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Dokumentenidentifikation DE19748654B4 21.12.2006
Titel Halbleiterspeicher und Empfängersystem
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Maeda, Shunji, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 04.11.1997
DE-Aktenzeichen 19748654
Offenlegungstag 14.05.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse H03J 7/18(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04N 5/50(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   H04N 7/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Empfangsvorrichtung, die in einem digitalen Satellitenfernsehübertragungssystem etc. verwendet werden kann, insbesondere eine Verbesserung der Kanalsuchschaltung.

Bei der gegenwärtigen digitalen Satellitenfernsehübertragung werden verschiedene Frequenzbänder Kanälen beispielsweise in der 20 MHz Frequenzbandbreite von 12.000 GHz bis 12.020 GHz zugeordnet. Die Frequenzen sind jedoch nicht immer fest.

Das liegt daran, daß Übertragungsdienste selber immer nach nicht vollständig entwickelt sind und eine Möglichkeit der Veränderung der Bandbreite der Kanäle infolge von Veränderungen der Inhalte der Dienste etc. besteht.

Weiterhin gibt es, da ein Satellit verwendet wird, Fälle, in denen unbrauchbare Kanäle infolge von Problemen im Transponder oder anderen Übertragungsvorrichtungen erzeugt werden.

Aus diesem Grund wird es abhängig von dem Tuner für das digitale Satellitenfernsehübertragungssystem manchmal notwendig, eine vollständige Kanalsuche auf der Benutzerseite zu dem Zeitpunkt durchzuführen, an dem zur Zeit des Kaufs eine Veränderung in den Kanälen stattfindet.

In diesem Fall ist die Trägerfrequenz jedes Kanales nicht immer durch die Standards definiert, so daß es notwendig ist, eine Demodulation durchzuführen, während die Frequenz in dem Band in kleinen Schritten verändert wird.

Eine Demodulation bei einer digitalen Fernsehübertragung beansprucht jedoch allgemein eine lange Zeit, im Gegensatz zu einer Demodulation bei einer analogen Fernsehübertragung.

Das kommt daher, da es notwendig ist, eine bestimmte Datenmenge zu überwachen, um Fehler zu korrigieren.

Beispielsweise kann im Falle des DVB (Europäisches Projekt für digitale Videoübertragung, European Project Digital Video Broadcasting)-Systems ein korrektes Signal nur nach der Durchführung einer Verarbeitung wie z.B. QPSK (Quadratur-Phasenumtastung, quadrature phase shift keying), Viterbi-Dekodierung, Reed Solomon-Dekodierung etc. erhalten werden. Aus diesem Grund benötigt eine vollständige Kanalsuche insgesamt eine beträchtlich lange Zeit.

Dokument DE 3832259 A1 offenbart eine automatische Abstimmeinrichtung, die eine Mehrzahl von in Frage kommenden Abstimmpunkten eines Zwischenfrequenzträgers ermittelt und eine Schaltung zum schrittweisen Abtasten jener Abstimmpunkte erhält, mit denen unter anderem eine Abstimmpunkt-Detektorschwelle relativ zum Pegel des empfangenen Signals verändert wird. Mit der Schaltung lässt sich der optimale Abstimmpunkt ermitteln.

Dokument US 4298989 offenbart eine Abstimmeinrichtung, worin ein Sensor ein von einer Zwischenfrequenzeinheit erzeugtes, anzupassendes Signal empfängt und eine Abstimmschaltung aktiviert, die die Abstimmung der Einrichtung mit einem vordefinierten Frequenzschritt einstellt. Wird das anzupassende Signal weiterhin empfangen, wird die Abstimmschaltung schließlich deaktiviert und die zuletzt erzielte Abstimmung wird beibehalten.

Dokument US 5280641 offenbart ein Signalspitzen-Messgerät für eine automatische Abstimmschaltung. Eine Breitbandsuche wird bezüglich eines Signallevels mit variierender Frequenz durchgeführt. Wenn der Signallevel größer als ein vorbestimmter Wert ist, wird eine Feinabstimmung aktiviert, die eine Schmalbandsuche durchführt.

