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Dokumentenidentifikation DE202005009910U1 30.11.2006
Titel Schlüssel-Band
Anmelder Mauder, Alexander, 36148 Kalbach, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202005009910
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.11.2006
Registration date 26.10.2006
Application date from patent application 23.06.2005
IPC-Hauptklasse E05B 19/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Schlüsselband zum Tragen eines Schlüssels am Körper, vorzugsweise an Arm oder Bein.

Beispielsweise aus dem Bereich der Schwimmbäder, Fitness-Studios etc. sind Schlüsselbänder bekannt, die am Handgelenk getragen werden und an denen Schlüssel beispielsweise für Schränke aus dem Umkleidebereich befestigt sind. Diese Schlüsselbänder bestehen aus einem geflochtenen Material. Die Bänder weisen an ihrem einen Ende Verschlussmittel zur Befestigung des anderen Endes des Schlüsselbandes auf. Die Verschlussmittel sind vergleichbar mit denen eines Gürtels ausgeführt. Ein Nachteil bei diesen vorbekannten Schlüsselbändern besteht darin, dass der Nutzer regelmäßig nur eine Hand frei hat, um die genannten Verschlussmittel zu betätigen, das heißt um das Schlüsselband zu schließen. Ein weiterer Nachteil vorbekannter Schlüsselbänder besteht darin, dass das geflochtene Material insbesondere im Endbereich des Bandes ausfransen kann, was ein Verschließen des Bandes zusätzlich erschwert.

Es ist daher die Aufgabe der Erfindung ein Schlüsselband bereit zu stellen, das einfach handhabbar ist.

Diese Aufgabe wird durch ein Schlüsselband mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Danach ist vorgesehen, dass das Band wenigstens abschnittsweise dehnbar ausgeführt ist. Eine zumindest abschnittsweise dehnbare Ausführung des Bandes bringt den Vorteil mit sich, dass dieses beispielsweise über die Hand gestreift werden kann und zuverlässig am Handgelenk sitzt.

Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn das Band geschlossen, das heißt endlos ausgeführt ist. Ein derartiges Band kann auf einfache Weise über die Hand übergestreift werden und gewährleistet aufgrund seiner Dehnbarkeit auch bei unterschiedlich großen Handgelenken stets einen zuverlässigen Sitz. Grundsätzlich sind von der Erfindung auch nicht endlos ausgeführte Schlüsselbänder umfaßt.

Denkbar ist es, das Band vollständig oder abschnittsweise aus einem elastischen Material, beispielsweise aus Gummi oder Kautschuk auszuführen. Grundsätzlich kommen auch andere Materialien, die für diesen Zweck geeignet sind, in Betracht.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Mittel zur Befestigung eines Schlüssels vorgesehen. Diese Mittel können beispielsweise als Schlüsselring ausgeführt sein, durch den das erfindungsgemäße Band verläuft. Denkbar ist auch, eine Schlüsselhalterung vorzusehen, die eine Ausnehmung aufweist, durch die das Band verläuft und an der der Schlüssel fest angeordnet ist, wie dies von vorbekannten Schlüsselbändern bekannt ist.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Lasche zur Aufnahme des Schlüssels vorgesehen. Diese Lasche hat die Aufgabe, das freie Ende des Schlüssels zu fixieren, so dass der Schlüssel auch in diesem Bereich gehalten wird. Die Lasche kann beliebig ausgeführt sein, sie kann beispielsweise endlos ausgeführt sein und einen Abschnitt des Bandes vollständig umgeben.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lasche an dem Band fixiert ist oder relativ zu dem Band verschiebbar ist.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Lasche aus demselben Material besteht wie das Band. Selbstverständlich ist ebenso denkbar, beide Elemente aus unterschiedlichem Material auszuführen.

