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Gewindeschneidvorrichtung - Dokument DE102006015576A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006015576A1 30.11.2006
Titel Gewindeschneidvorrichtung
Anmelder Paul Dambacher GERTUS-Werkzeugfabrik GmbH + Co. KG, 42899 Remscheid, DE
Erfinder Dambacher, Ulf, Dr.-Ing., 79331 Teningen, DE
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 42103 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 04.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006015576
Offenlegungstag 30.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.11.2006
IPC-Hauptklasse B23G 1/46(2006.01)A, F, I, 20060404, B, H, DE
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden. Die Vorrichtung besteht aus einem Gewindeschneideisen (1) und einem Gewindeschneideisenhalter (2) mit Mitnehmerstift (4). Der Gewindeschneideisenhalter (2) ist als Mutter-Adapter (2) ausgeführt, der aus einem Mutterkörper mit mindestens zwei gegenüberliegenden parallelen Außen-Angriffsflächen (6) gebildet ist, der kopfseitig (a) zur Aufnahme des Gewindeschneideisens (1) eine axiale Ausnehmung (8) aufweist, die auflageseitig (b) durch einen Anschlag, insbesondere einen umlaufenden nach innen gerichteten Ringbund (10), begrenzt ist, auf dem das eingesetzte Gewindeschneideisen (1) aufliegt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden, bestehend aus einem Gewindeschneideisen und einem Gewindeschneideisenhalter mit Mitnehmerstift.

Bekannt sind Gewindeschneideisen und Gewindeschneideisenhalter, wobei die Gewindeschneideisenhalter aus zwei Armen bestehen, die gegenüberliegend radial an einem Aufnahmering angebracht sind, in den die runden Gewindeschneideisen eingesetzt und durch radial eingedrehte Gewindestifte gehalten werden.

Vorbekannt sind weiterhin besondere Gewindeschneideisenhalter, die im Wesentlichen aus einem langgestreckten zylindrischen Hohlkörper bestehen, der an einem Ende in seinem Inneren die runden Gewindeschneideisen aufnimmt und an dem gegenüberliegenden Ende angeformte Vierkant-Zapfen oder Sechskant-Stifte besitzt oder in den Vier- oder Sechskant-Angriffflächen nach innen liegend ausgenommen sind, an die Betätigungswerkzeuge angesetzt werden können.

Ebenfalls bekannt sind Gewindeschneideisen in der Ausführung als Schneidmuttern, wobei Gewindeschneideisen und Gewindeschneideisenhalter einteilig in der äußeren Form und Dimension einer Sechskant-Mutter ausgeführt sind. Nachteilig bei dieser einstückigen Realisierung ist die Tatsache, dass für jeden beliebigen Gewinde-Nenndurchmesser eine Mutter (Schneidmutter) hergestellt werden muss. Um ein notwendiges Spektrum an Gewinde-Nenndurchmessern abzudecken, müssen für eben diese Vielzahl von Nenndurchmessern eine gleiche Anzahl von Schneidmuttern verfügbar sein. Produktionstechnisch ist damit ein gewisser Aufwand verbunden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden derart weiterzuentwickeln, dass der Anwendungsbereich von bekannten Schneidmuttern unter Verwendung genormter runder Gewindeschneideisen abgedeckt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Gewindeschneideisenhalter als Mutter-Adapter ausgeführt ist, der aus einem Mutterkörper mit mindestens zwei gegenüberliegenden parallelen Außenangriffflächen gebildet ist, der kopfseitig zur Aufnahme von Gewindeschneideisen eine axiale Ausnehmung aufweist, die auflageseitig durch einen Anschlag, insbesondere einen umlaufenden nach innen gerichteten Ringbund begrenzt ist, auf dem das eingesetzte Gewindeschneideisen aufliegt.

Der erfindungsgemäße Mutter-Adapter erlaubt die Verwendung üblicher Gewindeschneideisen. Damit werden die Nutzungsmöglichkeiten konventioneller Gewindeschneideisen erheblich erweitert, da sie mittels des Mutter-Adapters dem gleichen Anwendungsspektrum zugeführt werden können, wie die für jeden Gewinde-Nenndurchmesser eigens hergestellten Schneidmuttern.

Die vorteilhafte Ausbildung des Gewindeschneideisenhalters als Mutter-Adapter mit axialer Ausnehmung und Einschubanschlag gestattet das schnelle und unkomplizierte Wechseln üblicher Gewindeschneideisen.

Zweckmäßigerweise kann die axiale Ausnehmung als Bohrung zur Aufnahme runder Gewindeschneideisen ausgeführt werden. Runde Gewindeschneideisen sind marktüblich genormte Werkzeugteile und über einen weiten Größenbereich verfügbar.

