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Dokumentenidentifikation DE69932012T2 07.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0000992361
Titel Thermoempfindliches Übertragungsverbundblatt
Anmelder Avery Dennison Corp., Pasadena, Calif., US
Erfinder Kittel, Mark D., Berea, Ohio 44017, US;
Sandt, Richard L., Brunswick, Ohio 44212, US;
Herrmann, Charles K., Cleveland Heights, Ohio 44118, US;
Wisniewski, Mark, Mentor, Ohio 44060, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69932012
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.10.1999
EP-Aktenzeichen 993078450
EP-Offenlegungsdatum 12.04.2000
EP date of grant 21.06.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.12.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/382(2006.01)A, F, I, 20060524, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 3/12(2006.01)A, L, I, 20060524, B, H, EP   B44C 1/17(2006.01)A, L, I, 20060524, B, H, EP   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Diese Erfindung betrifft thermoempfindliche Übertragungsverbundblätter. Diese thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter sind zum Bereitstellen bildförmiger und/oder gedruckter Muster oder Mitteilungen (z.B. Etikette, Abziehbilder usw.) nützlich, die an Substraten (z.B. Metall-, Kunststoff-, Leder-, Papier- oder Textilsubstraten), wie beispielsweise Innenflächen in Fahrzeugen (z.B. Sicherheitsgurten, Blenden, Armaturenbrettern, Kopfstützen, Sitzrücken, Türblechen und dergleichen) befestigt werden.

ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK

Thermoempfindliche Übertragungsverbundblätter werden im Innern von Fahrzeugen zum Bereitstellen von Anweisungs- und/oder Warnetiketten an Sicherheitsgurten, Blenden, Armaturenbrettern und dergleichen benutzt. Eine typische Konstruktion dieser Laminate ist in 1 veranschaulicht. Mit Bezug auf 1 weist das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 10 einen Papierträger 12 und eine Trennbeschichtung 14 auf, die auf einer Seite des Papierträgers 12 befestigt ist. Eine Tinten- oder Grafikschicht 16 ist an der Trennbeschichtung 14 befestigt und eine wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 18 ist an der Grafikschicht 16 befestigt. Das Laminat 10 ist auf ein Substrat 20 (z.B. Sicherheitsgurt, Blende usw.) aufgebracht, wobei die Klebstoffschicht 18 mit dem Substrat 20 in Kontakt steht. Es werden Wärme und Druck auf das Laminat 10 durch den Papierträger 12 zum Heißaufsiegeln des Laminats 10 auf das Substrat 20 aufgebracht. Der Papierträger 12 wird dann von dem heiß aufgesiegelten Laminat entfernt. Die Trennbeschichtung 14 wird mit dem Papierträger 12 abgetrennt. Die Tinten- oder Grafikschicht 16 und die Klebstoffschicht 18 bleiben am Substrat 20 befestigt.

Diese thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter weisen eine Reihe von Nachteilen auf. Diese umfassen die Tatsache, dass die Tinten- oder Grafikschicht 16 während des Aufbringens des Laminats 10 auf das Substrat 20 nicht durch den Papierträger 12 hindurch zu sehen ist. Das kann zu einem ungenauen Positionieren der Tinten- oder Grafikschicht 16 auf dem Substrat 20 führen. Die Tinten- oder Grafikschicht 16, wie sie auf dem Substrat 20 aufgebracht wird, neigt dazu, sich an die Oberflächenkonturen des Substrats 20 anzuschmiegen, und wenn die Oberfläche nicht glatt ist (z.B. wenn das Substrat 20 ein hinterschäumtes Polyestermaterial für ein Fahrzeuginneres ist), erscheint das bildförmige Muster und/oder die gedruckte Nachricht, die durch die Tinten- oder Grafikschicht bereitgestellt wird, oft verschwommen oder nicht scharf eingestellt zu sein. Sobald die Tinten- oder Grafikschicht 16 auf das Substrat 20 aufgebracht ist, neigt sie dazu, schlechte chemische Beständigkeits- und Dauerfestigkeitscharakteristiken (z.B. einen schlechten Abriebwiderstand) und eine schlechte Opazität aufzuweisen. Diese Probleme werden durch die erfindungsgemäßen thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter überwunden.

US 4,426,422 offenbart ein gegen Verzerrung und chemisch widerstandsfähiges Wärmeübertragungsmaterial auf der Basis einer Mischung von mindestens zwei untereinander verteilten Polymeren. US 4,704,310 offenbart eine verbesserte Trennbeschichtung für ein wärmeübertragbares Laminat, das durch UV aushärtbare Komponenten umfasst, die ausgehärtet werden, nachdem das das Tintenmuster enthaltende Verbundblatt auf einen aufnehmenden Gegenstand übertragen worden ist.

JP 9240196 offenbart ein bilderzeugendes Blatt vom Übertragungstyp, das eine gute Abriebs-, Licht- und Bewitterungsfestigkeit aufweist und eine poröse klebefähige Schicht umfasst. Schließlich offenbart US 5,733,615 eine orientierte, polymere, in der Form hergestellte Etikettfolie, die eine heiß gestreckte, getemperte, trennschichtlose, selbstgewundene dünne Folienschicht, eine Stirnflächenschicht für das Drucken und eine Grundschicht umfasst, die einen wärmeaktivierbaren Klebstoff enthält.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft ein thermoempfindliches Übertragungsverbundblatt umfassend: ein Deckmaterial umfassend eine erste Schicht mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche und eine wärmeaktivierbare Klebstoffschicht, die unter der unteren Fläche der ersten Schicht liegt; eine haftungsverbessernde Schicht, die über der oberen Fläche der ersten Schicht liegt; eine reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht, die über der haftungsverbessernden Schicht liegt; und eine weitere Klebstoffschicht, die über der reibungsfesten Beschichtungsschicht liegt. Bei einer Ausführungsform ist eine Tinten- oder Grafikschicht zwischen der haftungsverbessernden Schicht und der reibungsfesten transparenten Beschichtungsschicht positioniert und bietet ein bildförmiges und/oder gedrucktes Muster oder eine bildförmiges und/oder gedruckte Nachricht. Bei einer Ausführungsform ist das Laminat an einem Trägerblatt befestigt. Bei einer Ausführungsform ist das Laminat an einem Substrat, wie beispielsweise einer Innenfläche eines Fahrzeugs, befestigt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den beiliegenden Zeichnungen beziehen sich gleiche Bezugsnummern auf gleiche Teile oder Features.

1 ist eine schematische Darstellung der Seite eines thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts des Stands der Technik, wobei das Laminat auf ein Substrat heiß aufgesiegelt wird.

2 ist eine schematische Darstellung der Seitenansicht eines thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts, das die Erfindung in spezifischer Form verkörpert.

3 ist eine schematische Darstellung der Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts der vorliegenden Erfindung.

4 ist eine schematische Darstellung der Seitenansicht noch einer anderen Ausführungsform des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts der vorliegenden Erfindung.

5 ist eine schematische Darstellung, die das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt aus 4 zeigt, das an einem Substrat befestigt ist.

6 ist eine schematische Darstellung, die das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt aus 4 zeigt, das an einem Substrat befestigt ist, wobei das Trägerblatt des Lamiants entfernt ist.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter Bezugnahme auf 2 wird das erfindungsgemäße thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt in einer seiner veranschaulichten Ausführungsformen im Allgemeinen durch die Bezugsnummer 100 angegeben und besteht aus: einem Deckmaterial 110 umfassend eine erste Schicht 112, die eine obere Fläche 114 und eine untere Fläche 116 aufweist, und eine wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 118, die unter der unteren Fläche 116 liegt; eine Tinten- oder Grafikschicht 120 in Form einer einfarbigen oder mehrfarbigen gedruckten Nachricht, eines einfarbigen oder mehrfarbigen gedruckten Musters oder einer Kombination derselben, die über der oberen Fläche 114 liegt; eine haftungsverbessernde Schicht 130, die über der Tintenschicht 120 liegt; eine reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht 140, die über der haftungsverbessernden Schicht 130 liegt; eine weitere Klebstoffschicht 150, die über der reibungsfesten Beschichtungsschicht 140 liegt; und ein Trägerblatt 160, das an der Klebstoffschicht 150 befestigt ist.

Eine alternative Ausführungsform des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts ist in 3 veranschaulicht. Bei dieser alternativen Ausführungsform ist das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 200 das gleiche wie das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 100, das in 2 dargestellt ist, mit der Ausnahme, dass bei dem thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatt 200 ein anderes Deckmaterial, nämlich Deckmaterial 210 verwendet wird. Das Deckmaterial 210 besteht aus einer thermoplastischen Kernschicht 212, die eine obere Fläche 214 und eine untere Fläche 216 aufweist. Eine obere thermoplastische Folienschicht 220 ist auf der oberen Fläche 214 der Kernschicht 212 befestigt. Die untere Fläche 217 der Folienschicht 220 steht in Kontakt mit der oberen Fläche 214 der Kernschicht 212. Die obere Fläche 222 der Folienschicht 220 ist eine bedruckbare Fläche. Die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 230 ist an der unteren Fläche 216 der Kernschicht 212 befestigt. Die übrigen Teile des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts 200 sind die gleichen wie die entsprechend nummerierten Teile des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts 100. Das heißt, die Tinten- oder Grafikschicht 120 liegt über der oberen Fläche 222; die haftungsverbessernde Schicht 130 liegt über der Tintenschicht 120; die reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht 140 liegt über der haftungsverbessernden Schicht 130; die Klebstoffschicht 150 liegt über der reibungsfesten transparenten Beschichtungsschicht 140; und das Trägerblatt 160 ist an der Klebstoffschicht 150 befestigt.

