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Dokumentenidentifikation DE60305130T2 21.12.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001425141
Titel KALTGESTAUCHTER ABSTANDSHALTER
Anmelder Pem Management, Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder FRANCO, S., James, Wind Gap, PA 18091, US;
LITZENBERGER, K., Thomas, Coopersburg, PA 18036, US
Vertreter Dr. Jostarndt & Kollegen Patentanwälte, 52074 Aachen
DE-Aktenzeichen 60305130
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.03.2003
EP-Aktenzeichen 037847316
WO-Anmeldetag 18.03.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/US03/07832
WO-Veröffentlichungsnummer 2004014620
WO-Veröffentlichungsdatum 19.02.2004
EP-Offenlegungsdatum 09.06.2004
EP date of grant 10.05.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.12.2006
IPC-Hauptklasse B21K 1/50(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B21K 1/56(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B26F 1/14(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
ARBEITSGEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Bildung eines selbst festziehenden Typs eines Verbindungselements aus Metall durch ein stufenweises Formverfahren.

HINTERGRUND UND BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

Im Inneren mit Gewinde versehene Verbindungselemente des selbst festziehenden Typs sind in dem Technikgebiet gut bekannt. Wenn eingesetzt, sorgen sie dafür, dass Materialien wie Metallplatten von einer Bauform mit Gewinden eine Schraube aufnehmen, so dass Elemente an der Platte befestigt werden können. Ein typisches selbst festziehendes Verbindungselement des Distanztyps, das ein längliches Zylinderteil einschließt, wird in den 3 und 4 gezeigt. Die grundlegenden Bauformen dieses Typs von Verbindungselementen schließen einen Kopf, eine Nut zum Selbstfestziehen, ein Zylinderteil und eine Innenbohrung mit Gewinde ein. Das Verbindungselement wird durch ein Druckmittel und einen Amboss eingesetzt, so dass die Nut den kalten Metallfluss der Platte aufnimmt, während der polygonale Kopf in der Platte eingebettet wird. Diese Bauformen befestigen das Verbindungselement mit der Platte starr, sowohl axial, als auch drehstarr.

Eine wirksame Weise zur Herstellung von einem selbst festziehenden Verbindungselement des oben beschriebenen Typs erfolgt durch ein stufenweises Formverfahren. Dieses Verfahren verwendet aufeinander folgend Stanzer und Formen, um den Kopf, die festziehende Nut, das Zylinderteil und die Innenbohrung des Verbindungselements aus einem Rohling oder Klumpen aus Metall zu gestalten. Solch ein Bildungsverfahren wird zum Beispiel in der US-Patentanmeldung der Publication No. 2002/0054806 beschrieben, die mit dem Titel „Mit Nut versehener Bolzen und Herstellverfahren hierfür" versehen ist und am 3. Januar 2001 durch Sakamura et al. angemeldet wurde und am 9. Mai 2002 publiziert wurde. Dieses Dokument offenbart das aufeinander folgende Stanzen und die Formwerkzeugausstattung, das in diesem Verfahren beispielhaft in 3 dargestellt wird. Wie in dieser Figur gezeigt wird, weist ein horizontal hin und her gehender Presskolben eine Serie von, jeweils einem Formwerkzeug, das in einer Reihe von Formstationen bereitgestellt wird, gegenüberliegenden Stanzern auf. Die Stanzer und Formwerkzeuge formen in mehreren Stufen die grundlegende Form des Verbindungselements von einem Rohling aus Metall, der nach jedem Schlag des Presskolbens zwischen verschiedenen Stationen bewegt wird. Die scherende Wirkung zwischen dem Stanzer und dem Formwerkzeug der letzten Station bearbeitet das Metall eines vorübergehend kreisförmig geformten Kopfes eines Verbindungselements um eine Kante herum zurecht, wenn der Rohling durch das Formwerkzeug von dem Stanzer gestoßen wird, um die endgültige polygonale Form zu gestalten.

