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Dokumentenidentifikation DE102005052313A1 07.12.2006
Titel Verfahren zum Editieren von Musik und Vorrichtungen hierfür
Anmelder MediaTek Inc., Hsin-Chu, TW
Erfinder Chen, Chia-Chun, Taipei, TW;
Liang, Po-Yu, Changhua, TW
Vertreter Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft, 60325 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 01.11.2005
DE-Aktenzeichen 102005052313
Offenlegungstag 07.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.12.2006
IPC-Hauptklasse G10H 1/38(2006.01)A, F, I, 20051101, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04M 19/04(2006.01)A, L, I, 20051101, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Editieren von Musik, insbesondere von Musikdateien. Dabei wird ein Tonika-Akkord empfangen. Eine Gruppe von potentiellen Akkorden, die dem Tonika-Akkord entsprechend, wird automatisch abgerufen. Einer der potentiellen Akkorde wird ausgewählt und mit Hilfe des Tonika-Akkords und des ausgewählten potentiellen Akkords wird in Sequenz bzw. sequentiell ein Akkordaufbau einer Musikdatei eingestellt.

Beschreibung[de]
Hintergrung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Editieren von Musik und betrifft insbesondere Verfahren, die Akkorde editieren, sowie Vorrichtungen bzw. Geräte zu diesem Zweck.

Herkömmlich spielen mobile Telefongeräte nur Einton-Klingeltöne ab, was bedeutet, dass nur ein Instrument oder eine Note gleichzeitig gespielt werden kann. Um Klingeltöne mit mehr Instrumenten bzw. Instrumentallauten oder Noten anzureichern, ist eine polyphone Klingeltoneinrichtung für Mobiltelefone entwickelt worden. Mit Hilfe der polyphonen Klingeltoneinrichtung für Mobiltelefone können die Mobiltelefone Akkord-Klingeltöne darbieten, zu welchem Zweck mehrere Noten gleichzeitig abgespielt bzw. wiedergegeben werden können.

Herkömmlich werden Akkord-Klingeltöne Spur für Spur editiert. Die 1 ist ein schematisches Diagramm, das ein Beispiel für einen Dreitonakkord 100 darstellt. Drei Spuren (110, 120 und 130) des Dreitonakkords 100 werden eine um die andere Spur editiert, wie jeweils in der 2A2C gezeigt. Während jede Spur editiert wird, können die Nutzer jedoch nicht gleichzeitig andere Spuren sehen. Solange diese nicht jede Note für jede Spur im Voraus niederschreiben bzw. festlegen, haben die Nutzer folglich keine Vorstellung, wie ein komplizierter Dreitonakkord komponiert bzw. zusammengestellt werden soll. Dies macht das Editieren von Musik für Nutzer extrem schwierig, weil eine Synchronisation von jeder Spur extrem wichtig ist. Außerdem kann das herkömmliche Verfahren zum Editieren von Musik nach der Vorgehensweise „Spur-für-Spur" für solche Nutzer nicht durchführbar sein, die mit der Harmonielehre nicht vertraut sind, was zu Fehlern führt, wenn diese harmonische Musikakkorde erzeugen wollen.

Zusammenfassung der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Verfahren zum Editieren von Musik bereitgestellt.

Bei einem Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Editieren von Musik wird ein Tonika-Akkord empfangen. Eine Gruppe von potentiellen Akkorden (Kandidaten Akkorden), welche dem Tonika-Akkord entsprechen, wird abgerufen. Ein potentieller Akkord wird ausgewählt und eine Musikdatei wird entsprechend dem Tonika-Akkord und dem ausgewählten potentiellen Akkord erzeugt.

Bei einem Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Editieren von Musik wird ein Tonika-Akkord ausgewählt. Eine Mehrzahl von potentiellen Akkorden, welche dem Tonika-Akkord entsprechen, werden automatisch abgerufen. Eine Abfolge von Akkorden einer Musikdatei auf einem Gerät wird mit Hilfe des Tonika-Akkords und einem der potentiellen Akkorde sequentiell eingestellt.

Verfahren zum Editieren von Musik können die Gestalt eines Programmcodes in der Ausführungsform eines greifbaren Mediums bzw. Datenträgers annehmen. Wenn der Programmcode in ein Gerät geladen und von diesem ausgeführt wird, wird das Gerät zu einer Vorrichtung, um das offenbarte Verfahren dieser Anmeldung auszuführen.