Das in 4 dargestellte thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 200A ist mit dem in 3 dargestellten thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatt 200 identisch, mit der Ausnahme, dass das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 200A noch eine andere haftungsverbessernde Schicht 135 umfasst, die zwischen der oberen Fläche 222 der Folienschicht 220 und der Tinten- oder Grafikschicht 120 positioniert ist. In jeglicher anderer Hinsicht sind die thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter 200 und 200A dieselben.

Bei einer Ausführungsform werden die obere Fläche 114 der ersten Schicht 112 und die obere Fläche 222 der Folienschicht 220 coronabehandelt, um die Oberflächenenergie derartiger Flächen zu erhöhen, um ein verbessertes Drucken auf derartigen Flächen zu gestatten. Die Coronabehandlung umfasst das Entladen von bis zu 10.000 Volt Elektrizität aus einer Keramikelektrode zu einer geerdeten Walze, über die die Folie läuft. Dieses Hochspannungsfeld, das „Corona" genannt wird, ändert die Oberfläche der Folie. Das Behandeln der Oberfläche der Folie erhöht die Oberflächenenergie der Folie (als dyn-Niveau gemessen) und gestattet ein verbessertes Drucken.

Die Deckmaterialien 110 und 210 weisen typischerweise eine Gesamtdicke von etwa 2,5 × 10–5 bis etwa 6,4 × 10–4 m (etwa 1 bis etwa 25 mil) und bei einer Ausführungsform von etwa 2,5 × 10–5 bis etwa 5,1 × 10–4 m (etwa 1 bis etwa 20 mil) und bei einer Ausführungsform etwa 2,5 × 10–5 bis etwa 3,8 × 10–4 m (etwa 1 bis etwa 15 mil) und bei einer Ausführungsform von etwa 2,5 × 10–5 m bis etwa 2,5 × 10–4 m (etwa 1 bis etwa 10 mil) und bei einer Ausführungsform von etwa 5,1 × 10–5 bis etwa 1,8 × 10–4 m (etwa 2 bis etwa 7 mil) und bei einer Ausführungsform von etwa 7,6 × 10–5 bis etwa 1,3 × 10–4 m (etwa 3 bis 5 mil) auf. Die Dicke der wärmeaktivierbaren Klebstoffschichten 118 und 230 liegt im Bereich von etwa 2,5 × 10–6 bis etwa 2,5 × 10–4 m (etwa 0,1 bis etwa 10 mil) und bei einer Ausführungsform von etwa 2,5 × 10–6 bis etwa 1,3 × 10–4 m (etwa 0,1 bis etwa 5 mil) und bei einer Ausführungsform von etwa 7,6 × 10–6 bis etwa 5,1 × 10–5 m (etwa 0, 3 bis etwa 2 mil).

Die Kernschicht 212 weist eine Dicke von etwa 10 % bis etwa 90 % des Deckmaterials 210 und bei einer Ausführungsform von etwa 20 % bis etwa 80 % und bei einer Ausführungsform von etwa 30 % bis etwa 70 % und bei einer Ausführungsform von etwa 40 % bis etwa 60 % auf, wobei die kombinierten Dicken der Schichten 220 und 230 den Rest der Dicke darstellen. Die Dicken der Schichten 220 und 230 können gleich oder verschieden sein. Bei einer Ausführungsform beträgt die Dicke der Folienschicht 220/Kernschicht 212/wärmeaktivierbaren Klebstoffschicht 230 10 %/80 %/10 % und bei einer Ausführungsform 15 %/70 %/15 % und bei einer Ausführungsform 20 %/60 %/20 %. Bei einer Ausführungsform ist das Verhältnis 10 %/60 %/30 %. Im Allgemeinen wird es aus Kostengründen vorgezogen, relativ dünne wärmeaktivierbare Klebstoffschichten zu verwenden. Jedoch werden relativ dicke Schichten häufig dann benötigt, wenn das Substrat, an dem das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt befestigt werden soll, relativ rau oder porös (z.B. ein gewobenes Textilsubstrat) ist.

Die erste Schicht 112 und die Kernschicht 212 können aus Metallfolie, Polymerfolie, einem Papierblatt oder Kombinationen derselben bestehen. Diese Schichten können aus Textilmaterial, einschließlich gewobenen und nichtgewobenen Stoffen, die aus natürlichen oder synthetischen Fasern hergestellt sind, bestehen. Diese Schichten können einschichtige Blätter oder Folien sein oder sie können mehrschichtige Konstruktionen sein. Diese umfassen polymere Folien und mehrschichtige polymere Folien. Die mehrschichtigen Konstruktionen und mehrschichtigen polymeren Folien weisen zwei oder mehrere Schichten und bei einer Ausführungsform etwa 2 bis etwa 7 Schichten und bei einer Ausführungsform etwa 3 bis etwa 5 Schichten auf. Die Schichten derartiger mehrschichtiger Konstruktionen und Folien können die gleiche Zusammensetzung und/oder Größe aufweisen oder sie können verschieden sein.

Die Metallfolien umfassen Folien aus Metallen wie Kupfer, Gold, Silber, Zinn, Chrom, Zink, Nickel, Platin, Palladium, Eisen, Aluminium, Stahl, Blei, Messing, Bronze und Legierungen der hier erwähnten Metalle. Beispiele derartiger Legierungen umfassen Kupfer/Zink, Kupfer/Silber, Kupfer/Zinn/Zink, Kupfer/Phosphor, Chrom/Molybdän, Nickel/Chrom, Nickel/Phosphor und dergleichen. Die Metallfolien können als solche verwendet werden, oder sie können mit einem polymeren Blatt oder einer polymeren Folie unter Bildung eines mehrschichtigen Laminats oder einer mehrschichtigen Konstruktion verbunden oder daran befestigt werden.

Die Polymerfolien umfassen Polyolefine (lineare oder verzweigte), Polyamide, Polystyrole, Nylon, Polyester, Polyestercopolymere, Polyurethane, Polysulfone, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymere, Styrol-Acrylnitril-Copolymere, Ionomere auf der Basis von Natrium- oder Zinksalzen von Ethylenmethacrylsäure, Polymethylmethacrylate, Cellulosesubstanzen, Acrylpolymere und -copolymere, Polycarbonate, Polyacrylnitrile und Ethylen-Vinylacetat-Copolymere. Eingeschlossen in dieser Gruppe sind die Acrylate wie beispielsweise Ethylenmethacrylsäure, Ethylenmethylacrylat, Ethylenacrylsäure und Ethylenethylacrylat. Ebenfalls in dieser Gruppe eingeschlossen sind Polymere und Copolymere von Olefinmonomeren mit beispielsweise 2 bis etwa 12 Kohlenstoffatomen und bei einer Ausführungsform 2 bis etwa 8 Kohlenstoffatomen. Diese umfassen die Polymere von &agr;-Olefinen mit 2 bis etwa 4 Kohlenstoffatomen pro Molekül. Diese umfassen Polyethylen, Polypropylen, Poly-1-buten usw. Ein Beispiel eines Copolymers, das unter die obige Definition fällt, ist ein Copolymer von Ethylen mit 1-Buten mit etwa 1 bis etwa 10 Gewichtsprozent des 1-Butencomonomers, das in das Copolymermolekül eingearbeitet ist. Die Polyethylene, die nützlich sind, weisen verschiedene Dichten, einschließlich niedrige, mittlere und hohe Dichtebereiche auf. Der niedrige Dichtebereich beträgt etwa 0,910 bis etwa 0,925 g/cm3; der mittlere Dichtebereich beträgt etwa 0,925 bis etwa 0,940 g/cm3; und der hohe Dichtebereich beträgt etwa 0,940 bis etwa 0,965 g/cm3. Ein Beispiel eines im Handel erhältlichen Materials, das nützlich ist, ist von Du Pont unter dem Warennamen Mylar LB erhältlich; dieses Material wird dahingehend identifiziert, dass es eine biaxial orientierte Polyesterfolie ist. Folien, die aus Mischungen von Copolymeren oder Mischungen von Copolymeren mit Homopolymeren hergestellt sind, sind ebenfalls nützlich. Die Folien können als Einschichtfolien oder Mehrschichtfolien extrudiert werden. Die Folien können orientierte Folien oder nichtorientierte Folien sein.

Die Papierblätter umfassen Papier, mit Ton beschichtetes Papier, Pergamin, Karton aus Stroh, Baumrinde, Holz, Baumwolle, Flachs, Maisstengeln, Zuckerrohr, Bagasse, Bambus, Hanf und ähnlichen Cellulosematerialien, die durch Verfahren wie den Natron-, Sulfid- oder Sulfat- (Kraft-) Verfahren, dem neutralen Sulfitkochverfahren, Alkalichlorverfahren, Salpetersäureverfahren, Braunschliffverfahren usw. hergestellt werden. Obwohl Papier irgendeines Basisgewichts verwendet werden kann, ist Papier mit Basisgewichten im Bereich von etwa 9,1 bis etwa 68,0 kg pro Ries (etwa 20 bis etwa 150 Pfund pro Ries (lb/Ries)) nützlich und Papiere mit Gewichten im Bereich von 13, 6 bis etwa 27, 2 kg pro Ries (etwa 30 bis etwa 60 lb/Ries) können verwendet werden.

