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Dokumentenidentifikation DE60305097T2 21.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001364806
Titel GELBES DONOR-ELEMENT FÜR DIE THERMISCHE ÜBERTRAGUNG UND FARBSTOFFE
Anmelder Eastman Kodak Company, Rochester, N.Y., US
Erfinder Kaszczuk, Linda A., Rochester, New York 14650-2201, US;
Weidner, Charles H., Rochester, New York 14650-2201, US;
Chapman, Derek D., Rochester, New York 14650-2201, US;
Wang, Ruizheng, Rochester, New York 14650-2201, US
Vertreter WAGNER & GEYER Partnerschaft Patent- und Rechtsanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60305097
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.05.2003
EP-Aktenzeichen 030764054
EP-Offenlegungsdatum 26.11.2003
EP date of grant 10.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/385(2006.01)A, F, I, 20060824, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B41M 5/035(2006.01)A, L, I, 20060824, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft Farbstoff-Kombinationen für eine bessere, spektrale Anpassung an Soll-Drucktinten und insbesondere ein gelbes Donor-Element mit einer Kombination von gelben Bildfarbstoffen, das zur Herstellung eines Farbabzuges verwendet wird, der genau den Farbton eines gedruckten Farbbildes trifft, das mittels einer Druckpresse erhalten wird.

Um sich dem Aussehen von Bildern eines kontinuierlichen Tones (fotografischen Bildern) über einen Druck von Tinte auf Papier zu nähern, vertraut die kommerzielle Druckindustrie auf das Verfahren, das als Halbtondruck bekannt ist. Beim Halbtondruck werden Farb-Dichtegradationen erzeugt durch einen Druck von Mustern von Punkten oder Bereichen von verschiedenen Größen, jedoch von der gleichen Farbdichte, anstatt die Farbdichte kontinuierlich zu variieren, wie es beim fotografischen Druck geschieht.

Es besteht ein wesentliches kommerzielles Bedürfnis zur Gewinnung eines Farbabzug-Bildes, bevor eine Druckpresse in Betrieb genommen wird. Erwünscht ist, dass der Farbabzug mindestens die Details und die Farbtonskala der Drucke genau wiedergibt, die mittels der Druckpresse erhalten werden. In vielen Fällen ist es ebenfalls erwünscht, dass der Farbabzug genau die Bildqualität und das Halbtonmuster der Drucke genau wiedergibt, die auf der Druckpresse erhalten werden. In der Folge von Operationen, die erforderlich sind, um ein mittels einer Tinte gedrucktes, vollfarbiges Bild zu erzielen, ist ein Abzug ebenfalls erforderlich, um die Genauigkeit der Farbabzugsdaten zu überprüfen, von denen die endgültigen drei oder mehr Druckplatten oder -zylinder hergestellt werden. Traditionell beruhen derartige Farbtrennungs-Abzüge auf lichtempfindlichen Silberhalogenidsystemen, die viele Exponierungs- und Entwicklungsstufen erfordern, bevor ein endgültiges, vollfarbiges Bild zusammengesetzt wird.

Die Färbemittel, die in der Druckindustrie verwendet werden, sind unlösliche Pigmente. Aufgrund ihres Pigmentcharakters sind die spektrofotometrischen Kurven der Drucktinten oftmals ungewöhnlich scharf auf entweder der bathochromen oder der hypsochromen Seite. Dies kann zu Problemen in Farbabzugssystemen führen, in denen Farbstoffe im Gegensatz zu Pigmenten verwendet werden. Es ist sehr schwierig, den Farbton einer vorgegebenen Tinte unter Verwendung eines einzelnen Farbstoffes zu erreichen.

In der US-A-5 126 760 wird ein Verfahren zur Herstellung eines direkten, digitalen Halbton-Farbabzuges von einem Originalbild auf einem Farbstoff-Empfangselement beschrieben. Der Abzug kann dann dazu verwendet werden, um ein gedrucktes Farbbild darzustellen, das mittels einer Druckpresse erhalten wird. Das beschriebene Verfahren umfasst:

  • a) die Erzeugung eines Satzes von elektrischen Signalen, welche repräsentativ sind für die Form und die Farbskala eines Originalbildes;
  • b) das Kontaktieren eines Farbstoff-Donor-Elementes mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet, und ein für infrarote Strahlung absorbierendes Material mit einem ersten Farbstoff-Empfangselement mit einem Träger, auf dem sich eine polymere Farbbild-Empfangsschicht befindet;
  • c) die Verwendung der Signale zur bildweisen Erhitzung des Farbstoff-Donor-Elementes mittels eines Dioden-Lasers, wodurch ein Farbstoffbild auf das erste Farbstoff-Empfangselement übertragen wird; und
  • d) die Rückübertragung des Farbstoffbildes auf ein zweites Farbbild-Empfangselement, das das gleiche Substrat, wie das gedruckte Farbbild aufweist. In dem obigen Verfahren werden mehrere Farbstoff-Donoren verwendet, um einen vollständigen Bereich von Farben in dem Abzug zu erhalten. Beispielsweise werden normalerweise zur Herstellung eines vollfarbigen Abzuges vier Farben verwendet, nämlich Blaugrün, Purpurrot, Gelb und Schwarz.