Dokument US 5134707 offenbart einen Satellitenempfänger, der die von einem FM (Frequenz Modulation) – Satellitensignal induzierte Frequenzverschiebung kontrolliert, um die Amplitude des demodulierten Signals konstant zu halten. Dadurch wird die Bandbreite des Zwischenfrequenzfilters eingestellt und man kann die Frequenzverschiebung in einer vorbestimmten Bandbreite kontinuierlich kontrollieren.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine kompakte, integrierte und energiesparende Empfangsvorrichtung mit wenig Bauelementen bereitzustellen, bei der eine Verkürzung der Kanalsuchzeit ermöglicht ist.

Um die obigen Aufgaben zu erfüllen, stellt die vorliegende Erfindung eine Empfangsvorrichtung bereit, die ein Hochfrequenzsignal empfängt, bei dem in einer vorbestimmten Frequenzbandbreite einzelne Frequenzen als Kanäle zugeordnet sind, und die die Daten eines Kanals demoduliert, mit einer lokalen Oszillationsschaltung zum Erzeugen einer variablen Oszillationsfrequenz, einer Kanalauswahl-Steuerschaltung zum Einstellen der über den gesamten Bereich der Frequenzbandbreite verschobenen Oszillationsfrequenz in der lokalen Oszillationsschaltung, wenn ein erstes Steuersignal empfangen wird, und zum Einstellen der Oszillationsfrequenz in der lokalen Oszillationsschaltung auf eine von einem zweiten Steuersignal spezifizierten Frequenz, wenn ein zweites Steuersignal empfangen wird, einer Mischschaltung zum Mischen des empfangenen Hochfrequenzsignals mit dem lokalen Oszillationssignal von der lokalen Oszillationsschaltung, um dieses in ein Zwischenfrequenzsignal umzusetzen, das sie dann ausgibt, einer Bestimmungsschaltung zum Empfangen eines von der Mischschaltung ausgegebenen Zwischenfrequenzsignals und zum Bestimmen der Position jedes Kanals in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite, einer Demodulationsschaltung zum Demodulieren des Zwischenfrequenzsignals und einer Steuerschaltung zum Ausgeben des ersten Steuersignals an die Kanalauswahl-Steuerschaltung der Kanalauswahlschaltung, um die Kanalpositionen in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite durch die Bestimmungsschaltung zu bestimmen, und zum darauffolgenden Ausgeben des zweiten Steuersignals an die Kanalauswahl-Steuerschaltung zum Einstellen der Frequenz der lokalen Oszillationsschaltung auf der Basis des Ergebnisses der Bestimmung der Bestimmungsschaltung, gekennzeichnet dadurch, daß die Steuerschaltung das erste Steuersignal an die Demodulationsschaltung ausgibt und daß die Steuerschaltung die Demodulationsschaltung zum Zeitpunkt der Ausgabe des ersten Steuersignals in einem Ruhezustand hält und die Demodulationsschaltung zum Zeitpunkt der Nichtausgabe des ersten Steuersignals aktiviert.

Vorteilhafterweise vergleicht die Bestimmungsschaltung den Pegel des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals mit zumindest einem im vornherein festgelegten Referenzpegels, um die Position eines empfangenen Kanals zu bestimmen.

Vorteilhafterweise bestimmt die Bestimmungsschaltung die Position eines empfangenen Kanals aus einem Pegel des Zwischenfrequenzsignals, wenn dieser größer als der Referenzpegel ist.

Vorteilhafterweise bestimmt die Bestimmungsschaltung die Position eines empfangenen Kanals aus einem Pegel des Zwischenfrequenzsignals, wenn dieser kleiner als der Referenzpegel ist.

Vorteilhafterweise bestimmt die Bestimmungsschaltung die Position eines empfangenen Kanals durch Detektion eines Punkts, an dem sich die Steigung des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals ändert.

Vorteilhafterweise bestimmt die Bestimmungsschaltung die Position eines empfangenen Kanals durch Detektion eines Punkts, an dem sich die Steigung eines Spitzenabschnittes des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals ändert.

