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Dokumentenidentifikation DE60123406T2 04.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001272314
Titel KRAFTWERKZEUG
Anmelder Demain Technology Pty Ltd., Braeside, Victoria, AU
Erfinder FRASER, Anthony, Marc, Blackburn, Victoria 3130, AU;
BAYLY, Kingsley, Peter, Euroa, Victoria 3666, AU
Vertreter Patentanwälte Rau, Schneck & Hübner, 90402 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 60123406
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.03.2001
EP-Aktenzeichen 019112531
WO-Anmeldetag 09.03.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/AU01/00254
WO-Veröffentlichungsnummer 2001066314
WO-Veröffentlichungsdatum 13.09.2001
EP-Offenlegungsdatum 08.01.2003
EP date of grant 27.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.2007
IPC-Hauptklasse B25F 5/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B24B 23/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Elektrowerkzeuge und ist anwendbar auf solche Werkzeuge, die in der Hand gehalten werden, an der Werkbank montiert sind oder frei stehen. Die Erfindung betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, solche Werkzeuge, die ein Werkstück durch einen Schneide-, Schleif- oder Materialentfernungsvorgang behandeln.

Es ist einfacher, nachfolgend die Erfindung insbesondere mit Bezug auf ein Beispiel eines Elektrowerkzeugs der elektrisch betriebenen Hand-Held-Bauart zu beschreiben, es muss aber klar sein, dass die Erfindung eine breitere Anwendung findet. Ein Beispielwerkzeug der vorstehenden Bauart ist ein Winkelschleifer. Aus Gründen der Vereinfachung wird wiederum die Erfindung nachfolgend mit besonderem Bezug auf einen Schleifer beschrieben.

Elektrowerkzeuge der vorstehenden Art neigen dazu, an der Arbeitsfläche hohe Temperaturen zu entwickeln, und dies hat den Nachteil, die nutzbare Lebensdauer des Wirkelements (z.B. Schneidewerkzeug, Schleifscheibe, etc.) zu verringern. In einigen Fällen und insbesondere bei relativ großen Maschinenwerkzeugen, wie Drehbänken, wird das Temperaturproblem mit Hilfe eines auf die Arbeitsfläche gerichteten Stroms aus einem flüssigen Kühlmittel bewältigt. Das Kühlverfahren ist nicht für alle Typen von Elektrowerkzeugen geeignet und ist insbesondere nicht für die Verwendung mit tragbaren Hand-Held-Elektrowerkzeugen geeignet.

Die UK 898017 zeigt ein Elektrowerkzeug mit einem Wirkelement für die Behandlung der Fläche eines Werkstücks, einem Elektromotor zum Antreiben des Wirkelements, einer Kammer, einer Flügeleinrichtung, mit der ein Luftstrom in die Kammer eingeführt werden kann und mit der die eingeführte Luft durch die Kammer hindurch bewegt werden kann, einer Auslasseinrichtung, die so angeordnet ist, dass sie die aus der Kammer strömende Luft aufnimmt und diese Luft auf eine Arbeitszone des Werkzeugs lenkt. Die eingeführte Luft wird nicht so gelenkt, dass sie den Motor kühlt, bevor sie in die Kammer eintritt. Ferner wird die Luft, nachdem sie den Motor gekühlt hat, nicht in Richtung der Auslasseinrichtung des Elektrowerkzeugs gelenkt.

Die US 4,870,755 beschreibt eine Schweifsäge unter Verwendung einer elastisch komprimierbaren Wulst, um Luft an die Säge abzugehen. Die abgehende Luft kühlt nicht den die Säge antreibenden Motor.

Die US 5,099,160 beschreibt nicht, dass aus dem Werkzeug abgegebene Luft in Richtung einer Arbeitszone des Werkzeugs gelenkt wird.

Die EP 691181 beschreibt ein Polierwerkzeug, das mit Druckluft betrieben wird. Das Werkzeug umfasst weder einen Elektromotor noch eine Flügeleinrichtung zum Einführen eines Luftstroms, stattdessen wird die Kompressorluft dem Werkzeug durch einen externen Kompressor zugeführt.

Die Druckschrift DE 1016153 zeigt ein Elektrowerkzeug, welches keine Flügeleinrichtung im Gehäuse aufweist, sondern nur einen Werkzeugpropeller, der außerhalb des Gehäuses liegt. So kann diese Druckschrift weder eine einstellbare Schutzabdeckung noch eine Flügeleinrichtung zeigen, die in einem Hohlgehäuse montiert ist und die in eine Kammer eingeführte Luft unter Druck setzt und diese über Auslasskanäle durch die Schutzabdeckung hindurch an die Arbeitszone des Werkzeugs abgibt.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Elektrowerkzeug mit einem verbesserten Kühlsystem für eine Arbeitszone zu schaffen. In dieser Hinsicht wird die Arbeitszone unter Einbeziehung der Fläche des zu behandelten Arbeitsstückes und des Wirkelements des Werkzeugs, das zum Behandeln der Arbeitsfläche verwendet wird, verstanden.

Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein elektrisch angetriebenes Werkzeug mit einem Kühlsystem der vorstehenden Art zu schaffen, in welchem das Kühlsystem auch den Elektromotor des Werkzeugs kühlt. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Elektrowerkzeug zu schaffen, das bequem und relativ sicher zu betätigen ist. Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung offensichtlich.