Bei Anwendung des obigen Verfahren wird das Farbstoffbild übertragen durch Erhitzung des Farbstoff-Donors, der das infrarote Strahlung absorbierende Material enthält, mit dem Dioden-Laser unter Verflüchtigung des Farbstoffes, wobei der Dioden-Laserstrahl moduliert wird durch den Satz von Signalen, der repräsentativ ist für die Form und die Farbe des Originalbildes, sodass der Farbstoff erhitzt wird zur Erzielung einer Verflüchtigung lediglich in jenen Bereichen, in denen sein Vorhandensein auf der Farbstoff-Empfangsschicht erforderlich ist, um das Originalbild zu rekonstruieren.

In ähnlicher Weise kann ein thermischer Übertragungsabzug erzeugt werden durch Verwendung eines Thermodruckerkopfes anstelle eines Dioden-Lasers, wie es in der US-A-4 923 846 beschrieben wird. Übliche, zur Verfügung stehende Thermodruckerköpfe sind nicht dazu geeignet, Halbtonbilder von adäquater Auflösung zu erzeugen, doch können sie Abzugsbilder eines kontinuierlichen Tones von hoher Qualität erzeugen, die in vielen Fällen zufrieden stellend sind. Die US-A-4 923 846 beschreibt ferner die Auswahl von Mischungen von Farbstoffen für die Verwendung im Rahmen von thermischen Bildaufzeichnungs-Abzugssystemen. Der Tintenstrahl-Druck wird ferner verwendet als eine Methode zur Herstellung von Abzügen mit geringen Kosten, wie es in der US-A-6 022 440 beschrieben wird. In entsprechender Weise kann ein Tintenstrahl-Abzug erzeugt werden unter Verwendung einer Kombination von entweder dispergierten Farbstoffen in einem wässrigen, flüssigen Medium oder mit gelösten Farbstoffen in einem System auf Basis von Lösungsmitteln. Die US-A-6 352 330 beschreibt Methoden, um dieses Ziel zu erreichen. Tintenstrahl-Drucker können ebenfalls Abzugsbilder mit kontinuierlichem Ton und von hoher Qualität erzeugen, die aufgrund ihrer Kosten in vielen Fällen geeignet sind. Die Farbstoffe werden auf Basis der Werte für einen Farbtonfehler und Trübung ausgewählt. Der Graphic Arts Technical Foundation Research Report No. 38, "Color Material" (58-(5) 293–301, 1985) berichtet über diese Methode.

Eine alternative und genauere Methode für Farbmessungen und Analysen verwendet das Konzept des gleichförmigen Farbraumes, bekannt als CIELAB, wobei eine Probe mathematisch analysiert wird aufgrund ihrer spektrofotometrischen Kurve, der Natur der Lichtquelle, unter der sie betrachtet wird, und aufgrund der Farbvision eines Standard-Betrachters. Bezüglich einer Diskussion von CIELAB und der Farbmessung wird verwiesen auf Principles of Color Technology, 2 Auflage, F.W. Billmeyer, Seiten 25–110, Verlag Wiley Interscience und auf Optical Radiation Measurements, Band 2, F. Grum, Seiten 33–145, Verlag Academic Press.

Bei Anwendung von CIELAB können Farben ausgedrückt werden in Form von drei Parametern: L*, a* und b*, wobei L* eine Helligkeitsfunktion ist und a* und b* einen Punkt im Farbraum definieren. Somit kann eine Aufzeichnung von Werten für a* vs. b* für eine Farbprobe dazu verwendet werden, um genau zu zeigen, wo die Probe im Farbraum liegt, d.h. was für einen Farbton sie hat. Dieses Verfahren ermöglicht es, unterschiedliche Proben miteinander bezüglich ihres Farbtones zu vergleichen, wenn sie ähnliche Dichtewerte und L*-Werte haben.

Bei der Herstellung von Farbabzügen in der Druckindustrie ist es wichtig, dass man in der Lage ist, den Abzugtinten-Referenzen, die von der International Prepress Proofing Association vorgegeben werden, zu entsprechen. In den Vereinigten Staaten sind diese Tinten-Referenzen Dichte-Patches, hergestellt mit standardisierten 4-Farb-Verfahrenstinten und sind bekannt als SWOP® (Specifications Web Offset Publications) Farbziele. Im Jahre 1995 wurde ein beglaubigtes SWOP-Druckpressenblatt, ANSI CGATS TR 001-1995, veröffentlicht, welches zum Standard in der Industrie der Vereinigten Staaten wird. Bezüglich weiterer Informationen betreffend die Farbmessung von Tinten für Web-Offset-Proofing wird verwiesen auf "Advances in Printing Science and Technology", Proceedings of the 19th International Conference of Printing Research Institutes, Eisenstadt, Österreich, Juni 1987, J.T Ling und R. Warner, Seite 55.

