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Dokumentenidentifikation DE10151197B4 14.12.2006
Titel Aufblasbarer Airbag
Anmelder TRW Vehicle Safety Systems Inc., Lyndhurst, Ohio, US
Erfinder Rodriguez, Alberto, Rochester Hills, Mi., US;
Mauleon, Hector Javier Zarazua, Rochester Hills, Mi., US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 17.10.2001
DE-Aktenzeichen 10151197
Offenlegungstag 29.05.2002
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 14.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.2006
IPC-Hauptklasse B60R 21/23(2006.01)A, F, I, 20060714, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 21/233(2006.01)A, L, I, 20060714, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen aufblasbaren Airbag mit einem Innensack, der ein Aufblasströmungsmittelvolumen im Außensack definiert.

US-Patent Nr. 5,249,824 offenbart einen Airbag, der einen ausdehnbaren Innensack umfaßt, der in einem internen Strömungsmittelhohlraum eines Außensacks gelegen ist. Die Innen- und Außensäcke sind am Mundteil des Airbags aneinander genäht, der die Aufblasströmungsmittelöffnung umgibt. Der Innensack hat eine Vielzahl von Belüftungsöffnungen, um Aufblasströmungsmittel vom Innensack in den internen Hohlraum des Außensacks in eine Richtung weg vom Insassenaufprallsbereich zu leiten.

Weiterhin ist aus der DE 198 58 690 ein Fahrerluftsack bekannt, in dessen Inneren im Bereich eines Luftsackmundes eine Umlenkeinrichtung vorgesehen ist. Die Umlenkeinrichtung wird durch ein Gewebeteil, das auf ein Hitzeschild aufgenäht ist, gebildet. Das Hitzeschild ist ebenfalls ein Gewebeteil, das den Luftsackmund kreisförmig umgibt.

Solche bekannte Vorrichtungen weisen jedoch viele Eintelteile auf und das vernähen der Einzelteile kann zu einem Strömungsmittelleck an den Nähten führen. Die vorliegende Erfindung hat sich, ausgehend von diesem Stand der Technik, zum Ziel gesetzt, eine sichere Befestigungsart eines möglichst einfach ausgebildeten Innensacks in einem Außensack eines Airbags vorzusehen. Insbesondere ist es wünschenswert, dass der Innensack aus möglichst wenig Einzelteilen zusammengesetzt wird, und eine nahtfreie Befestigung des Innensacks am Außensack vorgenommen wird

Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung einen Fahrzeugairbag mit den Merkmalen des Anspruch 1 vor. Insbesondere weist der Fahrzeugairbag einen Außensack mit einem Aufblasströmungsmittelvolumen auf, der zu einer vorbestimmten Konfiguration aufblasbar ist, wenn Aufblasströmungsmittel in den Außensack geleitet wird. Der Außensack hat einen Rückhalteteil, der eine Mittelöffnung definiert. Der Rückhalteteil des Außensacks hat eine Vielzahl von Befestigeröffnungen, die um die Mittelöffnung des Rückhalteteils herum beabstandet sind.

Ein Innensack ist im Aufblasströmungsmittelvolumen des Außensacks gelegen und ist zu einer vorbestimmten Konfiguration innerhalb des Aufblasströmungsmittelvolumens aufblasbar, wenn Aufblasströmungsmittel in den Innensack geleitet wird. Der Innensack hat einen Rückhalteteil, der eine Aufblasströmungsmittelöffnung zum Aufnehmen von Aufblasströmungsmittel definiert. Der Rückhalteteil des Innensacks hat eine Vielzahl von Befestigeröffnungen, die um die Aufblasströmungsmittelöffnung des Rückhalteteils des Innensacks herum beabstandet sind. Der Innensack hat mindestens eine Belüftungsöffnung, die von einem geschlossenen Zustand zu einem offenen Zustand bewegbar ist, ansprechend auf einen Anstieg des Strömungsmitteldrucks im Innensack, um ein Strömen von Aufblasströmungsmittel vom Innensack in das Aufblasströmungsmittelvolumen des Außensacks zu ermöglichen.