Vorteilhafterweise bestimmt die Bestimmungsschaltung die Position eines empfangenen Kanals durch Detektion eines Punkts, an dem sich die Steigung eines Talabschnittes des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals ändert.

Vorteilhafterweise umfasst die Empfangsvorrichtung eine Speichereinrichtung zum Speichern des Ergebnisses der Bestimmung der Bestimmungsschaltung, wobei die Steuerschaltung das zweite Steuersignal auf der Basis der in der Speichereinrichtung gespeicherten Information erzeugt.

Vorteilhafterweise ist das Hochfrequenzsignal ein zur digitalen Übertragung verwendetes Signal.

Vorteilhafterweise gibt die Steuerschaltung das erste Steuersignal an eine Verstärkereinstellschaltung aus, wobei die Verstärkungseinstellschaltung das Zwischenfrequenzsignal von der Mischschaltung zum Zeitpunkt der Eingabe des ersten Steuersignals mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt und den Pegel des Zwischenfrequenzsignals auf einen im vornherein festgelegten Pegel zum Zeitpunkt der Nichteingabe des ersten Steuersignals einstellt.

Die obigen und weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen:

1 ein Schaltungsdiagramm eines Ausführungsbeispieles einer Empfangsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

2 eine Ansicht eines Beispieles der Zuordnung von Frequenzen zu Kanälen bei einer digitalen Fernsehübertragung unter der Verwendung eines Hochfrequenzsignales,

3 eine erklärende Darstellung eines konkreten Beispieles der Bestimmung einer Trägerposition gemäß der vorliegenden Erfindung,

4 eine erklärende Darstellung eines weiteren konkreten Beispieles der Bestimmung einer Trägerposition gemäß der vorliegenden Erfindung, und

5 eine erklärende Darstellung der Signalwellenform der empfangenen Kanaldaten und eine erklärende Darstellung eines weiteren konkreten Beispieles der Bestimmung einer Trägerposition gemäß der vorliegenden Erfindung.

Im Folgenden wird eine Empfangsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erläutert.

1 ist ein Schaltungsdiagramm eines Ausführungsbeispieles einer bei einer digitalen Fernsehübertragung verwendeten Empfangsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Die Empfangsvorrichtung 10 umfaßt eine Empfangsantenne 11, einen Tuner 12, einen Analog/Digital (A/D)-Umsetzer 13, eine Demodulationsschaltung 14, eine Bestimmungsschaltung 15, eine Speichervorrichtung 16 und eine Steuerschaltung 17.

Der Tuner 12 umfaßt, wie in 1 gezeigt ist, eine Hochfrequenz-Verstärkerschaltung 121, eine Mischschaltung 122, eine lokale Oszillationsschaltung 123, eine Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 und eine Schaltung 125 zur automatischen Verstärkungseinstellung.

Die Hochfrequenz-Verstärkungsschaltung 121 verstärkt ein von dem Übertragungssatelliten übertragenes Hochfrequenzsignal, das an der Empfangsantenne 11 empfangen wird und das einzelne Frequenzen aufweist, die innerhalb einer vorbestimmten Frequenzbandbreite als Kanäle zugeordnet sind, und gibt das Ergebnis als das Signal S121 an die Mischschaltung 122 aus.

2 zeigt ein Beispiel der Zordnung von Frequenzen zu Kanälen in einem bei einer digitalen Fernsehübertragung verwendeten Hochfrequenzsignal.

In diesem Beispiel sind Frequenzen (Einheit: MHz) Kanälen 1 bis 32 in vorbestimmten Abständen zugeordnet.

Die Mischschaltung 122 mischt ein Ausgangssignal S121 der Hochfrequenz-Verstärkungsschaltung 121 mit einem lokalen Oszillationssignal S123 von der lokalen Oszillationsschaltung 123, um dieses in ein Zwischenfrequenzsignal umzusetzen, das sie dann als ein Signal S122 der AGC (Schaltung zur automatischen Verstärkungseinstellung) 125 ausgibt.

Die lokale Oszillationsschaltung 123 oszilliert mit einer den Anweisungen eines Ausgangssignales S124 der Kanalauswahl-Steuerschaltung 123 entsprechenden Frequenz und gibt das mit dieser Frequenz oszillierende lokale Oszillationssignal S123 an die Mischschaltung 123 aus.