Es ist ferner wünschenswert, wenn Abzüge vorgelegt werden können, die in Teilen der Welt verwendet werden können, die die SWOP®-Ziele nicht verwenden. Beispielsweise wird in Japan ein unterschiedlicher Standard verwendet und es wäre wünschenswert, wenn eine engere Anpassung an die Japan Color erfolgen könnte. Die Japan Color Ziele, die hier beschrieben werden, basieren auf einem Mittelwert von neun unterschiedlichen Tintenherstellern von gelben Tinten und den 2001 Japan Color/Color Sample Colorimetrie-Werten, die augenblicklich von dem japanischen National-Komitee für ISO/TC130 in Erwägung gezogen werden. Farbreferenzen bezüglich dem japanischen Farbdruckblatt basieren auf Messungen von aktuellen Druckpressen-Drucken, veröffentlicht von The Japan Print Institution.

In der US-A-5 081 101 wird die Verwendung einer Mischung von gelben Dicyanomethyliden-aryliden- und Pyrazolon-aryliden-Farbstoffen in einem thermischen Donor-Element beschrieben. Obgleich die Elemente der Veröffentlichung die korrekte Colorimetrie liefern können, wie sie von den CIELAB-Messungen herrühren, ist die Kombination nicht ausreichend, um die spektralen Eigenschaften der Drucktinten zu treffen. Diese Nicht-Anpassung an spektrale Charakeristika führt zu Problemen deshalb, weil die nach dieser Methode erzeugten Bilder an einer Metamerie leiden, einem Zustand, in dem die wahrnehmbare Farbe abhängig ist von der Lichtquelle, unter der das Bild betrachtet wird.

Ein Problem, das gelöst werden soll, besteht in der Bereitstellung einer Farbstoffkombination und von thermischen Farbstoff-Übertragungs-Donoren, die genauer die erwünschten, gelben Ziel- oder Sollfarben reproduzieren.

Die Erfindung stellt eine Farbstoff-Kombination sowie ein Bildaufzeichnungs-Donor-Eement für die thermische Farbstoffübertragung bereit sowie ein Bildaufzeichnungsverfahren unter Verwendung eines gelben Farbstoff-Donors, der eine Kombination von mindestens zwei gelben Farbstoffen enthält, wobei die Kombination von Farbstoffen einen RMS-Fehler von weniger als 0,015, vorzugsweise weniger als 0,010 und weiter bevorzugt von weniger als 0,005 aufweist, gegenüber einer gelben Zielfarbe, wobei der RMS-Fehler definiert ist als √((L*e – L*s)2 + (a*e – a*s)2 + (b*e – b*s)2) worin L* eine Helligkeitsfunktion ist, a* und b* jeweils einen Punkt im Farbraum unter Anwendung des als CIELAB bekannten Konzepts definieren und worin der untere Index e die Messungen von den experimentellen Materialien und der untere Index s die Messungen von dem Japan-Farbziel gemäß der Definition in der Beschreibung darstellen. Derartige Farbstoff-Kombinationen führen zu einer verbesserten Farbangleichung an die Zielfarben.

Die Erfindung ist oben allgemein beschrieben worden. Es ist ein Ziel dieser Erfindung, die spektrale Farbreproduktion zu verbessern und dadurch die sekundären Farbfehler zu reduzieren. Es ist ein anderes Ziel dieser Erfindung, eine Mischung von gelben Farbstoffen für Farbabzüge bereitzustellen, worin die gewünschte Colorimetrie verbessert ist.

Gelbe Farbstoffe, die für die Erfindung geeignet sind, werden in geeigneter Weise ausgewählt aus Farbstoffen mit den folgenden Formeln I–III. worin:

R1 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl, Allyl, But-2-en-1-yl, 1,1-Dichloropropen-3-yl oder eine solche Alkyl- oder Allylgruppe, die substituiert ist durch Gruppen, wie Hydroxy, Acyloxy, Alkoxy, Aryl, Carboxy, Carbalkoxy, Cyano, Acylamido, Halogen und Phenyl;

R2 eine beliebige der Gruppen ist, die für R1 angegeben wurden oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R3 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R3 eine Alkylgruppe ist, wie oben für R1 beschrieben, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R2 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R4 eine Alkylgruppe ist, wie oben für R1 angegeben ist, oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl, Naphthyl, p-Tolyl, m-Chlorophenyl, p-Methoxyphenyl, m-Bromophenyl und o-Tolyl; und worin

R5 eine der Gruppen ist, die für R4 angegeben wurden. worin:

R6 steht für eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl, Allyl, But-2-en-1-yl, 1,1-Dichloropropen-3-yl oder eine Alkyl- oder Allylgruppe, die substituiert ist durch Gruppen, wie Hydroxy-, Acyloxy-, Alkoxy-, Aryl-, Carboxy-, Carbalkoxy-, Cyano-, Acylamido-, Halogen- und Phenylgruppen;

R7 eine der für R6 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R8 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R8 eine Alkylgruppe, wie oben für R1 angegeben, darstellt, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R7 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden; und