Gemäß dieser Erfindung wird ein Elektrowerkzeug gemäß Anspruch 1 bereit gestellt.

Es wird vorgezogen, dass das Elektrowerkzeug eine automatische Abschalteinrichtung aufweist, die dahin gehend wirksam ist, den Betrieb des Wirkelements unter vorbestimmten Umständen zu beenden, einschließlich einem Umstand, in welchem das Werkzeug nicht richtig gehalten wird, oder einem Umstand, in welchem das Werkzeug fallen gelassen wird. Es wird weiter vorgezogen, dass die Abschalteinrichtung ein Element umfasst, das zwischen einer Position, an welcher die Einrichtung aktiviert ist, und einer Position, an welcher die Einrichtung deaktiviert ist, bewegbar ist und das Werkzeug nicht betrieben werden kann, während sich das Element in der aktivierten Position der Einrichtung befindet.

Es wird vorgezogen, dass die Abschalteinrichtung einen Schalter umfasst, der wahlweise zwischen einer normalen Position und einer Sperrposition bewegbar ist, wobei der Schalter in die Sperrposition bewegt werden kann, um das Element in der deaktivierten Position zu sperren, wenn das Element sich in der die Abschalteinrichtung deaktivierenden Position befindet. Es wird ferner vorgezogen, dass der Schalter in Richtung der normalen Position derart vorgespannt ist, dass der Schalter nach dem Drücken des Elements automatisch aus der Sperrposition in die normale Position bewegt wird. Es wird weiter vorgezogen, dass der Schalter manuell in die normale Position bewegbar ist, wenn sich dieser in der Sperrposition befindet.

Es wird vorgezogen, dass das Elektrowerkzeug einen Startknopf umfasst, der manuell betätigbar ist, um den Betrieb des Werkzeugs zu veranlassen, vorausgesetzt, dass die Abschalteinrichtung deaktiviert ist.

Es wird vorgezogen, dass das Elektrowerkzeug einen Korpusbereich mit der Kammer und der Antriebseinrichtung und einen Kopfbereich, der das Wirkelement trägt und mit dem Korpusbereich verbunden ist, umfasst. Es wird ferner vorgezogen, dass die Verbindung ermöglicht, dass die Position des Kopfbereichs relativ zum Korpusbereich einstellbar ist. Es wird ferner vorgezogen, dass die Einstellung eine Drehbewegung des Kopfbereichs relativ zum Korpusbereich umfasst, und eine Kopf-Verriegelungseinrichtung betätigbar ist, um den Kopfbereich in einer von zwei oder mehreren Positionen zu halten oder relativ zum Korpusbereich zu drehen. Es wird ferner vorgezogen, dass das Elektrowerkzeug eine Kopf-Verriegelungseinrichtung umfasst, die wenigstens ein am Kopfbereich angebrachtes Riegelelement und zwei oder mehr mit diesem zusammenwirkende Ausnehmungen aufweist, die in dem Korpusbereich vorgesehen sind, wobei das Riegelelement wahlfrei in einer der Ausnehmungen eingreifen kann, um dadurch den Kopfbereich wahlfrei in der Drehpositionen lösbar zu halten. Es wird ferner vorgezogen, dass die Kopf-Verriegelungseinrichtung aufweist zwei Riegelelemente, wobei jedes Riegelelement auf jeweils einer von zwei einander entgegen gesetzten Seiten des Kopfbereichs liegt, und Mittel, die jedes Riegelelement in Richtung einer Eingreifposition vorspannen, in welcher dieses in eine ausgewählte Ausnehmung eingreift.

Es wird vorgezogen, dass das Elektrowerkzeug einen Handgriff umfasst, der an dem Kopfbereich angebracht ist, wobei der Handgriff relativ zum Kopfbereich bewegbar ist, so dass dieser eine von zwei oder mehr Positionen relativ zum Kopfbereich einnehmen kann. Es wird ferner vorgezogen, dass das Elektrowerkzeug eine Handgriff-Verriegelungseinrichtung umfasst, die so betätigbar ist, dass diese den Handgriff in einer ausgewählten Position lösbar verriegelt. Es wird ferner vorgezogen, dass die Handgriff-Verriegelungseinrichtung einen Hebel aufweist, der dem Handgriff zugeordnet ist, wobei der Hebel eine Nase aufweist, die in einem Loch im Kopfbereich angeordnet werden kann, wobei der Hebel bewegbar ist zwischen einer verriegelten Position, in welcher die Nase in dem Loch im Kopfbereich liegt, und einer entriegelten Position, in welcher die Nase vom Loch in dem Kopfbereich getrennt ist. Es wird vorgezogen, dass das Werkzeug eine Hebe-Vorspanneinrichtung zum Vorspannen des Hebels in Richtung der verriegelten Position aufweist. Es wird ferner vorgezogen, dass der Kopfbereich zwei oder mehr Löcher aufweist, um die zwei oder mehr Positionen für die Einstellbarkeit des Handgriffs relativ zum Kopfbereich bereitzustellen.

Es wird vorgezogen, dass das Werkzeug in Form eines Schleifgeräts und das Wirkelement in Form einer Schleif- oder Schneidscheibe vorliegt.

Es ist einfacher im Nachfolgenden die Erfindung im größerem Detail mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen zu beschreiben, die eine Form eines Hand-Held-Elektrowerkzeugs zeigt, welches eine Ausführungsform der Erfindung verkörpert. Diese Besonderheit dieser Zeichnungen und der darauf bezogenen detaillierten Beschreibung ist nicht so zu verstehen, dass dadurch die Allgemeinheit der Definition der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen erfolgt, ersetzt wird.

