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Dokumentenidentifikation DE602005000059T2 04.01.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001564138
Titel Übergangstreppe zwischen einer oberen und einer unteren Ebene eines Flugzeuges, und damit ausgerüstetes Flugzeug
Anmelder Airbus France, Toulouse, FR
Erfinder Guering, Bernard, 31850 Montrabe, FR
Vertreter Jones, Day und Kollegen, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602005000059
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 03.02.2005
EP-Aktenzeichen 053000873
EP-Offenlegungsdatum 17.08.2005
EP date of grant 09.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.2007
IPC-Hauptklasse B64D 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse E04F 11/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   E06C 7/18(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Leiter für ein Luftfahrzeug, die die Verbindung zwischen einer oberen und einer unteren Ebene des besagten Luftfahrzeugs herstellen kann. Genauer gesagt betrifft die Erfindung eine mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestatteten Leiter, um der Sturzgefahr von Personen oder Gegenständen von der oberen Etage auf den Boden vorzubeugen. Die Erfindung wird in der Luftfahrtechnik angewandt, z.B. auf dem Gebiet der Sicherheit von Wartungskräften in Luftfahrzeugen.

Zweck der Erfindung ist es, die Sicherheit der Benutzer eines Luftfahrzeugs mit mindestens zwei Ebenen zu gewährleisten, wenn eine Verbindungsluke zwischen der ersten und zweiten Ebene des Luftfahrzeugs offen steht.

In der Luftfahrt gibt es Luftfahrzeuge mit mindestens zwei Ebenen oder Etagen. Auf der ersten oder obersten Ebene ist beispielsweise ein Pilotenraum untergebracht und auf der zweiten oder unteren Ebene ein Laderaum.

In einem solchen Luftfahrzeug wird durch eine untere, in einen unteren Boden eingelassene Luke die Verbindung zwischen dem Laderaum und dem äußeren Teil des Luftfahrzeugs hergestellt. Dadurch können in dem Laderaum auch sperrige Gegenstände untergebracht werden, die direkt von außen in den Laderaum befördert werden. Ebenso gibt es eine in einen oberen Boden eingelassene obere Luke, die die Verbindung zwischen der oberen und unteren Ebene herstellt. Um beispielsweise einen Wartungseingriff vorzunehmen, kann ein Benutzer vom Pilotenraum über eine Verbindungsleiter zwischen der oberen und der unteren Ebene in den Laderaum gelangen.

Als Verbindungsleiter zwischen der oberen und unteren Ebene eines Luftfahrzeugs ist eine Leiter bekannt, deren unteres Ende so am unteren Boden angebracht ist, dass sie eine Drehbewegung ausführen kann. Das dem unteren Ende entgegen gesetzte obere Ende ist frei beweglich. Mit einer solchen Leiter kann man, wenn sich die untere und die obere Luke gegenüber liegen, einen Zugang zum Laderaum vom Äußeren des Luftfahrzeugs frei machen, obwohl die Verbindungsleiter in dem besagten Laderaum steht.

Wenn ein Benutzer vom Pilotenraum in den Laderaum gelangen will, befindet sich die Leiter in einsatzbereiter Position. In dieser Position liegt das obere Ende der Leiter an einer Seite der oberen Luke an. In dieser Position sichert die Verbindungsleiter einen Zugang zur unteren Luke. Das heißt, dass die Leiter diagonal zwischen der oberen und der unteren Luke steht. Ein Benutzer, der sich auf der oberen Ebene des Luftfahrzeugs befindet und durch die obere Luke stürzt, kann deshalb nicht durch die untere Luke fallen, da der Zugang zur unteren Luke durch die Leiter verstellt ist.

Will ein Benutzer jedoch den Zugang zu der unteren Luke frei machen, kippt er die Verbindungsleiter, so dass sie an der gegenüber liegenden Seite der oberen Luke anliegt. Die Leiter steht also parallel zu der Achse der oberen und der unteren Luke. In dieser Wartungsposition behindert die Verbindungsleiter den Zugang zu der unteren Luke nicht mehr.

Eine solche Lösung optimiert den Platzbedarf der Verbindungsleiter im Laderaum. Denn die Leiter steht fest, kann aber in zwei verschiedene Positionen gebracht werden, um entweder die Verwendung der besagten Leiter zu ermöglichen oder Platz im Laderaum zu machen. Solche Leitern sind auch in anderen Bereichen als der Luftfahrt bekannt, z.B. die in JP11-181982A abgebildete Leiter.

