dem Innenraum 10b der Seitenwand 10a vorgesehen und erkennt, ob der Wassertank 43 eingesetzt ist oder nicht. Ein Mikroschalter kann als der Wassertankdetektor 59 verwendet werden.

Ein Eingabebedienpult 61 und eine Anzeige 63 sind in einem unteren Teil der Tür 21 zum Öffnen/Schließen auf der Vorderseite des Hochfrequenzheizapparats 100 als ein Teil der Tür zum Öffnen/Schließen des Hochfrequenzheizapparats 100 vorgesehen, wie in 7 gezeigt. Auf dem Eingabebedienpult 61 sind ein Startschalter 65 für die Anweisung des Starts des Kochvorgangs, ein manueller Dampfschalter 67 für das manuelle Ein- bzw. Ausschalten von Dampf, ein automatischer Dampfschalter 69 für das automatische Ein- bzw. Ausschalten von Dampf und ein automatischer Menüschalter 71 für den Beginn eines vorbereiteten Programms vorgesehen. Auch sind auf der Anzeige 63 eine Wasserzuführungs-/-abgabelampe 73 als Signalisierungseinrichtung und ein Anzeigepult 75 vorgesehen. Obgleich die folgende Funktion nicht gezeigt ist, kann auch eine Funktion für die Abgabe einer Sprachmeldung und eines Alarmtons vorgesehen sein.

8 ist ein Steuerungsblockdiagramm des Hochfrequenzheizapparats. Ein Steuerungssystem umfasst hauptsächlich einen Hauptsteuerungschaltkreis 77 und einen Nebensteuerungsschaltkreis 79.

Der Hauptsteuerungschaltkreis 77 umfasst hauptsächlich eine Hauptsteuerung 81, die z.B. mit einem Mikroprozessor ausgerüstet ist, und die Hauptsteuerung 81 schaltet eine Hauptstromversorgung 85a ein bzw. aus, welche über einen Hauptschalter 83 mit der Stromversorgungsleitung 85 verbunden ist. Der Hauptsteuerungschaltkreis 77 steuert eine Betriebseinheit 87, eine Heizeinheit 89, das Eingabebedienpult 61 und die Anzeige 63.

Der Hochfreguenzgenerator 13, der Dampferzeuger 15, das Umluftumwälzgebläse 17 und der Infrarotstrahlensensor 20 sind mit der Heizeinheit 89 verbunden, der Hochfrequenzgenerator 13 wird in Kooperation mit dem Funkwellenverstreuer (eine Antriebseinheit des Rührwerks 33) betrieben, und der Verdampfungsheizer 37, der Innenluftheizer 19 (der Konvektionsheizer) und die Pumpe 55 sind mit dem Dampfgenerator 15 verbunden.

Der Startschalter 65, der manuelle Dampfschalter 67, der automatische Dampfschalter 69 und der automatische Menüschalter 71 für das Starten eines automatischen Kochvorgangs sind mit dem Eingabebedienpult 61 verbunden, und die Wasserzuführungs-/-ablasslampe 73 und das Anzeigepult 75 sind mit der Anzeige 63 (der Signalisierungseinrichtung) verbunden.

Der Nebensteuerungsschaltkreis 79 ist ein Mikrocomputerschaltkreis niedrigen Energieverbrauchs, dessen Energieverbrauch 50 mW oder weniger beträgt, und selbst wenn die Hauptstromversorgung 85a des Hauptsteuerungsschaltkreises 77 ausgeschaltet ist, wird der Nebensteuerungsschaltkreis immer mit Energie versorgt. Hinsichtlich des Energieverbrauchs des Nebensteuerungsschaltkreises 79 kann die Leistungsaufnahme im Bereitschaftszustand als im Wesentlichen gleich Null angesehen werden. Der Nebensteuerungsschaltkreises 79 besteht hauptsächlich aus einer Nebensteuerung 91, die z.B. mit einem Mikroprozessor ausgerüstet und mit der Hauptsteuerung 81 verbunden ist. Immer wird der Nebensteuerung 91 Energie über eine Nebenstromversorgung 85b von der Energieversorgungsleitung 85 zugeführt, und die Nebensteuerung 91 steuert einen Speicher 93, ein Zeitglied 95 und den Wassertankdetektor 59. Da die Nebenstromversorgung 85b der Nebensteuerung 91 immer eingeschaltet ist, überwacht die Nebensteuerung immer den Zustand des Wassertankdetektors 59. Wenn der Wassertank 43 von dem Körper 10 des Hochfrequenzheizapparats abgenommen, das Wasser in ihm ersetzt und der Wassertank wieder eingesetzt wird, können das Zeitglied 95 und der Speicher 93 zurückgesetzt werden, selbst wenn die Hauptstromversorgung 85a ausgeschaltet ist. Es ist wünschenswert, dass der Speicher 93 ein nicht flüchtiger Speicher ist, so dass der Inhalt auch z.B. bei einer Wartungsunterbrechung erhalten bleibt, jedoch kann der Speicher auch ein flüchtiger Speicher sein, um ihn mit niedrigen Kosten fertigen zu können.