Die 1 bis 4 zeigen ein Beispiel eines Hand-Held-Werkzeugs, das eine Ausführungsform der Erfindung verkörpert. Das Beispielwerkzeug ist ein Winkelschleifer, und es sollte klar sein, dass die Erfindung auf andere Werkzeugtypen angewendet werden kann, ganz gleich, ob sie nun in der Hand gehalten werden, am Werktisch montiert sind oder frei stehen.

Das durch die 1 bis 4 gezeigte Werkzeug 1 umfasst einen Korpusbereich 2 und einen Kopfbereich 3. Ein Wirkelement in Form einer drehbaren Schleifscheibe 4 wird durch den Kopfbereich 3 getragen, und eine Abschirmung oder Schutzabdeckung 5 überlagert und umgibt einen wesentlichen Teil der Scheibe 4. In dieser Hinsicht überlagert ein Plattenabschnitt 6 der Schutzabdeckung 5 die Oberseite der Scheibe 4 und erstreckt sich eine Schürze 7 der Schutzabdeckung 5 um den Umfang der Scheibe 4 herum. Eine Öffnung 8 ist an der Vorderseite der Schutzabdeckung 5 vorgesehen, um einen Eingriff zwischen der Scheibe 4 und einem Werkstück (nicht gezeigt) zu ermöglichen. Die Scheibe 4 ist für eine Drehung um eine Achse angeordnet, die sich quer zur Längsachse des Werkstücks 1 erstreckt.

Es wird vorgezogen, dass die Schutzabdeckung 5 einstellbar ist, um so zu ermöglichen, dass die Öffnung 8 an einer angenehmen Position relativ zur Längsachse des Werkstücks 1 liegt. Beispielsweise kann es angenehm sein, die Öffnung 8 an einer Seite des Werkstücks 1 anstatt an der Vorderseite anzuordnen, wie dies in 1 gezeigt ist. Zu diesem Zweck ist die Schutzabdeckung 5 in der Lage, sich um eine Achse zu drehen, die im Wesentlichen mit der Drehachse der Scheibe 4 zusammenfällt. In Übereinstimmung mit der herkömmlichen Praxis kann die Schutzabdeckung 5 lösbar in einer ausgewählten Drehposition festgelegt sein, und zwar mit Hilfe einer Klemmplatte (nicht gezeigt), die an die Unterseite des Plattenabschnitts 6 angreift. Befestigungsschrauben können dazu verwendet werden, die Klemmplatte an den Plattenabschnitt 6 zu pressen und dadurch die Schutzabdeckung 5 gegenüber einer Drehung festzuhalten.

In der gezeigten Anordnung erstreckt sich ein bügelartiger Handgriff 9 quer über die Oberseite des Kopfbereichs 3 und ist mit jeder seiner Enden 10 an jeweils entgegen gesetzten Seiten des Kopfbereichs 3 angebracht, wie dies nachfolgend beschrieben wird. Weitere Typen von Handgriffen könnten verwendet werden. Beispielsweise könnten ein oder mehrere seitlich vorstehende Stumpfgriffe herkömmlicher Art an dem Kopfbereich 3 angebracht sein. Die Auswahl eines speziellen Typs eines Handgriffs kann durch die Art des verwendeten Werkzeugs beeinflusst werden.

In dem gezeigten Beispielwerkzeug ist ein Druckknopf 11 an der Oberseite des Kopfbereichs 3 zugänglich. Der Knopf 11 wird manuelle gedrückt, um die Scheibe 4 gegenüber einer Drehung zu sperren, wenn die Scheibe von dem Kopfbereich 3 entfernt oder an diesem angebracht wird. In Übereinstimmung mit gängiger Praxis ist der Knopf 11 federbelastet, um in eine inaktive Position zurück zu kehren, wenn der Druck weggenommen wird.

Das gezeigte Beispielwerkzeug wird elektrisch angetrieben und ist an eine Quelle einer Wechselspannung anschließbar, und zwar über ein flexibles Kabel 13, das sich von der Rückseite des Korpusbereichs 2 erstreckt. Eine Kabelaufbewahrungsrinne 13 kann an der rückseitigen Unterseite des Korpusbereichs 2 vorgesehen sein, um so ein bequemes Aufwickeln des Kabels 12 zu ermöglichen, wenn das Werkzeug nicht verwendet wird. Das heißt, das Kabel 12 kann um das Werkzeug 1 gewickelt werden, indem es über die Schutzabdeckung 5 und durch die Rinne 13 hindurch gelegt wird und wird dadurch in einem Aufbewahrungszustand gehalten.

Die Spannungsquelle wird mit dem Antriebsmotor 14 (5) des Werkzeugs 1 verbunden, indem ein Startknopf 15 gedrückt wird, welcher in dem gezeigten Beispiel an der oberen Vorderseite des Korpusbereichs 2 liegt. Andere Stellen könnten gewählt werden. Es wird jedoch vorgezogen, dass ein einfaches Drücken des Knopfes 15 nicht ausreicht, um das Werkzeug 1 zu betätigen. In der gezeigten Anordnung muss eine automatische Abschalteinrichtung vor dem Drücken des Startknopfes 15 deaktiviert werden. Eine solche Deaktivierung kann erreicht werden, indem ein Hebel 16 (3 und 4) gedrückt wird, der an der Unterseite des Korpusbereichs 2 positioniert ist.

