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Dokumentenidentifikation DE202006013442U1 30.11.2006
Titel Aufhängung für einen motorbetriebenen Ventilator
Anmelder Ziehl-Abegg AG, 74653 Künzelsau, DE
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202006013442
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 30.11.2006
Registration date 26.10.2006
Application date from patent application 01.09.2006
IPC-Hauptklasse F04D 29/60(2006.01)A, F, I, 20060901, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft Ventilatoren, und im Besonderen die Aufhängung eines motorbetriebenen Ventilators.

Der Hauptzweck einer Aufhängung von motorbetriebenen Ventilatoren ist naturgemäß das zuverlässige Halten des Ventilators ohne Behinderung des Ventilator- oder Motorbetriebs. Idealerweise nimmt die Aufhängung dabei die wirkenden Kräfte derart auf, dass Vibrationen nur in möglichst geringem Umfang auftreten – Vibrationen beeinträchtigen unter Umständen nicht nur die Laufruhe des Ventilators und die Lebensdauer der Aufhängung samt Motor und Ventilator, sondern führen teilweise auch zu ungewollter Geräuschentwicklung.

Konventionelle Anordnungen hängen beispielsweise Ventilatoren zentriert mittels mehrerer, manchmal paarweise angeordneter Streben in einem Ventilatorgehäuse auf.

Die DE 90 17 417 U1 etwa schlägt als geräuscharme Aufhängung eines Lüfteraggregats für einen Kühler eines Kraftfahrzeugmotors den Einsatz von mehreren Einzelstreben vor, welche in Bezug auf den Ventilatorradius sowohl in Drehrichtung als auch entgegen der Drehrichtung des Lüfters geneigt ausgebildet sind.

Die DE 2 407 786 betrifft eine Tragkonstruktion für einen Dachentlüfter aus vier identischen, umgekehrt V-förmigen Stützelementen, die gemäß den vier Seiten eines Quadrats angeordnet sind.

Die DE 1 865 253 U offenbart eine Motoraufhängung in einem Ventilatorschacht durch ein Band aus Kunststoff oder Gummi, welches an drei regelmäßig über den Ventilatorumfang verteilten Stellen zwischen der Motorwand und dem Ventilatorschacht gespannt wird.

Die DE 729 484 zeigt eine Befestigung eines Antriebsmotors eines Lüfters in einem Lüftergehäuse, bei welcher Befestigungsarme an ihrem Fuß am Lüftergehäuse befestigt sind und als einzeln oder paarweise angeordnete Streben das Motorgehäuse lediglich durch Druck zwischen sich festhalten.

Die EP 1457 684 A1 beschreibt eine Befestigung eines Kraftfahrzeuglüfters in einem Ventilatorschacht mittels einer radial um den Motor gelegte Schelle. Vom Ventilatorschacht erstrecken sich einzelne Streben in verschiedenen Winkeln zur Schelle.

Die WO 99/04172 A1 schlägt eine Befestigung einer Motor-Ventilator-Einheit eines Wärmetauschers mit einer inneren und einer äußeren Trägerkomponente sowie drei Strebenpaaren, welche die beiden Trägerkomponenten miteinander verbinden und jeweils zwei durch Querriegel miteinander verbundene, umgekehrt V-förmige Streben umfassen.

Schließlich offenbart die US 4,253,634 eine Befestigungsklammern umfassende Aufhängung beispielsweise für einen Antriebsmotor eines Lüftersystems. Die Klammern sind getrennt vom Motor aus einem relativ steifen, elastisch geformten Draht herstellbar. Beim fertigen Lüftersystem verbinden sie den Motor mit einer Trägerstruktur. Meist umfasst eine Klammer zwei Beine, die von einem gemeinsamen Befestigungspunkt an der Trägerstruktur jeweils zu einem axialen Ende des Motors verlaufen.

Vor diesem Hintergrund befasst sich die Erfindung mit dem Problem, eine möglichst steife Aufhängung bei geringem Eigengewicht für einen motorbetriebenen Ventilator bereitzustellen.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.