Die Schichten 112 und 212 können aus einem polymerbeschichteten Papier bestehen, das im Prinzip ein Blatt Papier ist, das entweder auf einer oder auf beiden Seiten mit einer Polymerbeschichtung beschichtet ist. Die Polymerbeschichtung, die aus einem Polyethylen, Polypropylen, Polyester hoher, mittlerer oder niedriger Dichte und anderen ähnlichen Polymerfilmen bestehen kann, wird schichtförmig auf die Papieroberfläche aufgebracht, um ihr Festigkeit und/oder Dimensionsbeständigkeit zu verleihen. Das Gewicht dieser Typen beschichteter Papierdeckmaterialien kann innerhalb eines umfangreichen Bereichs variieren, wobei Gewichte im Bereich von etwa 2,3 bis etwa 22,7 kg pro Ries (etwa 5 bis etwa 50 lb/Ries) nützlich sind. Insgesamt kann das endgültige beschichtete Papierdeckmaterial aus etwa 10 bis 40 Gewichts-% Polymer bestehen. Für zweiseitige Beschichtungen wird die Menge an Polymer gewöhnlich ungefähr gleichmäßig zwischen der oberen und der unteren Fläche des Papiers verteilt.

Die wärmeaktivierbaren Klebstoffschichten 118 und 230 können aus wärmeaktivierbarem Klebstoff oder thermoplastischen Folienmaterialien hergestellt werden. Diese umfassen Polyolefine (lineare oder verzweigte), Polyamide wie Nylon, Polyestercopolymere, Ionomere auf der Basis von Natrium- oder Zinksalzen von Ethylenmethacrylsäure, Polyacrylnitrile und Ethylen-Vinylacetat-Copolymere. Eingeschlossen in dieser Gruppe sind die Acrylate, wie beispielsweise Ethylenmethacrylsäure, Ethylenmethylacrylat, Ethylenacrylsäure und Ethylenethylacrylat. Ebenfalls in dieser Gruppe eingeschlossen sind Polymere und Copolymere von Olefinmonomeren mit beispielsweise 2 bis etwa 12 Kohlenstoffatomen und bei einer Ausführungsform 2 bis etwa 8 Kohlenstoffatomen. Diese umfassen die Polymere von &agr;-Olefinen mit 2 bis etwa 4 Kohlenstoffatomen pro Molekül. Diese umfassen Polyethylen, Polypropylen, Poly-1-buten usw. Ein Beispiel eines Copolymers, das unter die obige Definition fällt, ist ein Copolymer von Ethylen mit 1-Buten, das etwa 1 bis etwa 10 Gewichtsprozent des 1-Butencomonomers aufweist, das in das Copolymermolekül eingearbeitet ist. Die Polyolefine umfassen amorphe Polyolefine. Die Polyethylene, die nützlich sind, weisen verschiedene Dichten auf, einschließlich niedrige, mittlere und hohe Dichtebereiche, wie oben definiert. Die Ethylen-Methylacrylat-Copolymere, die von Chevron unter dem Warennamen EMAC erhältlich sind, können verwendet werden. Diese umfassen EMAC 2260, das einen Methylacrylatgehalt von 24 Gewichts-% und einen Schmelzindex von 2,0 Gramm/10 Minuten bei 190°C, 2,16 kg aufweist; und EMAC SP 2268T, das ebenfalls einen Methylacrylatgehalt von 24 Gewichts-% und einen Schmelzindex von 10 Gramm/10 Minuten bei 190°C, 2,16 kg aufweist. Polymerfolienmaterialien, die von Mischungen von Copolymeren oder Mischungen von Copolymeren mit Homopolymeren hergestellt worden sind, sind ebenfalls nützlich.

Die Folienschicht 220 besteht aus thermoplastischen Folienmaterialien, die so ausgewählt werden, dass sie mit Tinte bedruckbare Flächen bieten, die einen beständigen Druck hoher Qualität bieten. Veranschaulichende Thermoplaste, die als solche oder in Kombination verwendet werden können, umfassen Polyolefine wie Polyethylen, Polypropylen und Polybutylen, thermoplastische Polyester, Polyamide wie Nylon, Acrylcopolymere wie Polyethylenmethacrylsäure, Polyethylenethylacrylat und Polyethylenmethylacrylat, Polystyrol, Polyurethan, Polycarbonat, Polyacrylnitrile, Ethylenpropylen-Copolymere usw. Die Wahl des Materials für die Folienschicht 220 wird durch die Eigenschaften bestimmt, die für diese Schicht erwünscht sind, wie beispielsweise eine verbesserte Bedruckbarkeit, Witterungsbeständigkeit usw. Die Wahl des Materials für die Folienschicht 220 hängt auch von dem Material ab, das für die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 230 verwendet wird, wenn die Schichten 220 und 230 gegeneinander aufgewickelt werden sollen. Wenn die Schichten 220 und 230 gegeneinander aufgewickelt worden sind, ist das Blockieren in der Rolle ein Grund zur Sorge, insbesondere wenn die Rolle während der Lagerung oder des Transports Wärme ausgesetzt wird.

Bei einer Ausführungsform sind Ethylenvinylacetat-Copolymer- (EVA-) und Polyolefinmischungen mit EVA nützliche Materialien für die Folienschicht 220. Für eine gute Bedruckbarkeit sollte der EVA-Gehalt der Mischung über etwa 10 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform zwischen etwa 20 % und etwa 80 % und bei einer Ausführungsform zwischen etwa 30 % und etwa 70 % liegen. Während der EVA-Gehalt höher sein kann, ist das Polyolefin die weniger teure Komponente. Auch neigen die Folien bei höheren EVA-Gehalten häufiger zu Blockierproblemen. Der Vinylacetatgehalt der EVA-Copolymere kann im Bereich von etwa 5 % bis etwa 25 % liegen. UE 631-04, das ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer mit einem Vinylacetatgehalt von 19 Gewichts-% und von Quantum Chemical erhältlich ist, ist ein Beispiel eines im Handel erhältlichen Copolymers, das verwendet werden kann.

Bei dem Olefinpolymer der Polyolefin-EVA-Mischungen kann es sich um Polymere und Copolymere von Alpha-Olefinen wie Ethylen, Propylen handeln. Beispiele derartiger Polymere und Copolymere umfassen Polyethylen, Polypropylen, Copolymere von Ethylen und Propylen, Mischungen von Polyethylen und/oder Propylen mit Ethylen-Propylen-Copolymeren usw. Ein handelsmäßiges Beispiel ist WRD 51057, bei dem es sich um ein Produkt von Union Carbide handelt, das als Polypropylenhomopolymer identifiziert wird.

Die Schichten 112 und 212 können klar aussehen oder sie können pigmentiert sein. Die Pigmente, die verwendet werden können, umfassen Titandioxid, sowohl einer Rutil- als auch einer Anataskristallstruktur. Bei einer Ausführungsform wird das Pigment dem Kernschichtmaterial in Form eines Konzentrats zugegeben, das das Pigment und einen Harzträger enthält. Das Konzentrat kann beispielsweise etwa 20 Gewichts-% bis etwa 80 Gewichts-% Pigment und etwa 20 Gewichts-% bis etwa 80 Gewichts-% Harzträger enthalten.

Der Harzträger kann irgendein thermoplastisches Polymer sein, das einen Schmelzpunkt im Bereich von etwa 100°C bis etwa 265°C aufweist. Beispiele umfassen Polyethylen, Polypropylen, Polybutylen, Polyester, Nylon und dergleichen. Bei einer Ausführungsform wird ein Titandioxidkonzentrat verwendet, das aus einer Mischung von etwa 30 Gewichts-% bis etwa 70 Gewichts-% Polypropylen und etwa 70 Gewichts-% bis etwa 30 Gewichts-% Titandioxid besteht. Ein Beispiel eines im Handel erhältlichen Pigmentkonzentrats, das verwendet werden kann, ist von A. Schulman Inc. Unter dem Warennamen PolyBatch White P8555 SD erhältlich, das als weißfarbenes Konzentrat mit einer schichtförmig aufgebrachten Rutiltitandioxidkonzentration von 50 Gewichts-% in einem Polypropylenhomopolymerträgerharz identifiziert wird. Ein weiteres Beispiel ist Ampacet 110233, das ein Produkt von Ampacet Corporation ist, das als TiO2-Konzentrat identifiziert wird, das 50 % Rutil-TiO2 und 50 % Polyethylen niedriger Dichte enthält. Die Pigmentkonzentration in den Kernschichten 112 und 212 kann bis zu etwa 25 Gewichts-% betragen und, wird es verwendet, liegt es im Allgemeinen im Bereich von etwa 5 Gewichts-% bis etwa 25 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform etwa 10 Gewichts-% bis etwa 20 Gewichts-% vor.