Der Hebel 16 ist so angeordnet, dass dieser automatisch in einen nicht gedrückten Zustand zurück kehrt, wenn der Nutzer das Werkzeug am Korpusbereich 2 los lässt oder den Korpusbereich nicht richtig anfasst. Unter solchen Umständen wird die Abschalteinrichtung aktiviert und eine Spannungsquelle vom Antriebsmotor 14 getrennt.

Bedarfsweise kann der Verriegelungsschalter 17 (4) an der Unterseite des Korpusbereichs 2 angrenzend an den Hebel 16 vorgesehen sein. Der Schalter 17 ist wahlfrei zwischen einer normalen Position und einer Hebel-Verriegelungsposition bewegbar. Wenn sich der Schalter 17 in der normalen Position befindet, fungiert die Abschalteinrichtung wie oben beschrieben. Wenn sich der Schalter 17 in der Hebel-Verriegelungsposition befindet, verriegelt dieser den Hebel 16 in einem gedrückten Zustand und hält dadurch die Abschalteinrichtung in einem deaktivierten Zustand. Es wird vorgezogen, dass der Schalter 17 automatisch in die normale Position zurückkehrt, wenn der Hebel 16 gedrückt wird, während sich der Schalter 17 in der Hebel-Verriegelungsposition befindet.

Werkzeugfunktions-Anzeigeeinrichtungen 18 und 19 können angrenzend an den Startknopf 15 angeordnet sein, wie dies am besten in den 1 und 2 zu sehen ist. Die Anzeigeeinrichtung 18 kann ein optisches Signal bereit stellen, wenn das Werkzeug 1 während des Betriebs einer Maximalbelastung unterzogen wird. Die Anzeigeeinrichtung 19 kann ein optisches und/oder akustisches Signal bereit stellen, wenn das Werkzeug einen Überlastzustand erreicht. Maximal- und Überlastzustände können durch Überwachen des Stroms bestimmt werden, der vom Werkzeug gezogen wird.

Es ist eine Merkmal des Werkzeugs 1, dass dieses eine Flügeleinrichtung enthält, die einen Luftstrom über die Arbeitszone des Werkzeugs lenken kann. In dieser Hinsicht umfasst die Arbeitszone die Fläche des zu behandelnden Werkstücks und umfasst auch das Wirkelement des Werkzeugs 1, welches in dem gezeigten Beispielwerkzeug die Scheibe 4 ist.

Es wird vorgezogen, ist aber nicht wesentlich, dass die Flügeleinrichtung eine Gebläseeinrichtung 20 (5 und 6) umfasst. In dem gezeigten Beispiel umfasst das Gebläse 20 ein Zellenrad 21, das in einem Hohlgehäuse 22 mit einem Lufteinlass 23 (5) und einem Luftauslass 24 (6) drehbar montiert ist. Es wird vorgezogen, wie dargestellt, dass sowohl das Zellenrad 21 als auch der Einlass 23 im Wesentlichen koaxial zum Antriebsmotor 14 angeordnet sind. Es wird ferner vorgezogen, dass das Zellenrad 21 mit einer Welle 25 des Motors 14 verbunden ist, so dass sie durch den Motor 14 angetrieben werden kann.

Eine Kammer 26 ist zwischen dem Umfang des Zellenrades 21 und einer Innenfläche 27 des Gehäuses 22 ausgebildet. Das Zellenrad 21 umfasst eine Mehrzahl von Flügeln 28, und die Anzahl und die Konfiguration dieser Flügel ist so gewählt, dass diese das Erreichen des hiernach beschriebenen Ergebnisses unterstützen. Ebenso kann die richtige Auswahl des Raums zwischen dem Umfang des Zellenrades 21 und der Gehäuseoberfläche 27 das Erreichen des gewünschten Ergebnisses beeinflussen. In der 6 gezeigten Beispielanordnung ist beabsichtigt, dass das Zellenrad 21 so angetrieben wird, dass sich dieses in dem Uhrzeigersinn dreht.

In der gezeigten Anordnung kommuniziert der Gehäuseauslass 24 mit einer Auslasseinrichtung, die eine sich nach unten in Richtung der Schutzabdeckung 5 erstreckende Leitung 29 umfasst. Der Schutz-Plattenabschnitt 6 umfasst eine Mehrzahl von Öffnungen 30, die erlauben, dass Luft aus der Leitung 29 zur Oberseite und zum Umfang der Scheibe 4 gelangen kann. Solche Öffnungen 30 können um im Wesentlichen das gesamte Maß des Plattenabschnitts 6 herum vorgesehen sein. Es wird vorgezogen, dass sich eine angewinkelte Luftklappe 31 über jede Öffnung 30 erstreckt. Jede Luftklappe 31 ist so angeordnet, dass sie die Luft zwingt, durch die jeweilige Öffnung 30 in einer Richtung zu strömen, die im Wesentlichen gleich der Drehrichtung der Scheibe 4 ist. Eine solche Anordnung unterstützt die Befestigung zwischen der Scheibe 4 und der Luft, die durch die Öffnungen 30 in die Schutzabdeckung 5 strömt und maximiert dadurch die Kühlwirkung dieses Luftstromes. Nur beispielhaft können die Luftklappen 31 in etwa 45 Grad zum Körper des Plattenabschnitts 6 angeordnet sein.