Eine erfindungsgemäße Aufhängung dient zur Befestigung eines motorbetriebenen Ventilators. Ein solcher Ventilator kann für alle möglichen Zwecke geeignet sein; beispielsweise handelt es sich um einen Ventilator eines Lüftungs- oder Kühlungssystems. Je nach vorgesehenem Einsatz weist der Ventilator eine bestimmte Größe oder Form und Anzahl von Ventilatorblättern auf. Sein Antrieb erfolgt über einen Außenläufer-Elektromotor. In einer Ausführungsform der Erfindung ist der Motor direkt in der Ventilatornabe angeordnet; in anderen Ausführungsformen befindet sich der Motor an einem anderen Ort als der Ventilator. Dann ist die Motorwelle zum Antrieb des Ventilators mit der Ventilatornabe wirkend verbunden.

Das Ventilatorsystem umfasst notwendigerweise eine Trägerstruktur, welche die Aufhängung hält oder trägt. Häufig wird diese Trägerstruktur als Ventilatorgehäuse oder Ventilatorschacht ausgebildet sein.

Im Zusammenhang mit der Erfindung beziehen sich die Begriffe "innen" und "außen" auf den radialen Abstand vom Mittelpunkt des aufgehängten Ventilators: "innen" befindet sich die Ventilatornabe, "außen" zum Beispiel ein Ventilatorgehäuse.

Zur Aufhängung eines solchen motorbetriebenen Ventilators stellen acht Streben eine stabile Verbindung des Ventilators mit der Trägerstruktur her und halten den Ventilator dadurch zuverlässig in seiner Position.

Die Verbindung der einzelnen Streben mit der Trägerstruktur bzw. dem Ventilator kann, um nur einige Beispiele zu nennen, über eine Verschraubung oder Verschweißung erfolgen.

Häufig, wenn zum Beispiel eine Verbindung der ortsfesten Streben mit einem drehbaren Ventilatorteil vorgesehen oder eine direkte Verbindung aus anderen Gründen schwierig ist, kommen ventilator- und/oder trägerstrukturseitig auch Kopplungselemente zum Einsatz. So stellen etwa Befestigungsflansche in vielen Fällen geeignete Kopplungen bereit, mit denen die Streben verschraubt, verschweißt oder anderweitig verbunden werden. Teilweise erweist sich eine einstückige Herstellung des Ventilators oder des Motor mit einem Befestigungsflansch als günstig.

Ebenfalls als Kopplungselement fungieren kann der Antriebsmotor, wenn die Streben mit dem Motor verbunden sind und der Motor beispielsweise direkt auf die Ventilatornabe aufgesetzt ist.

Unabhängig davon, ob Streben und Trägerstruktur direkt oder mittels eines Kopplungselements verbunden sind, erfolgt eine Befestigung zur Montageerleichterung oftmals radial an der Trägerstruktur. Wenn am Ende des Ventilatorschachtes als Trägerstruktur ein Flansch umgebördelt oder angeschweißt ist, kann die Befestigung auch axial erfolgen.

Die acht Streben sind in vier Strebenpaare aufgeteilt, wobei ein "Strebenpaar" zwei Streben bezeichnet, die trägerstrukturseitig einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als zu anderen Streben. Häufig werden sich die Streben eines Strebenpaars auch einen Befestigungspunkt an der Trägerstruktur teilen. Um eine gleichmäßige Verteilung der Belastung zu erreichen, bietet sich meist eine symmetrische Anordnung der Strebenpaare über den Aufhängungsumfang an.

Erfindungsgemäß weist jede Strebe an ihrem trägerstrukturseitigem Ende einen kleineren Abstand von der anderen Strebe ihres jeweiligen Strebenpaars auf als ihrem anderen, ventilatorseitigen Ende. Weiterhin weist jede Strebe an ihrem ventilatorseitigen Ende einen größeren Abstand von der Strebe ihres jeweiligen Strebenpaares auf als zu einer benachbarten, zu einem anderen Strebenpaar gehörigen Strebe.