Mit Bezug auf das in 9 gezeigte Flussdiagramm wird als Nächstes die grundlegende Heizoperation des Hochfrequenzheizapparats 100 beschrieben, der mit der Dampferzeugerfunktion ausgerüstet ist.

Für eine Prozedur für die Operation wird zuerst ein zu erhitzendes Objekt wie ein Stück Lebensmittel auf einen Teller gelegt, der Teller wird in die Heizkammer 11 geschoben und die Tür zum Öffnen/Schließen 21 wird geschlossen. Ein Heizverfahren und die Heiztemperatur oder die Heizzeit werden am Eingabebedienpult 61 eingestellt (in Schritt 100, im Folgenden als S100 abgekürzt) und der Startschalter 65 wird eingeschaltet (S101). Dann wird das Erhitzen automatisch auf der Basis einer Heizbedingung durchgeführt, die durch die Steuerungsoperation der Hauptsteuerung 81 eingegeben wird (S102).

D.h. die Steuerung 81 liest die eingestellte Temperatur und Heizzeit aus, wählt ein optimales Kochverfahren auf der Basis davon aus und führt es aus, entscheidet, ob die gegenwärtige Temperatur und Zeit die eingestellte Temperatur und Heizzeit erreicht hat oder nicht (S103), stoppt jede Heizquelle und beendet das Erhitzen, wenn die gegenwärtigen Werte die eingestellten Werte erreicht haben (S104). In S102 werden die Erzeugung von Dampf, der Betrieb des Innenlufterhitzers, das Einschalten des Umluftumwälzgebläses und das Hochfrequenzheizen individuell oder gleichzeitig durchgeführt.

Die Aktion des Hochfrequenzheizapparats 100 im Fall der Auswahl und Ausführung eines Dampfheizmodes in der obigen Beschreibung wird im Folgenden beschrieben. Wenn der Dampfheizmode ausgewählt ist, wird der Verdampfungspfannenheizer 37 eingeschaltet, wie in einer Erläuterungszeichnung gezeigt, welche die Operation des Hochfrequenzheizapparats 100 in 10 zeigt, und in Folge wird Wasser, das von dem Wassertank 43 durch die Pumpe 55 zugeführt wird, in der Verdampfungspfanne 43 erhitzt und Dampf S wird erzeugt. Der Dampf S, der von der Verdampfungspfanne 35 aufsteigt, wird vom Ventilationsloch für einen Einlass 29, das im Wesentlichen im Zentrum des Diaphragmas 27 vorgesehen ist, zum Zentrum des Umwälzgebläses 17 angezogen und wird von dem Ventilationsloch für ein Ausblasen 31, das am Umfang des Diaphragmas 27 vorgesehen ist, über die Umwälzgebläsekammer 25 zur Heizkammer 11 geblasen.

Der eingeblasene Dampf wird in der Heizkammer 11 verwirbelt und wird wieder von dem Ventilationsloch für Einlass 29 im Wesentlichen im Zentrum des Diaphragmas 27 zu der Seite der Umwälzgebläsekammer 25 angesogen. Hierdurch wird ein Zirkulationspfad zwischen der Heizkammer 11 und der Umwälzgebläsekammer 25 gebildet. Kein Ventilationsloch für ein Einblasen 31 des Diaphragmas ist unter einer Position vorgesehen, in der das Umwälzgebläse 27 angeordnet ist, so dass erzeugter Dampf zu dem Ventilationsloch für Einlass 29 geführt wird. Deshalb wird Dampf in der Heizkammer 11 zirkuliert und wird effizient auf ein zu erhitzendes Objekt M geblasen, wie durch einen Pfeil in Umrissdarstellung in 10 gezeigt wird.