R9 steht für eine Cyanogruppe oder eine Gruppe -CONR10R11, worin R10 und R11 unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl-, Naphthyl-, p-Tolyl-, m-Chlorophenyl-, p-Methoxyphenyl-, m-Bromophenyl- oder o-Tolylgruppen; oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen, wie 2-Thienyl, 2-Pyridyl oder 2-Furyl. worin:

R10 steht für Methyl; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, Methoxyethoxy oder 2-Cyanoethoxy; eine Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenoxy oder Naphthoxy; Acyl; Carbonamido; Carboalkoxy; oder eine Aminogruppe;

R11 steht für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; und R12 und R13 unabhängig voneinander stehen für Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl, Naphthyl, p-Tolyl, m-Chlorophenyl, p-Methoxyphenyl, m-Bromophenyl oder o-Tolyl; oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen, wie 2-Thienyl, 2-Pyridyl oder 2-Furyl.

Ebenfalls geeignet als ein zusätzlicher Farbstoff ist ein Farbstoff der Formel IV: worin:

R14 steht für Methyl; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, Methoxyethoxy oder 2-Cyanoethoxy; eine Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenoxy oder Naphthoxy; eine Acylgruppe; Carbonamido; Carboalkoxy; oder eine Aminogruppe;

R15 steht für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen;

R16 steht für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl, Naphthyl, p-Tolyl, m-Chlorophenyl, p-Methoxyphenyl, m-Bromophenyl oder o-Tolyl; oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen, wie 2-Thienyl, 2-Pyridyl oder 2-Furyl;

X steht für C(CH3)2, S, O oder NR15; und

Y steht für C6H4.

Ein geeigneter infraroter Farbstoff, geeignet für die Erfindung für einen IR-Donor ist ein infrarote Strahlung absorbierendes Material der Formel V: worin:

R20, R20 und R22 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Alkoxy, Aryloxy, Acyloxy, Aryloxycarbonyl, Alkoxycarbonyl, Sulfonyl, Carbamoyl, Acyl, Acylamido, Alkylamino, Arylamino oder eine substituierte oder unsubstituierte Alkyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe; oder worin beliebige zwei der Gruppen R20, R21 und R22 miteinander verbunden sein können oder mit einem benachbarten, aromatischen Ring unter Vervollständigung einer 5- bis 7-gliedrigen, carbozyklischen oder heterozyklischen Ringgruppe;

R23, R24, R25 und R26 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff, eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;

oder R23, R24, R25 und R26 können miteinander verbunden sein unter Erzeugung eines 5- bis 7-gliedrigen, heterozyklischen Ringes;

oder R23, R24, R25 und R26 können an das Kohlenstoffatom des benachbarten, aromatischen Ringes in einer Position ortho zur Position der Bindung des Anilinostickstoffes gebunden sein unter Bildung von gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einer 5- oder 6-gliedrigen, heterozyklischen Ringgruppe;

n steht für 1 bis 5;

X ein monovalentes Anion ist; und

Z1 und Z2 jeweils unabhängig voneinander stehen für die Gruppen von R20 oder die Atome, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- bis 7-gliedrigen, ankondensierten, carbozyklischen oder heterozyklischen Ringes.

Zu geeigneten, gelben Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel I gehören die folgenden:

Zu geeigneten, gelben Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel II gehören die folgenden:

Die obigen Farbstoffe und synthetischen Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in den US-A-3 247 211 und 5 081 101.

Zu geeigneten, gelben Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel III gehören die folgenden:

Die obigen Farbstoffe sowie synthetischen Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in der US-A-4 866 029.

Zu geeigneten Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel IV gehören die folgenden:

Geeignete, infrarote Strahlung absorbierende Materialien der Struktur V werden beschrieben in der US-A-4 950 639, Spalten 3–7. Farbstoffe der Strukturen V-a und V-b, wie unten dargestellt, sind geeignet:

Sofern nichts anderes speziell angegeben wird, stehen die Merkmale "Gruppe", "substituiert" oder "Substituent" für beliebige Gruppen oder Reste, die von Wasserstoff verschieden sind. Wenn weiterhin in dieser Anmeldung Bezug genommen wird auf eine Verbindung oder Gruppe, die ein substituierbares Wasserstoffatom aufweist, so ist beabsichtigt, dass zu dieser Verbindung bzw. Gruppe nicht nur die unsubstituierte Form gehört, sondern auch die weiter substituierte Form, die weiter substituiert ist durch beliebige Substituentengruppen oder Gruppen, wie hier erwähnt, solange der Substituent nicht die Eigenschaften zerstört, die für die beabsichtigte Verwendbarkeit erforderlich sind. In geeigneter Weise kann eine Substituentengruppe sein Halogen oder sie kann an den Rest des Moleküls gebunden sein über ein Atom des Kohlenstoffs, Siliziums, Sauerstoffs, Stickstoffs, Phosphors oder des Schwefels. Der Substituent kann beispielsweise sein ein Halogenatom, wie Chloro, Bromo oder Fluoro; Nitro; Hydroxyl; Cyano; Carboxyl; oder eine Gruppe, die weiter substituiert sein kann, wie Alkyl, einschließlich einer geradkettigen oder verzweigtkettigen Kette oder zyklisches Alkyl, wie Methyl, Trifluoromethyl, Ethyl, t-Butyl, 3-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)propyl, Cyclohexyl und Tetradecyl; Alkenyl, wie Ethylen, 2-Buten; Alkoxy, wie Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Butoxy, 2-Methoxyethoxy, sek.-Butoxy, Hexyloxy, 2-Ethylhexyloxy, Tetradecyloxy, 2-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)ethoxy und 2-Dodecyloxyethoxy; Aryl, wie Phenyl, 4-t-Butylphenyl, 2,4,6-Trimethylphenyl, Naphthyl; Aryloxy, wie Phenoxy, 2-Methylphenoxy, alpha- oder beta-Naphthyloxy und 4-Tolyloxy; Carbonamido, wie Acetamido, Benzamido, Butyramido, Tetradecanamido, alpha-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)acetamido, alpha-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)butyramido, alpha-(3-Pentadecylphenoxy)-hexanamido, alpha-(4-Hydroxy-3-t-butylphenoxy)-tetradecanamido, 2-Oxo-pyrrolidin-1-yl, 2-Oxo-5-tetradecylpyrrolin-1-yl, N-Methyltetradecanamido, N-Succinimido, N-Phthalimido, 2,5-Dioxo-1-oxazolidinyl, 3-Dodecyl-2,5-dioxo-1-imidazolyl und N-Acetyl-N-dodecylamino, Ethoxycarbonylamino, Phenoxycarbonylamino, Benzyloxycarbonylamino, Hexadecyloxycarbonylamino, 2,4-Di-t-butylphenoxycarbonylamino, Phenylcarbonylamino, 2,5-(Di-t-pentylphenyl)carbonylamino, p-Dodecylphenylcarbonylamino, p-Tolylcarbonylamino, N-Methylureido, N,N-Dimethylureido, N-Methyl-N-dodecylureido, N-Hexadecylureido, N,N-Dioctadecylureido, N,N-Dioctyl-N'-ethylureido, N-Phenylureido, N,N-Diphenylureido, N-Phenyl-N-p-Tolylureido, N-(m-Hexadecylphenyl)ureido, N,N-(2,5-Di-t-pentylphenyl)-N'-ethylureido und t-Butylcarbonamido; Sulfonamido, wie Methylsulfonamido, Benzolsulfonamido, p-Tolylsulfonamido, p-Dodecylbenzolsulfonamido, N-Methyltetradecylsulfonamido, N,N-Dipropylsulfamoylamino und Hexadecylsulfonamido; Sulfamoyl, wie N-Methylsulfamoyl, N-Ethylsulfamoyl, N,N-Dipropylsulfamoyl, N-Hexade-cylsulfamoyl, N,N-Dimethylsulfamoyl; N-[3-(Dodecyloxy)propyl]sulfamoyl, N-[4-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)butyl]sulfamoyl, N-Methyl-N-tetradecylsulfamoyl und N-Dodecylsulfamoyl; Carbamoyl, wie N-Methylcarbamoyl, N,N-Dibutylcarbamoyl, N-Octadecylcarbamoyl, N-[4-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)butyl]carbamoyl, N-Methyl-N-tetradecylcarbamoyl und N,N-Dioc-tylcarbamoyl; Acyl, wie Acetyl, (2,4-Di-t-amylphenoxy)acetyl, Phenoxycarbonyl, p-Dodecyloxyphenoxycarbonyl, Methoxycarbonyl, Butoxycarbonyl, Tetradecyloxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Benzyloxycarbonyl, 3-Pentadecyloxycarbonyl und Dodecyloxycarbonyl; Sulfonyl, wie Methoxysulfonyl, Octyloxysulfonyl, Tetradecyloxysulfonyl, 2-Ethylhexyloxysul-fonyl, Phenoxysulfonyl, 2,4-Di-t-pentylphenoxysulfonyl, Methylsulfonyl, Octylsulfonyl, 2-Ethylhexylsulfonyl, Dodecylsulfonyl, Hexadecylsulfonyl, Phenylsulfonyl, 4-Nonylphenylsul-fonyl und p-Tolylsulfonyl; Sulfonyloxy, wie Dodecylsulfonyloxy und Hexadecylsulfonyloxy; Sulfinyl, wie Methylsulfinyl, Octylsulfinyl, 2-Ethylhexylsulfinyl, Dodecylsulfinyl, Hexadecylsulfinyl, Phenylsulfinyl, 4-Nonylphenylsulfinyl und p-Tolylsulfinyl; Thio, wie Ethylthio, Octylthio, Benzylthio, Tetradecylthio, 2-(2,4-Di-t-pentylphenoxy)ethylthio, Phenylthio, 2-Butoxy-5-t-octylphenylthio und p-Tolylthio; Acyloxy, wie Acetyloxy, Benzoyloxy, Octadecanoyloxy, p-Dodecylamidobenzoyloxy, N-Phenylcarbamoyloxy, N-Ethylcarbamoyloxy und Cyclohexylcarbonyloxy; Amin, wie Phenylanilino, 2-Chloroanilino, Diethylamin, Dodecylamin; Imino, wie 1-(N-Phenylimido)ethyl, N-Succinimido oder 3-Benzylhydantoinyl; Phosphat, wie Dimethylphosphat und Ethylbutylphosphat; Phosphit, wie Diethyl- und Dihexylphosphit; eine heterozyklische Gruppe, eine heterozyklische Oxygruppe oder eine heterozyklische Thiogruppe, von denen eine jede substituiert sein kann und die einen 3- bis 7-gliedri-gen, heterozyklischen Ring aufweist aus Kohlenstoffatomen und mindestens einem Heteroatom, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel, wie 2-Furyl, 2-Thienyl, 2-Benzimidazolyloxy oder 2-Benzothiazolyl; quaternäres Ammonium, wie Triethylammonium und Silyloxy, wie Trimethylsilyloxy.