Wie oben schon erwähnt, teilen sich die Streben eines Strebenpaars in den meisten Ausführungsformen der Erfindung einen gemeinsamen trägerstrukturseitigen Befestigungspunkt. Beispielsweise sind die beiden Streben dann mit einem gemeinsamen Kopplungselement verschraubt, welches wiederum mit der Trägerstruktur verschraubt ist; oder die beiden Streben werden an ihrem trägerstrukturseitigen Ende miteinander und mit der Trägerstruktur verschweißt. Auch benachbarte Streben unterschiedlicher Strebenpaare können sich auf dieselbe Weise einen ventilatorseitigen Befestigungspunkt teilen. Dann besteht überhaupt kein Abstand zwischen den Strebenenden.

Aufgrund obiger Anordnung bildet jedes Strebenpaar annäherungsweise eine V-Form aus, wobei die Schenkel des "V" in verschiedenen Ausführungen der Erfindung weiter oder weniger weit geöffnet sind. Ebenso zeigen zwei benachbarte Streben unterschiedlicher Strebenpaare annäherungsweise eine umgekehrte V-Form.

Im Vergleich zu einer parallelen Anordnung der beiden Streben eines Strebenpaars beansprucht das Drehmoment, welches der Motor dem Ventilator im Betrieb vermittelt, die Streben bei der V-förmigen Anordnung weniger auf Biegung und mehr auf Zug und Druck. Dies erzielt eine hohe Torsionssteifigkeit, was wiederum Vibrationen vermindert. Zudem ermöglicht der geringe Abstand der Streben unterschiedlicher Strebenpaare eine Kraftübertragung von einem Strebenpaar auf das andere. Besitzen die Streben unterschiedlicher Strebenpaare etwa an ihrem ventilatorseitigen Ende einen gemeinsamen Befestigungspunkt, erfolgt eine annähernd direkte Kraftübertragung zwischen den beiden zugehörigen Strebenpaaren. Dadurch gleichen sich die Belastungen der Strebenpaare aneinander an; besonders starke Belastungen einzelner Strebenpaare bleiben aus. Auch dies trägt zu einer Verminderung von Vibrationen bei.

Ein weiterer günstiger Effekt, welcher sich durch die V-Form der Streben ergibt, betrifft die Geräuschbildung im Ventilatorbetrieb: weil die Ventilatorflügel die Streben aufgrund der V-Form in einem Winkel passieren, werden mögliche Schlaggeräusche reduziert. Dieser Effekt tritt vor allem bei Ventilatorflügeln mit gerader Anströmkante auf.

Je weiter die Schenkel des "V" geöffnet sind, desto stärker wirken die angesprochenen Effekte.

Als Streben eignen sich entweder runde oder seitlich abgeflachte, längliche Elemente, welche beispielsweise aus Flachstahl, rundem oder flachem Draht oder einem anderen geeigneten Material mit ausreichender Steifigkeit geformt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verlaufen die Streben – von der Seite gesehen – nicht gerade von innen nach außen, sondern steigen in Richtung der Ventilatorachse zunächst bis zu einem erhöhten Punkt an und fallen danach wieder ab. Beispielsweise liegt dabei eine relativ steile Steigung im inneren Drittel der Strebe vor, ein erhöhter Scheitelpunkt ungefähr nach dem inneren Drittel, und in den äußeren zwei Dritteln folgt ein relativ sachter Abfall. Derart gebogene Streben werden bevorzugt an einer Stirnseite des Ventilators bzw. des Kopplungselements befestigt, anstatt radial am Ventilator o.ä.. Die beschriebene Strebenkonstruktion verleiht der Aufhängung eine höhere mechanische Festigkeit und verringert deswegen unter Umständen ebenfalls die Übertragung von Schwingungen.

Aus Sicherheitsgründen verfügen die meisten Ventilatorsysteme über einen Berührschutz, der zum Beispiel Berührschutzringe und/oder Maschendraht etc. umfasst. Eine Ausführungsform der Erfindung sieht die Befestigung des Berührschutzes an der Aufhängung vor. Beispielsweise werden die einzelnen Ringe/Drähte usw. des Berührschutzes an den (für diesen Zweck vorzugsweise arrondierten) Streben punktweise angeschweißt oder anderweitig befestigt. Zwischenstege, zum Beispiel aus Draht, welche alle oder einige der Berührschutzelemente in verschiedenen Winkeln zusätzlich miteinander verbinden, sorgen in manchen Fällen für eine zusätzliche Stabilität des Berührschutzes.