Die Airbaganordnung weist des weiteren eine Vielzahl von Befestigern auf, die sich durch die Befestigeröffnungen im Rückhalteteil des Außensacks und durch die Befestigeröffnungen im Rückhalteteil des Innensacks erstrecken, um den Innensack am Außensack ohne Nähen zu befestigen. Der Rückhalteteil des Außensacks ist frei von Näh- bzw. Stichöffnungen.

Die vorangegangenen und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden Fachleuten des Gebietes, auf das sich die vorliegende Erfindung bezieht, beim Lesen der folgenden Beschreibung offensichtlich werden, unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen, in denen zeigt:

1 eine schematische Darstellung, teils geschnitten, eines Airbagmoduls, das einen gemäß der vorliegenden Erfindung konstruierten Airbag umfaßt;

2 eine schematische Bodenansicht von Teilen des Airbagmoduls der 1;

3 eine schematische Seitenansicht von Teilen des Airbagmoduls der 1, die den Airbag in einem aufgeblasenen Zustand zeigt;

4 eine Bodenansicht einer Rückhaltevorrichtung, die Teil des Airbagmoduls der 1 bildet; und

5 eine Ansicht eines Innensacks, der Teil des Airbags der 1 bildet.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine aufblasbare Fahrzeuginsassenschutzeinrichtung, beispielsweise einen Airbag. Genau gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Airbag mit einem Innensack, der ein Aufblasströmungsmittelvolumen innerhalb eines Außensacks definiert. Repräsentativ für die vorliegende Erfindung stellen die 15 einen Airbag 10 dar. Andere aufblasbare Fahrzeuginsassenschutzeinrichtungen, die gemäß der Erfindung verwendet werden können, umfassen zum Beispiel aufblasbare Sitzgurte, aufblasbare Kniepolster, aufblasbare Kopfauskleidungen, aufblasbare Seitenvorhänge und Kniepolster die durch aufblasbare Airbags betrieben werden.

Der Airbag 10 (1) bildet einen Teil eines Fahrerseiten-Airbagmoduls 12. Das Modul 12 umfaßt eine Aufblasvorrichtung 14 einer zylindrischen Konfiguration mit einer Vielzahl von Aufblasströmungsmittelauslässen 16, die in einer kreisförmigen Anordnung um eine Achse 20 des Moduls angeordnet sind. Das Modul 12 umfaßt außerdem eine Befestigungsplatte 22 zum Befestigen des Moduls am Lenkrad (nicht gezeigt) des Fahrzeugs.

Das Modul umfaßt eine Rückhaltevorrichtung 30 zum Befestigen der Aufblasvorrichtung 14 und des Airbags 10 an der Befestigungsplatte 22. Die Rückhaltevorrichtung 30 umfaßt eine Vielzahl von Befestigern in Form von mit Gewinde versehenen Stiften. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Stifte 32, 34, 36 und 38 (4) vorgesehen, in einer auf der Achse 20 zentrierten Anordnung. Die Rückhaltevorrichtung 30 hat eine im allgemeinen rechteckige Konfiguration, die eine kreisförmige Mittelöffnung 40 umfaßt, die die Aufblasvorrichtung 14 aufnimmt.

Der Airbag 10 (2) umfaßt einen Außensack 50 und einen Innensack 60, die in einer unten beschriebenen Weise miteinander assoziiert bzw. verbunden sind, um den vollständigen Airbag 10 zu bilden. Der Außensack 50 hat eine bekannte, kissenförmige Konfiguration und weist einen Außenzuschnitt 52 auf (manchmal ein „Vorderzuschnitt" genannt), der durch den Fahrzeuginsassen in Eingriff gebracht werden kann, wenn der Airbag 10 aufgeblasen ist.

Der Außensack 50 hat einen Rückhalteteil 54, der eine Mittelöffnung oder Aufblasströmungsmittelöffnung 56 des Außensacks definiert. Der Rückhalteteil 54 des Außensacks 50 hat eine Vielzahl von Befestigeröffnungen 58, die um die Mittelöffnung 56 herum beabstandet sind. Der Außensack 50 hat ein Aufblasströmungsmittelvolumen 59.