Figurenübersicht

Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen besser verstanden werden, worin:

1 ein schematisches Diagramm ist, das ein Beispiel für einen Dreitonakkord darstellt; 2A2C schematische Darstellungen sind, welche drei Spuren des Dreitonakkords gemäß der 1 darstellen;

3 ein Flussdiagramm gemäß einem Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zum Editieren von Musik ist;

4A4G schematische Darstellungen sind, die ein Beispiel für eine Aufbauregel von Basisakkorden darstellen;

5A5C schematische Darstellungen sind, die ein Beispiel für die Auswahl eines Akkords darstellen; und

6A und 6B schematische Darstellungen sind, die Beispiele für Musikeditierschnittstellen darstellen.

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Erfindungsgemäß werden Verfahren zum Editieren von Musik, insbesondere von Musikdateien, bereitgestellt.

Die 3 ist ein Flussdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Editieren von Musik. Das Verfahren zum Editieren von Musik ist zur Verwendung in einem Gerät, wie beispielsweise einem Festnetz-Telefon, einem Mobiltelefon, einem Smartphone und PDA geeignet, um für die Fähigkeit zum Darbieten von Akkord-Klingeltönen zu sorgen und bei gewissen Ausführungsbeispielen werden Akkord-Klingeltöne in Form von MIDI-Dateien editiert.

Wenn in dem Schritt S310 eine neue Musikdatei, beispielsweise eine MIDI-Datei, editiert wird, wird eine Musikeditierschnittstelle angezeigt. Die Musikeditierschnittstelle könnte einen leeren polyphonen MIDI-Editierbildschirm enthalten, worin 24 Akkorde und mehrere Rhythmen zur Auswahl aufgelistet sind. Hierbei kann die Anzahl von Akkorden und Rhythmen je nach den Anforderungen des Nutzers im Voraus bestimmt werden, so dass die Erfindung nicht auf eine bestimmte Anzahl von Akkorden und/oder Rhythmen beschränkt ist. In dem Schritt S320 werden mittels der Musikeditierschnittstelle eine Mehrzahl von Akkorden und Rhythmen zur Auswahl angezeigt. Bei gewissen Ausführungsbeispielen kann die Anzeigeart je nach den Präferenzen des Nutzers oder einer allgemeinen Auswählhäufigkeit im Voraus festgelegt werden. Bei gewissen Ausführungsbeispielen umfassen die 24 Akkorde 12 dur-Akkorde und 12 moll-Akkorde, beispielsweise C-, Des-, D-, Es-, E-, F-, Fis-, G-, As-, A-, B-, H-, c-, cis-, d-, dis-, e-, f-, fis-, g-, gis-, a-, his- und h-Akkorde, wobei C, Des, D,..., und h jeweils eine Akkordwurzel darstellen. Es sei darauf hingewiesen, dass gemäß der verwendeten Konvention die Großbuchstaben dur-Akkorde repräsentieren, die Kleinbuchstaben moll-Akkorde repräsentieren und die vorgenannten Akkorde sowohl Akkorde mit b-Vorzeichen als auch Akkorde mit #-Vorzeichen umfassen. Bei gewissen Ausführungsbeispielen kann es sich bei den Akkorden um dreistimmige Akkorde handeln, die übermäßige Akkorde (Akkorde mit zwei großen Terzen), dur-Akkorde, moll-Akkorde bzw. verminderte Akkorde (Akkorde mit zwei kleinen Terzen) umfassen. Es sei darauf hingewiesen, dass die übermäßigen Akkorde, dur-Akkorde, moll-Akkorde und verminderten Akkorde nachfolgend durch einen Großbuchstaben mit dem hochgestellten Symbol „+" (für übermäßig), einen Großbuchstaben (für Dur), einen Kleinbuchstaben (für Moll) bzw. einen Kleinbuchstaben mit dem hochgestellten Symmbol „°" (für vermindert) repräsentieren werden. Es sei darauf hingewiesen, dass die Akkorde nicht auf die vorgenannten Akkorde beschränkt sind und dass gemäß der vorliegenden Erfindung andere Akkorde ebenfalls eingesetzt werden können, beispielsweise Akkorde mit 7, 9 oder 11 Tönen sowie andere Akkorde.