Jedoch kann sich eine solche Lösung als gefährlich erweisen, wenn sich die Luken zumindest teilweise gegenüber liegen. Wenn sich nämlich die Leiter in Wartungsstellung befindet, kann die untere Luke offen stehen. Wenn auch die obere Luke offen steht, kann ein Gegenstand oder eine Person vom oberen Boden durch die untere Luke auf den Boden stürzen. Außerdem kann ein von oben herabfallender Gegenstand Personen, die sich weiter unten befinden, treffen und verletzen.

Hinzu kommt, dass sowohl der Pilotenraum als auch der Laderaum oft überfüllt sind. Außerdem ist der Boden von Luftfahrzeugen meist dick. Dies ist erforderlich, um u.a. schwere Lasten zu tragen. Deshalb ist es nicht einfach festzustellen, ob die obere Luke geöffnet ist. Dadurch vergrößert sich die Sturzgefahr.

Durch die Erfindung soll die Sturzgefahr durch die sich im oberen Boden befindliche erste Luke auf die untere Ebene des Luftfahrzeugs oder auf den Boden vermindert werden. Durch die Erfindung soll auch sichergestellt werden, dass die Benutzer des Luftfahrzeugs und vor allem die Wartungskräfte informiert werden, dass die erste Luke offen steht.

Dazu wird in der Erfindung eine mit einer Sturzsicherung versehene Leiter vorgeschlagen. Die erfindungsgemäße Leiter steht zwischen einer ersten, im Boden einer höheren Ebene des Luftfahrzeugs befindlichen, und einer zweiten Luke, die sich im Boden einer tieferen Ebene des besagten Luftfahrzeugs befindet. Die erste und die zweite Luke liegen sich zumindest teilweise gegenüber. Die Leiter hat ein unteres Ende, das so am unteren Boden angebracht ist, dass sie eine Drehbewegung ausführen kann. Das heißt, dass sie so am Boden der unteren Ebene befestigt ist, dass sie von vorne nach hinten und umgekehrt verschoben werden kann.

Das obere Ende der Leiter steht frei und kann abwechselnd an die erste oder zweite Seite der ersten Luke angelegt werden, wobei die erste Seite der zweiten gegenüber liegt. Dadurch kann die Leiter zwei unterschiedliche stabile Positionen haben, je nachdem, ob sie an der ersten oder der zweiten Seite der oberen Luke anliegt. In der ersten stabilen Position kann ein Benutzer von der unteren zur oberen Ebene des Luftfahrzeugs gelangen und umgekehrt. In der zweiten stabilen Position kann der Laderaum frei gemacht werden, indem der Platzbedarf der Leiter in dem besagten Laderaum reduziert und ein Zugang zu der unteren Luke frei gemacht wird.

Um zu vermeiden, dass die Leiter in der ersten oder zweiten stabilen Position umkippt, kann sie außerdem mit Verriegelungssystemen ausgestattet werden. Das können beispielsweise ein Haken am oberen Ende der Leiter und ein im Boden der oberen Ebene eingelassener Ring sein. Der Haken kann in den Ring eingehängt werden. Wenn also ein Benutzer die Leiter aus der ersten stabilen Position in die zweite bringen will (oder umgekehrt), so muss er zuerst den Haken aus dem Ring nehmen.

Die erfindungsgemäße Leiter ist am oberen Ende mit der Sturzsicherung ausgestattet. Diese wird betätigt, wenn sich die Leiter in der zweiten stabilen Position befindet, denn nur in dieser Position kann ein Sturz von oben auf den Boden erfolgen. Die erfindungsgemäße Sturzsicherung unterbindet den Zugang zu der oberen Luke, obwohl diese offen steht.

In einem Beispiel der Ausführung der Erfindung beinhaltet die Sturzsicherung ein Netz. Das Netz ist so an einer Seite der oberen Luke und dem oberen Ende der Leiter befestigt, dass es zwei Zustände haben kann. Der erste Zustand, auch inaktiver Zustand genannt, liegt vor, wenn sich die Leiter in der ersten stabilen Position befindet. In diesem Fall ist das Netz locker. Die Seite des Netzes, die an der Seite der oberen Luke befestigt ist, liegt an der an der Leiter befestigten Seite des Netzes an. Ein zweiter Zustand oder aktiver Zustand liegt vor, wenn sich die Leiter in der zweiten stabilen Position befindet. Dann spannt sich das Netz über die ganze Öffnung der oberen Luke. Die Seite des Netzes, die an der Leiter befestigt ist, liegt an der Seite der oberen Luke an, die der Seite der mit dem Netz verbundenen Luke gegenüber liegt.