Die Schichten 112 und 212 können ein Füllstoffmaterial zum Erhöhen der Opazität enthalten. Die Füllstoffe, die verwendet werden können, umfassen Calciumcarbonat und Talk. Bei einer Ausführungsform wird der Füllstoff dem Kernschichtmaterial in Form eines Konzentrats zugegeben, das den Füllstoff und einen Harzträger enthält. Das Konzentrat kann beispielsweise etwa 20 Gewichts-% bis etwa 80 Gewichts-% Füllstoff und etwa 20 Gewichts-% bis etwa 80 Gewichts-% Harzträger enthalten. Der Harzträger kann irgendein thermoplastisches Polymer mit einem Schmelzpunkt im Bereich von etwa 100°C bis etwa 265°C sein. Beispiele umfassen Polyethylen, Polypropylen, Polybutylen, Polyester, Nylon und dergleichen. Eingeschlossen sind ebenfalls thermoplastische Copolymere wie beispielsweise Ethylenmethacrylat und dergleichen. Bei einer Ausführungsform wird ein Calciumcarbonatkonzentrat verwendet, das aus einer Mischung von etwa 50 Gewichts-% bis etwa 80 Gewichts-% Polypropylen und etwa 20 Gewichts-% bis etwa 50 Gewichts-% Calciumcarbonat besteht. Ein Beispiel eines im Handel erhältlichen Pigmentkonzentrats, das verwendet werden kann, ist von A. Schulman Inc. unter dem Warennamen PF 920 erhältlich, das als Calciumcarbonatkonzentrat mit einer Calciumcarbonatkonzentration von 40 Gewichts-% in einem Polypropylenhomopolymerharzträger identifiziert wird. Ein weiteres Beispiel ist Ampacet 101087, bei dem es sich um ein Produkt von Ampacet Corporation handelt, das als ein Calciumcarbonatkonzentrat identifiziert wird, das 30 Gewichts-% Calciumcarbonat und 70 Gewichts-% Ethylenmethacrylat enthält. Die Konzentration an Füllstoff in den Schichten 112 und 212 kann bis zu etwa 40 Gewichts-% betragen und, wenn er verwendet wird, so liegt er im Allgemeinen im Bereich von etwa 10 Gewichts-% bis etwa 40 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform von etwa 10 Gewichts-% bis etwa 35 Gewichts-% vor.

Die Schichten 112, 118, 212, 220 und 230 können Ultraviolett- (UV-) Lichtabsorber oder andere Lichtstabilisatoren enthalten. Diese Zusatzmittel werden eingearbeitet, um den Abbau durch Sonnenlicht zu verhindern. Ein nützlicher Typ Stabilisator ist ein gehinderter Aminlichtstabilisator. Gehinderte Aminlichtstabilisatoren sind in der Literatur, wie beispielsweise in der US-Patentschrift 4,721,531, Spalte 4 bis 9, beschrieben, die hier summarisch eingefügt wird. Die gehinderten Aminlichtstabilisatoren können beispielsweise Derivate von 2,2,6,6-Tetraalkylpiperidinen oder substituierten Piperizindionen sein. Eine Anzahl gehinderter Aminlichtstabilisatoren, die bei der Erfindung nützlich sind, sind im Handel beispielsweise von Ciba-Geigy Corporation unter den allgemeinen Warennamen „Tinuvin" und Chemassorb" und von Cytec unter dem allgemeinen Warennamen „Cyasorb-UV" erhältlich. Beispiele umfassen Tinuvin 111, das als eine Mischung von 1,3,5-Triazin-2,4,6-triamin, N,N'''-[1,2-Ethandiylbis[[[4,6-bis[butyl(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]imino]-3,1propandiyl]]-bis[N',N''-dibutyl-N',N''-bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl) und Dimethylsuccinatpolymer mit 4-Hydroxy-2,2,6,6-tetramethyl-1-piperidinethanol identifiziert wird; Tinuvin 123, das als Bis-(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidinyl)sebacat identifiziert wird; Tinuvin 770, das als Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidinyl)-sebacat identifiziert wird; Tinuvin 765, das als Bis-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)sebacat identifiziert wird; Tinuvin 622, das als ein Dimethylsuccinatpolymer mit 4-Hydroxy-2,2,6,6,-tetramethyl-1-piperidinethanol identifiziert wird; und Chemassorb 944, das als Poly[[6-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)amino]-1,3,5-triazin-2,4-diyl][[2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino]]hexamethylen(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino]] identifiziert wird, und Chemassorb 119, das dahingehend identifiziert wird, dass es 1,3,5-Triazin-2,4,6-triamin-N',N''-[1,2-ethandiylbis[[[4,6-bis[butyl(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-peperidinyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]]imino]-3,1propandiyl]]-bis[N',N''-dibutyl-N',N''-bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl) identifiziert wird. UV-Lichtabsorber umfassen diejenigen, die von Ciba-Geigy unter dem Namen Tinuvin und von Great Lakes Chemical Corporation unter dem Warennamen „Lowilite" erhältlich sind. Beispiele umfassen: Tinuvin P, das als 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol identifiziert wird; Tinuvin 326, das als 2-(3'-tert.Butyl-2'-hydroxy-5'methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol identifiziert wird; Tinuvin 238, das als 2-(2'Hydroxy-3',5'-di-tert.amylphenyl)benzotriazol identifiziert wird; Lowilite 20, das als 2-Hydroxy-4-metoxybenzophenon identifiziert wird; Lowilite 22, das als 2-Hydroxy-4-n-octoxybenzophenon identifiziert wird; und Lowilite 1200, das als 2-Hydroxy-4-n-dodecyloxybenzophenon identifiziert wird. Ein nützlicher Stabilisator ist unter dem Warennamen Ampacet 10561 erhältlich, das ein Produkt von Ampacet ist, das als UV-Stabilisatorkonzentrat identifiziert wird, das 20 Gewichts-% eines UV-Stabilisators und 80 Gewichts-% eines Polyethylenträgerharzes niedriger Dichte enthält. Die Konzentration an UV-Absorber oder Lichtstabilisator kann bis zu etwa 2,5 Gewichts-% betragen und bei einer Ausführungsform beträgt sie etwa 0,05 Gewichts-% bis etwa 1 Gewichts-%.

Die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 118 weist im Allgemeinen einen niedrigeren Schmelzpunkt auf als irgendeine der anderen Schichten, die in dem thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatt 100 verwendet werden, um zu erlauben, dass die Schicht 118 als wärmeaktivierbare Klebstoffe funktioniert. Desgleichen weist die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 230 im Allgemeinen einen niedrigeren Schmelzpunkt auf als irgendeine der anderen Folienschichten, die in dem thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 200 oder 200A verwendet werden. Typischerweise liegen die Schmelzpunkte, wie durch Differentialkalorimetrie bestimmt, beim zweiten Wärmezyklus der wärmeaktivierbaren Klebstoffschichten 118 und 230 im Bereich von etwa 50°C bis etwa 150°C und bei einer Ausführungsform von etwa 70°C bis etwa 85°C. Der Schmelzpunkt der wärmeaktivierbaren Klebstoffschicht 118 liegt typischerweise mindestens etwa 10°C niedriger als der Schmelzpunkt der Kernschicht 112 und bei einer Ausführungsform liegt er etwa 86°C niedriger. Der Schmelzpunkt der wärmeaktivierbaren Klebstoffschicht 230 liegt typischerweise mindestens etwa 10°C niedriger als der Schmelzpunkt der Kernschicht 212 und bei einer Ausführungsform liegt er etwa 86°C niedriger. Bei Ausführungsformen, bei denen das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt an ein raues oder poröses Substrat (z.B. ein gewobenes Textilmaterial) gebunden werden soll, wird es vorgezogen, dass die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 118 oder 230 relativ dick und dass der Unterschied zwischen dem Schmelzpunkt der Kernschicht 112 oder 212 und dem Schmelzpunkt der entsprechenden wärmeaktivierbaren Klebstoffschicht 118 oder 230 so hoch wie möglich ist. Dies bietet bei dem erfindungsgemäßen thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt den Vorteil, dass die raue oder poröse Oberfläche des Substrats daran gehindert wird, durch das Laminat hindurch ersichtlich zu sein, oder dies reduziert wird, um ein klares und genaues bildförmiges Muster und/oder eine klare und genaue gedruckte Mitteilung anstatt eines Bilds zu bieten, das verschwommen oder nicht scharf eingestellt aussieht.

Die Schichten 112, 118, 212, 220 und/oder 230 können ein Gleitmittel enthalten. Diese umfassen primäre Amide wie beispielsweise Stearamid, Behenamid, Oleamid, Erucamid und dergleichen; sekundäre Amide wie Stearylerucamid, Erucylerucamid, Oleylpalmitamid, Stearylstearamid, Erucylstearamid und dergleichen; Ethylenbisamide wie beispielsweise N,N'-Ethylenbisstearamid, N,N'-Ethylenbisolemid und dergleichen; und Kombinationen irgendwelcher zwei oder mehrerer der hier aufgeführten Amide. Ein Beispiel eines nützlichen Gleitmittels ist von Ampacet unter dem Warennamen 10061 erhältlich; dieses Produkt wird als Konzentrat identifiziert, das 6 Gewichts-% eines Stearamidgleitmittels enthält. Das Gleitmittel kann in einer Konzentration im Bereich von bis zu etwa 4 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform von etwa 0,05 Gewichts-% bis etwa 2 Gewichts-% und bei einer anderen Ausführungsform von etwa 0,1 Gewichts-% bis etwa 0,5 Gewichts-% verwendet werden.