Ein Problem besteht bei diesem Herstellungsverfahren jedoch, da das scherende Verfahren in der letzten Station des mehrstufigen Formens einen unerwünschten aufwärts ragenden Grat auf der Oberseite des Kopfes des Verbindungselements zurücklässt. Darüber hinaus besteht ein anderes Problem mit dieser letzten Kopfstanzstation, da beim Abschneiden des Materials von der Peripherie des kreisförmigen Kopfes zum Erzielen der endgültigen polygonalen Form ein Ring aus Fertigungsabfall entsteht, welcher oft an der Fläche des Abgratwerkzeugs haftet und dadurch die kontinuierliche Arbeitsweise des stufenweisen Formverfahrens beeinträchtigt. Deshalb besteht in diesem Technikgebiet ein Bedarf, ein Kaltformverfahren, zur Herstellung selbst festziehender Verbindungselemente anzuwenden, welches diese Mängel nicht aufweist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

US 1,636,691 beschreibt eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Die vorliegende Erfindung, welche in den Ansprüchen 1 und 5 definiert ist, ist ersinnt worden, um die oben beschriebenen Probleme der unerwünschten Herstellung eines Grats am Kopf des Verbindungselements zu heilen und eine wirksame Beseitigung des abgeschnittenen Rings aus Fertigungsabfall an der letzten Station der Kopfstanzstation des Formverfahrens zu bewirken. Entsprechend einer Erscheinungsform der Erfindung wird die Vorrichtung zum Formen nach dem Stand der Technik modifiziert, indem der Stanzer und die Formwerkzeugausstattung in der Kopfstanzstation in ihrer Position umgekehrt werden. Das bedeutet, dass der Stanzer auf dem Formblock positioniert wird, während das Formwerkzeug auf dem hin und her gehenden Stanzblock untergebracht ist. Das verkehrt die Richtung der relativen Bewegung zwischen dem Verbindungselement und dem Formwerkzeug, so dass der Grat auf der Unterseite des Kopfes des Verbindungselements statt auf der Oberseite gebildet wird. Dies ist besonders wünschenswert, da die Unterseite des Kopfes im Material der Platte eingebettet ist, wenn das Verbindungselement einmal an einer Platte befestigt ist. Der Grat ist dann nicht sichtbar und kann das Aussehen der festgezogenen Montageanordnung zum Schluss nicht beeinträchtigen. Da das Zylinderteil des Verbindungselements in dem neuen System notwendigerweise innerhalb eines Hohlraums des Stanzers der letzten Station gehalten wird, wird ein zusätzlich hin und her gehender Auswurfbolzen verwendet, um das Teil vom Stanzer und durch die entgegengesetzte Seite des Formwerkzeugs auszuwerten.

Das Umdrehen der relativen Richtung der Bewegung zwischen dem Formwerkzeug und dem Verbindungselement während des Zurechtstanzens des Kopfs belässt außerdem den Ring aus Fertigungsabfall um die Außenseite des Stanzers an der letzten Station, vielmehr als dass er gegen die Fläche des Formwerkzeugs wie im Stand der Technik verbleibt. Dies ist vorteilhaft, da der Ring aus Fertigungsabfall dann schnell und zuverlässig von der Außenseite des Stanzers durch eine Abstreifschlaufe entfernt werden kann, welche den Ring aus Fertigungsabfall vom Ende des Stanzers abstößt, nachdem der Bearbeitungsprozess abgeschlossen ist. Dies vermeidet das unzuverlässige Entfernen des Fertigungsabfalls nach dem Stand der Technik. Außerdem ist dies auch vorteilhaft für das Trennen des fertigen Produktes vom Fertigungsabfallmaterial, wobei auch die Notwendigkeit für kostenaufwendiges Sortieren oder manuelle Inspektionsarbeiten zum Entfernen des Fertigungsabfalls vom fertigen Produkt vermieden wird.