In Kombination mit einem Berührschutz erweist sich die oben beschriebene Biegung der Streben in Axialrichtung im Vergleich zu gerade von innen nach außen verlaufenden Streben als besonders günstig. Um verschiedenen Normen zu entsprechen, muss der Berührschutz nämlich einen bestimmten Abstand zu den Ventilatorflügeln aufweisen. Dieser Abstand lässt sich bei gebogenen Streben einfach und platzsparend realisieren.

Die Gesamtgröße und die Maße der Aufhängung sowie ihrer Einzelbestandteile sind abhängig von der Anwendung und Größe des aufzuhängenden Ventilators.

1 ist eine Vorderansicht eines Ausschnitts einer Ausführungsform der Erfindung.

2 zeigt einen Querschnitt einer Strebe, wie sie in einer Ausführungsform der Erfindung verwendet wird, in radialer Richtung.

3 zeigt von außen in radialer Richtung einen Befestigungsflansch, wie ihn eine Ausführungsform der Erfindung verwendet.

4 zeigt die Vorderansicht eines Ausschnitts einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.

1 zeigt einen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Aufhängung 1 für einen Ventilator, dessen Ventilatornabe 17 der Rotor eines Außenläufermotors 18 ist.

Die dargestellte Aufhängung 1 umfasst acht Streben 3, die jeweils einen inneren Befestigungsflansch 8 mit einem äußeren Befestigungsflansch 6 verbinden. In Anpassung an ein röhrenförmiger, in dieser Figur nicht gezeigter Ventilatorschacht, in dem sich der Ventilator befindet, sind der innere und der äußere Befestigungsflansch 6 und 8 als Metallringe mit der Ventilatorachse x als gemeinsamem Mittelpunkt ausgeformt. Das Verhältnis der Befestigungsflanschradien beträgt hier 1:5; für andere Ausführungsformen sind jedoch andere Verhältnisse denkbar.

Als Befestigung des äußeren Befestigungsflanschs 6 an der Trägerstruktur dient hier eine nicht gezeigte Verschraubung. Der innere Befestigungsflansch 8 ist auf einen nicht drehbaren Teil des Ventilators aufgepresst. Für die Befestigung der Streben 3 an den beiden Befestigungsflanschen dient eine ebenfalls nicht gezeigte Verschraubung.

Je zwei Streben, die trägerstrukturseitig den kleinsten Abstand zueinander aufweisen, sind einem Strebenpaar 4 zugeordnet. Um eine möglichst gleichmäßige Belastung der einzelnen Streben 3 zu erreichen, sind die Strebenpaare 4 in gleichen Abständen von annähernd 90° über dem von der Trägerstruktur definierten Aufhängungsumfang verteilt. In anderen Ausführungsformen sind andere Anordnungen der vier Strebenpaare 4 sinnvoll.

Wie zu sehen ist, weisen die beiden Streben 3 eines Strebenpaares 4 am äußeren Befestigungsflansch 6 einen kleineren Abstand voneinander auf als am inneren Befestigungsflansch 8. Zusätzlich ist dieser Abstand von Streben 3 desselben Strebenpaares 4 ventilatorseitig am inneren Befestigungsflansch 8 größer als der Abstand einer Strebe 3 von der benachbarten Strebe 3 eines unterschiedlichen Strebenpaares 4, so dass diese Streben nahe nebeneinander liegen.

Durch diese Anordnung bilden die beiden Streben 3 der einzelnen Strebenpaare 4 näherungsweise ein "V", das zum Ventilatormittelpunkt hin geöffnet ist. Diese Anordnung versteift die Aufhängung des Ventilators und führt damit zu einer Frequenzverschiebung. Im Idealfall werden die Resonanzfrequenzen über die Erregerfrequenz des Motors verschoben, was zu einer Verminderung der Schwingungen im Betrieb des Ventilators führt.

