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Dokumentenidentifikation DE60305098T2 14.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001364808
Titel PURPURROT-FARBSTOFF-DONORELEMENT ZUR THERMISCHEN ÜBERTRAGUNG
Anmelder Eastman Kodak Company, Rochester, N.Y., US
Erfinder Weidner, Charles H., Rochester, New York 14650-2201, US;
Kaszczuk, Linda A., Rochester, New York 14650-2201, US;
Chapman, Derek D., Rochester, New York 14650-2201, US;
Wang, Ruizheng, Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60305098
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.05.2003
EP-Aktenzeichen 030764070
EP-Offenlegungsdatum 26.11.2003
EP date of grant 10.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.12.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/385(2006.01)A, F, I, 20060824, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 5/388(2006.01)A, L, I, 20060824, B, H, EP   B41M 5/025(2006.01)A, L, I, 20060824, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein thermisches Purpurrot-Farbstoff-Donorelement sowie eine Farbstoffkombination für eine bessere spektrale Angleichung an Soll-Drucktinten mit einer Kombination aus einem Purpurrot-Farbstoff und einem oder mehreren Bildfarbstoffen, die dazu verwendet werden, um einen Farbabzug zu erhalten, der genau den Farbton eines gedruckten Farbbildes wiedergibt, der von einer Druckpresse erhalten wurde.

Damit das Aussehen von (fotografischen) Bildern mit einem kontinuierlichen Ton einem Tinten-Papierdruck angenähert wird, verlässt sich die kommerzielle Druckindustrie auf ein Verfahren, dass als Halbtondruck bekannt ist. Beim Halbtondruck werden Farbdichte-Gradationen erzeugt durch Drucken von Mustern von Punkten oder Bereichen von unterschiedlichen Größen, jedoch von der gleichen Farbdichte, anstatt die Farbdichte kontinuierlich zu verändern, wie es beim fotografischen Druck geschieht.

Es besteht ein wesentliches kommerzielles Bedürfnis zur Erzeugung eines Farbabzugbildes, bevor die Druckpresse in Betrieb genommen wird. Erwünscht ist es, dass der Farbabzug genau mindestens die Details und die Farbtonskala der Drucke wiedergibt, die von der Druckpresse erhalten werden. In vielen Fällen ist es ebenfalls erwünscht, dass der Farbabzug die Bildqualität und das Halbtonmuster der Drucke, die auf der Druckpresse erhalten werden, genau wiedergibt. In der Folge von Operationen, die erforderlich sind, um ein mittels Tinte gedrucktes, vollfarbiges Bild zu erzielen, ist ebenfalls ein Abzug erforderlich, um die Genauigkeit der Farbtrennungsdaten zu überprüfen, von denen die endgültigen drei oder mehr Druckplatten oder Zylinder hergestellt werden. Traditionell beruhen derartige Farbseparations-Abzüge auf lichtempfindlichen Silberhalogenidsystemen, die viele Exponierungen und Verarbeitungsstufen erfordern, bevor ein endgültiges, vollfarbiges Bild zusammengesetzt wird. Färbemittel, die in der Druckindustrie verwendet werden, sind unlösliche Pigmente.

Aufgrund ihres Pigmentcharakters sind die spektrofotometrischen Kurven der Drucktinten oftmals ungewöhnlich scharf auf entweder der bathochromen oder der hypsochromen Seite. Dies kann zu Problemen in Farbabzugssystemen führen, in denen Farbstoffe, im Gegensatz zu Pigmenten verwendet werden. Es ist sehr schwierig, den Farbton einer vorgegebenen Tinte bei Verwendung eines einzelnen Farbstoffes den Erfordernissen anzupassen.

In der US-A-5 126 760 wird ein Verfahren zur Herstellung eines direkten, digitalen Halbton-Farbabzuges eines Originalbildes auf einem Farbstoff-Empfangselement beschrieben. Der Abzug kann dann dazu verwendet werden, um ein gedrucktes Farbbild darzustellen, das von einer Druckpresse erhalten wird. Das in der Patentschrift beschriebenen Verfahren umfasst:

  • a) die Erzeugung eines Satzes von elektrischen Signalen, die repräsentativ sind für die Form und die Farbskala eines Originalbildes;
  • b) das in Kontaktbringen eines Farbstoff-Donorelementes mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet sowie ein infrarote Strahlung absorbierendes Material mit einem ersten Farbstoff-Empfangselement mit einem Träger, auf dem sich eine polymere Farbbild-Empfangsschicht befindet;
  • c) die Verwendung der Signale zur bildweisen Erhitzung des Farbstoff-Donorelementes mittels eines Ionenlasers unter Übertragung eines Farbstoffbildes auf das erste Farbstoff-Empfangselement; und
  • d) die Rückübertragung des Farbstoffbildes auf ein zweites Farbbild-Empfangselement, das den gleichen Träger aufweist wie das gedruckte Farbbild. Im Falle des obigen Verfahrens werden mehrere Farbstoff-Donoren verwendet, um einen vollständigen Farbbereich in dem Abzug zu erhalten. Beispielsweise werden für einen vollfarbigen Abzug normalerweise vier Farben: Blaugrün, Purpurrot, Gelb und Schwarz verwendet.

Bei Anwendung des obigen Verfahrens wird der Bildfarbstoff durch Erhitzen des Farbstoff-Donors mit dem infrarote Strahlung absorbierenden Material mit dem Diodenlaser unter Verflüchtigung des Farbstoffes übertragen, wobei der Diodenlaserstrahl moduliert wird durch den Satz von Signalen, der repräsentativ ist für die Form und Farbe des Originalbildes, sodass der Farbstoff unter Verflüchtigung lediglich in den Bereichen erhitzt wird, in denen seine Anwesenheit auf der Farbstoff-Empfangsschicht zur Rekonstruktion des Originalbildes erforderlich ist.