Wenn sich die Leiter in der zweiten Position befindet, schließt das Netz also die Öffnung der oberen Luke. Wenn eine Person, die sich auf der oberen Ebene des Luftfahrzeugs aufhält und nicht sieht, dass die obere Luke offen ist, durch die Öffnung der oberen Luke stürzt, so wird sie von dem Netz aufgefangen.

In einem besonderen Beispiel der Ausführung der Erfindung ist es möglich, die Sturzsicherung mit einer Vorrichtung auszustatten, die Aufschluss über den Zustand der Sturzsicherung gibt. Damit wird den Personen, die sich auf der oberen Ebene des Luftfahrzeugs aufhalten, angezeigt, dass die obere Luke offen steht, und kann vermieden werden, dass sie in das Fallnetz stürzen. Außerdem wird durch eine solche Lösung die Lebensdauer der Sturzsicherung verlängert, die dann lediglich fallende Gegenstände auffangen muss.

Somit hat die Erfindung eine Leiter zum Gegenstand, die zwischen einer ersten, im Boden einer oberen Ebene eines Luftfahrzeugs eingelassenen Luke, und einer zweiten, im Boden einer unteren Ebene des besagten Luftfahrzeugs eingelassenen Luke angebracht wird, wobei die erste und die zweite Luke sich zumindest teilweise gegenüber liegen und das untere Ende der Leiter so am unteren Boden angebracht ist, dass sie eine Drehbewegung ausführen kann, und das obere Ende frei steht und abwechselnd an die erste oder zweite Seite der ersten Luke angelegt werden, so dass sie eine erste und eine zweite stabile Position erreicht, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Leiter mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestattet ist, die eine Öffnung der ersten Luke verschließen kann, wenn sich die Leiter in der zweiten stabilen Position befindet.

In einem besonderen Beispiel der Ausführung der Erfindung beinhaltet die Sicherheitsvorrichtung ein Netz, bei dem ein Rand an der ersten Seite der ersten Luke und ein anderer Rand am oberen Ende der Leiter befestigt ist.

Die Erfindung hat auch ein Luftfahrzeug zum Gegenstand, das eine obere und eine untere Ebene, einen Boden auf der oberen Ebene mit einer ersten Luke und einen Boden auf der unteren Ebene mit einer zweiten Luke beinhaltet, wobei die erste und die zweite Luke sich zumindest teilweise gegenüber liegen, dadurch gekennzeichnet, dass es mit der erfindungsgemäßen Leiter ausgestattet ist.

Die Erfindung wird beim Lesen der folgenden Beschreibung und bei der Untersuchung der sie begleitenden Abbildungen besser verständlich. Diese werden orientierungshalber dargestellt und sind für die Erfindung nicht erschöpfend. Die Abbildungen zeigen im Einzelnen:

: eine Ansicht eines Vorderteils eines Flugzeugs mit einer ersten offen stehenden Luke, die einer zweiten, ebenfalls offenen Luke gegenüber liegt, und das mit einer erfindungsgemäßen Leiter ausgestattet werden kann;

und : eine mit einer Sicherheitsvorrichtung nach einem Beispiel der Ausführung der Erfindung ausgestattete Leiter jeweils in einsatzbereiter Position () bzw. Wartungsposition ();

: eine mit einer optischen Warnvorrichtung ausgestattete Sicherheitsvorrichtung nach einem Beispiel der Ausführung der Erfindung.

In ist ein Vorderteil eines Flugzeugs 1 dargestellt. Unter Vorderteil ist der Teil des Flugzeugs 1 zu verstehen, der einen Pilotenraum enthält. Das Flugzeug 1 hat zwei Ebenen, 2 und 3. Eine erste Ebene 2, oder obere Ebene, enthält den Pilotenraum. Eine zweite Ebene 3, oder untere Ebene, enthält einen Laderaum. In den Boden 4, der die obere Ebene 2 von der unteren Ebene 3 trennt, ist eine erste Luke 5 eingelassen. In einen Boden 6, der die obere Ebene 3 vom Boden 7 trennt, ist eine zweite Luke 8 eingelassen. Die erste Luke 5 und die zweite Luke 8 liegen sich teilweise gegenüber. Das in dargestellte Flugzeug 1 kann mit einer erfindungsgemäßen Verbindungsleiter zwischen der oberen Ebene 2 und der unteren Ebene 3 ausgestattet sein.