Der Kopfbereich 3 des Werkzeugs 1 kann in Bezug zum Korpusbereich 2 bewegbar sein, so dass eine Wahl einer von einer Anzahl von Anordnungen für die Scheibe 4 möglich wird. In der gezeigten Anordnung ist der Kopfbereich 3 auf dem Korpusbereich 2 für eine relative Drehung um eine Achse montiert, die im Wesentlichen mit der Achse der Motorwelle 25 zusammenfällt. Andere Anordnungen könnten übernommen werden.

Wie am besten in 7 zu sehen ist, welche eine schematisch Darstellung ist, kann die Drehverbindung zwischen dem Kopfbereich 3 und dem Korpusbereich 2 einen Lagerkranz 32 umfassen, der am Körper des Kopfbereichs 3 befestigt ist, und zwei Halbringlager 33, die an einer Wand 34 des Korpusbereichs 2 befestigt sind. Es kann angenehm sein, jedes Halbringlager 33 an dem Korpusbereich mit Hilfe von Befestigungsschrauben 35 festzulegen, wie dies durch 5 gezeigt ist. Der Kranz 32 kann einen Kanalabschnitt 36 haben (7), um einen Ort für die Halbringlager 33 bereit zu stellen.

Jedes geeignete Mittel kann heran gezogen werden, um den Kopfbereich 3 in einer der verfügbaren Drehpositionen wahlfrei zu verriegeln. Auch die Anzahl solcher Positionen kann gewählt werden, um Anforderungen zu erfüllen. In der gezeigten beispielhaften Ausführungsform ist der Kopfbereich 3 in der Lage, sich um 360 Grad in Bezug zu dem Korpusbereich 2 zu drehen und kann in einer von zwölf in gleichem Abstand zueinander liegenden Drehpositionen verriegelt werden.

Die Kopf-Verriegelungseinrichtung für den Kopfbereich 3 kann ein federbelastetes Riegelelement umfassen, das in eine von einer Anzahl von mit diesem zusammenwirkenden Öffnungen oder Ausnehmungen eingreifen kann, die in einem Indexelement vorgesehen sind. In der gezeigten beispielhaften Anordnung bildet eine Endfläche 37 (8 und 9) des Körperbereichs 3 das Indexelement, andere Anordnungen könnten aber angenommen werden. Ein Reihe von in gleichem Abstand zueinander liegender Ausnehmungen 38 ist in der Oberfläche 37 ausgebildet und es wird vorgezogen, dass zwölf Ausnehmungen 38 diese Reihe bilden.

Ein federbelastetes Riegelelement 39, das auf dem Kopfbereich 3 montiert ist, ist so ausgebildet, dass dieses in eine ausgewählte der Ausnehmungen 38 eingreift und dadurch den Kopfbereich 3 gegen eine Drehung in Bezug zum Korpusbereich 2 festhält. 9 zeigt in einer schematischen Weise eine spezielle Anordnung des Riegelelements 39. In der Anordnung ist das Riegelelement 39 auf dem Kopfbereich 3 gleitfähig montiert, so dass dieses in eine der Ausnehmungen 38 hinein bewegbar und aus dieser heraus bewegbar ist. Eine Kompressionsfeder 40 drückt das Riegelelement 39 in Richtung der Oberfläche 39 und in eine Ausnehmung 38, wenn das Riegelelement 39 korrekt mit der Ausnehmung ausgerichtet ist. Eine Lösebewegung des Riegelelements 39 wird herbei geführt, indem ein Fingerdruck gegen einen Arm 31 ausgeübt wird, der mit dem Riegelelement 39 verbunden ist und sich seitlich von diesem erstreckt. Wenn der Fingerdruck weg genommen wird, drückt die Feder 40 das Riegelelement 39 zurück in Richtung der Oberfläche 37, so dass dieses wiederum in einer der Ausnehmungen 38 sperren kann.

Es wird vorgezogen, dass ein Riegelelement 39 an jeder der zwei entgegen gesetzten Seiten des Werkzeugs 1 vorgesehen ist, und eine solche Anordnung ist in 5 gezeigt. Die Anordnung des Riegelelements 39 an jeder Seite kann so sein, wie sie oben mit Bezug auf 9 beschrieben ist.

Es können Mittel vorgesehen sein, um dem Handgriff 9 zu ermöglichen, relativ zum Kopfbereich 3 bewegt zu werden, so dass dieser eine von zwei oder mehr relativen Positionen annehmen kann. Die Position des Handgriffs 9, die in den 1 bis 4 gezeigt ist, kann als die normale Position des Handgriffs 9 angesehen werden.

In der gezeigten beispielhaften Anordnung ist jedes Ende 10 des Handgriffs 9 schwenkbar mit jeweils einer der zwei Seiten des Kopfbereichs 3 verbunden. Diese Schwenkverbindung kann in irgendeiner geeigneten Weise herbei geführt werden. Eine bevorzugte Form einer Schwenkverbindung ist in schematischer Form in 10 dargestellt. Eine Hülse 42 mit Innengewinde und mit einem Flansch 43 an einem Ende ist an jeder Seite des Kopfbereichs 3 derart befestigt, dass sie gegenüber einer Drehung festliegt. Wie in 10 gezeigt ist, lagert der Flansch 43 an einer Außenfläche des Kopfbereichs 3. Jedes Ende 10 des Handgriffs 9 ist an jeweils einer der Hülsen 42 mit Hilfe einer Befestigungsschraube 34 befestigt. Es wird vorgezogen, dass eine Abstandshülse 45 zwischen dem Kopf 46 der Schraube 44 und dem Flansch 43 liegt, um so sicher zu stellen, dass das Handgriffende 10 ausreichend frei bleibt, so dass dieses um die Achse der Schraube 44 drehbar ist.