Die Schichten 112, 118, 212, 220 und/oder 230 können ein Antiblockzusatzmittel enthalten. Diese umfassen natürliches Siliciumdioxid, Diatomeenerde, synthetisches Siliciumdioxid, Glaskugeln, Keramikteilchen, Calciumcarbonatteilchen, Calciumsilicatteilchen, Fettamidteilchen, Aluminiumsilicat und dergleichen. Beispiele im Handel erhältlicher Antiblockzusatzmittel umfassen diejenigen, die von A. Schulman unter dem Warennamen CABL 4040 erhältlich sind, das als festes Granulat identifiziert wird, das 5 % Silicat, 5 % Keramikmikrosphären enthält, wobei der Rest ein Polyethylen niedriger Dichte ist. Schulman AB5, das ein von A. Schulman erhältliches Antiblockkonzentrat ist, das 5 % festes synthetisches amorphes Siliciumdioxid in 95 % Polyethylen niedriger Dichte umfasst, kann ebenfalls verwendet werden. Polybatch F-20, das von A. Schulman erhältlich ist und als Konzentrat identifiziert wird, das 20 % natürliches Siliciumdioxid auf der Basis von Polyethylen niedriger Dichte enthält, kann verwendet werden. Andere nützliche Zusatzmittel umfassen diejenigen, die von Zeelan Industries unter dem Warennamen Zeeospheres; von 3M unter dem Warennamen Scotchlite Glass Bubbles; von Potters Industries unter dem Warennamen Spheriglass; von Mo-Sci Corporation unter dem Warennamen Precision Glass Spheres (Klasse IV); von Huber unter dem Warennamen Huber Q; von Nyco Minerals unter den Warennamen Nycor, Nyad, Ultrafibe, Primglos, Nyglos und Wallastocoat; von Jayco unter dem Warennamen Dragonite; von Witco unter dem Warennamen Kenamide; und von U.S. Silica unter dem Warennamen Min-U-Sil erhältlich sind. Das Antiblockzusatzmittel kann in einer Konzentration von bis zu 20 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform von etwa 0,1 Gewichts-% bis etwa 10 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform von etwa 0,5 Gewichts-% bis etwa 5 Gewichts-% verwendet werden.

Die Antiblock- und Gleitmittel können zusammen in Form eines Harzkonzentrats zugegeben werden. Ein Beispiel eines derartigen Konzentrats ist von DuPont unter dem Warennamen Elvax CE9619-1 erhältlich. Dieses Harzkonzentrat enthält 20 Gewichts-% Siliciumdioxid, 7 Gewichts-% eines Amidgleitmittels und 73 Gewichts-% Elvax 3170 (ein Produkt von DuPont, das als Ethylen-Vinylacetat-Copolymer mit einem Vinylacetatgehalt von 18 Gewichts-% identifiziert wird). Die Menge an Antiblock- und Gleitmitteln kann in jeder Schicht gleich oder verschieden sein. Im Allgemeinen ist es wünschenswert die Menge dieser Zusatzmittel zu minimieren, um Tintenadhäsionsprobleme und Probleme einer geringen Wärmeversiegelungsbindung zu vermeiden. Jedoch ist eine ausreichende Menge zum Verhindern des Blockierens selbstgewundener Folienrollen gewöhnlich wünschenswert.

Die Schichten 112, 118, 212, 220 und/oder 230 können eine relativ geringe Menge an Klebstoffmaterial enthalten, um die Haftung der Schichten 112 und 118 aneinander oder der Schichten 220 und/oder 230 an der Kernschicht 212 zu verbessern. Ebenfalls oder als Alternative können Haftgrundierungsschichten aus einem Klebstoffharz zwischen den Folienschichten 112 und 118 oder zwischen der Kernschicht 212 und einer oder beiden Folienschichten 220 und 230 zum Verbessern der Haftung positioniert werden. Das Klebstoffmaterial kann aus einem Klebstoffharz wie beispielsweise Ethylen-Vinylacetat-Copolymer bestehen. Diese umfassen DuPont Elvax 3170 und 3190LG. Die Klebstoffharze, die von DuPont unter dem Warennamen Bynel erhältlich sind, können ebenfalls verwendet werden. Wird es in die Kernschicht 212 eingearbeitet, so wird das Klebstoffharz in einer Konzentration von bis zu etwa 40 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform von etwa 5 Gewichts-% bis etwa 25 Gewichts-% eingearbeitet. Wird es in den Schichten 112, 118, 220 und/oder 230 verwendet, so wird das Klebstoffmaterial in einer Konzentration von bis zu etwa 100 Gewichts-% und bei einer Ausführungsform von etwa 45 Gewichts-% bis etwa 85 Gewichts-% verwendet. Wird es in Form einer Folienschicht oder von Schichten zwischen den Folienschichten 112 und 118 oder zwischen der Kernschicht 212 und den Folienschichten 220 und 230 verwendet, so weist jede der derartigen Klebstoffharzfolienschicht oder -schichten eine Dicke von etwa 5 % bis etwa 40 % der Dicke des gesamten Deckmaterials 110 oder 210 und bei einer Ausführungsform von etwa 10 % bis etwa 25 % auf.

Die Deckmaterialien 110 und 210 können unter Anwendung eines polymeren Coextrusionsvorgangs hergestellt werden. Das Coextrudat polymerer Folienmaterialien wird durch gleichzeitige Extrusion aus zwei oder mehr Extrudern und einem geeigneten bekannten Typ von Coextrusionsdüse gebildet, wobei die Schichten 112 und 118 oder die Kernschicht 212 und die Folienschichten 220 und 230 in auf Dauer kombiniertem Zustand aneinander befestigt sind, um ein einziges Coextrudat bereitzustellen. Wie oben angegeben, kann eine Haftgrundierschicht oder -schichten aus einem Klebstoffharz in die Deckmaterialien 110 und 210 eingearbeitet werden und eine derartige Haftgrundierschicht oder -schichten können mit dem Deckmaterial 110 und 210 coextrudiert werden. Als Alternative kann ein Extrusionsbeschichtungsvorgang angewendet werden, um eine oder mehrere der Schichten auf einer sich bewegenden Bahn abzulegen. Die Verfahren zum Herstellen dieser Deckmaterialien sind im Stand der Technik allgemein bekannt.

Die Tinten- oder Grafikschicht 120 ist eine einfarbige oder mehrfarbige Tintenschicht, je nach der gedruckten Nachricht und/oder dem bildförmigen Muster, das für das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt beabsichtigt ist. Diese umfassen veränderliche gedruckte Daten wie beispielsweise Seriennummern, Strichcoden und dergleichen. Die Dicke der Tintenschicht liegt typischerweise im Bereich von etwa 0,5 bis etwa 5 Mikron und bei einer Ausführungsform von etwa 1 bis etwa 4 Mikron und bei einer Ausführungsform von etwa 3 Mikron. Die in der Tintenschicht 120 verwendeten Tinten sind bevorzugt im Handel erhältliche Tinten auf Wasserbasis, Lösungsmittelbasis oder durch Strahlung aushärtbare, insbesondere UV-aushärtbare Tinten, die geeigneterweise bezüglich der spezifischen Konstruktion des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts und/oder dem spezifischen angewendeten Druckverfahren ausgewählt werden. Beispiele umfassen Sun Sheen (ein Produkt von Sun Chemical, das als mit Alkohol verdünnbare Polyamidtinte identifiziert wird), Suntex MP (ein Produkt von Sun Chemical, das als Tinte auf Lösungsmittelbasis identifiziert wird, die für das Oberflächenbedrucken von mit Acryl beschichteten Substraten, mit PVDC beschichteten Substraten und Polyolefinfolien formuliert ist), X-Cel (ein Produkt von Water Ink Technologies, das als Folientinte auf Wasserbasis für das Bedrucken von Foliensubstraten identifiziert wird), Uvilith AR-109 Rubine Red (ein Produkt von Daw Ink, das als UV-Tinte identifiziert wird) und CLA91598F (ein Produkt von Sun Chemical, das als schwarze Mehrfachbindungstinte auf Lösungsmittelbasis identifiziert wird).

Die haftungsverbessernden Schichten 130 und 135 können aus irgendeinem strahlungsaushärtbaren Grundiermittel auf Lösungsmittelbasis oder Wasserbasis hergestellt werden, das die Haftung von Beschichtungen auf einem Foliensubstrat verbessern soll. Die Schicht 130 ist transparent und die Schicht 135 ist bevorzugt transparent. Das Material der haftungsverbessernden Schicht besteht typischerweise aus einem Lack und einem Verdünnungsmittel. Der Lack besteht typischerweise aus einem oder mehreren Polyolefinen, Polyamiden, Polyestern, Polyestercopolymeren, Polyurethanen, Polysulfonen, Polyvinylidinchlorid, Styrol-Maleinsäure-Copolymeren, Styrol-Acrylnitril-Copolymeren, Ionomeren auf der Basis von Natrium- oder Zinksalzen von Ethylenmethacrylsäure, Polymethylmethacrylaten, Acrylpolymeren und -copolymeren, Polycarbonaten, Polyacrylnitrilen, Ethylen-Vinylacetatcopolymeren und Mischungen von zwei oder mehreren derselben. Beispiele der Verdünnungsmittel, die verwendet werden können, umfassen Ethanol, Isopropanol, Butanol, Ethylacetat, Propylacetat, Butylacetat, Toluol, Xylol, Aceton, Methylethylketon, Heptan und Mischungen derselben. Das Verhältnis von Lack zu Verdünnungsmittel hängt von der Viskosität ab, die für die Anwendung der haftungsverbessernden Schicht erforderlich ist, wobei die Auswahl einer derartigen Viskosität innerhalb der Fähigkeit eines Fachmanns liegt. Beispiele der Materialien der haftungsverbessernden Schicht, die verwendet werden können, umfassen CLBO4275F-Prokote Primer (ein Produkt von Sun Chemical Corporation, das als Grundiermittel auf Lösungsmittelbasis identifiziert wird, das bei Tinten und Beschichtungen nützlich ist). Die haftungsverbessernden Schichten 130 und 135 weisen typischerweise Dicken im Bereich von etwa 1 bis etwa 4 Mikron und bei einer Ausführungsform etwa 2 Mikron auf.