Die Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 gibt das Signal S124 aus, um die über den gesamten Bereich der Frequenzbandbreite verschobene Oszillationsfrequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 einzustellen, wenn sie ein erstes Steuersignal S17a von der Steuerschaltung 17 empfängt, und gibt das Signal 5124 aus, um die Oszillationsfrequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 auf eine durch das zweite Steuersignal S17b spezifizierte Frequenz einzustellen, wenn sie ein zweites Steuersignal S17b enthält.

Wenn das zweite Steuersignal S17b empfangen wird, wird das Signal S124 der lokalen Oszillationsschaltung 123 ausgegeben, um sie zu veranlassen, mit einer Frequenz zu oszillieren, die um exakt eine Zwischenfrequenz größer oder kleiner als die Frequenz der Trägerwelle des empfangenen Kanals ist.

Die AGC 125 verstärkt das Zwischenfrequenzsignal S122 von der Mischschaltung 122 zum Zeitpunkt der Eingabe des ersten Steuersignales S17a von der Steuerschaltung 17 mit einer vorbestimmten Verstärkung und stellt den Zwischenfrequenzsignalpegel zum Zeitpunkt der Nichteingabe des ersten Steuersignales S17a auf einen im vornherein festgelegten Pegel ein.

Insbesondere arbeitet die AGC 125 zum Zeitpunkt der Eingabe des ersten Steuersignales S17a als ein normaler Vertärker und arbeitet zum Zeitpunkt der Nichteingabe als eine sogenannte AGC.

Der A/D-Umsetzer 13 setzt ein von der AGC 125 ausgegebenes analoges Signal S125 in ein digitales Signal S13 um, gibt dieses dann der Demodulationsschaltung 14 und der Bestimmungsschaltung 15 aus.

Die Bestimmungsschaltung 15 empfängt das digitale Signal S13 von dem A/D-Umsetzer 13 und bestimmt die Positionen der Kanäle in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite in dem Hochfrequenzsignal, vorhersagt und bestimmt genauer gesagt die Position der Träger, speichert das Ergebnis der Bestimmung in der Speichervorrichtung 16 und gibt, wenn die Bestimmung in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite beendet ist, das Signal S15 an die Steuerschaltung 17 aus, um sie von dem Ende zu informieren.

Eine bestimmte Trägerpositionsbestimmung der Bestimmungsschaltung 15, wie beispielsweise in 3 gezeigt ist, verwendet zwei Referenzpegel Vth1 und Vth2 und sagt eine Spitzenposition des Signales in einem Bereich voraus, in dem der Pegel des Eingangssignales größer als zumindest Vth2 der zwei Referenzpegel Vth1 und Vth2 ist.

Weiterhin ist als Verfahren zur Bestimmung einer Trägerposition, wie beispielsweise in 4 gezeigt ist, ebenso möglich, drei Punkte a, b und c zu nehmen, und zu bestimmen, daß das Signal eine Spitze aufweist, wenn die Daten sich von groß zu klein verändern (der Punkt der Veränderung der Steigung wird als die Spitze definiert).

Weiterhin ist es, da der Spitzenabschnitt der Wellenform eines üblichen empfangenen Signales im wesentlichen trapezförmig geformt ist, ebenso möglich, den Talabschnitt vorherzusagen und zu bestimmen, anstelle den Spitzenabschnitt zu bestimmen, um eine Trägerposition festzulegen.

In diesem Fall wird, wenn die Spitzenposition in einem Bereich, der kleiner als der obige Referenzpegel ist, oder unter Verwendung des Dreipunkt-Verfahrens vorhergesagt wird, der Punkt, an dem sich die Daten von klein zu groß verändern, als Talabschnitt bestimmt, um die Spitzenposition vorherzusagen.

Die Speichervorrichtung 16 umfaßt beispielsweise einen nichtflüchtigen und elektrisch wieder beschreibbaren Speicher. Die Steuerschaltung 17 nimmt auf seine Speicherdaten Bezug.