Eine Handgriff-Verriegelungseinrichtung kann vorgesehen sein, um zu ermöglichen, dass der Handgriff 9 lösbar in einer von zwei oder mehreren Drehpositionen relativ zum Kopfbereich 3 verriegelt werden kann. In der Anordnung in 10 umfasst die Handgriff-Verriegelungseinrichtung einen Hebel 47, der zwischen dem Handgriffende 10 und dem Schwenkmontageflansch 43 derart montiert ist, dass dieser zwischen einer Verriegelungs- und einer Freigabeposition bewegbar ist. Der Hebel 47 ist auf dem Handgriffende 10 in der Weise montiert, dass dieser sich nicht relativ zu dem Ende 10 um die Achse 48 der Schwenkverbindung drehen kann. 10 zeigt den Hebel 47 in der Freigabeposition und 5 zeigt den Hebel 47 in der Verriegelungsposition. Wie in 5 gezeigt ist, wird vorgezogen, dass die Handgriff-Verriegelungseinrichtung an jedem 10 des Handgriffs 9 vorgesehen ist.

Der Hebel 47 ist in Richtung der Verriegelungsposition durch eine geeignete Vorspanneinrichtung vorgespannt, welche in dem gezeigten Beispiel ein hohles elastisches Element 49 umfasst, das zwischen dem Hebel 47 und einer gegenüber liegenden Oberfläche 50 des Handgriffs 9 angeordnet ist. Das Vorspannelement 49 fällt in der axialen Richtung zusammen, wenn der Hebel 47 manuell in die Freigabeposition gehoben wird, wie dies in 10 gezeigt ist. Wenn der manuelle Druck weg genommen wird, veranlasst eine innere Spannung in dem Element 49, dass sich das Element axial ausdehnt und dadurch den Hebel 47 zurück in die Verriegelungsposition drückt, wie dies in 5 gezeigt ist. In der Verriegelungsposition liegt eine seitlich vorstehende Nase 51 des Hebels 47 in einer Ausnehmung oder in einem Loch 52, das im Flansch 43 vorgesehen ist, wie dies in 5 gezeigt ist. Da sich der Hebel 47 nicht relativ zum Handgriffende 10 drehen kann und sich die Hülse 42 nicht relativ zum Kopfbereich 3 drehen kann, verhindert die Lage der Nase 51 in der Ausnehmung bzw. dem Loch 52 eine Drehung des Handgriffs 9 um die Schwenkachse 48 herum.

In Umständen, in welchen der Handgriff 9 in mehr als einer Position verriegelbar sein soll, wird der Flansch 43 mit einer Anzahl von Ausnehmungen oder Löchern 52 versehen, und diese Anzahl wird gleich der Anzahl der Handgriffpositionen sein. Der Abstand zwischen solchen Ausnehmungen oder Löchern 52 kann entsprechend der gewünschten Position des Handgriffs 9 bestimmt werden. Beispielsweise kann der Handgriff in einer solchen Position vor der normalen Position, wie sie in den 1 bis 4 gezeigt ist, liegen, um so eine an eine Oberfläche angreifende Stütze zu bilden, falls das Werkzeug auf einer Oberfläche in einer umgekehrten Position abgestützt werden soll. Wenn sich der Handgriff 9 in dieser Vorwärtslage befindet, können der Handgriff 9 und die Oberseite des Korpusbereichs 2 an eine unterlagernde Oberfläche angreifen, um das Werkzeug 1 in einer im Wesentlichen horizontalen umgekehrten Anordnung abzustützen.

Es wird vorgezogen, dass die Verriegelungselemente 39 des Kopfbereichs nicht frei gegeben werden können, wenigstens in einer bequemen Weise, während sich der Handgriff 9 in der normalen Position befindet, wie diese in den 1 bis 4 gezeigt ist. Die Freigabe der Riegelelemente 39 wird möglich gemacht oder ist bequem zu erreichen, indem der Handgriff 9 aus der normalen Position und vorzugsweise vor diese Position bewegt wird.

Die schwenkbaren Anordnungen der Handgriffenden 10 sind vorzugsweise so konstruiert, dass sie in der Lage sind, die Befestigungsschraube eines üblichen Stumpfhandgriffs zu akzeptieren. Dies erlaubt, dass ein oder zwei Stumpfhandgriffe durch den Bügelhandgriff 9 ersetzt werden. Bedarfsweise können ein oder mehrere zusätzliche Handgriff-Montagestelle um den Kopfbereich 3 herum vorgesehen sein, um so die Wahl der Positionen für Stumpfhandgriffe zu erweitern und möglicherweise auch zwei oder mehr alternative Positionen für den Bügelhandgriff bereit zu stellen.