Falls erwünscht, können die Substituenten selbst weiter substituiert sein einmal oder mehrere Male mit den gewünschten Substituentengruppen. Die speziellen Substituenten können von dem Fachmann ausgewählt werden, um die erwünschten, wünschenswerten Eigenschaften für eine spezielle Anwendung zu erzielen und hierzu können beispielsweise gehören hydrophobe Gruppen, löslich machende Gruppe, blockierende Gruppen oder freisetzende oder abspaltbare Gruppen. Hat ein Molekül zwei oder mehr Substituenten, so können die Substituenten miteinander verbunden sein unter Erzeugung eines Ringes, wie einen ankondensierten Ring, sofern nichts anderes angegeben ist. Im Allgemeinen können zu den obigen Gruppen und Substituenten hiervon jene gehören, die bis zu 48 Kohlenstoffatome aufweisen, in typischer Weise 1 bis 36 Kohlenstoffatome und gewöhnlich weniger als 24 Kohlenstoffatome, doch sind größere Zahlen möglich, je nach den speziellen Substituenten, die ausgewählt werden.

BEISPIEL 1

Einzelne Donor-Elemente mit gelben Farbstoffen wurden hergestellt durch Beschichtung eines 100 &mgr;m starken Poly(ethylenterephthalat)trägers mit einer Farbstoffschicht, enthaltend eine Mischung von einem oder mehreren gelben Farbstoffen, dem infrarote Strahlung absorbierenden Bis(aminoaryl)polymethin-Farbstoff, wie in der US-A-4 950 639 (Spalte 2, Zeilen 3–68 und Spalte 3, Zeilen 1–3) beschrieben, in einer Menge von 0,046 g/m2 in entweder einem Polyvinylbutyral-Bindemittel (BS 18 von der Firma Wacker Chemie oder B72 von der Firma Solutia) in einer Konzentration von 0,41 g/m2 oder Celluloseacetatpropionat (CAP 482-20 von der Firma Eastman Chemical) in einer Menge von 0,41 g/m2. Die folgenden experimentellen Verhältnisse, die in Tabelle 1 dargestellt sind, wurden in den angegebenen Beschichtungsstärken verwendet, wobei sich die Trocken-Beschichtung auf die verwendeten Bildfarbstoffe bezieht:

Der Vergleich 1, C-1, für Vergleichszwecke war der Kodak Approval® Yellow Digital Color Proofing Film CAT# 1187038. Ein Intermediate-Farbstoff-Empfangselement, Kodak Approval® Intermediate Color Proofing Film, CAT# 1067560, wurde mit den obigen Farbstoff-Donor-Elementen zum Druck eines Bildes verwendet. Für die monochromen Purpurrot-Bilder wurde die Stärke des Laser-Bereiches moduliert zur Erzeugung eines Bildes von kontinuierlichem Ton von gleichförmigen Exponierungsstufen von verschiedener Dichte, wie in der US-A-4 876 235 beschrieben. Nach der Exponierung wurde der Intermediate-Empfänger auf ein Papier auflaminiert vom Typ Tokuryo Art (Mitsubishi), das zuvor zusammenlaminiert worden war mit Kodak Approval® Prelaminate, P01.

Sämtliche Messungen der gelben Bilder erfolgten unter Verwendung eines transportierbaren Spektrofotometers vom Typ X-Rite 938 portable spectrophotometer, eingestellt für eine D50-Lichtquelle und einen Beobachterwinkel von 2°. Ablesungen erfolgten mit einem schwarzen Hintergrund hinter den Proben. Die CIELAB L*a*b* Koordinaten, die angegeben sind, wurden interpoliert auf eine Status T Dichte von 1,01.

Die Farbdifferenzen zwischen den Proben können ausgedrückt werden als &Dgr;E, wobei &Dgr;E die Vektor-Differenz in dem CIELAB Farbraum zwischen dem mit dem Laser auf thermischem Wege erzeugten Bild und dem Japan Color Aim ist. &Dgr;E = √((L*e – L*s)2 + (a*e – a*s)2 + (b*e – b*s)2) Farbton-Winkel = 360-Arctan b*/a* für negative Werte von b* = Arctan b*/a* für positive Werte von b* wobei der Index e die Messungen von den experimentellen Materialien darstellt und der Index s die Messungen von dem Japan Color Aim. In Tabelle 2 sind die erhaltenen Ergebnisse zusammengefasst. Die 2001 Japan Color/Color Sample Colorimetriewerte, die augenblicklich von dem japanischen Nationalkomitee für ISO/TC130 in Betracht gezogen werden, wurden als Farbreferenz verwendet.