Die Steuerschaltung 17 gibt zuerst ein erstes Steuersignal S17a an die Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 und die AGC 125 der Kanalauswahlschaltung 12 aus, veranlaßt die Bestimmungsschaltung 15, die Kanalpositionen in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite zu bestimmen, empfängt dann das Signal S15, stoppt die Ausgabe des ersten Steuersignales S17a, erzeugt ein zweites Steuersignal S17b zum selektiven Einstellen der Frequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 auf der Basis des in der Speichervorrichtung 16 gespeicherten Ergebnisses der Bestimmung der Bestimmungsschaltung 15 und gibt diese an die Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 aus.

Weiterhin gibt die Steuerschaltung 17 das erste Steuersignal S17a an die Demodulationsschaltung 14 aus und hält die Demodulationsschaltung 14 während der Dauer der Ausgabe des ersten Steuersignales S17a in dem Ruhezustand.

Als nächstes wird der Verfahrensablauf in dem obigen Aufbau erläutert.

Ein beispielsweise von einem Übertragungssatelliten gesendetes Hochfrequenzsignal wird in der Empfangsantenne 11 empfangen, in der Hochfrequenz-Verstärkungsschaltung 121 der Kanalauswahlschaltung 14 verstärkt und als das Signal S121 der Mischschaltung 122 eingegeben.

Die Mischschaltung 122 mischt das empfangene Hochfrequenzsignal S121 mit dem lokalen Oszillationssignal S123 von der lokalen Oszillationsschaltung 123, um dieses in ein Zwischenfrequenzsignal umzusetzen, das sie dann als ein Signal S122 an die AGC 125 ausgibt. Dabei wurde das erste Steuersignal S17a von der Steuerschaltung 17 der AGC 125 eingegeben und deren automatische Verstärkungseinstellfunktion ausgeschaltet. Demgemäß wird das Zwischenfrequenzsignal S122 mit der vorbestimmten Verstärkung verstärkt und weiterhin in dem A/D-Umsetzer 13 in das digitale Signal S13 umgesetzt und der Demodulationsschaltung 14 und der Bestimmungsschaltung 15 ausgegeben.

Weiterhin ist zu diesem Zeitpunkt das erste Steuersignal S17a von der Steuerschaltung 17 der Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 eingegeben worden. Die Oszillationsfrequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 wird durch Verschieben über den gesamten Bereich der Frequenzbandbreite eingestellt. Insbesondere wird eine Kanalsuche über den gesamten Bereich ausgeführt.

Zu diesem Zeitpunkt wird beispielsweise die Demodulationsschaltung 14 durch die Steuerschaltung 17 in einem Ruhe (Nichtbetriebs-)-Zustand gehalten.

Die Bestimmungsschaltung 15 vergleicht z.B. den Pegel mit den im vornherein festgelegten Referenzpegeln Vth1 und Vth2 und bestimmt die empfangene Kanalposition in dem Bereich, in dem der Pegel größer als der Referenzpegel ist. Das Ergebnis der Bestimmung wird in der Speichervorrichtung 16 gespeichert.

Wenn die über den gesamten Bereich der Frequenzbandbreite durchgeführte Hochgeschwindigkeits-Kanalsuche beendet ist, wird das Signal S15 von der Bestimmungsschaltung 15 der Steuerschaltung 17 ausgegeben.

Dann erzeugt die Steuerschaltung 17 ein zweites Steuersignal 17b, um die Oszillationsfrequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 auf der Basis der in der Speichervorrichtung 16 gespeicherten Kanalpositionsinformation auf eine Frequenz in der Frequenzbandbreite einzustellen und gibt sie der Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 aus. Weiterhin wird zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig mit dem Anhalten der Ausgabe des ersten Steuersignales S17a von der Steuerschaltung 17 die Demodulationsschaltung 14 in den Betriebszustand umgeschaltet. Gleichzeitig wird die Ausgabe des ersten Steuersignales S17a an die AGC 125 gestoppt, so daß die AGC 125 in den Zustand der automatischen Verstärkungseinstellung übergeht und das pegeleingestellte Zwischenfrequenzsignal S125 wird in dem A/D-Umsetzer 13 in ein digitales Signal S13 umgesetzt und der Demodulationsschaltung 14 eingegeben.