Die Schritte des Formverfahrens der Erfindung an der letzten Kopfbearbeitungsstation können weiterhin wie folgt beschrieben werden. Der Rohling des Verbindungselements, der ein rohrförmiges Zylinderteil und einen vorübergehend kreisrunden Kopf aufweist, wird in eine Bohrung eines Stanzers eingeführt, wobei das Zylinderteil des Verbindungselements in der Bohrung ruht und wobei eine Unterseite des kreisrunden Kopfes an eine Endseite des Stanzers angrenzt. Die Formvorrichtung bewegt dann das Formwerkzeug auf die Oberseite des Verbindungselements zu, bis eine polygonale Schnittkante des Formwerkzeugs Metall um die Kanten des kreisrunden Kopfes des Rohlings des Verbindungselements herum abschert. Die Bewegung des Formwerkzeugs endet, wenn die Schnittkante über die Endseite des Stanzers und über die Unterseite des Kopfes des Verbindungselements hinaus ragt. An diesem Punkt stößt ein Auswurfbolzen, der sich innerhalb der Bohrung des Stanzers hin und her bewegt, das Verbindungselement mit Kraft durch einen Durchgang im Formwerkzeug und darüber hinaus auf eine entgegengesetzte Seite des Formwerkzeugs in einen Behälter für vollständig hergestellte Teile. Die Formvorrichtung bewegt dann das Formwerkzeug vom Stanzer weg. Wenn das Formwerkzeug einmal vom Stanzer befreit ist, bewegt sich eine Abstreifschlaufe, die sich über die Außenseite des Stanzers hin und her bewegt, von einer eingefahrenen Stellung über das Ende des Stanzers und entfernt bei dieser Tätigkeit einen Ring aus Fertigungsabfall, der um die Außenseite des Stanzers übrig geblieben ist. Da die Ausrichtung der Formwerkzeugausstattung horizontal ist, fällt der Ring aus Fertigungsabfall dann aufgrund der Schwerkraft vom Stanzer weg, und dies kann auch durch unter Druck gesetztes Öl oder Luft unterstützt werden, um sicherzustellen, dass die Abwärtsbewegung des Rings aus Fertigungsabfall erzielt wird. Dieser Arbeitszyklus ist dann abgeschlossen, und die Bearbeitungsstation ist jetzt bereit, den nächsten, teilweise geformten Rohling eines Verbindungselements aufzunehmen.

Die Vorrichtung, die dazu dient, das erfindungsgemäße Kopfbearbeitungsverfahren durchzuführen, umfasst einen feststehenden Stanzer, der eine Bohrung zum Festhalten eines Teils des Zylinderteils des Rohlings für das Verbindungselement aufweist, eine Endseite zum Unterstützen einer Unterseite eines Teils des Kopfes des Rohlings für ein Verbindungselement, wenn er sich in der Bohrung aufhält, und einen polygonalen Schaft. Die Erfindung schließt weiterhin ein hin und her gehendes Formwerkzeug ein, das einen inneren Durchgang und eine Schnittplatte, die eine Öffnung enthält, aufweist, wobei die Öffnung der Schnittplatte eine umlaufende polygonale Kante hat, die mit den Abmessungen des Schafts des Stanzers für das Aufnehmen des Stanzers eng korrespondiert. Das Formwerkzeug ist von einer eingefahrenen Stellung gegen eine Oberseite des Rohlings des Verbindungselements zu einer ausgefahrenen Schnittstellung beweglich, in der die Schnittkante hinter der Endseite des Stanzers liegt. Dort ist ein Auswurfbolzen, der reziprok innerhalb der Bohrung des Stanzers zum Auswerten des Rohlings des Verbindungselementes aus der Bohrung durch den Durchgang aus einer gegenüberliegend Seite des Formwerkzeugs dient.

Eine Abstreifschlaufe ist an der Außenseite des Stanzers verschiebbar montiert und kann zwischen den eingefahrenen und ausgefahrenen Stellungen durch einen mit einer Feder betätigten Mechanismus hin und her bewegt werden, wobei die ausgefahrene Stellung ein distales Ende der Schlaufe auf der höhe der Endseite des Stanzers positioniert, um einen Ring aus Fertigungsabfall vom Stanzer zu entfernen. Da das Formwerkzeug in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene beweglich ist, fällt der Ring aus Fertigungsabfall aufgrund der Schwerkraft von der Endseite des Stanzers, und das kann durch unter Druck gesetztes Öl oder/und Luft bei Bedarf unterstützt werden. Andere Gegenstände und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden Fachleuten aus den nachfolgenden Zeichnungen und Beschreibungen der bevorzugten Ausführungsformen schnell verständlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine schematische Aufsicht auf eine Mehrfachstation einer Kaltformvorrichtung nach dem Stand der Technik.

2 ist eine schematische Draufsicht, die eine Kaltformvorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung zeigt.

3 ist eine partielle seitliche Ansicht eines Querschnitts eines Verbindungselements, das entsprechend dem Verfahren nach dem Stand der Technik geformt ist.

4 ist eine partielle seitliche Ansicht eines Querschnitts mit einer vergrößerten Fläche eines Verbindungselements, das entsprechend der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.