Wenn das Werkzeug 1, wie es oben beschrieben ist, betätigt wird, verursacht die Drehung des Zellenrades 21, dass Luft eingeleitet wird, die durch die Öffnungen 53, die an oder nahe dem hinteren Ende des Werkzeugs 1 vorgesehen sind, in den Korpusbereich 2 strömt. Die eingeleitete Luft strömt von den Öffnungen 53 zu dem Gehäuseeinlass 23 mit Hilfe eines Durchgangs oder von Durchgängen 54. Der Luftstrom durch den Durchgang oder die Durchgänge 54 hat eine Kühlwirkung auf den Motor 14. In dem Gehäuse 22 aufgenommene Luft wird zu dem Auslass 24 geleitet, möglichst in einem komprimierten Zustand, und von dort mit Hilfe der Leitung 29 und der Schutz-Öffnungen 30 in die Schutzabdeckung 5. Der Luftstrom in die Schutzabdeckung 5 sorgt für eine Kühlwirkung an der Arbeitszone des Werkzeugs.

Eine Drehung der Scheibe 4 in der Schutzabdeckung 5 wird auch dazu führen, Luft einzuleiten, so dass diese mit Hilfe der Öffnungen 30 in die Schutzabdeckung 5 strömt.

Späne und Bruchstückchen werden von der Scheibe 4 regelmäßig durch Zentrifugalwirkung entfernt, der Luftstrom durch die Schutzabdeckung kann jedoch diese Entfernung unterstützen und auch die Entfernung von Spänen und Bruchstückchen aus der Arbeitszone im Allgemeinen unterstützen.

Es ist ein Ziel der Werkzeuggestaltung, den Luftstrom zur Arbeitszone zu maximieren und dadurch die Kühlwirkung des Luftstromes zu maximieren. Faktoren, die zu diesem Ergebnis beitragen, umfassen die Gestaltung des Zellenrades 21 und die Gestaltung des Gehäuses 22.

Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, dass ein Elektrowerkzeug, das die Erfindung verkörpert, mehrere Vorteile hat. Das Kühlen der Arbeitszone ist besonders günstig dadurch, dass dies eine längere Lebensdauer des Wirkelements des Werkzeugs unterstützt. Die automatische Abschalteinrichtung hat einen wertvollen Sicherheitsnutzen und die Einstellung der Kopfposition und der Handgriffposition ermöglicht, dass das Werkzeug mit maximalem Komfort und Wirkungsgrad in einer breiten Vielzahl von Arbeitssituationen verwendet werden kann.