Das Band oder die Lasche kann einen Aufdruck oder ein Schild oder Plättchen zur Aufnahme einer Beschriftung, beispielsweise einer Schrank- oder Spindnummer aufweisen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein das Band umgebender Ring vorgesehen. Der Ring umgibt das Band derart, dass zwei Abschnitte des Bandes aneinanderliegen und von dem Ring umgeben sind. Der Ring kann derart ausgeführt sein, dass er das Band in zwei Bereiche unterteilt. In einem dieser Bereiche können die Mittel zur Befestigung des Schlüssels angeordnet sein, wobei der Ring das Verschieben dieser Mittel verhindert bzw. begrenzt. Der andere der Bereiche dient zur Aufnahme beispielsweise des Handgelenks.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Band sowie die an dem Band angeordneten Teile, wie beispielsweise der vorgenannte Ring, die Mittel zur Befestigung des Schlüssels sowie die Lasche aus einem chlorbeständigen Material bestehen.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

1: eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Schlüsselbandes und

2: eine perspektivische Ansicht des an einem Handgelenk getragenen erfindungsgemäßen Schlüsselbandes.

Wie dies aus 1 und 2 hervorgeht, ist ein umlaufendes, das heißt endloses Schlüsselband 10 vorgesehen, das aus einem dehnbaren Material wie beispielsweise Kautschuk oder Gummi besteht. Um das Schlüsselband 10 erstreckt sich der beispielsweise aus Kunststoff bestehende Ring 20, der einen ösenförmigen Abschnitt zur Aufnahme des Schlüsselringes 30 und einen Abschnitt zur Aufnahme eines Handgelenkes definiert. Der Ring 20 ist relativ zu dem Band 10 verschiebbar angeordnet. Auch eine feste Anordnung ist denkbar.

Wie dies aus 1 und 2 ersichtlich ist, läuft das Band 10 durch den Schlüsselring 30, der aus Metall besteht und der einen Schlüssel trägt.

Des weiteren ist eine Lasche 40 vorgesehen, durch die das Band 10 verläuft, wie dies aus 1 und 2 hervorgeht. Die Lasche 40 ist relativ zu dem Band nicht verschiebbar angeordnet. Grundsätzlich ist jedoch auch eine verschiebbare Ausführung der Lasche 40 denkbar. Wie dies aus 2 hervorgeht, dient die Lasche 40 dazu, den Schlüssel aufzunehmen, der an dem Schlüsselring 20 befestigt ist. Die Lasche 40 bildet somit eine Einstecklasche für den Schlüssel.

Wie dies weiter aus den 1 und 2 hervorgeht, ist das Band 10 derart ausgeführt, dass es bedruckbar ist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel trägt das Band die Nummer eines Spindes.

Ist das Band gemäß dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel umlaufend, das heißt endlos ausgeführt, entfällt das vergleichsweise umständliche Schließen des Bandes bzw. Einfädeln eines Bandendes, wie dies von vorbekannten Schlüsselbändern bekannt ist. Das erfindungsgemäße Schlüsselband gemäß dem Ausführungsbeispiel der 1 und 2 braucht nur z.B. über die Hand geschoben zu werden und sitzt dann aufgrund seiner elastischen Eigenschaften fest und sicher am Handgelenk.


Anspruch[de]
Schlüsselband zum Tragen eines Schlüssels am Körper, vorzugsweise an Arm oder Bein, dadurch gekennzeichnet, dass das Band wenigstens abschnittsweise dehnbar ausgeführt ist. Schlüsselband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band geschlossen ausgeführt ist. Schlüsselband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band vollständig oder abschnittsweise aus einem elastischen Material, insbesondere aus Gummi oder Kautschuk besteht. Schlüsselband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Befestigung eines Schlüssels vorgesehen sind. Schlüsselband nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel als Schlüsselring ausgeführt sind. Schlüsselband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lasche zur Aufnahme des Schlüssels vorgesehen ist. Schlüsselband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche geschlossen ausgeführt ist. Schlüsselband nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche an dem Band fixiert ist oder relativ zu dem Band verschiebbar ist. Schlüsselband nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche aus demselben Material besteht wie das Band. Schlüsselband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band oder die Lasche einen Aufdruck oder ein Schild zur Aufnahme einer Beschriftung aufweist. Schlüsselband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Band umgebender Ring vorgesehen ist. Schlüsselband nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring relativ zu dem Band verschiebbar ist. Schlüsselband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Band sowie die an dem Band angeordneten Teile aus einem chlorbeständigen Material bestehen.






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