Der Innensack 60 umfaßt einen Innenzuschnitt 62. Der Innenzuschnitt 62 ist eine einzelne Lage aus flexiblem Stoffmaterial mit einer kreuzförmigen oder Kreuzformkonfiguration, wie in 5 gezeigt ist. Der Innenzuschnitt 62 könnte alternativ aus mehr als einem Stück aus Material hergestellt sein, die genäht oder auf eine andere Weise miteinander verbunden sind, um den Innenzuschnitt zu bilden.

Die kreuzförmige Konfiguration des Innenzuschnitts 62 umfaßt einen Mittelteil 64 und vier Armteile 70, 80, 90 und 100. Der erste Armteil 70 ist durch eine Endkante 72 und zwei entgegengesetzte Seitenkanten 74 und 76 definiert. Der erste Armteil 70 hat einen Außenendteil 78, der die Endkante 72 und ein Paar Befestigeröffnungen 79 benachbart zur Endkante umfaßt.

Der zweite Armteil 80 ist durch eine Endkante 82 und zwei entgegengesetzte Seitenkanten 84 und 86 definiert. Der zweite Armteil 80 hat einen Außenendteil 88, der die Endkante 82 und ein Paar Befestigeröffnungen 89 benachbart zur Endkante umfaßt. Ein kurvenförmiger Endteil 81 erstreckt sich zwischen der Seitenkante 76 des ersten Armteils 70 und der Seitenkante 84 des zweiten Armteils 80 und verbindet sie miteinander.

Der dritte Armteil 90 ist durch eine Endkante 92 und zwei entgegengesetzte Seitenkanten 94 und 96 definiert. Der dritte Armteil 90 hat einen Außenendteil 98, der die Endkante 92 und ein Paar Befestigeröffnungen 99 benachbart zur Endkante umfaßt. Ein kurvenförmiger Endteil 91 erstreckt sich zwischen der Seitenkante 86 des zweiten Armteils 80 und der Seitenkante 94 des dritten Armteils und verbindet sie miteinander.

Der vierte Armteil 100 ist durch eine Endkante 102 und zwei entgegengesetzte Seitenkanten 104 und 106 definiert. Der vierte Armteil 100 hat einen Außenendteil 108, der die Endkante 102 und ein Paar Befestigeröffnungen 109 benachbart zur Endkante umfaßt. Ein kurvenförmiger Kantenteil 101 erstreckt sich zwischen der Seitenkante 96 des dritten Armteils 90 und der Seitenkante 104 des vierten Armteils 100 und verbindet sie miteinander. Ein kurvenförmiger Kantenteil 103 erstreckt sich zwischen der Seitenkante 106 des vierten Armteils 100 und der Seitenkante 74 des ersten Armteils 70 und verbindet sie miteinander.

Der Innensack 60 hat einen Rückhalteteil 110, der die vier Außenendteile 78, 88, 98 und 108 der Armteile 70, 80, 90 bzw. 100 aufweist. Daher umfaßt der Rückhalteteil 110 des Innensacks 60 die Befestigeröffnungen 79, 89, 99 und 109 des Innensacks.

Der Innenzuschnitt 62 wird mit der Rückhaltevorrichtung 30 zusammengebaut, indem die Rückhaltevorrichtung in einer Position angeordnet wird, die über dem Mittelteil 64 des Innenzuschnitts liegt. Als nächstes werden die Armteile 70, 80, 90 und 100 des Innenzuschnitts 62 umgefaltet, um zumindest teilweise über der Rückhaltevorrichtung 30 und dem Mittelteil 64 des Innenzuschnitts zu liegen, wie in 2 gezeigt ist.

Genau gesagt wird der Außenendteil 78 des ersten Armteils 70 umgefaltet, so daß die Befestigen 32 und 38 der Rückhaltevorrichtung 30 sich durch die Befestigeröffnungen 79 im ersten Armteil erstrecken. Der Außenendteil 98 des entgegengesetzten dritten Armteils 90 wird umgefaltet, so daß die zwei übrigen Befestiger 34 und 36 der Rückhaltevorrichtung 30 sich durch die Befestigeröffnungen 99 im dritten Armteil erstrecken.