BEISPIEL 2

Es wurden einzelne Donor-Elemente mit gelben Farbstoffen hergestellt durch Beschichtung eines 100 &mgr;m starken Poly(ethylenterephthalat)trägers mit einer Farbstoffschicht, enthaltend eine Mischung aus gelben Farbstoffen, dem infrarote Strahlung absorbierenden Bis(aminoaryl)polymethin-Farbstoff, wie in der US-A-4 950 639 (Spalte 2, Zeilen 3–68 und Spalte 3, Zeilen 1–3) beschrieben, in einer Menge von 0,054 g/m2 in einem Polyvinylbutyral-Bindemittel (Butvar B-72) in einer Menge von 0,38 g/m2 für Y-7 und Y-8 und 0,45 g/m2 für Y-9. Die folgenden experimentellen Verhältnisse, die in Tabelle 3 dargestellt sind, wurden in den angegebenen Beschichtungsstärken verwendet:

Der Vergleich 1, C-1, für Vergleichszwecke bestand aus Kodak Approval® Yellow Digital Color Proofing Film, CAT# 1187038. Ein Intermediate-Farbstoff-Empfangselement, Kodak Approval® Intermediate Color Proofing Film, CAT# 1067560, wurde mit dem obigen Farbstoff-Donor-Element dazu verwendet, um ein Bild zu drucken, wie in Beispiel 1 beschrieben. Nach der Exponierung wurde der Intermediate-Empfänger auflaminiert auf 60# TextWeb® Papier (Deferient Paper Company), das zuvor zusammenlaminiert worden war mit Kodak Approval® Prelaminate, P02.

Die SWOP und ANSI CGATS TR 001-1995 Vergleichs-Messungen des gelben Bildes erfolgten unter Verwendung eines transportierbaren Spektrofotometers vom Typ Gretag SPM100 portable spectrophotometer, eingestellt für eine D50-Belichtungsquelle und einen Betrachterwinkel von 2°. Sämtliche Ablesungen erfolgten mit einem schwarzen Hintergrund hinter den Proben. Die CIELAB L*a*b* Koordinaten, die angegeben sind, wurden interpoliert auf eine Status T Dichte von 0,98 für einen Vergleich mit einem beglaubigten SWOP-Druckblatt (00-15-162) mit Ausnahme des Vergleichs bei einer Status T Dichte von sowohl 0,98 als auch 0,90 und bei einer 1,0 Status T Dichte für den Vergleich gegenüber der Veröffentlichung ANSI-CGATS TR 001-1995.

Sämtliche erfindungsgemäßen Beispiele veranschaulichen einen geringeren &Dgr;E-Wert im Vergleich zu der Vergleichsprobe bei einem Druck von ähnlicher Dichte auf entweder das beglaubigte Druckblatt oder den TR 001 Bericht. Die obigen Daten zeigen ferner, dass die Vergleichsprobe bei einer wesentlich geringeren Dichte gedruckt werden muss als die Tinte, um die korrekte Farbe zu erzielen. Wird der Vergleich bei der gleichen Dichte gedruckt wie die Tinte, so ist die Druckfarbe nicht akzeptabel. Bei dem Versuch ein Pressen-Soll zu erzielen, muss der Verbraucher eine beträchtlich geringere Abzugsdichte wählen, um die Farbe zu erreichen, weshalb der Abzug nicht länger eine wahre Dichterepräsentation dessen ist, was auf der Druckpresse zu erwarten ist.

Die oben zitierten Beispiele wurden ferner verglichen im Falle von Werten von RMS-Fehlern gegenüber den "Target" spezifizierten Farbzielen unter Verwendung der früher definierten Formel. Die Ergebnisse sind unten in Tabelle 5 zusammengefasst.

Wie sich aus den obigen Daten entnehmen lässt, zeigen die erfindungsgemäßen Beispiele einen kleineren RMS-Fehler, weshalb die Beispiele eine nähere, spektrale Anpassung an die Target-Tinten-Ziele erzeugen.

Ein ähnlicher Vergleich erfolgte im Falle des beglaubigten SWOP-Druckpressen-Ziels in Tabelle 6 unten:

Wie sich aus den obigen Daten entnehmen lässt, zeigen die Beispiele der Erfindung einen beträchtlich kleineren RMS-Fehler und korrelieren mit einer beträchtlich näheren, spektralen Anpassung gegenüber den Target-Tinten-Zielen.