5 ist eine explodierte isometrische Montageansicht der verschiedenen Elemente der vorliegenden Erfindung, die mit der Formstation Nummer sechs in 2 korrespondiert.

Die 6A bis 6D sind Ansichten, die die seitlichen Erhebungen der Kaltformvorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung teilweise weggeschnitten zeigen, die ihre aufeinander folgende Arbeitsweise zeigen.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

1 stellt die Kaltformvorrichtung nach dem Stand der Technik schematisch dar, welche einen sich hin und her bewegenden Stanzblock 11 einschließt, der eine Serie von Stanzern 8 fasst, der hin zu und weg von dem Formwerkzeugblock 13 streicht, der eine Serie von Formwerkzeugen 9 fasst, um ein mehrstufiges Formen eines Metallrohlings 15 in die allgemeine Form eines Standardtyps eines selbst festziehenden Verbindungselements wie in 3 gezeigt durchzuführen. Diese Vorrichtung nach dem Stand der Technik und die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung verwenden sechs Formstationen, S1 bis S6, die mit einer ersten Station beginnen, in der ein Metallrohling 15 mit Härte aus einem Stab-ähnlichen Substratmaterial 17 umgeformt wird, und die mit einer letzten, sechsten Station enden, wo der zylindrische Kopf zu einer hexagonalen Form auf einem vollständig geformten Teil umgearbeitet wird. Der Rohling wird zwischen den Stationen schrittweise nach jedem Schlag des Stanzblocks durch einen Transfermechanismus, wie er in dem Fachgebiet gut bekannt ist (nicht gezeigt), von einem Formwerkzeughohlraum zum Nächsten bewegt. Die Erfindung liegt im Bereich von Vorrichtung und Arbeitsweise der sechsten und letzten Formstation, wo der kreisrunde Kopf des Rohlings des Verbindungselements zu einer hexagonalen Form umgearbeitet wird.

In 2 werden Station fünf und sechs der vorliegenden Erfindung geschildert, wobei die Stationen 1 bis 5 im Wesentlichen dieselben wie in der Vorrichtung der 1 nach dem Stand der Technik gezeigt sind. Eine der Erscheinungen der Erfindung ist die Umkehr der Stanz- 8 und Formwerkzeugelemente 9, der vorherigen Stationen, so dass der Aufbau des Formwerkzeugs 12 der Erfindung an der sechsten Station durch den hin und hergehenden Stanzblock 11 gehalten wird, während der Aufbau des Stanzers 14 in dem feststehenden Formwerkzeugblock 13 fixiert ist. Durch das Umdrehen der Position dieser Elemente wird die Richtung des Scherens beim Zurechtstanzen des Kopfes umgedreht. Außerdem, wie es weiter beschrieben werden wird, wird das fertig gestellte Teil durch den Stanzblock ausgestoßen, statt dass es durch den feststehenden Formwerkzeugblock 13 wie nach dem Stand der Technik fällt.

Das Wechseln der Richtung des Stanzverfahrens hat auf die Oberflächeneigenschaften des Kopfes des Verbindungselements den vorteilhaften Effekt, wie er durch die 3 und 4 dargestellt wird. Wie in 3 gezeigt wird, resultiert das Verfahren des Kaltformens nach dem Stand der Technik wie in 1 gezeigt in einem aufwärts gerichteten Stanzgrat, der vom Kopf des Verbindungselements hervorragt. Dieser Grat hat eine raue und scharfe Kante, welche ästhetisch unerwünscht ist. Aufgrund der Verwendung der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung jedoch findet der Grat, der unvermeidbar vom Scheren beim Zurechtstanzen des Kopfes zu seiner endgültigen hexagonalen Form herrührt, nun seinen Platz entlang der Fläche der Unterseite des Kopfes des Verbindungselements. Da der Kopf des Verbindungselements nach der Einbringung in einem Substratmaterial eingebettet ist, ist der Stanzgrat nicht sichtbar und die obere Fläche des Kopfes des Verbindungselements ist mit der äußeren Fläche des Substrats bündig, wobei ein ästhetisch annehmbares endgültiges Erscheinungsbild nach der Montage an den Tag gelegt wird.