Dazu kann dadurch, dass Dampf in der Heizkammer 11 durch den Innenluftheizer 19 erhitzt werden kann, die Temperatur des in der Heizkammer 11 zirkulierten Dampfes auf eine hohe Temperatur eingestellt werden. Deshalb wird so genannter überhitzter Dampf erreicht, und ein Kochen für ein Grillen der Oberfläche des zu erhitzenden Objekts M wird ebenfalls ermöglicht. Im Fall der Hochfrequenzheizung wird eine Hochfrequenz zugeführt, die in der Heizkammer 11 verwirbelt wird durch Einschalten des Magnetrons 13 und Einschalten des Rührwerks 33, und eine Hochfrequenzerhitzung, bei der Dampf und Hochfrequenz kombiniert werden, wird ermöglicht.

Als Nächstes wird ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren im Detail beschrieben, welches ein Charakteristikum der Erfindung ist.

11 ist ein Flussdiagramm, das eine Prozedur für ein Wasserzufuhrsteuerungsverfahren zeigt, welches äquivalent zu dieser Ausführungsform ist. Das Wasserzufuhrsteuerungsverfahren des Hochfrequenzheizapparats 100 ist dadurch gekennzeichnet, dass bevor die Dampfheizung (im Folgenden auch Dampfkochen genannt) gestartet wird, ein Zustand des Wassers in dem Wassertank 43 bewertet wird, und notfalls wird signalisiert, dass Wasser von dem Wassertank 43 abgelassen werden sollte oder Wasser dem Wassertank zugeführt werden sollte.

Wie in 11 gezeigt, wird dann, wenn das Kochen gestartet wird, entschieden, ob der manuelle Dampfschalter 67 oder der automatische Dampfschalter 69 gedrückt oder ob der automatische Menüschalter gedrückt und Dampfkochen ausgewählt wurde, um zuerst zu prüfen, ob der Gegenstand des Kochens Dampfkochen ist oder nicht (S2101). Wenn in dem Fall, in dem Dampfkochen nicht ausgewählt ist, Wasser in dem Wassertank 43 nicht benötigt wird, dann wird dieses Wasserzufuhrsteuerungsverfahren beendet.

Im Fall, dass Dampfkochen ausgewählt ist, wird die verstrichene Zeit seit der Wassertank an dem Körper 10 des Hochfrequenzheizapparats angebracht wurde, was durch den Wassertankdetektor 59 erkannt wurde, von dem Zeitglied 95 als die letzte Information über den gegenwärtig installierten Wassertank 43 ausgelesen. Gleichzeitig wird die kumulierte Anzahl der Antriebe der Pumpe 55 seit der Wassertankdetektor 59 die Installation des Wassertanks 43 erkannte, aus dem Speicher 93 ausgelesen (S202). Die vom Wassertank 43 bereits abgegebene Menge des Wassers als letzte Information wird durch Multiplizieren der Wasserabgabe pro Antrieb der Pumpe 55 mit der kumulierten Anzahl der Antriebe berechnet. D.h., die bereits abgegebene Menge bedeutet die Menge des Wassers, die dem Dampferzeuger 15 bereits zugeführt wurde, nachdem der Wassertank 43 an dem Körper 10 des Hochfrequenzheizapparats in einem gefüllten Zustand angebracht wurde. Als Nächstes wird die berechnete Menge bereits abgegebenen Wassers von der Kapazität (volles Volumen) des gesamten Wassertanks 43 subtrahiert, und die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 wird berechnet (S203). Die Hauptsteuerung 81 vergleicht die ermittelte, gegenwärtige Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 mit der voreingestellten Minimalmenge vorgehaltenen Wassers (S204). Die Minimalmenge vorgehaltenen Wassers bedeutet die minimale Wassermenge, die dem Dampferzeuger zuzuführen ist, um die Menge Dampf zu erreichen, die für einmaliges Heizen eines zu heizenden Objekts benötigt wird. Falls die ermittelte gegenwärtige Wasserrestmenge gleich oder kleiner als die minimale Menge vorgehaltenen Wassers ist, ist das Wasser für Dampfkochen knapp und der Heizvorgang wird gestoppt und der Kochvorgang wird nicht durchgeführt.