Hierdurch ist es möglich, auf der Basis einer von der Bestimmungsschaltung 15 spezifizierten groben Kanalposition, d.h. nicht über den gesamten Bereich innerhalb der Frequenzbandbreite, selektiv nach einem Kanal zu suchen. Das Zwischenfrequenzsignal, das durch diese selektive Suche erhalten wird und pegeleingestellt wird, wird der Demodulationsschaltung 14 eingegeben. Die Demodulationsschaltung 14 führt die Demodulation in Bezug auf das ausgewählte Kanalsignal selektiv aus und erhält die Kanaldaten.

Wie oben erläutert wurde, ist es gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, da die Kanalauswahlschaltung 12, die mit der lokalen Oszillationsschaltung 123 für eine variable Oszillationsfrequenz versehen ist, die Kanalauswahl-Steuerschaltung 124, die die über den gesamten Bereich der Frequenzbandbreite verschobene Oszillationsfrequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 einstellt, wenn sie das erste Steuersignal S17a empfängt und die Oszillationsfrequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 auf eine von dem zweiten Steuersignal S17b spezifizierte Frequenz einstellt, wenn sie das zweite Steuersignal S17b empfängt, die Mischschaltung 122, die das empfangene Hochfrequenzsignal S121 mit dem lokalen Oszillationssignal S123 von der lokalen Oszillationsschaltung 123 mischt, um dieses in ein Zwischenfrequenzsignal umzusetzen, das sie dann ausgibt, und die AGC 125, die das Zwischenfrequenzsignal von der Mischschaltung 122 zum Zeitpunkt der Eingabe des ersten Steuersignales S17a mit der festgelegten Verstärkung verstärkt und den Pegel des Zwischenfrequenzsignales zum Zeitpunkt der Nichteingabe des ersten Steuersignales auf den im vornherein festgelegten Pegel einstellt, der A/D-Umsetzer 13, der das analoge Signal der AGC 125 in das digitale Signal umsetzt, die Bestimmungsschaltung 15, die das digitale Signal S13 empfängt und die Position jedes Kanales in dem gesamten Bereich in der Frequenzbandbreite bestimmt, und die Steuerschaltung 17, die das erste Steuersignal S17a an die Kanalauswahl-Steuerschaltung 124 und die AGC 125 ausgibt, die Bestimmungsschaltung 15 veranlaßt, die Kanalpositionen in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite zu bestimmen und dann die Ausgabe des ersten Steuersignales S17a stoppt und das zweite Steuersignal S17b an die Kanalauswahl-Steuerschaltung 123 zum Einstellen der Frequenz der lokalen Oszillationsschaltung 123 auf der Basis des Ergebnisses der Bestimmung der Bestimmungsschaltung 15 ausgibt, möglich, zuerst eine Hochgeschwindigkeitssuche nur zum Anzeigen des Ausgangspegels der Kanalauswahlschaltung 12 durchzuführen, dann die zeitintensive Demodulation nur in der Nähe der Position durchzuführen, bei der ein Träger gefunden wurde, so daß der Vorteil besteht, daß die Kanalsuchzeit verringert werden kann.

Wie oben erläutert wurde, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, eine Kanalsuchvorrichtung zu realisieren, bei der die Kanalsuchzeit verringert werden kann.

Es ist anzumerken, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die obigen Ausführungsbeispiele beschränkt ist und auf viele Arten innerhalb des Schutzbereiches der vorliegenden Erfindung modifiziert werden kann.