In ähnlicher Weise kann ein thermischer Übertragungsabzug erhalten werden durch Verwendung eines thermischen Druckerkopfes anstelle eines Diodenlasers, wie es beschrieben wird in der US-A-4 923 846. Übliche zur Verfügung stehende Thermodruckerköpfe sind nicht dazu geeignet, Halbtonbilder von adäquater Auflösung zu erzeugen, doch können sie Abzugsbilder von kontinuierlichem Ton von hoher Qualität erzeugen, die in vielen Fällen ausreichend sind. Die US-A-4 923 846 beschreibt ferner die Auswahl von Mischungen von Farbstoffen für die Verwendung in thermischen Bildaufzeichnungs-Abzugssystemen. Der Tintenstrahldruck wird ebenfalls als eine Abzugsmethode von geringen Kosten verwendet, wie es in der US-A-6 022 440 beschrieben wird. In gleicher Weise kann ein Tintenstrahl-Abzug erzeugt werden durch Verwendung von entweder dispergierten Farbstoffen in einer wässrigen Flüssigkeit oder gelösten Farbstoffen in einem System auf Lösungsmittelbasis. Die US-A-6 352 330 beschreibt Verfahren um dieses Ziel zu erreichen. Tintenstrahldrucker können ebenfalls Abzugsbilder von kontinuierlichem Ton mit hoher Qualität erzeugen, die aufgrund ihrer Kosten in vielen Fällen zufrieden stellend sind. Die Farbstoffe werden dabei auf Basis ihrer Werte bezüglich des Farbtonfehlers und der Trübung oder des Schleiers ausgewählt. Der Forschungsbericht Nr. 38 der Graphic Arts Technical Foundation "Color Material" (58-(5)293-301, 1985) berichtet über dieses Verfahren.

Eine alternative und genauere Methode für die Farbmessung und Analyse beruht auf dem Konzept des gleichförmigen Farbraumes, bekannt als CIELAB, wobei eine Probe mathematisch analysiert wird aufgrund ihrer spektrofotometrischen Kurve, der Natur der Lichtquelle, unter der die Probe betrachtet wird, und der Farbvision eines üblichen Betrachters. Bezüglich einer Diskussion von CIELAB und der Farbmessung wird verwiesen auf Principles of Color Technology, 2. Auflage, F.W. Billmeyer, Seiten 25-110, Wiley Interscience and Optical Radiation Measurements, Band 2, F. Grum, Seiten 33-145, Verlag Academic Press.

Bei Anwendung der CIELAB-Methode können Farben ausgedrückt werden in drei Parametern: L*, a* und b*, wobei L* eine Helligkeitsfunktion ist und a* und b* einen Punkt in dem Farbraum definieren. Infolgedessen kann eine Aufzeichnung von a*- vs. b*-Werten für eine Farbprobe dazu verwendet werden, um genau zu zeigen, wo die Probe in dem Farbraum liegt, d.h. was für einen Farbton sie hat. Dies ermöglicht es, unterschiedliche Proben miteinander zu vergleichen bezüglich ihres Farbtones, wenn sie ähnliche Dichte- und L*-Werte haben.

In der US-A-5 023 229 wird eine Mischung von einem purpurroten Farbstoff und einem gelben Farbstoff für Farbabzüge beschrieben. Bei der Verwendung dieser Mischung der U.S.-Patentschrift kann jedoch ein Problem auftreten deshalb, weil eine akzeptierbare Graubalance nicht erhalten wird, wenn die Mischung anschließend mit bestimmten gelben und blaugrünen Farbstoffen überdruckt wird, die bei der thermischen Farbstoffübertragung verwendet werden. Bei Verwendung dieser Mischung in Farbzügen für Japan besteht ein anderes Problem, da die Colorimetrie kein so gutes Gegenstück zu den Farbstandards ist, die erwünscht sind.

In der US-A-5 866 509 wird eine Mischung von zwei Purpurrot-Farbstoffen und einem Gelb-Farbstoff für Farbabzüge beschrieben. Obgleich hierdurch eine nähere Anpassung an den SWOP®-Farbton und die Japan-Farbstandards erzielt wird als im Falle der Mischung, die gemäß der US-A-5 023 229 verwendet wird, ist sie dennoch nicht so gut, wie erwünscht.

Bei der Herstellung von Farbabzügen in der Druckindustrie ist es wichtig, dass man in der Lage ist, sich den Tinten-Abzugs-Referenzen anzupassen, die von der International Prepress Proofing Association angegeben werden. Im Falle der Vereinigten Staaten sind diese Tinten-Referenzen Dichteflecken, die hergestellt werden mit standardisierten 4-Farb-Prozesstinten und diese sind bekannt als SWOP® (Specifications Web Offset Publications) Farbziele. Ein beglaubigtes SWOP® Druckblatt In 1995, ANSI CGATS TR 001-1995 wurde veröffentlicht, das zu dem Standard in der Industrie der Vereinigten Staaten wurde. Bezüglich weiterer Informationen der Farbmessung von Tinten für Wand-Offset-Abzüge wird verwiesen auf "Advances in Printing Science and Technology", Proceedings of the 19th International Conference of Printing Research Institutes, Eisenstadt, Österreich, Juni 1987, J. T. Ling und R. Warner, Seite 55.

