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Dokumentenidentifikation DE60307558T2 07.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001380803
Titel Befestigungsvorrichtung für ein keramisches Tragelement eines Tunnelofenwagens
Anmelder Forgestal, S.L., Esparraguera, ES
Erfinder Planas Vives, Bernat, 08700 Igualada, ES
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60307558
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 08.07.2003
EP-Aktenzeichen 033801648
EP-Offenlegungsdatum 14.01.2004
EP date of grant 16.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.12.2006
IPC-Hauptklasse F27D 3/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F27D 5/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F27D 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technischer Bereich der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für keramische Tragelemente bzw. -blöcke für Tunnelofenwägen der Art, wie sie zusammengebaut werden, um den oberen Teil der Öfenwägen auszubilden. Insbesondere ist die Vorrichtung nach der Erfindung vorteilhaft verwendbar beim Befestigen der Tragelemente aneinander über eine "Brücke" oder im Rahmen einer Buchstaben Pi-artigen Querschnittsform (griechischer Buchstabe &pgr;).

Hintergrund der Erfindung

Üblicherweise werden in der Keramikindustrie die hergestellten Teile auf Ofenwägen getragen und transportiert, die sich entlang der Produktionsstätte bewegen und auf diesen Wägen werden sie den verschiedenen betrieblichen Prozessen zugänglich und zugeführt. Üblicherweise wird eine Anordnung aus Trageelementen, hergestellt aus keramischen Elementen bzw. Blöcken, in dem oberen Teil des Ofenwagens angeordnet, wobei diese Anordnung aus Tragblöcken, die herzustellenden Teile trägt, die in einer oder mehreren Lagen aufgesetzt sind.

Tragelemente in einer prismaartigen Form mit einer dem Buchstaben Pi entsprechenden Querschnittsform, und die ausgebildet sind durch zwei Seitenstege und ein Überbrückungsteil, das sie verbindet, sind sehr wohl bekannt. Diese Elemente sind üblicherweise massiv oder beinhalten Löcher zwecks leichterer Luftzirkulation und liefern dadurch eine bessere Wärmetransmission von dem keramischen Teilen in Kontakt mit der keramischen Tragelementanordnung.

Auch ist die Verwendung von flachen, glatten keramischen Brammen sehr wohl bekannt, die von Stegen getragen werden. Diese Art von Anordnung ist nicht sehr stabil, da die Bauteile lediglich aufeinander getragen sind, jedoch nie aneinander befestigt sind, so daß sie als komplettes Element arbeiten könnten. Folglich ist es sehr üblich, daß sich diese Struktur zumindest teilweise zerlegt, als Folge des Ladens und des Entladens der Keramikteile oder der thermischen Ausdehnung und des Schrumpfens der keramischen Tragelemente.

Befestigungsvorrichtungen, die auf Klebstoffen basieren, sind keine gute Lösung für keramische Elemente, da derartige Klebstoffe keine differentielle Ausdehnung der beiden zu befestigenden Materialien erlauben.

Dieses Problem wird durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung gelöst.

Erläuterung der Erfindung

Die Befestigungsvorrichtung für keramische Tragelemente bzw. -blöcke, mit einer den Buchstaben Pi ähnelnden Querschnittsform, ist ausgebildet durch zwei Seitenstege und ein Überbrückungsteil, das sie verbindet, wobei die Elemente als ein Element bzw. Block, eines auf dem anderen angeordnet sind und ihre Stege aufeinander zu weisen, und ist nach der Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß sie aus mehreren zylindrischen oder prismatischen Befestigungsteilen besteht, die ausgelegt sind, um in entsprechende, komplementäre Löcher oder Einkerbungen bzw. Nuten zu passen, die in den Stegen der entsprechenden, benachbarten Elemente derart passen, daß die zusammengesetzten, benachbarten Elemente an einer großen Bewegung und/oder Drehung gehindert sind, jedoch noch derart, daß sie differentielle thermische Ausdehnungen der zusammengebauten Materialien zulassen.

Gemäß einer anderen Charakteristik der Erfindung, sind die oben erwähnten Befestigungsteile aus hohlen Rohren hergestellt oder aus Stangen oder Stäben, vorzugsweise mit einem Querschnitt ähnlich dem Querschnitt der Löcher oder Einkerbungen in den festen keramischen Elementen, so daß die Befestigungsteile, wenn sie in den Löchern oder Einkerbungen eingeführt sind, mit einem kleinen Spalt dazwischen passen.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Die beigefügten Zeichnungen zeigen zum Zwecke eines besseren Verständnisses und beispielhaft ein nicht einschränkendes spezielles Beispiel einer der möglichen auszuführenden Formen der Befestigungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung:

1 ist eine isometrische Ansicht eines keramischen Tragelements bzw. -blocks, bei dem ein Loch erzeugt wurde.