In dem Schritt S330 wird bestimmt, ob ein Akkord ausgewählt wurde. Falls dies nicht der Fall ist, verbleibt die Prozedur bei dem Schritt S330. Falls dies der Fall ist, wird in dem Schritt S340 der ausgewählte Akkord der Musikeditierschnittstelle zur Verfügung gestellt. In dem Schritt S350 wird bestimmt, ob der Editierprozess abgeschlossen ist. Falls dies nicht der Fall ist, werden in dem Schritt S360 eine Mehrzahl von potentiellen Akkorden, welche dem ausgewählten Akkord entsprechen, automatische abgerufen und in der Schnittstelle für die nächste Auswahl angezeigt. Hierbei sind die potentiellen Akkorde, die jedem ausgewählten Akkord entsprechen, im Voraus festgelegt. Diese sind in einer Datenbank entsprechend einer Basisakkord-Aufbauregel abgespeichert. Außerdem sei darauf hingewiesen, dass für die nachfolgende Auswahl nicht nur der Akkord sondern auch der Rhythmus für diesen Akkord verändert werden kann. Das heißt, dass die Rhythmen in dem Schritt S360 zur Auswahl angezeigt werden können.

Die 6A und 6B sind schematische Diagramme, die Beispiele für Musikeditierschnittstellen darstellen. In der 6A werden auswählbare Akkorde und Rhythmen jeweils in den Feldern 610 und 620 der Schnittstelle 600 angezeigt. Falls der Akkord C (das heißt in der vorstehenden Konvention C-dur) ausgewählt wird, werden die potentiellen Akkorde, welche dem Akkord C entsprechen, in dem Feld 610 zur Auswahl angezeigt, wie in der 6B gezeigt.

Bei gewissen Ausführungsbeispielen können sämtliche Akkorde und Rhythmen unmittelbar nach ihrer Auswahl ausgeführt werden, so dass die Nutzer zuhören und die Auswahl bestätigen können, je nach der Komposition der ausgewählten Akkorde und Rhythmen, wie von dem Nutzer gewünscht. Die Schritte S330–S360 werden solange wiederholt, bis die Editierung abgeschlossen ist. Falls die Editierung beendet ist, wird in dem Schritt S370 eine Musikdatei, welche die ausgewählten Rhythmen und Akkorde in Sequenz umfasst, erzeugt. Deshalb kann anders als bei dem herkömmlichen Musikeditierverfahren nach dem Schema „Spur-für-Spur" das Musikeditierverfahren gemäß diesem Ausführungsbeispiel Musik einfach durch Auswählen von bevorzugten Akkorden und Rhythmen erzeugen. Außerdem sorgt das Abhören von potentiellen Akkorden in Entsprechung zu der Basisakkord-Aufbauregel bei dem Ausführungsbeispiel für eine sichtbare Führung, um bei der Realisierung des Editierens von Musik zu helfen.

Falls der ausgewählte Akkord der erste Akkord der Musikdatei ist, wird der ausgewählte Akkord als ein Tonika-Akkord der Musikdatei festgelegt und werden die potentiellen Akkorde (Kandidaten Akkorde) in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord und der Basisakkord-Aufbauregel abgerufen. Es sei darauf hingewiesen, dass dann, wenn ein Tonika-Akkord ausgewählt wird, sieben Stufen von Noten bzw. Akkorden bestimmt werden können. In entsprechender Weise können auf der Grundlage des Tonika-Akkords sieben Stufen von Akkorden festgelegt werden. Die erste bis siebte Stufe von Akkorden sind jeweils Tonika-Akkorde, Supertonika-Akkorde, Mediant-Akkorde, subdominante Akkorde, dominante Akkorde, Submediant-Akkorde und Leittonakkorde. Was dur-Tonika-Akkorde anbelangt, so sind die erste bis siebte Stufe von Akkorden, die dem Tonika-Akkord entsprechen, jeweils I, ii, iii, IV, V, vi und vii°. Für moll-Akkorde sind die sieben Stufen von Akkorden, die dem Tonika-Akkord entsprechen, jeweils die Akkorde i, ii°, III+, iv, V, VI und vii°.