Der Außenendteil 88 des zweiten Armteils 80 wird umgefaltet, so daß die Befestiger 32 und 34 der Rückhaltevorrichtung 30 sich durch die Befestigeröffnungen 89 im zweiten Armteil erstrecken. Der Außenendteil 108 des vierten Armteils 100 wird umgefaltet, so daß die Befestiger 36 und 38 der Rückhaltevorrichtung 30 sich durch die Befestigeröffnungen 109 im vierten Armteil erstrecken.

Wenn die vier Armteile 70, 80, 90 und 100 des Innenzuschnitts 62 so mit der Rückhaltevorrichtung 30 verbunden sind, bildet der Innenzuschnitt den Innensack 60 des Airbags 10. Der Innensack 60 definiert ein Aufblasströmungsmittelvolumen 112. Die Außenendteile 78, 88, 98 und 108 der Armteile 70, 80, 90 und 100 des Innenzuschnitts 62 definieren eine Aufblasströmungsmittelöffnung 114 des Innensacks 60. Die Aufblasströmungsmittelöffnung 114 steht in Strömungsmittelverbindung mit dem Aufblasströmungsmittelvolumen 112 des Innensacks 60.

Der Innensack 60 hat so konfiguriert eine im allgemeinen rechteckige Konfiguration (in diesem Fall quadratisch), die vier Ecken 120, 122, 124 und 126 umfaßt. Der Innensack 60 hat außerdem vier Strömungsmittelbelüftungen oder -belüftungsöffnungen 130, 132, 134 und 136. Jede der Belüftungsöffnungen 130136 ist an einer entsprechenden der Ecken 120126 des Innensacks 60 gelegen.

Die erste Belüftungsöffnung 130 ist an der Ecke 120 zwischen den ersten und zweiten Armteilen 70 und 80 gelegen. Die zweite Belüftungsöffnung 132 ist an der Ecke 122 zwischen den zweiten und dritten Armteilen 80 und 90 gelegen. Die dritte Belüftungsöffnung 134 ist an der Ecke 124 zwischen den dritten und vierten Armöffnungen 90 und 100 gelegen. Die vierte Belüftungsöffnung 136 ist an der Ecke 126 zwischen den vierten und ersten Armteilen 100 und 70 gelegen. Wenn der Airbag 10 unaufgeblasen ist, ist der Innensack 60 flach gefaltet, und die Belüftungsöffnungen 130136 sind im wesentlichen geschlossen.

Die Unteranordnung des Innensacks 60 und der Rückhaltevorrichtung 30 ist mit dem Außensack 50 wie in den 13 gezeigt zusammengebaut. Die Befestiger 32-38 der Rückhaltevorrichtung 30 erstrecken sich durch die Befestigeröffnungen 58 im Rückhalteteil 54 des Außensacks 50. Der Innensack 60 ist im Aufblasströmungsmittelvolumen 59 des Außensacks 50 gelegen.

Die Anordnung des Außensacks 50, des Innensacks 60 und der Rückhaltevorrichtung 30 wird dann mit der Aufblasvorrichtung 14 zusammengeführt, um das Modul 12 zu bilden. Wenn der zusammengebaute Airbag 10 im Modul 12 (1) befestigt ist, sind die Aufblasvorrichtungsauslässe 16 innerhalb des Aufblasströmungsmittelvolumens 112 des Innensacks 60 angeordnet. Auf die Befestiger 3238 geschraubte Muttern 120 befestigen die Teile des Moduls 12 aneinander.

Die Befestiger 3238 und die Muttern 120 klemmen den Rückhalteteil 110 des Innensacks 60 an den Rückhalteteil 54 des Außensacks 50. Der Außensack 50 ist nicht an den Innensack 60 genäht, wodurch ein Nähschritt bei der Herstellung des Airbags 10 eliminiert wird. Es gibt keine Näh- bzw. Stichöffnungen im Rückhalteteil 54 des Außensacks 50, wodurch ein Bereich möglichen Strömungsmittelleckens aus dem Airbag 10 eliminiert wird.