Die reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht 140 kann aus irgendeinem strahlungsaushärbaren Beschichtungsmaterial auf Lösungsmittelbasis oder Wasserbasis hergestellt werden, das Abriebfestigkeit und wahlweise einen verbesserten Glanz bieten soll. Die Beschichtungsschicht 140 ist transparent. Die Beschichtungsschicht ist aus UV-aushärtbaren Oligomeren wie beispielsweise Epoxiden, Urethanen, Polyestern, Acrylsubstanzen und dergleichen hergestellt. Diese werden durch freie Radikale ausgehärtet, die durch Photoinitiatoren nach der Exposition UV-Licht gegenüber gebildet werden. Reaktive Verdünnungsmittel wie beispielsweise Hexandioldiacrylat, Pentaerythrit, Tetraacrylat, N-Vinylpyrrolidon und dergleichen können zum Regulieren der Viskosität der Beschichtung vor dem Aushärten und zum Modifizieren der Vernetzungsdichte verwendet werden. Epoxidharze und Alkylvinylether, die kationisch ausgehärtet werden, können ebenfalls verwendet werden. Reaktive Verdünnungsmittel, wie beispielsweise Vinylether, Limonendioxid, Glycidylether und dergleichen können verwendet werden. Die Beschichtung kann auch Benetzungsmittel, Egalisiermittel, Wachse, Gleitmittel und Lichtstabilisatoren enthalten. Ein im Handel erhältliches Beschichtungsmaterial, das verwendet werden kann, ist die RCAO1302R-UV-Beschichtung (ein Produkt von Sun Chemical, das als Beschichtungsmaterial für Tinten identifiziert wird). Diese Beschichtungsschicht weist typischerweise eine Dicke von etwa 1 bis etwa 4 Mikron und bei einer Ausführungsform von 2 Mikron auf.

Die Klebstoffschicht 150 kann aus irgendeinem entfernbaren druckempfindlichen Klebstoffmaterial oder einem strahlungsaushärtbaren, insbesondere UV-aushärtbaren Klebstoffmaterial bestehen, das für das Beschichten eines Foliensubstrats geeignet ist. Wenn die Klebstoffschicht 150 eine strahlungsaushärtbare Klebstoffschicht ist, so ist sie transparent. Wenn die Klebstoffschicht 150 eine entfernbare druckempfindliche Klebstoffschicht ist, so ist sie bevorzugt (jedoch nicht notwendigerweise) transparent. Die strahlungsaushärtbaren Klebstoffmaterialien können aus Zusammensetzungen hergestellt sein, die multifunktionelle Acrylatmonomere und -oligomere enthalten. Acrylierte Urethane und acrylierte Acrylsubstanzen sind nützlich. Die strahlungsaushärtbaren Klebstoffe können Photoinitiatoren und wahlweise Tenside enthalten, um einen gleichmäßigen Fluss zu bieten, der zu einer gleichförmigen Beschichtung führt. Ein Beispiel eines im Handel erhältlichen Klebstoffmaterials, das verwendet werden kann, ist Rad-Cure UV 1008 (ein Produkt von Rad-Cure Corporation, das als UV-aushärtbarer lösungsmittelfreier Klebstoff identifiziert wird, der 70–95 Gewichts-% multifunktionelle Acrylatmonomere und -oligomere, 5–20 Gewichts-% Photoinitiator und 0–5 Gewichts-% Tenside enthält).

Der entfernbare druckempfindliche Klebstoff kann irgendein entfernbarer, druckempfindlicher Klebstoff sein, der im Stand der Technik zur Verwendung bei Foliensubstraten bekannt ist. Der Ausdruck „entfernbar" wird hier verwendet, um sich auf einen Klebstoff zu beziehen, der an der Schicht 140 und dem Trägerblatt 160 ohne Kantenabhebung anhaften und ohne Beschädigen entweder der Schicht 140 oder des Blatts 160 entfernt werden kann. Die entfernbare Klebstoffschicht 150 hängt bevorzugt an dem Trägerblatt 160 fest und trennt sich daher mit dem Trägerblatt 160 von der Schicht 140. Die entfernbaren druckempfindlichen Klebstoffe, die verwendet werden können, sind im Stand der Technik bekannt und umfassen Klebstoffe auf Kautschukbasis, Acrylklebstoffe, Vinyletherklebstoffe, Siliconklebstoffe und Mischungen von zwei oder mehreren derselben. Die Klebstoffe können Heißschmelzklebstoffe, Klebstoffe auf Lösungsmittelbasis oder Wasserbasis sein. Eingeschlossen sind die druckempfindlichen Materialien, die in „Adhesion and Bond (Adhäsion und Bindung)", Encyclopedia of Polymer Science and Engineering, Band 1, Seite 476–546, Interscience Publishers, 2. Ausgabe, 1985, beschrieben sind, deren Offenbarung hier summarisch eingefügt wird. Die Materialien des druckempfindlichen Klebstoffs, die nützlich sind, können als Hauptbestandteil ein Klebstoffpolymer wie beispielsweise Polymere vom Acryltyp; Blockcopolymere; natürliche, regenerierte oder Styrol-Butadien-Kautschukarten; klebrig gemachte natürliche oder synthetische Kautschukarten; oder statistische Copolymere von Ethylen- und Vinylacetat, Ethylen-Vinylacryl-Terpolymeren, Polyisobutylen, Poly(vinylether) usw. enthalten. Andere Materialien können in dem druckempfindlichen Klebstoff enthalten sein, wie beispielsweise klebrigmachende Harze, Weichmacher, Antioxidationsmittel, Füllstoffe, Pigmente, Wachse usw.

Die Klebstoffschicht 150 weist eine Dicke auf, die typischerweise im Bereich von etwa 0,5 bis etwa 5 Mikron und bei einer Ausführungsform etwa 1 bis etwa 4 Mikron und bei einer Ausführungsform etwa 1,5 bis etwa 2 Mikron liegt.

Jede der Schichten 120, 130, 140 und 150 wird unter Anwendung bekannter Techniken aufgebracht und ausgehärtet. Die Anwendungstechniken umfassen Tiefdruck, Umkehrtiefdruck, Offsettiefdruck, Walzenbeschichten, Pinselauftrag, Messerwalzen, Messstabbeschichten, Umkehrwalzenbeschichten, Rakelbeschichten, Eintauchen, Düsenbeschichten, Besprühen, Gießbeschichten, Flexodruckbeschichten, Buchdruck, Trommelsieb, Flachsieb und dergleichen. Die aufgetragenen Beschichtungsschichten können durch Aussetzen Wärme oder bekannten Formen ionisierender oder aktinischer nichtionisierender Strahlung gegenüber ausgehärtet werden. Aushärtungstemperaturen, die angewendet werden können, liegen im Bereich von etwa 40°C bis etwa 260°C und bei einer Ausführungsform von etwa 40°C bis etwa 175°C und bei einer Ausführungsform von etwa 40°C bis etwa 100°C und bei einer Ausführungsform von etwa 40°C bis etwa 60°C. Nützliche Strahlungstypen umfassen Ultraviolettlicht, Elektronenstrahl, Röntgenstrahl, Gammastrahl, Betastrahl usw. Ultraviolettlicht ist besonders nützlich. Die Ausrüstung für das Erzeugen dieser Formen von Wärmeaushärtung oder Strahlungsaushärtung sind den mit dem Stand der Technik vertrauten Fachleuten allgemein bekannt.

Das Trägerblatt 160 wird unter Anwendung bekannter Techniken mit der Klebstoffschicht 150 in Kontakt gebracht. Wenn der Klebstoff 150 ein strahlungsaushärtbarer Klebstoff ist, so wird das Trägerblatt 160 vor dem Aushärten der Klebstoffschicht 150 mit dem Klebstoff in Kontakt gebracht. Die Klebstoffschicht wird dann ausgehärtet. Wenn der Klebstoff ein druckempfindlicher Klebstoff ist, kann er zuerst auf das Trägerblatt 160 aufgebracht werden und das Trägerblatt mit dem aufgebrachten Klebstoff wird dann an der Beschichtungsschicht 140 befestigt. Als Alternative kann der druckempfindliche Klebstoff auf die Beschichtungsschicht 140 aufgebracht werden und das Trägerblatt wird dann mit dem Klebstoff in Kontakt gebracht, um das Trägerblatt an der Beschichtungsschicht 140 zu befestigen. Das Trägerblatt 160 kann aus Papier, Polymerfolie oder einer Kombination derselben bestehen. Irgendeines von Papier oder Polymerfolien oder Kombinationen derselben, die oben als für die Schichten 112 oder 212 nützlich besprochen worden sind, können als Trägerblatt 160 verwendet werden. Es wird jedoch vorgezogen, dass das Trägerblatt 160 transparent ist, um die Sichtbarkeit der Tinten- oder Grafikschicht 120 durch das Trägerblatt 160 (sowie durch die anderen Schichten zwischen dem Trägerblatt 160 und der Tinten- oder Grafikschicht 120) zu gestatten. So wird die Verwendung von transparenten Polymerfolien als Trägerblatt 160 vorgezogen. Auf der Außenfläche 165 des Trägerblatts 160 kann eine Trennbeschichtung befestigt sein, um das Aufrollen und Abrollen der thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter zu erleichtern. Irgendeine Trennbeschichtung, die im Stand der Technik bekannt ist, kann verwendet werden. Silicontrennbeschichtungen sind besonders nützlich. Eine im Handel erhältliche Polyesterfolie, die als Trägerblatt 160 nützlich ist, ist Douglas Hanson E19506 (ein Produkt von Douglas Hanson, der als klare Polyesterfolie identifiziert wird, bei der auf einer Seite eine Trennbeschichtungsschicht befestigt ist). Es kann unbehandelte Polyesterfolie verwendet werden. Das Trägerblatt 160 weist typischerweise eine Dicke von etwa 6,4 × 10–5 bis etwa 2,5 × 10–4 m (etwa 0,25 bis etwa 10 mil) und bei einer Ausführungsform etwa 1,3 × 10–5 bis etwa 1,3 × 10–4 m (etwa 0,5 bis etwa 5 mil) und bei einer Ausführungsform etwa 5,1 × 10–5 m (etwa 2 mil) auf. Bei einer Ausführungsform ist das Trägerblatt eine Polyesterfolie mit einer Dicke von etwa 6,4 × 10–5 bis etwa 2,5 × 10–4 m (etwa 0,25 bis etwa 10 mil). Bei einer Ausführungsform ist das Trägerblatt eine Polyolefinfolie mit einer Dicke von etwa 1,3 × 10–5 bis etwa 1,3 × 10–4 m (etwa 0, 5 bis etwa 5 mil). Bei einer Ausführungsform ist das Trägerblatt ein Blatt Papier mit einer Dicke von etwa 2,5 × 10–5 bis etwa 2,5 × 10–4 m (etwa 1 bis etwa 10 mil).