Die Basisakkord-Aufbauregel legt fest, bis zu welcher Stufe die Akkorde einer speziellen Stufenregel folgen können. Die 4A4G sind schematische Darstellungen, die ein Beispiel für eine Basisakkord-Aufbauregel darstellen. Wie in der 4A4G gezeigt, können gemäß der Basisakkord-Aufbauregel die Akkorde dur-Tonika (I), moll-Supertonika (ii), moll-mediant (iii), dur-subdominant (IV), dur-dominant (V), moll-submediant (vi) und moll-Leitton (vii°) dem Tonika-Akkord (I) folgen, können die Akkorde ii, iii, V und vii° dem Akkord ii folgen, können die Akkorde iii, IV und vi dem Akkord iii folgen, können die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi und vii° dem Akkord IV folgen, können die Akkorde I, V, vi und vii° dem Akkord V folgen, können die Akkorde I, iii, IV, V, vi und vii° dem Akkord vi folgen und können die Akkorde I, V, vi und vii° dem Akkord vii° folgen. Es sei darauf hingewiesen, dass die vorgenannte Akkord-Aufbauregel nur ein Beispiel darstellt und die Erfindung nicht darauf beschränkt ist. Bei diesem Beispiel werden dann, wenn der Tonika-Akkord ausgewählt wird, ein dur-Tonika-Akkord, ein moll-Supertonika-Akkord, ein moll-Mediantakkord, ein dur-Subdominantakkord, ein dur-Dominantakkord, ein moll-Submediantakkord und ein verminderter Leittonakkord jeweils in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord automatisch zur Auswahl abgerufen bzw. wird auf diese zugegriffen. Falls ein moll-Supertonika-Akkord, der dem Tonika-Akkord entspricht, ausgewählt wird, werden der moll-Supertonika-Akkord, ein moll-Mediantakkord, ein dur-Dominantakkord und ein verminderter Leittonakkord jeweils in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord automatisch zur Auswahl abgerufen. Falls ein moll-Mediantakkord, der dem Tonika-Akkord entspricht, ausgewählt wird, werden der moll-Mediantakkord, ein dur-Subdominantakkord bzw. ein moll-Submediantakkord in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord jeweils automatisch zur Auswahl abgerufen. Falls ein dur-Subdominantakkord, der dem Tonika-Akkord entspricht, ausgewählt wird, werden ein dur-Tonika-Akkord, ein moll-Supertonika-Akkord, ein moll-Mediantakkord, der dur-Subdominantakkord, ein dur-Dominantakkord, ein moll-Submediantakkord bzw. ein verminderter Leittonakkord in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord automatisch zur Auswahl abgerufen. Falls ein dur-Dominantakkord, der dem Tonika-Akkord entspricht, ausgewählt wird, werden ein dur-Tonika-Akkord, der dur-Dominantakkord, ein moll-Submediantakkord bzw. ein vermindertet Leittonakkord in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord automatisch zur Auswahl abgerufen. Falls ein moll-Submediantakkord, der dem Tonika-Akkord entspricht, ausgewählt wird, werden ein dur-Tonika-Akkord, ein moll-Mediantakkord, ein dur-Subdominantakkord, ein dur-Dominantakkord, der moll-Submediantakkord bzw. ein verminderter Leittonakkord jeweils in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord automatisch zur Auswahl abgerufen. Falls ein verminderter Leittonakkord, der dem Tonika-Akkord entspricht, ausgewählt wird, werden ein dur-Tonika-Akkord, ein dur-Dominantakkord, ein moll-Submediantakkord bzw. der verminderte Leittonakkord in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord automatisch zur Auswahl abgerufen.

Falls der Tonika-Akkord C (C-dur) ist, sind bei gewissen Ausführungsbeispielen die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi bzw. vii° jeweils C, d, e, F, G, a und h°. Falls der Tonika-Akkord Des (Des-Dur) ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils Des, es, f, Ges, As, b und c°. Falls der Tonika-Akkord D (D-dur) ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii°, D, e, fis, G, A, h bzw. cis°. Falls der Tonika-Akkord Es ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi und vii° jeweils Es, f, g, As, B, c bzw. d°. Falls der Tonika-Akkord E ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi und vii° jeweils E, fis, gis, A, H, Cis bzw. dis°. Falls der Tonika-Akkord F ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils F, g, a, B, C, d bzw. e°. Falls der Tonika-Akkord Fis ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils Fis, gis, ais, H, Cis, dis bzw. eis°. Falls der Tonika-Akkord G ist, sind die Akkorde I, ii iii, IV, V, vi bzw. vii° jeweils G, a, h, C, D, e bzw. fis°. Falls der Tonika-Akkord As ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils As, b, c, Dis, Es, f bzw. g°. Falls der Tonika-Akkord A ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils A, h, cis, D, E, fis bzw. gis°. Falls der Tonika-Akkord B ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils B, c, d, Es, F, g bzw. a°. Falls der Tonika-Akkord H ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils H, cis, dis, E, Fis, gis bzw. ais°. Falls der Tonika-Akkord c ist, sind die Akkorde i, ii°, III+, iv, V, VI, vii° jeweils c, d°, Es+, f, G, As bzw. h°. Falls der Tonika-Akkord cis ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils cis, dis°, E+, fis, Gis, A bzw. his°. Falls der Tonika-Akkord d, ist sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils d, e°, F+, g, A, B und cis°. Falls der Tonika-Akkord dis ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils dis, eis°, Fis+, gis, Ais, H bzw cis°. Falls der Tonika-Akkord e ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils e, fis°, G+, a, H, C bzw. dis°. Falls der Tonika-Akkord f ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils f, g°, As+, b, C, Des bzw. e°. Falls der Tonika-Akkord fis ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils fis, gis°, A+, h, Cis, D bzw. eis°. Falls der Tonika-Akkord g ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils g, a°, B+, c, D, Es bzw. fis°. Falls der Tonika-Akkord gis, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils gis, ais°, H+, cis, Dis, E bzw. fis°. Falls der Tonika-Akkord a ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils a, h°, C+, d, E, F bzw. gis°. Falls der Tonika-Akkord b ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils b, c°, Dis+, es, F, Ges bzw. a°. Falls der Tonika-Akkord h ist, sind die Akkorde I, ii, iii, IV, V, vi, vii° jeweils h, cis°, D+, e, Fis, G bzw. ais°. Es sei darauf hingewiesen, dass die Akkorde erfindungsgemäß nicht auf die vorgenannten Beispiele beschränkt sind.