Anspruch[de]
Elektrowerkzeug (1) mit einem Kopfbereich (3), der eine daran angebrachte Schutzabdeckung (5) aufweist, die einen Teil eines Wirkelements (4) umgibt, wobei das Wirkelement (4) zum Behandeln einer Fläche eines Werkstücks vorgesehen ist, einem Korpusbereich (2), der aufweist einen Elektromotor (14), zum Antreiben des Wirkelements (4), eine Antriebseinrichtung mit einem Zellenrad (21), das in einem Hohlgehäuse (22) montiert ist, wobei das Gehäuse (22) einen Lufteinlass (23) und einen Luftauslass (24) aufweist, einer Kammer (26), die wenigstens teilweise zwischen dem Zellenrad (21) und einer Innenfläche (27) oder -flächen des Gehäuses (22) ausgebildet ist, wobei die Antriebseinrichtung bewirkt, dass ein Luftstrom entlang wenigstens eines Einführweges (54) eingeführt wird, wobei der Motor (14), der Lufteinlass (23) und das Zellenrad (21) im Wesentlichen koaxial und relativ so zueinander positioniert angeordnet sind, dass die eingeführte Luft über den Motor (14) gezogen wird, um den Motor (14) zu kühlen, bevor sie in den Lufteinlass (23) und die Kammer (26) eintritt, wobei die eingeführte Luft in der Kammer (26) unter Druck gesetzt wird und durch eine Auslasseinrichtung (29) durch die Schutzabdeckung (5) hindurch an eine Arbeitszone des Werkzeugs übertragen wird, wobei die Arbeitszone das Wirkelement (4) und die Fläche des Werkstücks umfasst, wobei die Schutzabdeckung (5) mit einer Öffnung (8) ausgebildet ist, um einen Teil des Wirkelements (4) frei zu geben, wobei die Schutzabdeckung (5) relativ zum Kopfbereich (3) einstellbar ist, um eine Position der Öffnung (8) relativ zum Kopfbereich (3) einzustellen. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, in welchem das Wirkelement (4) eine Scheibe ist und die Schutzabdeckung (5) einen Plattenbereich (6), der die Scheibe (4) überlagert, mit einem Schürzenbereich (7) aufweist, der sich um einen Teil des Umfangs der Scheibe (4) erstreckt, wobei der Plattenbereich (6) und der Schürzenbereich (7) so ausgebildet sind, dass sie die Öffnung (8) bilden, welche einen Teil der Scheibe (4) freigibt. Elektrowerkzeug nach Anspruch 2, in welchem der Plattenbereich (6) eine Mehrzahl von Öffnungen (30) aufweist, damit die Druckluft durch die Schutzabdeckung (5) hindurch gehen kann. Elektrowerkzeug nach Anspruch 3, in welchem die Scheibe (4) zur Drehung in eine Richtung angetrieben ist und der Plattenbereich (6) angrenzend an jede Öffnung so ausgebildet ist, dass dieser die Luft in die Richtung der Drehung lenkt. Elektrowerkzeug nach Anspruch 4, in welchem der Plattenbereich (6) mit einer Mehrzahl von Kühlschlitzen (31) ausgebildet ist, wobei jeder Kühlschlitz (31) angrenzend an jede Öffnung (30) angeordnet ist und sich über jede Öffnung erstreckt, um die Luft in die Drehrichtung der Scheibe (4) zu lenken. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, mit einer automatischen Abschalteinrichtung, die bewirkt, dass der Betrieb des Wirkelements (4) unter vorbestimmten Umständen beendet wird, einschließlich einem Umstand, in welchem das Werkzeug (1) nicht richtig gehalten wird, oder einem Umstand, in welchem das Werkzeug (1) fallen gelassen wird. Elektrowerkzeug nach Anspruch 6, in welchem die Abschalteinrichtung ein Element (16) umfasst, das zwischen einer Position, an welcher die Einrichtung aktiviert ist, und einer Position, an welcher die Einrichtung deaktiviert ist, bewegbar ist und das Werkzeug 1 nicht betrieben werden kann, während sich das Element (16) in der aktivierten Position der Einrichtung befindet. Elektrowerkzeug nach Anspruch 7, in welchem die Abschalteinrichtung einen Schalter (17) umfasst, der wahlweise zwischen einer normalen Position und einer Sperrposition bewegbar ist, wobei der Schalter (17) in die Sperrposition bewegt werden kann, um das Element (16) in der deaktivierten Position zu sperren, wenn sich das Element (16) in der die Abschalteinrichtung deaktivierenden Position befindet. Elektrowerkzeug nach Anspruch 8, in welchem der Schalter (17) in Richtung der normalen Position derart vorgespannt ist, dass der Schalter (17) nach dem Drücken des Elements (16) automatisch aus der Sperrposition in die normale Position bewegt wird. Elektrowerkzeug nach Anspruch 8, in welchem der Schalter (17) manuell in die normale Position bewegbar ist, wenn sich dieser in der Sperrposition befindet. Elektrowerkzeug nach Anspruch 6, mit einem Startknopf (15), der manuell betätigbar ist, um den Betrieb des Werkzeugs (1) zu veranlassen, vorausgesetzt, dass die Abschalteinrichtung deaktiviert ist. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, in welchem der Korpusbereich (2) mit dem Kopfbereich (3) verbunden ist, wobei die Verbindung (32, 33) ermöglicht, dass die Position des Kopfbereichs (3) relativ zum Korpusbereich (2) einstellbar ist. Elektrowerkzeug nach Anspruch 12, in welchem die Einstellung eine Drehbewegung des Kopfbereichs (3) relativ zum Korpusbereich (2) umfasst, und eine Kopf Verriegelungseinrichtung betätigbar ist, um den Kopfbereich (3) in einer von zwei oder mehreren Positionen zu halten oder relativ zum Korpusbereich (2) zu drehen. Elektrowerkzeug nach Anspruch 13, in welchem die Kopf-Verriegelungseinrichtung wenigstens ein am Kopfbereich (3) angebrachtes Riegelelement (39) und zwei oder mehr mit diesem zusammenwirkende Ausnehmungen (38) aufweist, die in dem Korpusbereich (2) vorgesehen sind, wobei das Riegeleiement (39) wahlfrei in einer der Ausnehmungen (38) eingreifen kann, um dadurch den Kopfbereich (3) wahlfrei in einer der Drehpositionen lösbar zu halten. Elektrowerkzeug nach Anspruch 14, in welchem die Kopf-Verriegelungseinrichtung aufweist zwei Riegelelemente (39), wobei jedes Riegelelement (39) auf jeweils einer von zwei einander entgegengesetzten Seiten des Kopfbereichs (3) liegt, und Mittel (40), die jedes Riegelelement (39) in Richtung einer Eingreifposition vorspannen, in welcher dieses in eine ausgewählte Ausnehmung (38) eingreift. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, mit einem Handgriff (9), der an dem Kopfbereich (3) angebracht ist, wobei der Handgriff (9) relativ zum Kopfbereich (3) bewegbar ist, so dass dieser eine von zwei oder mehr Positionen relativ zum Kopfbereich (3) einnehmen kann. Elektrowerkzeug nach Anspruch 16, mit einer Handgriff-Verriegelungseinrichtung, die so betätigbar ist, dass diese den Handgriff (9) in einer ausgewählten Position lösbar verriegelt. Elektrowerkzeug nach Anspruch 17, in welchem die Handgriff-Verriegelungseinrichtung wenigstens einen Hebel (44) aufweist, der dem Handgriff (9) zugeordnet ist, wobei der Hebel (47) eine Nase (51) aufweist, die in einem Loch (52) im Kopfbereich (3) angeordnet werden kann, wobei der Hebel (47) bewegbar ist zwischen einer verriegelten Position, in welcher die Nase (51) in dem Loch (52) im Kopfbereich (3) liegt, und einer entriegelten Position, in weicher die Nase (51) vom Loch (52) in dem Kopfbereich (3) getrennt ist. Elektrowerkzeug nach Anspruch 18, mit einer Hebel-Vorspanneinrichtung (49) zum Vorspannen des Hebels (9) in Richtung der verriegelten Position. Elektrowerkzeug nach Anspruch 18, in welchem der Kopfbereich (3) zwei oder mehr Löcher (52) umfasst, um die zwei oder mehr Positionen für die Einstellbarkeit des Handgriffs (9) relativ zum Kopfbereich (3) bereit zu stellen. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, in welchem das Werkzeug (1) ein Schleifgerät und das Wirkelement eine Schleif- oder Schneidscheibe ist.






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