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Dokumentenidentifikation DE202006011644U1 21.12.2006
Titel Halterung (Leistenclip)
Anmelder Rauschenberger, Helmut, 72525 Münsingen, DE
DE-Aktenzeichen 202006011644
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 21.12.2006
Registration date 16.11.2006
Application date from patent application 29.07.2006
IPC-Hauptklasse E04F 19/04(2006.01)A, F, I, 20061012, B, H, DE

Beschreibung[de]

In Fachkreisen bekannt ist, dass das Anbringen und Abnehmen von an der Wand montierten Fussleisten bei Bedarf (Tapezieren, Kabel verlegen etc.) immer noch mit Problemen behaftet ist. Es werden zwar schon div. Halterungen angeboten, die jedoch in aller Regel einen zu komplizierten Aufbau mit hohem Materialeinsatz (zu teuer in der Herstellung) besitzen, zu unsicher in der Funktion (kein sauberer Abschluss an Wand und Boden, Beschädigung an den Fussleisten u.a.) und zu umständlich in der Handhabung bei der Montage sind.

Die hier vorgestellte Neuerung beseitigt die erwähnten Nachteile durch eine einfache Halterung, die einen ausgetüftelten Aufbau aufweist und einfach und sicher montierbar ist, so dass auch der Laie, die Montage der Leisten, ausführen kann. Eine optimale Lösung aller vorgenannten Kriterien zeigt die in der beigegebenen Zeichnung dargestellte Ausführung.

Die Erfindung betrifft somit eine Halterung aus Metall gemäß Schutzanspruch 1, Leistenclip genannt, zur Befestigung von Vollholz-, MDF- oder Kunststoff-Fussleisten.

Die Fussleisten können – ohne Klopfholz – einfach von Hand aufgesteckt und bei Bedarf von den Leistenclips wieder abgehoben werden.

Durch die besondere Konstruktion ist es möglich, dass eine nachträgliche Kabelverlegung gemäß Schutzanspruch 2, erfolgen kann.

Da sich die Halterung, als Stanzteil aus einem Bandstahl, auf einem Stanzautomaten fertig ausstanzen lässt, kann das Teil sehr preiswert hergestellt werden. Durch die Neuerung der Halterung lassen sich zudem für die Leistenhersteller, durch Materialeinsparung, die Leisten wesentlicher günstiger produzieren.

Die Halterung erhält eine hohe Versteifung durch das Einprägen von Rippen auf der Rückseite, gemäß Schutzanspruch 3. Durch eine zusätzliche Vertiefung aus der Versteifung, gemäß Schutzanspruch 4, kann der Schraubenkopf nicht überstehen, so dass die Fussleisten beim Aufstecken und Abheben nicht beschädigt werden.

Durch die zwei grossen Auflagenfüsse gemäß Schutzanspruch 5, ist eine sichere Handhabung über der vorhandenen Dehnungsfuge zwischen Wand und Bodenbelag (min. 1 cm) – ohne Durchfallen oder Verdrehen der Halterung – beim Anschrauben der Halterung an die Wand gegeben.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 4 erläutert.

Es zeigen:

1 (Seite 4) die Vorderansicht der Halterung

2 (Seite 4) die Seitenansicht der Halterung

3 (Seite 4) die Draufsicht der Halterung

4 (Seite 5) eine an die Wand festgeschraubte Halterung, mit einer aufgesteckten Fussleiste

1
Halterung (Leistenclip)
2
Haltelappen (Klemmlappen)
3
Auflagenfüsse
4
Vertiefung
5
Rippen
6
Steg
7
Wand
8
Boden
9
Dehnungsfuge
10
Parkettboden
11
Fussleiste
12
Senkschraube
13
Kabel
14
Fussleistenwange


Anspruch[de]
Halterung auch Leistenclip genannt, zur Aufnahme von Fussleisten,

dadurch gekennzeichnet,

dass diese Halterung (1) aus ausgestanztem Stahlblech durch Umformen und Biegen geschaffen wird.

Diese Halterung (1) erhält zwei Haltelappen (2), die zur Aufnahme der Fussleistenwange (14) fungieren, einen sicheren Halt bieten, ohne das Risse oder Abspaltungen an den Fussleisten (11) entstehen.

Ein Schraubloch (4) mit Senkung (4) zur Aufnahme von Senkschrauben (12) zum Festschrauben, gewähren einen sichern und festen Halt an der Wand.
Halterung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass durch den Abstand vom Steg (6) zu den Auflagefüßen (3) ein Hohlraum geschaffen wird, der es möglich macht, Stromkabel oder Lautsprecherkabel ohne Kabelabsenkung in die Dehnungsfuge (9) zu verlegen. Halterung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass durch Umformen über die gesamte Breite, der Halterung (1) dann Rippen (5) entstehen, was eine hohe Steifigkeit am Teil ergibt, und dadurch eine Durchbiegung verhindert wird. Halterung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass durch die erhabene Oberfläche (5) eine Vertiefung (4) für die Senkschraube (12) geformt werden kann, und somit kein Schraubenkopf übersteht. Halterung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die um 90 Grad abgewinkelten und weit auseinander stehenden zwei grosse Auflagenfüsse (3) eine sichere Handhabung bei der Montage gewährleisten, da sie die Dehnungsfuge (9) überbrücken und somit ein Durchfallen in die Nut oder eine Verdrehung der Halterung (1) beim Anschrauben an die Wand verhindern.






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