Es ist ferner wünschenswert, Abzüge zu erzeugen, die in Teilen der Welt verwendet werden können, die nicht die SWOP® Ziele anwenden. Beispielsweise wird in Japan ein verschiedener Standard verwendet und es wäre wünschenswert, wenn eine nähere Anpassung an Japan-Farben erfolgen könnte. Die 2001 Japan Color/Color Sample Colorimetriewerte, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt vom japanischen Nationalkomitee für ISO/TC130 in Betracht gezogen werden, werden als Farb-Referenz verwendet.

Ein Problem, das gelöst werden soll, ist die Bereitstellung von Farbstoff-Kombinationen und Donoren für die thermische Farbstoffübertragung, die genauer erwünschte Zielfarben reproduzieren.

Die Erfindung stellt ein Bildaufzeichnungselement für die thermische Farbstoffübertragung bereit mit einem Purpurrot-Farbstoffdonor, enthaltend eine Kombination von Farbstoffen, einschließlich eines Purpurrot-Farbstoffes und eines Gelb-Farbstoffes, in dem die Kombination von Farbstoffen einen quadratischen Mittelwert (RMS) Fehler von weniger als 0,015 im Vergleich zu einer Zielfarbe aufweist, wobei der RMS-Fehler definiert ist als √((L*e – L*s)2 + (a*e – a*s)2 + (b*e – b*s)2) worin L* eine Helligkeitsfunktion ist, a* und b* jeweils einen Punkt im Farbraum unter Anwendung des als CIELAB bekannten Konzeptes definieren, und der untere Index e die Messungen von den experimentellen Materialien und der untere Index s die Messungen von dem Japan-Farbziel gemäß der Definition in der Beschreibung darstellen. Die Erfindung stellt ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Bildes bereit.

Ausführungsformen der Erfindung reproduzieren genauer die erwünschten Zielfarben.

Es ist ein Ziel dieser Erfindung die sekundären Farbfehler zu minimieren, die durch Farbstoffkombinationen erzeugt werden, durch Auswahl von Kombinationen derart, dass der quadratische Mittelwert-Fehler (root mean square error) der Farbstoffkombinationen im Vergleich zu ihren angestrebten Zielwerten nicht größer ist als ein vorbestimmter Wert. Es ist ein anderes Ziel der Erfindung, eine Mischung von einem Purpurrot-Farbstoff und einem oder mehreren Gelb-Farbstoffen für Farbabzüge bereitzustellen, in der die Colorimetrie verbessert ist. Diese Ziele werden erreicht, wie oben in der Zusammenfassung der Erfindung beschrieben.

Der mittlere Quadratwurzelfehler (oder RMS-Fehler) ist hier definiert als die Summierung der Unterschiede zwischen der "Ziel" Spektralkurve und der Spektralkurve der Farbstoffkombination, um diese zu treffen, dividiert durch die Anzahl der verwendeten Datenpunkte.

Der mittlere Quadratwurzelfehler kann ausgedrückt werden als: RMS-Fehler = &Sgr;380-730(daim – dexp)2/(n), worin in diesem Falle n = 36 ist. Dies wurde adaptiert aus statistischen Texten und eine gute Referenz ist die Literaturstelle "Applied Linear Statistical Models: Regression, Analysis of Variance and Experimental Designs" von John Neter, William Wasserman, Michael H. Kutner, zweite Auflage, 1985 von Richard D. Irwin, Inc..

Im Falle der breitesten Ausführungsform stellt die Erfindung eine Kombination von Farbstoffen bereit, die am besten Zielfarben erzeugt, bezogen auf den RMS-Wert des Satzes von Farbstoffen. Im Falle einer anderen Ausführungsform bezieht sich die Erfindung auf Farbstoff-Kombinationen und Elemente, die diese enthalten, die einen purpurroten Farbstoff und einen gelben Farbstoff umfassen. In geeigneter Weise ist der Purpurrot-Farbstoff ein solcher mit der Formel I: worin:

R1 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl, Allyl, But-2-en-1-yl, 1,1-Dichloropropen-3-yl, einschließlich solcher Alkyl- oder Allylgruppen, die substituiert sind durch Gruppen, wie Hydroxy, Acyloxy, Alkoxy, Aryl, Carboxy, Carbalkoxy, Cyano, Acylamido, Halogen;

X eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R2 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R2 eine beliebige der für R1 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit X einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie eine solche, die oben für R1 angegeben wurde, oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie eine Phenyl-, Naphthyl-, p-Tolyl-, m-Chlorophenyl-, p-Methoxyphenyl-, m-Bromophenyl – und o-Tolylgruppe;

J steht für CO, CO2, SO2 oder CONR5;

R4 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie eine solche, die oben für R1 angegeben wurde, oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie eine solche, die oben für R3 angegeben wurde; und

R5 Wasserstoff, eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie oben für R1 angegeben, oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie oben für R3 angegeben.

Der gelbe Farbstoff ist in geeigneter Weise mindestens einer der Farbstoffe der Formeln II oder III: worin:

R6 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl, Allyl, But-2-en-1-yl, 1,1-Dichloropropen-3-yl oder eine solche Alkyl- oder Allylgruppe, die substituiert ist durch Gruppen, wie Hydroxy, Acyloxy, Alkoxy, Aryl, Carboxy, Carbalkoxy, Cyano, Acylamido, Halogen und Phenyl;

R7 eine der für R6 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R8 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R8 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R7 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden; und

R9 und R10 jeweils stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie eine Phenyl-, Naphthyl-, p-Tolyl-, m-Chloro-phenyl-, p-Methoxyphenyl-, m-Bromophenyl- und o-Tolylgruppe. worin:

R11 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl, Allyl, But-2-en-1-yl, 1,1-Dichloropropen-3-yl oder eine solche Alkyl- oder Allylgruppe, die substituiert ist durch Substituenten, wie Hydroxy-, Acyloxy-, Alkoxy-, Aryl-, Carboxy-, Carbalkoxy-, Cyano-, Acylamido-, Halogen- und Phenylgruppen;

R12 eine der für R11 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R13 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R13 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R12 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R14 steht für Cyano, C(O)OR15 oder -CONR15R16, worin R15 und R16 jeweils unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl, Naphthyl, p-Tolyl, m-Chlorophenyl, p-Methoxyphenyl, m-Bromophenyl und o-Tolyl; oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen, wie 2-Thienyl, 2-Pyridyl oder 2-Furyl.