Die thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter 100, 200 und 200A können auf irgendein Substrat unter Anwendung von im Stand der Technik bekannten Wärmeaufsiegelungstechniken befestigt werden. Unter Bezugnahme auf 5 wird das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 200A auf das Substrat 300 aufgebracht, wobei die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 230 in Kontakt mit dem Substrat steht. Es werden Wärme und Druck auf das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt durch eine erhitzte Heizplatte, die sich in Kontakt mit dem Trägerblatt 160 befindet, aufgebracht. Die Wärme geht durch das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt 200A hindurch und erweicht oder schmilzt die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 230. Wärme und Druck werden entfernt und die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 230 kühlt sich ab und verfestigt sich, was zur Bildung einer Wärmesiegelbindung zwischen dem thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatt 200A und dem Substrat 300 führt. Thermoempfindliche Übertragungsverbundblätter 100 und 200 können auf ähnliche Weise auf dem Substrat 300 befestigt werden, wobei Wärme und Druck verursachen, dass die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht 118 oder 230 sich erweicht oder schmilzt und das darauffolgende Abkühlen der wärmeaktivierten Klebstoffschicht 118 oder 230 führt zu einer Wärmesiegelbindung zwischen dem thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatt 100 oder 200 und dem Substrat 300. Die Wärme und der Druck, die aufgebracht werden, reichen aus, um die wärmeaktivierbaren Klebstoffschichten 118 oder 230 zu erweichen oder zu schmelzen. Temperaturen im Bereich von etwa 100°C bis etwa 300°C und bei einer Ausführungsform von etwa 150°C bis etwa 250°C und bei einer Ausführungsform von etwa 180°C bis etwa 210°C werden typischerweise angewendet. Druck im Bereich von etwa 2 bis etwa 20 psi und bei einer Ausführungsform von etwa 8 bis etwa 12 psi wird typischerweise angewendet. Aufenthaltszeiten von etwa 0,5 bis etwa 60 Sekunden und bei einer Ausführungsform von etwa 0,5 bis 20 Sekunden und bei einer Ausführungsform von etwa 0,5 bis etwa 10 Sekunden können angewendet werden. Irgendeine Wärmeversiegelungspresse, die für das Wärmeaufsiegeln von Etikettbändern, Abziehbildern und dergleichen auf Substrate verwendet wird, kann verwendet werden. Diese sind im Stand der Technik allgemein bekannt.

Das Substrat 300 kann irgendein Substratmaterial sein, das für die Aufnahme eines thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts geeignet ist. Das Substrat 300 kann aus Metall, Kunststoff, Leder, Papier und dergleichen bestehen. Das Substrat 300 kann aus einem Textilmaterial wie beispielsweise einem gewobenen oder nichtgewobenen Stoff hergestellt sein, der aus natürlichen oder synthetischen Materialien hergestellt ist. Das Substrat kann eine Oberfläche im Inneren eines Fahrzeugs wie beispielsweise die Oberfläche eines Sicherheitsgurts, einer Blende, eines Armaturenbretts, einer Kopfstütze, eines Sitzrückens, eines Türblechs usw. umfassen. Auf das Aufbringen des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts auf das Substrat 300 hin wird das Trägerblatt 160 unter Anwendung bekannter Entfernungs- oder Abziehtechniken entfernt. Wenn die Klebstoffschicht 150 ein entfernbarer druckempfindlicher Klebstoff ist, wird er mit Hilfe bekannter Techniken entfernt. Wenn die Klebstoffschicht 150 eine strahlungsausgehärtete Klebstoffschicht ist, bleibt sie auf der Beschichtungsschicht 140 befestigt und funktioniert als zusätzliche Schutzschicht. Dies ist in 6 veranschaulicht.

Beispiel 1 Teil A:

Ein thermoempfindliches Übertragungsverbundblatt wird unter Anwendung einer coextrudierten polymeren Folie als Deckmaterial hergestellt. Das Deckmaterial weist eine thermoplastische Kernschicht, eine obere thermoplastische Folienschicht mit einer durch Tinte bedruckbaren Oberfläche, die auf einer Seite der Kernschicht befestigt ist, und eine wärmeaktivierbare thermoplastische Klebstofffilmschicht, die auf der anderen Seite befestigt ist, auf. Die Dicke des Deckmaterials beträgt 8,9 × 10–5 m (3,5 mil). Das Verhältnis der Dicke der oberen thermoplastischen Folienschicht zur Kernschicht zur wärmeaktivierbaren thermoplastischen Klebstofffilmschicht beträgt 10:60:30. Die Kernschicht hat folgende Zusammensetzung (wobei alle Prozentsätze auf das Gewicht bezogen sind): A. Schulman Polybatch PF92D 35 % A. Schulman Polybatch White P8555 SD 35 % Union Carbide WRD5-1057 23 % Ampacet 10561 5 % Ampacet 10061 2 %

Die obere thermoplastische Folienschicht hat folgende Zusammensetzung: Union Carbide WRD5-1057 47 % UE 631-04 46 % A. Schulman F-20 2 % Ampacet 10561 5 %

Die wärmeaktivierbare thermoplastische Klebstofffilmschicht hat folgende Zusammensetzung: Chevron EMAC SP 2268T 83 % A. Schulman F20 10 % Ampacet 10561 5 % Ampacet 10061 2 %

Die obere thermoplastische Folienschicht wird coronabehandelt. Eine haftungsverbessernde Schicht wird dann über der oberen thermoplastischen Folienschicht mit Hilfe einer Aniloxwalze aufgebracht. Das haftungsverbessernde Material ist CLBO-4275F – Prokote Grundiermittel. Das haftungsverbessernde Material wird in einem Ofen bei einer Temperatur von 40–50°C ausgehärtet. Die haftungsverbessernde Schicht hat eine Dicke von 2 Mikron.

Eine mehrfarbige Tintenschicht, die ein bildförmiges Muster in Kombination mit einer gedruckten Nachricht bereitstellt, wird über der oben erwähnten haftungsverbessernden Schicht aufgebracht. Die Tintenschicht wird mit Hilfe einer Reihenfolge von drei Aniloxwalzen aufgebracht. Es werden folgende Tinten angewendet:

  • Walze 1: Gelbe Tinte 116 (eine UV-aushärtbare Tinte, die von Daw Ink bereitgestellt wird)
  • Walze 2: Rote Tinte 186 (eine UV-aushärtbare Tinte, die von Daw Ink bereitgestellt wird)
  • Walze 3: Schwarze Tinte ((eine UV-aushärtbare Tinte, die von Werneke Ink bereitgestellt wird)

Jeder Tintenauftrag wird vor Aufbringen des nächsten Tintenauftrags UV-ausgehärtet. Die Tintenschicht hat eine Dicke von 3 Mikron.

Eine andere haftungsverbessernde Schicht wird über der Tintenschicht mit Hilfe einer Aniloxwalze aufgebracht. Das haftungsverbessernde Material ist CLBO4275F – Prokote Grundiermittel. Diese haftungsverbessernde Schicht hat eine Dicke von 2 Mikron und wird in einem Ofen bei einer Temperatur von 40–50°C ausgehärtet.

Eine reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht wird über der haftungsverbessernden Schicht mit Hilfe einer Aniloxwalze aufgebracht. Das reibungsfeste Schichtmaterial ist RCAO1302R-UV-Beschichtung. Die reibungsfeste Schicht hat eine Dicke von 2 Mikron und wird UV-ausgehärtet.

Eine Klebstoffschicht wird über der reibungsfesten Beschichtungsschicht mit Hilfe einer Aniloxwalze aufgebracht. Das Klebstoffschichtmaterial ist Rad-Cure UV 1008. Die Klebstoffschicht hat eine Dicke von 2 Mikron.

Ein Polyesterfolienträgerblatt mit einer Dicke von 2 mil wird an der Klebstoffschicht befestigt. Die Klebstoffschicht wird dann UV-ausgehärtet, um die Herstellung des erwünschten thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts abzuschließen. Die Polyesterfolie, die verwendet wird, wird von Douglas Hanson unter dem Warennamen E 19506 bereitgestellt. Es handelt sich dabei um eine Polyesterfolie, die eine Trennungsbeschichtungsschicht auf einer ihrer Seiten aufweist. Die Seite der Polyesterfolie, die der Trennbeschichtungsschicht gegenüberliegt, steht in Kontakt mit der UV-ausgehärteten Klebstoffschicht.