Die 5A5C sind schematische Darstellungen, die ein Beispiel für die Auswahl von Akkorden darstellen. Falls der Akkord I ausgewählt wird, werden die Akkorde I, ii, ii, IV, V, vi, und vii° abgerufen und zur Auswahl angezeigt, wie in der 5A gezeigt. Falls der Akkord ii dann ausgewählt, werden die Akkorde ii, iii, V und vii° abgerufen und zur Auswahl angezeigt, wie in der 5B gezeigt. Falls der Akkord iii dann ausgewählt wird, werden die Akkorde iii, IV und vi abgerufen und zur Auswahl angezeigt, wie in der 5C gezeigt wird.

Verfahren zum Editieren von Musik im Sinne der vorliegenden Anmeldung bzw. gewisse Gesichtspunkte bzw. Abschnitte von dieser können die Gestalt eines Programmcodes (das heißt von ausführbaren Instruktionen) in der Ausführungsform eines greifbaren Mediums annehmen, beispielsweise von Produkten, Disketten, CD-ROMs, Festplatten oder einem beliebigen maschinenlesbaren Speichermedium, wobei dann, wenn der Programmcode in ein Gerät geladen und von diesem ausgeführt wird, beispielsweise von einem Computer, das Gerät auf diese Weise zu einer Vorrichtung zum Ausführen des erfindungsgemäßen Verfahrens wird. Die Verfahren können auch in Gestalt eines Programmcodes verkörpert sein, der über ein gewisses Übertragungsmedium, beispielsweise elektrische Drähte oder eine elektrische Verkabelung, über Faseroptiken oder über eine beliebige andere Form der Übertragung, übertragen werden, wobei dann, wenn der Programmcode empfangen und in ein Gerät eingelesen und von diesem ausgeführt wird, beispielsweise von einem Computer, das Gerät zu einer Vorrichtung zum Ausführen der vorstehend offenbarten Verfahren wird. Bei der Realisierung auf einem Mehrzweck-Prozessor wirkt der Programmcode mit dem Prozessor zusammen, um für eine einzigartige Vorrichtung zu sorgen, die entsprechend zu anwendungsspezifischen logischen Schaltkreisen arbeitet.

Wenngleich die Erfindung vorstehend in beispielhafter Weise und unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, sei darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt ist. Vielmehr werden dem Fachmann auf diesem Gebiet noch viele weitere Abänderungen und Modifikationen auffallen, ohne von dem allgemeinen Lösungsgedanken und dem Schutzbereich dieser Erfindung abzuweichen. Deshalb soll der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung allenfalls durch die nachfolgenden Patentansprüche und deren technische Äquivalente festgelegt und geschützt werden.