In einigen Ausführungsformen kann die Kombination einen zusätzlichen Farbstoff der Formel IV enthalten: worin:

R17, R18 und R19 jeweils unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl, Naphthyl, p-Tolyl, m-Chlorophenyl, p-Methoxyphenyl, m-Bromophenyl und o-Tolyl; oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen, wie 2-Thienyl, 2-Pyridyl oder 2-Furyl.

X steht für C(CH3)2, S, O oder NR17; und

Y steht für C6H4.

In einem thermischen Laser-Farbstoffdonorelement enthält das Element einen IR-Farbstoff, wie einen solchen der Formel V: worin:

R20, R21 und R22 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff oder ein Halogenatom oder eine Cyano-, Alkoxy-, Aryloxy-, Acyloxy-, Aryloxycarbonyl-, Alkoxycarbonyl-, Sulfonyl-, Carbamoyl-, Acyl-, Acylamido-, Alkylamino-, Arylamino- oder substituierte oder unsubstituierte Alkyl-, Aryl- oder eine Heteroarylgruppe; oder worin zwei der Gruppen R20, R21 und R22 miteinander verbunden sein können oder mit einem benachbarten, aromatischen Ring unter Vervollständigung einer 5- bis 7-gliedrigen, carbozyklischen oder heterozyklischen Ringgruppe;

R23, R24, R25 und R26 jeweils unabhängig voneinander stehen für ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;

oder worin R23, R24, R25 und R26 miteinander verbunden sein können unter Erzeugung eines 5- bis 7-gliedrigen, heterozyklischen Ringes;

oder worin R23, R24, R25 und R26 an das Kohlenstoffatom des benachbarten, aromatischen Ringes in einer Position ortho zur Position der Bindung des Anilinostickstoffatomes gebunden sein können unter Bildung, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einer 5- oder 6-gliedrigen, heterozyklischen Ringgruppe;

n steht für 1 bis 5;

X ein monovalentes Anion ist; und

Z1 und Z2 jeweils unabhängig voneinander stehen für R20 oder die Atome, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- bis 7 gliedrigen, ankondensierten, carbozyklischen Ringes oder heterozyklischen Ringes.

Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird einer der folgenden, infrarote Strahlung absorbierenden Farbstoffe verwendet:

Geeignete Purpurrot-Farbstoffe der Struktur I, die unter den Schutzumfang der Erfindung fallen, sind die folgenden:

Die obigen Farbstoffe und synthetischen Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in der US-A-3 336 285, der GB 1 566 985, der DE 2 600 036 und der Literaturstelle Dyes and Pigments, Band 3, 81 (1982).

Zu geeigneten, gelben Farbstoffen, die unter den Schutzbereich der Formel II fallen, gehören die folgenden:

Zu geeigneten, gelben Farbstoffen, die unter den Schutzbereich der Formel III fallen, gehören die folgenden:

Die obigen Farbstoffe und synthetischen Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in der US-A-3 247 211 und in der US-A-5 081 101.

Zu geeigneten, zusätzlichen Farbstoffen, die unter den Schutzbereich der Formel IV fallen, gehören die folgenden:

Die obigen Farbstoffe und synthetischen Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in der JP 53/014734.

Geeignete, infrarote Strahlung absorbierende Materialien der Struktur V werden beschrieben in der US-A-4 950 639, Spalten 3-7. Farbstoffe der Strukturen Va und Vb, wie oben beschrieben, sowie hiermit in Beziehung stehende Strukturen sind ebenfalls geeignet.

Neben den im Vorstehenden angegebenen Zielen ist es ebenfalls wünschenswert, dass das Farbstoff-Donorelement stabil gegenüber Umwelteinflüssen ist, denen das Element während seiner Verwendung ausgesetzt sein kann.