Falls durch die Hauptsteuerung 81 entschieden wird, dass die Wasserrestmenge zu knapp ist, wird ein Ersetzen von Wasser in dem Wassertank 43 durch die Wasserzufuhr-/-ablasslampe 73 und das Anzeigepult 75 als Signalisierungseinrichtung angefordert (S205). Falls dazu die Hauptsteuerung 81 entscheidet, dass die Wasserrestmenge größer ist als die minimale Menge vorgehaltenen Wassers, entscheidet sie, ob die von dem Zeitglied 95 angegebene, verstrichene Zeit seit der Installation des Wassertanks 43 die vorbestimmte Zeit übersteigt oder nicht (S206). Falls entschieden wird, dass die verstrichene Zeit die vorbestimmte Zeit übersteigt, wird entschieden, dass Wasser in dem Wassertank 43 abgestandenes Wasser ist, das ein Gesundheitsrisiko darstellt, und in S205 wird eine Signalisierung durchgeführt, die das Ersetzen von Wasser in dem Wassertank 43 anfordert.

Die vorbestimmte Zeit bedeutet die Zeit bis zu einem Ausmaß, dass das im Wassertank gehaltene Wasser kein Gesundheitsrisiko darstellt. Natürlich ist es ein Prinzip, Wasser in dem Wassertank für jeden Kochvorgang zu ersetzen, jedoch unter der Annahme, dass ersetztes Wasser z.B. innerhalb von 24 Stunden nach dem Ersetzen des Wassers ohne besondere Schwierigkeiten verwendet werden kann, wird die vorbestimmte Zeit in diesem Fall auf 24 Stunden gesetzt.

Wenn ein Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 signalisiert wird, entnimmt ein Benutzer den Wassertank 43 von dem Körper 10 des Hochfrequenzheizapparats. lässt das Wasser im Wassertank 43 ab und füllt frisches Wasser vollständig auf. Wenn ein solches Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 abgeschlossen ist, wird der Wassertank 43 wieder am Körper 10 des Hochfrequenzheizapparats angebracht (S207). Dazu erkennt der Wassertankdetektor 59 die Installation des Wassertanks 43 und die Nebensteuerung 91 setzt das Zeitglied 95 und den Speicher 93 zurück (S208). Das Zeitglied 95 initiiert ein neues Zählen (Zeitzählen) seit die Installation erkannt wurde (S209). Nachdem das Zeitglied 95 das Zählen initiiert hat, wird das Dampfkochen gestartet (S210).

Wenn Dampfkochen gestartet ist, wird die Pumpe 55 mit einer Häufigkeit angetrieben, die für die Erzeugung von Dampf erforderlich ist, und Wasser in dem Wassertank 43 wird mit Unterbrechungen dem Dampferzeuger 15 zugeleitet (S211). Die Anzahl der Male, mit der die Pumpe 55 angetrieben wird, wird entsprechend der Operation für das Zuführen gezählt (S212) und die kumulierte Anzahl der Antriebe wird in dem Speicher 93 gespeichert (S213). Wenn das Dampfkochen wie oben beschrieben abgeschlossen ist, wird die Menge des zugeführten Wassers erfasst. (S214).

Entsprechend dem Wasserzufuhrsteuerungsverfahren des Hochfrequenzheizapparats kann dadurch, dass die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43, die dem Dampferzeuger 15 zugeführt werden kann, im Fall der Auswahl von Dampfkochen für einen Heiztyp berechnet und signalisiert wird, dass Wasser in dem Wassertank 43 ersetzt werden sollte, wenn die Wasserrestmenge kleiner als die vorbestimmte minimale Menge vorgehaltenen Wassers ist, Dampfkochen, bei dem Dampf zugeführt wird, normal ausgeführt werden, ohne dass eine Unterbrechung aufgrund von Wasserknappheit auftritt. Ferner kann verhindert werden, selbst wenn die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 gleich oder größer als die minimale Menge vorgehaltenen Wassers ist, dass abgestandenes Wasser für das Kochen verwendet wird, durch Überwachen der verstrichenen Zeit seit Wasser zuletzt zum Wassertank 43 zugeführt wurde. Hierdurch wird ein Dampfkochen ohne Gesundheitsrisiko ermöglicht.