2 stellt einen Querschnitt einer Strebe 3 aus einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Aufhängung 1 dar.

In dieser Figur ist zusätzlich ein Ventilatorschacht 11 als Trägerstruktur zu sehen, mit welcher die Strebe 3 über den äußeren Befestigungsflansch 6 verbunden ist. Bei dem äußeren Befestigungsflansch 6 handelt es sich hier lediglich um eine flache Eisenplatte, auf der die Strebe 3 angeschweißt ist. An der Trägerstruktur 11 ist der Befestigungsflansch 6 durch eine (in Bezug auf die Ventilatorachse x) radial verlaufende Schraube 12 befestigt, die in eine an der Innenwand der Trägerstruktur 11 angebrachten Befestigungsmutter geschraubt wird. Durch ihren radialen Verlauf ist die Verschraubung von außerhalb der Trägerstruktur 11 zugänglich, was eine einfache Montage und Wartung gewährleistet.

Am inneren Befestigungsflansch 8 stellt eine weitere Schraube 9 eine zuverlässige Befestigung her. Um die mechanische Stabilität der Strebe 3 zu erhöhen, erfolgt diese ventilatorseitige Befestigung axial in Bezug auf die Ventilatorachse x.

Wie zu sehen ist, weist die Strebe 3 entlang ihres radialen Querschnitts eine variable Steigung auf. Mit zunehmenden radialem Abstand vom Ventilatormittelpunkt steigt die Strebe 3 zunächst linear relativ stark an bis zu einem erhöhten Scheitelpunkt 15 nach ungefähr einem Drittel der Strebe 3. Von dort aus fällt die Strebe 3 langsamer wieder ab. Der hier dargestellte Verlauf zeigt jedoch nur eine Ausführungsform einer Strebe 3, die erfindungsgemäß verwendet werden kann; steilere, flachere, verschobene, flache etc. Verläufe sind ebenfalls denkbar.

An der den (nicht gezeigten) Ventilatorflügeln zugewandten Seite der Strebe 3 sind Berührschutzringe 16 angeschweißt, die unten in Bezug auf 4 beschrieben sind. Im Vergleich zu einer direkt radial verlaufenden Strebe ergibt sich bei Verwendung der in 2 gezeigten Strebe 3 ein größerer Abstand der Berührschutzringe 16 von den Ventilatorflügeln 2.

3 zeigt, von außen in radialer Richtung betrachtet, einen äußeren Befestigungsflansch 6, wie ihn eine Ausführungsform der Erfindung verwendet. Der Flansch 6 ist hier als in Anpassung an den Ventilatorschacht 11 gebogene, flache Metallplatte ausgebildet. Für die Befestigung an die Trägerstruktur 11 sind zwei Bohrlöcher 20 vorgesehen.

In der dargestellten Ausführungsform sind die beiden Streben 3 eines Strebenpaars 4 am Befestigungsflansch angeschweißt.

In Bezug auf 4 ist ein Ausschnitt einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt.

In dieser Ausführungsform sind die Flügel 2 des vom Außenläufermotor 18 angetriebenen Ventilators zu sehen, die in regelmäßigen Abständen um die Ventilatornabe 17 angeordnet sind.

Gegenüber der in 1 dargestellten Ausführungsform unterscheidet sich dieses Beispiel außerdem durch die Verwendung eines Berührschutzes. Aus Sicherheitsgründen decken dafür (nur schematisch gezeigte) Berührschutzringe 16 die rotierenden Ventilatorflügel ab und halten so unvorsichtige Bediener fern. Gehalten werden die Berührschutzringe 16 von den Streben 3, mit denen sie verschweißt sind. Die Anordnung des Berührschutzes in Richtung der Ventilatorachse x folgt daher dem axialen Verlauf der Strebe 3.

Andere Ausführungsformen der Erfindung verwenden eine Vielzahl von konzentrischen Ringen oder Maschendraht als Berührschutz. Vorteilhaft zum Beispiel für die Stabilität des Berührschutzes können auch Zwischenstreben sein.