Anspruch[de]
Verfahren zum Editieren von Musik, insbesondere einer Musikdatei, bei welchem Verfahren:

ein Tonika-Akkord ausgewählt wird;

eine erste Gruppe von potentiellen Akkorden bzw. Kandidaten-Akkorden, die dem Tonika-Akkord entsprechen, abgerufen wird;

einer der potentiellen Akkorde ausgewählt wird; und

eine Musikdatei gemäß dem Tonika-Akkord und dem ausgewählten potentiellen Akkord erzeugt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, bei dem ferner ein Akkordaufbau der Musikdatei durch Einstellen bzw. Festlegen des Tonika-Akkords und des ausgewählten potentiellen Akkords sequentiell eingestellt wird. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem ferner:

eine Mehrzahl von Rhythmen bereitgestellt wird;

einer der Rhythmen ausgewählt wird; und

die Musikdatei gemäß dem Tonika-Akkord, dem ausgewählten potentiellen Akkord und dem ausgewählten Rhythmus erzeugt wird.
Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem außerdem eine Schnittstelle bereitgestellt wird, welche die potentiellen Akkorde anzeigt. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die potentiellen Akkorde außerdem in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord und gemäß einer Akkord-Aufbauregel abgerufen werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem außerdem eine zweite Gruppe von potentiellen Akkorden bzw. Kandidaten-Akkorden abgerufen wird, die dem ausgewählten potentiellen Akkord entsprechen. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem außerdem als potentielle Akkorde Dreitonakkorde abgerufen werden. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem außerdem als potentielle Akkorde übermäßige Akkorde, dur-Akkorde, moll-Akkorde oder verminderte Akkorde abgerufen werden. Verfahren zum Editieren von Musik, insbesondere einer Musikdatei zur Verwendung in einem Gerät, bei welchem Verfahren:

ein Tonika-Akkord ausgewählt wird; und

eine Mehrzahl von potentiellen Akkorden bzw. Kandidaten-Akkorden, die dem Tonika-Akkord entsprechen, abgerufen werden,

wobei auf dem Gerät ein Akkordaufbau einer Musikdatei mit dem Tonika-Akkord und einem der potentiellen Akkorde sequentiell eingestellt bzw. festgelegt werden.
Verfahren nach Anspruch 9, bei dem ferner:

ein Rhythmus ausgewählt wird; und

die Musikdatei in Entsprechung zu dem Akkordaufbau und dem Rhythmus erzeugt wird.
Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei dem außerdem potentielle Akkorde, die dem Tonika-Akkord entsprechen, gemäß einer Akkordaufbauregel abgerufen werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem ferner:

einer der potentiellen Akkorde ausgewählt wird; und

eine zweite Gruppe von potentiellen Akkorden, die dem ausgewählten potentiellen Akkord entsprechen, abgerufen wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, bei dem außerdem Dreitonakkorde als potentielle Akkorde abgerufen werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, bei dem außerdem als potentielle Akkorde übermäßige Akkorde, dur-Akkorde, moll-Akkorde oder verminderte Akkorde abgerufen werden. Gerät mit:

einer Einrichtung zum Auswählen eines Tonika-Akkords;

einer Einrichtung zum Abrufen einer ersten Gruppe von potentiellen Akkorden, die dem Tonika-Akkord entsprechen;

einer Einrichtung zum Auswählen von einem der potentiellen Akkorde; und

einer Einrichtung zum Erzeugen einer Musikdatei gemäß dem Tonika-Akkord und dem ausgewählten potentiellen Akkord.
Geräte nach Anspruch 15, weiterhin umfassend:

eine Einrichtung zum Bereitstellen einer Mehrzahl von Rhythmen;

eine Einrichtung zum Auswählen von einem der Rhythmen; und

eine Einrichtung zum Erzeugen der Musikdatei gemäß dem Tonika-Akkord, dem ausgewählten potentiellen Akkord und dem ausgewählten Rhythmus.
Gerät nach Anspruch 15 oder 16 in Form eines Mobiltelefons, einer Smartphones oder PDA. Gerät mit:

einer Einrichtung zum Auswählen eines Tonika-Akkords; und

einer Einrichtung zum Abrufen einer Mehrzahl von potentiellen Akkorden in Entsprechung zu dem Tonika-Akkord,

wobei auf dem Gerät ein Akkordaufbau einer Musikdatei mit dem Tonika-Akkord und einem der potentiellen Akkorde in Sequenz bzw. sequentiell eingestellt bzw. festgelegt wird.
Gerät nach Anspruch 18, weiterhin umfassend:

eine Einrichtung zum Auswählen einen Rhythmus; und

eine Einrichtung zum Erzeugen der Musikdatei gemäß einem Akkordaufbau und dem Rhythmus.
Gerät nach Anspruch 18 oder 19 in Gestalt eines Mobiltelefons, eines Smartphons oder eines PDA.






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