Anspruch[de]
Kombination von Farbstoffen, die für die Bildung eines gelben Bildes geeignet ist mit mindestens zwei Gelb-Farbstoffen, wobei die Kombination von Farbstoffen einen mittleren, quadratischen RMS-Fehler von weniger als 0,015 von einer gelben Zielfarbe aufweist, worin der RMS-Fehler definiert ist als √((L*e – L*s)2 + (a*e – a*s)2 + (b*e – b*s)2 worin L* eine Helligkeitsfunktion ist, a* und b* jeweils einen Punkt im Farbraum unter Anwendung des als CIELAB bekannten Konzepts definieren und worin der untere Index e die Messungen von den experimentellen Materialien und der untere Index s die Messungen von dem Japan-Farbziel gemäß der Definition in der Beschreibung darstellen. Kombination nach Anspruch 1, in der die zwei Gelb-Farbstoffe ausgewählt sind aus solchen mit den Formeln I–III: worin:

R1 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

R2 eine der für R1 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R3 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R3 eine Alkylgruppe, wie oben für R1 angegeben, ist, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder worin R3 die Atome darstellt, die mit R2 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R4 eine Alkylgruppe, wie oben für R1 angegeben, darstellt, oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen und worin

R5 eine der für R4 angegebenen Gruppen ist; worin:

R6 eine Alkyl- oder Allylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;

R7 eine der für R6 angegebenen Gruppen ist oder die Atome darstellt, die mit R8 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;

R8 eine Alkylgruppe, wie oben für R1 angegeben, ist, eine Alkoxygruppe mit 1 to 6 Kohlenstoffatomen oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R7 einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden; und

R9 steht für Cyano oder -CONR10R11, worin R10 und R11 jeweils unabhängig voneinander stehen für eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 to 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen; worin:

R10 steht für Methyl; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Acyl-, Carbonamido-, Carboalkoxy- oder Aminogruppe;

R11 steht für eine Alkylgruppe mit 1 to 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 to 10 Kohlenstoffatomen; und worin

R12 und R13 jeweils unabhängig voneinander stehen für Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 to 10 Kohlenstoffatomen oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen.
Kombination nach Anspruch 2, worin der gelbe Farbstoff der Formel II ein Farbstoff ist, in dem R6 and R7 jeweils für eine Alkylgruppe stehen und R9 steht für eine Cyano-, Carbamoyl- oder eine Alkoxycarbonylgruppe. Kombination nach Anspruch 1, in der die Kombination mindestens drei Gelb-Farbstoffe enthält. Kombination nach Anspruch 2, die einen Gelb-Farbstoff enthält, der durch jede der Formeln I, II und III dargestellt wird. Kombination nach Anspruch 2, die einen zusätzlichen Farbstoff der Formel IV enthält: worin:

R14 steht für Methyl; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Aryloxygruppe mit 6 to 10 Kohlenstoffatomen oder eine Acyl-, Carbamido-, Carboalkoxy- oder Aminogruppe;

R15 steht für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; und worin

R16 steht für eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine Allylgruppe; eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;

X steht für C(CH3)2, S, O, oder NR15; und worin

Y steht für C6H4.
Kombination nach einem der Ansprüche 1–6, die weiterhin einen IR-Farbstoff enthält. Kombination nach Anspruch 7, in der der IR-Farbstoff der Formel V entspricht: worin:

R20, R21 und R22 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Alkoxy, Aryloxy, Acyloxy, Aryloxycarbonyl, Alkoxycarbonyl, Sulfonyl, Carbamoyl, Acyl, Acylamido, Alkylamino, Arylamino, Alkyl, Aryl oder eine Heteroarylgruppe; oder worin beliebige zwei der Gruppen R20, R21 und R22 miteinander verbunden sein können oder mit einem benachbarten, aromatischen Ring unter Vervollständigung einer 5- bis 7-gliedrigen carbozyklischen oder heterozyklischen Ringgruppe;

R23, R24, R25 and R26 jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff, eine Alkyl- oder Cycloalkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Aryl- oder Heteroarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;

oder worin R23, R24, R25 und R26 miteinander verbunden sein können unter Bildung eines 5- bis 7-gliedrigen, heterozyklischen Rings;

oder worin R23, R24, R25 und R26 an das Kohlenstoffatom des angrenzenden, aromatischen Rings an einer Position in Ortho-Stellung zur Position der Bindung des Anilinostickstoffes gebunden sein können unter Bildung gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einer 5- oder 6-gliedrigen, heterozyklischen Ringgruppe;

n steht für 1 bis 5;

X ein monovalentes Anion ist; und

Z1 und Z2 jeweils unabhängig voneinander stehen für R20 oder die Atome, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- bis 7-gliedrigen, ankondensierten, carbozyklischen oder heterozyklischen Rings.
Bildaufzeichnungs-Donorelement für die thermische Farbstoffübertragung mit einem gelben Farbstoff-Donor, enthaltend die Kombination von Gelb-Farbstoffen nach einem der Ansprüche 1 bis 8. Verfahren zur Herstellung eines Bildes, bei dem ein Farbstoff bildweise von dem Element des Anspruchs 9 auf ein Empfangselement übertragen wird. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Farbstoff durch Farbstoff-Sublimation auf das Empfangselement übertragen wird.






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