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Dokumentenidentifikation DE202006010419U1 28.12.2006
Titel Stabil-stehender Strassentisch
Anmelder Benko, Roman, 35037 Marburg, DE
DE-Aktenzeichen 202006010419
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 28.12.2006
Registration date 23.11.2006
Application date from patent application 06.07.2006
IPC-Hauptklasse A47B 13/02(2006.01)A, F, I, 20060706, B, H, DE

Beschreibung[de]

Herkömmliche Strassentische, welche für Cafes, etc., draussen aufgestellt werden, bestehen aus einer Tischplatte, einem oder mehrerer Tischbeine und oft den waagerecht verlaufenden Tischfüssen. Evtl. befinden sich unter den Tischfüssen jeweils Gummis, welche zur leichten Korrektur von Unebenheiten dienen sollen.

Das Problem ist, dass es sehr oft vorkommt, dass solch ein Tisch, z.B. auf einer schiefen, buckeligen Unterlage, schief steht und wackelt, und es bedeutet ein unpraktisches, unbequemes Sitzen dort.

Der im Schutzanspruch 1–3 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Tisch herzustellen, der so konstruiert ist, so dass er auch auf einer schiefen und buckeligen Unterlage stabil steht, und wenn nötig, annähernd gerade steht.

Die Lösung dieses Problems wird dadurch erreicht, dass man spezielle Tischfüsse benutzt, unter die dann ein spezielles Sand- oder Gelkissen angebracht wird, worauf dann der gesamte Tisch stabil steht. Die zur Lösung führenden Merkmale werden im Schutzanspruch 1–3 beschrieben.

Man kann sich die Lösung dieses Problems in etwa so vorstellen: Jemand stellt einen solchen Tisch in einen Sandkasten und presst seine Tischfüsse durch leichte dreh-Bewegungen in den Sand hinein, so würde er stabil und annähernd gerade stehen. Nun ist es natürlich nicht möglich Sand in eine Fußgängerzone zu streuen, also sollte man Sand oder ein spezielles, zähflüssiges Gel in eine Art „Kissen" packen, worauf dann der gesamte Tisch gestellt werden kann. Das Prinzip bleibt dann dasselbe. Voraussetzung ist ein nachgeben des Kissen- materials und eine nur Teilfüllung des Kissens. Ausserdem soll das Kissen durchgehend sein, also innen hohl, ohne Trennwand von einem Tischfuß zum anderen, den „Sand- bzw. Gelfluß" ermöglichen. Sollte, z.B., am Boden eine relativ starke Schräglage sein, so nimmt der Mensch der seine Tische draussen aufstellen will, jeweils einen an den Tischplatten in die Hände und schüttet quasi eine erforderliche Menge Sand in Richtung Gefälle. Da die Kissen nur zum Teil gefüllt sind und das Innere des Kissens durchgehend ist, ergibt sich schon nach kurzer Zeit automatisch die gewünschte, anpassungsfähige Stellung.

Eine Besonderheit stellt ein solches Kissen mit einer Gelfüllung dar. Auch hier gilt dasselbe Prinzip, nur das durch die besondere Fliesseigenschaft des Gels eine von Hand herbeigeführte Anpassung des Tisches entfällt, denn das Gel wird nach einiger Zeit automatisch, allein durch die Schwerkraft, nach unten fliessen und endet auch automatisch bei erreichen der waagerechten oder beim Maximum des Kissens, also wenn das Kissen auf der unteren Seite maximal gefüllt ist. Aus diesem Grund sind die Ausmaße und Füllmenge und Flexibilität dieser Kissen wichtig und sollten ein Optimum erreichen.

Damit ein solches Kissen nicht von den aus Stahl bestehenden Tischfüssen rutscht, oder es einfach optisch schlecht aussieht und natürlich die gewünschte Stabilität erreicht werden soll, müssen die Tischfüsse nach oben gewölbt sein, innen hohl und in etwa trapezartig geformt sein. Dann kann sich das Kissen in jedem Fall gut einfügen.