Die Aufblasvorrichtung 14 ist mit elektrischen Fahrzeugschaltungen 130 (1) verbunden, einschließlich einer Leistungsquelle 132, die vorzugsweise eine Fahrzeugbatterie und/oder ein Kondensator ist, und eines normalerweise offenen Schalters 134. Der Schalter 134 ist Teil eines Sensors 136, der einen Fahrzeugzustand abfühlt, der das Auftreten eines Zusammenstoßes anzeigt. Der zusammenstoßanzeigende Zustand kann zum Beispiel eine plötzliche Fahrzeugverzögerung aufweisen, die durch einen Zusammenstoß verursacht wird. Wenn der zusammenstoßanzeigende Zustand auf oder über einem vorbestimmten Schwellenwertpegel ist, zeigt dies das Auftreten eines Zusammenstoßes mit einem Schwerepegel an, bei dem es wünschenswert ist, den Airbag 10 oder eine andere Fahrzeuginsassenschutzeinrichtung aufzublasen, um zu helfen, einen Insassen des Fahrzeugs zu schützen.

Wenn der Sensor 136 einen zusammenstoßanzeigenden Zustand auf oder über dem vorbestimmten Schwellenwertpegel abfühlt, schließt sich der Schalter 134, und die Aufblasvorrichtung 14 wird elektrisch betätigt. Die Aufblasvorrichtungsauslässe 16 leiten Aufblasströmungsmittel in das Aufblasströmungsmittelvolumen 112 des Innensacks 60.

Wenn Aufblasströmungsmittel den Innensack 60 füllt, bläst sich der Innensack zu einem Zustand auf, wie er schematisch in 3 gezeigt ist. Der Mittelteil 64 des Innensacks 60 bewegt sich weg vom Rückhalteteil 110 des Innensacks. Wenn sich der Innensack 60 aufbläst, bewegen sich die Belüftungsöffnungen 130136 vom geschlossenen Zustand in einen offenen Zustand. Aufblasströmungsmittel strömt aus dem Innensack 60 durch die Belüftungsöffnungen 130136 im Innensack. Das Aufblasströmungsmittel strömt nach außen weg von der Achse 20, in das Aufblasströmungsmittelvolumen 59 des Außensacks 50.

Das Aufblasströmungsmittel, das in den Außensack 50 durch die Belüftungsöffnungen 130136 des Innensacks 60 strömt, ist das einzige Aufblasströmungsmittel, das in den Außensack strömt. Der Außensack 50 wird nur mit Aufblasströmungsmittel aufgeblasen, das vom Innensack 60 durch die Belüftungsöffnungen 130136 strömt. Die Größe und Form der Belüftungsöffnungen 130136 im Innensack 60 werden durch die Konfiguration der Armteile 70, 80, 90 und 100 des Innensacks gesteuert. Die Größe und Form der Belüftungsöffnungen 130136 kann helfen, das Aufblasen des Außensacks 50 zu steuern.

Aus der obigen Beschreibung der Erfindung werden Fachleute Verbesserungen, Veränderungen und Modifikationen entnehmen. Zum Beispiel ist die Erfindung auch auf einen Beifahrerseiten-Airbag anwendbar, der eine eher rechteckige Konfiguration als der in den Zeichnungen gezeigte Fahrerseiten-Airbag hat.


Anspruch[de]
Ein Fahrzeugairbag, der Folgendes aufweist:

einen Außensack, der ein Aufblasströmungsmittelvolumen hat, wobei der Außensack eine zentrale Aufblasströmungsmittelöffnung und eine Vielzahl von Befestigeröffnungen, die um die Aufblasströmungsmittelöffnung herum beabstandet sind, aufweist;

einen Innensack, der sich in dem Aufblasströmungsmittelvolumen des Außensacks befindet, wobei der Innensack aus einem einzelnen Stück eines flexiblen Materials besteht, das einen Mittelteil und vier Armteile, die sich von dem zentralen Teil in einer kreuzförmigen Konfiguration erstrecken, aufweist, wobei jedes der Armteile ein Paar von beabstandeten Befestigeröffnungen beinhaltet;

wobei der Innensack einen gefalteten Zustand hat, in dem die Armteile relativ zu dem Mittelteil so gefaltet sind, dass sich benachbarte Armteile zumindest teilweise überlagern, wobei die Befestigeröffnungen der sich überlagernden Armteile miteinander ausgerichtet sind und sich an jedem beliebigen Punkt auf den Armteilen sich nicht mehr als zwei der Armteile einander überlagern;