Da die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 ermittelt wird auf der Basis der Häufigkeit der Antriebe der Pumpe 55, wird nicht verlangt, dass ein Wasserrestmengensensor am Wassertank vorgesehen wird, und hierdurch werden eine Einstellung und Wartung nicht benötigt und die Kosten des gesamten Apparats können reduziert werden.

Da in dem Hochfrequenzheizapparat 100 das Zeitglied 95 bzw. der Speicher 93, die immer mit Energie versorgt sein müssen, in dem Nebensteuerungsschaltkreis 79 vorgesehen sind, und ihnen Energie von der getrennten Nebenstromversorgungsquelle 85b unabhängig von der Hauptstromversorgung 85a des Hauptsteuerungsschaltkreises 77 für Kochen zugeführt wird, kann der Nebensteuerungsschaltkreis 79 Energie selbst dann aufnehmen, wenn die Hauptstromversorgung 85a des Hauptsteuerungsschaltkreises 77 ausgeschaltet ist. Hierdurch kann Energie für das Überwachen des Wassertanks 43 minimiert werden und Energie kann eingespart werden.

Wenn in dieser Ausführungsform die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 beurteilt wird, wird die Wasserrestmenge berechnet durch Subtrahieren eines Wertes, der durch Multiplizieren der kumulierten Antriebshäufigkeit der Pumpe 55 mit der abgegebenen Menge pro Antrieb ermittelt wird, von der vollen Kapazität des Wassertanks 43, und abhängig davon, ob die Wasserrestmenge größer als die minimale Menge vorgehaltenen Wassers ist oder nicht, wird entschieden, ob Wasser in dem Wassertank ersetzt werden sollte oder nicht, jedoch kann statt dessen die kumulierte Häufigkeit der Antriebe der Pumpe 55 auch nur mit einer voreingestellten zulässigen Häufigkeit der Antriebe verglichen werden. D.h. eine Häufigkeit der Antriebe nahe der Häufigkeit, die äquivalent zu der vollen Kapazität des Wassertanks 43 ist, wird als eine zulässige Häufigkeit der Antriebe voreingestellt, und wenn die kumulierte Häufigkeit der Antriebe die zulässige Häufigkeit der Antriebe nicht erreicht, wird entschieden, dass die Wasserrestmenge ausreichend ist, und obgleich das Verfahren einfach ist, kann die Wasserrestmenge bewertet werden. Auch in diesem Fall braucht für den Fall, dass Wasser während des Kochens knapp wird, z. B. nur ein übermäßig großer numerischer Wert in den Speicher 93 als die kumulierte Häufigkeit eingegeben zu werden. Wenn z.B. die Häufigkeit der Antriebe der antreibbaren Pumpe 55 seit der Auffüllung des Wassertanks 43 100 ist, wird ein übermäßig großer Wert wie 500 eingegeben. Hierdurch wird bei der nächsten Auswahl von Dampfkochen und dem Beginn des Dampfkochens notwendiger Weise entschieden, dass die kumulierte Häufigkeit der Antriebe größer ist als die zulässige Häufigkeit der Antriebe, und das Ersetzen von Wasser wird sicher durch die Signalisierungseinrichtung angefordert.

Zweite Ausführungsform

Als Nächstes wird eine zweite Ausführungsform des Wasserzufuhrsteuerungsverfahrens des Hochfrequenzheizapparats nach der Erfindung beschrieben.

In dieser Ausführungsform wird beim Dampfkochen entschieden, ob die Wassermenge in einem Wassertank 43, die äquivalent zur Menge des bereitgestellten Dampfes ist, welche für das Dampfkochen erforderlich ist, vorhanden ist oder nicht, und im Fall einer Wasserknappheit wird eine Anforderung für das Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 signalisiert.

Für eine Prozedur für die Steuerung in dieser Ausführungsform ist nur ein Teil der Steuerungsprozedur in der ersten Ausführungsform unterschiedlich, und der andere Teil ist ähnlich und deshalb wird nur der unterschiedliche Teil in 12 gezeigt.