Eine weitere Eigenschaft, die ein solches Sand- oder Gelkissen haben sollte, ist eine „Befestigungsmanschette", welche links und rechts am Rand des Kissens angenäht oder geklebt ist und die vorgestanzte Löcher hat, damit diese mit Hilfe von Metallschienen, ebenfalls mit Löchern im gleichem Abstand, und Schrauben, an die Tischfüsse (Löcher mit Innengewinde im Stahlfuß) geschraubt werden kann.

Dieses Verfahren der Befästigungsart an die Tischfüsse ist deshalb von Vorteil, weil man die Kissen jederzeit austauschen kann, sollte das Material eines Tages verschlissen sein. Das Material, aus welchen die Kissen bestehen könnten, variiert von: Leder über Kunstleder, oder einem flexibelem Kunststoff. Natürlich bliebe es letztendlich dem Hersteller freigestellt, in wieweit er Materialien oder Befestigungsart oder das Design auswählt.

Ausführungsbeispiele werde in dargestellt. Es zeigen:

1 Tisch mit Tischplatte, Tischbein, Tischfüssen auf Sand(Gel)-Kissen plus Befestigungsschienen.

2 einen Tischfuß auf Kissen und buckeliger Unterlage von der Seite gesehen.

3 einen Tischfuß auf Kissen und Befestigungsschienen von oben gesehen.

4 einen Querschnitt durch einen Tischfuß auf Kissen, arretiert durch Stahlschienen und Schrauben. Als Beispiel mit Sandfüllung.

5 eine mögliche Form eines Kissens mit Befestigungsmanschetten und Löchern von vorn gesehen.

6 eine Möglichkeit der Form eines solchen Kissens gesamt; der Tischfüsse entsprechend mir Befestigungsmanschetten und Löchern.

In der (1) ist die Tischplatte 8, Tischbein 7, Tischfüsse 1, Sand(Gel)- Kissen 2 und Befestigungsschienen 3 dargestellt.

(2) zeigt: Tischfuß 1 und Kissen 2

(3) zeigt: Tischfuß 1, Kissen 2, Befestigungsschiene 3.

(4) zeigt: Tischfuß 1, Kissen 2, Befestigungsschiene 3, Befestigungsmanschette 4, Schrauben 9, und Sandfüllung 5.

(5) zeigt: Sandkissen 2, Befestigungsmanschette 4, Sandfüllung 5, und Löcher für Schrauben 6.

(6) zeigt: Sandkissen 2, Befestigungsmanschetten 4, und Löcher für Schrauben 6.


Anspruch[de]
Stabil-Stehender Strassentisch (Sandkissen (2)), dadurch gekennzeichnet, dass diese Sandkissen (2) mit Sand oder einem speziellem Gel zum Teil gefüllt sind und eine bestimmte Grösse und Stärke, den Dimensionen der Tischfüsse entsprechend, haben. Das Kissen (2) selbst aus Leder, Kunstleder oder einem flexiblen Kunststoff besteht. Das diese Kissen dieselbe Form, meist sternförmig, der nach aussen zeigenden Stahlfüsse (1) haben und ohne Unterbrechung des erwünschten „Sand- oder Gel-Flusses" aus einem Stück bestehen. Stabil-Stehender Strassentisch (Befestigungsmanschette (4)), dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Sandkissen (2) an die Tischfüsse (1) die Kissen eine Manschette (4) besitzen, welche angenäht oder geklebt ist, Löcher in einem definierten Abstand hat, so daß mit Hilfe von Metallschienen und Schrauben das Sandkissen an die Tischfüsse arretiert werden kann. Stabil-Stehender Strassentisch (Die Tischfüsse (1)), dadurch gekennzeichnet, das sie aus stabilem Stahl bestehen, und wie gewohnt eine bestimmte Länge und Stärke haben, die aber innen hohl und trapezartig geformt sind, damit die Sandkissen sich entsprechend einfügen können.






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