Indem nun auf 5 Bezug genommen wird, schließen die verschiedenen Elemente der Erfindung an der sechsten Station wie in 2 dargestellt weiter das resultierende fertig gestellte Teil 16 und den Ring aus Fertigungsabfall 18 ein. Das Formwerkzeug 12 schließt die Schnittplatte 27 ein, die eine hexagonale Öffnung mit einer Schnittkante entlang ihrer Innenfläche aufweist. Der Aufbau der Stanzer 14 schließt einen Halter 19 ein, der den hexagonalen Stanzer 23 starr befestigt. Der Aufbau des Stanzers schließt weiterhin eine Abstreifschlaufe 25 und einen Auswurfbolzen 21 ein, die innerhalb der Anordnung relativ zu dem feststehenden Stanzer 23 und dem Halter 19 gleiten können. Mittel zum Bewirken der Bewegung der Abstreifschlaufe und des Auswurfbolzens werden nicht gezeigt und sind dem Fachmann für dieses Fachgebiet gut bekannt.

Indem nun auf die 6A bis 6D Bezug genommen wird, werden die vier Stadien des Stanzverfahrens bei der Verwendung der in 5 dargestellten Vorrichtung in Folge gezeigt. Zuerst wird unter Bezug auf 6A der Rohling des Verbindungselements 16 durch einen Transfermechanismus (nicht gezeigt) übergeben, so dass ein Zylinderteil des Verbindungselements innerhalb der zylindrischen Bohrung des hexagonalen Stanzers 23 lagert, der starr innerhalb des Halters 19 befestigt ist. Der erste Schritt in dem Stanzverfahren beginnt mit der Bewegung des Formwerkszeugs 12 auf das Verbindungselement zu. In dieser Position grenzt die Unterseite des kreisrunden Kopfes 15 des Rohlings des Verbindungselements an eine Endseite des Stanzers.

Indem nun auf 6B Bezug genommen wird, hat sich das Formwerkzeug zum Ende seines Hubs zu der vervollständigten Schnittstellung bewegt. Eine Schnittkante hat an der Schnittplatte 27 auf der Fläche des Formwerkzeugs einen Ring aus Fertigungsabfall 18 von dem Rohling des Verbindungselements abgetrennt, welcher durch den Stanzer 23 von dem kreisrunden Kopf des Verbindungselements abgeschert ist, um ihn mit einer hieraus resultierenden hexagonalen Form zu versehen. Der hexagonale Kopf hält sich nun innerhalb eines Durchgangs des Formwerkzeugs über eine Rückseite der Schnittplatte hinaus auf.

Der nächste Schritt des Verfahrens nach der Erfindung wird in 6C gezeigt. Der Auswurfbolzen 21, welcher vorzugsweise mit einer Feder gespannt ist (Federmechanismus nicht gezeigt) wird freigelassen und stößt das fertig gestellte Verbindungselement 16 mit Kraft durch den Durchgang 20 und weg von einer entgegengesetzten Seite des Formwerkzeugs, wobei es durch die Schwerkraft wegfällt, wie durch die Pfeile in dieser Figur dargestellt ist. In diesem Stadium sollte hervorgehoben werden, dass der Ring aus Fertigungsabfall 18 um die Außenseite des Stanzers 23 bleibt.

Das letzte Stadium des Verfahrens in dieser Station wird in 6D gezeigt, in der mehrere Ereignisse gleichzeitig passieren. Während das Formwerkzeug 12 dabei ist, zu seiner Ruhestellung weggezogen zu werden, wird der Auswurfbolzen 21 zurückgefahren und wird die Abstreifschlaufe 25 zu einem Punkt ausgefahren, der mit der Endseite des Stanzers bündig ist, wobei der Ring aus Fertigungsabfall 18 von dem Ende des Stanzers weg und durch die Schwerkraft von der Vorrichtung wie durch die Pfeile gezeigt g weg gestoßen wird. Danach wird die Abstreifschlaufe 25 zu ihrer Ruhestellung zurückgefahren, die mit der Endseite des Halters 19 bündig verläuft. Nun sind die Elemente des Aufbaus des Stanzers in derselben Stellung wie in 6A gezeigt, bereit, das nächste Verbindungselement von dem Transfermechanismus anzunehmen, und der Zyklus ist folglich vollständig.