12 ist ein Flussdiagramm, das den von der Steuerungsprozedur in der ersten Ausführungsform unterschiedlichen Teil zeigt. Die konkrete Steuerungsprozedur in dieser Ausführungsform ist wie folgt. D.h., nachdem S201 und S203 beendet sind, wird der automatische Menüschalter 71 gedrückt und der Inhalt des gewünschten Dampfkochens ausgewählt (S301). Die für den ausgewählten Inhalt des Dampfkochens erforderliche Wassermenge wird geschätzt (S302). Mit Bezug auf das Ergebnis der Berechnung der gegenwärtigen Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 in S203 wird die berechnete Menge des benötigten Wassers und die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 verglichen (S303). Die für das Kochen benötigte Wassermenge wird nicht nur durch einen mathematischen Ausdruck wie etwa ein empirischer Ausdruck berechnet, sondern es wird eine Datenbank mit Bezug auf den Inhalt des Kochens und die für das Kochen benötigte Wassermenge im Voraus präpariert, und die für das Kochen benötigte Wassermenge kann auch von der Datenbank abgerufen werden.

Als ein Ergebnis des Vergleichs wird bei einer Knappheit der Wasserrestmenge eine Anforderung für ein Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 durch die Signalisierungseinrichtung signalisiert (S304). Wenn das Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 durch einen Benutzer abgeschlossen ist (S305), wird der Kochvorgang gestartet (S211).

Dazu wird dann, wenn in S303 entschieden wurde, dass die Wassermenge in dem Wassertank ausreichend ist, entschieden, ob die verstrichene Zeit seit dem letztmaligen Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 die vorbestimmte Zeit übersteigt (S306), und wenn die verstrichene Zeit die vorbestimmte Zeit übersteigt, wird entschieden, dass das Wasser in dem Wassertank 43 abgestanden ist und ein Gesundheitsrisiko darstellt, und es wird eine Anforderung für Ersetzen des Wassers signalisiert (S304). Falls in S306 die verstrichene Zeit die vorbestimmte Zeit nicht übersteigt, wird der Kochvorgang sofort gestartet (211).

Da im Fall einer Auswahl von Dampfkochen die für den Kochvorgang benötigte Wassermenge wie oben beschrieben abgeschätzt wird, und eine Anforderung für Ersetzen des Wassers in dem Wassertank 43 signalisiert wird, d.h. dass eine Anweisung für die Zufuhr von Wasser signalisiert wird, wenn die Wasserrestmenge in dem Wassertank 43 niedriger als die benötigte Wassermenge ist, kann eine Situation vermieden werden, dass während des Kochens in dem ausgewählten Kochvorgang eine Wasserknappheit auftritt.

Die Konfiguration des Steuerungssystems des Hochfrequenzheizapparats in jeder Ausführungsform ist nicht auf die Konfiguration beschränkt, die hauptsächlich den in 8 gezeigten Hauptsteuerungsschaltkreis 77 und den Nebensteuerungsschaltkreis 79 umfasst, und kann wie folgt verändert sein. D.h. wie in einem Steuerungsblockdiagramm in 13 gezeigt wird, das ein anderes Steuerungssystem zeigt, kann ein Speicher 93 auch auf der Seite des Hauptsteuerungsschaltkreises 78 vorgesehen sein. Da die Zufuhr von Energie von einer Hauptstromversorgung 85a zu dem Speicher 93 unterbrochen sein kann, wird in diesem Fall für den Speicher 93 ein nicht flüchtiger Speicher verwendet.

Nach dieser Konfiguration kann die Steuerung des Wassers in einem Wassertank über die verstrichene Zeit wie oben beschrieben ausgeführt werden. Wenn die Hauptstromversorgung 85a des Hauptsteuerungsschaltkreises 78 abgeschaltet ist, meldet die Nebensteuerung 91 nach einer Erkennung des Wassertanks der Hauptsteuerung beim nächsten Einschalten der Hauptstromversorgung 85a, dass der Wassertank abgenommen/angebracht wurde. Die Hauptsteuerung 81 empfängt diese Meldung und setzt den Speicher 93 zurück.