Sofern nichts anderes speziell angegeben ist, steht das Merkmal "Gruppe", "substituiert" oder "Substituent" für jede beliebige Gruppe oder jedes beliebige Radikal die bzw. das von Wasserstoff verschieden ist. Wird zusätzlich in dieser Anmeldung Bezug genommen auf eine Verbindung oder Gruppe, die ein substituierbares Wasserstoffatom aufweist, so ist ebenfalls beabsichtigt, dass hierunter nicht nur die unsubstituierte Form fällt, sondern auch ihre Form, die weiterhin substituiert ist, durch irgendeine Substituentengruppe oder -gruppen, wie hier erwähnt, solange der Substituent keine Eigenschaften zerstört, die für die beabsichtigte Verwendbarkeit erforderlich sind. In geeigneter Weise kann eine Substituentengruppe aus einem Halogenatom bestehen oder kann an den Resten des Moleküls gebunden sein über ein Atom von Kohlenstoff, Silizium, Sauserstoff, Stickstoff, Phosphor oder Schwefel. Der Substituent kann beispielsweise bestehen aus Halogen, wie Chloro, Bromo oder Fluoro; Nitro; Hydroxyl; Cyano; Carboxyl; oder Gruppen, die weiter substituiert sein können, wie Alkyl, einschließlich Alkyl mit einer geraden oder verzweigten Kette oder einschließlich eine zyklische Alkylgruppe, wie Methyl, Trifluoromethyl, Ethyl, t-Butyl, 3-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)propyl, Cyclohexyl und Tetradecyl; Alkenyl, wie Ethylen, 2-Buten; Alkoxy, wie Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Butoxy, 2-Methoxyethoxy, sek.-Butoxy, Hexyloxy, 2-Ethylhexyloxy, Tetradecyloxy, 2-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)ethoxy und 2-Dodecyloxyethoxy; Aryl, wie Phenyl, 4-t-Butylphenyl, 2,4,6-Trimethylphenyl, Naphthyl; Aryloxy, wie Phenoxy, 2-Methylphenoxy, alpha- oder beta-Naphthyloxy und 4-Tolyloxy; Carbonamido, wie Acetamido, Benzamido, Butyramido, Tetradecanamido, alpha-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)acetamido, alpha-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)butyramido, alpha-(3-Pentadecylphenoxy)-hexanamido, alpha-(4-Hydroxy-3-t-butylphenoxy)-tetradecanamido, 2-Oxo-pyrrolidin-1-yl, 2-Oxo-5-tetradecyl-pyrrolin-1-yl, N-Methyltetra-decanamido, N-Succinimido, N-Phthalimido, 2,5-Dioxo-1-oxa-zolidinyl, 3-Dodecyl-2,5-dioxo-1-imidazolyl, und N-Acetyl-N-dodecylamino, Ethoxycarbonylamino, Phenoxycarbo-nylamino, Benzyloxycarbonylamino, Hexadecyloxycarbonylamino, 2,4-Di-t-butylphenoxy-carbonylamino, Phenylcarbonylamino, 2,5-(Di-t-pentylphenyl)carbonylamino, p-Dodecyl-phenylcarbonylamino, p-Tolylcarbonylamino, N-Methylureido, N,N-Dimethylureido, N-Methyl-N-dodecylureido, N-Hexadecylureido, N,N-Dioctadecylureido, N,N-Dioctyl-N'-ethylureido, N-Phenylureido, N,N-Diphenylureido, N-Phenyl-N-p-tohylureido, N-(m-Hexa-decylphenyl)ureido, N,N-(2,5-Di-t-pentylphenyl)-N'-ethylureido und t-Butylcarbonamido; Sulfonamido, wie Methylsulfonamido, Benzolsulfonamido, p-Tolylsulfonamido, p-Dodecylbenolsulfonamido, N-Methyltetradecylsulfonamido, N,N-Dipropylsulfamoylamino und Hexadecylsulfonamido; Sulfamoyl, wie N-Methylsulfamoyl, N-Ethylsulfamoyl, N,N-Dipropylsulfamoyl, N-Hexadecylsulfamoyl, N,N-Dimethylsulfamoyl; N-[3-(Dodecyloxy)propyl]sulfamoyl, N-[4-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)butyl]sulfamoyl, N-Methyl-N-tetradecylsulfamoyl und N-Dodecylsulfamoyl; Carbamoyl, wie N-Methylcarbamoyl, N,N-Dibutylcarbamoyl, N-Octadecylcarbamoyl, N-[4-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)butyl]carbamoyl, N-Methyl-N-tetrade-cylcarbamoyl und N,N-Dioctylcarbamoyl; Acyl, wie Acetyl, (2,4-Di-t-amylphenoxy)acetyl, Phenoxycarbonyl, p-Dodecyloxyphenoxycarbonyl, Methoxycarbonyl, Butoxycarbonyl, Tetradecyloxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Benzyloxycarbonyl, 3-Pentadecyloxycarbonyl und Dodecyloxycarbonyl; Sulfonyl, wie Methoxysulfonyl, Octyloxysulfonyl, Tetradecyloxysulfonyl, 2-Ethylhexyloxysulfonyl, Phenoxysulfonyl, 2,4-Di-t-pentylphenoxysulfonyl, Methylsulfonyl, Octylsulfonyl, 2-Ethylhexylsulfonyl, Dodecylsulfonyl, Hexadecylsulfonyl, Phenylsulfonyl, 4-Nonylphenylsulfonyl und p-Tolylsulfonyl; Sulfonyloxy, wie Dodecylsulfonyloxy und Hexadecylsulfonyloxy; Sulfinyl, wie Methylsulfinyl, Octylsulfinyl, 2-Ethylhexylsulfinyl, Dodecylsulfinyl, Hexadecylsulfinyl, Phenylsulfinyl, 4-Nonylphenylsulfinyl und p-Tolylsulfinyl; Thio, wie Ethylthio, Octylthio, Benzylthio, Tetradecylthio, 2-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)ethylthio, Phenylthio, 2-Butoxy-5-t-octylphenylthio und p-Tolylthio; Acyloxy, wie Acetyloxy, Benzoyloxy, Octadecanoyloxy, p-Dodecylamidobenzoyloxy, N-Phenylcarbamoyloxy, N-Ethylcarbamoyloxy und Cyclohexylcarbonyloxy; Amin, wie Phenylanilino, 2-Chloroanilino, Diethylamin, Dodecylamin; Imino, wie 1 (N-Phenylimido)ethyl, N-Succinimido oder 3-Benzylhydantoinyl; Phosphat, wie Dimethylphosphat und Ethylbutylphosphat; Phosphit, wie Diethyl und Dihexylphosphit; eine heterozyklische Gruppe, eine heterozyklische Oxygruppe oder eine heterozyklische Thiogruppe, von denen eine jede substituiert sein kann und die einen 3- bis 7-gliedrigen, heterozyklischen Ring aufweisen mit Kohlenstoffatomen und mindestens einem Heteroatom, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, wie 2-Furyl, 2-Thienyl, 2-Benzimidazolyloxy oder 2-Benzothiazolyl; quaternäres Ammonium, wie Triethylammonium; und Silyloxy, wie Trimethylsilyloxy.