Es sollte verstanden werden, dass andere Modifizierungen und Wechsel bei der vorliegenden Erfindung gemacht werden können, die für die Fachleute auf dem Fachgebiet aus der vorstehenden Beschreibung naheliegend sind, jedoch soll die vorliegende Erfindung nur durch die nachfolgenden Ansprüche begrenzt werden.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Zurechtstanzen der Köpfe der Rohlinge von Verbindungselementen, die in einer Gerät zum Kaltformen eingesetzt wird und Folgendes umfasst:

– einen stationären Halter (19) für einen Stanzer;

– einen Stanzer (23), der eine Bohrung aufweist, welche den Zylinderteil der Rohlinge der Verbindungselemente (16) hält und eine Endseite umfasst, die die Unterseite des Kopfteils (15) der in der Bohrung gehaltenen Rohlinge der Verbindungselemente stützt und einen polygonalen Schaft aufweist; und durch Folgendes gekennzeichnet ist:

– ein Formwerkzeug (12), das einen inneren Durchgang aufweist, durch die das Verbindungselement (20) fallen kann, wobei der innere Durchgang des Formwerkzeugs während der Benutzung einen Auswurfsbolzen aufnimmt, der reziprok in der bereits erwähnten Bohrung zum Auswerten der fertigen Verbindungselemente durch den bereits erwähnten Durchgang aus einer gegenüberliegend Seite des Formwerkzeugs dient, und

– eine Schnittplatte (27), die eine Öffnung umfasst welche eine umlaufende polygonale Schnittkante aufweist, die genau den Abmessungen des Schafts des bereits erwähnten Stanzers (23) zur Aufnahme des Stanzers (23) entspricht, wobei ferner das Formwerkzeug (12) von einer eingefahrenen Stellung, wo es gegen die Oberseite der erwähnten Rohlinge der Verbindungselemente (16) liegt, zu einer ausgefahrenen Schnittstellung koaxial zum bereits erwähnten Stanzer (23) beweglich ist, in der die Schnittkante hinter der Endseite des Stanzers liegt.
Vorrichtung nach Anspruch 1, welche ferner eine verschiebbar an der Außenseite des erwähnten Stanzers (23) angebrachte Abstreifschlaufe (25) umfasst, die zwischen einer eingefahrenen Stellung und einer ausgefahrenen Stellung bewegt werden kann, wobei ein distales Ende der Schleife in der ausgefahrenen Stellung hinter der Endseite des Stanzers liegt um den Ring aus Fertigungsabfall (18) vom Stanzer (23) zu entfernen. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das bereits erwähnte Formwerkzeug (12) in einer vorwiegend horizontalen Ebene beweglich ist und dass der Ring aus Fertigungsabfall von der Endseite des Stanzers durch die Schwerkraft beim Entfernen des Stanzers abfällt. Verfahren zum Zurechtstanzen der Köpfe der Rohlinge von Verbindungselementen in einem Kaltformverfahren, welches Folgendes umfasst:

– das Platzieren eines Rohlings eines Verbindungselementes (16) in eine Bohrung eines Stanzers (23), der eine Endseite aufweist, wobei die Unterseite des Kopfendes (15) des bereits erwähnten Rohlings eines Verbindungselementes (16) durch die Endseite des Stanzers gestützt wird;

– die Bewegung eines Formwerkzeugs (12), welches einen inneren Durchgang (20) und eine Schnittplatte (27) mit einer Schnittkante umfasst, auf den bereits erwähnten Rohling eines Verbindungselementes zu;

– das Beschneiden des Kopfes des bereits erwähnten Rohlings eines Verbindungselementes (16) mit der Schnittkante der Schnittplatte (27);

– die Unterbrechung der Bewegung des Formwerkzeugs (12) in einer ausgefahrenen Schnittstellung, in der die Schnittkante hinter einer Unterseite des Kopfendes des bereits erwähnten Rohlings eines Verbindungselementes liegt;

– den Auswurf des Rohlings des Verbindungselementes aus der Bohrung des Stanzers durch den bereits erwähnten Durchgang (20) zu einer gegenüberliegenden Seite des Formwerkzeugs;

– das Einziehen des Formwerkzeugs; und

– die Entfernung eines Rings aus Fertigungsabfall (18), welcher sich um den Stanzer befindet, durch die Bewegung der Abstreifschlaufe (25), die beweglich an der Außenseite des Stanzers (23) angebracht ist, bis der Ring aus Fertigungsabfall (18) durch die Abstreifschlaufe (25) von der Endseite des Stanzers abgedrückt wird.






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