Jeder Tintenauftrag sowie die reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht und die UV-ausgehärtete Klebstoffschicht werden unter Anwendung einer Quecksilberbirne von mittlerem Druck, einer Bogenlänge von 45 cm, 500 Watt pro Zoll, einem dichromatischen Reflektor und einer Liniengeschwindigkeit von 0,33 m/s (65 Fuß pro Minute) ausgehärtet. Die Tintenaufträge und die transparente Beschichtungsschicht werden unter Anwendung einer Wirkleistung von 50 % ausgehärtet. Die Klebstoffschicht wird unter Anwendung einer Wirkleistung von 100 % ausgehärtet.

Teil B:

Das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt aus Teil A wird auf ein Substrat aufgebracht. Bei dem Substrat handelt es sich um schaumhinterlegtes Polyesterpolstermaterial, das für das Innere von Fahrzeugen verwendet wird. Die wärmeaktivierbare thermoplastische Klebstofffilmschicht steht mit dem Substrat in Kontakt. Der so gebildete Verbundstoff wird in eine erhitzte Presse eingegeben. Hitze und Druck werden auf den Verbundstoff durch eine erhitzte Heizplatte, die mit dem Polyesterfolienträgerblatt in Kontakt steht, aufgebracht. Die Temperatur beträgt 196°C und der Druck 62742 Pa (9,1 psi). Die Aufenthaltszeit beträgt 2,5 Sekunden. Die Wärme und der Druck reichen aus, um die wärmeaktivierbare thermoplastische Klebstofffilmschicht zu erweichen oder zu schmelzen. Auf das Abkühlen hin bildet die wärmeaktivierbare thermoplastische Klebstofffilmschicht eine Bindung, durch die das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt an dem Substrat befestigt wird. Der Verbundstoff wird von der Presse entfernt, was dazu führt, dass das thermoempfindliche Übertragungsverbundblatt auf das Substrat wärmeaufgesiegelt wird. Das Polyesterfolienträgerblatt wird entfernt, wobei der Rest des thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts an dem Substrat befestigt bleibt. Das mehrfarbige bildförmige Muster, das mit der Tintenschicht gebildet wird, ist sichtbar.

Die erfindungsgemäßen thermoempfindlichen Übertragungsverbundblätter haben eine Reihe von Vorteilen im Vergleich mit dem Stand der Technik. Diese umfassen die Tatsache, dass bei Ausführungsformen, bei denen das Trägerblatt 160 transparent ist, die Tinten- oder Grafikschicht während des Aufbringens des Verbundblatts auf das Substrat sichtbar ist. Diese Charakteristik erlaubt ein genaues Aufbringen der Tinten- oder Grafikschicht auf das Substrat. Wegen des Vorliegens des Deckmaterials schmiegt sich die Tinten- oder Grafikschicht, wenn sie auf das Substrat aufgebracht wird, nicht an kleine Oberflächenkonturen oder Fehlstellen im Substrat an. So ist das bildförmige Muster und/oder die gedruckte Nachricht, die durch die Tinten- oder Grafikschicht bereitgestellt wird, klar und genau und weist gute Opazitätscharakteristiken auf. Ist sie einmal auf das Substrat aufgebracht, so ist die Tinten- oder Grafikschicht des erfindungsgemäßen Laminats geschützt und weist daher gute Widerstandscharakteristiken gegen Chemikalien auf und ist dauerhaft.


Anspruch[de]
Thermoempfindliches Übertragungsverbundblatt umfassend:

ein Deckmaterial umfassend eine erste Schicht mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche und eine wärmeaktivierbare Klebstoffschicht, die unter der unteren Fläche der ersten Schicht liegt;

eine haftungsverbessernde Schicht, die über der oberen Fläche der ersten Schicht liegt;

eine reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht, die über der haftungsverbessernden Schicht liegt;

eine weitere Klebstoffschicht, die über der reibungsfesten Beschichtungsschicht liegt.
Laminat nach Anspruch 1, wobei ein Trägerblatt an der weiteren Klebstoffschicht befestigt ist. Laminat nach Anspruch 1, wobei eine Tinten- oder Grafikschicht zwischen der haftungsverbessernden Schicht und der reibungsfesten transparenten Beschichtungsschicht positioniert ist. Laminat nach Anspruch 1, wobei das Laminat an einem Substrat befestigt ist. Laminat nach Anspruch 1, wobei die obere Fläche der ersten Schicht coronabehandelt wird. Laminat nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht eine einschichtige Konstruktion umfasst. Laminat nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht eine mehrschichtige Konstruktion umfasst. Laminat nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht Folie, Papier, Polymerfolie, Textilmaterial oder eine Kombination derselben umfasst. Laminat nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht aus einer polymeren Folie besteht. Laminat nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht aus einer mehrschichtigen Polymerfolie besteht. Laminat nach Anspruch 1, wobei das Deckmaterial aus einem Coextrudat besteht. Laminat nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht eine thermoplastische Kernschicht mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche ist und die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht eine thermoplastische Folienschicht ist, die unter der unteren Fläche der Kernschicht liegt, wobei das Deckmaterial des Weiteren eine obere thermoplastische Kernschicht umfasst, die über der oberen Fläche der Kernschicht liegt. Laminat nach Anspruch 12, wobei die obere thermoplastische Folienschicht coronabehandelt wird. Laminat nach Anspruch 12, wobei die obere thermoplastische Folienschicht aus einem thermoplastischen polymeren Material besteht ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyolefinen, Polyestern, Polyamiden, Acrylpolymeren, Polystyrolen, Polyurethanen, Polycarbonaten, Polyacrylnitrilen, Ethylen-Propylen-Copolymeren und Mischungen von zwei oder mehreren derselben. Laminat nach Anspruch 1, wobei die wärmeaktivierbare Klebstoffschicht aus einem wärmeaktivierbaren Klebstoff oder einem thermoplastischen Folienmaterial besteht ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyolefinen, Polyamiden, Polyestercopolymeren, Ionomeren, die auf Natrium- oder Zinksalzen von Ethylenmethacrylsäure basieren, Polyacrylnitrilen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren, Ethylenmethacrylsäure, Ethylenmethylacrylat, Ethylenacrylsäure, Ethylenethylacrylat und Mischungen von zwei oder mehreren derselben. Laminat nach Anspruch 12, wobei die erste Schicht aus einem thermoplastischen polymeren Material besteht ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyolefinen, Polyamiden, Polyestern, Polyestercopolymeren, Polyurethanen, Polysulfonen, Styrolmaleinsäureanhydridcopolymeren, Styrol-Acrylnitril-Copolymeren, Ionomeren, die auf Natrium- oder Zinksalzen von Ethylenmethacrylsäure basieren, Polymethylmethacrylaten, Cellulosematerialien, Acrylpolymeren und -copolymeren, Polycarbonaten, Polyacrylnitrilen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren und Mischungen von zwei oder mehreren derselben. Laminat nach Anspruch 1, wobei die haftungsverbessernde Schicht aus einem Material besteht ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Polyolefinen, Polyamiden, Polyestern, Polyestercopolymeren, Polyurethanen, Polysulfonen, Polyvinylidinchlorid, Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymeren, Styrol-Acrylnitril-Copolymeren, Ionomeren, die auf Natrium- oder Zinksalzen von Ethylenmethacrylsäure basieren, Polymethylmethacrylaten, Acrylpolymeren und -copolymeren, Polycarbonaten, Polyacrylnitrilen, Ethylen-Vinylacrylat-Copolymeren und Mischungen von zwei oder mehreren derselben. Laminat nach Anspruch 1, wobei die reibungsfeste transparente Beschichtungsschicht aus UV-aushärtbaren Oligomeren hergestellt ist ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Epoxiden, Urethanen, Polyestern und Acrylen. Laminat nach Anspruch 1, wobei die weitere Klebstoffschicht aus einem strahlungsgehärteten Klebstoffmaterial oder einem entfernbaren Haftklebstoffmaterial besteht. Laminat nach Anspruch 2, wobei das Trägerblatt aus Papier, Polymerfolie oder einer Kombination derselben besteht. Laminat nach Anspruch 2, wobei das Trägerblatt aus einer transparenten thermoplastischen Folie besteht. Laminat nach Anspruch 4, wobei das Substrat aus einem Metall, Kunststoff, Leder, Papier oder Textilmaterial oder einer Kombination von zwei oder mehreren derselben besteht. Verfahren für das Herstellen eines thermoempfindlichen Übertragungsverbundblatts umfassend:

das Bereitstellen eines Deckmaterials umfassend eine erste Schicht mit einer oberen Fläche und einer unteren Fläche und eine wärmeaktivierbare Klebstoffschicht, die unter der unteren Fläche der ersten Schicht liegt;

das Aufbringen einer haftungsverbessernden Schicht über der oberen Fläche der ersten Schicht;

das Aushärten der haftungsverbessernden Schicht;

das Aufbringen einer reibungsfesten transparenten Beschichtungsschicht über der haftungsverbessernden Schicht;

das Aushärten der reibungsfesten transparenten Beschichtungsschicht;

das Aufbringen einer weiteren Klebstoffschicht auf der reibungsfesten Beschichtungsschicht; und

das Befestigen eines Trägerblatts auf der weiteren Klebstoffschicht.






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