Falls erwünscht, können die Substituenten selbst weiter einmal oder mehrere Male mit den beschriebenen Substituentengruppen substituiert sein. Die speziell verwendeten Substituenten können von dem Fachmann ausgewählt werden derart, dass die erwünschten wünschenswerten Eigenschaften für eine spezielle Anwendung erreicht werden und hierzu können beispielsweise gehören hydrophobe Gruppen, löslich machende Gruppen, blockierende Gruppen oder freisetzende oder freisetzbare Gruppen. Wenn ein Molekül zwei oder mehr Substituenten aufweist, so können die Substituenten miteinander verbunden sein unter Bildung eines Ringes, wie eines ankondensierten Ringes, sofern dieser nicht in anderer Weise erzeugt wird. Im Allgemeinen können die obigen Gruppen und Substituenten infolgedessen jene umfassen, die bis zu 48 Kohlenstoffatome aufweisen, in typischer Weise 1 bis 36 Kohlenstoffatome und gewöhnlich weniger als 24 Kohlenstoffatome, jedoch sind auch größere Anzahlen von Kohlenstoffatomen möglich je nach den speziell ausgewählten besonderen Substituenten.

Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.

BEISPIEL 1

Einzelne Purpurrot-Farbstoff-Donorelemente wurden hergestellt durch Auftragen einer Farbstoffschicht, enthaltend eine Mischung von einem Purpurrot-Farbstoff, einem oder mehreren gelben Farbstoffen, dem infrarote Strahlung absorbierenden Bis(aminoaryl)polymethin-Farbstoff, wie in der US-A-4 950 639 (Spalte 2, Zeilen 3-68 und Spalte 3, Zeilen 1-3) beschrieben, in einer Menge von 0,046 g/m2 in einem Polyvinylbutyralbindemittel (BS18 von der Firma Wacker Chemie) in einer Menge von 0,46 g/m2 auf einen 100 &mgr;m starken Poly(ethylenterephthalat) Träger. Die folgenden experimentellen Verhältnisse, die in Tabelle 1 angegeben sind, wurden verwendet in den aufgelisteten, abgeschiedenen Mengen:

Der Vergleich 1 für Vergleichszwecke war der Kodak Approval® Magenta Digital Color Proofing Film, CAT# 8160459.

Ein Zwischenfarbstoff-Empfangselement, Kodak Approval® Intermediate Color Proofing Film, CAT# 1067560, wurde mit den obigen Farbstoff-Donorelementen dazu verwendet, um ein Bild zu drucken. Im Falle der monochromen Purpurrot-Bilder wurde der Strom die Laser-Anordnung moduliert, um ein Bild von kontinuierlichem Ton von gleichförmigen Exponierungsstufen von unterschiedlicher Dichte zu erzeugen, wie es beschrieben wird in der US-A-4 876 235. Nach der Exponierung wurde der Zwischen-Empfänger auf ein Papier vom Typ Tokuryo Art (Mitsubishi) auflaminiert, das zuvor mit dem Kodak Approval® Prelaminate P01 zusammenlaminiert worden war.

Sämtliche Messungen mit diesen Purpurrot-Bildern erfolgten unter Verwendung eines tragbaren Spektrophotometers vom Typ X-Rite 938 portable Spektrophotometer, eingestellt auf eine D50-Belichtung und einen 2° Betrachterwinkel. Die Ablesungen erfolgten mit einem schwarzen Hintergrund hinter den Proben. Die angegebenen CIELAB L* a* b* Koordinaten wurden interpoliert auf eine Status T-Dichte von 1,60.

Die Farbdifferenzen zwischen den Proben können ausgedrückt werden als &Dgr;E, worin &Dgr;E die Vektor-Differenz in dem CIELAB-Farbraum ist zwischen dem auf thermischem Wege mittels eines Lasers erzeugten Bild und dem Japan-Farbziel. &Dgr;E = √((L*e L*s)2 + (a*e – a*s)2 + (b*e – b*s)2) Farbton-Winkel = 360-Arctan b*/a* für negative Werte von b* = Arctan b*/a* für positive Werte von b* worin der Index e die Messungen von den experimentellen Materialien darstellt und der Index s die Messungen von dem Japan-Farbziel darstellt.

In Tabelle 2 sind die erhaltenen Ergebnisse zusammengefasst. Die 2001 Japan Color/Color Sample Colorimetrie-Werte, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt von dem japanischen Nationalkomitee für ISO/TC130 in Betracht gezogen werden, wurden als Farb-Referenz verwendet.

  • *Kodak Approval® Magenta Digital Color Proofing Film, CAT# 8160459.

Wie sich aus einem Vergleich mit dem Vergleichsversuch der Tabelle 2 erkennen lässt, führen die erfindungsgemäßen Beispiele zu einer engeren Anpassung an die Japan-Farbziele (&Dgr;E) unter Beibehaltung einer guten Anpassung an den Farbton-Winkel. Ein &Dgr;E-Wert von 1 ist ausreichend für eine gerade erkennbare Differenz.

Die L* a* b* Farb-Anpassung kann erreicht werden mit einer Vielzahl von Farbstoffmischungen. Die beste sekundäre Farbreproduktion wurde jedoch erreicht durch die beste Angleichung der spektralen Charakteristika der Ziele unter Anwendung der RMS-Werte.