2 zeigt ein Beispiel eines Befestigungsteils in isometrischer Ansicht bei vergrößertem Maßstab.

3 zeigt eine isometrische Ansicht eines keramischen Tragelements, bei dem ein Loch in einer seiner Flächen hergestellt wurde und ein Befestigungsteil beinhaltet, das teilweise in das Loch eingeführt ist.

4 zeigt eine isometrische Ansicht zweier keramischer Tragelemente, wobei mehr als ein Loch pro Element hergestellt wurde, um ihnen zu ermöglichen, mehr als ein Befestigungsteil pro Paar Elemente aufzunehmen; und

5 ist eine isometrische Ansicht einer Anordnung aus zwei keramischen Tragelementen, die gemäß dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung miteinander befestigt sind, wobei die Elemente auf ihren Stegen überlagert gezeigt sind, an denen ein oder mehrere Löcher erstellt wurden und die durch wenigstens ein Befestigungsteil aneinander befestigt sind.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

In diesen Zeichnungen ist es möglich zu erkennen, daß gemäß dem Gegenstand bzw. dem Ziel der vorliegenden Erfindung die Befestigungsvorrichtung für benachbarte bzw. angrenzende keramische Tragelemente bzw. -blöcke 2, 2' aus mehreren Befestigungsteilen 3 besteht, die ausgelegt sind, um in entsprechende Löcher oder Einkerbungen 4 zu passen. In der in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsform, sind die Befestigungsteile 3 rohrförmig zylindrisch und sie passen in Umfangslöcher 4, könnten jedoch auch in hohle, zylindrische Löcher passen. Die Befestigungsteile 3 könnten auch Stangen oder Stäbe sein, die in diesem Falle dann notwendigerweise in entsprechende hohle zylindrische Löcher passen. Die keramischen Tragelemente 2, 2' sind in dem wiedergegebenen Fall von der Art Elementen, die aus einem prismatisch geformten keramischen Stück hergestellt sind mit einer einem Buchstaben Pi ähnlichen Querschnittsform, die ausgebildet wird durch zwei Seitenstege 6 und ein sie miteinander verbindendes Überbrückungsteil 7, mit mehreren Löchern 5, parallel zu ihrer Erzeugungsrichtung. Das Befestigungsteil 3 paßt in die in den Stegen 6 der keramischen Tragelemente 2, 2' hergestellten Löcher 4.

Diese technische Lösung für die Befestigung der keramischen Tragelemente 2, 2' kann selbstverständlich für die Befestigung von Elementen bzw. Blöcken und Stücken unterschiedlicher Größen und Formen verwendet werden, wie Elementen und Befestigungsteilen mit viereckiger oder polygonal transversaler Querschnittsform und ist immer noch vom Gegenstand der vorliegenden Erfindung beinhaltet.


Anspruch[de]
Befestigungsvorrichtung (1) für keramische Tragelemente (2) für Tunnelofenwägen, mit einer dem Buchstaben Pi im Querschnitt ähnelnden Form (griechischer Buchstabe &pgr;), ausgebildet aus zwei Seitenstegen (6) und einem sie verbindenden Überbrückungsteil (7), wobei die Elemente in einem Block aufeinander, mit ihren Stegen aufeinander zu weisend, angeordnet sind und von der Art sind, daß sie zusammengebaut den oberen Teil des Ofenwagens bilden, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere zylindrische oder prismatische Befestigungsteile (3) umfaßt, die ausgelegt sind, um in komplementäre Löcher oder Einkerbungen (4) zu passen, die in den Stegen der entsprechenden benachbarten Elemente ausgebildet sind, derart, daß die zusammengebauten, benachbarten Elemente an einer größeren Bewegung und/oder Drehung gehindert sind, jedoch noch derart, daß sie noch differentielle thermische Ausdehnungen der zusammengebauten Materialien erlauben. Befestigungsvorrichtung (1) für keramische Trageelemente (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsteile (3) aus hohlen Rohren hergestellt sind, mit einem derartigen Querschnitt, daß sie in die entsprechenden Löcher oder Ausnehmungen (4) einführbar sind ohne einen Spalt oder mit einem kleinen Spalt. Befestigungsvorrichtung (1) für keramische Tragelemente (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsteile (3) aus Stangen oder Stäben hergestellt sind, mit einem derartigen Querschnitt, daß sie in die entsprechenden Löcher oder Ausnehmungen (4) ohne Spalt oder mit einem kleinen Spalt einführbar sind.






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