wobei die Armteile eine Aufblasströmungsöffnung des Innensacks definieren, wenn sich der Innensack in seinem gefalteten Zustand befindet, wobei die Aufblasströmungsmittelöffnung einen Umfang hat, der durch äußere Kantenteile der Armteile definiert ist, wobei die Aufblasströmungsmittelöffnung des Innensacks die Aufblasströmungsmittelöffnung des Außensacks überlagert, und die sich überlagernden Befestigeröffnungen des Innensacks mit einer jeweiligen der Befestigeröffnungen in dem Außensack ausgerichtet ist;

wobei der Airbag weiterhin eine Vielzahl von Befestigern aufweist, die sich durch die ausgerichteten Befestigeröffnungen in dem Außensack und dem Innensack erstrecken um den Innensack am Außensack zu befestigen.
Airbag nach Anspruch 1, wobei der Innensack weiterhin eine Vielzahl von Entlüftungsöffnungen zwischen benachbarten Armteilen aufweist, wenn sich der Innensack in dem gefalteten Zustand befindet, wobei die Entlüftungsöffnungen von einem geschlossenen Zustand zu einem offenen Zustand hin beweglich sind, und zwar ansprechend auf eine Erhöhung im Strömungsmitteldruck in dem Innensack, um ein Strömen des Aufblasströmungsmittels aus dem Innensack in das Aufblasströmungsmittelvolumen des Außensacks zu ermöglichen. Airbag nach Anspruch 1, wobei die Befestiger Befestigungsstifte auf einem Rückhaltevorrichtung, der eine Aufblasvorrichtung aufnimmt, sind. Airbag nach Anspruch 2, wobei der Innensack in dem gefalteten Zustand eine Vielzahl von Ecken besitzt, wobei jede der Entlüftungsöffnungen sich an einer jeweiligen dieser Ecken befindet. Airbag nach Anspruch 1, wobei der Innensack weiterhin einen Rückhalteteil beinhaltet, wobei der Rückhalteteil des Innensacks die äußeren Endteile der Armteile, die sich entlang des Umfangs der Aufblasströmungsmittelöffnung des Innensacks erstrecken, umfasst, wobei sich die Befestigeröffnungen durch den Rückhalteteil erstrecken. Airbag nach Anspruch 5, wobei die Armteile rechteckig sind und die rechteckigen Armteile eine rechteckige Konfiguration der Aufblasströmungsmittelöffnung des Innensacks definieren, wobei die äußeren Endteile der rechteckigen Armteile den Rückhalteteil definieren. Airbag nach Anspruch 6, der weiterhin eine Rückhalteplatte aufweist um dabei zu helfen, die Innen- und Außensäcke zu halten, wobei die Rückhalteplatte mit einer rechteckigen Konfiguration den Rückhalteteil des Innensacks überlagert, wobei die Befestiger sich durch Befestigeröffnungen in der Rückhalteplatte und durch die ausgerichteten Befestigeröffnungen in dem Außensack und dem Innensack erstrecken, um den Innensack an dem Außensack zu sichern. Airbag nach Anspruch 7, wobei die Befestigen den Rückhalteteil des Innensacks an dem Rückhalteteil des Außensacks klemmen. Airbag nach Anspruch 1, wobei jedes der Armteile sich gegenüberliegende erste und zweite Seitenkanten, die sich von dem Mittelteil aus erstrecken, und eine Abschlussendkante, die gegenüber dem Mittelteil liegt, aufweist, wobei sich die Endkante zwischen den ersten und zweiten Seitenkanten erstreckt, wobei jeder der Armteile einen ersten Eckteil, der benachbart zu dem Schnittpunkt der Endkante und der ersten Seitenkante definiert ist, und einen zweiten Eckteil, der benachbart zu dem Schnittpunkt der Endkante und der zweiten Seitenkante definiert ist, beinhaltet, wobei jedes der ersten und zweiten Eckteile eine der Befestigeröffnungen beinhaltet; wobei im gefalteten Zustand die Armteile relativ zu dem Mittelteil gefaltet sind, und zwar so dass nur die ersten und zweiten Eckteile einander überlagern, und an