BEISPIEL 2

Es wurden einzelne Purpurrot-Farbstoff-Donorelemente hergestellt durch Auftragen einer Farbstoffschicht mit einer Mischung aus einem Purpurrot-Farbstoff, einem oder mehreren gelben Farbstoffen, dem infrarote Strahlung absorbierenden Bis(aminoaryl)polymethin-Farbstoff, der in der US-A-4 950 639 (Spalte 2, Zeilen 3-68 und Spalte 3, Zeilen 1-3) beschrieben wird, in einer Menge von 0,054 g/m2 in einem Polyvinylbutyralbindemittel (Butvar B-72) in einer Menge von 0,463 g/m2 auf einen 100 &mgr;m starken Poly(ethylenterephthalat) Träger. Die folgenden experimentellen Verhältnisse, die in Tabelle 1 angegeben sind, wurden in den abgeschiedenen Mengen, wie angegeben, verwendet:

Ein Zwischen-Farbstoff-Empfangselement, Kodak Approval® Intermediate Color Proofing Film, CAT# 1067560, wurde mit dem obigen Farbstoff-Donorelement verwendet, um ein Bild, wie in den Beispielen 1-11 beschrieben, zu drucken. Nach der Exponierung wurde der Zwischenempfänger zusammenlaminiert mit sowohl Tokuryo Kunstpapier, das zuvor zusammenlaminiert worden war mit Kodak Approval® Prelaminate, P01 wie auch mit 60# TextWeb® Papier (Deferient Paper Company), das zuvor zusammenlaminiert worden war mit Kodak Approval® Prelaminate, P02.

Die Japan-Farbe-Vergleichsmessungen des Purpurrot-Bildes erfolgten unter Verwendung eines tragbaren Spektrophotometers vom Typ X-Rite 938, eingestellt für eine D50-Belichtung und einen Betrachterwinkel von 2°. Die SWOP® Vergleichs-Messungen des Purpurrot-Bildes erfolgten unter Verwendung eines tragbaren Spektrophotometers vom Typ Gretag SPM100, eingestellt für eine Belichtung D50 bei einem Betrachterwinkel von 2°. Sämtliche Ablesungen erfolgten mit einem schwarzen Hintergrund hinter den Beispielen. Die angegebenen CIELAB L* a* b* Koordinaten wurden interpoliert auf eine Status T-Dichte von 1,52 für einen Vergleich mit dem Japan-Ziel und auf eine Status T-Dichte von 1,41 für einen Vergleich mit einem SWOP® beglaubigten Druckblatt (00-15-162), sowie bei einer 1,30 Status T-Dichte im Falle eines Vergleichs gegenüber der Veröffentlichung ANSI-CGATS TR 001 – 1995, die als vergleichbare, geringere Purpurrot-Dichte verwendet wurde.

Wie sich aus einem Vergleich mit den Vergleichsversuchen erkennen lässt, zeigen die erfindungsgemäßen Beispiele eine bessere Anpassung an die Farbe (geringerer &Dgr;E-Wert) unter Beibehaltung guter Farbton-Winkel.

BEISPIEL 3

Es wurden einzelne Purpurrot-Farbstoff-Donorelemente hergestellt durch Auftragen einer Farbstoffschicht mit einer Mischung aus einem Purpurrot-Farbstoff, einem oder mehreren gelben Farbstoffen, dem infrarote Strahlung absorbierenden Bis(aminoaryl)polymethin-Farbstoff, wie in der US-A-4 950 639 (Spalte 2, Zeilen 3-68 und Spalte 3, Zeilen 1-3) beschrieben, in einer Menge von 0,054 g/m2 in einem Polyvinylbutyralbindemittel (Butvar B-72) in einer Menge von 0,463 g/m2 auf einen 100 &mgr;m Poly(ethylenterephthalat) Träger. Die folgenden experimentellen Verhältnisse, die in Tabelle 5 dargestellt sind, wurden in den angegebenen, abgeschiedenen Mengen verwendet:

Ein Zwischen-Farbstoff-Empfangselement, Kodak Approval® Intermediate Color Proofing Film, CAT# 1067560, wurde mit dem obigen Farbstoff-Donorelement dazu verwendet, um ein Bild wie in den Beispielen 1 und 2 oben zu drucken. Nach der Exponierung wurde der Zwischenempfänger zusammenlaminiert mit 60# TextWeb® Papier (Deferient Paper Company), das zuvor zusammenlaminiert worden war mit Kodak Approval® Prelaminate, P02. Es wurden folgende, in Tabelle 6 zusammengestellte Ergebnisse erhalten:

Wie sich wiederum erkennen lässt durch einen Vergleich mit den Vergleichsproben, zeigen die erfindungsgemäßen Beispiele eine bessere Anpassung an die Farbe (geringe &Dgr;E-Werte) unter Beibehaltung eines guten Farbton-Winkels.

Die obigen zitierten Beispiele wurden ferner verglichen bezüglich des RMS-Fehlers gegenüber den spezifizierten Farbzielen "Target" unter Verwendung der früher definierten Formel. Die Ergebnisse sind unten in Tabelle 7 zusammengestellt.

Wie sich aus den obigen Daten entnehmen lässt, zeigen die Beispiele der Erfindung einen geringeren RMS-Fehler, was eine engere spektrale Anpassung an die Target-Tintenziele genau voraussagt.

Ein ähnlicher Vergleich erfolgte im Falle des SWOP® beglaubigten Druckziels in Tabelle 8 unten:

Wie sich aus den obigen Daten entnehmen lässt, weisen die erfindungsgemäßen Beispiele einen geringeren RMS-Fehler auf, wodurch sie eine engere spektrale Anpassung an die Target-Tintenziele herbeiführen.