Wie oben beschrieben kann der Speicher 93 auch mit einem von der Hauptsteuerung 81 oder der Nebensteuerung 91 verbunden sein, und in beiden Fällen kann die in der ersten Ausführungsform beschriebene Operation ausgeführt werden. Ein Nebensteuerungsschaltkreis 80, der von dem Hauptsteuerungsschaltkreis 78 getrennt gebildet ist, kann mit niedrigen Kosten gebildet sein durch Begrenzen der Funktion des Nebensteuerungsschaltkreises 80 auf die notwendigen und minimalen Funktionen, wodurch die Kosten des gesamten Apparats reduziert werden können und Energie gespart werden kann.

Der Hochfrequenzheizapparat nach der Erfindung ist nicht begrenzt auf jede der oben beschriebenen Ausführungsformen und kann auf geeignete Weise transformiert und verbessert werden in einem Bereich, der nicht von dem Ziel und dem Umriß der Erfindung abweicht.

Industrielle Anwendbarkeit

Da entsprechend dem Wasserzufuhrsteuerungsverfahren des Hochfrequenzheizapparats und dem Hochfrequenzheizapparat nach der Erfindung nach der obigen Beschreibung die dem Dampferzeuger zugeführte Wasserrestmenge in dem Wassertank geschätzt wird, wenn Dampfkochen ausgewählt wurde, und eine Anforderung für ein Ersetzen des Wassers in dem Wassertank signalisiert wird, wenn die Wasserrestmenge niedriger ist als die vorbestimmte minimale Menge vorgehaltenen Wassers und auch wenn die verstrichene Zeit seit dem letztmaligen Zuführen von Wasser zu dem Wassertank die vorbestimmte Zeit übersteigt, und ferner wenn die Menge der für das Heizen verwendeten, benötigten Wassers berechnet wird und die Wasserrestmenge in dem Wassertank niedriger ist als benötigte Menge, kann Dampfkochen, bei dem Dampf zugeführt wird, ausgeführt werden, ohne dass eine Wasserknappheit auftritt, und es wird verhindert, dass abgestandenes Wasser für das Kochen verwendet wird, und ein Dampfkochen ohne Gesundheitsrisiko wird ermöglicht. Deshalb kann das Wasser, das zu der Heizkammer als Dampf zugeführt wird, sowohl in der Qualität als auch in der Quantität gesteuert werden.

Da in dem Hochfrequenzheizapparat der Zustand des Wassers in dem Wassertank durch den Nebensteuerungsschaltkreis überwacht wird, dessen Stromversorgung unabhängig von der Stromversorgung des Hauptsteuerungsschaltkreises gebildet und immer eingeschaltet ist, kann Energie gespart werden.


Anspruch[de]
Verfahren zum Steuern von Wasserzufuhr in einer Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion, die einen Wasserbehälter (43), der an einem Körper (10) der Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) so angebracht, dass der Wasserbehälter (42) abgenommen werden kann, und eine Pumpe (55) zum Zuführen von Wasser zu einem Dampferzeuger (15) aus dem Wasserbehälter (43) umfasst, wobei der Dampferzeuger (15) einer Erwärmungskammer (11) zum Aufnehmen eines erwärmten Objektes (M) wenigstens Dampf zuführt und das erwärmte Objekt (M) erwärmt, und Wasser in dem Wasserbehälter (43) überwacht wird, und das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Berechnen einer Zeit, die verstrichen ist, seit dem Wasserbehälter (43) Wasser zugeführt wurde und der Wasserbehälter (43) an dem Körper (10) der Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) angebracht wurde, und einer Menge an Restwasser in dem Wasserbehälter (43); und

Ankündigen einer Anforderung zum Austauschen von Wasser in dem Wasserbehälter (43), wenn die verstrichene Zeit einer voreingestellten Zeit entspricht oder diese überschreitet oder die Menge an Restwasser in dem Wasserbehälter (43) der voreingestellten minimalen Menge an aufgenommenem Wasser entspricht oder geringer ist als diese.
Wasserzuführ-Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei die Menge an Restwasser in dem Wasserbehälter (43) äquivalent zu der Menge ist, die bestimmt wird, indem die dem Dampferzeuger (15) bereits zugeführte Menge an Wasser von dem Fassungsvermögen des gesamten Wasserbehälters (43) subtrahiert wird; und die bereits zugeführte Menge äquivalent zu dem Produkt der kumulativen Häufigkeit von Antriebsvorgängen der Pumpe (55) zum intermittierenden Abgeben von Wasser einer unveränderlichen Menge und der pro Antriebsvorgang der Pumpe (55) abgegebenen Menge an Wasser ist. Wasserzuführ-Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei die voreingestellte minimale Menge an aufgenommenem Wasser äquivalent zu der minimalen Menge an Wasser ist, die dem Dampferzeuger (15) zugeführt wird, um eine Dampfmenge zu gewinnen, die zum einmaligen Erwärmen eines erwärmten Objektes (M) erforderlich ist. Wasserzuführ-Steuerverfahren nach Anspruch 1, wobei die Ankündigung erfolgt, bevor das erwärmte Objekt (M) erwärmt wird. Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) mit Dampferzeugungsfunktion, die umfasst:

einen Hochfrequenzgenerator (13), der einer Erwärmungskammer (11) zum Aufnehmen eines erwärmten Objektes (M) eine Hochfrequenz zuführt;

einen Dampferzeuger (15), der der Erwärmungskammer (11) Dampf zuführt;

eine Pumpe (55), die dem Dampferzeuger (15) Wasser zuführt;

einen Wasserbehälter (43) als eine Quelle von Wasser, das der Pumpe (55) zugeführt wird, der abnehmbar an dem Körper (10) der Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) angebracht ist,

gekennzeichnet durch:

einen Wasserbehälter-Detektor (59), der erfasst, ob der Wasserbehälter (43) an dem Körper (10) der Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) angebracht oder von ihm abgenommen ist;

ein Zeitglied (59), das Zeit zählt, die verstrichen ist, seit der Wasserbehälter-Detektor (59) die Installation des Wasserbehälters (43) erfasst hat;

einen Speicher (93), der die Informationen über die Menge an Wasser speichert, die dem Dampferzeuger (15) bereits durch die Pumpe (55) zugeführt worden ist;

eine Ankündigungseinrichtung (63), die eine Anforderung zum Austauschen des Wassers in dem Wasserbehälter (43) ankündigt; und

eine Steuereinheit (81), die Ankündigung durch die Ankündigungseinrichtung (63) ausführen lässt, wenn festgestellt wird, dass die durch das Zeitglied (95) gezählte verstrichene Zeit einer voreingestellten vorgegebenen Zeit entspricht oder diese überschreitet oder die Menge an Restwasser in dem Wasserbehälter (43) auf Basis der Informationen über die bereits zugeführte Menge, die in dem Speicher (93) gespeichert sind, der voreingestellten minimalen Menge an aufgenommenem Wasser entspricht oder geringer ist als diese.
Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion nach Anspruch 5, wobei die Pumpe (55) intermittierend Wasser einer unveränderlichen Menge abgibt und die Informationen über die bereits zugeführte Menge die Häufigkeit von Antriebsvorgängen der Pumpe (55) sind. Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion nach Anspruch 5, wobei, wenn der Wasserbehälter-Detektor (59) die Installation des Wasserbehälters (43) erfasst, der Zählwert des Zeitgliedes (59) und die Informationen über die bereits zugeführte Menge, die in dem Speicher (93) gespeichert sind, zurückgesetzt werden. Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion nach Anspruch 5, wobei die Ankündigungseinrichtung (63) durch Anzeige auf einem Anzeigefeld (75) ankündigt, das an dem Körper (10) der Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) vorhanden ist. Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion nach Anspruch 5,

wobei eine Zusatz-Steuerschaltung (79), in der wenigstens das Zeitglied (95) angebracht ist, und eine Hauptsteuerschaltung (77), die Erwärmen in der Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung (100) steuert, als separate Schaltungen ausgebildet sind, deren Energiequellen (85a, 85b) jeweils unabhängig sind; und

an die Zusatz-Steuerschaltung (79) unabhängig davon, ob an die Hauptsteuerschaltung (77) Spannung angelegt wird oder nicht, stets Spannung angelegt wird.
Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion nach Anspruch 9, wobei der Speicher (93) in der Zusatz-Steuerschaltung (79) angebracht ist. Hochfrequenz-Erwärmungsvorrichtung mit Dampferzeugungsfunktion nach Anspruch 9, wobei die Zusatz-Steuerschaltung (79) eine Niedrigleistungsschaltung ist, deren Leistungsaufnahme 50 mW oder weniger beträgt.






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