In und ist eine Leiter 9 nach einem Beispiel der Ausführung der Erfindung dargestellt. Die Leiter 9 stellt die Verbindung zwischen der oberen Ebene 2 des Flugzeugs 1 und der unteren Ebene 3 her.

Ein unteres Ende 10 der Leiter 9 ist so im Boden 6 der unteren Ebene 3 angebracht ist, dass sie eine Drehbewegung ausführen kann. Das obere Ende 11 der Leiter steht frei und kann an eine erste Seite 12 der ersten Luke 5 angelegt werden. Das obere Ende 11 der Leiter 9 kann ebenfalls an eine zweite Seite 13 der oberen Luke 5 angelegt werden.

In befindet sich die Leiter 9 in einsatzbereiter Position. Das heißt, dass das obere Ende 11 der Leiter 9 an der ersten Seite 12 der oberen Luke 5 anliegt, so dass sie sich in einer ersten stabilen Position befindet, die der einsatzbereiten Position entspricht, in der die Leiter 9 den Zugang zu der unteren Luke 8 versperrt.

Die Leiter 9 ist mit einer Sicherheitsvorrichtung 14 in Form eines Netzes ausgestattet. Eine erste Seite 15 des Netzes 14 wird an der ersten Seite 12 der ersten Luke 5 befestigt. Eine zweite Seite 16 des Netzes 14, die der ersten Seite 15 gegenüber liegt, ist am oberen Ende 11 der Leiter 9 befestigt.

Wenn sich die Leiter 9 in einsatzbereiter Position befindet (), ist das Netz 14 locker, weil das obere Ende 11 der Leiter 9, an dem die zweite Seite 16 von Netz 14 befestigt ist, an der ersten Seite 12 der ersten Luke 5, an der die erste Seite 15 von Netz 14 befestigt ist, anliegt. Die erste Seite 15 und die zweite Seite 16 des Netzes 14 liegen an.

Wenn sich die Leiter 9 in Wartungsposition befindet (), spannt sich das Netz 14 über die Öffnung der ersten Luke 5. Denn die zweite Seite 16 von Netz 14 befindet sich an der gleichen Stelle wie die zweite Seite 13 der ersten Luke 5. In dieser Position behindert die Leiter 9 nicht die Öffnung der zweiten Luke 8.

Das Netz 14 kann mit jedem beliebigen Mittel an der Seite 12 der Luke 5 und der Leiter 9 befestigt werden. Beispielsweise kann das Netz 14 mit vier Haltegurten (die nicht dargestellt sind) ausgestattet werden. Jeder Gurt wird an einem Ende von Seite 15 und 16 des Netzes 9 befestigt. Dann wird jeder Gurt an einem Beschlag befestigt, von denen jeder mit dem oberen Ende 11 von Leiter 9 oder der ersten Seite 12 der oberen Luke 5 befestigt ist.

In ist auch eine optische Warnvorrichtung 17 der Erfindung zu sehen. Sie ist sichtbar, wenn die Sicherheitsvorrichtung 14 betätigt wird. So wird Personen, die sich im 2. Stock des Luftfahrzeugs 1 aufhalten, angezeigt, dass die erste Luke 5 offen ist und sich die Leiter 9 in Wartungsposition befindet.

In sind mehr Einzelheiten der optischen Warnvorrichtung 17 zu sehen. Die optische Warnvorrichtung 17 besteht aus einem Mast 18, der sich parallel zu einer Achse der ersten Luke 5 befindet, wenn das Netz 14 die besagte Luke 5 verschließt. Am oberen Ende 19 von Mast 18 ist eine Fahne 20 befestigt. Eine Länge L von Mast 18 ist viel größer als eine Stärke E des oberen Bodens 4, so dass die Fahne 20 aus der oberen Luke 5 herausragt.

Der Mast 18 ist mit einem Gelenk versehen, so dass sein Platzbedarf, wenn das Netz 14 locker durchhängt (), reduziert werden kann und der Mast in das Netz 14 passt.

Beispielsweise ist der Mast 18 am unteren Ende 21 so mit einem Gelenk versehen, dass der Mast 18 einknickt, wenn das Netz 14 locker ist, d.h. nicht die Luke 5 verschließt.