Vorzugsweise besteht der Mutter-Adapter aus einem Mutterkörper mit Sechskant-Außen-Angrifffläche. Das gestattet das Ansetzen von Betätigungswerkzeugen, z. B. in Form von Maul-, Ring- oder Steckschlüsseln.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass eine durch die Ausnehmung erzeugte Innenwandung des Mutter-Adapters eine axial verlaufende Nut mit teilkreisförmigem Querschnitt aufweist. Im Zusammenwirken mit der axialen V-Nut eines konventionellen Gewindeschneideisens und dem Mitnehmerstift wird eine radiale Fixierung des Gewindeschneideisens erzielt.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Gewindeschneideisen mit Spielpassung in die Bohrung des Mutter-Adapters einführbar ist, um einen Gewindeschneideisenwechsel mit geringem Kraftaufwand und ohne zusätzliche Hilfsmittel durchführen zu können.

In zweckmäßiger Weise wird das Gewindeschneideisen nach Einsetzen radial fixiert durch Einführen des Mitnehmerstifts in den Hohlraum, der durch die axial verlaufende teilkreisförmige Nut in der Innenwandung des Mutter-Adapters und die entsprechend ausgerichtete V-Nut des Gewindeschneideisens gebildet ist.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale sind der folgenden Figurenbeschreibung zu entnehmen. Es zeigen:

1 eine Teileansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden, in Form eines Sechskant-Mutter-Adapters mit Bohrung,

2 die zusammengesetzte erfindungsgemäße Vorrichtung aus 1,

3 eine Draufsicht und zwei zueinander senkrechte axiale Schnitte des erfindungsgemäßen Sechskant-Mutter-Adapters mit Bohrung.

1 zeigt eine Teileansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung vor Einsetzen des Gewindeschneideisens 1 in den Gewindeschneideisenhalter 2. Der Gewindeschneideisenhalter 2 ist als Sechskant-Mutter-Adapter 2 ausgeführt, der aus einem Mutterkörper mit Sechskant-Außenangrifffläche 6 besteht, in dem kopfseitig a eine axiale Bohrung 8 bestimmten Durchmessers eingelassen ist. Die Bohrung 8 erzeugt eine zylindrische Innenwandung 12. Begrenzt wird die Bohrung 8 am auflageseitigen b Ende des Sechskant-Mutter-Adapters 2 durch einen Anschlag, insbesondere einen nach innen gerichteten Ringbund 10, der für das von dem kopfseitigen a Ende des Sechskant-Mutter-Adapters 2 eingesetzte Gewindeschneideisen 1 als Anschlag dient. Die dem Gewindeschneideisen 1 abgewandte Seite des Ringbunds 10 bildet die auflageseitige b Außenfläche des Sechskant-Mutter-Adapters 2.

In die durch die Bohrung 8 erzeugte zylindrische Innenwandung 12 ist in Höhe eines Eckmaßes eine axial verlaufende Nut 14 eingelassen, die sich von der kopfseitigen a Bohrungsöffnung bis zu dem auflageseitigen b Ringbund 10 erstreckt. Die axiale Nut 14 weist einen Teilkreisquerschnitt auf, der geringfügig über den Umfang eines Halbkreises hinausgeht. Bei eingesetztem Gewindeschneideisen 1 wird die Nut 14 mit der V-Nut 16 des Gewindeschneideisens 1 zu einem zylinderförmigen Hohlraum 18 ergänzt, in den zur radialen Lagesicherung des Gewindeschneideisens 1 der Mitnehmerstift 4 eingeführt wird.

Im kopfseitigen a Bereich der Bohrung 8 ist eine umlaufende Ringnut 20 eingelassen, in die bei vollständig aufgenommenem Gewindeschneideisen 1 ein Sicherungsring 22 zur axialen Lagesicherung eingesetzt wird. Somit wird das Gewindeschneideisen 1 in axialer Richtung zwischen dem auflageseitigen b umlaufenden Ringbund 10 und dem kopfseitigen a angebrachten Sicherungsring 22 fixiert. Alternativ kann auch an Stelle des Sicherungsrings 22 ein Gummiring in die Nut 20 eingesetzt werden. Als weitere axiale Lagesicherung bietet sich die Einarbeitung einer Lage permanentmagnetischen Materials in den Sechskant-Mutter-Adapter 2 an, so dass der magnetische Fluss das Gewindeschneideisen 1 in seiner Position fixiert.

2 zeigt die zusammengesetzte Vorrichtung. Dabei wird das Gewindeschneideisen 1 zunächst kopfseitig a mit Spielsitz in die Bohrung 8 des Sechskant-Mutter-Adapters 2 eingesetzt, bis es an dem umlaufenden Ringbund 10 aufliegt. Angedeutet ist der aus der axialen Nut 14 und der V-Nut 16 gebildete Hohlraum 18 zum Aufnehmen des Mitnehmerstifts 4. Um das kopfseitige a Herausgleiten des Gewindeschneideisens 1 zu verhindern, ist der Sicherungsring 22 in die (hier angedeutete) umlaufende Ringnut 20 eingesetzt.