Ein weiterer Unterschied dieser Ausführungsform betrifft die Anordnung der Streben 3: und zwar teilen sich ventilatorseitig am inneren Befestigungsflansch 8 zwei nicht zum selben Strebenpaar 4 gehörige, benachbarte Streben 3 jeweils einen gemeinsamen Befestigungspunkt 13, sowie trägerstrukturseitig am äußeren Befestigungsflansch 6 die beiden Streben 3 jedes Strebenpaares 4 einen gemeinsamen Befestigungspunkt 14. Dies vereinfacht nicht nur die Befestigung, sondern erlaubt auch eine maximale Öffnung des "V", welches jedes Strebenpaar 4 bildet. Zusammen betrachtet stellen die vier Strebenpaare 4 eine symmetrische Sternform her.


Anspruch[de]
Aufhängung für einen durch einen Außenläufermotor (18) angetriebenen Ventilator (2; 17), mit:

vier aus jeweils zwei Streben (3) gebildeten Strebenpaaren (4),

wobei die Strebenpaare (4) eine Trägerstruktur (11) mit dem Ventilator (2) verbinden,

wobei jede Strebe (3) an einem trägerstrukturseitigem Ende einen kleineren Abstand von der anderen Strebe (3) ihres jeweiligen Strebenpaars (4) aufweist als an ihrem anderen, ventilatorseitigen Ende, und

wobei jede Strebe (3) an ihrem ventilatorseitigen Ende einen größeren Abstand von der anderen Strebe (3) ihres jeweiligen Strebenpaares (4) aufweist als von einer benachbarten, zu einem anderen der Strebenpaare (4) gehörigen Strebe (3).
Aufhängung nach Anspruch 1, bei welcher die Streben (3) mit der Trägerstruktur (11) und/oder mit dem Ventilator (2; 17) durch Kopplungselemente (6; 8) verbunden sind. Aufhängung nach Anspruch 2, bei welcher die Kopplungselemente (6; 8) Befestigungsflansche sind. Aufhängung nach Anspruch 2 oder 3, bei der sich jedes Strebenpaar (4) für die Verbindung mit der Trägerstruktur (11) ein Kopplungselement (6; 8) teilt. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die Trägerstruktur ein Ventilatorgehäuse (11) ist. Aufhängung nach Anspruch 5, bei welcher die Streben (3) radial am Ventilatorgehäuse (11) befestigt sind. Aufhängung nach Anspruch 6, bei welcher die Streben (3) durch radial ausgerichtete Verschraubungen (12) am Ventilatorgehäuse (11) befestigt sind. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher benachbarte, zu unterschiedlichen Strebenpaaren (4) gehörige Streben jeweils einen gemeinsamen ventilatorseitigen Befestigungspunkt (13) haben. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Streben (3) eines Strebenpaars (4) jeweils einen gemeinsamen trägerstrukturseitigen Befestigungspunkt (14) haben. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Streben (3) ventilatorseitig axial befestigt sind. Aufhängung nach Anspruch 10, bei welcher die Streben (3) durch axial ausgerichtete Verschraubungen (9) am Ventilator (2; 17) befestigt sind. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, die einen Berührschutz (16) umfasst. Aufhängung nach Anspruch 12, bei welcher der Berührschutz (16) konzentrische Ringe umfasst, die an den Streben (3) angebracht sind. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Streben (3) über ihre Länge unterschiedliche Steigungen in Richtung der Ventilatorachse (x) aufweisen. Aufhängung nach Anspruch 14, bei welcher die Streben (3) in Richtung der Ventilatorachse (x) von innen nach außen zunächst ansteigen und dann wieder abfallen, so dass sie einen erhöhten Scheitelpunkt (15) ausbilden. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher die Streben (3) aus Flachstahl geformt sind. Aufhängung nach einem der vorangehenden Ansprüche, über deren Umfang die Strebenpaare (4) symmetrisch verteilt sind. Ventilatorsystem, mit:

einem Außenläufermotor (18) zum Antrieb eines Ventilators (2; 17);

einer Trägerstruktur (11); und

einer Aufhängung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche.






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