In einem anderen Beispiel der Ausführung der Erfindung ist der Mast 18 zusammenklappbar. Ein solcher zusammenklappbarer Mast 18 kann beispielsweise verwendet werden, wenn die Länge L von Mast 18 viel größer ist als die Hälfte der Länge von Netz 14. In diesem Fall ragt das obere Ende 19 von Mast 18, der nicht eingeklappt ist, aus dem Netz 14 hervor, wenn das Netz 14 locker ist, d.h. der Länge nach zusammengefaltet ist. Auf diese Weise kann der Mast 18 mit einem Klappgelenk 22 versehen werden. Durch das Klappgelenk 22 kann das obere Ende 19 von Mast 18 zum unteren Ende 21 des besagten Mastes hin zusammengeklappt werden. Wenn man die Leiter 9 aus der Wartungsposition, in der der Mast 18 voll ausgefahren ist, in die einsatzbereite Position bringt, in der der Mast zusammengeklappt ist, wird der Mast von Hand an der Stelle von Klappgelenk 22 zusammengeklappt. Der Mast 18 bleibt in zusammengeklappter Position in einer durch das gelockerte Netz 14 gebildeten Tasche.

Um den Mast 18 parallel zu einer Achse der ersten Luke 5 zu halten, wenn das Netz 14 gespannt ist, ist das untere Ende 21 von Mast 18 mit einer vertikalen Haltevorrichtung versehen. Wenn sich das Netz 14 spannt, wird der Mast 18 automatisch auseinandergeklappt und parallel zur Achse von Luke 5 aufgerichtet.

Um die Wirksamkeit der optischen Warnvorrichtung 17 der Erfindung zu optimieren, kann man eine Fahne 20 mit kräftigen Farben, z.B. orange oder rot, verwenden.


Anspruch[de]
Leiter (9), die zwischen einer ersten, in einem Boden (4) auf einer höheren Ebene (2) eines Luftfahrzeugs (1) eingelassenen ersten Luke (5) und einer zweiten, in einem Boden (6) auf einer niedrigeren Ebene (3) des besagten Luftfahrzeugs eingelassenen Luke (8) angeordnet werden kann, wobei die erste und die zweite Luke sich zumindest teilweise gegenüber liegen und ein unteres Ende (10) der Leiter, das so am unteren Boden angebracht werden kann, dass sie eine Drehbewegung ausführen kann, und ein oberes Ende (11) der Leiter, das frei steht und abwechselnd an die erste (12) oder zweite (13) Seite gegenüber der ersten Luke angelegt werden kann, so dass sie eine erste und eine zweite stabile Position erreichen kann, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende der Leiter mit einer Sicherheitsvorrichtung (14) ausgestattet ist, die eine Öffnung der ersten Luke (5) verschließen kann, wenn sich die Leiter (9) in der zweiten stabilen Position befindet. Leiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsvorrichtung ein Netz (14) beinhaltet, dessen einer Rand (15) an der ersten Seite der ersten Luke (5) und einer (16) an dem oberen Ende der Leiter (9) befestigt ist. Leiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Netz an der ersten Seite der ersten Luke (5) und am oberen Ende der Leiter (9) durch Beschläge befestigt ist. Leiter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer optischen Warnvorrichtung (17) je nach Position der Leiter (9) ausgestattet ist, wobei die optische Warnvorrichtung (17) dann sichtbar ist, wenn die Sicherheitsvorrichtung (14) die Öffnung der ersten Luke (5) verschließt. Leiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Warnvorrichtung (17) einen Mast (18) beinhaltet, bei dem das obere Ende (19) mit einer Fahne (20) ausgestattet ist und das untere Ende (21) an dem Netz befestigt ist. Leiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende mit einer vertikalen Haltevorrichtung (21) versehen ist. Leiter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (L) des Mastes größer ist als eine Stärke (E) des Bodens der ersten Luke (5). Leiter nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast mit einem Gelenk versehen ist. Luftfahrzeug (1) mit einer oberen Ebene (2) und einer unteren Ebene (3), wobei der Boden (4) der oberen Ebene seine erste Luke (5) und der Boden (6) der unteren Ebene seine zweite Luke (8) enthält und sich die erste und die zweite Luke zumindest teilweise gegenüber stehen, dadurch gekennzeichnet, dass es die Leiter (9) nach einem beliebigen Anspruch 1 bis 8 beinhaltet.






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