In 3 ist der Sechskant-Mutter-Adapter 2 in (kopfseitiger a) Draufsicht und in zwei zueinander senkrechten axialen Schnitten dargestellt. Deutlich erkennbar ist der Ringbund 10, der als auflageseitiger b Anschlag für das durch die Bohrung 8 eingesetzte Gewindeschneideisen 1 wirkt. In die zylindrische Innenwandung 12 ist die axiale Nut 14 mit näherungsweise halbkreisförmigem Querschnitt eingelassen. Sie verläuft entlang der Bohrung 8 vom kopfseitigen a Ende des Sechskant-Mutter-Adapters 2 bis zu dem auflageseitig b angeformten Ringbund 10. Angedeutet ist die kopfseitig a eingelassene umlaufende Ringnut 20 zum Einsetzen des Sicherungsrings 22.

Der Bohrungsdurchmesser D umfasst die entsprechenden Maße, um mit Spielpassung runde Gewindeschneideisen gemäß DIN EN 22568 mit den Außendurchmessern (in mm) aufnehmen zu können. Innerhalb dieser Norm sind die Maße derart abgestuft, dass mehrere Gewinde-Nenndurchmesser gleiche Gewindeschneideisen-Außendurchmesser aufweisen, so dass ein Sechskant-Mutter-Adapter 2 mit einem bestimmten Bohrungsdurchmesser D für Gewindeschneideisen 1 mit verschiedenen Nenndurchmessern verwendet werden kann.

Die Schlüsselweite SW des Sechskant-Mutter-Adapters 2 umfasst in Anlehnung an die DIN 382 vorzugsweise die Größen (in mm): Ein Betätigungswerkzeug mit der entsprechenden Schlüsselweite kann an den Angriffflächen 6 zur Erzeugung des erforderlichen Drehmoments angesetzt werden.

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Ferner ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmalen definiert sein. Dies bedeutet, dass grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann. Insofern ist der Anspruch 1 lediglich als ein erster Formulierungsversuch für eine Erfindung zu verstehen.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden bestehend aus einem Gewindeschneideisen (1) und einem Gewindeschneideisenhalter (2) mit Mitnehmerstift (4), dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeschneideisenhalter (2) als Mutter-Adapter (2) ausgeführt ist, der aus einem Mutterkörper mit mindestens zwei gegenüberliegenden parallelen Außen-Angriffflächen (6) gebildet ist, der kopfseitig (a) zur Aufnahme von Gewindeschneideisen (1) eine axiale Ausnehmung (8) aufweist, die auflageseitig (b) durch einen Anschlag, insbesondere einen umlaufenden nach innen gerichteten Ringbund (10) begrenzt ist, auf dem das eingesetzte Gewindeschneideisen (1) aufliegt. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Ausnehmung (8) als Bohrung (8) zur Aufnahme runder Gewindeschneideisen (1) ausgeführt ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mutter-Adapter (2) aus einem Mutterkörper mit Sechskant-Außen-Angrifffläche (6) gebildet ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die Ausnehmung (8) erzeugte Innenwandung (12) des Mutter-Adapters (2) eine axial verlaufende Nut (14) mit teilkreisförmigem Querschnitt aufweist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewindeschneideisen (1) mit Spielpassung in die Ausnehmung (8) des Mutter-Adapters (2) einführbar ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewindeschneideisen (1) radial fixiert ist durch Einsetzen des Mitnehmerstifts (4) in den zylinderförmigen Hohlraum (18), der durch die axial verlaufende teilkreisförmige Nut (14) in der Innenwandung (12) des Mutter-Adapters (2) und die entsprechend ausgerichtete V-Nut (16) des Gewindeschneideisens (1) gebildet ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mutter-Adapter (2) in Ausführungsformen mit den Schlüsselweiten (SW) (in mm): ausgeführt ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) einen entsprechenden Bohrungsdurchmesser (D) aufweist, um mit Spielpassung runde Schneideisen (1) nach DIN EN 22568 mit den Außendurchmessern (in mm) aufnehmen zu können. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Mutter-Adapter (2) Sicherungselemente zu axialen Lagesicherung des vollständig aufgenommenen Gewindeschneideisens (1) aufweist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als axiale Sicherungselemente die Innenwandung (12) des Mutter-Adapters (2) kopfseitig (a) eine umlaufende Ringnut (20) aufweist, in die ein Sicherungsring (22) eingesetzt ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als axiale Sicherungselemente die Innenwandung (12) des Mutter-Adapters (2) kopfseitig (a) eine umlaufende Ringnut (20) aufweist, in die ein Gummiring eingesetzt ist. Vorrichtung zum Schneiden von Gewinden nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als axiale Sicherungselemente Magnetfeld-erzeugende Mittel vorgesehen sind. Gewindeschneideisenhalter (2) gekennzeichnet durch die Merkmale der kennzeichnenden Teile von einem oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 12.






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