Anspruch[de]
Bildaufzeichnungselement für die thermische Farbstoffübertragung mit einem Purpurrot-Farbstoff-Donor, enthaltend eine Kombination von Farbstoffen, einschließlich eines Purpurrot-Farbstoffes und eines Gelb-Farbstoffes, worin die Kombination von Farbstoffen einen quadratischen Mittelwert (RMS) von weniger als 0,015 im Vergleich zu einer Zielfarbe aufweist, worin der RMS-Fehler definiert ist als √((L*e – L*s)2 + (a*e – a*s)2 + (b*e – b*s)2) worin L* eine Helligkeitsfunktion ist, a* und b* jeweils einen Punkt im Farbraum unter Anwendung des als CIELAB bekannten Konzeptes definieren, und der untere Index e die Messungen von den experimentellen Materialien und der untere Index s die Messungen von dem Japan-Farbziel gemäß der Definition in der Beschreibung darstellen. Element nach Anspruch 1, in dem der RMS-Fehler geringer als 0,008 ist. Element nach Anspruch 1 oder 2, in dem der Purpurrot-Farbstoff ein Phenylazopyrazol-Farbstoff ist. Element nach Anspruch 3, in dem der Purpurrot-Farbstoff durch die Formel I dargestellt wird: worin:

R1 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

X eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist oder zusammen mit R2 die Atome darstellt, die eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe darstellen;

R2 eine der für R1 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit X eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe darstellen;

R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen;

J ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus CO, CO2, SO2 und CONR5;

R4 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; und

R5 steht für ein Wasserstoffatom, eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Element nach Anspruch 4, in dem der Purpurrot-Farbstoff ein Farbstoff ist, in dem jede der Gruppen R1 bis R5 eine Alkylgruppe ist und worin X eine Alkoxygruppe darstellt. Element nach Anspruch 1 oder 2, in dem der Gelb-Farbstoff ein Farbstoff der Formel III ist: worin:

R11 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

R12 eine der für R11 angegebenen Gruppen ist oder die Atome mit R13 darstellt, die eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R13 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome darstellt, die mit R12 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden; und

R14 steht für Cyano, C(O)OR15 oder -CONR15R16, worin R15 und R16 jeweils unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Element nach Anspruch 6, in dem der Gelb-Farbstoff ein Farbstoff ist, in dem R11 und R12 jeweils stehen für eine Alkylgruppe und worin R14 steht für eine Cyano-, Carbamoyl- oder eine Alkoxycarbonylgruppe. Element nach Anspruch 1 oder 2, in dem der Gelb-Farbstoff ein Farbstoff der Formel II ist: worin:

R6 steht für eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen;

R7 eine der für R6 angegebenen Gruppen ist oder die Atome mit R8 darstellt, die eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R8 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome mit R7 darstellt, die eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden; und

R9 und R10 jeweils stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Element nach einem der Ansprüche 1-8, das ferner einen zusätzlichen Farbstoff der Formel IV enthält: worin:

R17, R18 und R19 jeweils unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen;

eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;

X steht für C(CH3)2; S, O oder NR17; und

Y steht für C6H4.
Element nach einem der Ansprüche 1-9, das ferner einen IR-Farbstoff enthält, worin der IR-Farbstoff ein Farbstoff der Formel V ist: worin:

R20, R21 und R22 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Alkoxy, Aryloxy, Acyloxy, Aryloxycarbonyl, Alkoxycarbonyl, Sulfonyl, Carbamoyl, Acyl, Acylamido, Alkylamino, Arylamino, Alkyl, Aryl oder eine Heteroarylgruppe; oder worin zwei der angegebenen Gruppen R20, R21 und R22 miteinander verbunden sein können oder mit einem benachbarten, aromatischen Ring unter Vervollständigung einer 5- bis 7-gliedrigen, carbozyklischen oder heterozyklischen Ringgruppe;

R23, R24, R25 und R26 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff, eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatoen, eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;

oder worin R23, R24, R25 und R26 miteinander verbunden sein können unter Bildung eines 5- bis 7-gliedrigen, heterozyklischen Ringes;

oder worin R23, R24, R25 und R26 an das Kohlenstoffatom des benachbarten, aromatischen Ringes gebunden sein können in einer Position Ortho zur Position der Bindung des Anilinostickstoffes unter Bildung, gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einer 5- oder 6-gliedrigen, heterozyklischen Ringgruppe;

n steht für 1 bis 5;

X ein monovalentes Anion ist; und

Z1 und Z2 jeweils unabhängig voneinander für R20 stehen oder die Atome, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- bis 7-gliedrigen, ankondensierten carbozyklischen oder heterozyklischen Ringes.
Element nach Anspruch 1 oder 2, in dem ein Purpurrot-Farbstoff und zwei Gelb-Farbstoffe vorhanden sind, dargestellt durch die Formeln I, II bzw. III: worin:

R1 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

X eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R2 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R2 eine der für R1 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit X eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen;

J ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus CO, CO2, SO2 und CONR5;

R4 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen ist; und

R5 steht für Wasserstoff, eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; worin:

R6 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

R7 eine der für R6 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R8 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe darstellen;

R8 eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R7 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden; und

R9 und R10 jeweils stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; und worin:

R11 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

R12 eine der für R11 angegebenen Gruppen darstellt oder für die Atome steht, die gemeinsam mit R13 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden;

R13 steht für eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für die Atome steht, die gemeinsam mit R12 eine 5- oder 6-gliedrige Ringgruppe bilden; und

R14 steht für Cyano, C(O)OR15 oder -CONR15R16, worin R15 und R16 jeweils unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen.
Verfahren zur Herstellung eines Bildes, das umfasst die bildweise Übertragung eines Farbstoffes von dem Element nach einem der Ansprüche 1 bis 11 auf ein Empfangselement.






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