Anspruch[de]
Empfangsvorrichtung, die ein Hochfrequenzsignal empfängt, bei dem in einer vorbestimmten Frequenzbandbreite einzelne Frequenzen als Kanäle zugeordnet sind, und die die Daten eines Kanals demoduliert,

umfaßt

eine lokale Oszillationsschaltung (123) zum Erzeugen einer variablen Oszillationsfrequenz,

eine Kanalauswahl-Steuerschaltung (124) zum Einstellen der über den gesamten Bereich der Frequenzbandbreite verschobenen Oszillationsfrequenz in der lokalen Oszillationsschaltung (123), wenn ein erstes Steuersignal empfangen wird, und zum Einstellen der Oszillationsfrequenz in der lokalen Oszillationsschaltung (123) auf eine von einem zweiten Steuersignal spezifizierten Frequenz, wenn ein zweites Steuersignal empfangen wird,

eine Mischschaltung (122) zum Mischen des empfangenen Hochfrequenzsignals mit dem lokalen Oszillationssignal von der lokalen Oszillationsschaltung, um dieses in ein Zwischenfrequenzsignal umzusetzen, das sie dann ausgibt,

eine Bestimmungsschaltung (15) zum Empfangen eines von der Mischschaltung (122) ausgegebenen Zwischenfrequenzsignals und zum Bestimmen der Position jedes Kanals in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite,

eine Demodulationsschaltung (14) zum Demodulieren des Zwischenfrequenzsignals

und

eine Steuerschaltung (17) zum Ausgeben des ersten Steuersignals an die Kanalauswahl-Steuerschaltung (124) der Kanalauswahlschaltung, um die Kanalpositionen in dem gesamten Bereich der Frequenzbandbreite durch die Bestimmungsschaltung (15) zu bestimmen, und zum darauffolgenden Ausgeben des zweiten Steuersignals an die Kanalauswahl-Steuerschaltung (124) zum Einstellen der Frequenz der lokalen Oszillationsschaltung (123) auf der Basis des Ergebnisses der Bestimmung der Bestimmungsschaltung (15),

gekennzeichnet dadurch,

daß die Steuerschaltung (17) das erste Steuersignal an die Demodulationsschaltung (14) ausgibt und

daß die Steuerschaltung (17) die Demodulationsschaltung (14) zum Zeitpunkt der Ausgabe des ersten Steuersignals in einem Ruhezustand hält und die Demodulationsschaltung (14) zum Zeitpunkt der Nichtausgabe des ersten Steuersignals aktiviert.
Empfangsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungsschaltung (15) den Pegel des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals mit zumindest einem im vornherein festgelegten Referenzpegels vergleicht, um die Position eines empfangenen Kanals zu bestimmen. Empfangsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungsschaltung (15) die Position eines empfangenen Kanals aus einem Pegel des Zwischenfrequenzsignals bestimmt, wenn dieser größer als der Referenzpegel ist. Empfangsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungsschaltung (15) die Position eines empfangenen Kanals aus einem Pegel des Zwischenfrequenzsignals bestimmt, wenn dieser kleiner als der Referenzpegel ist. Empfangsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungsschaltung (15) die Position eines empfangenen Kanals durch Detektion eines Punkts bestimmt, an dem sich die Steigung des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals ändert. Empfangsvorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungsschaltung (15) die Position eines empfangenen Kanals durch Detektion eines Punkts bestimmt, an dem sich die Steigung eines Spitzenabschnittes des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals ändert. Empfangsvorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmungsschaltung (15) die Position eines empfangenen Kanals durch Detektion eines Punkts bestimmt, an dem sich die Steigung eines Talabschnittes des eingegebenen Zwischenfrequenzsignals ändert. Empfangsvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Speichereinrichtung (16) zum Speichern des Ergebnisses der Bestimmung der Bestimmungsschaltung (15), wobei die Steuerschaltung (17) das zweite Steuersignal auf der Basis der in der Speichereinrichtung (16) gespeicherten Information erzeugt. Empfangsvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochfrequenzsignal ein zur digitalen Übertragung verwendetes Signal ist. Empfangsvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

daß die Steuerschaltung (17) das erste Steuersignal an eine Verstärkereinstellschaltung (125) ausgibt,

wobei die Verstärkungseinstellschaltung (125) das Zwischenfrequenzsignals von der Mischschaltung zum Zeitpunkt der Eingabe des ersten Steuersignals mit einer vorbestimmten Verstärkung verstärkt und den Pegels des Zwischenfrequenzsignals auf einen im vornherein festgelegten Pegel zum Zeitpunkt der Nichteingabe des ersten Steuersignals einstellt.






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