jedem beliebigen Punkt des Armteils sich nicht mehr als zwei der Armteile überlagern, wobei die Befestigeröffnungen der sich überlagernden ersten und zweiten Eckteile miteinander ausgerichtet sind; wobei der Umfang der Aufblasströmungsmittelöffnung durch die Endkanten der Armteile definiert ist Airbag nach Anspruch 9, wobei die Armteile weiterhin eine Vielzahl von Entlüftungsöffnungen zwischen benachbarten ersten und zweiten Seitenkanten der Armteile definiert, wenn sich der Innensack in dem gefalteten Zustand befindet, wobei die Entlüftungsöffnungen von einem geschlossenen Zustand zu einem offenen Zustand hin beweglich sind, und zwar ansprechend auf eine Erhöhung im Strömungsmitteldruck in dem Innensack, um ein Strömen des Aufblasströmungsmittels aus dem Innensack in das Aufblasströmungsmittelvolumen des Außensacks zu ermöglichen. Airbag nach Anspruch 10, wobei die benachbarten ersten und zweiten Seitenkanten der Armteile Ecken des Innensacks definieren, wenn der Innensack in dem gefalteten Zustand ist, wobei jede der Entlüftungsöffnungen sich an einer jeweiligen der Ecken des Innensacks befindet. Airbag nach Anspruch 10, wobei der Innensack, wenn er in dem gefalteten Zustand ist, vier Ecken hat, wobei jede der Entlüftungsöffnungen an einer jeweiligen der Ecken angeordnet ist. Airbag nach Anspruch 1 oder 9, wobei die Armteile zumindest teilweise über den Mittelteil gefaltet sind, wenn der Innensack in dem gefalteten Zustand ist. Airbag nach Anspruch 9, wobei der Innensack des weiteren einen Rückhalteteil beinhaltet, wobei der Rückhalteteil des Innensacks äußere Endteile der Armteile, die sich entlang des Umfangs der Aufblasströmungsmittelöffnung des Innensacks erstrecken, umfasst. Airbag nach Anspruch 14, wobei jede der äußeren Endteile zumindest eine der Befestigeröffnungen in dem Innensack beinhaltet. Airbag nach Anspruch 14, wobei die Armteile rechteckig sind, wobei die rechteckigen Armteile eine rechteckige Konfiguration der Aufblasströmungsmittelöffnung des Innensacks definieren, wobei die Endteile der rechteckigen Armteile den Rückhalteteil definieren, wobei die Befestigeröffnungen sich durch den Rückhalteteil des Innensacks erstrecken. Airbag nach Anspruch 9, wobei jede der ersten Seitenkanten eine benachbarte der zweiten Seitenkanten eines benachbarten Armteils schneidet. Ein Fahrzeugairbag nach Anspruch 1 oder 9, wobei jedes der Armteile sich gegenüberliegende erste und zweite Seitenkanten beinhalten, die sich von dem Mittelteil aus erstrecken, und eine Abschlussendkante gegenüber dem Mittelteil beinhaltet, wobei die Endkante sich zwischen den ersten und zweiten Seitenkanten erstreckt, wobei jedes der Armteile ein erstes Eckteil, das benachbart zu dem Schnittpunkt der Endkante und der ersten Seitenkante definiert ist und einen zweiten Eckteil, der benachbart zu dem Schnittpunkt der Endkante und der zweiten Seitenkante definiert ist, aufweist, wobei die ersten und zweiten Eckteile radial und in alternierender Art und Weise um den Mittelteil herum beabstandet sind, so dass jedes der ersten Kantenteile radial benachbart zu einem zweiten Kantenteil eines benachbarten Armteils positioniert ist, wobei jedes der ersten und zweiten Eckteile eine der Befestigeröffnungen beinhaltet, wobei radial benachbarte erste und zweite Eckteile sich aneinander überlagern und die Befestigeröffnungen der sich überlagernden ersten und zweiten Eckteile miteinander ausgerichtet sind, wenn der Innensack sich in dem gefalteten Zustand befindet.






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